Ausgabe 
28.7.1928
 
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Eonntagözüge nach vraunfelS.

Die Reichsbahn Hot auf der Solmstolbahn (Wetz­lar Grävenwiesbach), die nur in etwa einem Kilo­meter Entfernung an Braunfels vorbeiführt, feit kurzem zwei neue Sonntags züge eingelegt, die Anschlüsse von und nach Kietzen haben. Dadurch durftr manchem Wunsche entsprochen fein; vom Bahnhof Braunfels-Oberndorf ist der Weg nach der Stadt recht bequem und bedeutend kurzer. Die Züge verkehren noch folgendem Fahrplan: (Ließen ab 14.01 Uhr, Wetzlar an 14,19 Uhr, ab 14.31 Uhr, Braun­fels Oberndorf an 14.51 Uhr. Rückfahrt: Braunfels- Oberndorf ab 18.34 Uhr, Wetzlar an 18.54 Uhr, ob 19.18 Uhr, Gießen an 19.36 Uhr.

Die Rosenstadt

Sie liegt dort, wo sie wahrscheinlich die wenigsten vermuten in Holstein, in der sog.holsteinischen Schweiz" dem südöstlichen Teil des Landes Zwischen alten dichten Buchenwäldern leuchten und glitzern, zum Wassersport einladend, die schönsten Seen. An einem dieser Seen liegt E u t i n, die Rosenstodt. Die steilen Hauser mit den vorspringenden Giebeln, zu­meist Fachwerkbauten aus roten Ziegeln, sind fast alle von roten Rosen umrankt. Oft steigt in dieser Stadt der Rosen ein Rosenstock unmittelbar aus den Steinen des Bürgersteigs herauf und schmiegt seine Zweige dicht an die Häuserwand. Rosen neigen, sich über Mauern und Zäune, umrahmen Fenster und Türen und zieren gepflegte Blumenbeete in den Tor­

gärten moderner Bauten. Auch die uralten Ecktürme des roten Backsteinschlosses Eutins, in dem Lübecksche Bischöfe, holsteinische Herzöge und dänische Fürsten einst residierten, sind dicht von Rosen umrankt. Es scheint, daß die ganze Stadt die Farbe der Rosen angenommen hat. In dieser Stadt ist die Idylle de heimafet. Hier hat Johann Heinrich Botz gelebt, dessen Hous den Besucher noch heute das Behagen jener Zeit, des ausgehenden 18. Jahrhunderts fühlen laß' Hier in Eutin ist auch einer der deutschesten Musiker, der Komponist desFreischütz", .Karl Mona von Weber, geboren worden.

Wanderfahrten.

Stockhausen Tlefenbach Braunfels.

Ein hübscher Weg noch Braunfels beginnt in Stockhausen a. d. Lahn. Wir folgen vom Bahnhof Stockhausen roten Kreuzen, die uns zunächst durch Feld, später durch schönen Hochwald einem lieblichen Tolchen entlang über Tiefenbach in VA Stunden noch Braunfels bringen. Eine Besichtigung des fürst­lichen Schlosses, eines der schönsten Deutschlands, ist überaus lohnend. Auch der Besuch des ausgedehnten Tiergartens mit Gastwirtschaft ist- sehr zu empfehlen. Gegenüber der Brauerei Wahl (vorzügliches Tier) beginnt eine rote Stichmarlierung, die uns in einer Stunde über die Ottilienhöhe, den Wildungenstein und die Heinrichshütte nach der Station Braunfels führt.

Gießens Sieg auf dem Deutschen Turnfest.

Reuter, Tv. 1846, gewinnt den Zwölfkampf.

Vie erste Entscheidung unter den Mehrkämpfen gab es am Jreifag im Zwölf­kampf der Manner, dem schwlerigslen Wettkampf der Turner überhaupt. Mil je 208 Punkten gingen Heuler (Io. Gießen 1 8 46) und E. Preih (L h i ka go), der schon am 13. Deutschen Turnfest in München leilgenommen hol und unter den zehn Ersten zu finden war, als Sieger hervor.

