Ausgabe 
21.8.1928
 
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des tlunflifk- Der Versuch, die Differenzen beizu- legen, ist am Montag nicht gelungen. Der lionöea- schlichter für Hessen Nassau, Gewerderat Schil l i ii g aus Hanau, wohnte den Verhandlungen bei und hot sich erboten, beiden Parteien einen Aus gleichsoorschlog zu unterbreiten, über den in einer weiteren Ätzung, die in Siegen staltfindet, endgültig entschieden werden soll.

Der Prei« fchutz in der Ziga - retten-Industrie. Die Arbeitsgemeinschaft de« deutschen Spezialhandel- mit Tabakwaren hat erneut den Kamps gegen die Prei-fchleude- reien der Zigaretten-Inoustrie ausgenommen. 48 Zigarettenstrmen, darunter säst sämtliche führen­den gröberen Betriebe, haben wiederum eine un­bedingte Erklärung abgegeben, die Kleinverkauf«- preise zu schützen und nötigenfalls gerichtlich gegen die Schleuderer vorzugehen Darunter be­finden sich u a Abdullah, Batschori, Eckstein, Darbaty, Halpau«, Hou- Neuerburg. Iasmahi, Muratti ReemtSma, Waldors-Aftoria. Penidze und Zuoan.

* Tn b a k st a t i st i k. Aach der amtlichen Aach- Weisung über den Oleucrtocrl der im ersten Bientel des Rechnungsjahre« 1928 (1. April bis 30. Juni) verkauften Tabakstcuerzeichen und der au- d?m Steuerwerl berechneten Menge der Er­zeugnisse belief sich der Lteuerwert der Zigarren aus 44.2 Mill. Mk, d. h 1603,9 Mill. Stück, der Zigaretten aus 108,4 Mill. Ml. d h 7494,0 Mill. Stück, von seingeschnittenem Aauchtabal aus 478 000 Mk., oder 87 000 Kilo, von Pfeifen­tabak aus 11,3 Mill. Mk.. oder 9,2 Mill. Kilo, von Kautabak auf 524 000 Mk. d h 60,30 Mill Stuck, von Schnupftabak aus 329 000 Mk. d h 560 000 Kilo und von Zigarettenhüllen aus 836 000 Mark, d. h. 557,5 Mill. Stück Zusammen ergibt sich ein Steuerwerk von 166,1 Mill. Mk. An Zigarettentabak sind im ersten Viertel de- Rech- nung-jahre- 9,5 Mill. Kilo in die Herstellung-- betriebe verbracht worden.

* Keine Erweiterung der Spreng­st ofs-Znteressengemet nschaft. Zu den Pressemeldungen über eine Erweiterung der S^r naitofl-3rt r Iscng m inschast criähr! WTB. Handelsdienst von unterrichteter Seite, dab ein ZntereNengemeinschastSvertrag zwilchen der G. L. lornheim A.-G. m Lippstadt und der durch einen Znteresiengemeinscha^t-verirag verbundenen Gustav Genschow A.-G. in Berlin und der Rheinisch-Westfälischen Sprengstofs-A. G. in Köln nicht abgeschlossen ist. Alle damit in Zusammen­hang stehenden Angaben, wie Divibendengarantie für d,e Dornheim-Aktien oder Umtausch dieser Aklien gegen I.-G.-Farben-Aktien. sind daher gleichfalls unzutresfend

* Verband hessischer Erwerbs- lind W i r t s ch a f t s a e n o s s e n s ch o s t c n e. V. i n Kassel. Der Verband veröffentlicht soeben das Ergebnis der zwei Monatsbilanzcn seiner Kredit­genossenschaften per 30. Juni 1928. Die berichtenden 25 Kreditgenossenschaften weisen hiernach eine Bi­lanzsumme von 38,7o Millionen Mark aus gegen 35,5 Millionen Mark Ende 1927. Labei sind die Geschästsgiitbaben der Mitglieder von 16 Millionen nnf 19,3 Millionen Mark, die Bankschulden von 1 Million Mark aus 1,4 Million Mark gestiegen, während die Einlagen in laufender Rechnung sich ungefähr mit 2.9 Millionen Mark auf gleicher Höhe hielten. Die bisherigen Verbindlichkeiten aus weiter begebenen Wechseln gingen von 3 Millionen auf 2,65 Millionen Mark zurück.

