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Arbeits

Berlin, 24- Jan.

Banfnoten.

der eine

wöchent-

Arbeits- wöchent-

Arbeits- wöchent-

Arbeits­woche nt-

lich 60 Pf.

Lohnklasse IIl, bei verdienst von mehr lich 90 Pf.

LohnÜasse IV, bei verdienst von mehr

Oie LohnNaffen in der Invalidenversicherung.

einem wöchentlichen als 12 bis 18 Mk., einem wöchentlichen als 18 bis 24 Mk.,

einem wöchentlichen

Die Kohlenverwcrtungs-A.-G. Essen und Hannover. Die städtischen Kol­legien von Hannover haben in vertraulicher Sitzung den Magistrat ermächtigt, mit der Kohlenverwertungs-A.-G. in Essen einen Ver­trag abzuschliehen, wonach die Stadt Hannover an die vom Ruhrgebiet ausgehende Gasfern­versorgung unter Hinzuziehung der Gaslieferung aus der Kokerei des Gesamtbergwerks Obern- 'kirchen angeschlossen werden soll. Der Vertrag mit der Kohlenverwertungsgesellschaft läuft auf 30 Jahre. Das städtische Gaswerk wird nach der Verwirklichung des Unternehmens stillgelegt.

* Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik A.G. Die o. G.°V. der Rheinischen Metallwaren- und Maschinenfabrik A.G. Düsseldorf erledigte einstimmig die Regu­larien. Von dem Reingewinn von 1 113 403 Mk. wurden 600 000 Mk. einem neu gebildeten Re­servefonds Angeführt und die verbleibenden 513 403 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen. Es wurde mitgeteilt, daß die ersten sechs Monate Des laufenden Geschäftsjahres zufriedenstellend verlaufen s ind. Zur Zeit ist die Gesellschaft in fast allen Abteilungen auf einige Monate hinaus mit größeren Aufträgen versehen, allerdings fehlt es an Aufträgen der Reichsbahn.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 25. Jan. Tendenz: lustlos und schwächer. Wie an den Vortagen war das Kennzeichen der heutigen Börse die große Ge­schäftslosigkeit. Von einer Beteiligung des Privatpublikums war weiter nichts zu merken. Die Umsätze litten wieder sehr unter dem herr­schenden Ordersmangel, zumal auch die be­rufsmäßige Spekulation wenig Reigung zu neuen Engagements an den Tag legte. Die Stimmung war ziemlich unsicher im Zusammenhang mit

Letzte Nachrichten.

Untersuchung

gegen militärische Funkstellen.

Wie wir von gutunterrichteter Seite erfahren, ist vor einigen Tagen von einer Funküber­wachungsstelle ein Funkspruch aufgefangen worden, der anscheinend von einer Funkstelle des nördlichen Teiles des WehrkreisesV kam und nicht den Vorschriften ent­sprechend gefunkt wurde. Um festzustellen, ob es sich hier my militärischen Ungehorsam oder etwa um Verrat militärischer Geheimnisse (Lan­desverrat) handelt, sind die Bedienungen der in Betracht kommenden Funkstellen, darunter auch Angehörige des Gießener Bataillons, in U n t e r- suchungshaft gesetzt worden, um einer mög­lichen Verdunkelung des Sachverhaltes vor- zubeugen. Die richterliche Untersuchung ist zur Zeit im Gange: ihr Ausgang muh natür­lich abgewartet werden.

Schweres Bauunglück in Kastel.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Kassel, 25. Jan. heute Vormittag tut} vor 11 Uhr ereignete sich in der Stiftstrahc, Stadtteil Bettenhaucsn, wo ein Reubau der Firma Karstadt, A.G. ausgeführt wird, ein schweres Linsturzun- glück, bei dem ein Arbeiter gelötet, einer schwer und einer leicht verletzt wurde. Das Unglück ist darauf zurückzuführen, daß der Reubau provi­sorisch mit einem Dach versehen war, das infolge des gestrigen starken Regens das w a s s e r durch- ließ. Infolgedessen splitterte ein vetonpfeiler. Als ein Maurer von hier heute Vormittag den Schaden besichtigte, fand er beim hecuntersteigen, daß eine der Betonsaulen, die den ganzen Bau tragen, ge­splittert war. (Er rief den Arbeitern zu:So­fort den Bau verlassen, d a s h a u s st ü r; l e i n Kaum halten die Arbeiter den Bau verlassen, als auch schon der ganze Bau einstürzte. Das Mauerwerk und das ganze Gestänge fiel auf die Straße. Leider konnten drei Arbeiter den Bau nicht rechtzeitig verlassen. Ls wurden einer getötet, einer schwer und einer leicht verletzt.

