8-eitag, 51 Mär; 1928
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)
Nr. 77 Viertes Blatt
Berlin 29 Mär;
Frankfurt a. M
30. 9
29.3.
SeDtfemnartt Berlin—Frankfun
Telegraphische Auszahlung.
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den. Angesichts solcher Ausfälle kann auch der im großen und ganzen gebesserte Auslandmarkt nicht entsprechend immer Beschäftigung bringen. Die Preise im Auslande sind für die meisten Walz» werkserzcugnisse nicht unwesentlich gestiegen, so daß die Spanne zwischen In» und Auslandpreisen wesentlich geringer is( als im Vorjahre. Alles in allem könnten wir trotzdem der Zukunftsentwicklung mit großer Zuversicht entgegensetzen, wenn uns nicht die dauernden Beunruhigungen durch Arbeitszeitgesehgebung und Lohnforderungen mit großer Sorge erfüllten. Eine Vorbedingung für die Rentabilität des Betriebes ist eine Senkung der Sozial- und Steuerlasten, und hier ist eine Umkehr der augenblicklichen Wirtschaftspolitik zu wünschen.
25.5
25,65
französische 'jiotcii •
Holländische Noten ....
Italienische Noten......
Norwegische Noten.....
Teuisch-Lesterr. 4100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
Hansa Sanwfidjiff Norddeutscher Llovd Ällg Deutsche Lreditann- Barm r Bankverein Berliner HandelSy^iellsch. Lommerz- und Pnvat»Bk Darmft. u Nanonaldank Deutsche Bant DtSlonto-Geselllchaf, Snr
Dresdner Bant
M'-reldeuiiche Lreditbank
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Frankfurt a. M., 30. März, freundlich. — An der heutigen Börse Stimmung freundlich und auf den meisten Märkten konnten sich einige Kursbesserungen durchsetzen. Die Anregung ging wieder von dem lebhaften Geschäft in einigen Spezi al - wer ten aus, für die sich weiterhin regeres Auslandinteresse bemerkbar machen soll. Don seiten des privaten Publikums blieb die Beteiligung am Börsengeschäft jedoch nach wie vor sehr gering, und im allgemeinen waren die Umsähe daher nicht merkuch größer, als an den Vortagen. Der Beschluß der Reichsbahngesellschaft, die Tarife zu erhöhen, formte keinen ungünstigen Einfluß ausüben. Ferner bereitete der heutige Zahltag keine Scht^erig- keiten. Lebhafter gefragt Waran vor allen Rhein. Braunkohlen, die zum ersten Kurs 8 Prozent höher lagen. Harpener gewaimen 3 Proz., während die übrigen Montanwerte nur etwa behauptet blieben. Rheinstahl jedoch angeboten und 2 Proz. niedriger. Stärkeres Interesse erhielt sich für Gesfürel, die den erhöhten Kurs der Abendbörse um 1 Prvz. überschritten und im Verlauf wieder weitere 1,50 Proz. anzogen. Siemens lagen 1,50 Proz. höher, Licht & Kraft dagegen 0,75 Prozent gedrückt. Bergmann trotz des jüngsten Abschlusses nur behauptet. Am Schiffahrtsmarkt waren Rordd. Lloyd nut plus 1,50 Proz. weiter etwas gefragt. Von den Bauunternehmungen konnten Holzmann erneut 2,75 Prvz. anziehen. Wayß & Frey tag plus 1 Proz. Am Farbenmarkt herrschte eher Angebot, und die Farbenaktien eröffneten 1 Proz. niedriger. Ä.-G.-Bonds 143,75. Zellstoff Waldhof lagen 2 Proz. höher. Banke n unter Führung von Danat meist befestigt. Deutsche Anleihen waren still und knapp behauptet. Von ausländischen Renten Mexiko stärker gefragt und fester. 3m weiteren Verlaufe wurde die Tendenz allgemein fester und lebhafter. Das Geschäft konzentrierte sich auf den Elektro- und Schiffahrtsmarkt. Siemens gewannen abermals 5 Prozent. Ges-
s ch n e i d e r. Wir hoffen, jährlich zwei Lieferungen herausbringen zu können. — Das Werk ist nicht zum wenigsten als Werbeschrift gedacht, um zur Ergänzung des hinter ihm stehenden großen Hessen-Rassauischen Wörterarchivs immer wieder anzuregen. Reben seiner Bearbeitung ging daher im Berichtsjahr die Fürsorge für dieses unverändert weiter. Richt weniger als 96 freie und freiwillige, zum Teil sehr umfangreiche Eingänge waren zu buchen mit mehr alS 6400 Einzelzetteln. Einsender waren in erster Linie die oft bewährten und im vorjährigen Bericht ausgezählten Mitarbeiter, zu denen sich diesmal u. a. Herr 3ul. 3 u n g, Eisenach, mit einem umfangreichen 3diotikon der Mundart von Steinbach-Hallenberg, Kreis Schmalkalden, und fünf Heften freier dialektischer Beiträge sowie Herr Alfred Herber. Oestrich, mit einem ergiebigen Wörterverzeichnis seines Heimatortes und wertvollen Beiträgen zur Winzersprache gesellten. Außerdem sind uns zahlreiche Fcage- karten aus allen Ecken des Wörterbuchgebietcs mit so oft schon gerühmter Bereitwilligkeit beantwortet worden. Der Apparat ist damit auf 209 000 revidierte Zettel gestiegen. Unmittelbare Mitarbeit im Wörterbuchbureau leisteten außer den beiden oben genannten Damen in förderlicher und dankenswerter Weise die Herren Dibliotheks- rat Dr. Martin, Dr. Schirmer. Dr. Schreyer, Dr. Stoeckicht, stud. Kröhl, stud. Dühman n."
