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Nach Erledigung mehrerer geschäftlicher und organi- satorischer Fragen, sowie einer regen Ansprache über die Erfahrungen im letzten Jahre, schloß der Vor­sitzende die Versammlung mit dem Wunsche, daß der Kleinkaliber-Schießsport sich im kommenden Jahre noch weiter verbreiten möge.

Auf dem schönen Schießstand in der Knutzbach fand die Austragung der Landesmeisterschaften statt. Nach­dem bereits in allen Kreisen und Bezirken die Mei­sterschaften ausgeschossen waren, traf sich die von etwa 650 Vereinen des Verbandes ausgewählte Spitze in Marburg, um im sportlichen Wettstreit die Landesmeisterschaften auszutragen. Im M a n n - schaftsschießen Klasse 1 errang die Landes­meisterschaft der Verein Gemünden-Horrido (Kreis Frankenberg) mit 686 Ringen. Es folgten dann der Reihenfolge nach Wabern, Schlierbach (Kreis Geln­hausen), Landenhausen (Kreis Lauterbach), Kassel-Horrido, Oben ula (Kreis Ziegenhain), Straß- ebersbach, Arolsen, Zierenberg, Hann.-Münden. Klasse 2 (jüngere Schützen): Landesmeisterschaft mit 620 Ringen: Verein Wilhelmshöhe; es folgten Hom­berg (Bezirk Kassel), Kestrich, Hofgeismar, Bergen (Kreis Hanau), Strebendorf (Kreis Alsfeld). Im Einzelschießen Klasse 1 wurde mit 146 Ringen Landesmeister Nolte (Schlierbach), der so­mit das vom Reichspräsidenten gestiftete eigene Bild mit persönlicher Unterschrift und Widmung errang. Es folgten Hotz (Oberaula) mit ebenfalls 146 Rin­gen und Herrberg (Viermünden, Kreis Franken­berg) mit 145 Ringen. In Klaffe 2 wurde D i ck h a u t (Borken) Landesmeister mit 139 Ringen; es folgten Knoth (Tann, Kreis Hersfeld) mit 138 und Bode (Homberg) mit 136 Ringen.

Wirtschaft.

Ungeklärte Geldmarktentwicklung.

Die Erleichterung am Geldmärkte, die in den letzten Wochen festzustellen war, hat in der vergangenen Woche eine ilnterfrredjung er­fahren. Zum Medio war am offenen Geld­märkte, besonders am Tagesgeldmarkte, eine Versteifung eingetreten, da sich der Ginkornmen-- steuertermin, an dem immerhin Zahlungen von etwa 350 Millionen Mk. zu bewirken waren, erst bei Vorzeigung der Schecks bei den Ban­ken bemerkbar machte. 3m üßpigen scheinen sich aus dem erstmaligen Wegfall der Medioligui- dation für den Geldmarkt keine Folgen ergeben zu haben. Bereits der Donnerstag der letzten Woche brachte jedoch einen gewissen Tendenzum­schwung mit Anzeichen einer sich anbahnenden Erleichterung. Da die Weiterleitung der Steuer­gelder durch das Reich an die Länder bereits stattgefunden haben soll, dürften diese Gelder jetzt ihren Rückfluß zum Markte finden, älnd dann stand der Reichsbankausweis vom 15. Ok­tober, der eine Entlastung brachte, wie sie gün­stiger in der Mitte eines Monats kaum jemals wahrend der letzten Zeit zu verzeichnen war, ganz im Zeichen der Gelderleichterung. Die ge­samten Kapitalanlagen der Reichsbank in Wech­seln, Schecks, Lombards und Effekten haben um 241 Millionen auf 2218 Mill. Mk. abgenommen. Insgesamt belauft sich in den ersten beiden Ok­toberwochen die eingetretene Entlastung der Ka­pitalanlagen auf 514 Mill. Mk., so daß über 3/4 der zum Quartalstermin eingetretenen An­spannung bereits wieder ausgeglichen ist. Im­merhin spiegelt sich die Versteifung in der Zu­nahme der Lombardierungen um 55,7 Mill. Mk. auf 140,9 Mill. Mk. wider, während die Wech­sel- imd Scheckbestände um die beträchtliche Summe von 283,5 Mill, auf 2062,3 Mill. Mk. abnahmen. Auch der Rotenumlauf zeigt einen sehr bedeutenden Rückgang um rund 300 Mill. Mark auf 4815 Mill. Mk., der in Höhe von rund 95 Mill. Mk. durch das entsprechende An­wachsen des Girokontos infolge der Einzahlun­gen der Steuerbehörden aus den Eingängen der Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer bedingt ist. Die Goldbestände der Reichsbank haben wieder um 21,5 Mill. Mk. (Gold russi­scher Herkunft) auf 2509 Mill. Mk. zugenommen. Die Rotwendigkeit, die bei der Reichsbank auf­genommenen Lombards zurückzuzahlen, dürfte mit die Haupturfache für die Geldanspannung der letzten Tage gewesen sein. Auch liegt nahe, eine Ursache der Geldversteifung in dem Rück­fluß kurzfristiger Auslandguthaben zu suchen, woraus die Bewegung des Reichsmarkkurses schließen läßt.