1928 ab in: w c

Lohnklasse I, bei einem wöchentlichen Arbeits­verdienst bis zu 6 Mk., wöchentlich 30 Pfi^

Lohnklasse II, bei einem wöchentlichen verdienst von mehr als 6 bis 12 Mk.,

Zu den seitherigen Lohnklassen I bis VI Invalidenversicherung ist ab 1. Januar 1928 weitere Lohnklasse VII getreten, die für Ver­sicherte bestimmt ist, deren wöchentlicher Arbeits­verdienst den Betrag von 36 Mk. übersteigt. Der Mochenbeitrag in dieser Lohnllasse beträgt

Berliner Börse.

Berlin. 25. Jan. Die Umsahtätigkeit an der Börse nimmt von Tag zu Tag mehr ab und ist bald nicht mehr zu unterbieten. Rur für wenige Papiere besteht etwas Interesse und diese lassen durch ihre feste Haltung die übrige Börse nicht unfreundlich erscheinen. In erster Linie sind es geldliche Erörterun­gen, die die Börse beeinflussen. Reportgeld ist zwar reichlich angeboten, doch sind die Hoff­nungen auf eine Diskontherabsetzung der Bank von England wieder kleiner geworden, da die Federal Reserve Bank in Chicago ihren Diskont­satz von 3,5 auf 4 Proz. erhöht hat. Anderer­seits wollte die Börse wissen, daß der morgen erscheinende Reichsbankausweis günstiger fei. Die ersten Kurse zeigten keine großen Abweichungen, es überwogen jedoch die Abschwächungen. Mehr als 2 Proz. schwächer lagen Mittel­deutsche. Siemens, Löwe und Feldmuhle. Dagegen Hohenlohe plus 3 Proz., Charlotten­burger Wasser plus 2 Proz. Heimische An - leihen behauptet, im Verlaufe abbröcrelnd. Ausländer lustlos'. Bosnier und Mexi­kaner XL bis 1 Proz. schwächer. Pfandbriefe still. Der Geldmarkt blieb unverändert. Rach den ersten Kursen wurde die Tendenz ab­bröckelnd und bis 1 Proz. schwächer. Charlotten- wasser weiter lebhaft und noch 2,5 Proz. höher. Auch Otavi befestigt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. Jan. Weizen ist weiter stark angeboten, aber nur schwer verkäuf­lich. Die Mühlen wollen die geforderten Preise nicht mehr anlegen, da sie unter Berücksichtigung der Qualität zu hoch seien. Roggen, der nicht allzu stark angeboten ist, findet kaum Abnehmer. Braugerste gibt im Preise etwas nach. Hafer ist besser gesucht und befestigt. Die Stagnation in Mehl besteht weiter. Es wurden notiert: Wei­zen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Aus­wuchs, 25; Weizen 2, gut. gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs, 23.50 bis 23,75; Weizen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuch­tigkeit, 22,75 bis 23,25; Roggen 24,50; Sommer­gerste für Brauzwecke 27,50 bis 30; Hafer, inländischer. 23,50 bis 24; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75; Mais (gelb) für andere Zwecke 22,50; Weizenmehl, süddeutsches, Spez. 0, 37 bis 37,50; Roggenmeht 34 bis 35.50; Weizen­kleie 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk. Ten­denz: Ruhiger.

Zu den angeblichen Heliumfunden in Rüsselsheim.

WSR. Darmstadt. 24. Jan. Die Direk­tion der Hessischen Geologischen Lan­desanstalt teilt zu öen Rüsselsheimer Boh­rungen u. a. mit: Die Zeitungen berichten, daß in Rüsselsheim ein beträchtliches Heliumgas- v o r k o ni m e n festgestellt' worden sei, und ma­chen zum Teil Rüsselsheim mit dicken Llnter- schristen schon zur ersten Heliumfundstätte in Europa. Zum Teil werden diese Mitteilungen

lich 150 Pf.

