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£Xe ReicherunfaNwoche in Gießen.
Mit dem gestrigen, zweiten öffentlichen Vortragsabend in der Neuen Aula nahm hie R e i chs un f a l I w o ch e in Gies; en ihren Mschluh. Der Besuch des Abends war. ebenso wie bei der ersten Veranstaltung am Montag, außerordentlich gering. Besonders im Hinblick aus die gestrigen, sehr bedeutsamen Vorträge ntufo das geringe Interesse unserer Mitbürger au dieser aufklärenden Veranstaltung recht beteuert werden.
Als erster Redner sprach der Le'ter des Städt. Gaswerkes. D'.r ktor S t e d i n g. über die G e - lehren des Steinkohlengases im Haushalt, im Beruf und im Straßenverkehr. Ver Vortragende gab feiren Zuhörern sehr wert- vvlle Ausklärung-.n, dir sich auf die verschiedenen Llnsallmögllch'citen beim Gas. bezoge.r. Er- scrulicherweise bewegte sich der Vortrag auf her Linie einer reinen Aufklärungsarbeit, bei der jegliche Geschäft trndenz vermieden wurde. 9ie Ergebnisse des Vortrages geben w'.r in den
ft schwach M wird Besserung des Detters n.
aer erfroren.
Jomadmjigamer, die in zwei Zelten Mnte farUte ein S raßen uni) Dege Die erfrorenen Zi» igen in den Zelten Sauber fand man an :ict ze-rcht.
Aus der Provinzialhaupistadt.
Gieß en. den 1. März 1929.
Einblick.
Da ist man nun manchmal mit sich und der Well unzufrieden, hat da zu nörgeln, dort zu wünschen, mit einem Wort: man ist grillig ver- enlagt. Nur Nachteile sieht man, die einem Leben ausgebürdet hat. Das eigene Los ist ?aS schlechteste, die eigene Lage die unbequemste. Alle andern, oder doch fast alle andern haben Ls schöner, leichter, angeneymer. Nur unsereiner nmh sich mll einer LInmenge von Widerwärtig- Criten herumschlagen. Bis man entdeckt — doch -ein — keine eigenen Schlußfolgerungen und alles Mblch der Reihe nach.
Ter Sonntag hatte mir Pflichten ausgegeben. ! Die ganze Woche Pflichten: und auch noch Sonn- । tags! Am frühen Morgen zur Dahn. Der Wind I f; ;u6t Schnee ins Gesicht, der Körper, unauS- geschlafen, fröstelt. Zum Glück ist der Wagen gut geheizt. Trotzdem reget sich in dieser Stimmung die Kritik. Alte Wagen vierter Klasse, I genannte Viehwagen, vertreten die Stelle der dri ten Klasse. Wenn sich bas ein anderer er- I luble, als die Reichsbahn, wie würde man daS benennen? Hat einmal diese Stimmung eingesetzt, ' eht man auch gleich alles grau in grau. Lind lbrnmt einem dann noch dazu, eine ha be Stunde Wegs durch nassen Schnee waten zu müssen, lxtropft von den Daumen, die winterliche Last (i»toerfcn wollen, so ist die Freude an dem Sonn« leg alles andere als groß.
Eben di ser Sonntag aber führte mich mit einem Landpfarrer zusammen. Kräftig schrill er aaS, immer wieder auf die Llhr sehend. Lind dann erzählte er von seinen Berufspflichten, die iHn sehr stark in Anspruch nehmen. An diesem Tage hatte er zur Erfüllung feiner Pflichten mindestens sechs Stunden schlechten FußwcgS in ausgeweichtem Schnee, bei Rieselregen zurückzu- legen. Lind das ein Sonntag?
Ich verglich! Ich dachte Daran, daß mir schon öle ha be Stunde Wegs sehr unwillkommen war. Und es brauchte wirllich nicht viel Phantasie, um zu berechnen, daß bei noch viel ungünstigerem Wetter, bei Nacht vielleicht, diesen Landpfarrer hie Pflicht rief, in einen weitentfernten Ort zur Seelsorge zu gehen. Dabei mertte man dem Mann nicht das geringste an, daß ihm die Pflicht nicht lieb sei. Seine Worte waren gell d voll und doch von Humor gewürgt, und wenn das Gespräch allzu tief ins Schwere geraten wollte, riß er es mit einem einzigen fröhlichen Worte wieder empor.
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nachstehenden zehn Richtlinien wieder, die der ernsten Beachtung aller Bürger empfohlen seien.
