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Standpunkte der Sparkassen auS auch verstehen, wenn Geheimrat Kleinert sich entschieden gegen die Versuche wendet, den Kommunalver­bänden das Recht, Auslandskredit in Anspruch -u nehmen, überhaupt zu bestreiten. Die Kommu­nalverbände selbst, bzw. die Kommunalbanken haben das größte Interesse an einem gesun­den Zustand der Finanzverhältnisse der ein­zelnen Kommunen, und diese Organe können nicht einsehen, warum die kommunalen Finanzen unter die von der Wirtschaft geforderte scharfe Kontrolle gestellt werden sollen, wenn es sich um die Beschaffung von ausländischem Kom­munalkredit dreht. Sie fordern im Gegen­teil. wenn schon eine Kontrolle öffentlicher Selbst- verwaltungslörper eingerichtet werden soll, das gleiche für die private Wirtschaft, da auch bei ihr Lleberschreitungen oder nicht­produktive Verwendung von Ausländsanleihen im Bereich der Möglichkeit liegt. Also eine klare Stellungnahme gegen die Beratungsstelle für Ausländsanleihen, gegen eine Finanzkontrolle und gegen die Einschränkung der Möglichkeiten ausländischer Kommunaltreditbeschaffung.

Die Derbandsversammlung des Deutschen Sparkassen - und Giroverbandes hat. wie WLB.-Handelsdienst erfährt, in ihrer Sit­zung vom 18. Februar einstimmig folgende Ent­schließung gefaßt:

»Angesichts der außerordentlich schwierigen Gegenwartslage und Zu unftsaussichten des kom­munalen Anleihe- und Finanzwesens fordert die Verbandsversammlung des Deutschen E arkassen- und Giroverbandes, a.le geeigneten Maßnahmen zur Forderung des Absatzes von Kom­munalanleihen, insbesondere von Kommu­nalsammelanleihen zu treffen. Sie richtet daher an das preußische Ministerium als ihre oberste Aufsichtsbehörde die dringende Ditte, unver­züglich eine Milderung der De stimm un- gen des preußischen Anlegungsge­setzes von 1912 zu dem Zwecke eintreten zu lassen, den Sparkassen die Möglichleit zur ver­stärkten Aufnahme des langfristigen Kommunal- kreditS in der ihre Liquidität nicht gefährdenden Form des Erwerbs von Anleihepapieren der Girozentralen und Landesbanken zu erleichtern. Die Derbandsversammlung richtet ferner an das Reichsbanldirc torium die Ditte, dafür Sorge zu tragen, daß die kommunalen Anleihen für Reichsbant lombardfähig erklärt wer­den und damit für das Publiluin den gleicheir Kaufanreiz wie die anderen öffentlichen Anleihen erhalten."

* Zprozentige deutsche Kommuna?» goldanleihe. Wie wir erfahren, sind von der vor einigen Wochen aufgelegten 8proz. deut­schen Kommunalgo.danleihe im Betrage von 25 Mill. Mark bisher 14 Mill. Mark abgeseht. Die Emittenten hoffen, den Restbetrag innerhalb dieser Woche am inländischen K ^p talmarkt unter­zubringen. Diese Inlandanleihe war bekanntlich ursprünglich im Betrage von 50 Mill. Mark mit einem Zinssatz von 7 Proz. in Aussicht genommen. Von den im Ianuar begebenen 10 Mill. Mark konnten jedoch nur 6 abgeseht werden, und das Ausgabekonsortium sah sich gezwungen, zum 8prozenligen Typ überzugehen. Mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde wurde dann die 25 Millionen 8proz. Anleihe angelegt, die, wie man sieht, mit Erfolg auf dem Inland- markt abgeseht wird.

* Zur Forderung der deutschen Milchwirtschaft. Bei der Deutschen Renten­bank-Kreditanstalt find, wie der WTB.-Handels- dienst erfährt, bereits so viele Anträge auf verbilligte Darlehen zur Förderung der Milch- wirt'chaft eingegangen, daß neue Bewerbungen kaum Aussicht auf Berücksichtigung haben Be­reits jetzt übersteigt die Summe der geforderten Cinzelkredite den hierfür bereitgestellten Betrag etwa um das Zehnfache. Das vorliegende Ma­terial muß zunächst gedichtet werden, wobei es vor allem daraus ankommt, welche von den vorliegenden Anträgen von den begutachtenden Stellen als wirtschaftlich und besonders dringlich anerkannt werden.

