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Gruppe Holzbearbeitungsma- n sand starkes Interesse. 3n Anbetracht
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Problem Nr. 159. Ben 9. verbslsch Schwarz.
Berliner Börse.
Berlin, 24.Sprit (WTB. Funkipruch.) Noch der Erholuno an der gestrigen Frankfurter Abendbörse, für die in erster Linie die Derbindlichkelts- erttärung des Schiedsspruchs im Ruhrbergbau der Grund war, ist es heute früh wieder sehr still. Die Grundstimmung bliebt aber weiter freundlich. Man schätzt letzte Kurse.
die Da umesse.
Der Besuch in der neu entstandenen xunft- gewerbemefse fetzte erst in den Rachrnft. tagsstunden rin, wurde dann aber sehr lebhaft. Die Aussteller find mit dem gezeigten Unterere und dem Umfang der Nachfrage zufrieden.
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t Mitwirstm- von Mr Mtv M tt ‘Xuroctiww unb Lchierrr Xurnfttur.- )N M laß Ttr tt Mlmtfl H-» für für Köln M rvk- bic an Mm Mnk> Ian beachte bk |tüH|t
Schach»6tke.
‘Bearbeitet von D Orbach
Eingesandt.
(3ür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Stadttheater und Publikum.
Weist.
Weih am Fuge erzwingt da- Remis. Weih: 4 Steine. Ka4; Lf3; Sh3; Ba2. Schwarz: 3 Steine- Kd5; Le4; Bb2.
Lösung bei Problems Ar. 155. Don H. Ranz, Uetzhaufen
1. Te8-e6!
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Aus dcr Lchachwclt.
Wie unr aus zuvertätsiger Quelle erfahren, plant die ^urveru a! lung de-> Bades Soden t. ’X- •.m Monat 3uni d 3. e.n internationales chaupi- hiw. er
Die Aheinichachnklsterschaft lt<I biete« Iahr in Karlsruhe auSgetragen werden.
Anläßlich dcr Schachfestwoche In Wiesbaden, vom 11. A.' ,ust ab. wird auch ein Bierlänber- lampl sta.'tfinden, und zwar lt*kn je fünf Spieler auS England, Holland, bet Schweiz und Deutschland sich daran beteiligen.
OO ^ieberflor ft abt, 23. April. Bel Srbei- ten an den Mosten der elektrischen Leitung stürzte ein Arbeiter durch Bruch des Holteseiles aus etwa zehn Meter Höhe ab und blieb bewußtlos liegen. Seine «rbeilefoUegen brachten ihn in ein zu'allig vorüberfahrenbe» Personen. Mio. ball Ihn in I d> n. r n er t. M e m 3=' ftanbe sofort ins Friedberger Krankenhaus brachte. - ..
btrete «chotten.
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T Dom f üblichen Doge lsberg 2L April- Das außerordentlich ungünfr.gc Wetter bet letzten Woche das uns säst täglich Aegen und Schnee brachte. Hal der Bienenzucht schweren Schaden Mtgesügt. Die schon durch bte 'chlechten Erträge der zwei^ letzten ,Jahre stgrk «rrückgeaangene Zahl t ~ flB1 fährt durch die Ungunst der
Imker sogar bic Rachschau und die Unterstützung »einer Lieblinge mit Futter unmöglich macht, eine weitere Verminderung. Die Kirschblüte dürste völlig vernichtet sein. An allen Bäumen lieht man schwarzgeworbene Blüten tn
einen Baum zum Lagern seiner Waren auf- fUbren will, und eine Schreinerwerkstatt ihrer baldigen Vollendung entgegensieht. Bei den erwähnten Umbauten handelt es sich in der Regel um Vergrößerung und auch Utoberniftenmg der seitherigen Hinrichtungen
-r. Ober-Ohmen. 21. April. In unserer Wasserleitung finden sich seit kurzer -3cit 9 biS 10 Zentimeter lange, zwirnsadenbicke Dür- mer. deren Farbe von röllichem bis fchmutztg- weihen Drau wechselt. Fast täglich muffen die Hähne der Wassertet tun aen aercuugt werden. Der BvUsmund bezeichnet dieses bi« vor zwei Iahven gänzlich unbekannte Gewürm mit dem Damen „D a s s e r l a l b". 2lls Gegenmaßnahme werden sämtliche Hydranten und Schieber geöffnet und die Leitung durchgespült. HoNentlich gelingt es. dieses Ungeziefer au« der Leitung zu