Lohnklasse VI, bei einem wöchentlichen Arbeits­verdienst von mehr als 30 bis 36 Mk., wöchent­lich 180 Pf. , w r .

Lohnklasse VII, bei einem wöchentlichen Arbeits­verdienst von mehr als 36 Mk. wöchentlich 200 Pf.

Zum Entgelt gehören neben Gehalt oder Lohn auch Gewinnanteile, Sach- und andere Bezüge (Kost, Wohnung, Heizung usw.). die der Ver­sicherte, wenn auch nur gewohnheitsmäßig, statt des Gehaltes oder Lohnes oder neben ihm von dem Arbeitgeber erhält.

2 Mk. s .

Die Invalidenversicherungs-Bei­träge betragen demnach vom 1. Januar

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 17. Jan. Ein Viehhändler wurde von einem Polizeiwachtmeister vor der Bahn­rampe ausgeschrieben, weil er, was verboten ist, dort gehandelt hatte. Während der Polizei­beamte den Ramen notierte, lieh der Vieh­händler mehrfach seine unruhige Kuh gegen den Beamten anlaufen und blickte höhnisch zum Pu­blikum hinüber. Auch nachher sprach er noch im Kreise seiner Kollegen in lautem Ton in gering­schätziger Weise über den Beamten. Der Ange­klagte bestritt eine Beleidigung. Der Richter stellte jedoch eine solche fest. Zwar war eine an sich ehrverletzende Aeußerung nicht gefallen. Es genügt aber zur Beleidigung eine Handlung oder Aeußerung, die in der Absicht begangen ist, die Geringschätzung eines anderen zu er­kennen zu geben, und die in einer Art und Weise und unter Verhältnissen derart vorgenommen ist, daß der Zweck ihrer Vornahme verständ­lich geworden ist. Das war hier der Fall. Strafe: 2 0 Mark G e l d st r a f e und Pu- blikationsbesugnis für den Beleidigten.

Zwei Berufsphotographen hatten Strafbefehl erhalten, weil sie in verkehrsreicher Zeit ihren photographischen Apparat aus dem Bürgersteig im Seltersweg ausgestellt und dad irch den Ver­kehr behindert hatten. Sie behaupte.en, den Wan­dergewerbeschein zu besitzen, und das genüge. Rach der bestehenden Polizeiverordnung hatten sie sich jedoch strafbar gemacht. Wenn die beiden Angeklagten den Bürgersteig zur Ausübung ihres Gewerbes, zu dem sie an sich berechtigt waren, benutzen wollten, mußten sie zuvor die Erlaub­nis des Polizeiamts einholen.

Aus der Strafhaft vorgeführt wurden zwei junge Leute aus Botrop, die in ihrer Hei­mat eine Reihe von Diebstählen begangen hatten und jetzt Strafen von über einem Jahr verbüßen. Sie waren, als ihnen damals in der Heimat der Boden zu heiß geworden war, nach Gießen ge­fahren. Hier hatten sie vor Weihnachten 1926

natürlich von vielen für bare Müi^e gehalten, obwohl sich schon bei genauerem Zusechen ergibt, daß es sich um weiter nichts als um Voraus­sagen handelt, zu deren Begründung nur einige unverstandene geologische Schlagworte ge­braucht werden. Es sei deshalb ausdrücklich sestgestellt, daß die V o r a u s s a g e v o n He­lium, noch dazu in einer ganz bestimmten, allerdings recht erheblichen Teufe, jeder wis­senschaftlichen Grundlage entbehrt. Sie beruht lediglich auf den allerdings unver­bürgten Angaben eines bekannteii Rutengan­ge r s . der von einer dortigen Fabrik mit dem Rach weis von S ü h w a s s e r beauftragt worden ist Süßwasser aber gibt es bei Rüsselsheim in solcher Menge, daß man schon besonders un­geschickt sein mutz, wenn man es nicht findet. Hinter das Helium aber müssen wir ein dickes Fragezeichen machen.

lich 120 Pf.

