Nr. 126 Drittes'Blatt
(Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesseu) Donnerstag, 5b Mai 1928
Wirtschaft.
Jur Börsen- und Wirtschaftslage.
3n dem Monatsbericht der Dresdner Dank wird über die Börsenlage u. a. au*- geführt:
Wenn man es als Zeichen einer gefunden Verfassung der Dörte gewertet hat, daß die Ve- tveflitna in erster Linie von den außerordentlich regen Auslandläusen getragen wurde und wenn uuch die Börse in der Tat verschiedene während deS vergangenen MonatS eingetretene Zwischenfälle verhältnismäßig ohne Schtoterigkeiten und schnell überwunden hat, so gibt doch die in den letzten Tagen eingetretene Reaktion aus die Baisse in Neuyork und Pan* Veranlassung. trotz der gesunden Grundlage deS hiesigen Bvrsengefchästes auf die nunmehr eingetretene internationale Der- ilechtung deS Berliner Platzes mehr als bisher achtzugeben, und sich über seine Abhängigkeiten von/ den anderen Börsen llarzuwerden.
WaS die allgemeine Wirtschqstslage anbctnlU. fv spiegelt die Onttoitflung deS Außenhandels die Abschwächung der 3idaiü>ioniunltur |üm- fällig wider. Zwar mag für die Dermindcrnng deS Auhenhandelsvolrunens auch die Tatsache von Belang gewesen sein, hast der April nur 23 Werktage gegen 27 de» Monats März hatte und daß dieser Monat regelmäßig eine Abschwächung zu bringen pflegt Indessen bedeutet die gleichzeitige Abnahme der Einfuhr an Ter- tilfabrikaten sowie der Ausfuhr an solchen darauf hin, daß gerade dieser kontuniturempfindlichste Wirtschaftszweig zur Zeit Absatzrückgänge sowohl im Inland al* auch iui Ausland aufzu- veisen hat, wobei die Steigerung der Roh- stoffpreise ein beachtliches Moment für die Beurteilung der künftigen Aussichten sein dürfte. Wenn man auch au* dem Status des Auhen- bandel* für den Monat April nicht gleich übertriebene Folgerungen zu ziehen braucht, so bleibt doch die Tatsache einer außerordentlichen Labilität deS Außenhandels bestehen, die eS bewirlb daß die Reaktionen auf die verschiedenen wirtschaftlichen Einflüsse mit viel stärkeren Schwankungen vor sich gehen, als es vielleicht bisher gemeinhin angenommen wird Die durch die Lohnst ei gerungen der letzten Zeit erzwungene Erhöhung der Eisenpreise fällt ja zufällig in eine Zeit wesentlichrr Belebung des internationalen Ei-enmarktes. so daß mit einer eiporthemmenden Wirkung der Preiserhöhung nicht gerechnet zu werden braucht. Immerhin dürste die oben gestreifte Lage der ,2eitiliiü-uftrie sowie die Tat» iad)e, daß wir allgemein in der Wirtschaft lon- iunlturellen Rücrgangserscheinungen begegnen, dazu angetan lein, von einer Weitersührung der bisherigen offiziellen Wirtschaftspolitik abzu- halteu, die nur eine verhängnisvolle Störung des sonst normal verlausenden Entspannungsprozesses zur Folge haben würde.
Einschränkungen im Staatsbergbau?
'.'tachdem infolge der durch den Rhcinschiftzrstreik entstandenen Exportsckmierigkeiten auf den --chachl- ünlagcn der BergwerlsA.-G. Recklinghausen in den letzten Wochen bereits eine Reihe von Teil- schichten eingelegt worden ist, verlautet der ..Boss. Zig." zufolge, jetzt von zuverlässiger Stelle, daß zwischen der Verwaltung der Bergwerks-A.-G. und dem (Mamtbctriebsrat -seit kurzer Zeit Der- haudlungen wegen eine» von der Berwaltung vorgesehenen erheblichen Abbaues der Belegschaft schweben, deren Gesamtzahl 2000 eher über- als unterschreitet. Ans Arbeitnehinerkreisen erfahrt das Blatt, daß Die ißesamtbctriebsvertretung Id) gegenüber dein Plane der Werkleitung unbedingt ablehnend verhält. Die endgültige (£nt- Icheidung über die Durchführuna der recht erheb- fid)en Detriebseinschränkungen, bei denen es sich um Stillegung einer größeren Anzahl von weniger ergiebigen Revieren aus einzelnen Schachtanlagen und starke Einschränkungen der Tagbetriebe handelt, dürste in einer Aufsichtsratssitzung der Bergwerks-A.-G., die - In Gegenwart der beiden preußischen Minister der Finanzen und für handel und Gewerbe in Berlin stattfinden wird, fallen.
