gerade in den letzten Spielen lobenswerten Eifer, dec mangelnde Technik ersetzt. Dec der Pause lag 1900 bereits 2:0 in Führung. Ein weiterer Treffer wurde wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt. D. f. D. kam durch einen Elfmeter zum Ehrentreffer, scheiterte aber sonst, trotz Lleberlegenheit in der zweiten Spielhölfte. an der vorzüglichen Abwehr der Hintermannschaft vom Plahverein. Ein Spieler der Gäste wurde gegen Schluß wegen älnfairnis ausgeschlossen.
V. f. 23.
Liga - D. f. R. Siegen 5:1.
Ligareserve — Werdorf I. 11:0.
I. Schüler — Heuchelheim I. Schüler 5:0.
Aach langer Zeit wieder ein Sieg der Liga- Mannschaft. Wenn auch die Gäste nicht ganz den Erwartungen entsprachen und nicht ganz den Gegner abgaben, für den man sie gehalten hatte, so zeigte doch der glatt errungene 5:1--Sieg der D.s.D.'Elf, daß sie langsam wieder im Kommen ist. Wenn auch in diesem Spiele sich bei ihr noch Mängel genug zeigten, so lieh doch das Treffen eine merkliche Besserung im systematischen Spielaufbau erkennen. Bemerkenswert war die deutlich in Erscheinung tretende bessere körperliche Verfassung der Mannschaft, der man bis auf wenige Ausnahmen die Erfolge des von Sportlehrer Fischer geleiteten Hallentrainings anmerkte. In der ersten Halbzeit waren sich beide Mannschaften gleich. Aach dem Seitenwechsel, bei dem das Resultat 1:0 für die Platzmannschaft lautete, vermochte Siegen kurze Zeit zu drücken und mit Hilfe des B.f.B.-Tormanns den Ausgleich zu erzielen. Damit halten sie jedoch ihr Pulver verschossen und mußten von da an die technische und taktische Aeberlegenheit der Platz-Elf anerkennen. Das Schlußresultat lautete dann 5:1 für B.f.B.. hätte aber bei besserer Auswertung der herausgearbeiteten Torchancen höher ausfallen können.
Mit der Verpflichtung der Werdorfcr I. Mannschaft war insofern ein Mißgriff getan worden, als diese für die L i g a r e s e r v e keinen auch nur annähernd gleichwertigen Gegner abgeben konnte. Das hohe Resultat entspricht dem Spielverlauf.
Die I. Schülermannschaft lieferte gegen die Schüler Heuchelheims wieder ein erstklassiges Spiel und bewies durch einen 5:0-Sieg gegen den recht spielstarken Gegner erneut ihre derzeitig glänzende Form.
Wehlar (5>. B. — Ockercckausen 3:1.
Das Spiel sollte schon einmal zur Durchführung gebracht werden, wurde aber damals beim 2:0°Stande für Ockershausen wegen schlechten Wetters abgebrochen. Diesmal konnten die Gäste ihren Erfolg nicht wiederholen, obgleich sie im Felde und dem ganzen Spielverlauf nach überlegen waren. Der Platz war im denkbar schlechtesten Zustande, die Ballbehandlung äußerst mühevoll und ungenau. Ockershausen versuchte sich auf dem besonders schlechten Boden vor der Tormitte in fruchtlosen Angriffen. Wetzlar nahm die besser bespielbare Außenseite des Platzes in Anspruch und erzielte von dort aus seine Tore. Ockershausen konnte zwei Elfmeter, die vom Schiedsrichter L o r e h - Kassel gegeben wurden, nicht verwandeln.
Wetzlar HL schlug Großen-Buseck k. mit 6:1 Toren. 216er Großen-Buseck 1. Igd. konnte Wetzlars III. mit 0:1 hinter sich lassen.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Fr. T. Bürgel I — Raunheim I 4:1.
Raunheim mußte am Sonntag auch aus Bürgel wieder mit einer Riederlage heimkehren. Wohl konnte es bis zur Halbzeit das Resultat mit 1:1 gleichhalten, noch dazu mit einem Selbsttor. Aach der Pause jedoch war es Bürgel, das tri' allen Mitteln auf Sieg spielte. Bis zu Erde gelang es ihnen denn auch, das Resultat auf 4:1 zu stellen.