Lohnklasse V, bei ,

verdienst von mehr als 24 bis 30 Mk.,

Amft.- Ron Buen--AireS Brss.-Antw Ehristiania Kopenhagen Stockholm HelfmgforS. Italien. .

Loudon. . . Metro ort . Paris. . .

Schweiz .. Spanten .

Japan . . Mio de Fan. Wien ta D.» Ceft. abatft Prag Belgrad Budapest. Sn! narten Vifiabon Danzig. . «onft^ntiu. Silben. .

Kanada Um na»

bet unveränderten Streiklage m Mittelbeutsch- fonö und dem Beschluß der Ruhrbergarbelteo, die Arbeits- und Lohn-Abkommen zu kundigen.

"rttimmt«. in t>er »ritten JJanuar- Woche die QI r b c i t 8 t o f c n 3 1f f e r hiebet : an Wegen ist. Die Baissespe ulationunter- nahm daher verschiedentlich kleinere Dor- st o tz e so daß bei den ersten Votierungen fast durchweg n e u e K u r s r ü ck g ä n g e von 1 bis 2Prcz. festzustellen waren. Am M o nta " wa rk t erhielt sich etwas Interesse für Phomx und Ober- bedarf sowie für Otavi bei behaupteten Kursem Dagegen lagen Rheinstahl Rheinbraun und Stahlverein im Angebot und w ar en je 1,5 P roz. schwächer. J.-G.-F a r b e n und Scheideanstalt er­öffneten knapp behauptet. Elektrowerte ver- foren 1 bis 2 Proz.

3 Proz. etwas stärker gedruckt. Schiffahrts aktien blieben vernachlässigt und wenig ver- änbert. Dcrftimmtc, baB be-.brn D-rhanb. tunaen über die amerikanische srei- gabebitl verschiedene Einwände erhoben wur­den. Süddeutsche Zucker gaben 2 Proz. nach. Zellstoff-Waldhof minus 1,5 Proz. Am heimischen Anleihemarkt waren An­leiheablösung weiter etwas gefragt. Auslän­der fast umsatzlos. Im weiteren Verlaufe wurde die Stimmung etwas freundlicher. Lebhafteres Geschäft konnte sich ledoch nur J.^ -Farben entwickeln, die 2 Proz. anzogen Rheinstahl gaben 1 Proz. nach. Am Geldmarkt machte ötc Er­leichterung Fortschritte. Tagesgeld war auf 4,5 Proz. ermäßigt. Am Devisenmarkt stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,19o0, gegen London aus 20,448 London-Kabel 4 8745. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,10, Madrid 28,75.

Französische Molen . . .... Holländische Moten......

Italienische Moten Norwegische Moten Deulsch-Oesterr.,-U00 Kronen Rumänische Moten Schwedische Moten Schweizer Moten Spanische Moten . Tschechoslowakische Moten . Ungarische Moten

Devisenmarkt Berlin!

Telegraphische Auszahlung.

sich emlogierk. Zwei Fahrräder, die zu jener Zeit in Gießen gestohlen worden waren, sind in der Wohnung des einen der beiden Ange­klagten vorgefunden worden. Beide hatten zu­nächst den Diebstahl geleugnet. Sie behaupteten, die Räder in Wetzlar gekauft zu haben. Rachdem nun aber der eine der beiden nach Wetzlar transportiert werden sollte, um dort der Polizei das Haus zu zeigen, in dem die Räder gekauft sein sollten, und nachdem der andere Gefahr lief, auf Grund feiner eigenen falschen Angaben als Hehler bestraft zu werden, bequemte sich der letztere zur Wahrheit, der der andere sich an- schlotz. Auf Grund der Angaben der beiden An­geklagten wurde der eine wegen Fahrraddieb­stahls zu 3 Monaten Gefängnis verur­teilt, der andere, dem eine Beteiligung nicht nachzuweisen war, freigesprochen.

Kleine Strafkammer Gießen.

