Ausgabe 
30.3.1928
 
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8-eitag, 51 Mär; 1928

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

Nr. 77 Viertes Blatt

Berlin 29 Mär;

Frankfurt a. M

30. 9

29.3.

SeDtfemnartt BerlinFrankfun

Telegraphische Auszahlung.

12,4

155

154.5

Die hinter den Papieren

12,25

12,75

52

14.5

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10

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148

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145

177.5 '38,25

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134

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Tendenz: blieb die

87.5

52 '.4,7

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229

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178

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160,6

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147

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176,5

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159 4

160.5

208.5

13o.9

187.5

den. Angesichts solcher Ausfälle kann auch der im großen und ganzen gebesserte Auslandmarkt nicht entsprechend immer Beschäftigung bringen. Die Preise im Auslande sind für die meisten Walz» werkserzcugnisse nicht unwesentlich gestiegen, so daß die Spanne zwischen In» und Auslandpreisen wesentlich geringer is( als im Vorjahre. Alles in allem könnten wir trotzdem der Zukunftsentwick­lung mit großer Zuversicht entgegensetzen, wenn uns nicht die dauernden Beunruhigungen durch Arbeitszeitgesehgebung und Lohnforderungen mit großer Sorge erfüllten. Eine Vorbedingung für die Rentabilität des Betriebes ist eine Senkung der Sozial- und Steuer­lasten, und hier ist eine Umkehr der augenblicklichen Wirtschaftspolitik zu wünschen.

25.5

25,65

französische 'jiotcii

Holländische Noten ....

Italienische Noten......

Norwegische Noten.....

Teuisch-Lesterr. 4100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

Hansa Sanwfidjiff Norddeutscher Llovd Ällg Deutsche Lreditann- Barm r Bankverein Berliner HandelSy^iellsch. Lommerz- und Pnvat»Bk Darmft. u Nanonaldank Deutsche Bant DtSlonto-Geselllchaf, Snr

Dresdner Bant

M'-reldeuiiche Lreditbank

Melalldank .......8

5dä»ba«f.....«u

Frankfurt a. M., 30. März, freundlich. An der heutigen Börse Stimmung freundlich und auf den meisten Märkten konnten sich einige Kursbesserun­gen durchsetzen. Die Anregung ging wieder von dem lebhaften Geschäft in einigen Spezi al - wer ten aus, für die sich weiterhin regeres Auslandinteresse bemerkbar machen soll. Don seiten des privaten Publikums blieb die Be­teiligung am Börsengeschäft jedoch nach wie vor sehr gering, und im allgemeinen waren die Um­sähe daher nicht merkuch größer, als an den Vortagen. Der Beschluß der Reichsbahn­gesellschaft, die Tarife zu erhöhen, formte keinen ungünstigen Einfluß ausüben. Ferner bereitete der heutige Zahltag keine Scht^erig- keiten. Lebhafter gefragt Waran vor allen Rhein. Braunkohlen, die zum ersten Kurs 8 Prozent höher lagen. Harpener gewaimen 3 Proz., wäh­rend die übrigen Montanwerte nur etwa behauptet blieben. Rheinstahl jedoch angeboten und 2 Proz. niedriger. Stärkeres Interesse er­hielt sich für Gesfürel, die den erhöhten Kurs der Abendbörse um 1 Prvz. überschritten und im Verlauf wieder weitere 1,50 Proz. anzogen. Siemens lagen 1,50 Proz. höher, Licht & Kraft dagegen 0,75 Prozent gedrückt. Bergmann trotz des jüngsten Abschlusses nur behauptet. Am Schiffahrtsmarkt waren Rordd. Lloyd nut plus 1,50 Proz. weiter etwas gefragt. Von den Bauunternehmungen konnten Holzmann erneut 2,75 Prvz. anziehen. Wayß & Frey tag plus 1 Proz. Am Farbenmarkt herrschte eher Angebot, und die Farbenaktien eröffneten 1 Proz. niedriger. Ä.-G.-Bonds 143,75. Zellstoff Wald­hof lagen 2 Proz. höher. Banke n unter Führung von Danat meist befestigt. Deutsche Anleihen waren still und knapp behauptet. Von ausländischen Renten Mexiko stärker gefragt und fester. 3m weiteren Verlaufe wurde die Tendenz allgemein fester und lebhafter. Das Geschäft konzentrierte sich auf den Elektro- und Schiffahrtsmarkt. Siemens gewannen abermals 5 Prozent. Ges-

