Neue Bücher
Jacob Burckhardt: Die Kultur
Hauche die Blatter dieses Buches.
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Desai. ohne «uSlcs -Rechten 7% nrtuitf Hvv-Bk. Go dps unniiidbor bis 1932 . . .
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Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
— Jürgen llfjöc: 2ch und Du. 150 Seiten Kl. 8n. Brosch. Mk. 1.60, Halbleinen Mk. 2,20. Schulzesche Hofbuchdruckerei und Verlagsbuch. Handlung (Qt. Schwartz). — Niederdeutsche Geschichten von Tieren und Menschen abseits vom Wege. Seltsame Kauze, erlebnisreiche Landschaften und vergessene Bauten. Ereignisse und Gestalten werden in flüssiger Sprache und eigenwilliger Form gestaltet. 91
— Das »Gröhe Bilderbuch des Films", herausgegeben vom »Film-Kurier", 6. Ausgabe. Berlag des »Film-Kurier. Berlin W 9. Köthener Straße 37. Preis 2 Mk. 2C0 Seiten. — Das »Große Bilderbuch des Films" erscheint diesmal in einer magazinartigen Aufmachung. Ernste Artikel wechseln mit heiteren. Hubert Miketta, der auch für die Redaktion zeichnet, veröffentlicht u. a. eine Reihe von Photos einst und jetzt berühmter Stars. Filmarchitekt Robert Rep- pach plaudert über Kulissengeheimnis, e, Regisseur Waschneck über das Thema »Hinter der Kamera". Dr. Eolin Roh, der bekannte Weltreisende, schildert exotische Kamerafahrten, und Lil Picard bespricht die Mode im Film. Hans Feld hat drei Etappen aus dem Werdegang des Films, Film, Filmpolitik und Politik im Film zusammengestellt, und Georg Herzberg erläutert an Prominenten- Photos den Mut zur Häßlichkeit. Das »Gröhe Bilderbuch des Films" bringt auch in seiner sechsten Ausgabe wieder allen Filmfreunden eine Fülle von interessantem Stoff. 92
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weitet. Wie vor ihm kein anderer Forscher, vermochte er die Kunst, die Religion, die Politik, die Sitten einer Epoche in chrer Ganzheit zu erfassen. Durch die Universalität seiner Anlagen. durch sein intuitives Einfühlungsvermögen, diuch seine Kunst der Sprachbeherrschung war Burckhardt zum Geschichtsschreiber gerade dieser glänzend.n Epoche besonders berufen. Wenn die Wissenschaft auch manches von seinen Darstellungen heute anders ansieht. so bleibt doch der Wert seines großen Werkes bestehen, das vor allen Dingen durch seine geistvolle und sprachlich meisterhafte Form fesselt. 186
— Geschichte des deutschen Bauernstandes. Bon Prof. H. Gerdes. 3. verbess. Auflage. Mit 22 Abbildungen im Text. sAus Ratur und Geisteswelt, Dd. 320.) Geb. 2 Mk. Berlag von B. G. Teubner in Leipzig. — Anschaulich klar, dem allgemeinen Interesse zugänglich und dabei mit wissenschaftlicher Zuverlässigkeit schlldert der Verfasser die sozialen und wirtschaftlichen Erscheinungen wie Grund Herrschaft und Hörigkeit, den Bauernkrieg, das Schicksal der Bauern im 30jährigen Kriege, die Befreiung von der Leibeigenschaft und die Entwicklung des Bauernstandes im 19. Jahrhundert. Hand in Hand mit der Darstellung dieser großen äußeren Entwicklungslinien geht die Schilderung des persönlichen bäuerlichen Lebens: Ernährung, Kleidung. Haus- und Wirtschaftsbetrieb, geselliges Leben im Dorf, Sitten und Bvlksbräuche. Zahlreiche Abblldungen unterstützen den Text. 158
— D ie Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken und die Genfer Abrüstungskonferenz. Amtliche Dokumente der SowjetRegierung. Kartoniert 1,40 Mk. 3m Ost-Europa-Verlag, Berlin W 35 und Königsberg Pr. — Für Deutschland, das aus leicht verständlichen Gründen besonderes Interesse an den 2lbrüstungsfragen hat und für die Politik der Volkswirtschaft der ganzen Welt sind die Vorschläge der russischen Regierung von ungeheuerer Bedeutung. Der Ost-Europa-Verlag legt eine Sammlung der wichtigsten amtlichen russischen Dokumente zur Genfer Konferenz in authen-
