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Juni. Qün den Xretikufiy*r. n die Infprki,:. lach einer ttngtirfc gerate ging K -» n ‘Jnntfkntgn* j- ten der 5rrr , ' em sehr feloählt. ®»nt »elchem Sjonl mb xren 2*m W- 1. ÄomaabaMm bet ipp wer M umgriff hiEM». ybe z« allgemmn ?rt noch daß du t<!o loitnc ?#« pinc llthmg mit der die aU glänzend w ct Dasch «iuxtett xro. mx gtrnkn m) xervchr cmzufchli*». torni floh aus tie
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Ettingshausen. 25 3uni ^egünHigt vom schönsten Wetter, hielt am gestrigen Sonntag der Oberhessische Aadsahrerdund in unterer Seawtnb« fein ® a uf e ft. verbinden mit feinem 15. Stiftungsfest ab. Don allen Seilen waren angeschlossene und fcafhxieuee Herberge.ilt. so baß der Festplatz bald ein fett» I.ches Gedränge zeigt«, zumal bie schöne Wilke rung auch viele rnchtravfahrende Gäste herbei- gelodt hatte. Am frühen Morgen begannen die Hennen, die den glütflidxm Siegern schöne Preis« : rchten Rachdem 'ich am Rachmittaa aroßer Festzug duvch unteren Ort zum 5«f:plcn bewegt hatte, bearüftte der Gau Vorsitzende. Schnctdermeifter Sch Ls er au» Aungen die Fest- Versammlung und gab einen Ueberblid über da» Werden und Dach'en de» Oderhessischen Rah- sahrerbunde». Aach einem Prolog, den Marie Sann von hier vor trug, überreiche bte Sprecherin dem hiesigen Verein eine schön« Fahnen- ichle-f«. Bürgerinei Ker Opper begrübt» die Grschiebenen im Hamen der Gemeinde Etttngs- «n, während bet Präsident de» örtlichen Aad- fnhververetns ^Wanderlied«". Ernst Gerhard, allen, drc zur gelungenen Feier bei trugen, herzlich dankt«. Di« Festansprache, in bet an bte Feste »not unserer Zeit und die übertriebene Au»- artung de» Festeseiern» erinnert wurde, gab dem Wun'ch« Ausdruck bah einfache und voltstüm- liche Feste eine Förderung der Volksgemeinschaft bringen möchten
chGrunberg.25. Juni, »m Sonnlag fand hier in der Gattwirtichafl von ÄatI Loh die dies- jährig« Hauptversammlung de» Arei 6- rinderzuch tverein» (Sieben für da» Vogelsberger 2 i eh statt. Direktor Traut- mann, der Dorfitzende de» Verein», gab einen kurzen Geschäftsbericht über do» verflossene Jahr. Ghrend wurde habet de» verstorbenen, früheren Vorsitzenden de» Verein», Obenxterinärral Pros. Dr Anell, ® te 6 e n, gedacht. Die grvste Lücke, di« dieser vortrefflich« Mensch al» treuer Herater und Sachverständiger im Verein hinter- lästt. ist schwerlich wieder zu schließen. Fernerbin gedachte der Vorsitzende ehrend de» verstorbenen BetzirkSvorsitzenden, Land- und Gastwirt Becker, B«r»rod. der immer em eifriger Förderer de» Vogelsberger Viehes war. Körungen wurden im abgeiau’enen Geschäftsjahr 130 dotaenommen. Ürftmalia zu den Könmgen kamen hinzu: Gemeinde AiiddmgShausen und Ho'gut Muhlfachfen bet Lich. Da» Xtermaterial ist Dort recht gut. Die Mitgliederzahl de« Verein» betrug im Geschäftsjahr 1927 2B 421. Direktor Trautmann berichtete ha rat über bte örfolge, di« der Verein bzw. die «in» leinen Mitglieder auf der Landesausstellung in Darmstadt tm September 1927 mit Vogelsberger Vieh erzielt haben. Weiterhin wurden auch die schönen flrfolgc auf der diesjährigen Wanderausstellung der Deulfchen Landwirtschafts-Gesellschaft in Leipzig hn Äuni 1928 hervorgehoben. Der .