Beispiel: Baut ein Bauherr eine Wohnung Von 78 Quadratmeter Wohnfläche Mk.
so bekommt er sür die ersten 50 Quadrat
ineter je 100 2Nk. 5 000
für die weiteren 28 Quadratmeter je
75 Mk. 2100
zusammen 7 100
Zur besseren Verrechnung werden die Darlehensbeträge auf volle 100 Mk. aufgerundet.
III. Abgabe von Baugelände.
Das Baugelände lann, wie bisher, zu den er" leichterten Zahlungsbedingungen, d. h. unter Stundung des Kaufpreises, abgegeben werden, und zwar zu 4 Prozent Zins und 1 Prozent Tilgung.
lieber die Abgabe von Baugelände im Erb
baurecht wird eine besondere Vorlage arbeitet werden.
IV. Die Strasteubeitr-rgskoslen können auf Antrag des Bauherrn, wie bisher, mit 1 Prozent über Aeichsbantdiskvnt verzinst, und, sofern sie über 1000 Mk. betragen, in zehn gleichen Jahresraten innerhalb von zehn Jahren getilgt werden. Sind die Siraßenlostenbeuräge geringer als 1000 Mk. so bleibt es der Stadtverwaltung überlasten, eine besondere Vereinbarung mit dem Bau.. r: u zu treffen. Die Stadtverwaltung ha! bisher bei Beträgen unter 1000 Marl für je 100 Mk. Straßenkoftenbeitrag je ein Jahr Tilgung vorgesehen, so dos; z. B. 700 Mk. Straßenkostenbeitrag in sieben Jahren zu tilgen wären. Dr. Hamm.
Tumen, Sport und Spiel.
Handball der O. T.
Spiekabieilung des Tv. 1845.
Das Spiel der 1. Mannschaften endete mit einem 7 : 2 - Siege der Wetzlarer. Bei Halbzeit stand das Spiel 5:1. Den Ausschlag zugunsten Wetzlars gab der Sturm. Im übrigen war das Kräfteverhältnis gleich; das Spiel mär' jederzeit affen. Den Gießenern fehlte ein durchschlagträftiger Sturm und ein guter Tormann. Schiedsrichter M a l k o in s s i u s vom Mtv. Gießen leitete gerecht.
Die 2. M a n n s ch a f t verlor gegen die gleiche b:r Wetzlarer 7:3
Späelvereimgung 1900 Gießen.
ö. Der Tabellenzweite der Nordgruppe der i. Bezirksklasse In Hessen-Hannover hot mit viel Glück einen knappen 3 : 2 - Sieg mit nach Hause genommen (Halbzeit 1:1). Hessen 09 Kassel enttäuschte spielerisch nach der angenehmsten Seite, denn die Leistungen dieser Elf standen iveit über Sport Kassel am 11. März. Die Gäste hatten gutes Verständnis untereinander, ein famoses Stellungsspiel und.waren ständig früher am Ball, als die Einheimischen. Sie machten auch von ihrer Körperkraft mehr denn zulässig Gebrauch, was ihnen fortgesetzt Bestrafungen und Verwarnungen einbrachte. 1900 dagegen zeigte diesmal ein ausnahmsweise schwache? Spiel. Es wurde viel zu hoch gespielt, wodurch meist der Zusammenhang verloren ging und dem Gegner die Abwehraktionen sehr erleichtert wurden. Ein vollständiger Ausfall war beim Platzverein der rechte Ersatzverteidiger, wozu auch noch die wenig überzeugende Leistung seines Vordermannes, des rechten Läufers, kam. Im Sturm der Blaumeißen genügten nur Rechtsaußen und Mittelstürmer. Brambach irn Tor ließ den zweiten Treffer nir unglücklicherweise passieren, leistete aber sonst sehr Brauchbares. Gießens linker Verteidiger spiest-: bis zu seiner Verletzung sehr gut. während sich Mistel- und linker Läufer gegen das exakte Zuspiel der Gäste auszeichnc.ten. Das Spiel war stets vertcil,. Der Schiedsrichter hatte einen schweren Stand,
Die „Alten Herren" konnten den Saison- beginn mit einem 2:1 -Sieg begehen. Die ..Borussen" Frankfurt a.M. hatten eine ziemlich junge Atte--Herren°Clf geschickt, die den Einheimischen, die, zum Teil ohne jedes Training, in den Kampf gingen, die Sache sehr schwer machten. Kurz nach dem Wechsel schied der Gießener Linksaußen aus, trotzdem konnte 1900 das bis dahin unentschiedene (1:1) Treffen noch 2:1 siegreich gestalten.