* Em a g E l e k t riz i t ä t s - A.-G., Frank­furt a. M. Wie die Verwaltung bestätigt, wird in der in etwa acht Tagen stattsindenden Bilanz- sihung die Verteilung einer auf 7 Proz. (i. D. 6 Proz.) erhöhten Dividende auf das 1,33 Mill. Mark betragende Aktienkapital vorgeschlagen werden.

* Vereinigte Stahlwerke. Die Direk­tion der Vereinigten Stahlwerke hat sich, wie der WTD.-Handelsdienst erfährt, Infolge Annul­lierung großer Aufträge auf Roheisen entschlie­ßen müssen, einen Hochofen auszublasen. Mit Rücksicht auf eine gcrejc'te Rationierung ist hier­für der Hochofen 1 des Horder Vereins aus- er'ehen worden, da dort zur Zeit vier Hochöfen in Betrieb find, während die übrigen Werke

Neue Bücher.

Georg Düchmann: Geflügelte Worte. Der Zitatenfchatz des deutschen Volkes. Gesammelt, erläutert und quellenmäßig nach­gewiesen von Georg Büchmann. Fortgeführt von Walter Robert Tornow, Friedrich Streißler und Alfred Streißler. Verlag Deutsche Buch-Gemein­schaft. Derlin SW 68, Alte Iakobstraße 156/57. DieGeflügelten Worte", Georg Büchmanns klassisches Werk, unterscheiden sich grundsätzlich von jedem anderen Buche, das Zitate, Redens­arten oder Sprichwörter gesammelt bringt. Was Büchmann geleistet hat, ist keine Sammeltätigkeit, sondern Forscherarbeit. Aber was dabei heraus­kam. ist nicht trockene Gelehrsamkeit, sondern höchst lebendige Wissenschaft, die jeden Gebildeten fesselt. Es handelt sich nämlich darum, dem Ur­sprung aller landläufigen Zitate und Redens­arten, die alsgeflügelte" Worte zum festen Bestandteil unseres Sprachschatzes geworden sind, nachzuspüren, ilnö so wird der Leser in die interessantesten Abschnitte der Kulturgeschichte und der Literatur, aber auch vieler anderer Wissensgebiete geführt. Ein Buch von so leben­diger Fülle unterhaltsamer Belehrung mußte sich im deutschen Volke Bürgerrecht erwerben, und daß dieses Werk nun auch in die Serie der Deutschen Buch-Gcrncinschaft ausgenommen wurde, war eine Rotwendigkeit. Iede Bibliothek, in der unsere Klassiker vertreten sind, bedarf einer ge­radezu selbstverständlichen Ergänzung durch den Büchmann". Der vorliegende Ausgabe ist kein bloßer Abklatsch des Büchmannschen Werkes, son­dern sie stellt eine durchgreifende Reu- und Umarbeitung bar, die alles das bietet, was dem deutschen Sprachschatz von großen Männern oder bet denkwürdigen Gelegenheiten als bleibendes Clement einverleibt wurde. Ein sehr umfang­reiches Zitatenregifter bietet die Möglichkeit, das Buch jederzeit als Nachschlagewerk heranzuziehen, wenn es gilt, den genauen Wortlaut eines Zitates oder seinen Ursprung festzustellen. 41

Schopenhauer: Lebenswerte unö Lebensfragen. Systematisck e Auswahl aus seiner Philosophie von Dr. Konrad Pfeif,er. Reclams Univ.-Bibl Rr. 632733. Ganzleinen- band 2,40 Mk.) Der Herausgeber gibt zu­nächst eine klare, allgemeinverständliche Ein­führung in die Gedankenwelt des großen Philo­sophen und in den gigantischen Aufbau sei: es philosophischen Systems. Es folgen dann aus Schopenhauers Werken die grundlegenden Ge­danken über die Wisfenscha:en, die Künste und die Urprobleme der Ethik, die mit sicherem Blick für das Wesentliche systematisch zusammengestellt sind. Die unvergleichliche Klar' eit, T.ese und Schönheit des Schopenhauerschen Stiles wird jedem Leser offenbar und nimmt ihn vom ersten Augenblick an gefangen, da er nicht nur belehrt, sondern zugleich geistvoll unterhalten wird.