^reiSrinderzuchtverein schnitt trotz starker Äonfurreni auf diesen Veranstaltungen recht gut ab. Wenn auch nicht immer erst« Preis« erzielt werden konnten, so muh habet bi Erwägung gezogen werden, dah ja nicht nut für derartige Schauen aezüchtet wird, sondern bah jeder einzeln« in erster Linie auch für sich selbst nichtet, ober wenigsten» züchten soll, ledern einzelnen Ausstetler in Leipzig wurden für fern« groben Ausgaben seitens deo 'Vereins 50 Mk. al» Zufchust bewilligt. Zum Schluh d«» Geschäftsberichtes le Ute Direktor Xraulinann noch die Anzahl her Tiere mit, die unter Milch- fontroUe stehen. Leider find bisher nut 20 Tier« der MUchkontrvlle angefchlosfen. iL» wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß im kommenden Geschäftsjahr di« <jahl der Milchkontrvlltiere sich wesentlich erhöht, damit in Zukunft nur leistungSsühiae Tiere in den Ställen unserer Landwirte ihren Platz haben. Anschliestend an den Geschäftsbericht erstattete Aechner Philipp vorn Landwirtschastslaminer-AuSschuh für die Provinz Overhelfen in Giehen die Rechnungsablage für da» Geschäft oiahr 1927 23. Aach Prüfung der Rechnung wurde dem Rechner, dankend für feine Mühewaltung. Gntlastung erteilt. Direktor Trautmann hielt alsdann einen interessante Vortrag über: ..Ginig« wichtig« Fragen au» der Grünlandwirtschaft". Der Anbau und Ausbau unterer wichtigsten Kleearten, hie Veden tuns unserer Wiesen und Weiden für den Betrieb uni) die Viehhaltung insbesondere, AuSsaal, Pflege und Düngung dieser wichtigen Dauerfutterslächen wurden von der für die heutige geldknappe Zeit praktischen Seite au» beleuchtet. ..Wenige», aber Gute» im Stall und auf dem Acker ist da» Rentabelste." Die Ausführungen sanden lebhaften Beifall. Berlchiedenc Anfragen von teilta der Mitglieder wurden in der Aussprache näher besprochen.
t TreiS a. d. Lumda. 25. 3uni. Der Herr Reichspra'ident von Hindenburg hat beim 9. Kind des Maurers 3ohS. Bender hier die Ehrenpatenschaft übernommen und gestattet. bah sein Rome unter den Paten des Kinde» ins .Kirchenbuch eingetragen wird. — An Stell« de» verstorbnen Gemeinderatsnutglieds Landwirt Heinrich Schick ll ist der Landwirt Konrad Zecher dahier getreten.
«reist Friedberg.
WSN Friedberg, 25.Juni. Gestern abend gegen 8 Uhr kam auf der Straße Friedberg—Bad- Nauheim, in der Nähe der llfabrüde am Ausgang der Stadt tyrietberg, ein Kraftwagen in« Schleudern und fuhrgegeneinenBaum. Ein Herr und eine Dame aus Darmstadt erliUen Arm- und 9cinbrüebe und graste Fletsch- ii'unden. Eine Dame aus Auerbach, ein Mädchen sowie ein Kind van drei Sohren erlitten leichtere Verletzungen. Tic Cchuldfrage ist noch nicht geklärt.
ltercist Schotte«.