nommen die Bestände an Wechseln und Schecks um 213,1 Mill, auf 2025,6 Mill. Mk. und die an Lombards um 3,6 Mill, auf 36,0 Mill. Mk., die 'Anlage in Effekten ist mit 94,0 Mill. Mk. weiterhin annähernd unverändert geblieben.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 255,0 Mill Mk aus dem verkehr zurückgeslossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 236,4 Mill, auf 3670,1 Mill. Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 18,6 Mill, auf 557,6 Mill. Mk. ermäßigt. Dementsprechend und unter Berücksichtigung, daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 1,6 Millionen Mark getilgt wurden, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 68,0 Mill. Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 671,1 Millionen Mark eine Zunahme um 57,1 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen insgesamt find mit 2210,2 Millionen Mark, im einzelnen die Goldbestände mit 2040,9 Millionen Mk., die Bestände an deckungsfähigen Devisen mit 169,3 Mill. Mk. ausgewiesen. Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 50,5 Prozent in der Vorwoche auf 54,3 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 55,4 Prozent auf 58,8 Prozent. Oer Abschluß der Z.-G.-Farbenin-ustrie
Der Aufsichtsrat der 3. -G. - Farbenindustrie A. - G. Frankfurt a. W. hat beschlossen, eine Dividende von 12 Prozent für 1927, gegen 10 Prozent im Vorjahre,
rrkanische Enka zogen bis 77,50 Geld. Bem berg und D-Shaer bis 163 Geld an. Deutsche Anleihen lagen bei ruhigem Geschäft etwas erholt. Ausländer hatten dagegen lebhaftere Umsätze. Sv waren besonders Mexikaner und Türken reger gefragt. 3m weiteren Verlauf bröckelten die Kurse auf Realisationen der TageS- spekulation verschiedentlich geringfügig ab, die Stimmung blieb jedoch freundlich. Geld war im Zusammenhang mit der Ultimoliquidation etwas gefragter. Tagesgeld 6 Prozent. Am Devisenmarkt war das Pfund stärker angeboten und abgeschwächt. Reichsmark g:gen Pfund 20295, gegen Dollar 4.1810, London gegen Kabel 487.95, Paris 124,02, Madrid 29,30, Mailand 92,60, Holland 12.11.
Berlinc. Börse.
Berlin, 26. April. Schon heute vormittag war ein starkes 3nteresse für Spezial- werte erleanbar. Der Monatsbericht der Deutschen Bank hatte auch in der Provinz die freundlichere Stimmung, die momentan bei den Danken herrscht, erkennen lassen, aber doch nicht zu nennenswerten Reu-Engagements seitens bet Kundschaft geführt. Für *5 D I p a p i e tc war in erster Linie wieder das Ausland Käufer. Bei lebhaftem Geschäft gingen hier die Kurse ruckweise in die Höhe. Einen guten Eindruck machte zudem der Reichs- bankausweis, der einen Rückgang der Wesamtkapitalanlage um 216 Millionen ca.. des Rotenumlaufes um ca. 286 Millionen Mark aufwies, während sich die Deckung um etwa 3 bis 4 Prozent erhöht hat. Zu den ersten Kursen kam aber an einigen Märkten anscheinend noch Prämienware heraus, die auf die an und für sich freundliche Stimmung drückte und di« Kursentwicklung nicht einheitlich werden lieh. Während Papiere. wie Reichsmark, Hugo Schneider, Telephon Berliner. Glanzstoff. Deutsche Atlantische. Karstadt, Leonhard Tietz, Rheinische Braunkohlen, 3lse Bergbau und Polyphon bis zu 14 Prozent gewinnen konnten, gingen sonst im allgemeinen' die Abweichungen nur selten über 1 Prozent hinaus. Bei den Kursen von Rordd. Wolle, Schuckert und Balzer sind die Bezugsrechtsabzüge zu berücksichtigen. Deutsche Anleihen ruhig, aber freundlich. Ausländer überwiegend fester, Bosnier bis zu 1 Prozent erhöht. Pfandbriefmarkt vernachlässigt. Farben-Bonds etwa 146,50 bis 147 Prozent. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 4,5 bis 6,5 Prozent. Monatsgeld 7,25 bis 8,5 Prozent. Warenwechsel etwa 7 Prozent. Gleich nach den ersten Kursen wurde bekannt, daß die Londoner Daickrate unverändert geblieben ist. Daraufhin wurde eS, mit Ausnahme des Montanmarktes, an dem nur Oberkoks und Mannesmann lebhafter gehandelt wurden, allgemein fester. Eine starke Nachfrage bestand für Kunstseidewerte. Dembergplu^ 15 Prozent, Glanzstoff plus 8 Prozent über Anfang. Polyphon, die biS 442 Prozent anzogen. Spritwerte, die 3 bis 4 Prrtzent gewannen^ Danatbank, Transradio. Lorenz, Mix & Genest, Leonhard Tietz, Karstadt und auch 3.-G.-Farben, die etwa 3 Prozent gewannen. Der Handel per Medio ist heute anscheinend gering.
