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teerten, daß Staat und Stabt b* wirtfchaflllche Sebeuiung br# ®;cftencr Ttarflc* er!arm! und gewürdigt haben. TRan Will bem Diehmartt m Dietzen eine Stätte schaffen durch Orbauung eine* modernen Äichhof*. wo e* möglich sein wird, die Xietc so imtetyibrin^en. tote c* der Zx'rtdjjy forbert und wic cs un Interesse der hohen Ikrntbacneteerte noltoenbig ift. Man will bamü auch den auf dem Markt beschäftigten medonen erträgliche Verhältnisse schassen. Der Veehhandel erkennt banPoar dielen guten Willen an, bo^t aber auch, dah alle matzgebendrn Fak­toren ihren Einfluß aufwenden werden, um das hohe 3*1 recht bald zu erreichen. Wir vom Vieh- bandel versprechen, datz to:r treu zur Lache heben wollen und den S letzen er Markt auch in der Fmgczeil unterstützen werden Wie wir wissen, dah alle Versuche, den freien Viehhandel durch anbei» Interessengruppen zu ersetzen, scheitern werden, so genau wissen wtr, datz nur rm engsten Zusammenwirken zwischen Landwirt- schäft und Dichandcl auf der einen Seite und Behörden auf der anderen Seite eine gedeihliche Entwicklung der Dichteirtfchast gesichert ist. 3m freien Spiel der Kräfte, in der Erfahrung und in der Sachtenn i* liegt die Gewähr einer ge­sunden Volk-Wirtschaft. So wollen wir nun hoffen, datz tetr bald tn Dietzen eine Stätte haben wer­den an der tetr und unter erträglichen, menschen­würdigen Verhältnissen unserer hohen wirtschaft­lichen Aufgabe widmen können. S. St.

pauschsah für Grundstücklaftcn.

Vom Finanzamt wird un- geschrieben:

Durch d'e in der heutigen Dummer veröffent­lichten Bekanntmachung vom 12. Juli 1928 hat der Herr Präsident de- Lande-sinanzamt- Darm­stadt den Pauschsatz für nicht au- Steuerlasten bestehenden Drund- stückslasten zur Ermittlung des Dcincrtrages der bebauten, nicht zwangsbewirtschafteten Grund- stücke fcstgcsctzt

Durch eine weitere Verordnung vom gleichen tage, die in der durch RcichSacsctz vom 13. Ok­tober 1923 qeregleten TBcife vckannlgemacht ist. sind zur Einheit-bewertung 1928 abweichende Bewertungssätze festgesetzt worden. Hiernach er­höhen sich (bei guter Lage) bzw ermäßigen sich «bei schlechter Lage) die Dormalsätze (Prozent­sätze des Wrtrbciteagswcrtcs) wie folgt:

1. In den Städten Darmstadt. Dietzen und Offenbach für Villen in besonder- guter Lage um 5 Prozent, bei Dillen in schlechter Lage um 5 Prozent.

2. In den Städten Darmstadt. Dietzen. Mainz, Offenbach und Worms für Geschäfts­grundstücke in besonder- guter Lage um 5 Pro- Zent, in schlechter Lage um 5 Prozent, in be­sonder- schlechter Lage um 10 Prozent

3. In den Städten Darmstadt. Gietzen. Offenbach für Mietwohngrundstücke in schlechter Lage um 5 Prozent, in besonder- schlechter Lage um 10 Pvozei t

Hierbei gelten al- schlechte und besonders schlechte Lage in-befondere die Altstodtteile dieser Städte.

4. Bei gemischten Grundstücken steil- Wohn­zwecken. teil- gewerblichen Zwecken dienend) fin­den obige Erhöhungen bzte. Ermähigungen auf den betreffenden Teil entsprechende Anwendung. Vergleiche die heutige Bekanntmachung.

Taten für Mittwoch, 25. Juli.

