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Leider sind die Herrschaften nicht zu Hause.

Wie bedoure ich, daß Sie mich nicht angc- troffen haben, hätten Sie sich doch anarmeldct!

Wie gelungen, eben wollte ich bei Ihnen an­rufen!

Heute sehen Sie aber so vorteilhaft aus, wie schon lange nicht.

Bitte, würden Sie vielleicht so liebenswürdig sein und etwa- auf dem Klavier vortrogen?

Auf mein Wort: Sie sind die einzige Frau, die ich wahrhaft liebe.

Rein, danke, ich habe gar keinen Hunger.

Ach. das macht gar nichts Flecken auf Tisch­tüchern gehen ja wieder bei der Wäsche heraus.

Rein, dieses Glück! Wie ich mich freue, dah sich Ihre Tochter verlobt hat!

So konnte man noch viele Beispiele ausführen. Bevor man diese Redensarten gebraucht, sollte man sich prüfen, ob es denn nötig ist. sie so schnell onzuwenden. Meistens wird nämlich die älnwahrhastigkeit durchschaut und ruft somit das Gegenteil hervor von dem. was man möchte, nämlich.- Aerger und Verstimmung.

Isabella.

Wirtschaft.

SieSamman-Transalüon in Oberschlesien

Es hat Wohl selten ein Ereignis in der Wirt­schaft gegeben, bei dem soviel wider prechende Meldungen vorgelegen haben, wie bei der H a r - ri man-TranSaktion in Oberschle­sien. Dies mag, abgesehen davon, dah natürlich die Beteiligten, nämlich der polnische Staat, auf deutscher Seite die Charlottenhütte, bzw. der rheinische Großindustrielle Flick (Bereinigte Stahlwerke) und Harriman, solange die Ver­handlungen dauern, Stillschweigen bewahren, vor allem daran liegen, dah cs sich bei diesem ganzen Geschäft um ein Kapitalbeschaffungs- Problem und um nationalpolitische Interessen handelt. Das Kapitalbeschaffungs­problem hat sogar zwei Seiten. Vicht nur die in Frage kommenden 3 oberschl:sischen, ehemals deut­schen großen Industriewerke, die zusammen die ausschlaggebende Rolle in der oberschlesischen Schwerindustrie spielen, haben Kapital nötig, son­dern auch b?r polnische Staat selbst, dem daran gelegen ist, die in Polen drohende Arbeitslosig­keit, die auch auf diese grohen Werke übergreisen mühte, zu verhindern. Somit ist die polnische Regierung an dem Kapitalbeschaf^ungsprogramm der drei grohen Hüttenwerke selbst im höchsten Mähe interessiert. Die Frage ist nur die. ob es richtig ist, den Amerikaner Harriman, unter dessen Aegide die grohen Giesche-Werke bereits ihre Polonijicrung durchgemacht haben, mit seinen grohen Kapitalien her anzuziehen, und so in natio­nalpolitischer Hinsicht einen weiteren Fehler zu- u n g u n ft e n Deutschlands zu begehen. Bei den Gicschc-Werken lagen die Verhältnisse inso­fern anders, als bei ihnen tatsächlich eine zwin­gend' wirtschaftliche Votlaae vorhanden war. die ledoch im vorliegenden Falle, der in seiner Trag­weite sowohl wirtschaftlich als auch politisch viel weitergebend ist, nicht vorhanden ist. Die Gründe, die die deutschen Beteiligten bisher davon abge- balten haben, die für die notwendige Rationalisie­rung und Modernisierung der drei Hüttenwerke erforderlichen Mittel zu investieren, um so mehr, als diese Werke zu 65 bis 70 Proz. ihrer Pro­duktion auf den Export angewiesen sind, hangen mit der juristisch-wirtschaftlichen Frage der ganzen Angelegenheit zusammen, nämlich der Lösung dor Liquidationsfrage, da dem polni­schen Staat das allerdings bis zum Iahre 1937 Ruhende Recht der Liquidation zusteht. Man darf axspannt sein, wie sich der polnische Staat, der, wie oben gesagt, selbst äußerstes Interesse an Le. Kapitalinvestierung Harrimans hat, seht be­reits bindend in dieser Frage sestlegen wird, denn auch Harriman würde von einer Kapitol- invcstition. die schließlich 6ci ihrem beträcht­lichen Umfange die Stabilität der Be- fihverhält nisse genau so wie für deutsche Investitionen zur Voraussetzung hat, absehen, wenn nicht der polnische Staat eine ihn befriedi­gende Erklärung in der Liquidations rag: obgibt. Es muh also bei den Verhandlungen ein Aus­gleich zwischen der auf Polonisierung gerichteten Politik Polens, die den rcichsdeulschen Inter­essen zuwidcrläust. und der Jnvestitionspolitik Harrimans, die natürlich die wirtschaftlichen Ge­sichtspunkte in dm Vordergrund stellt denn Harriman will an diesem Geschäft verdienen gefunden werden. Man erkennt somit, dah auch für den Fall einer Einigung zwischen Harriman und dem polnischen Staat, bzw. eincS Vochgcbens des polnischen Staates, daS nationalpolitische Ergebnis nicht so ungünstig