Die zukünftige Entwicklung des Geldmarktes ist ungewiß. Es beginnen zwar am Geldmarkt erst in der jüngsten Zeit gewisse Anzeichen, wie die Minderbeanspruchung der Reichsbank durch die Wirtschaft, sich zu entwickeln, die im Sinne eines allmählichen Rachlassens des Kreditbedarfs als Folge des Abflauens der Konjunktur gedeutet werden mögen. Alles in allem bleibt jedoch die weitere Geldmarktentwicklung ungeklärt, da

nicht zu übersehen ist, ob und wie weit aus einem verstärkten Tempo der inländischen Konjunitur- abschwüchung, oder aber aus der Gestaltung der internationalen Geldmärkte Erleichterungen zu erwarten sind.

Am Tagesgeldmarkt zogen die Zinssätze auf 6'/2 81/? Prozent p. a. an. Privatdiskonten no­tierten bei kleinen Umsätzen mit 65/8 Prozent. Auch Monatsgeld ist steifer geworden und kostet unverändert 89 Prozent. Viel gefragt ist auch Dreimonatsgeld über den Iahresultimo, für das auch 9V2 Prozent geboten wird.

Oie Weli-Elektro-Gründung.

Die grundsätzlich bereits bekannte Gründung des Elektrotrusts in Brüssel unter maß­gebender Führung der belgischen Sosinagruppe und Beteiligung zahlreicher anderer Gesellschaf­ten, sowie eines Konsortiums, das sich aus den prominentesten internationalen Danken zusammen- setzt, ist jetzt erfolgt. Der Rame der Firma lau­tetTrust Financier des Transports et d'En- tveprises Industrielles". Das Aktienkapital ist verhältnismäßig klein, es beträgt 100 Millionen belgische Franks. Die Interessen des Trusts er­strecken sich nicht nur auf die europäischen Staa­ten, sondern auch auf Südamerika und zum Teil auf Nordamerika. Die Gründung.ist für die deutsche Industrie von hervorragender Bedeu­tung, besonders für die beiden Grohkonzerne Siemens und A.E.G. Als europäische Haupt- beteiligte von der elektroindustriellen Seite her sind Sosina, Gesfürel und Chade zu nennen, deren Beziehungen schon seit langer Zeit be­stehen und in den letzten Jahren noch enger ge­worden sind. Die Namen der deutschen Mit- gründer sind: Berliner Handelsgesellschaft, S. Bleichröder, Comes & Co., Danatbank, Deutsche Bank, Disconto-Gesellschaft, Dresdner Bank, A. Schaffhausenscher Bankverein und M. M. Mar­burg & Co. 2m zwanzigköpsigen Aufsichtsrat ist nur ein deutscher Vertreter, Generaldirektor Oli­ven der Gesfürel, Berlin. Die Mehrzahl der Aufsichtsratsmitglieder, nämlich 12 Herren, sind Belgier. Das verhältnismäßig kleine Aktien­kapital läßt darauf schließen, daß das Unter­nehmen nur als eine Vorgründung anzu­sehen ist, daß die eigentlichen Transaktionen von Bedeutung in der internationalen Elektroindustrie noch bevorstehen, bzw. Gegenstand von in ihren Grundzügen bereits feststehenden Verhandlungen sind.

* Sie amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 17. Oktober be­rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist mit 140,4 gegenüber der Vorwoche (140,5) leicht zurückgegangen. Von den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe auf 135,2 (135,3), die Indexziffer für Kolonialwaren auf 132,6 (133,1) nachgegeben. Die Indexziffer für industrielle Roh­stoffe und Halbwaren stellte sich auf 133,4 (133,5), während die Indexziffer für industrielle Fertigwaren unverändert auf 160,0 lag.