Frankfurter wetreidcbörse.
Frankfurt a.M, 26. April. Die Stimmung am Frankfurter Produktenmarkt war heute zuversichtlicher. da die steigenden amerikanischen Dotierungen eine Stütze boten. Das Geschäft nahm jedoch kein größeres Ausmaß an. da auf der anderen Seite Zurückhaltung geübt wurde. Roggen blieb nach wie vor bevorzugt. 3m Zusammenhang damit hatte auch Roggenmehl lebhafteren Umsatz zu verzeichnen. Am Futtermittelmarkt log Roggenkleie stärker verlangt — Es wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 27,50, Roggen 29,25 bis 29,50, Hafer, inländischer 27,75 bis 28.25, Mais (gelb) für Futterzwecke 24, Mais (gelb) für andere Zwecke 25,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38,50 bis 39,75, Roggenmehl 39,50 bis 41, Weizenkleie 15,50 bis 15,65, Roggenkleie 17. Tendenz fest.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
Frankfurt a.M, 26. April. Auftrieb: 111 Rinder, 1065 Kälber, 133Schase, 316Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 69 bis 72 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 63 bis 68; geringe Kälber 50 bis 62. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Stallmast) 55 bis 60; mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 54. — Schweine: Vvllfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 50 bis 53; von etwa 200 bis 240 Pfund 51 bis 53; von etwa 160 bis 200 Pfund 51 bis 54: fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 48 bis 50 Mk.
Berliner HanbrISaclrllsch. Kommen, unb Privat Bk. Tannfl. u. Naiionalvauk Deutiche Bank.....
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bewirkt werden konnte. Ein von der Lahnlraft- werke A.-G., Limburg a. d. L. errichtetes Kraftwerk wurde dem Betrieb übergeben.
* Bingwerke, norm. GebrüderDing, A. -G.. Nürnberg. 3n der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde die Bilanz für 1927 besprochen, die nach Abschreibungen von 627 295 Mark einen Reingewinn von 32 420 Mk. aufweist, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 3m abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz gegenüber 1926 eine ansehnliche Steigerung erfahren. 3n das neue Geschäftsjahr wurde mit einem höheren Auftragsbestand eingetreten als am 1. 3anuar 1927. Auch im laufenden Geschäftsjahr ist der Eingang an Aufträgen bisher befriedigend. Generalversammlung am 24. Mai.
• Deutsche Linoleum Unternehmungen A. - G., Delmenhorst. Wie WTD.- Handelsdienst erfährt, soll der auf den 12. Mall einberufenen Generalversammlung der Deutsche Linoleumunternehmungen A.-G., Delmenhorst, die Verteilung einer Dividende von 15 Prozent (wie im Vorjahre) vorgeschlagen werden.