Ober-Schmitten, 25. 3uni. Don der Hessischen Oberen Bergbehörde ist der G e w e r k - schaff .Louise" zu Rieder-Ohmen zwecks Gewinnung von Eisenerzen das Bergwerks- cigentum in den Gemarkungen O tx r - 6 d> m i t - ten, EichelSdors und LInter-Schmitten verliehen werden. 3n früheren Jahrhunderten waren diese Ortscha'len bereits auf Ellenerzeugung eingestellt, wie sich heute noch aus den Der- schiederchen Flur- und Wegnamen nachweifen läßt. Bei Ausgrabungen stößt man auf
•rn’angniie Schl ackenabla gerungen N; auf ®r1cn(y i*n. ng in einstiger Zeit hinn i en. Ra- menlLX bu beiden Dorier Ober- und Unter- Schmitten waren ehemalige Eckcnschm eben, die ihnen auch die 'Hamen gaben. Der letzte «den- Hammer war noch zu An'ang de» DretstiMährige» Äriegce in 'Betreb. ging aber bann ein.
Arcie LaaterDach.
ch Eifendach, S. Juni. Lor einigen lagen brachen am frühen Morgen zwei Hunde in eine Schafherde cm. die In her Rühe de» Auhof es un Pferch nüchliatc. Zum Gluck waren die beiden Schäfer lisch U» ihrer Hütte Al» bte Hunde rerscheucht worden waren, merkte man. hast fle einem Schaf« bie Halsschlagader ans gerissen und noch 16 andere Tiere schwer verletzt hatten 3n der Rocht zuvor wurde die Schafherde der Gc- meinec Herbstein ebenfalls von nmhcrstrvl- chenden Hunden angegriffen und hat Schaden erleiden müssen
Rheinhessen.
LSR. Mainz, 2 > Juni. 8m eamsiagabenb gegen 0 Uhr paddelten ; wet Studenten des 'Rheinischen Technikum» auf dem Rhein bei Singe n. Lwrch den hohen Wellengang kenterte da» fioot plötzlich, und die beiden Insassen sieten me Lalser Wahrend sich ter eine der jungen fDlän- »er über Wasser halten konnte, bie Hilfe ;ur Stelle mar. versank der andere, der 25 Jahre alte Franz Förster aus ölerfrebe. der einzige Lohn (einer (Eltern, in den Dellen. Lin Herzschlag dürfte seinem Leben ein (Enbe gesetzt haben Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden.
Oer Mordprozeß Wichmann.
WSR. Frankfurt a. M. 25. Juni. Dor dem Schwurgericht begann heute, (tote gestern in einem Teil der Oluf lag? schon gemeldet D Red.- hie Verhandlung gegen den früheren Obereiten- bahnsekrctäi Friedrich Wichmann, der am 31. Mai 1898 in Steissen (Ärei» Ottweiler- tm Saargcbict geboren wurde Al» Sachverständige sind erschienen Gerichtsarzt Pro'effor Dr. Dor- kastner. Professor Ranke, Privatdozent Dr. Walter Riese und der von der Verteidigung acladrne SanitätSrat Dr. Magnus Hirschfeld sBerlin) Der Vorsitzende erwähnte zu Beginn der Verh.indlung, hab er au» Zweckmähigleits- gründen die Deinchmung des Sachverständigen Dr. H i r s ch f e l d anordne.
Der Giösfnungsbeschlub legt dem Angeklagten gemeinschaftlich mit seiner Frau begangenen Mord in drei Fällen und Tötung auf
bas ausdrückliche enb ernste Verlangen keiner She rau zur Last
Der ganze erste Terbinbluogitag war ausae- lüllt mit der Vernchm^ng des Angeklagten. Bei her Schilderung feine» Gntwicklungsgaöge» erzählte W.chmami bah er im Felde beim Rah- kampf wahnlmnige S^enan mtterlebtc. bie so grausig waren, bah st« jahrelang nachwirkten. Rach der Entlastung aus dem Mllitärdienft bewarb er sich bei der Reichsbahn al» FkvUsuper- numerar. 3m März J923 wurde «r zum Eisen- bahnobertekrelär ernennt. Am 4 April 1925 wurde er wegen Ilnregelmäbigteiten vom Dienst kusvenbrert Rach feiner Entlassung aus dem Eisenbahndien.st mutte er mit 16 Mk llnter- stützung rom Wohlfahrtsamt Höchst leben Wie 'chlcchr e» nachh« der Familie in Mörfelden ging, devxist brr Inhalt eine» Schreibens des Dcrtigen Bürgermeister»- .Tie Familie be'indet stch in geradezu jämmerlichen Verhältnifsen.- 2m 1. September 1927 zog die Fam'lie Wichmann nach Frankfurt in bte Bischofsheimer Cträte. Hier betätigte sich Wichmann al» Pro- viffonsreisenber.