Publikum eine stramme Ai nichtende Kritik hat ihr na bic stramme Aüge damit eine Aechtsertigung. Trotzdem scheint mit auch der spontane Beifall de« ^größeren Teil« de« Publikums" nicht blost tadelnswert Diele geistig vielleicht weniger geschulten und höchste,enden Leute freuen sich einfach und — das -z^ort ist ja doppelsinnig — einfältig. wenn statt der schwülen, manchem zu tiefen und zu fernen Probleme etwa be« Oltober- tagB ober des Brandes im Opernhause die gang alltägliche und darum langweilige „Liebe und Treue" wieder zum Worte kommt, freilich aus einer Atmosphäre heraus, die dem herrschenden Zeitgeist noch reichlich Aechnung trägt. So ift das Stück auch on anderen Äunft hätten, z B. in Stuttgart, nicht bloß vom Publikum, fonbem auch von bet Kritik freundlich ausgenommen worden. Es gibt lunstliebende Menschen, bic des Pfeffer« überdrüssig find, der ihnen in heutigen Problemstücken geboten wird. H
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ohne daß es bisher zu gröberen Geschäften gekommen zu sein scheint. Uneinheitlich war das Geschäft 'm österreichischen Teil dieser Messe
Da« Bild der T e k t l I m e s s e ist zunächst noch wenig übersichtlich. Die Gruppen sind konjunkturell durch da« dem ungünftlgen 'Detter der letzten Wochen entspringende geringe Geschäft im Einzelhandel beeinflusst. Die Erwartungen, die man deshalb an die Frankfurter Messe geknüpft bat, waren nicht sonderlich hoch. Einzelne Gruppen sind recht zufrieden. So hört nwn von guten Verkäufen in Strumpfwaren, Strickwaren. Trikotagcn. Schürzenbändern und Gardinen. Ter- hältniSmähig befriedigend war die Rachsragr in Danmwolfwaren. Krawatten. Decken. Teppichen. Hcrrentuchen, Mühen. Schwächer lagen Herren- und Damenkonfektion, bessere Herrenwäsche. Posamenten. Hüte. Die stark propagandistisch eingestellte Textttmarkenschau sand auster- ordentlich starte Beachtung.
Der Gefamteindruck. den man von ben geschäftlichen Resultaten des ersten Tages erhält gestattet noch keine Prognose für den Verlauf der Messe.
Menge.
I Ober-Lais. 22. April. Die Schul- sparkasse, bic der hiesigen Spar- und Dar- lehenskafse angeschlossen ist. hatte tm vergangenen Schuljahr bei 49 Einlegern 090 Mk. Einlagen. - Morgen werden die Schulrekru- t e n In bic Schule ausgenommen. Ihre Zahl ist mit 19 sür unser Dorf ziemlich hoch. Damit ist der im letzten Schuljahre erreichte Tiesstand bet Schtzterzahl (tn beiden Klatten zusammen 80 Schüler- überwunden. .
T Gla « hütten. 21. April Die Gemeinde Mt gelegentlich der Feldbereinigung Gelände für bte Anlage einer neuen Ort«N raste ausscheiden Die neue Straße soll die bnngvnb nbtigcn Bauplätze schassen und verhindern, hast bat Dors zu sehr auscinandergezogen wir^ Sie soll tertia chaussiert teerben; auch d.e Aohre für Ne Wasserleitung werden sofort verlegt, um spätere Ausbrüche zu vermeiden.
• Ulrich ein. 22. April. Der 5cm- sprechdienst bei dem Postamt Ulrichstein findet ab 23 4. an Dochcntaaen von 8 hi» 20 Uhr statt. An Sonn- und Feiertagen verbleibt e« bei dem seitherigen Dienst, 8 bi« 9. und 11.30 bi« 12.30. Acrztliche Hilfe au« Ulrichstein ist durch den Fernfprechcr von j e d e r P v st h i l s« st e 11 e au« zu jeder Tage«- und Vachtzrtt zu erreichen.
Mreit «l-frlv.