Das genaue Ergebnis war:

1 Reuter. Tv. Dietzen 1846 . 208 P.; E. Preitz. Aurore Ehilago Illinois. 208 P.; 2. Heb, Tv. Feuerbach «Württemberg). 207 P.; 3. Mock. Guts Muths Berlin, 205 P .; 4. Stracke, Eiche 88 (Rhrirngau). 203 P.; Bors München 1860, 203 P . Taucher. Homburg 1816. 203 P.

Weitere Ergebnisse.

Auch im Zehn kam p s gab es einen schweren Kamps. Deziar. Göppingen, hatte hier das bessere Ende für sich. Platzeck. Dortmund, mutzte sich mvt hcin zweiten Psyche begnügen. Das ge­naue Ergebnis war:

1. Dealer. Tv. Göppingen 1848, 182 P.; 2. Plaheck, Eintracht Dortmund. 180 P.; 3. M a n- gold. Göppingen 1875, 175 P.; 4. illlrid), Tv. Bvennet Oelfingen, 173 P.; 5. Straucher. Augsburg-Feldheim. 172 P., Teichmann, Hohn­stein-Ernstthal. 172 P.

Im Fünfkampf konnte H e n s e, Hagen, seine am Dortage schon innegehabte Führung behaup­ten und sich den Sieg sichern. Wentzel, der noch am Vortage aussichtslos zurück lag, ver­mochte den zweiten Platz zu erringen. Das Er­gebnis: 1. Hense. 1T. S. V. Hagen. 125 P.; 2. Wentzel. Tschernitz/Lausitz, 122 P.; 3. Süß. - Turngemeinschaft 1848. 120 P., 4. Thönissen. 1 TD. Gräfenberg. 118 P.: 5. Gravenhausen. - TV. Mühlheim, Styrum. 115 P.; 6. Frey. TV. Villingen. 113 P.; 7. Gramberg. M.T.D. Aurich, t 112 P.; 8. Hemmrich. A.T.D. VreSlau, 111 P.

Siebenkampf der Krauen.

Bei ben Frauen änderte sich das Vild gegen­über dem Vortage vollkommen. Siegerin wurde die Hamburgerin Mieth und Windshei- m e r - Würzburg, die beide die gleiche Punkt­zahl erreichten. Das Ergebnis.

t. Mieth. TD. Homburg 1816. 131 Punkte: Windsheiiner. Turngemeindc Würzburg. 131 P.. 2. ® aut ter. TE. Frisch auf Göp­pingen. 127 P; 3. Hvltermann. TD. Ham- bürg 1816. 126 P.; 4. Schmidt. TD. Malstatt Saorbnicken. 124 P; 5 Thiel, TV. Kiel 1844. 123 Punkte

Spielmeisterschasten -er O. T.

Auch der zweite Hauptkampftag des 14. Deutschen Turnfestes war von außer­ordentlich schönem Wetter begünstigt: allerdings blieb die drückende Hitze, besonders 'm den Turnerzelten nicht ohne Einflutz auf die Leistun­gen. Das Rugby spiel zwischen Heidelberger Tv. 1846 und dein Frankfurter Tv. 1860 wurde von den Heidelbergern nach schönem Spielverlauf mit 16: 6 gewonnen. In den verschiedenen Sport­arten wurden am Freitag bereits die Vor­schlußrunden in Angriff genommen. In allen Sportarten wurden Durchschnittsleistun­gen gezeial.