ausfallen kann wie man gemeinhin annimmt. Selbstverständlich häng» es auch von der Höhe 6er Beteiligungen Harrimans ab. je nach dem. ob er eine WinderheitS- oder Majoritätsbetciligung erwirbt. Die Ziffern h erübcr waren b'sher nur Schätzung

Weitere günstige Aussichten der deutschen Flachsernte Wie der Reichs- verband der deutfchen Flachsröst-Industrie e. V. in Sorau mitteilt, sind d.e diesjährigen quali­tativen und guantita.ijcn Aus fichten der deut- schm Flachsernte so günstig, dah die deutschen Röstanstaltcn voraus'.chtlich hinreichend beschäf­tigt werden dürsten. Da sind in Deutschland ferner neue Schwingmaschinen in Benutzung ge­nommen worden, die sowohl eine höhere Fofer- ausbeute wie eine Senkung der Erzeugerkosten sichern. Der vorjährige Erzeugungslredir des Reichs an die Röster zum Zweck des Ankaufs von RohslachS wird nunmehr teilwei e zum An­kauf solcher Maschinen verwandt werden.,

'ZusommenschlußimDcrsicheriings- q e s ch ä f t.Eos", Deutscher Bestattungs- und Der- sicherungsoerein auf Gegenseitigkeit in Düsseldorf bat in der kürzlich abgehaltenen Mitgliederoersomm- lung beschlossen, mit derExcelsior", Lebensversiche- rungs - A.-G. in Berlin unter der Firma ..Eos L-Excelsior", bereinigte Bestattungs- und Lebensversicherungsgesellschaften, zusammenzuarbei­ten. Das Aktienkapital der Bereinigten Gefellschaf« ten, an denen die größten Rückversicherungsgesell- schäften interessiert sind, beträgt Drei Millionen Reichsmark.

jünöermarff in Giehcn.

Auf dem gestrigen Rindermarkt in Gießen standen 991 Stück Großvieh und 252 Kälber zum Berkaus. Der Handel war sehr lebhaft. Der Markt wurde ge­räumt. Mai, bezahlte für Kühe 1. Qualität 500 bis 650 Mark, 2. Qualität 350 bis 450 Mark, 3. Qualität 150 bis 250 Mark: Rinder, ein- und zweijährig, 100 bis 200 Mark: Kälber je Pfund Lebendgewicht 50 bis 55 Pfennig.