Gießen I — Heuchelheim I 6: 2.
Bei herrlichstem Wetter und unter Anteilnahme einer großen Zuschauermenge fand dieses Spiel auf dem Trieb statt. Don Anstoß ab setzte ein scharfes Spiel ein. Gießen konnte bereits nach wenigen Minuten zum ersten Erfolg kommen. Aach kurzer Zeit konnte Heuchelheim gleichziehen. Roch einmal bis Halbzeit konnte Gießen erfolgreich sein. Mit 2:1 für Gießen ging es in die Pause. Aach Wiederanstoß konnten die Einheimischen in kurzer Zeit das Resultat auf 4:1 erhöhen. Dann konnte Heuchelheim durch seinen Mittelstürmer zu seinem zweiten Erfolg kommen. Heuchelheim, das sich verausgabt hatte, fiel nun immer mehr ab. Bis zum Schluß konnte Gießen das Resultat auf 6:2 stellen.
Gießen Jugend — Heuchelheim Jugend.
Auch in diesem Spiel konnten die Platzbesitzer nach ausgeglichenem Spiel 2:1 den Sieg erringen.
Großen-Linben I — Lollar I 2:1.
Hier erlebte man eine äleberraschung. Grohen- Linden, das mit Ersah antrat, konnte die spielstarken, kompletten Lollarer mit einer 2:1-Niederlage nach Hause schicken. Ob die ungewohnten Plahverhältnisse den Gästen zur Niederlage verhalfen. sei dahingestellt. Aber auch die Einheimischen spielten mit viel Glück, um zu diesem Resultat zu kommen.
Kinzenbach I — Fronhausen I 3:3.
Kinzenbach hatte sich nicht, wie wir meldeten, Gießen gestellt, sondern hatte sich Fronhausen verpflichtet. Aach offenem, ausgeglichenem Spiel, in dem beide Parteien gegenseitig zeitweise überlegen spielten, trennten sich die Gegner mit dem Resultat 3:3. Auch dieses Spiel bewies, daß Kinzenbach ein nicht zu unterschätzender Gegner ist.
WirffchlfL
Bon den GchlaclMez-märkten.
An den deutschen Schlachtviehmärkten verlies das Geschäst in der Berichtswoche in den meisten Fällen mittelmäßig. Trotz der meist klaren und kalten Wetterlage entsprach der Handel nicht den Erwartungen, wenn auch in einigen Gattungen die Kauflust des Bersands etwas zugenommen hat und Wurst- und Konservenfabriken wieder etwas mehr als Rehmer am Markte sind.
Die Zuiuhren hielten sich durchweg in normalen Grenzen und zeigten gegen die Borwoche nur bei Rindern und Schweinen etwas Abnahme. Im einzelnen beliefen sich die Zahlen bei Rindern auf 15 000 gegen 18 000, bei Kälbern auf 17 500 gegen 18 000, bei Schafen auf 7600 (unöeränbe.ri und bei Schweinen auf 98 000 gegen 102 000 Stück.
Bei Rindern gingen die Preise im allgemeinen über die der Borwoche nicht hinaus. Etwas niedriger notierten verschiedentlich Ochsen, bei denen der langsame Geschäftsgang sich am stärksten ausprägte. Auserlesene junge Kühe konnten etwas besser umgesetzt werden. Auf den Kälber Märkten waren die besseren Tiere etwas flotter unterzubringen. Sonst wurde durchweg altes Geld angelegt. An den Schaf Märkten blieben die Preise ebenfalls zumeist die alten. Gut genährte Schafe und gute Lämmer lagen im Preise für die Verkäufer etwas günstiger. In Schweinen war der Handel etwas angeregter als in der Borwoche. Es ergaben sich im Durchschnitt leichte Preisfestigungen im Rahmen von 1 bis 3 Pfennig. Fette Schweine lahmten im Absatz.