Die Ligareserve 1900s war infolge der starken Schwächung nicht in der Lage, gegen die 1. Elf des Ballspiel--Club 1920 Gießen erfolgreich zu bestehen, ihre Niederlage ist mit 4:1 sogar reichlich hoch ausgefallen. Der Sieg des Lokalgegners war verdient.
1900s l.Jugend kehrte vom Verein für Rasenspiele Butzbach mit einen: 1:0°Sieg zurück, trotz sehr schwacher Mannschaft. Das Spiel war verteilt. 1900 erzielte 5 Minuten vor Schluß das einzige siegbringende Tor.
V. f. B.
Liga — Kirchhain 2:5.
Liga-Reserve — Herborn Liga-Reserve 4:1.
I. Jugend — Riedergirmes I. Jugend 2:1.
Während die Liga-Mannschaft den größten Teil der ersten Halbzeit ein sehr ansprechendes Spiel vorsührte und sich dem Gegner bei weitem überlegen zeigte, ließ sie nach der Pause stark nach und siel gegen Ende gänzlich ab. Kirchhain kam nach dem Wechsel im selben Maße auf, wie die Platzmannschaft nachließ. Wenn aud) der Sieg der überaus eifrigen und energisch kämpfenden Gäste verdient war. so darf dock) bas Schlußresultat von 5:2 als zu hoch bezeichnet werden, bei dessen Beurteilung berücksichtigt werden muß. daß die V. f. B.°
Mannschast mit vier Mann Ersah antreten mußte.
Die Liga-Rescrve fertigte, obgleich nur mit zehn Mann spielend, die gleiche von Her° born mit 4:1 ab. Der Sieg der B. f. B.°Elf war in Anbetracht ihres besseren Feldspiels verdient.
Die erste Jugendmannschaft gewann ihr letztes Diplomspiel gegen Wetzlar-Niedergirmes knapp mit 2:1. Trotz mehrfachen Ersatzes konnte sie das Treffen durchweg überlegen gestalten: mehr als das knappe Resultat spricht das Eclenverhättnis von 8:2 für das bessere Können der V. f. Ber. Der Sieg darf als vollauf verdient bezeichnet werden. Mit diesem Spiel ist die Diplomspiel-Serie 1924 z28 zu Ende. Von dreizehn Spielen gewann sie zwölf, verlor eins und errang somit die Meisterschaft vom Lahnkreis.
Fußball in Heuchelheim.
L. v. 1920 I — Wetzlarer S. 2). Ligareserve 5:3 (3:2).
Zu einem Freundschaftsrückspiel trafen sich die Mannschaften am Sonntag auf dem Sportplatz Eeiersberg. Das Vorspiel gegen Heuchelheim gewann die Mannschaft 5:0 in Wetzlar. Auch in dem Spiel vom Sonntag hat die Mannschast gezeigt, daß sie ein schwer zu besiegender Gegner ist. Dos Spiel der Einhe.n: scheu konnte trotz des Sieges nicht überzeugen. Schiedsrichter Philipp vom V. f. B.-Gießen wie immer gut, nur gegen das versteckte Foulspielen muß er energischer eingreifen.
ArbeiLer-Tufn- tmb Gparibund.
Gießen I. — Wreseck I. 6:2 (3:1).
Die Gegner trafen sich zu einem vom Bezirk angesetzten Pslichtspiel auf dein Trieb. Wieseck ging durch einen Elfmeter bald in Führung. In den folgenden 20 Minuten bekam inan ein schönes Feld- fl'iH zu scheu, in dem Wieseck merklich überlegen war. Gießen brtzchje bann eine schärfere Note ins Spiel, dreimal kurz hintereinander konnten die Einheimischen erfolgreich sein. Halbzeit 3:1. Nach dem Seitenwechsel konnte Gießen die Gäste zeitweise in ihre Hälfte bannen. Wieseck fiel jetzt mehr und mehr ab. Noch dreimal war Gießen erfolgreich. Wieseck gelang es noch einmal, daß Netz des Gegners zu finden imb das Resultat auf 6:2 zu verbessern. Der Schiedsrichter, der sein Domizil in der Mitte des Feldes anfgeschlagen hatte, konnte dem auf- und abwogenden Kampfe kein gerechter Leiter sein.