Den zweiten Vortrag hielt Prof. Dr. Gundermann über die Maßnahmen der ersten Hilfeleistung nach Llnglücks- fällen. 3n a.igLmeinoer,tänoli^er Wcisr gab der Redner vom ärztllchen Standpunkt aus Den Zuhörern wertvolle Winke über die Art und Weise, wie man Ohnmächtige zu behandeln hat, im Wasser Verunglückte zum Leben zurückzubringen versuchen muh, durch Elektrizität getroffene Prrsonen bis zum Eintreffen des ArzteS betreuen soll usw. Weiter eröffnete der Redner u. a. die ersten Hilfeleistungen bei Derbretmun- gen, bei Hitzschlag, Die Säuerst off behandlung bei Derg f .ungen, Wundbehandlung. Erfricrungen, nervi.se Beschwerden nach Starkstromverletzungen, Gllederbrüche und Anlegung der entsprechenden Verbände usw. Der Vortragende zollte hierbei der segensreichen Arbeit der Sanitätskolonnen hohe Anerkennung und forderte zu reger Linker- stützur.g dieser gemeinnützigen Vereinigungen auf.
Beiden Vorträgen folgte als Anerkennung für die Redner lebhafter Beifall der bis zum Schluffe stark interessierten Zuhörerschaft.
Das Gas im Haushalt.
Zehn beherzigenswerte Gebote.
1. Dor dem Betreten de - Raumes, aus dem Gasaeruch bringt, alle in der Nähe brennenden offenen Flammen löschen. Den Absperrhahn vor dem Gasmesser evtl, den. Haupthahn an der Einführungsstelle im Keller schließen, alle anderen Absperrhähne an GaSgeräten untersuchen, ob sie geschlossen sind.
2. 3n einem mit Gas a n g e re i ch e r t e m Raum offenes Licht und Feuer fernhalten, Türen und Fenster, ncnnentllch die oberen Flügel, zur Durchlüftung möglichst in Gegenwart einer zweiten P:rson offnen, sich nicht länger aufhalten, sofort eine von zügelas'enen Installateuren vorzunehmende Llnterfuchung eir.Iiiten.
3. Bei Gasgeruch aus unzugänglichen Räumen sofort Gaswerk und Polizei benachrichtigen, die Die Deffnung dieser Räume und die Beseitigung der eventuellen Gefahr veranlassen werden.
4. Nicht den Keller betreten, wenn dort Gasgeruch wahrgenommen wird, sondern daS Eintreffen des sofort herbeizuholenden Fachmannes abwarten.
5. Beim Suchen nach undichten Stellen die Gasleitung nicht ableuchten, sondern abrrechen, oder noch besser abseifen.
6. Arbeiten an Gasleitungen sowie Gasgeräten nur durch zugelassene, erfahrene Gasfachleute ausfuhren lassen. Pfuscher und Gas- sparverkäufer schaffen leicht Gefahrenquellen an Der Gasanlage.
7. Erft Zünd material zur Hand nehmen und dann den Gashahn am ©aSgcrät öffnen.
8. Den Absperrhahn vor dem Gasmesser des stlachts nicht schließen.
9. Leicht brennbare Gegenstände oder leicht entzündbare Flüssigkeiten (tote Spiritus, Aether, Benzin usw.) nicht in die Rahe von offenen Flammen bringen.
10. ©itoaigen auf der Straße wahrge - nommenen Gasgeruch sofort dem Gaswerk ober dem nächsten Polizeibeamten melden.
Tatc.i für Samötag, 2. März.
Sonnenaufgang: 6,44 Llhr, Sonnenuntergang: 17,42 Llhr. — Mondaufgang: 0,35 Llhr. Mond- untergang: 9,18 Llhr.
1401: Franz von Sickingen auf der Ebernburg in der Pfalz geboren.
BormoLizen.
— Tageskalender für Freitag. Stadttheater: „Die verkaufte Braut", 13.30 bis 21.15 Llhr. — Deutsche Duchdrucker-DerusSgenos- senschast in Leipzig: Filmvorführung aus Anlaß der Rcichs-Llnfallverh^turgswoche: »Der Kampf mit dem Llnfalltrujrl', 6 Llhr, im Gewerkschafts- Haus. — Li^Miclyaus, Bahnhofstraße: »Frauenraub in Marokko." — Astoria-Lichtspiele: »Maeiste und der Sträfling Nr. 51."
— Stadttheater Gießen. AuS dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die Heutige Opernvorstellung »Die verkaufte Braut", Operngastspiel be5 StadtiheaterS Mainz, beginnt um 18.30 Llhr. — Sonntag. 3. März, 18 Llhr, wird zum letztenmal Franz Molnärs »Olympia" (Gastfp'.el Auguste Prafch-Grevenberg) als Stern-
denvvrstellung zu ermäßigten Preisen gegeben. — Das Lustspiel »Das Geld auf der Straße" von Rudolf Obernauer und Rudolf Oesterreichrr wird als erste Wiederholung am Dienstag, 5. März, gegeben. — Als nächste Schauspielpremiere wird Hermann HeyermancS »Hoffnung auf Segen" (Op Hoop van Zegen) am Mittwoch. 6 März, herauskommen.