Die Ermittlungen haben ergeben, bah die Schulden de» Angeklagten am 1. Mäiu. am Tage der Tat, hn ganzen 207 Ml. betragen haben Davon entfallen aus die Miete allein 130 Mk. Der Rest ist durch Borgen beim 5koionialwarenhänd- ter Milchmann und Bäcker entstanden. Aach anderthalb Monaten war es bem Angeklagten nicht mehr möglich, das Geld für die Miete auf- uibringen. Von nun an tetzten die Schikanen des Berw.eters Sommer ein Sie gingen «chliestlich Io weit, dast Frau Wichmann es nicht mehr wagte, lich tagsüber allein in her Wohnung des Sommer *u zeigen Der Angeklagte machte dann eingehende Angaben über leine Versuch« um Gewährung von Unterstützungen Mehrere Ver- luche bei bem Wechstahrtsarnt teien vergeblich getreten. Auch das Arbeitsamt hab« feine Unterstützung gewährt. Hier soll Wichmann gefragt worden fein, ob er Grdarbeiten verrichten könne. Da» habe er aber mit Rücklicht auf feine im Felde erlittenen schweren Verletzungen nicht annehmen können, lieber bie Familie feiner Frau tagte der Angeklagte, bah er mit feiner Schwiegermutter sehr gut gelebt habe, da» Verhältnis zum Schwiegervater war nicht so gut. Der letzt« B«- luch feiner Frau bei ihren Eltern war am 10. Februar 1928. Seine Frau wollt« bei ihrem Vater erreichen, bah er lie und bie Kinder für einige 3eit aufnehme. Der Vater habe ihr kalt die Tür gewteten. Bei den letzten Bekundungen be» Angeklagten brüht er m Tränen aus Wichmann erklärte, er fei nicht mehr imstande, der Verhandlung zu folgen. Io dah die Verhandlung auf Dienstag vormittag vertagt werden rauhte.
Turnen, Sport und Spiel.
Zugendspieltag in Gießen.
Der Deutsche Fuhballbund -und bte Deutsche Sporthehörde für Leichtathletik. kurz D V. V und D. S. B. genannt, hatten für den Sonntag einen Iugends piel- t a g angesetzt. Zweck dieser Veranstaltung, an der sich die Zagend- und Schülermamischaften aller den beiden Verbänden angeschlossenen 'Herein! beteiligten, war, zu werben um die 3ugcnb= licken, bie au» irgendwelchen Gründen hem Sport bisher sernstanden, sie für die beiden Kampssportarten Fuhball und Leichtathletik zu begeistern und bie Rur-Mitläufer zur sportlichen Ttetätigung zu bestimmen Aber auch beit Eltern und Lehrern, den Lehrherren usw. sollte an diesem Tag gezeigt werden, waS die Zuaend- sportbetregung ist und was sie will, nämlich ein Bronnen, aus dem die Jugend Freude. Kraft und Gesundheit schöpfen, aber auch eine Schule. In bet sie t*ti freiwilliger Unterordnung unter da» Ganze durch strenge Selbstzucht und Mann- fchastsbisziplin für ha» spätere Leven vorbereitet werden soll.