Gebrüder Roeder 01-0., Darmstadt. Der Frankfurter Dörsenvorstand gibt bekannt, das, vom 20. August d. 3. ab von den Aktien der Gebrüder Roeder QI.-©., Darmstadt, nur noch die Auminern 1 bi« 1500 über je 1000 Mk. und 1501 W 4500 über je 100 Mk. lieferbar sind.

* Au« dem Konzern der Frankfur­ter Allgemeinen Wie jetzt mitgeteilt wird, hat die Frankfurter Industriekredit-Oesellschaft mit beschränkter Haftung, die ein« Trägerin der OlbsatzffnanztcrungS-^lnteressen im Konzern der Frankfurter Allgemeinen Derlicherungs-Olktien- Vefellschaft ist, an dec in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgegründete Auskunftei W»s. Muller & To durch Erwerb von Anteilen Interesse genommen. Der Erwerb erfolgte aus ausländischem Besitz: die Auskunftei WtzS, Mul­ler & To. wird hiermit ein rein deutsche- Unter- nehmen.

* Deutsche Industriewerke A.-G Zu den Pressemeldungen über Einschränkungen in der Abteilung für Landmaschinenbau und teilweise Arbetberentlassungen teilt die Verwaltung der Deutsche Industriewerke A.-O., Beriin-Vpandau. dem WTB. -Handelsdienst mit. dah eS sich dabei um eme übliche saisonmähige Erscheinung handelt und dah an eine völlige Einstellung der Land- ma'chlnenerzeugung keineswegs gedacht wird.

Verein deutscher Oelsabriken in Mannheim DaS Unternehmen plant eine starke BetriebSerweiterung der Oelfabrikanlagen

in Spyck bei Lleve im Rheinland Mit den Ar­beiten ist bereit« begonnen worden Vorgesehen ist die Errichtung einer großen Extraktion-anlage, weiterhin der Bau einer ganzen Reihe von Lagersilos am Rheinufer. ES wird damit gerech­net, dah die neuen Anlagen bereit« Anfang nächsten Jahre« in Betrieb genommen werden können.

Fuch - sche Waggonfabrik, Heidel­berg Mangels gröberer Aufträge ist die FuchS- sche Waggonfabrik gezwungen, in dieser und der nächsten Woche 303 Arbeiter zu entlassen.

Aranifurtcr Börse.

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'