— Kavallerie-Verein, Gießen. Morgen. Samstag, abends Lichtbilderoortrag. Siehe die heutige Anzeige.
•• Zum Tag des Buches. Mit Linker- ftützung des Reichsministeriums des Innern soll am 22. März, dem Todestag Goethes, in öWcm Iahr zum ejtenmal in Deutschland ein Tig dem Buche und dem Andenken über seine Te.cu- tung für die Menschheit gewidmet sein. ES ist fein völlig neuer Gedanke, der da Derwirllichung finden soll. Spanien ist als erstes Land vorangegangen und feiert an jedem 7. Oktober, dem Geburtstag Cervantes', einen solchen Tag: Italien ist mit einer ähnlichen Veranstaltung gefolgt. Da lag es nahe, auch in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, einen solchen Tag zu weihen. Die Vorbereitungen für diesen Tag In Gießen sind im Gange.
•• Berufung eines Mitglieds des S t a d t t hea t e r s nach Daden-Daden. Fräulein Alix K r a h m e r wurde nach erfolgreichem Gastspiel für die nächste Spielzeit als erste ju.tzendliche Salondame an die Städtischen Schauspiele in Taien-Baden verpflichtet.
•• Fünsundsiebzigjährige. Am morgigen Sam<t.-g, 2. März, feiert Frau Katharine Arndt, geb. Lenz, Kaplansgasse 10 dahier, in geistiger und körperlicher Frische ihren 75. Geburtstag. Frau Arndt versieht trotz ihres hohen Alters noch heute den schweren Beruf einer Totenfrau. Am Sonntag, 3. März, wird unser Mitbürger Dauassistent i. R. K a r l R o t h, Neustadt 61, ebenfalls 75 Iahre all. Auch er ist noch in jeder Hinsicht wohlauf.
— Schulpersonalien. Ernannt wurden der SchulamtLanwärt:r W ltzelm Heinrich Hirsch aus Rieder-Florstadt, Kreis Feiedberg. zu.n Lehrer an der Volksschule zu Rieder-Wö-lstadt, Kreis Friedberg: Der Schulamtsanwärter Sebastian Leih aus Sponsheim. Kreis Bingen, zum Lehrer an der Volksschule zu Gießen: der Lehrer Otto Schwarz zu Rudlos. Kreis La-rterbach, zum Lehrer an der Dv'kSschule zu Rudingshain, Kreis Schotten, mit Wirkung vom Tage deS Dienstantritts an.
* Der VerufSwettkampf im 3u- gendbund des GDA. Gießen am Sonntag in der Goetheschule darf — wie man uns berichtet — als ein voller Erfolg angesprochen werden. Trotz Regen und Glatteis waren 30 Teilnehmer (21 männ'iche und 9 weibliche) erschienen. Die Leitung des Wettkampfes lag in den Händen des DezirksgeschäftSsührerZ Mack (Gießen), welcher als Gäste die Herren Dr. Zeidler von der Handelskammer, B u e s. Vorsitzender des Arbeitsamtes, Syndikus Münch vom Arbeitgeberverband und Vock als Vertreter des Einzelhandels, sowie Dr. Wendel und W e h r - heim von den Handelsschulen begrüßen konnte. In seiner EröllnungSansdrache zeichnete Herr Mack ein Dild des deutschen Kaufmanns Der Vorkriegszeit, der als Pionier der deutschen Wirtschaft in die Welt zog und die Vorausfehungen deS wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs schuf. Von jeher sei es die vornehmste Aufgabe des Gewerlschaftsbundes der Angestellten. sich für die Ertüchtigung deS OSerufs- standes einzusetzen und darin selbst praktische Arbeit zu leisten. Es gelte, einer Verflachung im Derusswollen und Derusskönnen entgegen- zuarbmten, das Interesfe am und im Geschäft zu stärken und so den Angestellten wieder Freude am Berufe finden zu lassen, die Voraussetzung zur Lleb^rwindung der wirtscha't ichcn Schwierigkeiten sei. Der Derusswetlkampf wende sich an die Jugendlichen, die dadurch angeeifert, sich selbst prüfen, ihre Lücken erkennen und auf diese Weise selbst für ihre richtige Aus- und OOe'.terbildung, sei es im Gefchä t, sei c3 außerhalb desselben, Sorge tragen sollen. Die Auswirkung sei bann eine Dertsteigerung der Arbeit zeit ohne jeden Zwang, der alS AuSg'eich eine entsprechende Freizeit gegenüberstehen müsse. Die geistige Arbeit des Angestelltenstandes sei berufen, führend in der Mitbestimmung und Verantwortung zu werden. Nie war diese Aufgabe höhergestellt als heute. In diesem Sinne wolle der G. D. QL wir
SCildSßZLOSSS BASIEREN
DURCH VORHERIGES EINREISEN NfT
ken! Run begann die Arbeit. Der ODettkampf- ausschuß verteilte die Fragebogen, Aufgaben und daS Papier. Für das 1.. 2. sowie 3. Lehrjahr und Die Iunggehilfen waren verschiedene Aufgaben in kauimännischem Rechnen, Briefwechsel, Vewerbungischreiben, Buchführung und Staats- bürgerlunde gestellt, sowie Situat.onsaufgaben und Fragen aus den verschiedenen Branchen. Wahlfrei waren Stenographie und Fremdsprachen, die aber eine recht starke Detelligung fanden. Lim 1 Llhr waren die Aufgaben bewältigt und abgegeben. Ihre Durchsicht erfolgt im Laufe der Woche. Das Ergebnis wird anläßlich der Preisvertellung am Sonntag, 3. März, bekannt- gegeben.