* Die Auseiandersetzung Bürbach- Wintershall. Die Vorgänge am Markt der Kaliwerte finden mit dem Kuxentausch Durbach- Wintershall ihre Erklärung. Beide Konzerne haben die gewünschte Bewegungsfreiheit wieder­erlangt. Wie in dem Wochenbericht der Gebr. Dammann Dank ausgeführt wird, bedeutet die jetzige Lösung einen bedeutenden materiellen Er­folg für den Durbach-Konzern und im besonderen für die Krügershall A.-G., die mit 251 Winters­hall-Kuxen an dem Geschäft beteiligt ist. lieber den Veräußerungspreis liegen zuverlässige Mit­teilungen noch nicht vor. Er dürfte sich aber mindestens im Rahmen des gegenwärtigen Tages­kurses etwa 115 000 Mk. halten. Eine Ab­geltung durch Kali-Industrie-Aktien kommt nicht in Frage, die Regulierung erfolgt vielmehr in bar unter Verrechnung der zu übernehmenden etwa 1500 Kuxe des Gumpel-Konzems. Damit erfährt die geldliche Lgge des Duroach-Konzems mit einem Schlage eine Verbesserung von etwa 20 Mill. Mk. Der Kalimarkt reagierte auf das Ereignis durch eine Aufwärtsbewegung in Krü- gershall-Aktien um etwa 25 Prozent.

* WeitereAusdehnungderDereinig- ten Elektrizitätswerke. Der Aufsichtsrat der V. E. W. hat in seiner Sitzung vom 18. Oktober der Fusion mit dem Elektrizitätsverband Büren- Brilon zugestimmt, über die wir bereits vor kurzem berichteten, und gleichzeitig die weitere Verschmel­zung mit dem Werk Wittgenburg in Berleburg und dem Elektrizitätswerk Nieder-Nordberg G. m. b.H. (Kreis Brilon) genehmigt. Durch die Verschmelzung mit den Elektrizitätswerken der Kreise Meschede, Büren, Brilon und Wittgenstein hat das Versor­gungsgebiet der V. E. W. eine Ausdehnung um etwa 2820 Quadratkilometer auf insgesamt rund 13 400 Quadratkilometer mit rund 3 Millionen Einwohnern erfahren. Es erstreckt sich nunmehr über 26 Stadt-

unb Landkreise, umfaßt den weitaus größten Teil der Provinz Westfalen unter Einschluß des Land­kreises Lingen in der Provinz Hannover und reicht im Westen von der holländischen Grenze und der Grenze der Rheinprovinz bis an die Grenze des Landes Waldeck und der Provinz Hessen-Nassau im Osten. Der Strombedarf der V. E. W. ist, wie WTB.- Handelsdienst weiter erfährt, im Steigen begriffen. Die Zunahme beträgt geg nüber dem Vorjahr, das bereits eine ungewöhnliche Steigerung von rund 35 v. H. aufwies, auch im laufenden Jahre rund 20 v. H. Stromerzeugung und Stromverbrauch wer­den im laufenden Jahr, unter Einschluß des neu hinzugekommenen Gebietes, eine halbe Milliarde Kilowatt übersteigen.

