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von Kotzebue in
ba8 Pfund: Butter 160 bis 180; Matte 30 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 40 45; Weihkraut 25 bis 30; Rotkraut 40 bis
biS 45;
Schriftsteller Ludwig Quidde in Bremen geb.; — 1918: Litauen erklärt sich als selbständiger Staat; — 1924: der Kolonialpolitiker Joachim Graf von Pfeil in Friedersdorf gest. (geb. 1857).
Stadttheater Gießen.
Man schreibt uns: AIS nächste Fremdenvorstellung wird am Sonntag, 25. d. M., Ludwig Fuldas »Höhensonne" gegeben, das feine und aktuelle Lustspiel, das zwei Stunden köstlicher Unterhaltung und viel zu lachen bringt. Trotz des großen Beifalls, den die seitherigen Aufführungen fanden, wird diese Vorstellung am Sonntag die letzte des Stückes sein, da im weiteren Spielplanentwurf kein Platz mehr für eine nochmalige Wiederholung ist.
Cs gelten ermäßigte Preise. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr. 3n der Rolle der Angela gastiert Fräulein Eva Christa aus Regensburg aus Anstellung.
Dorbestellannahmen sind eingerichtet: Krofdorf: bei Kaufmann Karl Wagner, Haupt
gelbe Rüben 25; rote Rüben 25; Spinat 45 bis 60; Unter-Kohlrabi 10 bis 12; Grünkohl 45; Rosenkohl 60 bis 80; Feldsalat 150 bis 180; Endivien 100 bis 120; Tomaten 130; Zwiebeln 25; Meerrettich 40 bis 100; Schwarzwurzeln 60 bis 90; Kartoffeln 4 bis 5; Aepfel 10 bis 18: Birnen 10 bis 15; Suppenhühner 100 bis 120; das Stück: Eier 11 bis 12; Blumenkohl 60 bis
180; Salat 40; Lauch 10 bis 25; Sellerie bis 50; das Bund: Radieschen 30 Pfennig.
Gs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt
. . -■ --- — bis
Aus -er provinziashauptsiadt.
Giehen, den 22. März 1928.
Das „harmlose" Wort.
Du redest heute dieses und morgen jenes, und denkst dir nicht immer viel dabei. ES ist ja nur Scherz, ein leicht hingeworsener Gedanke, eine flüchtige Eingebung, wie sie die Stunde gibt, die Minute, die flüchtig verrinnt. Gar nichts Bedeutsames hast du hineingelegt, allenfalls ein wenig Spott über die. zu denen du das Wort sprachst. Möglich auch dab da« Wort nur Mittel sein sollte, dab du hören wolltest, was dir die andern daraus zu sagen haben, und dah du so tiefer in sie hineinlauschen wolltest, al« es dir sonst möglich ist, ihr wahres Denken zu erkennen.
Aber plötzlich kehrt sich das Wort um. Die andern haben es anders aufgefabt. haben ihm einen andern Sinn untergelegt. Selten, dah es ein dir freundlicher Sinn sein wird. Diel eher, daß das Wort eine Art Wechsel wird, den du einlösen muht. »Er hat es ja selbst gesagt", heißt e«. Und der harmlose Scherz ist überraschend zum blutigen Ernst geworden. Du hast dich in einer Laune schlechter hingestellt, als du bist, hast dir Eigenschaften, Leidenschaften, Rei- gungen angedichtet, die du gar nicht besitzt, hast geglaubt, die andern würden von selbst erkennen, dab du gar nicht so bist. Und sie haben ganz anders gehandelt, als du erwartet hast, sie haben in dein Wort einen viel schlimmeren Sinn gelegt, als du jemals vermuten konntest. So ist das »harmlose" Wort mit einemmal gar nicht so harmlos, sondern im Gegenteil ein recht gefährlicher Geselle geworden. Eine Waffe sollte es vielleicht gegen die andern sein, und nun hat sich die Waffe gegen dich selbst gewandt. Die andern hast du ein wenig ritzen wollen, und dir werden Wunden geschlagen.