Im Endspiel um die Meisterschaft der D. T. i in S ch l e u d e r b a l l w e r f e n für Män­ner hegteTurnvater Iahn" Vollenberge über ..GutS-MutS" Berlin überlegen mit 19.1. Wei­tere Entscheidungen sind: Vallwcitfchlagen der Männer: 1. Heinrich Müller lllterfcner Tur- nerfchaft) 110,80 Meter. Dallhochschlagen: Karl Shgortner (München 1860) 6.6 Sek. Ball- weitfchlogen der Frauen Anni K ü b l e r , Kiel 68.10 Meter. Dallhochschlagen der Frauen: Elise Sänke (Hannover) 4.2 Sek.

In der Zwischenrunde um die Wasser- b al Im ei ft erfdjaft der DT. schlug die Tgde. Mülhausen den S. D. llcrömgen 10:2 (4:2) und der Tv. 1860 Frankfurt a. M. den Xd. Nürnberg 6:2 (3:0). Im Endspiel stehen sich daher Tgde. Mülhausen und Frankfurt 1860 gegenüber.

Die Degenrunde konnte am Freitagmittag beendet werden. Erfreulich ist die Feststellung, daß sich eine Anzahl neuer Kräfte in die Son­derklasse der D. T.-Fechter einreihen konnte. Dr. Schöndube (Frankfurt a. M ) belegte den ersten Platz. Sein Sieg war unbestreitbar und klar errungen. Ihm folgte der Münchener SondVeim, der ganz hervorragende Kämpfe lieferte, aber bis zum Schluß nicht ganz durch- stand. Einen großen Erfolg hatte der Wörlitzer Heinrich zu x>er-«ichnen der in Verhältnis- mäßig kurzer Zeit sich zur Sonderklasse der T. T. enrporarbeiten konnte und den dritten Platz belegte.

Die Fortsetzung der S px e i - M c i ft e r f ch a f - t en der Deutschen lumerfcbaft im Handball,

Fußball, Schlagbali, Schieuderball und Tennis beim 14. Deutschen Turnsest in Köln brachte folgende Ergebnisse: Handball Männer: Tv Chenrnitz Gothaer Polizei D. f. L. 7:6 (4:2). Trvmmelball Frauen: An den Trommelball-Meisterichaftsspielen der Frauen nehmen fünf Mannschaften teil: ATSD. 60 Bre­men, Germania Mannheim, ATD. Wittenberge, Harmuni Senftenberg. Tv. Elversberg (Mittel­rhein). Die Dorschlußspiele brachten einen 85:65 (45:25) Sieg von Mannheim über Bremen, wäh­rend Wittenberg Senftenberg mit 86:70 (40:55) schlug. Handball Frauen: Barmbeck, Ah- lenhorst Tv. Krefeld 55. 4:1 (1:1); Vorwärts Breslau ATD. Gera 5:1 (3:0).

Neue O. T.-Höchstleistungen.

Das Interesse der Zuschauer konzentrierte sich ant Freitagnachmittag in der Hauptsache auf die leichtathletischen Wettkämpfe auf der Houptlampfbahn des Kölner Stadions. Den Sieg und gleichzeitig die D. T.-Meisterfchaft im 200- Meier-Lauf errang Lohmann (Barmen) rn 22.8 Sei. Die sehr mäßige Zeit ist auf den zeit- toeife lehr starken Gegenwind zurückzuführen. Da« Sieinstohen wurde eine sichere Beute von Ling- ix au (Dortmundhder die Meisterschaft mit einem Wurs von 10,65 Meter an sich brachte und damit Gleichzeitig eine neue D. T.-Bestleistung auf stellte. Eine weitere Höchstleistung gab eS im 110-Meber- Hürdenlaus. In einem der Vorläuse stellte Scholz (Spandau) mit 15,7 Sek. einen neuen Rekord auf. Gute Leistungen wurden auch int Hochspringen geboten. Der D. T.-Meister 1927 Haag (Göppingen) übersprang 1,85 Meter sehr leicht und versuchte bann 1,87 Meter zu über­springen. Der Versuch glückte ackch. doch stellte stich bei genauem Aachmessen heraus, daß die übersprungen Höhe nur 1,866 betrug. Trotzdem wurde damals die bisherige Bestleistung überboten. Von den sonstigen Ergebnissen ist noch die gute x3eit von Faistl (Wiesbaden) im 100-Meter- Laus zu erwähnen, der in einem der Vovlause für diese Strecke 10,8 benötigte.