Letzte Nachrichten.
Gasexplosion im Gießener Bahnhof.
Eine kleine Gasexplosion ereignete sich heute vormittag gegen 9 Uhr auf dem Bahnhof Gießen. Dort wird aus Gaswagen, die von auswärts zur Füllung der Gasbehälter in den Eisenbahnwagen hierher kommen, das Gas mittels einer Ueberpumpanlage in stationäre Behälter überführt, von wo aus dann die Eisenbahnwagen mit dem Gas versehen werden. Bei diesem Ueberpumpen b r a d) heute vormittag ein Ventil, wodurch Gas austrat und in den Pumpenraum einströmte. Hierdurch entstand eine Explosion, durch die der Wärter der Pumpenanlage leichte Verbrennungen im Gesicht und unter den Armen davontrug, sowie einige Fensterscheiben und Türen infolge des Druckes aus ihren Befestigungen geschleudert wurden. Der Verletzte begab sich sofort in die benachbarte Klinik, wo er sich verbinden ließ, und kehrte hierauf in seine Wohnung zurück: glücklicherweise sind die Verletzungen nur unbedeutend, so daß er in einigen Tagen seinen Dienstobliegenheiten wieder nachgehen kann. Weitere Folgen hat der Vorfall nicht gehabt.
Mord bei Dillenburg.
Offdilln bei Dillenburg, 30. März. (W.T.D. Eigener Drahtbericht.) Die 46 3ahre alte Witwe Lena Ottmann in Offdilln ist gestern abend 9,15 Ahr in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden worden. Als mutmaßlicher Täter kommt ein auf einem Fahrrad reisender Mann in Betracht, etwa 27 bi« 30 Jahre alt, der in dem Orte Schweinefutter an- geboten hat. Die Landjäaerei ist fieberhaft tätig, doch ist der Täter bisher noch nicht ermittelt worden. Der Frau ist mit einem Kartoffelstampfer der Schädel eingeschlagen worden. Der Ehemann der Ermordeten ist erst vor 14 Tagen gestorben.
Zur Verkündung des Llrieils im Barmatprozeß.
Berlin, 30. März. (WTB. Funkspruch.) Bei der heutigen Verkündung des Urteils im Darmat- prozeh war der Andrang im Gerichtssaal außerordentlich stark. Man sah einige Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, so die Abgeordneten Dauch und Kutzer. Sämtliche Mitglieder des Gerichts werden jetzt einen Erholungsurlaub von 6 Monaten erhalten. Man spricht davon, daß die schriftliche Urteilsbegründung kaum vor Ende dieses 3ahres fertiggestellt sein dürfte und rechnet damit, daß der Prozeß alsdann noch weitere 3nstanzen durchlaufen wird. 3n den mit rund 250 000 Mart berechneten bisherigen Prozehkosten sind die Honorare der 17 Anwälte noch nicht einbegriffen. Die mündliche Urteilsbegründung, die sich an die Verkündung des Urteils anschloß, wird voraussichtlich 6 bis 7 Stunden in Anspruch nehmen.
Wirtschaft.
Vereinigte Stahlwerke A. G.