KranL.urtcr Börjc

Frankfurt, 22. Aug. Tendenz freundlich. Die allgemeine Börsenloge hat sich wenig geändert. Borbörslich wurden im Anschluß an die freundliche Haltung Der gestrigen Abendborse fast durchweg hohe Kurse genannt, da die trotz höheren Geldsatzes an der Remiorker Börse auch gestern anhaltende Haussebewegung anregte. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs mußte man, wie schon so oft, feststellen, daß sich infolge der weiterhin großen Geschäftsstille und des andauernden minimalen Qrderseingangs die vorbörslichen Kurse meist nicht halten und nur einige Spezialwerte, für die sich Interesse bemerkbar machte, Kursbesserungen gegen die Abendbörse erzielen konnten. Die ersten Kurse lagen nicht einheitlich. Die Stimmung blieb jedoch durchaus freundlich. Die Spekulation bekun­dete weiter etwas Deckungsneigung, andererseits wurden aber wieder kleine Abgaben im Zusammen- hang mit dem naheliegenden Ultimo vorgenommen. Bon den Autowerken konnten sich Adler weiter Atnei Prozent erholen. Am Elettromarkt waren Loh» meper plus 1,75 Proz. gebessert. Sonst war das Ge­schäft sehr minimal, Chade und Gesfürel lagen leicht obgeschwächt. Siemens behauptet. Farben eröffne­ten ) Prozent niedriger. Scheideanstalt und Holz­verkohlung knapp behauptet. Don den Zellstoff­werten zogen Aschaffenburger erneut 1 Proz. an, Waldhof Dagegen 1,25 Proz. schwächer. Montan­werte lagen unbeeinflußt von Dem erhöhten Absatz Des Rheinisch-westfälischen Kohlcnsvndikats im Juli still und meist gut behauptet. Schiffahrtswerte und Banken fast geschäftslos. Rur Reichsbank waren plus 2 Proz. weiter verlangt. Am Rentenmarkt war das Geschäft lebhaft, gefragt waren Rumänen, Ana­tolier und Mexikaner fester Deutsche Anleihen blie­ben etwa behauptet. Später konnten sich für einige Werte Kursbesserungen durchsetzen, so waren Farben 1,50, AEG. 2 Proz. erhöht. Die im Verlaufe bekanntwerdende Außenhandels­bilanz für Juli machte trotz der um 53 Millionen Mark gefteigerten Passivität im großen und ganzen keinen ungünstigen Eindruck. Der Geldmarkt war auch heute leicht. Tägl chcs Geld war mit 5,50 Proz. erhältlich, Monatsgeld weiter leicht knapp. Am De­visenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1980, gegen Pfund 20,370, London gegen Kabel 4,8530, Paris 124,53, Mailand 92,80, Madrid 29,80, Hol­land 12,10*.

Berliner Börse.

Berlin, 22. August. Die hohen Vormittags- taten konnten sich zu Beginn des offiziellen Ver­kehrs nicht behaupten, doch war die Stimmung bei 1 bis 2 v. H. höheren Kur en 3 u in e i ft freund- l i ch. Dos Geschäft blieb unverändert Hein, verein­zelt schritt die Spekulation zu Deckungen. Bezeich- nend für den ganzen Geschästsumfang war die An­

zahl der gestrichenen Kurse, die bei einer Anzahl von 80 ungefähr 40 v. H. aller Kurse ausmacht. Es lagen heute verhältnismäßig günstige Momente vor, so die Hauste in Reuyork trotz weiterer An­spannung des Tagesgeldsatzes. Die Aussichten der Kunstseideindustrie sind im allgemeinen gut, man rechnet mit einer Erhöhung des Bedarfes. Das Londoner Abkommen über Deutschlands Derpflich- tungen zur Reparationslieferung von Farben laßt für diese Werte gute Aussichten erhoffen. Auch die Außenhandelsbilanz bat im Juli eine Besserung erfahren. Die Ausfuhr hat sich um 21,20 Millionen Mark gebessert, immerhin beträgt die Passivität insgesamt 269 Millionen Mark. Der Tagesgeldmarkt war unverändert, und Tagesgeld blieb bei 4,5 bis 6 0. H. leicht. Am Elettromarkt büßten Akkumulatoren fast 10 0. H. ein, in Reak­tion auf die letzten Steigerungen. Hammerfen ver­loren 3,5 v. H, während Stöhr dasselbe gewannen. Reichsbank waren etwas lebhaft und zogen um 2 0. H. an. Deutsche Anleihen waren unverändert, Ausländer put behauptet, zum Teil etwas fester. Im Verlaufe konnten sich Die Anfangskurse nicht behaupten. Das Geschäft ließ noch bedeutend nach, nur Deutsche Waffen konnten auf Käufe, angeblich von Verwaltungsseite, 1^5 v.H. anziehen.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Aug. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte heute am Houptmorkte in weiter schwacher Haltung. Weizen tonnte sich behaupten, während Roggen 0,25 Marl noch- geben muhte. Ebenso verlor Sommergerste. Es wurden notiert: Weizen 24,10 bis 25 Mk., Roggen 22,19 bis 23. Sommergerste (für Brauzwecke) 26,50. Hafer (inL) 26. (ausl.i 22,25 bis 22.75, Mais igelb, für Futterzwecke) 21,75. Weizen­mehl f süddeutsches, Spezial 0) 33.50 bis 34 Mk. Tendenz: schwach.