Es wurden Lebendgewicht:
bezahlt
in Pfennig per
Pfund
Rinder
Kälber
Schafe Schweine
Berlin
22-57
46-85
25-62
45-54
Bremen
25-58
40-83
—
45-55
Breslau
15-56
48-76
40-59
46-58
Chemnitz
22-62
63-82
48-58
45-59
Dortmund
22-62
50-88
—
46-58
Dresden
24-60
60-87
45-63
48-60
Düsseldorf
20-62
45-83
—
48-60
Elberfeld
20-62
50-85
—
53-65
Essen
25-60
50-115
46-60
48-59
Frankfurt M
25- 62
55-78
35-52
48-62
Hamburg
16-58
35-88
20-63
40-55
Hannover
20-60
45-90
31-53
45-56
Husum
——
—
—
—
Karlsruhe
18-61
51—76
—
42-59
Kastel
21-63
48-66
—
46-57
Kiel
20-54
32-75
31-60
38-53
Köln
20-60
50-110
—
46-60
Leipzig
23-60
50-79
35-60
45-58
Magi el-utfi
25 — 56
40 - CO
20 -53
48 -(?■'•
Mannheim
24 -62
50-78
42-48
45 - 60
München
17-58
64-86
—
45-60
Stettin
15-57
35-80
20-52
40-57
Stuttgart
14-61
56-83
—
42-63
Zwickau
15-56
60-78
40-58
50-60
* Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft, Berlin. Dem Geschäftsbericht der AEG. für 1926/27 entnehmen wir folgendes: Die älmsätze, vor allem im Inlande, sind erheblich gestiegen, und ein großer Teil der erwerbslos gewordenen Arbeitskräfte hat wieder Beschäftigung gefunden. Durch technische Vervollkommnung der Betriebs-Einrichtungen, durch Typisierung und konstruktive Verbesserungen, sowie durch Ausgestaltung der Organisation konnten in nennenswertem Umfange unproduktive Kosten erspart und das umlaufende Kapital verringert werden. Der Anteil des ausländischen Geschäftes am Gesamtumsatz ist gestiegen. Die überseeische Organisation wurde weiter ausgebaut. Das erweiterte Abkommen mit den amerikani
schen Freunden arbeitet unverändert zur beiderseitigen Zufriedenheit. 3m abgelausenen Geschäftsjahr wurde ein Betriebsgewinn von (sämtliche Zahlen in Mill. Mk.) 17,31 (i. V. 14,67), wozu ein Vortrag von 0,46 (0,46) kommt. Abschreibungen erforderten 3,72 (3,34). Das Disagio auf Amerikaanleihen wurde um weitere 1,7 auf 4 abgeschrieben. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 12,35 (10,76) sollen 8 Prozent (7 Prozent) Dividende verteilt werden und 0,48 (0,46) neu vorgetragen werden. Die Gesellschaft ist für den größten Teil des laufenden Jahres fast in allen Fabriken voll beschäftigt, nur die Lokomotivfabrik hat infolge Ausbleibens von Reichsbahnbestellungen über Mangel an Aufträgen zu klagen. Anzeichen eines Konjunkturumschwunges machen sich vorläufig bei der Gesellschaft noch nicht bemerkbar, so daß auch für das Jahr 1927/28 auf das erhöhte Kapital mit einer befriedigenden Dividende gerechnet werden kann. Das Auslandgeschäft, das vor dem Kriege 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte, hat im abgelaufenen Geschäftsjahre wieder 36 Prozent erreicht. Die Beziehungen zur General Electric Co. sind weiter vertieft worden, indem jetzt auch die nicht elektrischen Erfahrungen, Patente und Verfahren ausgemuscht werden. Von einer erheblichen Konkurrenz auf dem südamerikanischen Markt kam nicht gesprochen werden, da die Amerikaner im allgemeinen sehr viel teurer sind. Das Geschäft mit Rußland geht bei der zunehmenden Stabilisierung der dortigen Verhältnisse toeuer. Aachdem der 300- Millionen-Kredit aufgebraucht ist, sind die Russen mit ihren Bestellungen etwas zurückhaltender geworden, zumal sie auch noch abwarten müssen, wie sich die diesjährige Ernte auswirkt. Die um etwa 20 bis 25 Prozent gegen 1925/26 gestiegenen Umsätze mach.en trotz Rationalisierung der Betriebe T eueinftcilungen von Arbeitern notwendig. Der gesamte AEG-Kon^ern zählt jetzt 80 bis 85 000 Mann Belegschaft und übertrifft damit die Arbeiterzahl des Jahres 1913.
