Wirtschaft.
steigende Ausfuhr, sinkende Einfuhr!
Die mit einiger Spannung für das erste Viertel dieses Jahres erwartete Außenhandelsbilanz liegt nunmehr vor Sie zeigt zum ersten Male ein etwas freundlicheres Gericht, wenn sie auch nicht allseitige Zufriedenheit hervorzurufen vermag. Es ist unzweifelhaft zu begrüßen, daß die Einfuhr auf breiter Front eine rückläufige Bewegung angetreten, und daß demgegenüber der Export in gleichem Tempo an Ausdehnung gewonnen hat. Mit Recht kann für den Monat März von einer Rekordausfuhr gesprochen werden, ist doch die Milliardengrenze über- schritten worden, ein Vorgang, wie er seit Jahren nicht mehr zu bezeichnen war. Infolgedessen ist auch der Einfuhrüberschuß stark zusammengeschrumpft. Seht sich die Entwicklung der Ein- und Ausfuhr, wie sie sich uns im ersten Quartal zeigt, In gleichem Maße fort, dann wird man mit Jahresabschluß für rund 15 Milliarden Mark eingeführt und für rund 11 Milliarden ausgesührt haben. Diese Schätzung zeigt einmal, daß unser Außenhandel überhaupt an Umfang wesentlich zugenommen hat, zum anderen jedoch, daß ttohdem mit einem ähnlichen Einfuhrüberschuß wie im Vorjahre gerechnet werden muh. Zu beachten ist nun aber, daß daS erste Viertel des Jahres 1928 bereits stark im Zeichen einer abnehmenden Konjunktur stand. Daraus kann man folgern, daß der gestiegene Export mehr ein Produkt der nachlassenoen Aufnahmefähigkeit des Inlandsmarktes ist. Die schwindende heimische Kaufkraft wird auch durch die sinkenden Einfuhrziffern für Lebensmittel und Getränke bestätigt. Im Interesse unserer eigenen Rahrungsmittelprvduktion ist das Sinken der Lebensmitteleinfuhr zu begrüßen, Es zeigt doch an, daß sich die breiten Massen allerlei Einschränkungen aufzulegen beginnen, die im vorigen Iahre nicht zu beobachten waren.
Der abnehmende Verbrauch der aus dem Auslande eingeführten Genußmittel hängt in der Hauptsache mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit zusammen. Hier zeigt sich wieder einmal, daß man erst in Zeiten der Rot anfängt, eine sparsamere Wirtschaft zu treiben. Alm wieviel besser würde unsere Außenhandelsbilanz dastehen, wenn man schon wesentlich früher dazu übergegangen wäre, auf den Verbrauch ausländischer Lebensmittel zu verzichten. -Unsere Landwirtschaft ist stark genug, um den größten Teil deS heimischen Bedarfes decken zu können. Wenn sie in eine Krisis hineingeraten ist, bann rührt das nicht zuletzt ton der Bevorzugung ausländischer Lebensmittel her. Gerade in diesem Punkte zeigt sich mit aller Deutlichkeit, wie wichtig es ist, durch den Konsum nationaler Produkte die eigene Wirtschaft zu rräf- t i g e n. Wären wir beizeiten dazu übergegangen, die deutsche landwirtschaftliche Erzeugung restlos aufzunehmen und den Landwirt zu erhöhter Produktion anzufeuern, dann wäre der deutsche Dauer auch in die Lage versetzt worden, in steigendem Maße Industrieerzeugnisse aufzunehmen. Er fällt heute als Konsument aus, folglich sind viele Fabriken gezwungen, entweder Einschränkungen vorzunehmen, oder unter ungünstigen Bedingungen zu exportieren. Sollte sich unsere Konjunkturkurve wieder einmal nach oben bewegen, dann wäre zu wünschen unb zu hoffen, daß die breiten Volksschichten auf den Genuß ausländischer Lebensmittel in der gleichen Weise wie jetzt verzichten und entweder ihre . Löhne und Gehälter in den Konsum deutscher Rahrungsmittel hineinstecken, oder aber ihre i Spartätigkeit verstärken.