-er. Homberg a. d. Ohm, 21. April. Dem langjährigen Schäfer unserer Gemeinde. I ak. Schneider, wurde in Anerkennung seiner 5 0- jährigen treuen und gewissenhaften Dienste seitens bet LandwirtschastSkammer in Darmstadt bic Medaille .,F ü r treue Dienste" ber- liebcn, und diese ihm unter anerkennenden Worten durch Bürgermeister Schweiler in Gegenwart de« Demeindcrat« überreicht, für welche Auszeichnung der Subilar sichtlich gerührt dankte. - Hier herrscht zur Zeit eine rege Bau- tätigkeit, die als Umbauten bezeichnet werden kann, «ine größere Anzahl Neubauten wird gleichfalls zur Ausführung kommen. Die Umbauten betreffen das Aahrungsmittelgcwerbe «Metzger, Bäcker), auch daS Bekleidungsgewerbe ist herunter vertreten (Schuhmacher. Mützenmacher), einen ntzuen Laden und Werkstatt will ein Schlosser erbauen, während ein Spengler
schinen fand starkes Interesse. In Anbetracht der umfangreichen Objekte ist heute SU wesentlichen Abschlüssen, abgesehen von 5klem- malchinen. noch nicht gekommen. Die Situation wird aber von den Ausstellern opttmiftrsch beurteilt. Auftrage sind in den nächsten Sagen zu erwarten. Sin ähnliches Bild bot am ersten Tage
D Münchholzhausen, 22.April. Lehrer Jung von hier wurde mit Wirkung vom 1. Mai an tum Lehrer an der evangelischen Volksschule in 6obernbeim, Kreis Kreuznach, ernannt. Die | Gemeinde lieht Lehrer Jung, der mehrere Jahre an der hiesigen Volksschule erfolgreich tätig war, nur ungern scheiden. Auch der hiesige Gesangverein „Concordia" und der Gesangverein in Pohlgöns, deren Leiter Lehrer Jung war, be- dauern den Fortgang ihres mehrjährigen Dirigenten Die Verwaltung der freigewordcnen Lehrerstelle ist dem Schulamtsdewerber Erich Post in Sovernheim übertragen worden.
02 od) el beim, 22. April. DcrGemeinde - rat hat in feiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Hauser der «Demeinde umjunumeriere n. Die Numerierung soll strastenweise erfolgen, wobei an Stelle der alten Strahenbe^eich- nungen folgende neue treten sollen: die frühere Ludwlgstraste 'oll jeht Waldstrahe beißen, die Schnappgasse Friedyofswea. die Altegasse West- anlagc, bic Kuhgasse Wetzlarer Strohe, der Grasige Weg Gartenstrahe. die Gemcindcgasse Dleich- stradc, die Eichgasfe Lichbrunnenstrahc, die AindS- gaffe Lindenstrahc. die Dchöfsengasse Kirchgaffe, I die Wühlgassc Mühlbachstrahc. die Strahc „Am Iohannes Brounfchen Gehöft" Schulstrahe, und die Strahc ..Am Iohannes Si:aelschen Gehöft" Zeldstrahc. Auf ein die Aeubezeichnung der Strassen betreffendes Preisausschreiben erhielten drei Ortseinwohner je einen kleinen Geldpreis. — Die Verbindung« st rahe von hier nach Dornholzhausen (Kleebach- I strahe). die in den letzten Iahten bereit« bi« zur '3lMtoeigung be« Weges nach der Kunstmühle verbreitert wurde, soll nunmehr auch auf der restlichen Strecke bis zur Dornholzhäuser Gemarkungsgrenze eine Verbreiterung erfahren, um sie den gesteigerten Anforderungen de« Verkehr- anzupafsen. Die Arbeiten sind dem Bauunternehmer G ü m b e l von Hörnsheim übertragen worden.
Xtrcifr Biedenkopf.
< Wc ibenha usen, 22. April. Heute abend wurde ein hiesiger junger Bursche namens Burk von dem Auto eines in der Aähe wohnenden Industriellen auf der Chaussee zwischen Gladenbach und Erdhaufen überfahren und getötet. Ein junge« Mädchen, da« mit ihm ging, wurde ebenfalls verletzt und bewuhtlos in die Klinik transportiert. Anscheinend ist fein Zustand aber nicht lebensgefährlich Wie sich der Unfall zugetragen hat. fleht noch nicht genau fest. Iedenfalls haben sich bte beiden jungen Leute aber auf der vorschrift-mastigen Seite der Landstrahe befunden und ist das Auto zu dicht an den Fuhpfad herangekommen. Der Fall ist besonders tragisch, da der junge Mann eben seine Gesellenprüfung gemacht hatte und morgen eine Dienststelle in Hartenrod antreten wollte, um dann seine Mutter, eine Krieger-- Witwe, unterstützen zu tonnen.