* Gesellschaft für elektrischeUnter- nehmungen. Die Gesellschaft für elektrische Unternehmungen zu Berlin erzielte im Ge-- schäftsjahr 1927 einen Rohgewinn von 8,34 Mill. Mark (gegen 7,73 L D.). Die Handlungsunkosten erhöhten sich auf 1,10 Mill. Mk. (0,93), während sich die Steuern, 1,21 Mill. Mk. (0,65), nahezu verdoppelten. Aus dem Reingewinn von 6,22 Millionen Mark (6,18) sollen auf das von 40 auf 50 Mill. Mk. erhöhte Kapital w eder 10 Prozent Dividende verteilt und 0,65 Mill. Mk. (0,35) vorgetragen werden.
• Contine ntal-Caoutchouc- und Gutta-Percha-Compagnie. Die Conti- nental-Caoutchouc- und Gutta-Percha-Compag-- nie schlägt vor, vom Rohgewinn von 4 964 747 Mark auf Disagiokonto 560 000 Mk. abzusetzen, auf Gebäude, Maschinen und Fabrikutensilien 1 747 149 Mk. abzuschreiben, dem Reservefonds 215 000 Mk. zu überweisen, 6 Prozent Dividende auf die Stammaktien und 5 Prozent Dividende
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auf die Vorzugsaktien zu verteilen und 392 598 Mark vorzutragen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 26. April. Tendenz: freundlich. — Wie schon an der gestrigen Abendbörse, so war die Stimmung zu Beginn der heutigen Börse freundlich. Zwar kam im Zusammenhang mit der heutigen Ultimoliaui- dation noch etwas Prämienware heraus, so daß ein aewisser Druck auf das Kursniveau ausgeübt wurde, doch bot anderseits wieder lebhaftere Rachfrage nach Spezialpapieren, die namentlich vom Ausland gesucht sein sollen, der Börse eine Stühe. Mit Befriedigung wurde die weitere Entlastung der Reichsbmll nach dem heute fälligen Ausweis ausgenommen, außerdem verwies man auf die anhaltende Besserung der Arbeitsmarktlage, die allerdings in erster Linie s a i s o n m ä h i g bedingt ist. Die Befürchtungen hinsichtlich einer Diskonterhöhung m Reuyork traten in den Hintergrund. Bei etwas lebhafterem Geschäft als an den Vortagen konnten sich bei den ersten Rotierungen etwa 1- bis 3pr ozen tige Kursbefserungen gegenüber der gestrigen Abendbörse durchsetzen. Spezialwerte waren stärker gesteigert. 3m Vordergrund stand Reichsbank mit plus 5,60 Proz. Karstadt plus 5 Proz. und 3lfe Bergbau, für die zunächst kein Kurs zustandekommen konnte, wurden schließlich mit 273 Proz. notiert. Scheideanstalt, die an der Abendbörse angeboten waren, konnten sich um 3,5 Proz. erholen. Am Elektromarkt waren Siemens und Licht und Kraft bevorzugt und je 3,5 Proz. fester, AEG., Bergmann. Schuckert. Lahmeyer und Felten gewannen 1,5 bis 3 Proz. Am Montanmarkt waren Rhein. Braunkohlen mit plus 2 und Rhein stahl mit plus 2,75 Proz. etwas gefragt 3.-G.-Fa rben und die Zellstoffwerte waren vernachlässigt und nur gut behauptet. Schwächer eröffneten Deutsche Erdöl mit minus 1,25 Prozent. 3m Freiverkehr kamen in den amerikanischen Kunstseidewerten größere Umsätze zustande. Ame-
* Z u dem P reiser h ö hu n g s a n t ra g des Ruhrk^hlensyndikats. Es bestätigt sich, daß das Rheinisch-Westfälische Kohlensyn- dikat es zunächst bei seinem grundsätzlichen Preiserhöhungsantrag bewenden lassen will. Vorschläge über das Ausmaß der Preiserhöhungen liegen bisher nicht vor, sondern werden aller Wahrscheinlichkeit nach, erst nach Einsetzen der Verhandlungen mit den Kohlenwirtschaftsorganen und dem Reichswirtschaftsministerium gemacht teerten.
• Wei te res Anziehen des Berliner Privatdiskonts. Der Privatdiskont ist an ter gestrigen Börse um 0,15 Prozent auf 6,90 Prozent für beite Sichten erhöht teerten.