•• Der Geflügel- und Vogelzucht- Verein für Gießen und Umgebung hielt am Sonntag im »Hessischen Hof" seine alljährliche Generalversammlung ab. die von den Mitgliedern gut besucht war. Aus dem Iahre»- bericht ging hervor, daß die Arbeiten bei Vereins nach außen hin still, aber um so erfreulicher energisch gefordert wurden und bah baS Interesse für Die Geflügelzucht unter Den Mitgliedern bei Vereins nicht nur nicht abgenommen, fonbem — tote Deren Erfolge auf den verschiedenen beschickten Ausstellungen lehren — gewachsen ist. Der lverein zählt 120 Mitglieder, welche in ihrer Mehrheit Rassegeflügelzucht treiben. Die Rechnungsablage ergab, daß außer Dem AuSstellungS- inventar im Werte von 1103 ML der Verein über einen baren Fonds von 750 Mk. verfügt. Der seitherige Vorstand: Funk. 1. Vorsitzender: Schwieder, 2. Vorsitzender: Schmidt. 1. Schriftführer: Heß. 2. Schri.t.iNrcr: Brauer. Rechner: Philipp und Stohr Beisitzer, sowie F e l s i n g Materialverwalter, wurden durch Zuruf wiedergewählL An Stelle von drei weiteren Mitgliedern DeS BorstandeS wurden H a a S, Kreiling und Seibert. Wieseck, neugewählt. Die Qkrfammlung beschloß, die im Iahre 1930 für Oberhcsfen bestimmte Große Hessische Landes- geflügelschau sür Gießen wieder zu übernehmen. Die alljährlich stattfindende Ausstellung fand 1927 in Rheinhessen statt und ist am 17. Rovem- ber d. I. für Starkenburg in WormS. Die Versammlung beauftragte den Vorstand, den für den Monat Iuni geplanten Züchtertag des Landesverbandes Hessen nach Gießen einzulaben. Eine lebhafte Aussprache rief ein Antrag hervor, der dahin ging, daß ber Verein im Herbst 1929 eine Lokal-GeflügelauSstellung abhalten möge, zu dem Zweck, ber breiten Gießener Oeffentlichkeit ein Bild zu geben von ber Geflügelhaltung und der Geflügelzucht Der verschiedenen Rassen und Farbenschläge, welche die DereinSmitglieder besitzen. Der Vorstand wurde durch Beschluß ersucht, diesen Gedanken weiter zu bearbeiten und zu gegebener Zeit einen Plan zur Verwirklichung der Idee einer Versammlung zur Beschlußfassung vorzulegen. AuS Den sonstigen Mitteilungen an die DereinSmitglieder ist als interessant zu erwähnen, daß unser Tierzuchtinstitut der Llmversi- tät außer seinen schon vorhandenen drei Brutapparaten mit je 203 Giereinlagen und feiner Brutmaschine für 1000 Eier jetzt eine Brut- maschine für 6000 Eier auf stellen läßt.
•* Offenbarer Geldlotterie. Nur bar Gelb w rd bei ber Offenbadjcr Geldlotterie verlost, Deren Ziehung am 9. März ftattfinbet. Jedermann hat freien Zutritt zur Ziehung, die tn Offenbach ftattfinbet. Siche Anzeige.
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Jean Weisel, (Heften, Sonnens trabe •, Telephon Nr. tt