F r a n k f u r t o. M.. 21.Aug. Tendenz: schwä­cher. An der heutigen Böric war die Haltung allgemein schwächer. Die Spekulation ent­täuschte über die durch andauernde starke Zurück­haltung dec zweiten Hand bekundete Abgabe- neiaung, so daß aus ziemlich allen Märkten gleich- mäßig Kursrückgänge cintroten. Das Angebot ioar nicht sehr groß und übte bei der weiterhin sehr geringen Aufnahmelust einen beträchtlichen Druck auf das Kursnioeau aus. Die Stimmung war unsicher, da der pessimistische internationale Geld- markt wieder etwas in den Vordergrund trat. Da­bei verstimmte besonders die Ansicht der Neuyorker Finanzkreise, daß in Amerika bis Ende Oktober mit hohen Geldfätzen zu rechnen sei (tatsächlich ist ja bereits gestern in Neuyork eine merkliche Verknap­pung für Tagesgeld eingetreten). Die ersten Kurse gaben durchschnittlich gegen die gestrige Abendbörfe um 1 bis 2 v. H. nach. Starke Einbußen erlitten Kaliwerte, von denen Westeregeln 4,5 v. H., Aschersleben 2,25 o. H. verloren: Autowerte waren weiter angeboten. Adler gaben erneut 2,5 v. H. und Daimler 1,5 v. H. nach. I.-G.-Farben eröff­neten 2 v. H. schwächer. Scheideanstalt kaum ver­ändert. Bon den Elektrowerten waren AEG. und Lahmeycr je 1,5 v. H., Schnckert und Siemens um 2 v. H. schwächer. Chade mit minus 3 Mark und Licht ft Kraft mit minus 2H v. H. etwas stärker an- geboten. Banken, Schiffahrtswerte und Montan- werte gaben bei kleinsten Umsätzen 1 bis 2 v. H. nach. Deutsche Linoleum blieben gut behauptet. Deutsche Anleihen lagen still und wenig verändert, von ausländischen Renten Rumänen erholt. 3m Verlause stagnierte das Geschäft fast vollkommen. Die Kurse bröckelten verschiedentlich weiter etwas ab. Am Geldmarkt war lagesgeld mit 5,5 v. H. gefragt. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1967, gegen Pfunde 20,372, London gegen Kabel 4,8530, Paris 124,17, Mailand 92,80, Madrid 29,15, Holland 12,1050.

Berliner Börse.

Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers'.

Berlin, 21. Aug. Die Situation an der Börse ist unverändert. Roch immer kann sich eine Be­lebung des Geschäfte- nicht bemerkbar machen, und von Tag zu Tag nimmt die Zurückhal­tung und Lustlosigkeit zu Die trotz Schwankungen feste Haltung an der gestrigen Reuyorler Börse konnte sich nicht auSwirken, da man über daS erneute Airziehen de« TageSgeld- satzeS in Reizyork oerftinunt war. Auch fast alle übrigen AuSlandbörfen wurden kaum beachtet. Die Spekulation, die vollkommen unter sich rst, macht schon 111 tinwDorbereitungen, da bereits am Donnerstag der erste DchiebungStag ist. Infolge­dessen nafonn sie Entlastungen vor, und die nur gering herauskvmmende Ware genügte bei dem kleinen Umfang des Börsengeschäfte-, um das Kursniveau um 1 dis 2 Prozent, vereinzelt bis 5 Prozent zu drücken. Der hiesige Deldnrarkt zeigte heute leichte Zeichen einer Besserung. Tägliches Geld war mit 4,5 bi« 6,5 zu erhalten. Monats- geld stellte sich auf 8 bis 9 Prozent. Waren­wechsel auf etwa 6' Prozent. Der Glektrvmarkt hat sich verhältnismäßig gut gehalten. Akku­mulatoren zogen sogar um 2 Prozent an. Dagegen lagen der Bau- und der Äalinnarft durchweg schwächer Tietz büßten fast 5 Prozent ein, und im gleichen Ausmaße waren Polyphon. Deutsche Sin oleum, Ilse Bergbau, A.-G. für Verkehrswesen gedrückt. Deutsche Anleihen waren schwächer, eben­falls Ausländer, von denen jedoch BoSiner und Anatolier etwas fester waren. Der Pfandbrief­markt war noch vollkommen unentwickelt. Der Ver­lauf war uneinheillich und überwiegend lercht nachgebend. Berger. Licht und Kraft etwas er­holt. dagegen Ilse Bergbau 2 Prozent schwächer.

Krauksurtcr Getreidebörse.

Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".

Frankfurt a M. 21. Aug. Der heutige Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in aus­gesprochen Hauer Haltung. Aus die enttäuschten Auslandmeldungen übten die Käufer große Zu­rückhaltung. Der Umsatz war demgemäß nur sehr Nein Die PretSgestciltung neigte sich erheblich nach unten Do gab Weizen stark nach, auch Sommergerste und Haser verloren 0,50 Mark.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilun­gen Lösungen uhs. sind zu richten an die Schach- rebaktion des ..Gießener Anzeigers".