s ch n e i d e r. Wir hoffen, jährlich zwei Liefe­rungen herausbringen zu können. Das Werk ist nicht zum wenigsten als Werbeschrift gedacht, um zur Ergänzung des hinter ihm stehenden großen Hessen-Rassauischen Wörterarchivs immer wieder anzuregen. Reben seiner Bearbeitung ging daher im Berichtsjahr die Fürsorge für dieses unverändert weiter. Richt weniger als 96 freie und freiwillige, zum Teil sehr umfang­reiche Eingänge waren zu buchen mit mehr alS 6400 Einzelzetteln. Einsender waren in erster Linie die oft bewährten und im vorjährigen Bericht ausgezählten Mitarbeiter, zu denen sich diesmal u. a. Herr 3ul. 3 u n g, Eisenach, mit einem umfangreichen 3diotikon der Mundart von Steinbach-Hallenberg, Kreis Schmalkalden, und fünf Heften freier dialektischer Beiträge sowie Herr Alfred Herber. Oestrich, mit einem ergiebigen Wörterverzeichnis seines Heimatortes und wertvollen Beiträgen zur Winzersprache ge­sellten. Außerdem sind uns zahlreiche Fcage- karten aus allen Ecken des Wörterbuchgebietcs mit so oft schon gerühmter Bereitwilligkeit beant­wortet worden. Der Apparat ist damit auf 209 000 revidierte Zettel gestiegen. Unmittelbare Mitarbeit im Wörterbuchbureau leisteten außer den beiden oben genannten Damen in förderlicher und dankenswerter Weise die Herren Dibliotheks- rat Dr. Martin, Dr. Schirmer. Dr. Schreyer, Dr. Stoeckicht, stud. Kröhl, stud. Dühman n."

Letzte Nachrichten.

Gasexplosion im Gießener Bahnhof.

Eine kleine Gasexplosion ereignete sich heute vormittag gegen 9 Uhr auf dem Bahn­hof Gießen. Dort wird aus Gaswagen, die von auswärts zur Füllung der Gasbehälter in den Eisenbahnwagen hierher kommen, das Gas mittels einer Ueberpumpanlage in stationäre Behälter überführt, von wo aus dann die Eisen­bahnwagen mit dem Gas versehen werden. Bei diesem Ueberpumpen b r a d) heute vormittag ein Ventil, wodurch Gas austrat und in den Pumpenraum einströmte. Hierdurch ent­stand eine Explosion, durch die der Wär­ter der Pumpenanlage leichte Verbren­nungen im Gesicht und unter den Armen davontrug, sowie einige Fensterscheiben und Türen infolge des Druckes aus ihren Befestigungen ge­schleudert wurden. Der Verletzte begab sich so­fort in die benachbarte Klinik, wo er sich ver­binden ließ, und kehrte hierauf in seine Woh­nung zurück: glücklicherweise sind die Ver­letzungen nur unbedeutend, so daß er in einigen Tagen seinen Dienstobliegenheiten wie­der nachgehen kann. Weitere Folgen hat der Vorfall nicht gehabt.

Mord bei Dillenburg.

Offdilln bei Dillenburg, 30. März. (W.T.D. Eigener Drahtbericht.) Die 46 3ahre alte Witwe Lena Ottmann in Offdilln ist gestern abend 9,15 Ahr in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden worden. Als mutmaßlicher Täter kommt ein auf einem Fahrrad rei­sender Mann in Betracht, etwa 27 bi« 30 Jahre alt, der in dem Orte Schweinefutter an- geboten hat. Die Landjäaerei ist fieberhaft tätig, doch ist der Täter bisher noch nicht ermittelt worden. Der Frau ist mit einem Kartoffelstampfer der Schädel eingeschlagen worden. Der Ehemann der Ermordeten ist erst vor 14 Tagen gestorben.

Zur Verkündung des Llrieils im Barmatprozeß.