Die Ergebnisse: 200 Meter: 1. Lohmann (Barmen) 22,8: Becker (Stendal) 1,50 Meter zurück, 3. Schuerrle (Stuttgart) w. 0,50 Meter zurück. Dteinstohen. 1. 2 i u g n a u (Dortmund) 10,65 Meter (neue D. T.^Bestseistung): 2. Welzel (Tichernih) 9,66 Meter: 3. Orth (Oggersheim) 9,61 Meter. Fünfkampf: 1. Hense (Hagen) 125 P . 2 Welze l (Tschernitz) 122 P.; 3. Süß (Würzburg- 120,40 P; 4. Thönisfen (Grä­fenberg) 118 P.

IX. Olympische Spiele.

Tic Einteilung der Leichtathletik-Wettkämpfe.

Für die Leichtathletikwettkämpfe, den Hauptteil der am Freitag in Amsterdam beginnenden Olympischen Spiele, liegt jetzt das genaue Programm vor. Die Abwicklung der Wetttümpfe wird wie folgt vor sich gehen:

l. T a g (29.3uli): 400 Meter Hürden (Dor­läufe). Hochsprung (Vorkämpfe). Kugelstoßen (Ent­scheidung); 100 Meter Dorläuse: 8CK) Meter Vor­laufe; 100 Meter (Zwischenläufe). Hochsprung (Entscheidung); 400 Meter Hürden (Zwischen­läufe); 10 000 Meter (Entscheidung).

2. T a g (30. Iuli): 100 Dieter (Zwischenläufe), Hammerwerfen (Entscheidung): 100 Meter für Damen (Torläufe); 400 Meter Hürden (Gntschei- bung); 800 Meter Zwischenläufe; 100 Meter für Damen (Zwischenläufe); 100 Meter für Herren (Entscheidung).

3. Ta g (31. Iuli): 110 Dieter Hürden (Dor- laufe), Weitsprung (Entscheidung). Diskuswerfen für Damen (Entscheidung); 200 Meter für Herren (Dorläufe): 800Meter für Herren (Entscheidung), 110 Meter Hürden (Zwischenläufe); 5000 Meter (Dorlaufe); 200 Meter (Zwischenläufe).

4. Tag (1. August): 200 Meter (Zwischerrläufe), Stabhochsprrmg 'Borkämpfe), DiSkuSwersexx für Herren «Entscheidung); 800 Meier für Damen (Dorläufe,; 110 Meter Hürden (Entscheidung); 3030 Meter Hindernistaufen «Dorläufe). 200 Meter für Herren (Entscheidung); Stabhochsprung (Ent­scheidung). 100 Meter (Dorläufe).

5. 'T a g (2. August): 400 Meter (Vorkäufe), Speerwerfen für Herren (Entscheidung,. Drei­sprung (Entscheidung,; 1500 Dieter (Gutscheidung»; 800 Dieter für Damen (Entscheidung); 400 Meter (Zwischenläufe).

6. Tag (3. August): Zehnkanxps; 400 Meter (Zwischenläufe); 5000 Meter (Entscheidung).

7. T a g (4. August): Zehnkainpf; 4xl00-Dieter- otafM für Herren (Dorläufe); 4x100--Meter- Staffel für Damen < Dorläufe); 3000 Meter Hin- dennslauien f(*TTtid>etbung): 4 400-Meter-Staffel (Torläufe).