• Maschinenfabrik Hartmann A. - G., Offenbach a.M. 3m 3afjre 1927 tourte ein Bruttoüberschuß von 524 375 Mark erzielt Rach Abzug von 406 441 Mark Unkosten und 37 639 (t V. 38 880) Mark Abschreibungen ergibt sich ein Reingewinn von 80 294 (31 125) Mark, woraus die Dividendenzahlung mit 5 Prozent auf die 1 Mill. Mark Stammaktien wieder aufgenommen wird. 3000 Mark werden der gesetzlichen Reserve überwiesen und die restlichen 26 054 Marck vor- aetragen. Nach dem Bericht war die Rachfrage des 3n- und Auslandes bauernd lebhaft, so daß ter Umsatz weiter gesteigert werden konnte. Die Gesellschaft ist mit einem höheren Auftragsbestand wie im Vorjahre in das neue Geschäftsjahr eingetreten.
Mainkraf twerke A.-G., Höchst a. M. Rach dem Bericht konnte diese zum Lahmeyer- konzern gehörende Gesellschaft Infolge ter günstigen Wirtschaftslage ihren Stromabsatz um 42 Prozent steigern. Don 74 000 abgefehten Kilowattstunden entfielen 45 Proz. auf die Großindustrie, 19 Proz. auf Licht- und Kleinkraftabnehmer. Aus 1,909 (1,801) Mill. Mark Reingewinn werten wieder 8 Proz. Dividende auf 22,40 Mill. Mark Stammaktien verteilt. Der Rohgewinn ist auf 5,294 (4,325) Mill. Mark gestiegen. Anderseits erhöhen sich die Unkosten auf 0.698 (0.596), Steuern auf 1,024 (0,813), Abgaben auf 0,124 (0,110) und Tilgungen auf 0,830 (0,567), letztere in diesem starken Maße infolge ter erhöhten Anlagen. Reu angeschlossen wurde die Rheingau ElektrizitätS A.-G., Eltville a. Rh. mit 12150 Kilowatt. Der Bau der 50-K.-D.- n& öon Höchst nach Wiesbaden und eine 10-K.-V.-Leitung von Wiesbaden nach Eltville tourten vollendet. Die neuerrichteten 10- und b0-K.-V Schaltanlagen tourten in Betrieb genommen, wodurch Strombezug vom Umspannwerk Aschaffenburg ter Dahernwerk QL-®., München
Wirtschaft.
Heichsbankausweis vom 23. April.
23. April zeigt einen Rückgang der gesamten ber R e n a t f a n ce ■ $ * ~ m r ;
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Uscher Tiebersetzung erstmalig in deutscher Sprache vor. 153
— Felicitas Rose: Der billige Ginsterbusch. Roman. 313 Seiten 8°. Deut- sches Verlagshaus Bong & Co.. Berlin und Leipzig. Leinen 6L0 Ml. — Auch diesmal ist die Heide mit ihrem roten Blühen oder chrer braunen Tlnendlichkeii und den schweigenden, aber seelisch-reichen Heidjer, mit denen Felicitas Rose aufs engste verwachsen ist, der Boden, aus dem der neue Roman entsteht. Der „billige Ginsterbusch" wird zum Hüter des Schicksals eines ganzen Geschlechtes. Rach dem Tode seiner inniggeliebten Frau hat sich Oberst Busche in die Heide zurückgezogen, um ganz der Erziehung seines Töchterchens Regina Barbara zu leben. Das Erwachen einer reinen, aufrechten Mädchen- feele und ihr Aufblühen zum edlen Frauenlmn, das von der Heidelandschaft umhegt wird, ist von Felicitas Rose vortrefflich dargestellt. Zugleich durchweht ein köstlicher Humor mit frischem
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282
285
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171
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180
183
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94.5
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132
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10,507
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22,015
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1,981
1,988
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Vien in D--
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12,378
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12,395
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Bodavell. . Bul arieu
72.95
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17.73
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81.54
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2,148
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5,50 t»
5,475
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4,176
4.184
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4,336
4,344
4.326
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20.90
20 95
80.903
20.943
Berlin. 25 April
-leid
Brrei
Amerikanische NoteV.....
4,16
4,18
Belgische Noren .......
58.26
58.50
Tänllche Noten ........
Englische Noten. .......
111,83 20.34
112,27
20.42