Sonnenaufgang 4.13 Uhr, Sonnenuntergang 19.59 Uhr. Mondaufgang 18.40 Uhr, Monduntergang 23.27 Uhr

1656: der Dichter Friedrich von Logau in Lieanitz gestorben. 1848: Sieg Radetzkys über start Awcrt von Sardinien bei Cuslozza; 1867: der Lyriker Mar Dauthendey in Würzburg aeboren; 1914: Ab­bruch der Beziehungen Oesterreich-Ungarns zu Ser­bien.

<8Urner D)ochcnmarktpreise.

ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt. Butter 180 bis 190, Matte 3u bis 35. Wirsing 25. Weißkraut 18 bis 25. Dotkraut 30 bis 35, gelbe Düben 20 bi- 25. rote Düben 20. Spinat 25 bis 30. Dömischkohl 15, grüne Bohnen 60 bis 70. gelbe Bohnen 60 bis 70, Erbsen 25 bis 30. Dlischgemüsc 20. Tomaten 30 bis 80, Zwiebeln 10 bi- 20, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 40. Kartoffeln 6 bis 8, Falläpfel 10. Birnen 30 bi- 40. Kirschen 45 bis 65, Heidel­beeren 60, Stachelbeeren 25 bi- 30, Johannis­beeren 25 bis 40. Erdbeeren 60 bis 80. Him­beeren 80 biS 90, junge Hähne 100 bis 120, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. baß Pfund: Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Eier 13 bi- 14, Blumenkohl 10 bis 100, Salat 10 bi- 15. Salat­gurken 20 bis 50. Einmachgurken 5 bis 15, Ober-Kohlrabi 8 bis 15. Rettich 10 bi- 25 Pf. das Stück; Radieschen 10 bi- 15 Pf. das Bund.

«US der provinzialhauptstadi.

Dietzen, den 24. Juli 1928.

Vehr Lust?

Unabhängig vom Wetter zu werden, da- er- ISeint nieten Menschen erstrebenswert, den einen in erster Linie mit Rücksicht auf ihren Beruf, ben anderen im Hinblick auf dcn Denutz ihrer Freizett. Dun sind wir ja tn technischen Dingen 'ion sehr wei: vorgedrungen. aber da» Wetter baba» wir doch noch nicht tn unsere Gewalt be­kommen. Man kann nur bi gewissen Grenzen ichLbttchen Ginflüssen begegnen. So kann man die Falber künstlich beregnen, wenn sich leine Wollen bege bequmen wollen. 78an kann aber umgekehrt Die Felder weder heizen noch beleuchten, wenn Dauerregen die Feldsrucht faulen machen

Ander- in geschlossenen Räumen. Hier haben wir es in der Hand, künstliche TMnne und Kälte. Feucht gkcu und Trockenheit. Hell oder Dunkel zu erzeugen. Abgesehen von Fabrikation*- »otaa igen, sür die diese Wkgtichkeiten vongrdtz- tet Bedeutung lind, spielt auch für b^s Töehagen der Menschen. Ihre Arbeit«lnft und ihre Aus­dauer all daS eine große Dolle, was man bas Wetter In der Wohnung nennen könnte Heber all. wo sich Mensche,: aufhalten. wird die Frage dring­lich: Wie vermeiden wir Temperatur- und Luftzustände, die ilnlufwefühle erregen. Sie ist wichtig für den Leiter des stauchaufes wie Jur den Inhaber der Dergnügnnasstätte. für den Bureauvorsteher tote für ben Weister der Werk- statt In gut gelüfteten Räumen trxrt im Sommer mehr gekauft, verzehrt, gearbeitet als in über­hitzten. Das ift so selbstverständlich, datz man ftch toundern mutz, wie wenig dafür getan wird.