8. T a g «5. August): Hochkprung für Damen (Torkampfc'. 4> 100-Meter-S taffe', für Herren (Zwischenläufe): 4 <100*Qlleter-©taffeI für Damen «Girischeidüng >; 4 100-Meter-Staffel für Herren (Exrricheidung); Start zum Marathonlauf; Hoch-

sprur-g für Damen (®nf<A?önmg): 4 400-Metrr- etaffel (Entscheidung).

Gießener Radfahrer Verein 1885.

Der zu ben besten Hoffnungen berechtigte Nach­wuchs ves Vereins konnte bei der Veranstaltung des (Baues 73 Lahn B. D. R. am vergangenen Sonntag in Skofborf wiederum sehr schöne Erfolge er­ringen. Es gelang ihm, bei sehr starker Konkurrenz im Sechser Jugend-Reigen und Achter-Jugend Reigen je den ersten Preis und im Zweier- Jugend-Radball und Jugend-Korso je den ,z w e i 11 n Preis zu erringen. Außerdem siel der erste Preis im Achter-Schmuckreigen und im Zweier- Radball und Dreier.Radball aktiv nach scharfem End- kampf je der zweite Preis an den Verein. Als Endergebnis konnte her Verein also drei c r ft e und vierzweite Preise verzeichnen. Diese Er­folge reihen sich würdig den beim Deurkssest in Wißmar errungenen Erfolgen an. E? dürfte dem Verein bei diesem Nachwuchs auch weiterhin nicht schwer fallen, noch manchen Sieg zu erkämpfen.

Rundfunkprogramm

d«S Frankfurter Senders.

(AuS derRadio-Umschau".)

Sonntag, 29.3uH.

8 dis 9 älhr: Morgenfeier: Dem Gedächtnis Franz Schuberts. 11 bi« 11.30: Elternstunde. 12 bis 13: Feierstunde des Kuiturkartellö der modernen Arbeiterbewegung. 13: Zekm- minutendienst der Landwirtschaslskammer Wies­baden. 15 bis 16: Stunde der Iugend 16 bis 17.30: Konzert des Rundfxmkorchesters. 17.30 bis 18.30: Tom Kölner Stadion: Schlutz- feier des 14. Deutschen TurnsesteS. -- 18.30 bis 20.30: Ton Berlin: Endspiel um die deutsche Futzball-Meisterschaft. - 20.30 bis 21.30: Ton Bad-Rauheim: Konzert des Mannergesangvereins Mozart" Siegen. 21.30: Von einem Privat - haus: Alte Kammermusik. Anschließend: Sport­nachrichten. Daraus: Tanzmusik.

Montag, 30. 3uH.

16 .15 bis 16.35 älhr: Die Lesestunde. 16.35 bis 18.05: Konzert des Rundfunkorchesters. Deutsche Spielopern.. 18.30 bis 19.30: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbil­dung. 19.30 bis 19.45: Englische Literatur­proben. 19.45 bis 20.15: Englischer Sprach­unterricht. 20.15: Don Kassel:TDZ", Lust­spiel in drei Wien von Klabxmd. Anschließend: Orchester-Konzert.

vlenskag, 31. 3nfi.

12.30 bis 13.30 älhr Don Kallel Mittag«- konzert. 16.15 bis 16.35: ..Der DibrationSsinn, em neuentdeckter Sinn", Dortrag von Prof. Kap. 16.35 bis 18.05: Konzert des Rundfunk­orchesters: Alte Operetten. 18.30 M 18.45: Ton Kassel. Die Stunde dec Frau. 18.45 M« 19.15: Don Kassel: Heimat- und Rarur- schutz", Dor trag von Regierungsrat Hempel. 19.15 bis 19.45: ..Das alte Stadtbild von Frant- hxrt, Dor-rag von Dr Schönberger. 19.45 brs 20.15: Die Schachstunde. 20.15: Von Stuttgart:Fatme . Oper von Flotow. An­schließend: Schallplatlen-Konzert.

Mittwoch, LKugurt.