•
• Zeichnungsschluß für d ie Leipziger Anleihe. Die Zeichnungen auf die achtprozentige Leipziger 10-Millionen-Anleihe waren so erheblich, daß die Zeichnung gestern bereits geschlossen wurde, obwohl die Zeich- inmgssrist bis zum 25. April lief.
• Cornelius Heyl A. -G., Leder werke, Worms. Wie der Lpd. erfährt, ist da- Geschäftsjahr 1927 nicht ungünstig verlaufen. Die gute Beschäftigung der Schuhindustrie im vergangenen Jahre hatte auch auf die Lederindustrie eine gute Absahwirkunq, so daß der Umsatz gesteigert werden konnte. Es ist eine Dividende von 8 Proz. in Aussicht genommen. Das laufende Geschäftsjahr leidet unter der schon feit Monaten anhaltenden Rohfellhausse, so daß eine genauere Voraussage über die nächsten Monate nicht gegeben werden kann.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 24. April Tendenz. Fester. — In Auswirkung der Verbindlich-
Oer Ruhrschiedsspruch verbindlich!
Der Reichsarbeitsminister hat sich oer- anlaßt gesehen, den für den Ruhrkohlenbergbau gefällten Schiedsspruch, der eine achtpro- jentlge Lohnerhöhung und einige Verkürzungen der Arbeitszeit über Tage vorsieht, für verbindlich ju erklären.
Damit ist der seit Wochen drcchende Ausstand von 400 000 Bergarbeitern vermieden, gleichzeitig ist aber auch durch die Derbindlich- keitserklärung das Schicksal von rund 50 bis 80 000 Bergarbeitern besiegelt worden. Es war natürlich für den Arbeitsminister außerordentlich schwer, daS letzte Wort in dem Lohnkonflikt zu sprechen. Ihm lag das zu beachtende Schmalenbachgutachten vor, in dem von allen Kommissionsmitgliedern einstimmig festgestellt wird, daß der Ruhrbergbau unrentabel geworden ist und mit erheblichen Verlusten arbeitet. Er mußte aber auch gleichzeitig innerpolitische Rücksichten walten lassen und einen ausgedehnten und vielleicht sehr langwierigen Arbeitskampf während der letzten Wochen vor den Reuwahlen vermeiden. Denn so viel stand auch für ihn, auf Grund der verschiedenen Gespräche, die er mit den Gewerkschaftsführern gepflogen hatte, fest, daß di» Belegschaften in einen Streik eintreten würden, wenn er von einer Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches Abstand nehmen sollte. Für Herrn Brauns war also der jetzt von ihm eingeschlagene Weg der gangbare, in seinen Wirkungen kommt er allerdings den Folgen eines Streikes gleich. Denn so viel steht feit langem fest, daß die Lohnlasten nunmehr den Bergbau zwingen, auf mindestens fünfzig Prozent des verlustbringenden Auslandsabsatzes zu verzichten. Durch die im Zusammenhang damit hervorgerufene Förderbeschränkung werden etwa fünfzig bis achtzigtausend Arbeiter betroffen. Bei allem Verständnis für die unerquickliche Situation, in der sich Herr Brauns befand, muß man ihm aber doch den Vorwurf machen, daß er nichts getan hat, um den Schlichter von der Fällung seines verderblichen Schiedsspruches abzuhalten. Er hat sich vielmehr noch den Streikdrohungen der Gewerkschaftler gefügt, hat sich glatt über das Schmalenbachgutachten, das eigens für diesen Lohnkampf angefertigt worden war, hinwcggeseht, und hat die Existenzgrundlage des riesigen rheinisch-westfälischen
Bergarbeiterheeres neuen Erschütterungen ausgesetzt.
Kohlenpreiserhöhung beantragt.
Essen, 23. April. Rachdem der Schiedsspruch für den Ruhrbergbau vom Reichsarbeitsminister für verbindlich erklärt worden ist, hat daS Rheinisch-Westfälische Kohlenchndikat. wie WTB.- Handelsdienst erfährt, eine Kohlenpreiserhöhung zum 1. Mai beantragt. Die Sitzung des Reichskohlenverbandes und des Reichskohlenrates findet am 2. Mai statt. Inzwischen wird im Syndikat über das zu beantragende Ausmaß der Preiserhöhung und über die sonstigen Rachnahmen beraten werden, die durch die DerbindlichkeitSerklärung notwendig werden.