Bei einer Zähluna in einer grotzen amerikani­schen Stadt ergab sich, datz von hundert Familien mit einem Dlonol-elnlommen von etwa 400 TRL und darüber zwanzig in ihren Wohnungen elek- trttche Ventilatoren haben. Daraus ist zu ersehen, tote allgemein brühen die Erkenntnis durchgedrun- aen ist. datz die Zufuhr er frischer Luft und die Erhaltung der richtigen Temperatur und deS richtigen Feuchtigkeit »aradeS Im Innern von Ge­bäuden das OBWbciinben. Öte Gesundheit und Leistung der Menschen erheblich fördern. Bei uns werden dagegen In der Tlbsicht, der sommer­lichen Hitzewirkung In den Räumen entgeaenzu- wirken, oft noch die schlimmsten Fehler began­gen. Als solche muh man z. B. da- Anseuchten bei Futzbvdin- und das Aufhängen nasser Tücher bezeichnen. Durch die Verdunstung deS Wasser* ftnff zwar dir Temperatur etwa», aber da­nützt dem menschlichen Körper nicht-, weil glclch- leitig die Lust so feucht wird, dah sie die AuS- Dünftuna de- Körpers nicht mehr aUf nehmen kann. Die Folge ist dann, datz man erst recht schwitzt.

Man braucht In Wohn räumen einen ein- bl* zweifachen Luftwechsel in der Stunde, in Dafträu- inen einen drei- bis fünffachen, in Küchen sogar einen vier- bis sechSsochin. TBenn auch infolge brr Undichtigkeit der Wände. Fenster und Türen eine ununterbrochene Selbstlüftung stattfindet, so genügt diese doch in den meisten Fällen nicht, namentlich da, wo e- sich nicht nur um die Re­gelung der Feuchtigkeit und deS Sauerstosfgehal- -es handelt, sondern auch um den Abzug von Dampf. Staub und Gerücherr Besondere Kühl- ünlaaen sind wohl für Wohnungen bei un* ent­behrlich. wenigsten- In solchen zweifelhaften Som­mern wie dem gegenwärtigen. Wer sich nicht gleich einen Ventilator anschaffen möchte, dem 'ei verraten, dah auch du- Oesfnen der Fenster ein bewährte- und nicht zu verachtende- Lüf- tungtmlitel ist und bleibt.

Oer Gießener Diehmartt und feine wirtschaftliche Bedeutung.

Don der Leitung de- ..Verbandes Ober- felsischcr Diehhandeisvereine" wird un* geschrie­ben. Wie so viele Dinge in ihrer Bedeutung ünterfchätzl werden, so finden wir auch ge­rat* bei dem Eichener Diehmarkt, datz nur Dtnigc feine Bedeutung für die DoUSwirtschaft iegnt1en haben. Rund 2000 Tiere im Monat verden vom Ueberschuh dem Bedarf -ugesührt. 3» bedeutet dies einen Umschlag im CGkrtc von mgefähr einer Million Fremd sind den meisten >te Simonen, welche die Reichsbahn für die Be­orderung. die Stallbesitzer für Unterbringung mb Futter erhalten. Ich will mir hier die kleine XbJdjtDtifung nicht derfagcn. datz Reichsbahn und htaklbefitzer hinsichtlich bei Sntgcaenkonunens gc- Kibre Kundschaft sehr gut zusammen passen.

bestehen auf ihrem Monopol. Der Staat bat m dem Markte wie auch die Stadt Dietzen »ine Steuerqnefl,'. die nicht zu unterschätzen ist. 3- mutz von feiten d?- Dtehhandei- zugestanden

Vornoti;cn.

Tagcskalcnder für Dien - tag Stadtthcater .Die fünf Frankfurter^. 7.45 Uhr. Hnde gegen 10 Uhr. Lichtspielh^u». Bahnbv'- strahc .Der rote Ttitter der Luft". Astvria- Sicht*pieie .Die lieben Sünder".