12.15 bis 12 45 Uhr Schulfunk. 15.30 bi« 16: Stunde bet Iugend. itz bi« 16.30 Die Bücherstunde. 16 35 bis 18.05: Konzert de« Rund­funkorchester«. 18.45 bi« 19.15 .Mohammed« Leben und Lehre", Vortrag von Pfarrer Taesler. - - 19.15 bi« 19.30: Senckenberg-Viertelstunde 19.30 bis 19.45: Franzöfische Literaturproben 19.45 bis 20.15: Französischer älnterricht 20.15: Rudcsf Presber Dortraff eiger-n Werken.

Donnerstag. 2. August.

13.30 bis 14.30 Uhr: Don Kassel: Mittags- konzert. 15.30 bi« 16: Die Stunde der Iugend. - 16.15 bi« 16.35: Die Lesestunde - 16.45 bi« 18.05: Ton Stuttgart: Rachmittagskvnzert. 18.30 bi« 18.45: Die Stunde Hau« und Garten. 18.45 bis 19.15: Von KafsÄ: ..Störungen bc« Rxmdsunks." 19.15 bi« 19 45: «Probleme der Jugendfürsorge"Die Behandlung krimineller Iugendlicher und der Strafvollzug an Jugend­lichen". 20.15: Rach Stuttgart.Der lackende Ehemann", Operette von Eysler. Anfchliehend: Von Kassel: Spätkonzert.

Jreilag, 3. August.

13 bi« 14 älhr: Schallplatten-Konzert. 15JO bis 16: Stunde der Iugend. 16.15 bi« 16.35: Die Lesestunde. 16.35 bi« 18.05: HauSfrauen- R ach mittag. 18.45 biü 19.15: Stunde bei Südwestdeutschen Radio-Erubs. - 19.15 bi« 19.45: ..Pläne und Aussichten für eine Reform der Sozialversicherung", Vortrag von Dr. Köbner. - 19.45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15:Der Lampenschirm", Komödie in drei Akten von Eurt Götz. - An­schließend: Spätkonzert: Carl Maria von Weber.

Lprechstunden ötv Redaktion

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag«. Samstag nachmittag geschloffen.

Rätsel-Ecke.

Lilbcnratscl.

Aus ben 25 Silben:

a be chi rfer de e. gel go ho ke klub la mark ne ni ni no ra ragb rar rou fe sma u u

sind acht Wörter mit folaenber Bebeutung zu bilden: 1. sportlicher Verein; 2. Muse; 3. Erzeugnis der Kochkunst: 4. Edelstein; 5. Blume; 6. Landschaft in der Provinz Brandenburg; 7. Volksstamm; 8. Ver­gütung. Wenn richtig gebildet, müssen Anfangs- und Endbuchstaben, beidemal von vorn nach hinten ge­lesen, zwei wichtige Reisebegleiter nennen.

Kreuzworträtsel.

)3

15

19

6

12

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5

9

11

10

12

B

S!i aeee

Die Wörter bedeuten.

*) Don link« nach rechts und h) von oben nach unten: 1. Blutgefäß; 2. berühmte Sängerin; 3. großer Schornstein; 4. Stadt Im Rhein­land, 5. Möbel, 6. Fluß in Thüringen, rechts zur Saale; 7. Teil des Hauses; 8. Schweizer Fluß, der in ben Rhein münbet; 9. Wehrmacht; 10. Raubvogel; 11. weiblicher Personenname; 12. wie 4.

c) Don links nach recht«: 13. altromischer Personenname; 17. biblische Person; 1R. (Bangart bes Pferbes; 19. mohammebanisches Heiligtum.

ck)Donobennach unten: 13. weiblicher Per­sonenname; 14. arabischer Stamm; 15. Nebenfluß ber Donau; 16. Antillenlnsel.

e) Diagonal: A B miixberwertigc Ware; CD römischer Kaiser.

Besuchskarten rätsel.