Generaldirektor Dr. V ö g l e r äußerte sich in der vorgestrigen Generalversammlung der Vereinigten Stahlwerke A. G. in Düsseldorf über die Lage bei der Stahlwerke A. G. u. a. wie folgt:
Mengenmäßig war das hinter uns liegende 3ahr ein gutes. 3n Koks, Roheisen und Rohstahl stieg die Erzeugung von Vierteljahr zu Vierteljahr, und nur in der Steinkohlenförderung ist gegenüber dem ersten Vierteljahr ein geringer Rückgang zu verzeichnen. Bei der für deutsche Verhältnisse recht großen Erzeugung unserer Gesellschaft von 26 Mill. Tonnen Kohlenförderung, 8 Mill. Tonnen Kokserzeugung, 6,3 Mill. Tonnen Roheisen und 6,8 Mill. Tonnen Rohstahl ist der erzielte Reingewinn sehr bescheiden. Bei einem Rohüberschuh von 280 Mill. Reichsmark haben wir nach Absetzung der Anleihezinsen in Höhe von 30 Millionen und der Steuern und Soziallasten in Höhe von 115 Millionen auf unsere Werksanlagen 85 Millionen abschreiben können. Die der Generalversammlung vorgeschlagene Dividende beträgt 6 Prozent, lieber die Gründe dieses unserer Aeberzeugung nach nicht ausreichenden Gewinnergebnisses haben wir uns bereits in unserem Geschäftsbericht geäußert. Es ist nun die Höhe unserer Abschreibungen bemängelt wor» den. 3n Wirklichleit sind die Abschreibungen unseres Erachtens nicht hoch genug. Wir sind gezwungen, durch das dauernde Steigen der Belastungen in ganz anderem Ausmaße Reuinvestierungen vorzunehmen, als dies vor dem Kriege der Fall war. Heute werden bei uns die Werke durch Vergrößerung des Lohn- und Sozialkontos gezwungen, im großen Umfange Reuanlagen zu errichten. Dos Geld hierzu wird fast ausschließlich durch ausländische Kredite beschafft. Die entstehenden Zinsbelastungen sind meist nur wenig geringer, als die ersparten !^>hnsummen. Trotzdem müssen die Werke den Umbau in Angriff nehmen, da die schnell und stark steigenden Belastungen sonst in kurzer Zeit überhaupt jede Verdienstmöglichkeit ausschließen. 3m Zusammenhang mit den Abschreibungen ist auch die Bewertung unserer Werksanlagen und unsere Kapitalisierung als zu hoch bezeichnet worden. 3m allgemeinen kann hierzu gesagt werden, daß in den Ländern mit Goldwährung (Amerika England und Deutschland) die Kapital- beLastung auf die Tonne Rohstahl in Deutsch- land am geringsten ist und mindestens 10 Mark je Tonne weniger beträgt, als in den beiden anderen genannten •fiänbern. Umgekehrt liegen die Zahlen der noch nicht zur Goldwährung zurück- gekehrten Länder wiederum 10 Mark unter den deutschen. 3m übrigen will ich hier auch fest- stellen, daß allein unser Dergwerksbesih, gemessen an anderen Unternehmungen, einen Wert von
600 bis 700 Millionen ausmacht.
Run noch einige Worte zum neuen Geschäftsjahr. Es ist produktionsmäßig günstig verlaufen. Zahlen über das erste Vierteljahr haben wir bereits bekanntgegeben. Das zweite Vierteljahr hat sowohl in Kohlen und Koks als auch in Eisen und Rohstahl etwa dieselben Ziffern aufzuweisen. Entsprechend wird auch der Umsatz etwa der gleiche sein. Immerhin läßt sich nicht verkennen, daß bei den Eisen- und Stahlerzeugnissen in den letzten Wochen die Aufträge wesent- lieb langsamer eingehen, als zu Beginn des 3ahres. Bei unserer Gesellschaft ist es besonders das fast völlige Fehlen der Eisenbahnbestellungen. welches das Produktionsergebnis sehr ungünstig beeinflußt. Wir hatten in Oberbaumaterial im letzten Halbjahr 1927 monatlich rund 30 000 Tonnen Abrufe für die Staatsbahn. 3m 3anuar und Februar sind diese Zahlen auf 6 bis 8000 Tonnen gesunken. Roch stärker ist der Rückgang bei rollendem Material. Hier betrug monatlich der Durchschnitt des letzten Halbjahres 1927 rund 2 Will. Mark: er sank im 3anuar auf 367 000 Mark und im Februar auf 140 000 Mark. Bei den Werkstatt- erzeugnifsen sind die Verhältnisse genau fo. Sa diese überaus großen und plötzlichen Rückgänge nicht durch Hereinnahme anderer Aufträge wettgemacht werden können, so liegt Die Rückwirkung auf den ganzen Betrieb auf der Hand. Hinzukommt, daß gerade unsere Gesellschaft noch vor kurzem auf besonderen Wunsch der Reichsbahn Millionen investiert hat. Die Anlagen liegen jetzt vollständig brach, und die angelernten Arbeiter mußten entlassen teer»
* Deutsche Effekten- und Wechselbank, Frankfurt a. M. Der Aufficlstsrat beschloß, aus 1055141 Mark (1273 132) Reingewinn für 1927 wieder 8 Prozent Dividende auf die Stammaktien und 4 Prozent auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Vorgetragen werden 175 470 (48 605) Mark. Generalversammlung am 3. Mai.