Gießen, 20. Jan. Ein wegen Betrugs mehrfach vorbestrafter früherer Obermaschinist war wegen Rückfallbetrugs in zjvei Fäl­len vorn Amtsgericht Herbstein zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt worden und verfolgte hier­gegen Berufung. Auch die heutige Hauptver- yandlung ergab, daß er sich bei dem evangeli­schen Pfarrer in Herbstein fälschlich als evange­lisch, als früheren Kapitänleutnant und Bekann­ten von Schlageier ausgegeben und den Pfarrer durch diese und andere mit großer Beredsamkeit unö Gewandtheit vorgebrachten Dehäuptungen veranlaßt hatte, dem vermeintlich in Rot gera­tenen früheren Offizier, der aus Italien aus- qewiesen sein wollte, 5 Mk. zu schenken. Auch bei dem katholischen Geistlichen von Herbstein war er mit großem Wortschwall vorstellig ge­worden, ohne jedoch nachweisbar falsche An< gaben zu machen, und war von diesem, der ihn sofort durchschaute und ihn los fein woyte, mit 3 Mk. beschenkt worden. 3m letzten Fall war kein Betrug nachzuweisen und es erfolgte insoweit Freisprechung; wegen des zuerst genannten Falles wurde die Strafe wegen des geringfügigen Scha­dens auf 4 Monate Gefängnis ermäßigt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfiitz 8 Prozent.

K) An der Spitze stehen

lieerw-

M dem^äntiMphsdi wirtenden Zusatz

(Yeld I Br-e-

Wirtschaft.

2DSR In einer umfangreichen Denkschrift nimmt der frankfurter Magistrat zu den Bestrebungen der A. - G. für K 0 h l e v e r- Wertung, vom Ruhrgebiet aus ganz Deutsch­land mit Gas zu beliefern Stellung. Die Denkschrift erklärt u. a daß der Einfluß des Braunkohlenbergbaues auf die Möglich­keit der Gasversorgung keineswegs so^ge­ring einzuschähen sei, wie es seitens der A.-G. für Kohleverwertung geschehe, weil angeblich Der bei der Erzeugung von Draunkohlengas ent­stehende Braunkohlenschwelkoks Absahschwierlg- teiten bereite. Demgegenüber wird auf den Aus­bau der B r a un k oh l en s ch w e l e r e i auf der zur Frankfurter Gasgesellschaft zahlenden GewerkschaftFriedrich" bei Hungen und die Gründung der H e f r a g hingewiesen, de­ren Schwelkoks restlos für die E l e ft r 13 11 a t erzeugung verbraucht resp. in den betrieben der Gasgesellschaft verwertet wftd. Braunkohlen schwelkoks habe sich als ein vorzügliches Material für Kohlenstaubfeuerung .bewährt, und es fei wahrscheinlich, daß er eines Tages bei den kohlenstaubgefeuerten Lokomotiven der Eisenbah­nen verwendet werden würde. Was die Sicher­heit der Versorgung anbelange, fo fei selbst in Zeiten Politischer Wirrnisse eine völlige Einstellung der Gasversorgung, ausgehend von den bisherigen Gaswerken, säst niemals vor- gekoinmen. Dagegen liege das Ruhrrevier am Westrande des Reiches und fei daher den außenpolitischen Störungen sehr foicht ausgesetzt. Die Konzentrierung der gesamten Gas­erzeugung in diesem Grenzgebiet könne m ge­gebenen Fällen die unabsehbarsten Folgen zeiti­gen. Auch innenpolitisch könne z.D. em Streik in diesem verhältnismäßig kleinen Gas­erzeugungsgebiet genau so katastro­phal wirken. Es sei zweckmäßiger, dieFern- aasfrage derart zu lösen, daß zunächst mitt­lere, kleine und kleinste Werke stillgelegt und Gruppengrobgaswerke geschaffen wer­den. Zu geeigneter Zeit könnten die Gruppen­gaswerke miteinander und später auch mit der Ruhr verbunden werden. Dabei würde es sich im wesentlichen um Gaswerke handeln, welche fracht günstig liegen und einen guten Ab - sahmarkt für Nebenprodukte haben. Wieweit solche Werke zu Kokereien auszu­bauen seien, hänge ab von den Bezugsmoglich- feiten der für Kokereibetrieb bestgeeigneten Kohle. Dabei würden die Gruppenwerke Erzen- gungsstätten bleiben und könnten mit der -Ruhr die gegenseitigen Reserven austanschen, und, wenn wirtschaftlich richtig, Zechenkoks für zusätzlichen Bedarf kaufen. Das sei die Idee und dec Weg, von denen sich die Frankfurter Gas- gesellschast beim weiteren Ausbau ihrer Werke leiten lasse.