* Stapellauf eines neuen Motorschiffes der H a p a g. Auf der Deutschen Werst wurde ein neues Motorschiff der Hapag auf den Aamen „Los Ang getauft und vom Stapel gelassen. Bei der Feier verlas der amerikanische Konsul in Hamburg, B e v a n, eine herzlich gehaltene Botschaft des Bürgermeisters von Los Angeles. Das Schiff wird dem Berkehr zwischen Hamburg und der nordamerikanischen Westküste dienen.
* Deutsche Werft 21.-®.. Hamburg. Wie wir erfahren, ist die Deutsche Werft 21.»®., Hamburg, zur Zeit sehr gut beschäftigt. Die Gesellschaft hat drei große Ha^agbamvfer in Auftrag, deren Oelmotoren von der AEG. geliefert werden. Außerdem hat sie für Bordeaux und Jugoslawien größere Dockanlagen auf Re» parationslonto au-izuführen. Die Abschluharbei- ten find noch nicht beendet, es kann indessen mit einer befriedigenden Dividende gerechnet werden.
iRmfrermarff in Gießen.
Auf dem heutigen Rindermarkt in Gießen waren 772 Stück Großvieh und 290 Kälber aufgetrieben. Der Handel verlief von Anfang bis zum Schluß des Marktes langsam. Bezahlt wurden: für Kühe l.Qual, 500 bis 600 Mk., 2. Dual. 300 bis 450 Mk., 3. Dual 150 bis 250 M>.; Rinder (ein- bis zweijährig) 150 bis 280 Mk.: Kälber (je Pfund Lebendgewicht) 55 bis 60 Pf. Bessere Tiere erzielten Preise Über Rotiz.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M.. 31. Jan. Tendenz: Freundlich. — 3m Anschluß an die feste Abend- Uurfe blieu die Stunmung zu Beginn der heutigen Börse freundlich. Die Spelu'ation schritt weiterhin zu Deckungen, da einige anregende Momente Vorlagen. Die Erklärungen des Reichswirtschaftsministers Dr. C u r t i u s in der gestri- den Debatte des Reichshaushaltsausschusfes befriedigten. bann verwies man auf den Abschluß des deutsch-litauischen Schiedsgerichtsvertrages. Stimulierend wirkte der Geschäftsbericht der AEG. und die Erklärung, daß ein Rachlassen der Konjunktur in der Elektroindustrie noch nicht festzustellen sei. Das Geschäft konnte sich jedoch nicht wesentlich lebhafter gestalten als an den Vortagen, da von privater Seite Kaufaufträge nur in sehr geringem Umfange Vorlagen. Eine gewisse Zurückhaltung wurde außerdem durch die bisher noch nicht erfolgte Veröffentlichung des Reichsbahn Kommuniques hervorgerufen. Der heutige Zahltag bereitete keine Sck w erigkeiten. 2lm Geldmarkt bestand jedoch stärkere Rachfrage. Zu den ersten Kursen ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendborse nur geringe Veränderungen, etwas überwogen jedoch
Besserungen von etwa 1 Prozent. Lebhafteres Geschäft hatten Elektrowerte. Hier gewannen AEG. 1,5 Prozent, Licht & Kraft, Schuckert und Siemens je 1 Prozent, Bergmann 2 Prozent. Gesfürel waren eher angeboten und gaben 1 Prozent nach. 3. G. Farben eröffneten etwas erhöht. Am Montanmarkt war die Tendenz nicht einheitlich. Gelsenkirchen, Phönix und Rheinstahl tagen etwas schwächer. Harpener dagegen plus 2 Prozent. Zellstoff-Waldhof konnten weitere 2,25 Prozent anziehen. Am San* hnmartt bestand für Mitteldeutsche 3n- teresse (plus 3 Prozent). Heimische Anleihen etwas befestigt. Von Ausländern Russen gefragt. Rach den ersten Kursen erfuhr die Stimmung weiter eine geringe Besserung. Später schrumpfte das Geschäft auf ein Minimum zusammen . die Kurse blieben jedoch überwiegend gut behauptet. Am Geldmarkt mußte der Sah für Tagesgeld auf 7 Prozent erhöht werden. 3m Devisenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,1965, gegen London auf 20,449. London-Kabel 20,8715. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,00, Madrid 28,67.