* S) ess en-Nassauische G a s - A. - G., Höchst a. M Die ordentliche Generalversammlung beschloß die Verteilung von 7 (i. D. 5i) Prozent Dividende und Stückelung der Aktien in Stücke zu 1000 Mk. und 100 Mk.
* Mansfeld A.-G. für Berg- und Hütte n b e t r i e b , Eisleben verteilt wieder sieben Prozent Dividende.
• Deutsche Teleph onwerke und Kabel Industrie A. G., Berlin. Die Generalversammlung beschloß die Verteilung einer Dividende von 7 Prozent. Die Umsätze des neuen Geschäftsjahres haben bereits die Höhe der in der gleichen Zeit des Vorjahres aus- gewiesenen Menge erreicht.
* Bergmann Elektrizitäts-Gesellschaft, 21. = ®., Berlin. Die Gesellschaft schließt 1927 mit einem Bruttogewinn von 11,1 (7,5) Millionen Mark, wovon 4,7 (2,3) Millionen Mark für Steuern, 1,5 (1,1) Mill. Mark für soziale Abgaben, 0,987 (0,828) Mill. Mark für Abschreibungen verwendet wurden, so daß ein Reingewinn von 4,467 (3,155) Millionen Mark verbleibt, aus dem auf das erhöhte Aktienkapital 44 (33) Millionen Mark eine Dividende von 9 (8) Prozent der Generalversammlung am 27. April vorgeschlagen werden. Vorgetragen werden 516 515 (515 599) Mark.
Frankfurter Börse.
Ma DeuriLe «Ettenheim 4'/, Hamdurg-Amerila Palet. 6 6amb -Südam Damoisch
fürel 1,25, AEG., Hapag und Rordd. Lloyd I lagen je 1 Prozent höher. Davon angeregt waren | auch auf den meisten übrigen Marktgebieten kleine Kursbesserungen zu verzeichnen. 3.-G.- Farben lagen etwa 0,75 Prozent erholt, Polyphon zu etwa 340 stark gesucht. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tägliches Geld 7 Prozent. Devisen lagen etwas erholt. Mark gegen Dollir 4,1880, gegen Pfund 20,417, London gegen Kabel 4,8820, Paris 124,02, Mailand 92,375, Madrid 29,00, Holland 12,1213.
Bcrlinc. Börse.
Berlin, 30. März. Vor Festsetzung der ersten Kurse hatte man mit einer sehr festen Eröffnung gerechnet. Die heutigen Abschlüsse bei 'S e r g in a n n und Rütgerswerke, die ablehnende Haltung der Reichsregierung gegenüber der Preiserhöhung bei der Reichsbahn und das starke Interesse für einige Spezialwerte regten an. Glanzstoff und Polyphon waren besonders gefragt. Bei elfteren wurden durch die Erhöhung des Vorzugsaktienkapitals anfdjeincnb Oppositionskäufe erwartet, bei letzteren rechnet man mit einer Dividendenerhöhung in der in der nächsten Woche stattfindenden Aufsichtsratssitzung. Die erste Notierung wies im allgemeinen 1 bis 2 Prozent Äursbef- f e r u n g e n auf. Das Geschäft war auf den einzelnen Märkten verschieden. Es fanden auch kleinere Deckungen statt, und Teilaufträge des Publikums und des Auslandes wurden getätigt. Montanwerke eher angeboten, nur Kohlenwerte gefragt und bis zu 7 o. H. höher. Berger und Holzmann blieben gesucht. Polyphon plus 15 v. H., Glanzstoff plus 20 v. H., Schadeaktien etwas nachgebend. Schwad) Hammersen minus 5 v. H. Deutsche Maschinen haben auf die Kapitalherabsetzung 2 v. H. verloren. Anleihen behauptet. Ausländer freundlich. Mexiko plus 1 v. H. Pfandbriefe eher angeboten. Geld 6 bis 8 v. H, über Ultimo 8 bis 9,5 v. H.: Monatsgeld 7 bis 8,5 v. H. nominell. Warenwechsel 7 v. H. und darüber. Nach den ersten Kursen allgemein lebhafter und fester. Beson- ders Spezialpapiere hatten sehr großes Geschäft. Rheinische Braunkohlen plus 3,5 o. H., Polyphon plus 6 v.H., Berger plus 8 v. H., Holzmann plus 2,5 v. H., Elettropapiere plus 2 bis 4 v. H., Spritwerte 2 bis 3 v. H., Schiffe und Banken 1 v. H. höher.