Betriebsemschränkung bei Buderus Wetzlar.
Wie wir hören, sehr» sich die Buderus- i d)cn Eisenwarlr in Wetzlar gezwungen von ihren drei auf der öopfoicnbütte im Feuer fleh' >.n Hochöfen von Mitte dieses Monats ab einen Ofen biS auf weiteres zu dämpfen.
Sollte im Laufe der Zeit lein« BeHerung der wirtschaftlichen Lage eintreten, so muß mit dem AusblaIcn diese* Ofens gerechnet werden Die Entlassung von Arbeitern wird durch Ein- lührung von Kurzarbeit in der Hochofenabteilung vorläufig vermieden.
DeS wetteren macht sich eine erhebliche Sin- s chränk ung de» Aöhrengieherei-Dc- triebe* ab 1. Juli d. 3. erforderlich Der 3n- lanbmarft zeigt seit längerer Zeit eine ocr- nnaertt Aufnahmesähigriit und auf den Aus- lanbinarlt. auf den das Unternehmen mit einem bedeutenden Teil seiner Röhrenerzeugung ange- toidu: ist, muß angesichts der ständig gestiegenen Selbstkosten bei finlendc.i Erlösen in immer größerem Umfange verzichtet werde i. Bon der tSin- schränkmtg werden etwa 110 Mann b.troffen, die zum genannten Zeitpunkt zur Entlassung kommen.
• Zur Kursbewegung der Boigi & *') ä f f n e r • Ä 11 i e n. Der starken Mui^fwtge- rung der Öoigt & Häffner Aktien liegt folgendes zugrunde: Ein« nicht genannte Gruppe hat den außer halb der Lerwaltungs und der Gumpel Grup»>< liegenden Restposten, soweit dieser m oen letzten Ibech.ii erreichbar war, langsam zusammeugeiaufu Tie Gruppe hat dieses kleine Paket getrennt beiden Majoritätsinhabern angeboten. Diese haben jedoch infolge einet Vereinbarung die Uebernahme des Pakete» abgetehnt. Offenbar wird nun zur günstigen Realisation des kleinen Paketes von dieser Gruppe der Stur» sprunghast in die Höhe gesetzt, mas um so leichter ermöglicht ist, da ja keine der beiden Mojaritätsgruppen von ihrem bisherigen Besitz etwas obgibt, um sich nicht zu schwachen. Betont wird, daß zwischen den beiden Majariiatsgrup pen auf Grund der bekannten letzten (Einigung heute noch vollkommene Uebercinftimmung bestehe.
• Steuer-Treuhand A.-G.. Frankfurt a. M. Di« Gesellschaft schlägt der auf den 16. 3uni d. 3. einberufenen Generalversammlung Erhöhung des Grundkapitals von 5000 auf 50 000 Mark vor. Ferner sollen die Arien über je 20 Mark in solche von 1000 Mark umgewandelt werden.
• Einführung der Siemens & Halske - Aktien an der Neuyorker Börse. Wle man aus gut informierten Kreisen erfährt, fand in diesen Tagen eine Besprechung statt mit dem Ergebnis, daß neben den Farbenaktien die Swinens & HalSte-Aktie an der Neuyorker Börje als einer der ersten deutschen Werte zur Einführung kommen soll. Die vorbearbeitenden Pro- spcktaroc.ten Uten voll im Gange.
• Mannheimer Gummi und Gutta- perche A -V. Di« Berwaltung teilt mit. daß lür 1927 kein Gewinn aufgctoiefeii werden könne. Ob ein Verlust erzielt wurde, bleibt von ihr imbeanttoortet. Generalversammlung dm 26. 3uni. Oie Aktien werden in Mannheim notiert.