Dillkreis.
DSA. Herborn. 23. April. Ein «ebtoerer Mvtorradunfall ereignete fich gjn SamS- tagabenb gegen 6 Llhr auf der Strahc von Dusternhain nach Herborn. Der 32 Iahre alte verheiratete Bauunternehmer Karl Götz von Viedershaulen wollte einem entgegenkommenden unbeauffidbtigten Fuhrwerk fogcnannt‘?t .Fahrender Leute" ausweichen, wobei er an kn Strassengraben geriet und stürzt e Er erlitt eine Gehirnerschütterung und sonstige schwere Derletzunyen. Der Beitayrer Zriedr Grün ton Obers Hausen kam mit leichteren Verletzungen davon. Beide wurden nach dem Äranfcnbauic in Herborn verbracht.
Maingau.
WSA. Frankfurt a.W.. 23. Aprll. Sin arbeitslos er und unter Polizeiaufsicht stehender 35 Jahre alter Wann wurde an einem der letzten Abende auf der Xaifcrftrahe von einem Pollzcibeamtcn beim Betteln betroffen. Er fast biteft auf dem Bürgersteig untet Su- rüdlcgung feines gefunden Beine« und täuschte damit den Passanten meisterhaft vor. ein Schwerverletzter zu fein. 2ll« er von dem Beamten aufgeforbert wurde, sich zu cick- fernen. kam er dieser Aufforderung nicht nach, und bei feiner folgenden Sistierung unternahm er plötzlich einen — Fluchtversuch. Er lief . wie ein Rekord! auf er davon mid bedrohe dabei mit seinem kräftigen Spazierstock bte tbn milverfolgenden Pafsanten und den Poluei- beamten. Es gelang schliesslich, den Wann wieder i einzuholen und festzunehmen wobei er > immer noch heftigen Widerstand leistete.
Deist.
Weitz zieht und seht in zwei Zügen matt.
Weist: 10 Steine. Kg4; Df6; Tf2, h2; Lb4, h7;
Sbl, b2; BbO, g5. _____
Schwarz: 9 Steine. Ke3; Ld4, e2; Sd2; Bc3, d3, e5, f3, 17.
Endspiel Rr. 54.
Don P. Heuäcker, löten.
Schwarz.
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„Das Kamel geht durch ein Aadclöhr", das zweiftllos recht harmlose Stück hat also .eine vernichtende Kritik" unb das beisallklatfchende :üae gefunden Di? ber- achgewirtenes Aecht und
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Aedakttvnstisch.
Deed im Hörsaal
An der Technischen Hochschule in DrcOden Var Hallwach« einer der Professoren, die dem Ttzp her .Fliegenden Blätter" lebhaft vidersprechen. Die hellen Sommeranzüge. sein Monokel waren Ergänzungen seiner eleganten und witzigen Art. sich zu geben
Ungeheuer gekränkt ftihlte sich drr hohe Herr, wenn man zu spät In seinem Auditorium erschien.
Al« einstmal« einer seiner Hörer durch zu fvätc« Eintreten seinen Unwillen erregte, hielt Hallwachs im Dozieren ein, und. das Monokel in« Auge klemmend, betrachtete er mastregelnd den Verspäteten.
Dieser Iüngling nahm umständlich Platz, erfaßte dann die Stille, sah. seinerseits ein Monokel in« Auge klemmend, den Herne Professor erwartung-voll an. und. al« der die Sttlle noch immer nicht unterbrach, stand et wieder mit der gleichen Umständlichkeit aus. und sprach, entschuldigend unb hbslich:
,Verzeihung. Herr Professor, ich dacht, hier ttnirbc g c l e 1 c n“. worauf er verschwand
Das feinste und klügste tat nun aber Hallwachs. indem er. anerkennend auf di? Türe weifend, meinte.
.Der Mann war mit über."
Unb alles lachte nun mit i h m mit. D. X &
Herr pietsch aus ßonnerote, an seinen Hund.