*KabelwerkeRheydt A.-G., R h e y d t. In der Hauptversammlung der Kabelwerke Rheydt A.-G. wurde der Jahresabschluß und die Verteilung einer Dividende von 12 v. H. (im Vorjahr 15 o. H.) ein­stimmig genehmigt, lieber die Aussichten teilte der Vorstand in Ergänzung des Geschäftsberichts, in dem die Beschäftigung als ruhig bezeichnet wird, noch mit, daß in der letzten Zeit die Beschäftigung etwas leb­hafter geworden sei. Die geldlichen Verhältnisse seien zwar allgemein noch angespannt, do^ sei der Bedarf an elektrotechnischen Artikeln der gleichgeblieben. Man dürfe deshalb auch für das laufende Jahr mit einem ähnlichen Abschluß wie für das vergangene Jahr rechnen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 22. Oktober. Tendenz: lust­los. Die große Geschäftsstille der alten Börsen­woche übertrug sich auch auf den Beginn der neuen Woche. Das fast vollkommene Fehlen der zweiten Hand und die L u st l o s i g k e i t des Auslandes an den deutschen Börsen bewirkten wieder, daß das Geschäft außerordentlich zögemd in Gang kam und die Umsätze sich in den engsten Grenzen bewegten. Die Glattstellungen an der Neuyorker Börse vom Samstag, die herrschende Zurückhaltung und Lust­losigkeit, die weiteren Geldmarktaussichten und der herannahende Ultimo wirkten hemmend. Die Kurs­entwicklung war gegen die Schlußkurse von Sams­tag wieder nicht einheitlich. Elektrowerte waren nach den Kurserhöhungen vom Wochenschluß auf Realisationen der Spekulation angeboten und durch­weg abgeschwächt. Von den an der Sofina-Um- grünbung beteiligten Werten verloren Chadeaktien 4 Mark und Gesfürel 2,5 v. H. 1 bis 2 v. H. schwä­cher eröffneten noch Berliner Handelsgesellschaft, Commerzvank, Danatbank, Klöckner, Deutsche Lino­leum und Adlerwerke. Schiffahrtswerte und die meisten Montanaktien blieben bei minimalen Um­sätzen gut gehalten. Leicht erhöht waren J.-G.-Far- ben, Deutsche Eisenbahn, Süddeutsche Zucker. Etwas regeres Interesse machte sich wieder für Karstadt bemerkbar, die 4 v. H. anziehen konnten. Deutsche Anleihen waren behauptet. Ausländische Renten still. Anatolier etwas schwächer. Im Verlaufe hörte fast jede Umsatztätigkeit auf. Die Börse ließ sich auch nicht durch die günstigen Außenhandelsbilanz- ziffern für September anregen. Die Kurse bröckelten meist etwas ab. J.-G.-Farben lagen 1,5 v. H. niedri­ger. Am Geldmarkt machte die Erleichterung für Tagesgeld Fortschritte. Zu dem ermäßigten Satz von 5,5 v. H. war bas Angebot ziemlich groß. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol­lar 4,1988, gegen Pfunb 20,358, ßonbon gegen 5?abel 4,8495, gegen Paris 124,19, gegen Mailand 92,57, gegen Madrid 20,02, gegen Holland 12,0970.

Bc ncr Börse.

Berlin, 22. Oktober. Wie immer am Montag kam heute im Vormittagsverkehr das Geschäft nur schleppend in Gang. Obwohl Anregungen nicht Vor­lagen, glaubte man doch mit einer Befestigung rech­nen zu können, da man wissen wollte, daß das Ausland wieder für einiae Spezialpapiere Interesse bekunde. Ob dieses wirklich der Fall ge­wesen ist, läßt sich schwer feststellen. Bei den ersten Kursen war jedenfalls kaum etwas davon zu spü­ren. Auch die günstigen Außenhandelsbilanzziffern konnten keinen starken Eindruck machen. So war die Tendenz zum offiziellen Beginn ziemlich unentschie­den. Das Geschäft war sehr klein, eine große An­zahl der ersten Notierungen fielen aus und gegen Die Samstagkurse gesehen, neigte man eher zur Schwäche. Die Abweichungen gegen die Samstag­schlußkurse hielten sich im Rahmen von 1 bis 2 o.H. Kunstseibenwerte lagen um 7 o, H. gebrückt, obwohl man in ber Sonntagspresse lesen konnte, daß man eine Amerikareise einiger Verwaltungsmitglieder mit evtl. Exponsionsplänen der Glanzstoff in Arne- rifa in Zusammenhang bringen könne. Stöhr plus 4,13 v. H., Ilse Bergbau plus 4 v. H. und Schlesische Portlondzement plus 2,5 v. H. sind als besonders fest zu erwähnen. Deutsche Anleihen lagen ruhig. Ausländer behauptet. Der Pfandbriefmarkt war bei stillstem Geschäft gehalten, Roggenpfand- briefe eher etwas freundlicher. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tägliches Geld 5 bis 7 v. H., Monatsgelb 8 bis 9 v. H., Warenwechsel etwa 6,88 v. H. Trotz ber guten Verfassung des Geldmarktes