* Vorsicht Waldbräntze! ES wird wiederdolt daraus hingcw den. dah bei der jetzt befoefrinben trockenen Witterung bi? Gefahr der Entsteh"na von Wa'.bbränden besonder* grob ist; jegliches Feueranzünden hn Wald und in Wald- nahe. da» Fortwerlen von gl im wenden Streich­hölzern. Zigarren. Zigarcttenrcftcn ufto. ist sehr gefährlich und streng verboten. (73gi. die gestrige Bclanntmachung.)

ee Vogelschutz in Hessen. Da* hellifche Ministerium des Innern hat die Einsuhr von Dogelnngen verboten und b-n Hessischen 7k»gcl- schutzverrm beauftragt, geeignete Mahnahmen ge­gen eine mitzbräiochllchc Benutzung von Ringen zu ergreifen In ben drei hessischen Provinzen bat der Hessische Dogelschutzvercin eine Anzahl von Vertrauensleuten bestellt, welche die Durchfüh­rung bn1 ministeriellen Bestimmungen Über­wachen Künftighin müssen Interessenten, welche Dogelringe bestellen wollen, zuerst die Tkr- trauen*leute IhrcS Bezirke* von ihrer Absicht m Kenntnl* setzen und bann ein Gesuch um Genehmigung an da* Ministerium de- Innern richten. Dach erteilter Genehmigung werden bem Defuchstcllcr alsdann die Dogcliinge vorn Hes­sischen Doaelschutzvcrein zugestellt. Ferner muh von den Interessenten am Ende jede- Jahres dem Vertrauensmann de* betressenden Bezir­kes ein Bericht übet die Art und Anzahl der beringten Vögel eingereicht werden, der als­dann von diesem an da- Ministerium dc* Innern toeitergeleitet wird.

Dorfkirchentagung. G* fei nochmals auf den am morgigen Mittwoch auf der ßiebigß- höhe ftattfinbcnberx Deutschen Torskirchentag, aus den damit Detbunbencn Ausflug in den Hüttern- berg am Donnerstag, sowie auf dte volkskundliche Ausstellung in Drotzen-Linden hin<tetotefcn. Eine Geseilichaltssahrt durch den Hüttenbcrg für die Teilnehmer an der Tagmig soll sich anschltetzen.

Hessischer Polizeibericht. Das Pv- lizeiamt teilt mit: In der Dacht zum 22. Juli würbe zum Vachteii de* Tvassersportvercin* Hel­las bas Bootshaus an dec Witzmaver Strafe er­brochen und nachstehende Sachen gestohlen: ein Grammophon. Marke Majesta. 11 Grammophon- platten. sowie 100 Zigaretten, Marke Ova und Ulmen rid). Personen, welche zur Aufklärung zweckdienllchr TVahrnchmungen geinacht haben, werden ersucht, die Kriminal Polizei in geeigneter Weise zu verständigen. - Am Sonntag, 22. Juli, wurde auf bei Hardt bzw. auf dem Wege vom Harbtrestaurant nach der Stabt Gietzen eine Uhr verloren, bzw entwendet; es handelt sich um eine viereckige, goldene Herrenarmbanduhr mit arabischen Ziffern, oben am Aufziehgcienk be­findet sich ein blauer Stein. Ein Handwerks- bursche, bet sich tn Bischofsheim ein neues Fahr­rad auf Ratenzahlung kaufte, verkaufte dieses m der hiesigen Herberge. Wegen Unterschlagung wurde er heute in Gietzen feftgenommen und dem Amtsgericht zugesührt. Dte Ermittelungen nach dem Käufer find eingeleitet. Am 10. Juli wurde tn der Müllerschen Badeanstalt ein rot­braunes Portemonnaie mit 4 Mk. entwendet. Am 21. b. TR. wurde in der oberen Frankfurter Strafte em Herrenfahrrad, Marke Kaiser, ent­wendet. ES hat hochgebogene Lenkstange, schwame Felgen und neue Bereisung. Marte Polack-Tl- tan. Auf bet Querstange befand sich ein kleiner Kindersattei. In den letzten Tagen wurde in der Rodheimer Strafte von einer Zugmaschine eine Akkumulatoven-Datterte entwendet. Auf- klärende Mitteilungen nimmt dte Kriminalpolizei Gietzen entgegen.

