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PROFESSOR BRUNO PAUL
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Gießen, den 1. August 1929.
Oer Paknt-Liegestuhl.
eingerichteten Räume
KAISERSTRASSE 40 verlegt
wurde eingereicht. t _ ,r I
Ludwig versuchte noch aus dem Patentstuhl | einen Lesestuhl herzustellen, ohne Erfolg Als er noch beim Probieren war, fing der Stuhl plötzlich an zu schaukeln. Freudig lächelnd über sein Geschick, lieh er sich aufatmend hinemfallen. Leider stand der Stuhl immer noch auf dem Balkon mit dem Zementboden. Dr. Weinreich meinte nach der ersten Untersuchung: „Es ift zwar ein komplizierter Unterarmbruch, aber in 3 bis 4 Wochen ist er bestimmt geheilt."
Ich besuchte neulich Freund Ludwig, um mich nach seinem Befinden zu erkundigen. Er war ganz munter. Bur von dem Patentstuhl sprach er nicht. Auch ich nicht. Wir sahen dann auf gewöhnlichen Stühlen auf dem Balkon. Da stand in der Ecke so ein kleines Gestell, das kam mir so bekannt vor. Ludwig bemerkte meinen Blick und sagte nur: „Das find die Beste vom Patentstuhl. Der Schreiner unten hat ein Schuhgestell daraus gemacht. Es ist ganz patentl" W. R.
Gietzener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 190 bis 200, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 20 bis 25, Weihkraut 20 bis 25, Rottraut 35 bis 40, gelbe Rüben 15 bis 20, rote Rüben 15 bis 20,
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Räumen hx der Zeit der schlimmsten WohnnnaS- not uutergebrachten Familien sind inzwischen fast sämtlich aus gezogen, und die freigewordenen Räume stehen nunmehr dem Durgwirt zur Verfügung. der Fremdenzimmer darin eingerichtet hat. Die freie Lage der Burg gewährt einen weiten Rundblick in das Lahn- und Lumdatal. sowie nach dem Taunus und dem Vogelsberg. Llebrigens sind zur Zeit Bestrebungen zur Gründung eines „Staufenbergvereins" im Gange, die — wie es scheint — in der Umgegend gute Aufnahme gefunden haben.
•• Straßensperrung, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobilklub Giehen: Die Orts- durchfahrt Hungen im Zuge der Straße Hungen—Gießen ist ab 5. August bis auf weiteres gesperrt: Umleitung für Personenkraftwagen über die Güterverladestrahe Bahnhof Hungen. Sonst über Langsdorf—Trais-Horloff. — Die Sperrung der Strecke Friedber g—O ber-Wöllstadt im Zuge der Straße Gießen—Dad-Rauheim Frankfurt ist aufgehoben. Die Sperrung der Provinzialstrahe R i d d a—R anstadt im Zuge der Straße Lauterbach—Schotten—Friedberg ist aufgehoben.
•* Eigentümer gesucht. Der Polizeibericht meldet: Am 27. d. M. wurde bet den Eisteichen im Schiffenberger Wald ein noch gut erhaltener Kindersportwagen gefunden und sicher- gestellt. Der Wagen ist mit folgenden Zeichen versehen: 3. R. G. M. 866 466. Er hat anscheinend schon einige Tage an der Fundstelle gestanden. Personen, die Eigentumsrechte geltend oder nähere Angaben über den Eigentümer des Wagens machen können, werden gebeten, der Kriminalpolizei, Zimmer 67, Mitteilung zu machen.
•• Warnung vor einem Schwindlerpaar. Der heutige Polizeibericht meldet: Sn Limburg a. d. L. hat sich vor kurzer Zeit ein Schwindlerpaar in ein Privathaus auf den Ramen Wilhelm Friedrich Christian Simon und Anna Maria geb. Hoffmann einlogiert. Der Mann gab sich als Masseur und Heilkundiger aus und erschwindelte von seinem Logisgeber einen größeren Geldbetrag zur Anschaffung von Medikamenten und Wäsche. Bon einer angeblichen Reise sind die Schwindler nicht mehr zurückgekehrt. Die Schwindler führen den Ramen Simon zu Unrecht, denn das von ihnen vor- gelegte Familienstammbuch haben sie in Godesberg entwendet. Auch der dort angegebene Rame Reumaher dürfte falsch sein. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die beiden Betrüger auch Gießen oder die Umgegend aufsuchen. Bei ihrem Auftreten wird um sofortige Berständgigung der nächsten Polizeibehörde gebeten.