und der oben erwähnten Außenhandelsbilanz ga­ben die Kurse bei kaum zu überbietender Geschäfts-' losigkeit weiter nach. Durch widerstandsfähige Hal­tung fielen nur wenige Werte auf. So waren Kar- stabt etwa 1 v. H. Der Anfang und lebhafter ge- handelt, auch Glanzstoff gingen etwas über An- fang um.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Oft. Am Frankfurter Produktenmarkt war in Anbetracht der schwachen Auslandnotierungen die Tendenz schwach. Ob­wohl das Angebot immer noch klein war, traten in den meisten Getreidesorten Abschwächungen bis zu 50 Pf. ein. Besonders vernachlässigt war der Mehlmarkt. Roggenmehl hakte nur bei 50 Pf. niedrigerem Preis Umsätze. Das Geschäft bewegte sich im allgemeinen in sehr engen Grenzen, da Umsätze von der Händlerschaft nur in sehr dringenden Fällen getätigt wurden. Auch am Futtermittelmarkt war Roggentleie sowie Weizenkleie stark angeboten und vernachlässigt. Nur für Mais für Futterzwecke konnte sich bei geringer Nachfrage der Preis behaupten Auch Sommergerste lag schwächer. Es wurden notiert: Weizen 23.50 bis 23.85; Roggen 22,50 bis 22.75; Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 25.50; Hafer, ütlänb.. 23.25 bis 23.50; Mais (gelb) für Futterzwecke 21.50 bis 21.75; Weizen­mehl, südd., Spezial 0 33.75 bis 34.25; Roggen­mehl 30.25 bis 31; Weizenkleie 14 bis 14.10; Nog- genkleie 14.50; Erbsen 32 bis 59; Linsen 63 bis 115; Heu, süddeutsches, 12 bis 12.50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgebündelt, .4 bis 5; Wei­zen- und Roggenstroh, gebündelt," 3.50 bis 4; Treber, getrocknet, 19.75 bis 20. Tendenz: Schwach.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Oktober. Auftrieb: Rinder 1559 Stück; darunter Ochsen 443, Bullen 93, Kühe 587, Färsen 392; Kälber 516, Schafe 91, Schweine 5610 Stück. Rinder. Ochsen: vollflei­schige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 55 bis 57, ältere 48 bis 54, sonstige vollfleischige jüngere 40 bis 47; Bullen: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 47 bis 51, sonstige vollstes- schige oder ausgemästete 43 bis 46; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts, 44 bis 47, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 37 bis 43, fleischige 30 bis 36, gering genährte 22 bis 29; Färsen (Kalbinnen, Jungrinoer): vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 58, vollflei­schige 48 bis 54, fleischige 42 bis 47. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 72 bis 76, mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 71, geringe Kälber 55 bis 64. Schwein e. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 78 bis 80, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 78 bis 80, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 78 bis 80, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 70 bis 75, Sauen 65 bis 70. Marktverkauf. Rinder ruhig, Ueberftanb. Schweine schleppend, Ueberftanb. Kälber unb Schafe ruhig, ausverkauft.

Kunst und Wissenschaft.

Tagung der Vereinigung für gerichtliche Psychologie unb Psychiatrie in Hessen.

Die 26. Tagung der Vereinigung für gerichtliche Psychologie unb Psychiatrie in Hessen findet am Samstag, 27. Oktober, in Mainz statt. Aus dem reichhaltigen Programm seien hervorgehoben die Vorträge: Professor Kuhn (Gießen):Die Entwick­lung ber Erbbiologie"; Dr. Storch (Gießen): Persönlichkeitsforschung"; Dr. v. Heutig (Mün­chen):Kriminal-Psychologie"; Professor Fe t scher (Dresben):Praktische Gestaltung ber Kriminalbio logischen Forschung"

Gemälde-Versteigerung in Frankfurt.

Bei ber letzten Versteigerung von Gemälden alter unb neuer Meister im Auktionshause Bangel in Frankfurt a. M. würben u. a. folgende Höchstpreis! erzielt: Corot (Landschaft) 14 000 Mark, Daumier (Straßenmusikanten) 13 500, Trübner (Garten am Starnberger See) 6200, Feuerbach (Bildnis eines jungen Mädchens) 5200, Renoir (Landschaft) 4000, Courbet (Gänsehirtin) 3600 unb Pissarro (Land­schaft) 3500 Mark.

Das Tagebuch von Goethes Vater.

Das Tagebuch von Goethes Vater, von dessen Entstehen uns ber Dichter in Dichtung unb Wahr­heit berichtet, ist seltsamerweise bisher unveröffent­licht geblieben. Jetzt wirb bieses wertvolle Manu­skript burch Rubolf Glaser in feiner großangeleg- ten Biographie von Goethes Vater endlich ans Tageslicht gezogen. Das Buch erscheint demnächst im Verlage Quelle L- Meyer in Leipzig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschkostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt o. M.

Berlin

Frankfurt a. TI.

Berlin

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Schluß- Kurs

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Datum

20 10.

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Datum: | 20. 10.

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20. 10.