• 0bcrftein-3darer Elektrizität*- g e sells chaft A -G. 3n der jüngsten Generalversammlung de* dem Rheinisch-Westfälischen- Elektrizitätswerk nahestehenden Oberfteiir-3darcr Elektrizität- A -G. in Oberstein-3dar wurde die Berteilung einer Dividende von 3 Prozent auf i)a* 3,3 Millionen Mark betragende Aktienkapital beschlossen. Das abgelaufene Geschäftsjahr wies eine befriedigende Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf.
frankfurter Börse
Frankfurt a.M., 31. Mai. Tendenz: fest. - Zu Beginn der heutigen Börse war die Tendenz allgemein sc st, das Geschäft auf den meisten Mantgebieten etwas lebhafter als an den Vortagen, da die unverändert starke Nachfrage nach verschiedenen Spezialwerten start anregte Seilens des Auslandes lagen erneut Kausorhervor. Bei der herrschenden und zuversichtlichen Stimmung wurde der Monatsbericht der Dresdner Bank, der warnende Ausführungen über die Konjunkturentwicklung enthält, nur wenig beachtet, während andererseits von einer Meldung eine stark stimulierende Wirkung ausging, wonach Besprechungen stattgesunden haben, die neben der 3-G- Farbenaktien die Einführung der SiemenSaktie bei der Neuyorker Börse zum Ziel haben. Lebhafte ilm’älH verzeichneten vor allem E l e k tro- werte. von denen aus den erwähnten Gründen Siemen- bevorzugt und 7 Prozent erhöht waren. Aber auch Chadeakrien waren rege verlangt und 11 Prozent höher, ebenso Geffürel plu- 7 Prvzenl Licht und Kraft gewannen 2 Prv-
I zcnt, während AEG. und Bergmann nur I knapp behauptet blieben. Ferner erhielt sich für I I Kaliwerke lebhaftes 3ntereffe Salzdet- I
furtb und Aschersleben zogen erneut 8 Prozent. Westeregeln 55 Prozent an. 3.-G -Farben-Aktien bei größeren Uuifu^i 3 75 Prozent höbet Bon den Werten des Meta I l b a n k konzern» gewannen M e t a 11 g e • fellschaft 3,5 Prozent und Metallbank 4.75 Prozent Zcheideanstalt blieben auf dem ftari erhöhten Kurse der gestrigen Abend- börfe behauptet Montan werte. Schifs» fahrtsaktten und Banken lagen im allgemeinen ziemlich still und überwiegend nur leicht gebessert 3n Doigt A Haeffner herrschte brüte starkes Angebot, doch kam ein Kurs mrädih wieder nicht juftanlK Die starke Kurserböhung der letzten Lage geht nicht auf Käufe d:r Verwaltung oder der Gumpelgruppe zurück, sondern auf Käufe einer unbekannten Gruppe. Karstadt gewannen 6 Pi o$. Deut- I chc Anleihen lag.n still Ausländische Renten ebenfalls fast oyne Geschäft. 3m weiteren Verlaufe blieb da» Geschäft ziemlich lebhaft. Vereinzelt berviNten Realisationen genüge Kursrückgänge. Siemens blieben weiter lebhaft verlangt Am Geldmarkt war die Nachfrage wieder etwas stärker. Tagesgeld t Prozent Am Devisenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dcllar 4,1760. gegen Pfund 20.400. London- Kabcl 4,8825. Paris 124,02, Mailand 92,65. Madrid 29,15. Holland 12,0950.
Gerl tte öorie.