Berlin, 30. März. (WTB. Funkspruch.) Bei der heutigen Verkündung des Urteils im Darmat- prozeh war der Andrang im Gerichtssaal außer­ordentlich stark. Man sah einige Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, so die Abgeordneten Dauch und Kutzer. Sämtliche Mitglieder des Gerichts werden jetzt einen Er­holungsurlaub von 6 Monaten er­halten. Man spricht davon, daß die schriftliche Urteilsbegründung kaum vor Ende dieses 3ahres fertiggestellt sein dürfte und rechnet damit, daß der Prozeß alsdann noch weitere 3nstanzen durchlaufen wird. 3n den mit rund 250 000 Mart berechneten bisherigen Prozehkosten sind die Honorare der 17 Anwälte noch nicht einbegriffen. Die mündliche Urteilsbegrün­dung, die sich an die Verkündung des Urteils anschloß, wird voraussichtlich 6 bis 7 Stunden in Anspruch nehmen.

Wirtschaft.

Vereinigte Stahlwerke A. G.

Generaldirektor Dr. V ö g l e r äußerte sich in der vorgestrigen Generalversammlung der Vereinigten Stahlwerke A. G. in Düsseldorf über die Lage bei der Stahlwerke A. G. u. a. wie folgt:

Mengenmäßig war das hinter uns liegende 3ahr ein gutes. 3n Koks, Roheisen und Roh­stahl stieg die Erzeugung von Vierteljahr zu Vierteljahr, und nur in der Steinkohlenförde­rung ist gegenüber dem ersten Vierteljahr ein geringer Rückgang zu verzeichnen. Bei der für deutsche Verhältnisse recht großen Erzeugung unserer Gesellschaft von 26 Mill. Tonnen Kohlen­förderung, 8 Mill. Tonnen Kokserzeugung, 6,3 Mill. Tonnen Roheisen und 6,8 Mill. Tonnen Rohstahl ist der erzielte Reingewinn sehr bescheiden. Bei einem Rohüberschuh von 280 Mill. Reichsmark haben wir nach Absetzung der Anleihezinsen in Höhe von 30 Millionen und der Steuern und Soziallasten in Höhe von 115 Millionen auf unsere Werksanlagen 85 Mil­lionen abschreiben können. Die der General­versammlung vorgeschlagene Dividende be­trägt 6 Prozent, lieber die Gründe dieses unserer Aeberzeugung nach nicht ausreichenden Gewinnergebnisses haben wir uns bereits in unserem Geschäftsbericht geäußert. Es ist nun die Höhe unserer Abschreibungen bemängelt wor» den. 3n Wirklichleit sind die Abschreibungen unseres Erachtens nicht hoch genug. Wir sind gezwungen, durch das dauernde Steigen der Be­lastungen in ganz anderem Ausmaße Reuin­vestierungen vorzunehmen, als dies vor dem Kriege der Fall war. Heute werden bei uns die Werke durch Vergrößerung des Lohn- und Sozialkontos gezwungen, im großen Um­fange Reuanlagen zu errichten. Dos Geld hierzu wird fast ausschließlich durch ausländische Kredite beschafft. Die entstehenden Zinsbelastungen sind meist nur wenig geringer, als die ersparten !^>hnsummen. Trotzdem müssen die Werke den Umbau in Angriff nehmen, da die schnell und stark steigenden Belastungen sonst in kurzer Zeit überhaupt jede Verdienstmöglichkeit ausschließen. 3m Zusammenhang mit den Abschreibungen ist auch die Bewertung unserer Werksanlagen und unsere Kapitalisierung als zu hoch bezeichnet worden. 3m allgemeinen kann hierzu gesagt werden, daß in den Ländern mit Goldwährung (Amerika England und Deutschland) die Kapital- beLastung auf die Tonne Rohstahl in Deutsch- land am geringsten ist und mindestens 10 Mark je Tonne weniger beträgt, als in den beiden an­deren genanntenfiänbern. Umgekehrt liegen die Zahlen der noch nicht zur Goldwährung zurück- gekehrten Länder wiederum 10 Mark unter den deutschen. 3m übrigen will ich hier auch fest- stellen, daß allein unser Dergwerksbesih, gemessen an anderen Unternehmungen, einen Wert von

600 bis 700 Millionen ausmacht.