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M. 30. März. Der Markt ist heute fest, bie Umsätze dabei klein, Weizen sowie Mehle ziehen im Preise an. Weizenkleie zur prompten Verladung, Mais nur sehr wenig angeboten, doch sind bei den erhöhten Preisen die Käufer sehr zurückhaltend. Kleie für spätere Lieferung wird 1/t bid 3'4 Proz. billiger geliefert. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 26,50 bis 26,75. Roggen 27,50, Hafer, inländischer 26,75 bis 27, Mais (gelb) für Futterzwecke 24,25 bis 24,50, Mais (gelb) für andere Zwecke 25 bis 25,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 37,75 bis 38,75, Roggenmehl 37,75 bis 38,75, Weizenlleie 14,75 bis 15, Roggenkleie 15,75 bi« 16-5.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
gesührlen gifietn geben die Höhe del ,uletz> belchlolienen Dividende cm. - Neichgbankdi-Ivnl 1 Dmzenl. Lombard;,nSfuh 8 Prvzen,
Kunst und Wissenschaft.
Dom Hessen-Nassauische« Wörterbuch.
Lieber die Arbeiten an diesem großen Heimatwerke im 3ahre 1927 berichtet in den Sitzungsberichten der Preußischen Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Wrede in Marburg: „Don der lange geplanten, knappen und für weitere Kreise bestimmten Ausgabe unseres Wörterbuchs konnte (wie von uns schon früher mitgeteill) im Berichtsjahr endlich die 1. Lieferung (lä bis laut) ausgegeben werden. Dieses auf zwei Bände berechnete Werk trägt den Titel „Hessen-Rasfaui- sches Dolkswörterbuch ... aus den für ein Hessen« Rassauisch. Wörterbuch ... angelegten ... Sammlungen ausgewählt und bearbeitet von Luise Berthold, Marburg (Elweri) 1927“. Das erste Heft ist der Marburger llniversität zu ihrem 400jährigen 3ubiläum gewidmet, wurde im Oktober auf der Göttinger Wörterbuchlonferenz eingehend besprochen und ist jetzt auch im Buchhandel erschienen. Diese gekürzte Ausgabe trägt, wie die Vorbemerkungen sagen, ihre Signatur in dem wortgeographischen Prinzip. Sie versucht es im übrigen, ein Mittelding darzustellen zwischen einem philologischen Lexikon und einem Lesebuch für gebildete Kreise. Daß wir mit der Ausgabe des zweiten Bandes beginnen, hat lediglich äußere Gründe. Auswahl und Text stammen durchaus von Frl. Dr. Berthold, die beigegebenen Skizzen von Frl. Dr. ‘Brett-
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58.455
□8,31 |
Christiania
111,51
111,73
111,51
(11,73
Kopenbagen
111,96
112,18
111.94
112,16
Etodbolm
112.14
112,36
(12.12
112.34
6elfingfor3.
10,517
10,537
10,515
10, j735
Italien . .
22,065
22,105
22,07a
22,115
London. - .
20,389
20,429
20.391
20,131
Neuvork . .
4.1775
4,1855
1,1780
4,1860
Ports....
16,44
1b, .8
16,445
(6,485
Schweiz . .
MJ.46
80,62
»0,445
80.605
Spanien -
70 33
70.47
70,38
70.52
fravan • •
Rio de Jan
1.997
2.201
1,95
1.99
a.5025
0.5045
0,503
0.505
Sten in D-- Ceft abgeft
•*8,7»
58 91
□8,77
68.89
Prag
12,377
12.397
12,379
(2,399
Belirnd
7,250
7,364
7,348
7.362
vnbaveft ■
72.95
73,09
72,97
73,11
Bul arten
3,019
3.045
3,019
3,025
yiffabon
18.28
18.32
18.08
18.13
Datuig
81,535
81,695
»1,50
81,66
Konst nttn.
2,113
2,117
2,118
2, 222
Athen
5,534
5,546
5,534
5,516
Lanada
4.179
4,187
4,181
4.189
Urn na»
4.326
4,334
4,326
4.334
t*» -
20.916
20.956
20.916
20.956