Berlin, 31. Mai. Im Gegensatz zu den letzten Tagen bot di« heutige Börse schon zu Beginn ein recht lebhaftes Bild Durch den Ausfall der gestrigen Ncuyorlcr Börse konnte die Tendenz von dort aus nicht ungünstig beeinflußt werden, so daß schon im Bormittagsocrkehr besonder» Spezial werte verlangt und bedeutend höher gebandelt morden waren. Die freundliche Beurteilung der Bör seulage seitens der Dresdner Bank wirkte nach, und die heute nachmittag stattfindenden Beratungen über eine evtl. Abwartung des Medio regten gleichfalls an. Da zu den ersten Kursen wieder Auslandinter esse für Spezialwerte erkennbar war, jchritt die Spc Marion zu weiteren Deckungen. Die Tendenz war allgemein fester. Kursgewinne von 1 bis 3 u. Sy waren der Durchschnitt. Papiere wie W a l d h o f, Karstadt, Rcichsbank, Feldmühke, Lorenz waren bis 5 v. H. erhöht. (8 I a u j fl o f f, B c m berg. Polyphon, Tietz, Kaliaktien, Gesfürel, I.G. Farben und Cha de- a 11 i c n noch bedeutend darüber hinaus. Bei all diesen Dopiercn waren die bekannten Momente als Gründe angegeben. Die Verhandlungen über die Einführung der Farbenaktie an der R e u y o rk e r B ö r s e scheinen schon festere Formen angenommen zu haben. Schwach sind S a r o 11 i, Maximilianshülte, Ilse Bergbau und Voigt & ijaeffner zu nennen Zunächst eröffneten letztere 24 v H niedriger, mit 225 v. H, aus die Zeitungsnotiz, daß keine neuen Interessenkäufe seitens der Gesellschaft zu erwarten seien. Deutsche Anleihen freundlich Ausländer ruhig. Psandbriefrnarkt still. Geldmarkt unoei- ändert. Tagesgeld, d. h. heute Geld über Ultimo, 8 bis 9,5 o. H., sonst unverändert. Auch im »erlaufe blieb das Geschäft in Spezialwerten sehr lebhaft bei weiteren vereinzelten Kursgewinnen. Danatbanf und Metallbank kamen hinzu, auch die anfangs noch vernachlässigten Elektropaoiere konnten sich dieser Auswärtsdewcgung anschliehen. Später ließ das stürmische Geschäft etwas nach. Die Spekulation (J'ritt zu Gewinnmitnahmcn, und die höchsten Kurse konnten sich nicht überall behaupten.
Frankfurter (»terreiDcbJric.
Frankfurt a. M. 31. Mai. Der hiesige Produktenmarkt verkehrte auch heule wieder in stiller Haltung. Die Preise waren allgemein gut behauptet. Nur Weizenkleie verlor 0,25 Mark. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis 1 Prozent Auswuchs. 26,25 bis 26,50: Rk»ggen 28; int Haler 28 bis 2850; Mais (gelb) für Futterzwecke 25: Mais (gelb) für andere Zwecke 25; Weizenmehl süddeutsches Spezial 0, 38 bis 39: RoggenmeHl 39,50 biS 4o. Weizenkleie 14,75 bis 15; Roggenkleie 17,25 bis 17,50 Mark. Tendenz: still.
Frankfurter Schlachwicljmarkt.
Frankfurt a. W, 31. Mai Austrieb: 26 Rin der, 1 «uh, 560 Kälber, 66 Schafe, 634 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Masl- und Saug- falber 80 bis 83 Mark, mittlere Most und Saugkälber 74 bis 79: geringe Kälber 66 bis 73. — Schafe: Mostlämmer und jüngere Masthämmel <Weidsmast) 52 dis 60. — Schweine: vollflci- schige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 73; von etwa 200 bis 240 Pfund 62 bis 65; von etwa 160 di» 200 Pfund 64 bi» 66;
fleifchiqe Schweine von etwa IW bi» 160 Pfand 60 bi» 64 Mark -- Marktoerlaus Kälber und Schass reg« uu»o«rfaujl. Schweine ruhig und Ueberstand.
Berliner DiiltfiiUo.