Run noch einige Worte zum neuen Ge­schäftsjahr. Es ist produktionsmäßig günstig verlaufen. Zahlen über das erste Vierteljahr haben wir bereits bekanntgegeben. Das zweite Vierteljahr hat sowohl in Kohlen und Koks als auch in Eisen und Rohstahl etwa dieselben Ziffern aufzuweisen. Entsprechend wird auch der Umsatz etwa der gleiche sein. Immerhin läßt sich nicht verkennen, daß bei den Eisen- und Stahlerzeug­nissen in den letzten Wochen die Aufträge wesent- lieb langsamer eingehen, als zu Beginn des 3ahres. Bei unserer Gesellschaft ist es besonders das fast völlige Fehlen der Eisen­bahnbestellungen. welches das Produk­tionsergebnis sehr ungünstig beeinflußt. Wir hatten in Oberbaumaterial im letzten Halbjahr 1927 monatlich rund 30 000 Tonnen Abrufe für die Staatsbahn. 3m 3anuar und Februar sind diese Zahlen auf 6 bis 8000 Tonnen gesunken. Roch stärker ist der Rückgang bei rollendem Material. Hier betrug monatlich der Durchschnitt des letzten Halbjahres 1927 rund 2 Will. Mark: er sank im 3anuar auf 367 000 Mark und im Februar auf 140 000 Mark. Bei den Werkstatt- erzeugnifsen sind die Verhältnisse genau fo. Sa diese überaus großen und plötzlichen Rückgänge nicht durch Hereinnahme anderer Aufträge wettgemacht werden können, so liegt Die Rückwirkung auf den ganzen Betrieb auf der Hand. Hinzukommt, daß gerade unsere Gesellschaft noch vor kurzem auf besonderen Wunsch der Reichsbahn Millionen investiert hat. Die Anlagen liegen jetzt vollständig brach, und die angelernten Arbeiter mußten entlassen teer»

* Deutsche Effekten- und Wechsel­bank, Frankfurt a. M. Der Aufficlstsrat be­schloß, aus 1055141 Mark (1273 132) Reingewinn für 1927 wieder 8 Prozent Dividende auf die Stammaktien und 4 Prozent auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Vorgetragen werden 175 470 (48 605) Mark. Generalversammlung am 3. Mai.

* S) ess en-Nassauische G a s - A. - G., Höchst a. M Die ordentliche Generalversammlung beschloß die Verteilung von 7 (i. D. 5i) Prozent Di­vidende und Stückelung der Aktien in Stücke zu 1000 Mk. und 100 Mk.

* Mansfeld A.-G. für Berg- und Hüt­te n b e t r i e b , Eisleben verteilt wieder sieben Prozent Dividende.

Deutsche Teleph onwerke und Kabel Industrie A. G., Berlin. Die Ge­neralversammlung beschloß die Verteilung einer Dividende von 7 Prozent. Die Umsätze des neuen Geschäftsjahres haben bereits die Höhe der in der gleichen Zeit des Vorjahres aus- gewiesenen Menge erreicht.

* Bergmann Elektrizitäts-Gesell­schaft, 21. = ®., Berlin. Die Gesellschaft schließt 1927 mit einem Bruttogewinn von 11,1 (7,5) Mil­lionen Mark, wovon 4,7 (2,3) Millionen Mark für Steuern, 1,5 (1,1) Mill. Mark für soziale Abgaben, 0,987 (0,828) Mill. Mark für Abschreibungen ver­wendet wurden, so daß ein Reingewinn von 4,467 (3,155) Millionen Mark verbleibt, aus dem auf das erhöhte Aktienkapital 44 (33) Millionen Mark eine Dividende von 9 (8) Prozent der Generalversamm­lung am 27. April vorgeschlagen werden. Vorgetra­gen werden 516 515 (515 599) Mark.

Frankfurter Börse.