Keiner entgeht diesen Erfahrungen. Jeder macht sie. Richt einmal, sondern hundertmal. Dielleicht täglich. Und wird immer wieder denselben Fehler begehen, auch wenn er sich vornimmt, seine Worte besser zu hüten. Das Wort ist ein heimtückisch-scharfes Werkzeug, und erst bittere Erfahrungen führen zur sorgsamen Beherrschung. Ganz entgehen wird man seiner Heimtücke auch bei aller Vorsicht nicht. Und man braucht doch auch das Wort, es ist unentbehrlich. Also muh man sich auch mit den Dachteilen abfinden, die in ihm liegen. Aber dadurch kann man dem Rachteil ein wenig von seinem Gewicht nehmen, wenn man auch das harmlose Wort nicht mit der Unwahrheit, in jeder Form, in Verbindung bringt, dah man dem Wort jenen wahren Goldgehalt gibt, den er haben soll, wenn es Bedeutung und QBert erlangen soll: Die Wahrheit. Dann ist das Wort harmlos und doch nicht unbedeutend, dann hat es Gewicht und ist doch nicht schwer, bann ist es scharf und trifft doch den nicht, der es als Waffe führt gegen die Welt, die sich zwar vom Schein blenden läßt und doch dem Rur-Scheinen- Wollen mißtraut. — r.
Daten für Freitag, 23. März
Sonnenaufgang 5,57 Uhr, Sonnenuntergang 18,17 Uhr. — Mondaufgang 7,01 Uhr, Mond-
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Freitag, den 23. März.
Kapelle des Alten Friedhofs. 6 Uhr: Passionsandacht, Pfarroerwalter Dotzert.
Samstag, den 24. März.
Kapelle des Alten Friedhofs. 2 Uhr: Beichte für die Konfirmanden aus der Luthergemeinde und deren Angehörige, Pfarrer Lenz.
Jlrael'.tlkche Gemeinden.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 24. März. Borabend 6.30 Uhr; morgens 9; abends 6.50 und 7.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 24. März. Freitag abend 6.15 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7.30: Wochengottesdienst: moraeng 6.30: abends 6 Uhr.
Borirotizen.
— Tageskalender für Donnerstag. Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein: 8.15 Uhr, Großer Hörsaal der Universität, Lichtbilderoortrag von Professor Dr. Erhard: „Die Berchtesgadener Alpen". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Manege" — Astoria-Lichlspiele: „Der Held von Sonora".
— Dom Konzertverein wird uns geschrieben: Am Sonntag, 25. März, findet in der neuen Universitäts-Aula das letzte Abonnementskonzert in diesem Winter statt. Durch einen glücklichen Zufall gelang es, den bekannten Geiger Prof. Gustav Havemann, der unseren Besuchern von früher her in bester Erinnerung sein wird, dafür zu gewinnen. Als Führer einer Trio-Vereinigung wird er zusammen mit dem Cellisten Adolf Steiner aus Berlin und Frau Lydia Hoffmann-Behrendt, einer heroor- ragenden und von der Kritik als markante Erscheinung anerkannten Berliner Pianistin, drei köstliche Klaviertrios vortragen, Bei den wenigen bekannten, gut eingespielten und wirklich hervorragenden Trio-Vereinigungen konnte diese Musi^gattung in den letzten Jahren nicht in dem Maße, wie sie es verdient, gepflegt werden. Die letzte derartige Darbietung war die der Kölner Künstler Uzielli und Genossen, die aber schon viele Jahre zurückliegt. Unsere Musikfreunde haben diese Lücke mit Bedauern empfunden. Bei Meister Trautmanns Lebenszeiten waren es immer Feierstunden, jährlich dreimal durch ihn, Redner und Heger solche Kammermusik in prächtigen Aufführungen zu erleben. Diese Erinnerungen wieder zu beleben, versucht das bevorstehende Konzert mit dem Vortrage dreier berühmter Kompositionen, nämlich der Klavier- Trios von Brahms in bl-Dur, Max Reger in E-QHoll und des ewig schönen 6-Dur-Trios von Schubert.