Die dank der vorzüglichen Organisation, des prächtigen Wetter» und nicht zuletzt des von allen Teilnehmern gebotenen guten Sports in allen Teilen glänzend verlaufene Teil Veranstaltung des GaueS Giehen-Wetzlar war ganz dazu angetan, werbend zu wirken und die Sportbewegung in unserer engeren Aemtat ein gut Stück zu fördern. Aus diesen Erfolg dürfen alle, die sich um die Veranstaltung und ihren reibungslosen Verlauf verdient gemacht haben. ftoU sein mit dem Bewutztsein, Dienst am Vaterland geleistet zu haben Besondere Erwähnung verdienen bie Herren Dietmar, al» Obmann des Gauiugend- und Buraeleit al» 3ugcnb- reserent de» Gaua thleti kausschustes. die sich durch ihre rastlote Arbeit um bie Zügen bl pvrtsache des Gaue» grob« Verdienste «itootben haben. 3n diesem Zusammenhang muh auch der Verein für Bewegungsspiele genannt Werbern der den schon an und für sich herrlichen Waldsportpfntz. auf dem die Hauptkämpfe usw stattfanden, m einer Weise hergerichtet und festlich geschmückt hatte, bah er her Veranstaltung einen prächtigen Rahmen gab und bie restlos« Anerkennung aller sand.
Schon am frühen Morgen begannen bte Spiele auf ben Plätzen her Universität, her Lpielvereinigung 1900 und be» VfB. um sich prograramähig in steter Reihenfolge ohne jeden Zw 'chenfall vis zur Mtttagspaule abzuwickeln. Pünktlich um 1,45 Uhr traten bic Vereine, in fünf Abteilungen geteilt, von verschiedenen Ausgangspunkten aus zum Stern lauf durch die Stadl um OswaldSgarten an, von wo au» fit in geschlossenem Zuge unter Vorantritt einer Musikkapelle zum Waldsporwlatz marschierten, Aach der Aufstellung der etwa 2(X> 3ugendlichen und Schüler, die in ihrem fchmucken Dreh em farbenfrohe» Vild abgaben, hielt Pros. Lenz die VegrühungSanIprache, in der er kurz die Bedeutung dc» von den beiden Sportverbänden eingerichteten Iugendspiellagcs barlegte und es alS ein glückliche» 3ufammentreffen bezeichnete, daß dieser Zag mit der CDnnncrfonnentocnbe julam- mensalle Sr forderte alle Eltern unb Erzieher, die Stadt- unb Landgemeinden und alte berufenen Behörden auf, daran mitzuwirlen. daß unser« Jugend durch den Sport zu geistig und leiblich harmonisch gebildeten, in freier Kameradschaft verbundenen, denkenden Menlchen erzogen werd«, um Heil der 3ugenh und zum Heile unteres Volles. Sein am Schluh auf ben deutschen Sport unb das deutsche Vaterland auSgebrachter Sport- ms fand bet ben Teilnehmern unb Besuchern begeisterten Widerhall. Anschlietzend wurden unter Leitung von Sportlehrer Fischer eine Reihe von Gymnaftikübungen vorgesührt, bei deren Ausführung man jedoch ben meisten
Sportlern bie Ermüdung anmerkte Der Rest des Rachmittag» war ausgefüllt mit den verschiedenen 8u66a11•. Han bball- unb Leichtathletikkämpfen, nach denen bie Verteilung der vom D. F. B unb der D. S B gestifteten Wimpel an bie Sieger stattsand. Den Schluß des relchhalttgen Programm» bilbete da» Propagandaspiel der beiden Auswahlmannschaften Giehen-Stadt gegen Gießen-Lanb. Die .Provinz" erwies sich wider Erwarten schwach und kam gegen sie sich gut zufammen- finbenhen .Städter" nicht auf. Die Gäste muhten sich schon bei Halbzeit mit 0:6 geschlagen bekennen Erwähnt muh jedoch werden daß ihr sonst recht guter Tormann einen ausnehmend schlechten Tag hatte und eine Anzahl Tore hätte verhinbern müsfen. Trotz deS Ausscheidens eine» Spieler» gelang es her Land-Mannschaft, nach der Paus« durch ihren lolvnswerlen Eifer bas Spiel offener zu gestalten, ohne jedoch verhindem zu können, bah der außerordentlich durchschlags- fräftige unb schußfreudige Sturm der Stobtels bie 'Torzahl auf 10. einfchließlich he» Eigentor» eine» Gästeverteidigers, erhöhte Erst gegen Schluß konnte bie Dästeelf ha» verbtente Ehrentor erzielen.