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
* Queckborn, 31. Juli. Ein wohl einzig dastehender Zufall ereignete sich am letzten Sonntag beim Preisschießen des hiesigen Kriegervereins. Als ein guter Schütze seinen ersten Scbuß abgegeben hatte, schaute er verwundert um sich, denn es wurde nur eine 2 angezeigt. Da riefen auch schon andere: du hast eine Schwalbe totgeschossen. 4 Meter vor der Kleinkaliberflinte war im Schutz eine Schwalbe tot herabgestümt. Das Geschoß war in der Richtung des Schwalbenflugs abgelenkt worden.
Kreis Friedberg.
WSR. Friedberg. 31. Suli. Ein tragischer Unglücksfall, dem ein blühendes Menschenleben zum Opfer fiel, trug sich am Montagabend in Griedel zu. Die 15Vrjährige T o ch t e r des Landwirts Wilhelm Lang wollte ein Butterfaß aus dem Keller heraufholen. Beim Berühren der elektrischen Glühbirne erhielt sie einen so starken Schlag, daß der Tod infolge Herzlähmung sofort eintrat.
Kreis Alsfeld.
-/-Homberg. 31. Suli. Unsere schöne Stadt- k i r ch e. die zu den ältesten und baugeschichtlich wertvollsten Kirchen Hessens gehört, deren Turm und Schiff bis ins Sahr 1300 zurückgehen, befindet sich leider in einem höchst unwürdigen und verwahrlosten Zustand. Sie soll deshalb einer gründlichen Erneuerung unterzogen werden, deren Kosten etwa 40 000 bis 50 000 Mk. betragen werden. Der Kirchturm wurde bereits im Jahre 1926 auf Kosten der Stadt wiederhergestellt, auch für die weitere Renovation hat die Stadt zunächst in dankenswerter Weise einen Teilbetrag von 10 000 Mk. bewilligt. Weitere freiwillige Gaben in bedeutender Höhe wurden gestiftet. Da die Stadtgemeinde jedoch unmöglich die ganzen Kosten tragen kann, auch die Kirchengemeinde über keine besonderen Mittel verfügt, hat die Hessische Kirchenregierung zur
die wundervolle goldklare Haarwaechseife für jedes Haar, auch als Shampoon Zff&fennicf-
*• Das Gießener Adreßbuch für 1929. Der Oberhessische Adreßbuch-Derlag Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei in Gießen weist in der heutigen Anzeige darauf hin, daß der Anzeigenteil des Adreßbuches am nächsten Samstag abgeschlossen wird. Korrekturen, die später eintreffen, können keine Berücksichtigung mehr finden.
•• Dienstjubiläum. Bauoberinspektor Heinrich Höhn begeht heute sein 25jäyriges Dienstjubiläum beim städtischen Hochbauamt, hier. Bereits zu Oberbürgermeister G n a u t h s Zeiten im Dienste der Bauverwaltung der Stadt Gießen tätig, kam der Subilar nach mehrjähriger Dienstleistung beim Hessischen Hochbauamt Mainz wieder nach Gießen zurück. Zunächst war er mit der Ausführung von Friedhofsbauten betraut, dann an den Erweiterungsbauten des Elektrizitätswerkes, der Straßenbahn und Schulbauten beschäftigt; während des Krieges wurde ihm eine Abteilung für die Lebensmittelversorgung der Stadt übertragen. Rach Kriegsende übernahm Höhn die Bauverwaltung der städtischen Gebäude und die hiermit zusammenhängenden Wohnungsangelegenheiten. Seit 1919 Mitglied des Stadtverordnetenkollegiums, ist er hier im besonderen auf dem Gebiet der Dau- und Wohnungsaufgaben tätig.