Turnen, Sport und Spiel.

Lahn-Oimsberg-Gau.

Gute Erfolge hatte der Turnverein c. 03. Wieseck durch seine von dem Lohn-Dünsberg- Gau zur Teilnahme an dem Geräte-Sechs- kamps der Dundesmei st erschaffen des Allgemeinen Deutschen Turnerbundes bestimmten Turnerinnen zu verzeichnen.

Mit 102 Puntten wurde Paula Hilde­brandt 5. Siegerin: nut 97 Punkten Gertrud Gerlach 8. Siegerin: mit 96 Puickten Anna Bernhardt 9. Siegerin. Von den Turnern beteiligte sich Heinrich Römer am Zehntampf und ging aus diesem als 16. Sieger hervor.

Infolge telegraphischer Hebetmitilung der Er­gebnisse konnten von dem Vorstand Vorbereitungen zu einem würdigen Empfang der aus dem Schwa­benland Zurückkehrenden getroffen werden. Olm Dorfeingang hatten sich eine große Anzahl Tur­nerinnen und Turner, sowie Schülerinnen und Schüler eingefunden, um den Preisträgern ein turnerisches Geleit zu geben. Mit Musik, aus­geführt von dem Mandolinenorcheftcr zu Wieseck. beweg-te sich ein stattlicher Zug nach dem Vereins- lokal. Hier fand eine Begrüßung der Siegerinnen und des Siegers durch das Vorstandsmitglied Daupert statt, der in seinen Ausführungen u. a. auf den hohen erzieherischen Wert des Turnens hinwies und die Iugend zur regen körperlichen Betätigung aufforberte. Erne rege Aussprache über das im herrlichen Schwabenland Erlebte, sowie ein von dem Turnwart gegebener Bericht über die Abwicklung der Wettkämpfe und einige gut uorgetragene Kon^rtstücke des Man- dolmenorchesters füllten Den für alle gewiß reichen Abend aus.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Der letzte Sonntag sah als einzige Senioren - begegnung auf dem Sportplatz an der Liebiqshöhs die Alten Herren 1900s gegen die "Alten Herren vom Q3ercin für Leibesübungen 1919 Lauterbach tätig. Die Gäste hatten aber kaum Alte Herren in ihren Reihen, so daß es ihnen gelang, über die Einheimischen einen knappen 1:0-Sieg zu erringen. Das entscheidende Tor fiel schon in der fünften Minute der ersten Spielhälfte, in welcher 1900 nur zehn Spieler im Feld hatte. Späterhin hatte auch der Plahverein mehrfach Gelegenheit zu Ausgleich und Sieg, jedoch nichts wollte gelingen, da das Spiel des Sturmes zu sehr zerfahren war.

Die 1. Iugend konnte anschließend, auch nur mit zehn Spieler spielend, gegen die 1. Iugend der Sportabteilung des Turnvereins Lollar einen überlegenen 6:1 -Sieg erringen. Bis zur Pause stand das Spiel 1:0 für 1900 und Dann glichen die Gäste durch einen forschen Angriff sogar aus. unterlagen aber gegen Schluß ihrem eigenen Tempo. Das Spiel war von Anbeginn an span­nend und fair.

e. 2. xjDie i.r g.gca öle 1. Iu- genb des dortigen Sport-ElubS .Viktoria" 1912 spielte, mußte 'ich dem eifrigen Gastgeber 3: 1 Augen. Die Gießener spielten erstmals zusammen. Be-. dem Wechsel führte Ridda 3:0. Einen Elf. metcr hirl: der Gießener Torhüter. In ter zw.tten Hälfte tosten d.e Gießener weit besser, erzielten ledoch nur ein Gegentor, obwohl es mir etwas Gluck zum Ausgleich reichen konnte.