Frankfurt a.M

Berlin

Schluß, flut»

''Uh» flurs

Schmß- flitr»

Anfang flur

Datum:

24. 1.

25.1.

|M.l.

25. 1

Pvurov Hoizmann . \2

Hß,5

143,5

145,5

Heidelberger Gement . x

141

140,5

Lernenl Kallstadt . . <s

18.;

Wavß A Freitag lo

139

Schultheis Patzen h-ter. . 15

403,5

403

Ostwerke ..... 12

352

574

351,5

Bemderg.........8

440 5

Zellston Waldhof.....12

255,5

257

257

-

Zellstoff Aschaffenburg . 10

180

180

Charlottenburaer Wasser 7

129

131

effauer GaS . . 8

180.75

181,25

Daimler Motoren.... 0

87,25

86,5

86.9

87

Demag ......0

67.25

68

Adlerwerke Älever.....0

88

87.25

87,25

86,5

LUdw üoeice......1'

270

267,5

Mal Automobil......6

Orrnstetn L Koppel . . . . <

136

135,5

Linke Hormann .... 0

Leonhard Tiey. . » 6

-

200

200,5

Bamag-'N egum ...... 0

28,5

29.25

Franks Maschinen .... 0

77

76,5

(Grienet ..... 7

134

135

-

Hevltgen-aedl ....... v

30

-

JungbanS ...... f.

90

89,25

Lechwerke ....... 8

124.5

123.5

Matnkrafiwerke ...... 8

120

120

Miag .......w

143

143

Mekariulmer ..... 8

102

101

PeterS Union ....... 8

113.75

114,25

Webt Roeder ...... 10

146

'Doigi & Haesfner .... «

178.5

179

1 180

Südd »in Orr .....

144

142

144

!

Frankfurt a. M.

Berlin

FranbfuN a. M

Berlin

Schlutz«!

flurs 1

1-Uhr« flurs

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Ansang flur*

Datum:

24.1. |

25.1.

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25. 1.

Datum:

24 1.

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24. L

25 1.

Vie Dt NeichSanleihe v. 1927

1

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A.E G.........

7

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170,25

171.25

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Bergmann .......

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190

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Auslos «Rechten

52,2 |

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52,2 !

52.3

Elektr. Lieferungen. . .

10

.

177

177,5

DeSgl. ohne Auöles.«Rechten

17,13

17,25

16,9 .

17.25

Licht und Kraft......

10

224.5

223

222,25

<°/o Sranlf Hov-Lk. ©ol>t>f unkündbar bis 1932

gelten <k Guilleaume - . .

C

125

124,25

124 65

9.3.5 [

I

Ges f. Elekir Uniem -

10

276,5

273,5

276.75

274,25

4/«°/o Rheinische tzvv -Bank Siqu -Goldpi

Hamb Elektr. Werke

10

150,75 |

83 |

- 1

Rhein. Elektr.....

. 8

153

153

151.5

VI (£ <3 abg BorkrtegS-Ob-

Echtes. Elektr- ......

10

201

199

ligaiionen, tu^jablbar 1932

85 !

- 1

Schuckert ......

.7

189.5

188.5

4/, Schwei;. Bundesd.>Anl.

95,75

_

_

Siemens & Habile ....

16

229.25

. 294

293,75

4°/0 Oesterelchische Goldrle 4,20®/. Oesterr ich. Silberrle

4U/O Oesterreich einbeitl. Rie

-

4,2

Tran.radio . . ..im Labmever * lo- ......

.9

170

169.5

135 5

170,75

Buderus . .....

0

103.5

104

102,75

4% Ungarische Goldrte

25,5

25,5

Deutsche Erdöl......

.6

136,4

136,75

136.25

136,9

4"/» Ungarische Siaaisr-v. 1910

Essener Steinkohle . . . .

.8

150.75

150,5

4»/,®/° dcsgl von 1913

-

Gelsenkirchener f.le 9

141

111 13

140.75

4% Ungarische flronenrte .