Zu diesem Antrag erklärt die „Germania": Soweit sich schon jetzt etwas Bestimmtes sagen läßt, wird die Preiserhöhung 80 bis 8 5 Pfennig betragen. Der bisherige Grundkohlenpreis war etwa 14,60 Mark. Es dürste kaum damit zu rechnen sein, daß das Reichs- wirtschaftsministerium auch diesmal wieder von seinem Vetorecht Gebrauch macht.
Mit der einfachen Preiserhöhung dürfte jedoch die Situation nicht geklärt sein. Die Stilllegungsbewegung wird zunächst bei den Mangerkohlenzechen ihren Fortgang nehmen. Man spricht von 50 b i S 60000 Bergarbeitern. die in der nächsten Zeit von der StillegungSaktion betroffen werden.
In der .Täglichen Rundschau" heißt es: Da 40 vom Hundert des Ruhrkohlenabsahes in das sog. umstrittene Gebiet gehen, wo eine Kohlenpreiserhöhung schlechterdings nicht angewandt werden kann, wird auch eine Kohlenpreiserhöhung nicht ausreichen, um die Belastung durch den Schiedsspruch wettzumachen. Das Ruhrkohlensyndikat wird infolgedessen diejenigen Lieferungen nach den umstrittenen Gebieten, die nicht auf langfristige Verträge erfolgen, ein* stellen. Die entsprechende Einschränkung der Produktion kann zunächst nur durch Feierschichten erzielt werden. Man rechnet vor der Hand voraussichtlich mit zwei Feierschichten im Monat. Da es aber unwirtschaftlich ist, auf die Dauer mit Feierschichten zu arbeiten, wird zweifellos bald an die Stelle der Feierschichten eine Belegschaftsverminderung treten. Man rechnet damit, daß die Arbeiterfchaft in absehbarer Zeit um 50 bis 80 000 Mann vermindert werden muß.
keitserklärung des Schiedsspruchs für den Ruhrbergbau war die Tendenz im Anschluß an die erhöhte Llbendbörse allgemein fester und zuversichtlicher. Eine weitere Anregung, namentlich für die Montanwerte, bot der Antrag des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats auf Erhöhung des Kohlenpreises. Anderseits brachte der Rückgang des Kohlenabsahes im März etwas Verstimmung. Das Geschäft war etwas reger als an den Vortagen, wobei sich besonders einigen Spezialwerten verstärktes Interesse zuwandte. Angeblich sollen wieder einige Auslandkäufe zur Ausführung gekommen fein. Bei der ersten Rotierung gab es für die Mehrzahl der Papiere ettoa
1 bis 2proz. Besserungen. Lebhafter gefragt waren am Montanmarkt Rheinische Braunkohlen mit plus 3 Proz. Rheinstahl und Laura- Hütte gewannen je 2 Proz., während die übrigen Montanwerke meist nur gut behauptet eröffneten. Am Elektromarkt entwickelten sich lebhaftere Almsähe, vor allem in Siemens mit plus 3,5 Prozent und Schuckert mit plus 2,25 Prozent. Gesfürel und Bergmann zogen je 1,5 Prozent an. Gefragt waren ferner Zellstoff- werte, von denen Aschaffenburger 1,5 Prozent und Waldhof 2,5 Prozent gewannen. Von den A u t o a k t i e n lagen Daimler 2,75 Prozent höher, Adlerwerke und RSU dagegen nur behauptet. Merklich anziehen konnten noch A.-G. für Verkehrswesen mit plus 3,75 Prozent und Karstadt mit pluS 2.5 Prozent. Banken und Schiffahrtswerte waren vernachlässigt und meist knapp behauptet. Wayh & Freytag gaben 1 Prozent nach. Im Freiverkehr bestand für Russen Interesse. Im weiteren Verlauf wurde das Geschäft sehr still. Verschiedentlich traten kleine Kursabbröckelungen bis etwa 1 Prozent ein. So lagen Rheinstahl und Schuckert je 1 Prozent schwächer. I.-G.-Farben blieben auf den erhöhten Anfangskurs von 270 etwa behauptet. Der Geldmarkt blieb unverändert leicht. Tägliches Geld 4,5 Prozent. Am Devisenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dollar 4,1818, gegen Pfund 20,410, London gegen Kabel 4.8820,
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Berliner Börse.