Problem Rr. 175.

Ton W Pauly

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt.

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Weih.

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Schwarz, »decke

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Weih: 7 Steine. Kd. Dfö; Lb4. h7; Ba3, b5 c5.

Schwarz: 4 Steine. Kc4; Lb3; Bb6, c2.

Partie 9!r. 112.

Die nachstehende, von dem Führer der weißen ©teilte recht gut behandelte Partie wurde in der ersten Runde der Siegergricppe des Schach­hauptturniers zu Bad Soden gespielt.

AbgelchnteS Damengambit.

Weih: Rellstab, Berlin.

Schwarz: Dleutgen, Mainz.

1. ci2-ck4

2. c2-c4

3. Sbl -c3

4. Sgl f3

5. Lcl-g5

6. e2-c3

I. Sg8-f6 2. c7-e6 3. 67-65 4. Sb8-67 5. Lf8-e7 6. b7-b6

Die Schwächen, welche durch diese schon längst als minderwertig geltende Derteidigung, auf den weißen Feldern a6 und c6 entstehen, werden von Weih bald ausgebeutet.

7. c4x65 7. Sf6x65

Besser als 7. .... eXdS. da ja sonst Schwarz die große Diagonale, welche er mit dem Säufer zu besehen gedenkt. Derftobfen würde.

8. Lg5xe7 8. S65xe7

9. D61 -a4

Auch 9. L63 ist hier gut spielbar.

9

10. Tal-61

11. Lfl-a6

12. Da4Xa6

13 Da6-a3

14. 0-0

15. 64xc5

16. b2-b4

9. 0-0

10. Lc8-b7

11. Lb7Xa6

12. D68c8

13. Se7-g6

14. c7-c5

15. S67xc5

16. Dc8-a6?

Dies kostet bald einen Dauern, vorzuziehen war 16 Sc5b7, obwohl auch dann Weiß überlegen stand.

Dringer ac

19.

20.

22.

23.

24.

25.

26.

17. Sc5xa6

18. Tf8 - 68

KgS -13 TaSxdS Sa6-c7 T68-63 Sc7-65 e6-e5 Td3-b3 e5-e4?

17. Da3xa6 18. a2 -a3 19. Sc3-b5

Deplazrerl den 19 20. T61X68-;- 21. Sb5xa7 22. Tfl-cl 23. Kgl-fl 24. Sa7-b5 25. Kfl-e2 26 Telc2

Schwarz übersieht ganz die vernichtende Dro­hung. natürlich mußte 26 Tbl geschehen 27. SD-62 27. Sdbxbt?

Verliert einen ganzen Turm, aber nach 27. ... T63 entschied 28. Sxe4.

28. Tc2-c8-t- Schwarz gab auf.

Losung des Endspiel« Rr. 60.

Von H. Rinck, Barcelona.

DaS Remis ist nicht zu erzwinge^ Der Weihe strebt remis an durch. 1. e5xf6, g7xfo! 2. La7- b8, a4-a3. 3. LbS-hl, a3-a2 4. Lh2-gl, a2- alL! 5. Lgl -64, Lilx64 palt falls (1 a4-a3 2. f6xg7, a3 -a2. 3. g7 - g8D, a2- alD-p. 4. Dg8- gl und Weiß gewinnt).

Dchwac \ kann jedoch durch folgende leine Variante das Remis verhindern: In der Hauptvariante nach dem 3. Zuge - 3 Kh3-g4! 4 l h2-gl, Kg4 - DI 5. Lgl-64, f6-ß. 6. Khl-gl, KD-e2 und Weih muh verlieren

Losung des Problem- Rr. 172.

Ton Dr. H. d. Gottschall.

I. D67-a7!, Lc5Xa7 2. Tb3-b6! ufw.

1 Sf5x64 2. Le3x64 4- usw.

I. ... Sf5xe3 2. Da7- g7 ufw.

1 beliebig 2. Sd4-c2+ ufw

Oie Rarrenkappe.