Berlin, 30. Mai. Der hiesige Markt vermochte sich dem cinbrud der flauen Meldungen von Uedcrzec nicht zu entziehen, zumal auch die Offerten für Auslandweizen und -Roggen eine nicht unrocjcntlidK Ermäßigung aufwiefen. Das der weiteren Entwicklung der Felder lehr auuftitze Wetter, vor allem tue Siagnation des Mchlgeschafts». ließen keine Unternehmnnosluft auffonnnen. Vom Inland« lag reichlicheres Angebot nem beiden Brot- ^rirridtorun vor, das trotz entgegenkommenderer iiorberangen nur wenig Beachtung sand. Weizen, der infolge des wärmeren Wetter-.- Geruch angenommen hat und deshalb nur zu Futter zwecken verwendbar ist, wird vermehrt aiferierl: Umsätze finden ledvch nur ganz vereinzelt statt Roggen ist in Kahnware und von der Kaste Härter und 2 bis 3 Mark billiger angeboten, da die Roggenmullerei wenig Anreiz bietet, sind die Mühlen mit neuen Käufen sehr zurückhaltend. Rur Waggonware findet weiter bei den kleineren Mühlen, allerdings auch nur zu billigeren Preifcn. Aujnahure. Am Lieferungsmarkt stellten sich die Notierungen si>r beide Brotgetreidcarten, namentlich aber für Roggen, niedriger. Weizen- und Roggenmehle sind In den Miihlenofforten billiger gehalten, der Konsum versorgt sich weiter nur von der i)anb in den Mund. Die Forderungen für Hafer find heute entgegen- kämmender der ziemlich reichlich nerforgle Hon (um verhalt sich nach wie vor reierviert. Gerste still. Ss notierten puOOkg): Weizen, märtifche», (745 1.x bl Gewicht, östliche Stationen über Rotiz). 262 bis 265. Ma, 278,50 bis 279, Juli 285, September 271 (matter), Roggen märkischer (69-kg hl- Gewicht, östliche Stationen über Notiz», 279 bi» 281. Mai 291, Juli 27050, Eevtember 2-50,75 ai» 251,25 (matter), Sommergerste 252 bis 290; Jjnfcr, märkischer, 264 bis 270; Mais, zollbegünftigter Futtermais, 237 bis 240 (stetig).
Turnen, (Sport und Spiel.
Sehr gute# Mkeergedni# für die Vü. Ast. WeMmpfe der Sp.-Vg, 1900.
Ö. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt, um die Leichtathletilrcranstaltung der 1900er wieder zu einem Ereignis ersten Range* zu machen, folgende suhlenden Leichtaihletikvereine haben ihre Aenninannschaften aemeldet: Essen 1899, Schwarz- Weiß Barmen, Hessen-Preußen Kassel, die durchweg in einer Starke von etwa zehn Mann am Start sein werden Ganz glänzend sind die Mel- dungen für die Einzelkonlurrenzen ausgefallen. Bor allem sei hier der bei dem Gießener Publikum wohl noch vom Vorjahr« her in bester Erinernung stehende Moister im Kugelstoßen 1926, Schröder, Dortmund, genannt, der mich Olympiakandidat ist. Auch Hoffmeister, der DiS- lusrekorlwiann, ttrirh li® wieder vorfteilen, wenn die D. S. B. ihn freigibt Als weitere Werf er- aröhe ist Altmeister 3 u nahen n (Hessen- Preußen Kassel) zu nennen Sehr gute Sprinter werden Essen, Barmen und auch wieder Kassel (in Freund und S ch a u r i g)zur Stelle haben. Letzterer wird auch die 400 Meter, seine Spezialstreck«, für welche er auch für die olympischen Spiele vorgesehen ist, bestreiten. Er ist imstande, unter 50 Sekunden zu laufen. Schaurig ist auch ein vorzüglicher Weitspringer, der nahe an 7 Meter tonnnt Ganz auserlesene Felder haben die Mittel- und Langstrecke aufzuweisen. Es seien hier nur genannt: der seither Set Berliner Teutonia angehörige, jetzt wieder zu Hessen-Preußen Kassel zurückgckehrte Walpert, der diesjährige westdeutsche Waldlausmeister Obbelohde. Wissen, K a u s m a n n, Futzbalispovtvecein Frank- furt. einer der besten Mittelstrecker seines Bezirks. Auch die 3uniorcn und Ansängcrkonkurren zen weisen eine gute Besetzung auf. Nähere Betrachtungen über die Wettk«werbe folgen. (Siehr heurige Anzeige).
Briefkasten der 5U6aftion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriflleiluug.»
3. 2TL in Gießen. Wir empfehlen Ihnen, sich schriftlich mit dem Hausbesitzer in Verbindung zu setzen und um Anbringung einer Hausordnung nach- zusuch-'n, in der auch die Jnftandhaltungssiagen zu regeln find. Im Weigerungsfälle könnte bie Ent- i (Reibung des Amtsgerichts an gerufen werden
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben bie Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — AeichSbankdiskont 7 Prozent, Lombarbzin-fuß 8 Prozent.
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