Die
HORCHWERKE haben ihre bisher in Frankfurt a. M., Neue Mainzer Strasse 18 befindliche Filiale in die nach Entwürfen von Professor BRUNO PAUL
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nicht," erklärte der Meister und sah den mit sehr kritischen Augen an. „Sch wünsche viel Vergnügen," sagte er im Weggehen.
Also, nun einmal als Lehnstuhl aufstellen, siehe Gebrauchsanweisung Rr. 3! „Man drücke^ auf den rechten Griff!" Sa, welches ist denn mm der rechte Griff? Hier? Das ist doch links! Rein! Doch rechts. Wan muh den Stuhl nur richtig stellen, dann paßt es. Man drücke...
Ludwig drückte, daß er blau im Gefecht wurde. Aber nirgends gab der Apparat nach. „Rimm alle Kraft zusammen!" rief Ludwig, und da geschah es: die Rückwand gab nicht nur nach, Kiern fiel mit lautem Krach einfach ab. Mit
Lehnstuhl war's also Essig. Macht nichts! Rehmen wir den Schaukelstuhl. Gebrauchsanweisung Rr.5! „Man drücke...!"
Ludwig ging zunächst aus, es war ihm warm geworden. Als er spät nach Hause kam und es im Zimmer so schwül war, dachte er nut Freuden an seinen Liegestuhl. „Das paßt großartig, was soll ich in dem warmen Bett bleiben?“ Er trug den Patentstuhl nachts um 1 Mr hinaus auf den Balkon, holte eine Kerze und fing an, nach Gebrauchsanweisung Rr. 1 den Liegestuhl zu konstruieren. Schließlich lag er auch. Leider war der Zementbvden des Balkons ziemlich hart. Ringsum in den angrenzenden Wohnungen leuchteten plötzlich die Lampen auf Man hörte erregte Stimmen, man dachte an Einbrecher. Aber Ludwig lieh sich weiter nicht beirren. Rur den beiden Damen, die über ihm wohnten und die er nicht leiden konnte, gab er eine sehr kurze Antwort. Der Hauswirt meinte am andern Morgen, eine so grohe Beleidigung dürften sich die Damen nicht gefallen lassen. Die Klage
Erhaltung VeS wertvrMn GvtüMruseS toä> Baudenkmals für die zweite Hälfte des Jahres in sämtlichen evangelischen Gemeinden Hessens eine Landeskirchenkollekte angeordnet.
Rheinhessen.
WER. Mainz, 31. Suli. Dor einigen Monaten wurde mitgeteitt, dah wertv olle Handschriften der Mainzer Stadtbiblio- thek, welche in der katholischen Sonderschau der „Pressa" in Köln ausgestellt waren, abhanden gekommen seien. Vergangene Woche wurden nun drei der Handschriften einem Kölner Händler zur Begutachtung ihres Wertes vorgelegt. Der Ueberbringer, der von dem Wert keine Ahnung hatte, war der Vater eines jungen Mannes, der seinerzeit länger in einem Äolnefr Speditionsgeschäft tätig war und die Handschriften dort in einer Kiste unter Gerümpel und Stroh aufgefunden hatte. Seht wurden die noch fehlenden drei Handschriften ebenfalls in einer alten Kiste bei derselben Speditionsfirma vorgefunden. Anscheinend waren sie seinerzeit durch irrtümliche Verpackung irregelaufen. Heber die verschwundenen Handschriften, die nunmehr fast unversehrt dem Museum in Mainz wieder zugeführt werden können, schwebte bereits gegen die beteiligten Versicherungsgesellschaften ein Schiedsverfahren. Bei den Handschriften handelt es sich u. a. um das wertvolle Gebetbuch Karls des Kühnen sowie um eine berühmte Bibel.
Preußen.
Maingau.