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DL Lnl.-Slblöl.-Schuld Aus- to|.-$Red)ten

Desgl. ohne AuSlos.-Rechte - - - 7% Fra»4 Hyv -Bk Goldpf. uw kündbar bis 1932

>% Rheinische Hyp.-Bank Ligu.. Saldos.

L.E.G obn. BortriegS-Obligatton., rückzahlbar 1932

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4% Oesterreichische Oolbrte..

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4% Ungarische Golbrte.

4% Ungarische StaatSr. v. 1910

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Serie I

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Ges. s. Gelte. Untern- ... 10

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Schlei. Elekte. ...... 10

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Essener Steinkohl«......8

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Harpener ....... .6

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Ilse Bergbau........8

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Goldschmidt ....... 6

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84,5 137,5

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282

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99,5 100,9

Philipp Holzmann......7

Heidelberger Cement .... 10

Cement Karlstadt ..... 8 Wayh & Freitag ...... 10

Schultheis Pahenhofa ... 15

Ostwerke ........12

Ber. Glanzstoff......18

Bernberg ...... . 14

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 7

Dessauer ®a«........8

Daimler Dlotore« ...... 0

Demag . ....... 0

Ablerwerke Klever ...... 6

Lubw. Loewe . ...... 10 Nal. Automobil ....... 0 Orenstein 4 Koppel . .... 6 Leonhard Tietz . . .... 6 Bamag-Mcguin . ...... O Franks. Maschine« ...... 6 Oi rinnet ...... 11

Heyligenftaedt ....... o Jung Han». . ...... .4

Mainkraftwerk» ....... 8

Miag ...... . 10

Nelarsulmer ....... 8

PeterS Union ........ 8 Gebr. Roeder . ...... 10 Boigt 4 Haesfner ...... 8 Eübd. Zucker ...... 8

_________________Bant

Berlin. 20. Oktober

Amerikanische 'Jlette.....

Belgische «Rottn ..... .

Dänische Noten ....... Englische Noten .......

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11

20

1 1 1 1 8 1 S3S I I 1 I I 1 1 1 1 1 1 1 1 | 1

- :;8 ' 3 SS 2 LÄSZZ

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. 2H.

Telegraphische Auszahlung.

Berlin. 20 Oktober

Held

Stiel

Französische Noten . . .

ÜUf

io, ir

Holländische Noten......

167,81

168,49

Italienische Noten ......

21,95

22,03

Norwegische Noten . ...

111,58

112,02

Deutsch-Oestrrr, i 100 Kronen

58.80

59,04

fltumäntsche Noten.....

2,535

2,555

Schwedische Noten ......

111,84

112,28

Schweizer Noten.......

80,54

80,86

1,7 44

67,72

Tschechoslowakische Roten

12.385

12,445

Ungarische Noten

72,96

73,26

20. Oktober

22 Oktob r

Amtliche Noti.rung

Amtliche Nokierunü

Geld

Briei

Geld

i

Amst.- Rott

168,14

168,48

168,09

168,43

Bucn.-AireS

1,765

1,769

1,764

1,763

Brss°Antw

58,29

58,41

58,26

58,93

111,9»

ISbriftumta

111,79

112,01

111,76

Kopenhagen

111,84

112,06

111,82

112,14

Stockholm

112,09

112,31

112,06

112,28

HelnngforS.

10,55

10,57

10,54

10,56

Italien. .

21,97

22,01

21,97

22,01

London. . .

20,344

20,384

20,336

20,376

Neuyork . .

4,1950

4,2030

4,1940

4,2020

Paris....

16,37

16,41

16,37

10,41

Schweiz . .

80,72

80,88

80,70

80,86

Spanien .

67,71

67,85

67,70

07,84

yovan . . . Rio de Fan

1,932

1,936

1,944

1,948

0,501

0,503

0,501

0,503

Wien in D-- Ceft adgeft & ;:

58,96

12,43

7,368

59,08

12,45

7,382

58,945

12,428

7,368

59,065

12,448

7,382

Budapest. .

73,12

73,26

73,08

73. *2

Bulgarien

.1,027

3,033

3,032

Lissabon

18,88

18,92

18,88

18,92

Danzig. .

81,32

81,48

81,31

81,47

(fonftantin.

2,123

2,127

2,114

2,118

Athen.

5,425

5,435

5,425

5,435

Kanada

4,1925

4,2005

4,1925

4,2005

Urn -not).

4,256

4,264

4,256

4,264

Cairo - . -

20.865

20.905

20,86

20,90