Berlinc. Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 31. Januar. Die freundliche Grund st immung der gestrigen Börse übertrug sich auch auf den heutigen Börsenverkehr. 2lnregung boten der AEG.-Abschluß, die Strese- mannrebe und die günstigen Wirtschaftsberichte der Dresdner- und Commerz-Dank. Die Spekulation schritt zu weiteren kleinen Deckungen, es lagen auch einige Publikumskaufaufträge vor. Die Kurse konnten im allgemeinen 1 bis 3 Prozent a n z i e h e n. Stärker gesteigert waren Buderus, Ilse, Stolberger Zink, Kaliwerte und Zellstoff-Waldhof, die 4 bis 8 Prozent anzogen. Auch Elektrowerte wurden lebhafter um« gesetzt. Heimische Anleihen anziehend, Ausländer geschäftslos. Pfandbriefe bei kleinem Geschäft auf gestriger Basis gehalten. Der Geldmarkt war zum Zahltag recht angespannt, ohne daß aber von Schwierigkeiten die Rede sein konnte. Tagesgeld 7,5 Prozent, Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent fast nominell. Auch international ist eine Geldversteifung erkennbar. 3m Verlaufe verstimmte, daß das Kommunique der Reichsbahn immer noch nicht vorliegt, so daß sich eine gewisse älnsicher- heit einstellte und die Kursentwickelung uneinheitlich wurde. Vorübergehend setzte sich dann wieder eine festere Welle durch auf das Gerücht, daß das Zentrum einen Antrag auf Beseitigung der Kapitalerlragssteuer eingereicht habe, doch war diese Bewegung nur von vorübergehender Dauer, und die Befürchtungen hinsichtlich der weiteren Entwickelung des Geldmarktes gewannen wieder die Oberhand, so daß die Tendenz schwächer wurde.
Frankfurter Getreidebörse.
Eigene Drahtmelbung des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M., 31. 3an. Die Marktlage ist unverändert. Getreide liegt geschäftslos. Der Mehlabsah ftagnierL Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs, 24,75 bis 25; Weizen 2, gut, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs, 23,25 bis 23,50; Weizen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit. 22,75 bis 23,25; Roggen 24,50; Sommergerste für Brauzwecke 27,50 bis 30; Hafer, inlänb., 23,50 bis 24; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75 bis 22; Mais (geB) für andere Zwecke 22,50 bis 22,75; Weizenmehl, süddeutsches, Spez. 0, 36,75 bis 37,25; Roggenmehl 33,75 bis 35,25; Weizenkleie 14,15 bis 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk.
Frani r.vtcv Nartoffelmarkt.
Frankfurt a. M., 30. Jan. Tendenz ruhig. Industrie hiesiger Gegend 3,75 Mark je 50 Kilo.
Frankfurter Psc . markt.
Frankfurt a. M., 30. Jan. Der heutige Pferdemarkt mar sehr zahlreich beschickt, der Gesamtauftrieb betrug nahezu 800 Pferde. Gleich zu Beginn des Marktes setzte der Handel lebhaft ein. Zum Verkauf standen vorwiegend Arbeitspferde mittleren Schlages, und in diesen war das Geschäft auch lebhaft; dagegen war die Nachfrage nach schwersten Tieren allererster Qualität nicht so rege. Schlachtpferde wurden, wie immer, in großer Zahl nach auswärts zu normalen Preisen gehandelt. Es erzielten belgische Arbeitspferde schwersten Schlages 1700 bis 1900 Mack; mittelschwere Arbeitspferde 800 bis 1000 Mark; leichte Gebrauchspferde 650 bis 850 Mark. Einzelne Tiere wurden auch über Notiz gehandelt. Slywchlpferde erster Qualität bis zu 34 Mark, zweite Qualität bis 26 Mark je 50 Kilogramm
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
____________________Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
Frankfurt a. M
Berlin
Jranhfun a.M
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Berlin. 30. Jan.
Geld | Brief
H-ranzöüichc Noren.....
Holländische Noten .
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch-Oesterr, 5100 Kronen
Rumänische Notcn......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . - Ungarische Noten . .
Devifenmarkl Berlm
Telegraphische
15,505
168.78
22,23
111,28
59,00
2,58
112,27
80,69
71.34
12,385
73 07
—Frankfur
Auszah
16,565 169,46
22,31 111,72
59,24
2,60 118,78 81,01 71.62 12,445
73,37
<L W.
lung.
bd)Ui|}. Kurs
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Schluß! Anfano flurs Kur
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1-Uhr- Kurs
Schlich. Kurs
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Schluh-l I.Uhr.