„Hu gomin, mei gubcs Hündchen, de bist ich lange genug vor dr Hausdiere gewäsen. Mr wolln nur wieder hibsch nuss bei '« Frauchen gehn. Haste« gebeert, mei Schnuckchen? Russlaattchcn wolln mt bei de Mama. - Awer Fibbsel. be bist doch beite gar gcc braves Gärlchcnt De muhb doch schccne solchen, wenn dir Härrichen seist. Fibl's! Gamm här! Dc blamierscht een ja förmlich vor 'n Leiten mit deiner Widerborschtigaeet. — Qia los. ich sag drsch noch flmal im <9üben: mr gehn jetz bei s Frauchen. Da gricht Fibbfel ooch ä Zuckerchen auS dr Biggfc. Au. wo sauste denn nu toibbct bin, dummes Ludet? Hier wohn'n mr dvchl — Da« bcefit. jetz relftt mt atocr be Gebuld, du Dlabdfert Ich last mich bvch nich von blr vetgnacken. I« bas bt Dank, bah mt dick uffgebäbbclt Ham. he? So ä undankbares Viech tote bich gibt« boch in ganz ®onnc- wiy nich zum xtoectew Mate - Aa warte, du teidche« Biest. ,etz »Ich' 'ch dr atoet eens mit dr Beittchc Iber, dast be «ebft. wär hier « Gom» manbo hat. — Gifte wohl, nu gommftc gegrochen. Un ba« mr da« nich wieder bafliert. du Binsell Beinahe hätte sich bei arme« Härrichen uff- gereecht wächen dir. Lene Voigt.
Eröffnung der Frankfurter Zrühjahrsmeffe.
Die Frankfurter Frühjahrsmesse nahm am Sonntag bei leiblich gutem □»£1™^ ihren Anfang. Schon rein äußerlich ist bte toiebcr auswärts ftrebenbe Kurve bet Frankfurter Messe ersichtlich durch die restlvseBelcgung aller verfügbaren Hallen, durch wieder zahlreicher hervortretenbe Aeklamefchilder unb durch ben Mallenbe'uch. den der erste Tag aufzuwe'sen hatte. Infolge gleichzeittg staftfinbenbe* Ausstellungen war e- nicht leicht, bic 1700 Aussteller unterzubringen.
Das Ergebnis deS ersten Messetages wat unter Berücksichtigung bet ungeklärten Konjunktur- lagc bcfricblgenb. In den einzelnen Branchen bot der Messesmmtag folgendes Blld:
Gute Aachstage bestand bei Leder- und Galanteriewaren in Acifeartikeln mittlerer Preislage, sowie in Damentaschen. Mit Rücksicht auf die Einkaufszeit waren Xeuc des SpielwarenmarktcS befriedigt, wenn auch der Bedarf naturgemäß schwächer war als tm Herbst. Angemessen war bas Geschäft m F a rb- leber. Musikinstrumente sanden Biel In- tcreffc. namentlich Sprechmaschinen. ©cbal^latten. Vadeln. Bei ben vertretenen großen Häusern her Lederindustrie ist e« zu größeren Abschlüssen am ersten Tage anscheinend noch nicht gefomrr.en. Dagegen befiehl Aachstage auch aus dem Aus- land, so daß 2*. chlüffe für bic nächsten Tage zu erwarten 'ir.d Für Reifeartikel bestand lebhafte Rachfrage aus Ungarn. Rumänien. Schweden, der Schweiz unb Kanada.
Die Schuh- unb Cebcrmcffc war stark besucht. Zu größeren Mchlüssen ist eS hier nicht gekommen. Die alten Aussteller bet Haus- schuhgruppe waren mit dem Ergebnis be« ersten Tage« einigermaßen zufrieden. Im übrigen entwickelte sich die schon bekannte börtenmähige 'Betätigung des auf der Messe vertretenen und ! nicht vertretenen Lederhandels.
Die Haftung auf der Möbelmesse war ! uneinheitlich. Gut atngen ab glatte Äü^en, Stühle. Rohmöbel. Kleinmöbel und Standuhren. 3m übrigen war festzustellen, daß scharfe Kal- kulatton Voraussetzung für das Geschäft ist Im Durchschnitt war man auf der Möbelmesse zu
punkt der Gewerbeichau wird den am 17. Mai «Himmelfahrt/ stattfindende gewerblich«, historische und T.rächt ensest zug stehen. Lrtreulicher- weile liegen hiertzu bis heute die Zusagen aller Fünfte und Innungen des Areife«, vieler Vereine und insbesondere der Landbevölkerung vor. Sin besondere« Glanzstück des Festzuges werden die verschiedensten Trachtengruppen abgeben, bic in ihrer abwechsclungsrcchen ^ar'.-er-^ll'ammcnstcr- lung von keinem anderen Gebiete in Hessen er- recht werben
Ärcie Wetzlar.