Au* dem Gießener Stande*amts- re al ft er. ES verstorben in der Zeit vom 1. bi­ld. Juli: 2. Emma Sparner. ohne Berus. 78 Jahre alt. Licher Strohe 74. 3. Elifabeth Dietz, geb. Hetz. 52 I., Ärofborfer Straße 22. 4. Luise Schm all, geb. Schmidt, Witwe. 62 I., Afterweg 16. 7. Anna Elisabeths Schaaf, geb. Hubeler. Witwe, 71 I.. Wehfteinfir 44. 8 Emma Weber, geb. Schäfer, Witwe, 75 I., Selter*» weg 67. 9. Johann Hopp. Obergefreiter, 29 I., Ebe Ist raße 34. 12. Sophie Karoline ®eng- nagel, geb. KiingclhLffet. 47 I., Marburger Strafte 56. 12. Gustav Schmidt. Rentner 71 I., Bi-marckstr 30. 15. Katharine Heller, geb. Schmidt, 65 3.. Deuenweg 40.

6 i n hübscher Fenfterschmuck. ..Raum ift in dem fieinften Gäftchen für einen hübschen Blumenschmuck' könnte man mit Recht au-rufen, wenn man bas Hous Dr. 15 tn der KaplaTisgasse (Debengasse) besichtigt. Hier hat

der Bditzer. der städtische Arbeiter K. Pflü­ger tein mit neuem Putz versehene* Häu*chen von oben bi* unten mit einem Blumenschmuck auögeftana. der Bevichtung verdient, und Zeug­nis ablegt von der mit Sachtenntni* verbundenen Liebe zur Blumenwelr. was um so mehr anzu» erkennen ist. weil da- Häuschen tn dem ab­gelegensten Teil der Innstadt steht. Wir emp» fehlen allen Blumenfreunden, sich die Sache ein­mal anzusehen.

" 23 o n der Lahn. Heutige Wasserwärme der Lohn 21 (Brab Eeisius

Wenn man Wasser ü u f Obst trinkt. Obwohl es eine allbekannte Tatsache ist, daß man kein Walter aus Dbft trinken darf, tränt der 32,ädrige Bote Pdilipo schatt in stirchdeiinbaianden auf stirschen Wafser (Fr spürte daraus große Lchmerzen und muhte sich ins strankendau» begeben, wo er nach zwei Tagen horb.

' Erledigte SchulsteNe. Erledigt ist eine Lchulstelle für eine cd. Ledrerin an der Äoltsschule zu Aieder-Ohmen, ftrei» Atssetd; Dunsiwohnung ift nicht oordonden.

Personalie. Dem auf Zeil bestellten Sie klar an der Volksschule zu Ober-Marlen, Kreis Friedberg, Daniel Grünzfelber, wurde die Rektorstellc da- selbst am 16.3ult endgültig übertragen.

Für Au-wanderer nach Amerika. Auswanderer nach Amerika werben, wenn sie nicht schon von vornherein einen festen poften haben, einen schweren Stanb haben Dach zu­verlässiger Mitteilung liegen die Verhältnisse für Akademiker und Kaufleute besonder* schwie­rig, nahezu auSsicht-lo-. Auch für einfache Leute ist e- heute schwer, sich in Amerika einporzu- arbeiten. Die Zeit, wo man vorn Zeitung-jungen zum Millionär emporstieg. ift schon sagenhaft, womit natürlich nicht gesagt fein soll, dah e* ein besonders Glücklicher nicht zu einer er­träumten einsluhreichen Stellung bringen könnte. Auf jeden Fall ift eS für die Auswanderer drin­gend zu empfehlen, sich vor einem so bedeutungs­vollen Schritt wie eS baß ilebcrficbdn nach Amerika ift genau von fachkundiger Seite beraten zu lasten.