Ma DeuriLe «Ettenheim 4'/, Hamdurg-Amerila Palet. 6 6amb -Südam Damoisch

fürel 1,25, AEG., Hapag und Rordd. Lloyd I lagen je 1 Prozent höher. Davon angeregt waren | auch auf den meisten übrigen Marktgebieten kleine Kursbesserungen zu verzeichnen. 3.-G.- Farben lagen etwa 0,75 Prozent erholt, Poly­phon zu etwa 340 stark gesucht. Der Geld­markt war wenig verändert. Tägliches Geld 7 Prozent. Devisen lagen etwas erholt. Mark gegen Dollir 4,1880, gegen Pfund 20,417, Lon­don gegen Kabel 4,8820, Paris 124,02, Mailand 92,375, Madrid 29,00, Holland 12,1213.

Bcrlinc. Börse.

Berlin, 30. März. Vor Festsetzung der ersten Kurse hatte man mit einer sehr festen Eröffnung gerechnet. Die heutigen Abschlüsse bei 'S e r g in a n n und Rütgerswerke, die ablehnende Haltung der Reichsregierung gegenüber der Preiser­höhung bei der Reichsbahn und das starke Interesse für einige Spezialwerte regten an. Glanzstoff und Polyphon waren besonders gefragt. Bei elfteren wurden durch die Erhöhung des Vor­zugsaktienkapitals anfdjeincnb Oppositionskäufe er­wartet, bei letzteren rechnet man mit einer Dividen­denerhöhung in der in der nächsten Woche stattfin­denden Aufsichtsratssitzung. Die erste Notierung wies im allgemeinen 1 bis 2 Prozent Äursbef- f e r u n g e n auf. Das Geschäft war auf den ein­zelnen Märkten verschieden. Es fanden auch kleinere Deckungen statt, und Teilaufträge des Publikums und des Auslandes wurden getätigt. Montan­werke eher angeboten, nur Kohlenwerte gefragt und bis zu 7 o. H. höher. Berger und Holz­mann blieben gesucht. Polyphon plus 15 v. H., Glanzstoff plus 20 v. H., Schadeaktien etwas nach­gebend. Schwad) Hammersen minus 5 v. H. Deutsche Maschinen haben auf die Kapitalherabsetzung 2 v. H. verloren. Anleihen behauptet. Ausländer freundlich. Mexiko plus 1 v. H. Pfandbriefe eher angeboten. Geld 6 bis 8 v. H, über Ultimo 8 bis 9,5 v. H.: Monatsgeld 7 bis 8,5 v. H. nomi­nell. Warenwechsel 7 v. H. und darüber. Nach den ersten Kursen allgemein lebhafter und fester. Beson- ders Spezialpapiere hatten sehr großes Geschäft. Rheinische Braunkohlen plus 3,5 o. H., Polyphon plus 6 v.H., Berger plus 8 v. H., Holzmann plus 2,5 v. H., Elettropapiere plus 2 bis 4 v. H., Sprit­werte 2 bis 3 v. H., Schiffe und Banken 1 v. H. höher.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 30. März. Der Markt ist heute fest, bie Umsätze dabei klein, Weizen sowie Mehle ziehen im Preise an. Weizenkleie zur prompten Verladung, Mais nur sehr wenig angeboten, doch sind bei den erhöhten Preisen die Käufer sehr zurückhaltend. Kleie für spätere Liefe­rung wird 1/t bid 3'4 Proz. billiger geliefert. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 26,50 bis 26,75. Roggen 27,50, Hafer, inländischer 26,75 bis 27, Mais (gelb) für Futterzwecke 24,25 bis 24,50, Mais (gelb) für andere Zwecke 25 bis 25,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 37,75 bis 38,75, Roggenmehl 37,75 bis 38,75, Weizenlleie 14,75 bis 15, Roggenkleie 15,75 bi« 16-5.

Briet

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168.56

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73,10 (L M.

16,50 (67.86

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72 80

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

gesührlen gifietn geben die Höhe del ,uletz> belchlolienen Dividende cm. - Neichgbankdi-Ivnl 1 Dmzenl. Lombard;,nSfuh 8 Prvzen,

Kunst und Wissenschaft.

Dom Hessen-Nassauische« Wörterbuch.