Splitter und Sparren vom Rebakttonstisch.

Ophthalmologie.

Augenheilkunde ist furchtbar schwer. Die Sache mit dem Augenspiegel und dem Lichtsangen eine verfluchte Schote. Schultz hatte gerade vor der Prüfung einen heillosen Bammel.

Und nun wird ihm so ein verdächtiges Indi­viduum anvertraut, und er soll untersuchen.

Und er tut'#. Lange und eingehend

Sin seltsamer Fall! Sin äußerst merkwürdige« Fall! Eine ganz mysteriöse Augenkrankheit! Da« merkt sogar Schultz,

Aber was für eine? Da« ist hier die Frage?

..Waren Sie schon früher mal beim Arzt des­wegen ?" forscht er.

3a. Al« er mir da« Glasauge einsetzte."

Torstrafen.

Sie find fHon vierunbzwanzigmai vorbestraft.

Wa« sollen wir denn diesmal mit Ihnen machen?' Bielleicht eine kleine Jubiläumsfeier, Herr Richter?"

Die umgetaufte Wilhelmstrahe.

Wiffen Sie schon, dah die WUHeimstroße in Berlin einen neuen Tarnen erhalten soll?"

? ? ?

Der Instanzenweg!"

ebenso Mais, während Roggen sich behaupten konnte. SS wurden notiert: Weizen 24,25 Mk.. Roggen 23,25, Sommergerste (für Brauzwecke) 27, Hafer (int, alter Ernte). (neuer Ernte) 22,50 biS 23, MaiS (gelb, für Futterzweckc) 22. Weizenmehl (füddeutfche-, Spezial 0) 33,75 bis 34, Roggenmehl 32.50 bis 33. Weizenkleie 14, Roggenkleie 15,50 Mk Tendenz: flau.

frankfurter Pfcrdcmarkt.

Frankfurt a. M., 20. Aug. Benn heutigen Pferdemarkt war der Auftrieb etwas Keiner als im Bormonat, eS standen insgesamt nur 490 Tiere Aum Berkans. GS wurden Pferde der verschiedensten Qualitäten angeboten, auch Schlachtpferde kamen in größerer Zahl zum Handel. Tic Prelle bewegten sich in bisheriger Höhe und nur einzelne ausgesuchte Tiere wurden zu Prellen verkauft, die über Dotierung lagen. Der Besuch von Aufkäufern au# den Rachbarprovinzen und seitens der Lcmdwrrtf chatt war zufriedenstellend, aber trotzdem kann da# Ge­schäft nicht al# flott bezeichnet werden. Al- nächster Pferdemarkttermin ist Montag, der 1. Ok­tober, angefetzt.

Letzte Nachrichten.

Kellogg fährt nicht nach London.

Neuyork, 21. Aug. (WTB. Junffprud).) Hach einem Telegramm, bao dieJkutjorf Times von vord der3slr de France" erhielt, hat Staalsfekre- lär Kellogg befchlofsen, von einem vefuch In London angesichts feiner pariser und Dubliner Verpflichtungen abzusehen. Kellogg beodsichtlgt, drei Tage in Irland zu verweilen.

Oie Wirbelsturmkatastrophe in Minnesota.

St. Paul, 21. Aug. (WTD- Funtspruch.) Die Wirbel st ürme, die, wie gemeldet, gestern abend Minnesota heimsuchten, haben besonders st a r k e Verheerungen in Süd-Minnesota an- gerichtet. Eine Frau wurde aus ihrem Haute von dem Sturm eine halbe Meile durch die Lust in einen Sumps geschleudert, wo sie tot aufgefunden wurde. In der Stadt A u ft i o n wurde durch den Tornado ein große» Theater oolkftändig zerstört.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

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Die dinier den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befckioffenen Dividende an. Reich-bankdi-kont 7

, Loinbardzinsfuß 8 Prozent.

London.

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