Gießen Ib. — Marburg I. 2:1.
Marburg trat nur mit 10 Mann an, zeigte aber ein ansprechendes Spiel. Bei Halbzeit stand das Resultat 1:1. Nach dem Seitenwechsel brachte Gießen eine schärfere Note ins Spiel, Marburg dagegen wurde immer zerfahrener. Noch einmal gelang es Gießen, dem guten Schlußmann der Gäste das Nachsehen zu geben und so Sieg und Punkte an sich zu bringen.
Lollar I. — Wetzlar I. 8:4 (3:4).
Die Gegner trafen sich in Lollar. Kurz nach Anstoß konnte Lollar durch Elfmeter in Führung gehen, doch Wetzlar glich bereits in der nächsten Minute aus. Dreimal konnten dann die Gäste noch erfolgreich fein, dem Lollar nur zwei Tore entgegensetzen konnte. Halbzeit 3:4. Nach Halbzeit gab Lollar den Ton ort. Wetzlar fiel ab. Das Ende des Spieles zeigte den Sieg der Einheimischen.
Heuchelheim I. — Alsfeld I. 1:2.
Heuchelheim hatte Alsfeld zu Gast. Nach schönem, offenen Spiel, in dem beide Parteien je einmal erfolgreich waren, stand das Spiel bei regulärer Spielzeit 1:1. In der durch Spielunterbrechungen bedungenen Zweiminutenocrlängerung konnte Alsfeld durch Elfmeter in Führung gehen und so Sieg und Punkte mit nach Hause nehmen.
Gießen H — Kinzenbach I 0:4.
Auf dem Trieb mußte Gießen sich eine 0^-Niederlage gegen Kinzenbach I gefallen lassen.
| Gießen — Leun.
I Gießens Jugend konnte die Jugend Leuns mit einer 7 ^-Niederlage nach .Hause schicken.
Wieseck — Allen-Buscck.
Auch Wiesecks Jugend mußte sich in Alten-Buseck gegen eine zum größten Teile aus akriven Spielern zulammengesetzte, körperlich weit überlegene Jugend mit 3:2 geschlagen bekennen.
V. f. B. (Handball).
V. f. B. — Turnverein Garbenteich 3:2.
Die von Sportlehrer Fischer aus fast nur jungen Kräften neu zusammengestellte Handballelf gestaltete ihr erstes Spiel *u~ einem vollen Erfolg, her um so höher zu bewerten ist. als die Mehrzahl der V. f. B.'Spieler Anfänger im Handballfport sind. Wenn man bedenkt, daß der Gegner es vor einiger Zeit fertigbrachte, einer starken, kombinierten Mannschaft der hiesigen Spielvereinigung von 1900 ein Unentschieden (1:1) abzuringen, so darf man den 3:2°Sieg der jungen V. f. B.-Elf als einen erfolgverheitzenden Anfang bezeichnen. Dem Spielverlauf nach hätte die Tordifferenz klarer sein können, wenn der Sturm mit seinen Würfen etwas mehr Glück gehabt hätte.
Spielabieiluug des L.-L.-Ghmnasmms
Das hohe Resultat von 8:0 zugunsten der ersten Jugend des Mtv. beweist die Schußfreudigkeit der Turnerjugend und besagt für die Gymnasiasten, daß ihre Verteidigung nicht auf der Höhe war. Auch der Sturm konnte sich nicht durchsetzen.
Wirtschaft
Rindermarkt in Gießen.
Zum heutigen Gießener Rindviehmarkt waren 1005 Stuck Großvieh und 335 Kälber ausactrieben. Der Handel war anfangs schleppend, lebte am Schlüsse etwas auf, ergab jedoch am Marktschlussc noch Ueberftanb. Es wurden bezahlt: Für Milchkühe 1. Qualität 550 bis 650 Ml., 2. Qualität 350 bis 450 Mk., 3. Qualität 200 bis 250 Mk. Schlachtkühe waren äußerst billig und wurden mit 100 bis 250 Mk. je Stück gehandelt. Rinder, 1- dis 2jähria, kosteten 100 dis 250 Mk., Kälber 55 bis 70 Pf. je Pfund Lebendgewicht. Bessere Tiere ergaben Preise über Notiz.