Rachfolgenb feien bie Zugendkämpfe und ihre Srgebniffe, au» denen bie mit einem Wimpel ausgezeichneten Mannschaften. Stapeln und Gin- zelkämpfe erfichtlich find, aufgelührt.
Dte Fußballergebntfte.
V. s. V. 1. Schuler - 1900 1. Schüler 2:0.
Verdienter Sieg der technifch belferen und in der Spielauffafsung reiferen D. f. CB.et über die durchaus nicht schlechten 1900er.
Heuchelheim 1. 3gb — Gr -Bufeck 1. 3gb. 3:1.
Heuchelheim war durch die größere Routine einiger Spieler, bie früher schon in aktiven Mannschaften milgetoirft hatten im Vorteil imb gewann dem Spielverlauf nach verdient.
W. S. D. 1. 3gb. — Grünberg 1. 3gb. 7:0.
Ileberrafchend hoher Sieg Der Wetzlarer über Die in letzter Zeit stark verbesferken Drünbcr- ger. Deren Tormann allerDingS reichlich schlecht war.
Lollar 1. 3gD. — Ehringshausen 1. 3gD. 0:0.
Harter Kampf zweier gleichwertiger Mann- schäften, von denen Ehringshausen Durch LoS- entfcheiDung Den Wimpel erhielt.
V. s. B. Butzbach 1. 3gD. - V. f. B. 1. 3gh. 3:1.
Verdienter Sieg Der belferen Gäste. Die auS durchweg sthc jungen Spielern zufam mengest eilte D. f. B.-Elf kam gegen Die älteren Butzbacher nicht auf, führte aber auch ein recht zerfahrenes Spiel vor. Rach einigen Spielen in dieser Ausstellung dürfte Gießen besser sein. Abgesehen davon. daß Die Teilnahme am Sternlauf und Festzug von der Gaujugendleiluna befohlen war. war eS wenig nett von Butzbach, sich alS einzige Mannschaft davon auSzuschließen, um sich für daS Wettspiel zu schonen.
V. f. 2. 2. 3gD. - 1900 2.3gD. 1L
Glücklicher, in den letzten Minuten errungener, aber verdienter Sieg der D. f. D.-Elf.
Burgsolms 1. 3gh. - W. S. V. 2. 3gh. 3:0.
Wohl war Durgsolm» körperlich kräftiger als sein Gegner, führte aber auch sehr schönes Spie! vor und gewann teilten Wimpel vollauf verdient. Wetzlar war eifrig, spielte aber zusammenhanglos.
1900 1.3gb. - Dd.-GirmeS 1.3gb. SD.
1900 körperlich bedeutend stärker, tote übrigen» alle Zugenolichen, durchweg große, kräftige Gestalten bet Spielvereinigung. die ihren Gegnern physisch überlegen waren. Trotzdem hatte Die- ber-Dirmes in der ersten Halbzeit eine Kleinigkeit mehr vom Spiel, um jedoch in der zweiten Halbzeit geaen bie besser werdenden Gießener stark abzufallen.
Laubach 1 3gh — Aßlar 1 3gh 2:1
Knapper, jedoch verdienter Sieg der Lau- dachet. Da» Resultat cntlprichl Dem Spielverlauf.
Wetdori 1.3gh. — Leun 1.3gD. 0."0.