Der außerordentliche Professor Lic. theol. Dr. phil. Walter Baumgartner in Marburg hat einen Ruf an die Universität Gießen als Nachfolger von Prof. D. Hans Schmidt auf den Lehrstuhl des Alten Testaments erhalten.
Personalien. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Wilhelm Krämer zu Ober- Breidenbach die eoPfarrstelle zu Angersbach, De- kanat Lauterbach, übertragen. — In den Ruhestand tritt am 1. April auf Grund des Altersgrenzegesetzes der Förster Heinrich Z i m m e r zu Bisses, Kreis Büdingen.
•* Geschäftsverkehr am kommenden Sonntag. Das Polizeiamt teilt mit: Auf Grund des § 105b Abs. 2 der Reichsgewerbeordnung ist für alle Geschäftszweige des Handelsgewerbes der Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen, die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern am nächsten Sonntag, 25. März, in der Zeit vom 11 bis 18 Uhr gestattet.
ftraße 79. Lich: bei der Buchhandlung Hermann Vollmann, Wißmar: bei der Schreibwarenhand- lung H. Kümmel, Großen-Buseck: bei K. Schmidt. Kaiserstraße 27.
Drohende Mäuseplage!
Don sachverständiger Seite wird uns geschrieben: Die Feldmäuse haben außerordentlich gut durchwintert. Die schädlichen Rager bevölkern scharenweise Wiesen, Ackerraine, Gärten und Wegeränder, überhaupt alle trockner liegenden Plätze. Da die Feldmaus sich bekanntlich ungemein vermehrt, bedeutet jede jetzt getötete Maus eine Verringerung der Gefahr. Die beste Bekämpfung ist die durch Legen von Gift in Form von Zelirkörnern. Städte und Gemeinden sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehenl
Gießener Mochenrnarktpreise
•• Zur Vermeidung von Waldbrän- d e n wird wiederholt darauf hingewiesen, daß jegliches Feueranzünden im Walde und in dessen Rahe, sowie das Wegwerfen von glimmenben Streichhölzern, Zigarren-, Zigarettenresten usw. sehr gefährlich und streng verboten ist (vgl. die gestrige Bekanntmachung).
•• Straßensperre. Wegen Vornahme von Wasserleitungsarbeiten wird die Provinzialstraße Grünberg—Röthges, Ortsdurchfahrt Grünberg, bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt durch die Vorstadt. Die Fahrbahn der Provinzialstraße Queckborn—©rünbetg in der Ortsdurchfahrt Queckborn ist wegen Verlegung einer Wasserleitung teilweise mit Erdmassen und Materialien belegt und nur vorsichtig und langsam zu befaßten.
•• Für Kleinpflasterungen in der Provinz Oberhessen sind im Rechnungsjahr 1928 folgende Straßenstrecken in Aussicht genommen: Rieder-Weisel — Rieder-Mörlen 3.4 Kilometer; vor und hinter Kloppenheim 1.5 Kilometer; Vilbelcr-Berg (Granitpflastrr) 0,7 Kilometer; Büches — Büdingen 0,7 Kilometer; Utphe — Berstadt 1,5 Kilometer; Berstadt — Echzell (Abzweig) 2.2 Kilometer; Ridda — Ranstadt 2,5 Kilometer; Ossenheim — Rieder-Florstadt 1.3 Kilometer; Ober-Florstadt — Staden 2,2 Kilometer; Ortsausgang Schotten (Rainrod) 0,4 Kilometer; Gießen — Marburg (bei der Odenhausener Abfahrt) 0,6 Kilometer; Gießen- Steinbach 2,0 Kilometer und Gießen-Grünberg von Kilometerstein 3 bis Kilometerstein 7 (Waldstraße) 4 Kilometer. Hiernach sind in Oberhessen 1928 im ganzen 26,1 Kilometer zu pflastern vorgesehen. Zwischen der Provinzialverwaltung und der Stadt ®ießen schweben Verhandlungen wegen der Uebernahme der. Grünberger Landstraße, soweit diese innerhalb der bebauten oder für die Bebauung vorgesehenen Stadtgrenze liegt, auf die Stadt, Außer den Kleinstraßenstrecken sollen aus Provinzialstraßen in 1928 noch etwa 10 Kilometer Halbschwere Bitumen-Straßendecken hergestellt werden. Der Provinzialtag hat seine Zustimmung dazu gegeben, damit der Provinzialausschuß in 1928 eine Anleihe ausneymen kann, von welcher Summe etwa Zweidrittel für die geplanten Straßenhcrstellungen Verwendung finden.