WSN. Frankfurt a. M., 31. Juli. Am 29. Juli wurde in einem Gebüsch am Königsbach, etroa 120 Meter vom Main entfernt, die Leiche eines neugeborenen Knaben gefunden. Die Leiche, die schon in Derwesung übergegangen war, war in einen alten Sack eingewickelt. Von der unnatürlichen Mutter hat man nach keine Spur. — Auf der Zeil erlitt heute mittag der 60 Jahre alte Bäcker Großenauer aus der Bornheimer Landstraße einen Herzschlag. Er wurde in ein Kaufhaus gebracht, wo der herbeigerufene Arzt nur noch den Tod feststellen konnte. Der Verstorbene litt schon seit längerer Zeit an Herzkrämpfen und wollte deswegen zum Arzt gehen. Kurz vorher hat ihn der Tod ereilt.
Kunst und Wissenschaft.
Karl Henckell f-
Berliner Börse.
Berlin, 1. Aug. (WTB. Funkspruch.) Rach- dem auch gestern nachmittag eine freundliche Stimmung die Oberhand behielt, ist es heute früh sehr ruhig, aber gefühlsmäßig weiter fest. Eine Diskonterhöhung heute in London wird weiter für sehr unwahrscheinlich gehalten. Man taxiert vorläufig gestrige Abendkurse. Farben etwa 226 bis 226,5, Siemens etwa 386 und Reichsbank etwa 317. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,80 zu 123,84, London gegen Mailand 92,82, London gegen Spanien 33,20. London gegen Kabel 4,8530, London gegen Berlin 20,36 bis 20,3625.
Wie die „Münchener Telearamm-Zeitung" aus Lindau meldet, ist der Dichter Karl Henckell dort am Dienstag nach längerem Leiden g e st o r - ben. Er soll am Freitag in Konstanz beigesetzt werden.
Henckell, geboren am 17. Avril 1864 in Hannover, ist als Lyriker ungemein fruchtbar gewesen. In der Zeit des Naturalismus gehörte er zusammen mit Arent und Eonradi zu den stärksten Hoffnungen der damals jungen Generation. Seine lnrischcn Sammlungen „Amselrufe" (1888), „Trutznachtigall" (1891), „Gedichte" (1898), und „Neues Leben (1900) sind heute fast vergessen. Einige der letzten Werke Henckells waren die im Jahre 1919 erschienene Gedichtsammlung „Weltmusik", das „Buch der Saat" (1923) und „An die neue Juaend" (1924). Eine fünfbändige Gesamtausgabe erschien 1923 in 2. Auflage.
Ufas der Provinzialhauptstadt. I Dwhnen, grüne 20 bis 25, gelbe 20 bis 25, 1 dicke Dohnen 15 bis 20, Erbsen 15 bis 20. Misch- gemüfe 10 bis 12, Tomaten 25 bis 40, Zwiebeln 10 bis 20, Pilze 45 bis 50, Kartoffeln, neue 6V2 bis 7 (Ztr. 51/* bis 6 Mk.), Frühäpfel 35 bis 40. Fallädfel 5 bis 6, Aepfel, ausl. 45
** Dienstjubiläum bei der Reichsbahn. Der Reichsbahnobersekretär Fleischhauer am Bahnhof Gießen vollendet am heutigen Tage seine 40jähriae Dienstzeit bei der Deutschen Reichsbahngesellschaft. Aus diesem Anlaß wurde ihm durch seinen Dienstvorsteyer Reichsbahnamtmann Dürr ein Dank- und Anerkennungsschreiben des Herrn Reichspräsidenten, sowie je ein Glückwunschschreiben des Generaldirektors der Deutschen Reichsbahngesellschaft, Dr. D 0 r p - müller, sowie des Präsidenten der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. überreicht.
** Eine Achtundachtzigjährige. Unsere Mitbürgerin, die Lehrerin i. R. Frl. Luise Honstein, eine geb rene Gießenerin, wohnhaft Stein- straße 51, wird morgen am 2. August, in geistiger Frische und Rüstigkeit 88 Jahre alt.