ee Dom ehrlichen Finder Wer elwa- findet und den Desitzer kennt, hat cs diesem so­fort anzuzeigen, im anderen Falle der Polizei zu melden aber nur. wenn der Fund mehr al- dre. Mark wert ift. Wer den Fund nicht der Polizei übergibt, muh ihn trotzdem melden und aufbewahren. Meldet sich der Desitzer, so hat er dem Finder aufter den Auslagen und Aufwendungen einen Findcrlvhn von 5 Pro-, bi- zum Werte von 300 Mark, von 1 Prozent über jede darüber hinau-gehende Summe, bei Tieren stets nur ein Prozent zu zahlen. Olad&i einjähriger Frist ist der Finder Elaentümer. Funde aus Räumen der Straften- und Eisenbahn sowie öffentlichen Gebäuden sind der bete. Stelle (Behörde) ab^uliefern und bringen fein Fund­geld. Ein Bienenschwarm ift herrenlos, so­fern nicht fein Besitzer al- Fänger hinter ihm her ist. und jeder kann ihn einsangen.

ee Strafte n sp etrunaen. Die Provinzlal- ftrafte (Ziehen- Marburg ift von Kilometer 93 (GcmartungSgvenze) bis Kilometer 91.3 (Schützen- vfuhlhrückc) ab 24.3ull für etwa acht Wochen für jeglichen Fuhrocrkehr gesperrt. Umleitung über Ronhaulcn- Eapp«. Dte Hauptdurch- gang-verkehrSstratze Diesten -- Bad-Dauheim - Friedberg DÄbet - Frankfurt a. TR. wird spä­testen* ab Samstag, 28. IM. vollkommen sper- nmg*fret feilt

Berliner Börse.

Berlin, 24. Juli. (WIB. Funkspruch.) Zm heu­tigen Frühoertehr Ist es wieder sehr ruhig und eine Tendenz noch nicht erkennbar. Man glaubt, dah auf dem festen R uyorker Schluß hier eine Er­holung eintreten töi le, doch ift andererseits die Ultimoabwicklung noch zu ungeklärt. Eventuelle Geld- kurzungen, von denen man gestern sprach, könnten die Tendenz nach ungünstig beeinflussen, während man sich mit der Erhöhung de» Report» g e l d s a h e s, mit der allgemein gerechnet wird, an- scheinend abgefunden hat. Kurse sind vorläufig nach nicht zu hören. Am Devisenmartt nennt man Pari» 121,18, Mailand 92,80, Spanien 29,46, das Pfund 486,10 und den Dollar 4,19.

Tprcchstunden der Redaktion

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bi» 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Hommerkor lür 5924»i

Nervenkranke

u.Nervöi-Erschöpfte Ipextalkerinstalt lolleie In Tiuu bei Frankf. a.M. Prospekte durch Dr. M. Schulze - Kahleyee, Nervenarzt.

SINDBAD

der SALEM-RAUCH ER, erzählt weiter«

Wir armen Schiffbrüchigen wanderten in der Dunkelheit verzweifelt auf der Insel um­her, als plötzlich ein gewaltiger scheußlicher Riese zähnefletschend vor uns auftauchte. Es gab kein Entrinnen. Wie Kinderspielzeug griff er uns mit seinen Klauen und schleppte uns in seine Höhle. Vor unseren entsetzten Augen nahm er unseren wohlbeleibten Kapitin, briet ihn am Feuer und fraß ihn mit Haut und Haar. Dann legte er sich schnarchend zur Ruhe. Von nun an fraß er tiglich einen meiner Genossen, und mit bebender Angst sahen wir unser aller Ende nahen, bis mir plötzlich ein rettender Ge­danke kam.

Aberbevor ich wettererzihle, laßt ans die Erinnerung an die schrecklichen Zeiten mit dem wundervollen Geschenk Allahs in dem duftenden Rauch meiner geliebten Cigarette wohltltig verschleiern. Allah lenkte alles zum Guten, und heute genießen wir in Ruhe und Frieden die Früchte meiner Arbeit, die herrliche süß-milde klr1

CIGARETTE

SALEM AUSLESE

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