*
*DieHessischeLandesbank-^-Staats- banf — in Darmstadt legt laut Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil reichsmündelfichere Gold-Schuldverschreibungen zu 94,50 v. H. bei den Banken und Bankiers bis zum 20. April 1928 zur Zeichnung auf.
* J.-G.-F arbenindust r te A--G.. Frankfurt am Main. Wie der LPD erführt, findet die Bilanzsihimg bei der J.-G.-Farbenindustrie A.-G.. die über den Abschluß für 1927 mit 12 (10) Prozent Dividende zu beschließen hat, afn 25. April in Leverkusen statt. Die Generalversammlung ist zum 24. Mai in Aussicht genommen.
* Vereinigte Kunstseidefabriken A. - G., Kelsterbach a.M. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung tn Elberfeld wurde beschlossen, der auf beit 20. April einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 8 Prozent vorzuschlagen. Ferner soll ein Fufionsvertrag vorgelegt werden, auf Grund dessen das Vermögen der Gesellschaft unter Ausschluß der Liquidation auf die Vereinigte Glanzstoff--Fabriken A.-G. in Elberfeld übergehen soll.
* Vereinigte Glanzstoff-Fabriken 21. = ©.. Elberfeld. In der gestrigen Auf- sichtsratssitzung der Vereinigte Glanzstofs-Fabriken 21.=©. in Elberfeld wurde beschlossen, der auf den 20. April einzuberufenden Generalversammlung nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen die Verteilung einer Dividende von 18 Prozent auf die Stammaktien vorzuschlagen. Ferner soll beantragt werden, das Stammaktienkapital um 15 Mill. Marl auf 75 Mill. Mark zu erhöhen.
* Norddeutscher Lloyd Bremen. Die Generalversammlung des Norddeutschen Lloyd Bremen hat beschlossen, eine Dividende von 8 v. H. zu verteilen. Ueber die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres wurde mitgeteilt, daß alle Anzeichen darauf hinbeuten, daß sich der Personenverkehr weiter befriedigend gestalten wird. Im Frachtver- kehr ist auf vielen Gebieten ein Abfallen festzustellen. Die Gesellschaft hosst aber, daß der vergrößerte Tonitageeinsotz im laufenden Jahre einen Gewinn- cmsgleich schaffen wird.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 27. März. (Eigener Drahtbericht bes Gießener Anzeigers, l Tendenz: freundlich. — Angeregt durch den Kapital-
1 er Höhungsvorschlag von Glanzstoff, der den Aktionären überraschenderweise doch ein Bezugsrecht cinräumr, war die Stimmung zu ’ Beginn des heutigen Berlehrs etwasfreund- i kicher. Eine Belebung des Geschäftes konnte jedoch nicht eintreten da der Orderseingang bei den Banlen minimal blieb und die insähe sich wieder fast nur innerhalb der Kulisse abwickelten. Prämienware dürfte nur noch in sehr beschränktem Maße an den Markt gekommen sein, der sich infolge weiterer Dek- kungen ber Spekulation zieml'.ch aufnahmefähig erwies. Der R e i ch s b a n k a u s w e i s. der eine weitere mäßige Entlastung des Instituts anzeigt, bot der Börse keine stärkere Anregung, wurde jedoch g ü it ft t g aufgenommen, ebenso der Bericht ber Deutschen Bank. Bei den ersten Votierungen blieben die Kurse uneinheitlich, es überwogen jedoch 1- bis 2prozentige Kurs- besserungen. Etwas lebhafter wurden Elek- irowerte gehandelt, von denen ©esfürel 3.75 Prozent. Licht & Kraft und Schuckert je 1,5 Prozent, und Siemens 3 Prozent -.gewinnen konnten. I. -G. - Farben eröffneten unverändert. Bonds 139.75 bis 140,25 Prozent. Im Freiverkehr bestand aus dem erwähnten Grunde für Glanzstoff Interesse zu 729 Proz. Waldhof dagegen lagen leicht gedrückt. Am Montanmarkt waren Stahlverein plus 2 Pröz. bevorzugt, Mannesmann zoaen etwa 1 Proz. an. Rheinstahl und Rheinbraun blieben behauptet, dagegen Gelsenkirchen etwas schwächer. Banken meist hoher. Von B a u - aftien gewannen Zement Heidelberg 2Proz., Wahß & Freytag plus 1 Proz. Don heimischen Anleihen waren Ablösung ohne Auslosung geringfügig gebessert. Ausländer still. Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, das Geschäft wurde außerordentlich ruhig. Auch ber Mediohandel war still. Die Kurse blieben gut behauptet. Im Zusammenhang mit den Ultimo- tiquibationen, die übrigens keine Schwierigkeiten bereiten, war Tagesgelb etwas gesucht und auf 6,5 Proz. erhöht. Geld bis Medio 7,5 bis 8,5 Proz. Im Devisenverkehr notierte die Mark gegen London 20,414, gegen Kabel 4,1805. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,40, Madrid 29,115. London-Kabel 4,8818.