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Stfriyfi
I Anfang
Datum:
30. 1.
31. 1. 30 1.
i 3t- 1.
Datum:
30 1.
31. 1.
80. 1. 131 1.
Datum:
30. 1. 1 31. 1.
| 30. 1.
| 31. 1
P/e Dt RetchSanlcthe v. 1927 Tl «nl Ablöt Schuld mit
Auslol -Rechten
Deüal. ohne AuSl s-Rechten
7% Krauts Hiw.-Bk. Go dpi unkündbar b,s 1932
4l/,% Rheinische -Bant
Liau -Goidvi
v E lS adg BorkriegS-Od üaanonen. rückiablbar 193?
t''. Schwel; Bundesb.-Anl.
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—
10,5
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113.9
97
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162,75 185,75
169 217,75 122,75 265.5
149
152
192.5
ISO 281.5
132
163
97,25 130,76
135 187.0 139,75
222 121.75 110 76
147
118
104
93 9
101.9
234 165,5 146 104.4 «2,75
174 184
251
260.5 127,5
111,5
96
-
166.5
187.75 170.75
221.5
265 151 153
193
181,5
284,5
133,75
133 144
135,4
189,5
141,25
226
122,9
142 5
149.75
thvmvo Holzmann . . 12
Heidelberger Eemem . . «
Cement Karlstadt x
L'anß 4 Hreitaa 10
BcbnUbc:5 Payeuhofrr 15
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Ber. v-lanzstost ...... ,5 Bcmbcrg ........ g HeOfto r Dakdbof... 12 Zellstoff Aschaffenburg ■ 10 Eharlon nburger Master 7 ? cPaner Gas 8
Daimler Motoren... 0 Demag .......
Adlerwerke Kleve». ... 0 ikudw. üotire .....)r
Nat Automobil . . . . 6 Orenftcin & Koppel .... 4 Linke Ho/manu......
Leonhard Ttey. . . . . c
Bamaa-Megum...... 0 Franks Maschine» .... C
Grivner ..... i
II 1 1 1 £ 1 2? 1 1 SS t 1 t 1 |
140.75
137
136,75
254,25
129
83,5
83.6
75,6
139
396.75
342.5
558
425 246.25
127,75
175.5
83.5
63,75
83
255,6
127
128.5
199
29 75
73
129,5
I
I
398,25
344,5 662
174
176.75
84
66
84,5
30. Jan.
31. Jan.
1 Amtliche Geld
Notierung Stier
Amtliche Notierung Geld : Brief
Amst.. Ron Buen. »Aires Brst.'Äntw Ehristiania Kopenhagen Swckholm . Helstngfors- Italien. . . London. . . Neuvork . . Paris.... Schweiz . . Spa 'fcn Havan . . . Rio de Jan Wien in D-- Ceft abgest Prag .
Belirad Budapest. Bul arten i'tfiabon Danzig. Konstantin. Athen Tanada Uru nat) leteo
169,12
1,791 58.405 111,52 112,29 112,47 10,556
22,21 20,433 4,1025
16,47 80,71
71,49 1,966 0.505
u9,08 12,424
7,376 73,30 3,030 20,23 81,70 2,130
5,544 4,186 4,276
20.958
169,46
1,795 58,525 111,74 112,61 112,69 10,676
22,--5 20,473 4,2005
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4,284 ’O 998
169,01
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4,193 4,284 20.99
von 1913
Alla Dcutiche Eilrnbahn 4*/. Haniburg-Amerila Patel. c vamb -Südam Tamvisch 8 Hansa Damvfschitt 6
Norddeutscher Lloyd o
Allg. Deutsche Erediianst io Bann r Bankverein lu
Berliner HanbelHyclellsch. 12 Commerz und Prioal-Bk. h Tarmsl. u. Nationalbank 12 Deutsche Ban? 10
Tiskonto-Welelllchas' Am io Dresdner Bant lu
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121
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178
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1 1 1 1 1 1 I 1 1 S
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139
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Berlin, 30 Jan. | leid
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Amerikanische Violen.....
Belgische Noten......
Dänische Noten ......
Englische Noten ......
I 4,173
58,25
112,05
I 20.397
4,193
58,49
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20.477