*♦ Umgestaltung desSchiffenberger Wegs beim Bahnübergang. Die Erd- und Planierungsarbeiten für die Umgestaltung des vorderen Teils des Schiffenberger Wegs werden unter Hinzuziehung von Straßenarbeitern nunmehr zur Ausführung gebracht. Gleichzeitig wird für den Wasserabfluß durch Anlage von Gossen und Sinkkasten gesorgt, ebenso werden die notwendigen Bürgersteige hergestellt. Hierdurch wird den Anliegern ein lang gehegter Wunsch erfüllt und das Straßenbild an dieser Stelle wesentlich verbessert.
** Von der Bautätigkeit beim Kugelberg. In der Fuldaer Straße, der neuangelegten Straße zwischen der Straße „Am Kugelberg" und der Bahnstrecke Gießen—Fulda, herrscht zur Zeit ein sehr reges Treiben. Die in dieser neuen Straße im Laufe des vorigen Jahres im Rohbau errichteten Wohnhäuser sind nun fertiggestellt und zum größten Teil in den letzten Tagen bereits bezogen worden. Zur Zeit werden die Vor« und Hausgärten einge- friedigt, ferner werden die Vor- und Hausgärten durch Anfahren und Ueberfchütten mit guter Erde zur Bewirtschaftung hergestellt. Die Straßenbeleuch- tung in dieser neuen Straße ist auch bereits vor einiger Zeit angelegt worden.
** Vom „Professoren« cf". Ein neuer Stadtteil ist am sogenannten „Professoreneck", an der Straßengabelung nach Reiskirchen und Rödgen, im Entstehen begriffen. Während dort zu Beginn des vorigen Jahres nur wenige Wohnhäuser standen, sind im Laufe des vergangenen Jahres einige weitere im Rohbau errichtet morden, an deren Fertigstellung zur Zeit gearbeitet wird. In diesem Jahr sollen nun wieder einige weitere Bauten begonnen werden. Es ist aber wünschenswert, daß die Straßenbeleuchtung, die zur Zeit nur bis zum Schützenhaus geht, bis zu diesem neuen Stadtteil hin verlängert wird.
** D i e Schul- und Jugendgruppen des D. D. A. Gießen (Verein für das Deut ch un Im Auslande) ver. nsta"en am Samstagabend und Sonntagnachmittag im Cafö Leib intereffante Vorführungen, deren Besuch zur Förderung der guten Sache bestens empfohlen sei. Man beachte die heutige Anzeige.
** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarki: 1291 Kälber, 413 Schafe und 417 Schweine.
Berliner Börse.
Berlin, 22. März. (WTB. Funkspruch.) Eine Tendenz ist im heutigen Frühverkehr noch nicht erkennbar. Entscheidende Momente liegen nicht vor. Man schätzt gestrige Abendkurse. Glanzstoff 718 bis 720. Am Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124,02, Mailand 92,40, Madrid 29,14, London gegen Kabel 4,8825 und die Reichsmark gegen Kabel 4-1815.