Berlins Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers'.
Berlin, 27. März. Im heutigen Vormittag- Verkehr hatte sich das Interesse der Spekulation aus G l a n z ft o f f w e r t e konzentriert. Die überraschend kommende Kapitalerhöhuna mit anhängendem Bezugsrecht für die Mtionäre, die vor wenigen Sagen noch von der Verwaltung dementiert worden war, hatte den Kurs vorübergehend auf über 740 Prozent anfteigen lassen. An der Börse bestand aber gerade in diesem Papier größeres Angebot, und die erste Rvtiz stellte sich daher auf 729 Prozent. Die übrigen Märkte lagen dagegen sehr still. Der Orderseingang war minimal, und die Spekulation weiter auf sich angewiesen. Der heutige Liquidationstag störte ebenfalls etwas, doch war die Tendenz in Rachwirkung des Berichtes der Deutschen Bank überwiegend freundlich. Die Besserungen betrugen 1 bis 2 Prozent und gingen nur bei wenigen Papieren, wie Canada-Shares, ©esfürel, Berliner Maschinen, Berger. Bemberg und Glanzstoff darüber hinaus. Heimische Anleihen unverändert. Aus- länber etwas fester. Pfandbriefe still. I.-©.- Farben-Bonds 140 Prozent. Der Geldmarkt war unverändert. Da tm Verlaufe der Börse per Medio und Ultimo gegeneinandergehandelt wurde, lieh sich kursmähig eine Ten- denz nur schwer erkennen. Die Kurse bröckelten zumeist etwas ab. Rur Danat lebhaft und feste'-. Siemens, die 1,5 Prozent gewonnen hatten, gaben diesen Gewinn bald wieder her- lieber Haupt wurde die Haltung spater unsicher und die Kursentwickelung uneinheitlich.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt, 27. März. Die Marktlage ist unverändert. Hafer liegt schwächer. Weizenmehl wird von zweiter Hand mehr angeboten. Futtermittel sind nach wie vor fest. Weizenkleie wird zur sofortigen Lieferung nur wenig angeboten. Futtergerste, die die allgemeine Preissteigerung zunächst nicht mitmachte, liegt höher im Preise. Auspuhgerste kostete 23,25 bis 23,75 Mk., La Plata-Gerste 25 bis 25,50 Mk. Es wurden notiert: Weizen 1 (gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs) 26,50 Mk., Roggen 27,25 bis 27,50, Hafer (inl.l 26.75 bis 27. Mais (gelb, für Futterzwecke) 24,50, Mais (gelb, für andere Zwecke) 25,25, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 37,75 bis 38,50, Roggenmehl 37,75 bis 38,50. Weizenlleie 14,75, Roggenkleie 15,75 bis 16,25 Mk.
Berlin, Mär;
lülhr- s Schuch-1 Ansang Kur-.» | K iir<. I Kur»
Datum; | 26.
3- | 26. 3.
151.25
150,75
151.25
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt
150
Telegraphische Auszahlung.
267,25 j
115,5
115.25
144.75
145,5
161
191
101,13
43,4
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Schlich- Kur»
98,75
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102,9
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245
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167
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136
154
92.4
132,75 , 168
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137
168
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166 5
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273
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94
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170 25
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212
118.25
267.5
153
212
118
268
......5 . . . .SV, f. V. I. 4
2Ü7 151,75
voesch Tiseu . . Ilse Bergbau . Slöctnrrtotrte Köln-Nenessen McmneSmann
Schles. ©lehr- • . SchuSuc . . . Siemens <t HaUUe Tranr-radiv Labmcver & In. . .