D. f. B. Handball.

Heute abend findet aus dem WoldfporU>la» ein Handballgesellschaftsspiel zwilchen der ersten Mannschaft der h.e.igen Oberrrattchulc un* Der ersten Handballelf des B. f.B. statt Die Öber- rcalKbulc hat eine Mannschaft zusammengestellt, d,e als sehr spielstark zu bezeichnen ist \mb al* Eegnet nicht unterschätzt werden bat'. Die Platz­mannschaft tritt ebenfalls in recht guter Be­setzung an.

Handball in Großen-Linden.

Io. Grohen-cinden Iugend Io. 1846 II 3:5 (2:2).

Am Sonntag trafen sich diese Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel. Dießen war durch einige Spieler der l. Mannschaft Octtigrtt und der Platzmannschaft körperlich sehr ftarfuberfcger. was auch für den Epielausgang ausschlaggebend war. Bis zur Halbzeit waren sich beide Mann­schaften gleichwertig, was das 2:2-Reluttat be­weist. Rach der Pause machte sich die körperliche ilcberlcgenbeit der Gäste immer mehr bemerkbar, wodurch sie noch drei weitere Tore erzielten, wäh­rend der Mittelläufer Großen-LindenS an-chln'- ßend on einen Strafstoß noch ein Tor Dagegen- sehen konnte. Schiedsrichter Selb. Mtv. Dietzen, leitete sehr gut.

Letzte Nachrichten.

Oie Zusammenkunft GtrescmannS ~ mit poincai-6.

Reui) ork, 22 Aug. <WTB Funkspruch ) Herold Tribüne" hebt in einem längeren Bericht nus Paris Die Bedeutung des e r ft e n Zusam­mentreffens D r. otre,ernannt mit PoincarL hervor und bemerkt, man erwarte in Paris allgemein eine Erörterung der deut­schen Wünsche, wobei man von der Voraus­setzung ousgehe, daß Deutschland die I n i t i a- tive zu dieser Erörterung ergreifen werde. Zedeo- falls werde eine solche Erörterung von größter Be­deutung sein, da es bekannt sei, daß Poincart Die Vorschläge Gilberts für Die Festsetzung der Schuldsumme mit Interesse angehört Hobe.

Sronfreichet angebliche Bedingungen für die Räumung.

Neuyork, 22. Aug. (WTB. Funkspruch.)Neu- York Times" meldet aus Poris, Frankreich« Bedingungen für Die Räumung Des Rheinlondes seien Die Mitwirkung Deutsch- lonDs bei Der baldigen Unterbringung Der vorn Dawesplan vorgesehenen Eisen- bahn- und Industriebond», Die Zusiche­rung Der Aufgabe Der Plane ein es A n - schlusses Oesterreichs an DeutschlonD, die internationale Kontrolle Des Rheinlandes zwecks Sicherung Der neutralen Zone, Die Verständigung zwischen Deutschland und Polen und die Leistung einer Entschädigung von 7 Milliarden Mark aus her Okkupation Belgiens. Der Hauptwerk werde jedoch nur Der ersten ForDerung beigelegt.

3ur Krage der ausgebildeten Reserven.

L o n D o n , 22. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der politische Mitarbeiter DesManchester GuarDian" berichtet auf GrunD von Mitteilungen von zustän- Diger Seite, daß Großbritannien in Der Frage Der ausgebildeten Reserven nach­gegeben, d. h. sein Einverständnis mit der fran­zösischen Auffassung erklärt habe, wonach bei Berechnung der militärischen Stärke eines Landes die ausgebildeten Reserven eines Landes nicht berücksichtigt werden sollen.

Bombenattentat auf das italienische Konsulat in Lüttich.

Berlin, 22. August. (TU. Drahtmeldung.) In der letzten Rächt wurde auf die Wohnung des italienischen Konsuls in Lüttich em Bombenanschlag verübt. Die Bombe beschä­digte hie Fassade des Hauses. Der Konsul selbst war nicht anwesend. Der Hauswart wurde verletzt. Die Untersuchung Dauert noch an. Der Täter ist bis­her noch unbekannt. Zweifellos handelt es sich um einen ontifoszistischen Anschlag

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Hie Dinier Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. ReichSbankdiSkont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

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