I Wetzlar, 21. April Der Ufberaang von der menschlichen Arbeitsftast zzir Ma'chinr macht immer mehr Fortschritte, ltzestern konnte man In ten Straßen be* Vonnviertels eine neue S t r a • ssentehrmaschtne beobachten, die anscheinend einem Kreis von Interessenten vorgeführt wurde. Die Maschine kehrte nich! allein die Straßen, sondern nahm auch sogleich den zusammcngekehrten Sttaßenunrat selbsttätig in sich auf, so daß bas Zu- fommenfebren in den «traßenrinnen unb bas Fortschaffen des Unrats In besonderem Pferde- wagen, wie dies zur Zeit bei der jetzigen Kehr- maschine erforderlich ist, bei dieser Maschine In Wegfall kommt.
x> Atzbach. 21. Avril. Unter Großer Anteilnahme aa« allen Teilen des Areife« Wetzlar wurde bet Schultheiß A. Tasch zur letzten Ruhe gebettet. Eine rasch auftretenbe tückische Krankheit batte den bewährten Mann plötzlich dahingcrafft. lieber drei Iahrzehnte hat er als Nachfolger leine« Vaters da« Schulchoßenamt und über ein Iahrzeßnt das Vorstehcramt segensreich in hiesiger Gemeinde verwaltet. Aber nicht nut seine örtlichen Remter, sondern auch fein Wirken in bet vereinigten Bürgermeisterei Ah- bach-LaunSbach und ais KreistagSabgeordneter kennzeichnen ihn al« tüchtigen Mann. Mit hervorragenden Gigcnschaftett an.s^e^rtchvet. war et ein zuverlässiger Berater der entscheidenden Organe und aller Gemeindcglicder. Unser Mannergesangverein ^Frohsinn" trug an feinem Grabe zwei trefflich gewählte Chöre vor.
entfernen.
Kreitz Lanterbakv.
H Lauterbach. 23. April. Vorgestern fand die diesjährige Hauptversammlung der hiesigen Freiwilligen Z.euerwehr in dem Kcitzcrschen Saale statt. Die Wehr bestehl auS 216 aktiven und 50 inaktwen Mit- gliedern Au» dem Tätigkeitsbericht de« Kommandanten Krömmelbcin ift bemerkenswert, hab bte Wehr in dem verftofsenen Iahte zur Brandbekämpfung innerhalb der Stadt zweimal alarmiert und mit der Motorspritze nach auswärts ebenfalls zweimal in Anspruch genommen worden ist. Die Kasse der Wehr ift gut bestellt. Bei den im Monat März stattgehabten Führer- kursen hat die Wehr eine Schulübung vornefüßrt. die die Ancrtennung der Kursleiter gefunden bat. An bem Provinzialfeuertvehrtag in AlSfeld werden sich 70 Mann mit bem Mullkkorp« beteiligen.
Rheinhessen.
WSR. Mainz. 23 April. In der Rächt zum Sonntag fand daS Fahrpersonal eine« Personenzuges aus bem Dache eines Wagen« vierter Klasse ein«» männliche Leiche liegen, die an der Stirn eine zwei Zentimeter breite Wunde trug. Rach einem bei dem Toten gefundenen PcrsonalauswciShan- bell e« sich um den 24 Iahre alten Maler Rudolf klitsch, der in Siwille beschäftigt war Die Kriminalpolizei ist mit der Aufklärung de« Falles beschäftigt.
Preußen.
Gewerbeschau Kirchhain.
* Kirchhain, 22. April. Die Vorbereitungen für die vom 12. bi« 29. Mat ftattfinbetti* Gewerbefchau sind in vollem Gange. Die Beschickung der Ausstellung übertrifft alle Erwartungen. Die Anmeldungen sind in so großer Fahi eingelaufen, daß bic Ausstellung«- Leitung noch zwei weitere große Hallen mit insgesamt mehr al« 100 Meter Front errichtet Der am 12. und 13. Mai im Rahmen der Gewerbeschau statttindende DerbandStag de« SchmiedeverbandeS wird in der neuerrichteten städtischen Turnhalle ftatiftnben. Die Ausstellungshallen, sowie die offenen Ausstellungsflächen befinden sich auf dem durch Ankauf eines weiteren Grundstücks vergrößerten städtischen Fest- und Marktplatz. Dem Shrenausschuß find die Spitzen der Behörden beigetreten. Im Mittel-