Berlin, 24. April. Die Aufwärtsbewegung, die schon an der gestrigen Abendbörse Fortschritte' hatte machen können, setzte sich heute weiter fort. Mit bet Derbind- llchkeitserklärung des Schiedsspruchs im Ruhrbergbau war ein wesentlicher Ain* sicherheitsfaktvr der letzten Tage ausgeschaltet worden. Auch der Qlntrag auf Erhöhung des Kohlenpreifes zum 1. Mai, der vom Rheinisch-Westfälischen Kohlenshndikat eingebracht worden ist, hatte Anregung gebracht, ohne die Störungen, die daraus für daS Wirtschaftsleben entstehen können, zu berücksichtigen. Die neue Diskonterhöhung der Federal Reserve- Bank in Reuyork fand dagegen weniger Beachtung. Bei einem nicht sehr großen Ordereingang war die Stimmung zu Beginn der heutigen Börse allgemein zuversichtlicher. Die Kurse waren überwiegend fester. Die Erhöhung gegen gestern mittag betrug durchschnittlich 1 biS 2 Prozent und ging bei Spezialpapieren bis zu 8 Prozent ca. So waren A.-G. für Verkehrswesen. Ilse, Mansfelder. Salzdetfurch, Schuckert. Siemens, Berliner Maschinen. Daimler, Ludwig Loewe Schuckert und Balzer, ferner Zellstoff Waldhof, Ostwerke, Schultheis, Charlottenburger Wasser, Karstadt. Polyphon und Tief 3 bis 8,25 Prozent erhöht. Anleihen nicht einheitlich. Ablösung für Reu besitz etwas fester. Ausländer ohne Almfah. Mexikaner fester. Bosnier uneinheitlich. Russen freundlich. Pfandbriefe unverändert. Geschäft äußerst klein. Liquidationspfandbriefe zeigten eher Schwächeneigung. Geld weiter leich.er Tägliches Geld 5 bis 6,5 Prozent. Monatsgeld 7.25 bis 8,5 Prozent. Warenwechsel 6.90 Prozent und darüber. Im Verlauf wurde es allgemein etwas ruhiger, und die Kurse bröckelten überwiegend allgemein ! leicht ab. Rur Polyphon setzten ihre Steigerung mit 3 Prozent fort. Das Angebot in Prä - I mientoare, das in den letzten Togen auf die
Tendenz drückte, war aber offenbar zum Stillstand gekommen. Die Börse ist ziemlich leer verkauft, so daß die Aufwärtsbewegung auf gewohnter Basis steht. Rur Lorenz lagen zur ersten Rotierung 10 Prozent höher und zogen im Verlauf um weitere 7 Prozent infolge Materialknappheit auf 132 Prozent an. Die Stimmung bleibt weiter freundlich. Die Kursentwicklung ist uneinheitlich, im großen und ganzen aber behauptet.
3-rantfurtc: Getreidebörse.
Frankfurt a. W., 24. April. Das Geschäft am Frankfurter Produktenmarkt war heute äußerst klein, da die zweite Hand ziemlich viel Ware an den Markt brachte und somit die Preise verichie- dentlich etwas nachgeben mußten. Hauptsächlich MaiS lag im Angebot. Für Futtermittel bestand weiter Interesse. Auch Weizen und Roggen wurden weiter vom Export etwas gesucht. Sonst) sind kaum Almsätze zu verzeichnen. Es wurden notiert: Weizen I. gut. gesund, trocken, bi- zu 1 Proz. Auswuchs 27 bis 2cL5. Roggen 29,25, Hafer, inländ. 27,75 bis 28,25. MaiS (gelb) für Futterzwecke 24. Mais (gelb) für andere Zwecke 25. Weizenmehl, südd Spezial 0 3^25 bis 39.50, Roggenmehl 39 bis 40,50, WeizenklekS" 15,40 bis 15,50, Roggenkleie 16,50 bis 16,75. Tendenz ruhig.