** Burg Staufenberg. Die benachbarte Durg Staufenberg, ein beliebter Ausflugsort, hat seit dem liebergang in ben Desih des hessischen Staates wesentliche Verbesserungen erfahren. II. a. wurden die Aufgangswege neu gepflastert, neue Tore angebracht und die Burg- [ mauern teilweise ausgebessert; auch wurde für eine gute Unterbringung der Desucher durch Vermehrung der Sitzgelegenheiten Sorge getragen. Zur Vergrößerung der vorhandenen Aufenthaltsräume auf der Burg ist der Anbau eines 220 Quadratmeter großen Saales an das Schloß vorgesehen, dessen Rohbau noch in diesem Sabre erstellt werden soll. Die in den oberen
Wein Freund Ludwig ist Sunggeselle. Er fitzt, && 40, Falläpfel 5 bis 6, Aepfel, ausl. wie sich das gehört, öfters im Kaffeehaus. Da bis 70, Dirnen 10 bis 40, Kirschen 45 bis fand er nun in einer illustrierten Zeitung em Sauerkirschen 40 bis 45, Aprikosen 50 bis verlockendes Snserat: Pfirsiche 65 bis 70. Heidelbeeren 45 bis 50,
Datentlieaestuhl, auf zwölf Arten zu Der- Stachelbeeren 20 bis 25, Sohannisbeeren 20 bis
tneitben als Liege- Schaukel-, Sagb-, Bett-, 25, Himbeeren 60 bis 65, Pflaumen 50 bis 60, RchrcifMilA- Radio- Lese-, Wochenendstuhl Mirabellen 50 bis 60, Reineclauden 50 bis 60, ufto toieat’ nur vier Kilogramm und kann Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, leicht überallhin mitgenommen werden. Re- Suppenhühner 100 bis 120 Pf. ba£ Pfund; klEdr^s Rur 6 25 Mk., Rachnahme, Ra- Tauben 70 bis 90, Eier 13 bis 14, Blumenkohl EÄhm« «Kte£ 20 bis 80, Salat 10 bis 15, Salatgurken 15
miA hackte Ludwia und bis 50, Einmachgurken 3 bis 6, Ober-Kohlrabi
x-° * 12. °°uch -° »15. 1= «* 20.
toar der Stuhl da. Die Rachnahme kostete aller- Bornotizen.
Lings 9,25 Mark. Auf die Beschwerde Ludwigs, _ Tageskalender für Donnerstag: die wohl etwas saftig ausgefallen^war, am> gjchtspielhaus Bahnhofitraße: „Die weihe Sklavin" teorkte di- Firm--. dab fte fern™ ®nef.6tem ,,D°i rafenbe Seufcl" Rechtsanwalt übergeben hätte, bet das Wettere *
t>eranlaffen. wurde^ Dasnahm 2^'8 ** Turnerfahrt nach Amerika. Gestern
tragisch. £ar tSiber abend haben der 2. Gauvertreter des Gaues Hessen
lehne auf der Reise abgebrochen.war-Unver D. T., Buchdruckereibesitzer und Redakteur hatte er ihn "A^bst-EDA^A m Letter- Schneider (Butzbach), und der 1. Sieger vom toe^ete S- Deutschen Turnfest in Köln, Turner Karl Reuter MÄk" ? ^nnL- [oder von Gießen, von hier aus mit dem Hamburger
N^be ab. Aber lleh n ch • Schnellzuge ihre Reise nach Amerika angetreten.
Pb ^,au.4,te 8UI D-le,d>gm>gS!I-g- kommt. Bahnsteig hatte sich Ichan lange uor 216-
nm bn Unter dem fahrt des mit ansehnlicher Verspätung eintreffenden
Also der Patentstuhl w« _ba. II oem $ s eine gro^e Menschenmenge angesammelt, die Packpapier fand sich die। Gebraiuhsanwe s g. |cr Hauptsache aus Turnern und Turnfreunden ^tolg packte alles ^^faltig au^^r g beftanb, und die den beiden Amerikasahrern einen broebene Seitenarm wurde vom Schreit im l » bereitete. Kurz vor der Abfahrt
Ä Ä Res Ws brachte Herr Schneider noch vom
’anJfh!?1mb fa^bS <5hlbl Zuge aus ein von der Menge mit Begeisterung auf- nutt. erklärte bet Meister und sah den Stuhl | ^Eenes dreifaches „Gut Heil!" auf die Stadt Gießen aus, dann zog die Lokomotive an, und unter lebhaftem Abschiedswinken der Menge auf dem Bahnsteig rollte der Zug in die Nacht hinaus.