Ausgeglichenes Spiel. Das Los entschied für Werdori
D. f. B. 3. 3gd — 1900 3. 3gh
Auch hier «ttschted Da» Los. TM. 2. war bet Glücklichere.
Heuchelheim 1. Schüler — D. S. V. 1. Sch. I.P.
Heuchelheims Schüler, durch frühere gute Xe- fuUate alS spielstark bekannt, waren Die beffertn.
Aßlar 1. Schüler - Gr-Bufeck l.Sch. 1A
Das Refulta» hätte ebensogut auch umgekehrt lauten können.
1900 2. u. 3. jgb. konih. - Steindorf 2:1.
Infolge Absage der 3. 3gd. des Wetzlarer Sportverein» war Steindvrs ahn« Gegner. Die einaclprungenen 1900er gewannen knapp 3n Anbetracht der Umstände erhielten beide Mannschaften einen Wimpel zugesprochen.
fxuxbbaU.
D.f.L. Wetzlar 1. HanDdall Jgb. - 1900 1. Hbd. 3gd. 4A
Rach äußerst abwechslungsreichem und spannendem Kampf zweier taft gleichwertiger Mannschaften. die beide in jeder Beziehung sehr guten Sport bete«, glücklicher, fast mit Dem Schlußpfiff erst sicher gestellter Sieg der Wetzlarer.
ISO) l.HDb. Schüler - B. f. B. 1. Hdd Sch. 8:0.
Hier war oas physische Kräfteverhällni» denn doch zu nnaleich. Die kleinen, zum Teil noch 12iä6rigen V. f. Bet hielte« sich. Io gut sie konnten.
Crid>tatt>klif
Staffeln A-Älaffe. 10 X 100 Meter. 1. B. f L Wetzlar 2,15 Min 2. 1900 Ptehnt 2,21,3 Min. 3. Sp B. Weilburg. V-Klasse. 10 v 100 Meter I 1900 lohne Konkurrenz). C-ÄIaffe 10 50 Meter. 1. W S. B. Wetzlar 1,18.3 2. 1900 Gießen 1,19. Lanhstaffel. 10s 80 Meter. 1. Grünberg (ohne Konkurrenz).
Dreikampf. Klaffe A. (3ahrg. 10/11.) 1. Müller 1900 122 Pkte. 2. Schick D. f. L. Wetzlar 116 pft 3. Wolf 1900 105 Pkte. Klaffe B. (3ahrg. 12 13.) 1. Marf V. s. L 100 Plte. 2. Bal- fer 19C0 8-1 Pkte 3. Schütz 1900 81 Plte Kl. C. (3ahrg. 14 u. jünger.) I. Becker W. S. V. 43 punkte 2. Ludwig D. f. L 35 Pkte. 3. Rothschild 1900 34 Punkte.
Reit' und Satyr furnier in (Hießen.
Der Reit- und Fahrllub Gießen unD Umgebung veranstaltet in Gemeinschaft mit dem 1. (Hess.. Gt«nadi«t-Datl. 15. 3nf- Regts Gießen am 14. und 15.3uli ein Rert- und Fahrtutnier, auf Dein sich «rsttlassig« pierbc aus nah und fern sowohl untetm Sattel, als auch im Gespann zeigen werden Es werden vor allen Dingen zahlreiche Meldungen der ländlichen Reitervereii'r unterer näheren Umgebung und der b. Tunüerreiter unserer Rachvarstädle Frankfurt, Darmstadt, Fulda, Marburg Kassel u. a. ra. erwartet. Hossentlich wird her Deranstallung auch in unserer Bürgerschaft unb in ben Orten unserer Umgegend Da» gebührende Interesse entgegen« gebracht.
Leichtathletischer Landerkamps Westdeutschland —Holland 60:52.