BuveeuL
Deutsche Erdöl . . Essener ©ittniofcie Gelsenkirchener
.7 .8 10 10 .6 JO 10
- rv .7 16 .3 .9
.0 .6 .8
166
176
255,5
246
257
246
LES......
Bergmann .....
Elettr. Lieferungen • Licht und Jlrah Felten & Guilleaume - Ges. f. EIckkr Umrru pamb Elektr
Rhein. Eleitr-
114.75
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f. V, I. 4
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168.5
122,25
'franksurt a. TL | Berlin
213,5
118.25
271,25
ftranjoriirfjc -.Koten......
Holländische Noten.....
italienische Noten......
Norwegische Noten......
Dcutsch-'Oesterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten ....... Svanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
KoltWesterrgelÄ
Kaliwerk SaUdetnrrth
9 ® Sarbtn=3n6uftrte Dynamit Nobel .... Schcivcanstatt , . . . . cLoldschmidr ..... Rntgentwcrte......
Metallavkllkch«» ...
Bnei iöTTT 168.59 32.195 111.67 58,92 111S 80,68 70,39 12,« 78,10
a. M.
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2,69 111,78
80.36 70,11 12,35 72 70
131,75
169 . 135.5
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136 115.5 113.25
91,5 93.65 99,13
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169 177.5 256.5
I ^46 ! 119,5
94
1122,25
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höherer zuletzt beschlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
ManSieldcr...... ,
Oberfchles Eifer tb. Bedarf 0
OberschlcI Kokswerte . 0
Phönix Lcra5au f F 3
Rheinische Braunkohlen 10
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«ereintme Slcchlw. f. ’/. 9 2
Olavi Mtuea - •
Äali Äschrrslcden
Frankfurt a. M
Berlin
2chwij Kurs
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Datum
26. 3.
। 27.3.
| 26.8.
27. 3
Dt Reichsanleibe v. 1927 Dt. Anl Ablös Schuld mit
87.25
-
87.5
—
Auslos -Rechten
51,9
_
52 1
DeSal- ebne ÄuLlcs -Rechlen 7°/» Franks Hyv.-Bl. Goidvl
14.8
14,9
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14*9
unkündbar dis >932
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—
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1,75
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25,3
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•°/j Turl. Zollanlcibe v 1911 v/0 Türk Lagdadbabn-Anl
Serie 1.
12 3
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von 1913
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Daünlcr Motoren..... 0
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89,9 47,75 86,75
129,5
210
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139.5 54 97
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Bnei
iünertkaoischc Noten.....
belgisch« Noten......
dänische Noten ......
knalische Note« .......
I 4,169
68.18
111,70
1 20.372
47189
58,42
112,14
20.452
26. Mär;
27. Mär;
Amtliche Nolierüng
Amtliche Nonerune
Geld
Briet
C*e(b
Brie r
«nut.* Rott.
168,28
-68.62
168,24
168,.88
Bucn-AireL
1.78'3
1.790
1.787
1,791
Prss.-7ttilw
58,27
58,39
58,31
Christionia.
111, 19
'11,71
111.52
111.74
Kapenbagen
111,97
112,19
111.96
112,18
Storlbolm .
112,14
112.36
112,16
112.38
HelstoaiorS.
10.518
10,538
10,52
10,54
Italien. . .
London. . .
22,085
22,125
22,08
22,12
20,393
20,433
20,395
20,4.10
WeuoorT ..
4,1770
4,1850
1,1775
4,1855
Paris....
16,415
16,485
16,445
16,.85
SchlveiL ..
80,495
80,655
80,505
80.665
6pa..u:n . .
70,13
70 27
70 03
70.17
yavcm . . .
1,988
1,992
2,005
2,009
'Rio de Fan
0.501
0,503
0,502
0.504
Wien tn D - Oest. abgest
•>8,775
58,895
58,775
58.895
Prag
12,378
12,398
12,38
12.40
Belirad
7,355
7,369
7,330
7,364
Bodavest. . Bnl^arien
72,97
73,11
<2,96
73,10
3,019
17.68
3.025
3,019
3,025
ytffabon
17.73
18,18
18,22
Dcmüg. .
ÄonQ.uttin.
81,54
81,70
81,55
81,71
2,116
3,120
2.115
Li«
2Ubai. . .
5,594
,,60t>
5.494
4,181
4,198
4,181
4,189
Uns tosQ . •
4,326
20.918
4,381
4,316
4,324
20,953
20. M
LS