Biicheriisch.
— ASM. Hutchinson: Das wachsende R e i ch (Drei Masken-Derlag m München). Hutchinson ist ein Mann, den man sich in unsere Gegenwart schlechthin kaum hineindenken (amr, als Engländer unserer Tage kaum vors.Sllbar. Diese überaus große Schlichtheit, dieses stille Zurücktreten hinter da- Werk, keine Pofe, kein lauteS Gehabe, keine aufdringliche, anspruchsvolle „Individualität", nur einfaches, schlichtes Richts-als-Menschsein, sorgende Liebe und den rechten Weg ins „wachsende Reich" göttlichen Menschentums und vermenschlichter Göttlichkeit, ins Reich praktischer Religion. Ein sehr lieber Mensch, sucht und findet den Weg, als er nach dem Erlebnis des Weltkrieges umhertastet nach feinem Beruf, feiner besonderen Ausgabe, für die er im großen Völkermorden aufgespart wurde. In einer tiefen, aussichtslos scheinenden Liebe zu einem armen Mädchen, zwischen den She- katastrophen feiner Brüder findet er seine besondere Bestimmung, ein Beispiel praktischer Menschenliebe $u geben. Der neue Roman Hutchinsons stellt sich m seinem hohen ethischen Zielstreben, seiner innerlich freien und vornehmen Haltung und einer gleichzeitig äußerst glücklichen Gestaltung von Stoff und Form, durchaus ebenbürtig neben den unvergessenen ersten Rachkriegsroman des Dichters „Wenn der Winter kommt". 30
— Arithmetik und Algebra zum Selb st unterricht. Von weil. (seh. Studienrat Professor P. Crantz. l.Teil: Die sieben Rechnung»- arten, Gleichungen und Funktionen ersten und zweiten Grades. Mit 20 Figuren und einer Logarithmentafel. (Aus Natur und Geisteswelt, Band 120.) Ge> bunden 2 Mk. Verlag von B G. Teubner in Leipzig und Berlin. 1928. — Die Neubearbeitung des bereits in neunter Auflage erscheinenden Bändchens behandelt in leicht faßlicher Darstellung die Grundrechenarten bis zu den Logarithmen einschließlich, sowie die Gleichungen und Funktionen ersten und zweiten Grades. Besondere Sorgfalt ist dem Ausbau des Lehr- gebäudes gewidmet: die Anschauung ist stärker heran- gezogen. An zahlreichen, ausführlich durchgerechneten Beispielen werden die gewonnenen Sätze erläutert Die begegebene vierstellige Logarithmentafel wird vielen willkommen sein. 161
— Besser und besser. Photographieren leicht gemacht, 2. Teil, von A Stüler und K. Wagner. Mit 56 Bildern im Text. Franckh'sche Verlagshandlung. Stuttgart. Preis kart. 1,80 Mt. — Richt nur Der Anfang — auch der Fortschritt wird leicht gemacht durch den für den fortgeschrittenen Liebhaber-Photographen bestimmten 2. Teil. Wer sich erst einmal mit der Liebhaber-Photographie ernsthaft befaßte, und wem der l.Teil siegreich über daS An- fängertum hinweghalf, der möchte auch weiter einbringen in das überaus dankbare Gebiet seiner Liebhaberei. Dazu verhilft ihm „Besser unb besser". Er lernt auch unter weniger günstigen Aufnahmeverhältnissen arbeiten. Dem Ausbau der Aufnahmetechnik ist darum auch besondere Sorgfalt gewidmet. Dann kommt daS Behandeln der Regative, daS Herausbolen und Hervorlisten der Einzelheiten. Und zuletzt als Krönung der Ausbau des PositivverfahrenS, daS künstlerische Sehen und Erfassen eines malerischen BildauS- schnittS, fein Hervorheben durch Vergrößerung und daS Tonen. Die anschaulichen und zweckentsprechenden Zeichnungen erleichtern das Verständnis so, daß ein Mißverständnis oder eine Alnklarhett ausgeschlossen ist. 170
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die blnter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beichlostenen Dividende an. — ReichSdankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.
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