Olaf Herrpronb

Was ist ber Besitzer vorstehender Besuchskarte? In bem Namen sinb die gleichen Vuchstabe/x wie Im Titel enthalten.

Lprichworträtset.

1. Wer reisen will, ber schweig' fein still.

2. Ansehn kostet nicht«.

3. Gelb macht Freunde unb Feinde.

4. Da» ist doch sonnenklar.

.5. Er sicht durch eine gefärbte Brille.

6. ®a« man hofft, glaubt man gern.

7. Die Gans acht allewege barfuß.

8. In der Welt ist nichts ohne Mühe.

Den vorstehenden acht Sprichwörtern entnehme man je ein Wort. Zu einem Satz vereinigt, ergeben diese Wörter -bann ein weitere« Sprichwort.

Bruchstückaufgadc.

Aa, Ms. 21f), F4, 3e, Ot, Ur, Sb, Uk, Bg. In, 6fl.

Die vorstehenden Worldruchstücke sollen durch Hin- zufügung sc eine« Buchstaben« in ber Mitte zu Wör­

tern umgcftaltct werben Ancinanbergcrciht ergehen blese Biicystaden einen Wunsch für unsere Leser für die Ferien unb Urlaubszeit.

Auflösungen.

Bilderrätsel.

Macht geht vor Recht- Vexierbild.

Bilb nach links drehen, bann ist ble Sennerin recht» unten am Rande zwischen ben Steinen zii sehen.

homonym.

Eens.

Kreuzworträtsel.

fiimBll

BRnfD ni30B cinroa mei ö ra nmas raaran mngB^raisiöra gaHRGiBfiaa gwbbb agarö

Silben-ttapselratsef.

Gutes Wetter für die Sommekreise.

Stelgerungerälfel.

1. Knaus Knauser; 2. Tuch Tücher; 3.

Feu Feuer.

Silben Ergäuzungsrätsel.

Geograph Ultimo Tribunal Eglijau Erlangen Regensburg.

Gute Erholung.

Vie Narrenkappe.

Splitter und Sparren dvm Redakttonstisch.

Auf dem Presfaturm in ftöln.

Pckter steigt mit feiner Frau Appolonia auf den 85 Meter hohen Pressalurm Appolonia, bei außerordentlichen Ereignissen immer em bißchen poetisch gestimmt, schaut über die weite Rheinebene. seufzt und sagt:Schad, Pitter, dat wir kein Ilas mitjenommen Hanl"

Iibt's wat zc saufe hier?" fragt Dttter freu* Mg,dann ötinfen mer aus bc Flasch'".

Kölner ffrtrbnl».

Ein Dachdecker stürzt ab unb fällt auf bi« Federbetten ex ne« vollbeladenen Möbelwagens.

Wat haste dich Vorbei jedacht, tote de von booen herunger jekommc bös?" fragt ihn der Ziehmann Pitter Knöllwvrm.

Wie ich bei de zweite Stag vorbei jekomme bün do Han ich mich gewonderi, dat et Stinche noch Lich' hät."

Ivohnongen.

Die Wiener Wohnungsxwt ist groß.

Größer als in Berlin.

Demzufolge find es auch die Abstandssummen, die man für leere Wohnungen hinten herum bezahlt.

..Wcs kostet d« Wohnungs-Abtöse?" fragt Hartleben. e

Zwanzigtausend Schlllmge."

ttnd wo ist der Stall?"

..Weicker Stallr

Der Stall für Ma Kaxnel, daS einen der­artigen Preis bezahll."

Peck-

Dick legt sich auf die faule Haut.

Lebt von ber Sonne.

Unb von feinen Freunden.

..Warum arbeitest du nichts^'

Das hat doch feinen Zweck. Mir schlägt alles «chi.'

Versuche es doch Ich kann dir preiswert einen kleinen Sexsenladen verschaffen."

Be: meinem Pech wäscht sich übermorgen kein Mensch mehr." Peter Prior.

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