— Ein kleiner Aukobranb entstand heute vormittag gegen 9.15 Uhr In der Autohalle der Provinzialdirektion in der Ostanlage. GS gelang den Angestellten, bas Auto rasch aus der Halle zu bringen und den Brand mit Hilf« eines FeuerlöschapparateS schnell zu unterdrücken. Die alarmierte Feuerwehr brauchte nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Das Auto hat am Vorderteil einige Beschädigungen erlitten.
** Allgemeiner Den tscher Frauenverein. Man berichtet uns: Am 9. April feiert Helene Lange, die Dorkämpferin der deutschen Frauenbewegung, chren 80. Gevurtstag. Aus diesem Grunde gestaltete der Allgemeine Deutsche Frauenverein — auch er ist eine Schöpfung der Jubilarin — seine Märzsitzung zu einer Feier für Helens Lange, Frau Pros. Eigener hatte es übernommen, den sehr zahlreich erschienenen Zuhörerinnen in einem eindrucksvollen Vortrag darzulegen, wieviel wir der Frauenbewegung und in erster Linie der Persönlichkeit von Helene Lange verdanken. Die Generatton, die heute im Berufsleben steht, und noch mehr diejenige, die sich jetzt daraus vorbereitet, nimmt es meist als lelbstverständlich hin, daß ihr so viele Möglichkeiten der Ausbildung geboten werden. Welche Schwierigkeiten aber zu überwinden waren und in welch verhältnismäßig kurzer Zeit eine durchgreifende Wandlung auf dein Gebiet der weiblichen Erziehung und Berufstätigkeit herbeigeführt wurde, das brachte die Vortragende in der Lebensgefchichte von Helene Lange vorzüglich zum Ausdruck. Die Erziehung Helene Ganges war typisch für die des wohlbehüteten jungen Mädchens aus guter Familie in jener Zeit. Sie hatte sck/were Kämpfe zu bestehen, bis man ihr erlaubte, das Lehrerinneneramen abzulegen. Nachdem sie das aber' durchgeletzt, bildete sie sich unablässig selbst weiter, gründete u. a. 1865 den Allgemeinen Deutschen Frauenoerein, fthrieb eine viel angefeindete Broschüre über Mädcyenschulbildung und konnte dann endlich die ersten Realkurse in Berlin einvich- ten. 1893 wurden Gymnasialkurse für Frauen eingeführt und drei Jahre später bestanden die ersten Teilnehmerinnen ihr Abitur. Im Jahre 1900 wurde die erste Studenttn in Deutsckland immatrikuliert, und so folgte ein Fortschritt dem anderen. Es ist Vieles erreicht worden, aber doch können wir nicht sagen, daß mir heute in gesichertem Besitz dessen sind, was die Vorkämpferinnen der Frauenbewegung für uns erarbeitet haben. Deshalb müssen die Frauen als die Erzieherinnen der kommenden Generation stets der Verantwortung eingedenk sein, die auf ihnen liegt, wenn sie die Stellung der Frau auf beruflichem, politisckem und, nicht zuletzt, auf menschlichem Gebiet yeben wollen. An den Müttern ist es, daran zu arbeiten, daß das Verhältnis der Geschlechter zu einander sich reiner und würdiger gestaltet und die deutsche Frau wieder das erlange, was Tacitus als das „Heilige" in ihr gepriesen hat. So schloß die Rednerin ihren warmempfundenen Vortrag. Daran anschließend verlas die Vorsitzende, Frau Minna Reumann, einige schöne Strophen, die sie selbst für die Jubilarin
Untergang 20,35 Ahr.
1819: Der Dichter August Mannheim ermordet (geb. 1761); — 1849: Sieg der Oesterreicher unter Radetzky über die Sardinier bei Rovara; — 1858: der Politiker und
NETTO 5 Pta
JOE
LOE
Jeder wmünftiae Kandier wi rd tidt freuen!
So versicherte uns ein kluger Täch/rumn. als wir ihm mittetlten, dass wir eine, neste Cigarette mit der 'Parole bringen:
Hiles für den Jnhali. nichts mehr für äusseren Cuxus!
A' BÄTSCH A R I CIGARE