Lieber die Arbeiten an diesem großen Heimat­werke im 3ahre 1927 berichtet in den Sitzungs­berichten der Preußischen Akademie der Wissen­schaften Prof. Dr. Wrede in Marburg:Don der lange geplanten, knappen und für weitere Kreise bestimmten Ausgabe unseres Wörter­buchs konnte (wie von uns schon früher mitgeteill) im Berichtsjahr endlich die 1. Lieferung ( bis laut) ausgegeben werden. Dieses auf zwei Bände berechnete Werk trägt den TitelHessen-Rasfaui- sches Dolkswörterbuch ... aus den für ein Hessen« Rassauisch. Wörterbuch ... angelegten ... Samm­lungen ausgewählt und bearbeitet von Luise Berthold, Marburg (Elweri) 1927. Das erste Heft ist der Marburger llniversität zu ihrem 400jährigen 3ubiläum gewidmet, wurde im Ok­tober auf der Göttinger Wörterbuchlonferenz ein­gehend besprochen und ist jetzt auch im Buch­handel erschienen. Diese gekürzte Ausgabe trägt, wie die Vorbemerkungen sagen, ihre Signatur in dem wortgeographischen Prinzip. Sie versucht es im übrigen, ein Mittelding darzustellen zwi­schen einem philologischen Lexikon und einem Lesebuch für gebildete Kreise. Daß wir mit der Ausgabe des zweiten Bandes beginnen, hat lediglich äußere Gründe. Auswahl und Text stammen durchaus von Frl. Dr. Berthold, die beigegebenen Skizzen von Frl. Dr.Brett-

Berlin

Schatz- Anfang Kurs Kur«

Schluß-!

Kurs I

29 3.

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Datum

Fl« Dt Reichsanleihe v (927 Dl »ni Ablöl Schuld mit

Auölos -Rechten

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Rheinische Svv -Bank ßiqu -Goldps _

>. 6 G abg BorkriegS-Ob ltgalionen. rudiablbar 1932

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</. Oefteretchlsche Goldrte 4,20°/. üefterr ich Silberne e»/e Oesterreich einoeitl Rte 4®/« Ungarische Oolbrie 4°/. Ungarische Staaisr D1910 ♦V,e/n deSgl von 1913 Vit Ungarische fironenrte 4% Türk Zollanicihe v 1911 4o/ Tfirk Bagdadbahn-Ank

Serie l

4*/o deSgl Gerb II </, Rumänen conveN Rte 41/t°/o Rumänen OolbanL von 1913

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30. 3.

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Datum:

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Licht und Straft .... 10 freiten A Guilleaume . . 6

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Heidelberger dement . . 8

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Charlottenburger Woster 7

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Amerikanische Noten.....

Belgische Roten......

Danilche Noten ......

Englische Noten . ......

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29 Mär;

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Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

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'Brie

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örie-

flmft.« Rott

168,22

168,56

168,25

168,59

Bucn.-Aire4

1,78b

l,79d

1,786

1,790

58,43

Brst^nntw

□8.325

58.455

□8,31 |

Christiania

111,51

111,73

111,51

(11,73

Kopenbagen

111,96

112,18

111.94

112,16

Etodbolm

112.14

112,36

(12.12

112.34

6elfingfor3.

10,517

10,537

10,515

10, j735

Italien . .

22,065

22,105

22,07a

22,115

London. - .

20,389

20,429

20.391

20,131

Neuvork . .

4.1775

4,1855

1,1780

4,1860

Ports....

16,44

1b, .8

16,445

(6,485

Schweiz . .

MJ.46

80,62

»0,445

80.605

Spanien -

70 33

70.47

70,38

70.52

fravan

Rio de Jan

1.997

2.201

1,95

1.99

a.5025

0.5045

0,503

0.505

Sten in D-- Ceft abgeft

*8,7»

58 91

□8,77

68.89

Prag

12,377

12.397

12,379

(2,399

Belirnd

7,250

7,364

7,348

7.362

vnbaveft

72.95

73,09

72,97

73,11

Bul arten

3,019

3.045

3,019

3,025

yiffabon

18.28

18.32

18.08

18.13

Datuig

81,535

81,695

»1,50

81,66

Konst nttn.

2,113

2,117

2,118

2, 222

Athen

5,534

5,546

5,534

5,516

Lanada

4.179

4,187

4,181

4.189

Urn na»

4.326

4,334

4,326

4.334

t*» -

20.916

20.956

20.916

20.956