1.65

Harpener ... .

.8

193.5

192,75

191.5

4°/, Lurl. .-jollanleihe v 1911

13,2

13,23

hoc sch Eisen........

.5

147,5

146,25

4°/0 Türk. Bagdadbahn-Anl

tzlse Bergbau .......

.8

236

Serie l.

13

14,25

Klöcknerwtrke ......

.5

126,5

126,75

124,75

4°/v desgl. Serk N

4°,0 Rumänen convert. Rte.

13,25

13,5

RöliuMeuefien ......

147 25

147

5.5

Mannesmann -f. V. *

155

154,25

155,75

*'n°io Rumänen (Solbanl

ManS elder.....

-

119

118,75

von 1913

16.65

16,9

Oberschles Eisend- Bedarf 6

106,5

105.65

106,a

CQfl Deutsche Eisenbahn 4'/, Hamburg-Amerika Palet. . 6 Hamb -Südam Dompssch 8

147,4

147,75

148

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147,6 214

Oberschles KokSwerke Pbönn Berabau f '/, $ Rheinische Braunkohlen

0

3

10

105

242

105

240,5

174,5

100,4

105,25

243

101.5

105.5

241,25

Hansa Dauwflchiff 6

Morddcutscher ülovd 6

152.75

152

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151,75

aiocmnaoi u

Riedeck Moman .....6

Bereinigte Stahlw. t/»9 3

Olavi Minen . 1 sb

Kalt AscherSleben . 10

KaliWeftcregela . 10

Kaliwerk EaUdetkurth 12

175,75

175,25

174

Ällg. Deutsche Lreditanst.. 10

Barm, r Bankverein 10

Berliner Handelsaesellkch. 12

Lommerz- und Privat-Bk. 11

Darm ft. u. Maiionalbank. 12

146,5

150

177,25

240

150 267,75 177,2.5

146

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269,5

177,5

238,25

151

267.5

1 177.5 ^38.25

43,5

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191

105.5

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107

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191

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106 43.75 180.5 189,25 255.5

Deutiche Bank 10

DiSkontv-Geiellschafi «nt. 10

166.5

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9 G ^arden.Jndustrte Dvnamn Model . . .

10

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268

268

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Dresdner Bank 10

161,5

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Scheio anftall ...

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Muieldeutsche Lreditdank

-

220

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c»oldlchmidt ....

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131

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100

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titeichLbank........

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Meiallaelell chatt ....

10

16,535

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169,48

22,21

22,29

111,28

111,72

59,00

59,24

2,60

2,62

112,22

112,68

80,68

81,00

71,15

71,43

12,385

12.445

73 08

73,38

Frankfurt a. M.

24. Jan

25. Jan.

Amtliche Motxmna Geld Brief

Amtliche Moncrung Geld Brief ,

169,12

169,46

169,01

169,35

1,791

1,795

1,792

1,796

58,38

58,50

58,36

58,48

111,51

111,73

111,46 ,

111,68

112,21

112,46

112,25

112,47

112,48

112,70

112,49 1

112,71

10,55

10,57

10,552

10,572

22,20

22,24

22,19

22,23

20,43

20,47

20,424

20,464

1,1905

1,1985

1,1900

4,1980

16,47

16,51

16,465

16,505

80,715

0,875

SO, 72

80,88

71.18

71,32

71,13

71 27

1.967

1,971

1,068

1,972

0.5045

0,5065

6.505

0,507

59,065

59,185

59,075

59,195

12,421

12,441

12,421

12,441

7,378

7,392

7,379

7,393

73,28

73,42

73,24

73.38

3,030

3,036

3,030

3,136

20,43

20,47

20,38

20.42

81.63

81,84

81,69

81.85

2,157

2,16l

2,161

2,165

5,594

5,606

5,544

5,556

4,182

1,190

4,183

4.191

4,266

1 4,274

4,276

4.284

20.953

! 20.993

20.948

>0.988

Berlin. 24 Jan.

| Geld

Briei

AmerikanischeMoten.....

4,173

4,193

Belgische Moten......

58,25

58.49

Dänische Moten ......

111,98

112,42

Englische Moten.......

29.40

20.18