3n Der Dortmunder Kampfbahn .Rote Erde" kam am Sonntag Der sechste leichtathletische 2är- Detkampf Westdeutschland Ost Holland vor etwa 8000 Zuschauern zum Lus!rag. Mit nur acht Punkten Vorsprung konnten bie Westdeutschen einen knappen, aber sicheren Steg feiern. Einen überraschenden Ausgang nahm der Dun- Dert-Meterlauf, in dem Der Dortmunder 3 onath Dem deutschen Altmeister v o ube n eine nicht erwartete Aiederlage bereitete. 3n guter Form zeigte sich auch der deutsche Di»kus- Xeforbmann Paulus lWetzlar). Der trotz GegenwinD mit 45,06 Metern eine erheblich« W«it« erzielte. 3m Rahmen der Veranstaltung absolvierte die deutsche Olympiaftaffel einen weiteren Probelauf In Der Besetzung Eort » , Dr. Wichmann, Hvuben unD Körnig unD erreichte wiederum Die in Berlin erzielte Weltrekordzeit von 40A Die Olnrapiastafsel hatte eine westdeutsche Dierer- stassel zum Gegner, bie in der Aufstellung 3 ona tb, Schuller, Möll« und D reib- Holz nur um acht Meter geschlagen blieb und 41,8 benötigte.
3raueiv£anfrerfampf in Lennep.
Holland gegen Westdeutschland 50:40.
Während in Dortmund am Sonntag bie westdeutschen Leichtathleten über Holland erfolgreich bleiben tonnten, mußten sich in Lennep die axft- deutichen Damen van den Vertreterinnen der Niedert an de im ersten Leichtathtettt-Ländertampf glatt aeschlagen geben. Die Weltrekardsoringerin Irüu- tein Gil als (hollanb) siegte im hochsorunq überlegen mit 1,55 Meter, em anschlteßender Nekorb- versueb blieb erfolglos. Mehr Glück Halle Fräulein he uv le in (Barmen), die ihre alle Welthöchstleistung mit einem fflurr von 11.84,5 Meter abermals überbot. Ihr Wurje zeichneten lich durch besondere Regelmäßigkeit aus unb waren: 11-51 Meter, 11M5 Meter, 11L7 Meter, 11.73 Meter Eine glänzende Leistung vollbrachte auch Fräulein h e u b I e t n im Diskuswerfen mit einem Wurf von 37.68 Meter außer Wettbewerb.
Ergebniffe. 100-Tleter-ßauf^ 1. Grooß (hol- lanbi, 14 Sekunden, 6 Punkte: 2. Aenaenendt (Holland», 14’ • Sekunden, 5 Punkte: 3. Briejer, (Holland), 14' Sek., 4 Punkte, hochfprung: 1. Giiolf (Holland» 1,55 Meter fl Punkte: 2. Deck (Westdeutschland), 1,45 Meter, 5 Punkte: 3. Dekens (Holland), 1,40 Meter. Bier mal lOO-Meter-Staffel: 1. Holland. 51’ & Sekunden, 4 Punkte: 2. Westdeutschland 52’ Sek., 2 Punkte. Diskuswerfen: 1. Frl. heublein (Westdeutschland) 33,68 Meter, 6 Punkte: 2. Rremett 3036 Meter, 5 Punkte: 3. Michaelis (Holland) 26,46 Meter, 4 Punkte. 8000- Meter-Lauf: L Wewer (Destdeuischlanb) 2:34’/» Minuten, 6 Punkte: 2. Bialon (Holland) 2 >37'/, Minuten, 5 Punkte, 3. Müller (Westdeutschland) 4 Punkte.
Berlin gewinnt den Drei-Gtädte-Achter
Innerhalb der vom Budapester Ruderverem veranstalteten Internationalen Ruder-Regatta auf Der Donau bei DuDapest wurDe Der traditionelle Drei-StäDte-Achter Berlin—Wien—Budapest
auSgesähren. Die Berliner Farben vertrat Der Berliner RuDer-Club Braridenburgia. Wien