(63)

Gustav Schüler als religiöser Dichter. Von Wilhelm Knevels. 58 Seiten 8°. In Kartonband mit Bildnis 80 Pf. Verlag der I. G. Cotta'schen Buchhandlung Rachfolger,

Stuttgart und Berlin. Gustav Schüler vollendet am 27. Ianuar sein sechzigstes Lebensjahr. Zu diesem Ehrentage des Dichters hat es Wilhelm Knevels, der beste Kenner des Religiösen in der modernen Dichtung, übernommen, das Werk Gustav Schülers im Rahmen einer Gedenkschrift zu umreißen. Knevels gibt in seiner Broschüre keine bedingungslos lobende Festschrift, sondern eine ernsthafte, literarisch-kritische Würdigung des Werkes und der Persönlichkeit des Dichters. Aus dem Gesichtspunkt des Dualismus erhellt Knevels den Sinn der Schülerschen Dichtung: Erde und Himmel, Gottesferne und Gottesnähe, Individuum und Gemeinschaft. 34

Leo Peruh und Paul Frank: Der Kosak und die Rachtigal l. Roman. 172 Seiten 8". Verlag der Münchner Illustrierten, Knorr & Hirth G. m. b. H., München. Man ist Spannung in höchster Form gewohnt bei Leo Peruh. SeinMangobaumwunder" bleibt darin wohl jedem unvergeßlich. In seinem mit Paul Frank zusammen geschaffenen neuesten Werk, Der Kosak und die Nachtigall". (Geh. 2 Mk., Halbleinen 3 Mk.), legt er wiederum ein tat­sächlich atemraubendes Tempo vor: eine schöne, geheimnisvolle Frau wird in merkwürdiger Schicksalsverkettung von dem geliebten Mann und Gatten bedroht und verfolgt durch Länder und über Meere. Große und kleine Welt der Abenteurer jagt vorbei vor dem düsteren Hinter­grund der russischen FlüchtlingStragodie ein unvergeßliches Bild heutigen Kampfes zwischen Gold, Liebe und Heimat in unserem seltsamen Erdteil. 27

Iahrbuch der ErziehungswiNen- schast und Iugendkunde. 3.Band, 1928. Herausgegeben von Dr. phil. et mcd. Erich Stern, Prozessor an der Universität Gießen und Dozent am Pädagogischen Institut Mainz. Union Deutsche Be la s e ellschast Zweignieder­lassung Teilin SW 19. Ganzleintrand 9 83 Mk. Der vorliegende 3. Band desJahrbuches" be­handelt wie die beiden vorhergehenden Bände bäbagogUcße und jugendkundliche Fragen von prinzipieller Bedeutung und allgemeinem Inter­esse. Zwei Probleme sind besonders beleuchtet worden: Die Kulturpolitik der großen politischen Parteien Deutschlands und die Stellung der Jugend zur Kirche. Beide Fragen werden gegen­wärtig von großer Bedeutung sein: daher ver­dienen die Aussätze, die aus der Feder führender Autoren stammen, größ:e Beachtung. Von den übrigen Aussätzen kann in gleicher Weise gesagt werden, daß sie grundlegende Probleme auf- greisen. Auch diesmal sind wiederum hervor­ragende Gelehrte des Auslandes vertreten. Der neue Band ist ebenso wie die früheren, Lehrern, Erziehern, Wohl ahrtsbeamten zu empfehlen: be­sonders seien auch Politiker aus die Ausführun­gen im 1. und 2. Teil hingewiesen. Die Arbeiten dieses Bandes eignen sich bestens als Grundlage für Erörterungen und zur Durcharbeit in Ar­beitsgemeinschaften. 56

der Vereinigten Stahlwerke nur drei Hochöfen in Betrieb haben und ein Betrieb mit weniger als drei Hochöfen nicht rentabel arbeiten kann. Durch diese Stillegung, die am 29 Februar erfolgt, müssen etwa 50 bis 60 Arbeiter ent­lassen werden Mit dem mitteldeutschen Metall­arbeiterstreik hat diese Maßnahme, wie von den Vereinigten Stahlwerken mitgeteilt wird, nichts zu tun.

Münchener Lichtspielkunst A.-G., München. Die außerordentliche G.-V. der Münchener Lichtspiellunst A.-G. (Ernelta) in München beschloß die Erhöhung der A.-K. um nur bis zu 2 Millionen Mark auf bis zu 5 Millionen Mark. Von den neuen A'tien, die ab 1. Ianuar 1928 dividendeberechtigt find, über­nimmt der Reichsfiskus 0,5 Millionen Mark, 1 Million Aktien werden den alten Aktionären im Verhältnis von 3:1 zum Kurse von 107,50 Prozent zum Be'uge angeboten, während die restlichen 0,5 Millionen Mark vorläufig nicht zur Ausgabe gelangen. Bei der Kavitalerhohung handele es sich um den Vertrag, den die ©rneLa mit dem Fislus abgeschlossen hat mit der Ab­sicht, die wertvollen Aktien der Phöbus-Film- A.-G. in Berlin äu erwerben. Durch diesen Ver­trag hat die ®melia vom ReichssistUs die Qlftien der Phobus im Nominalbetrag von 4 Millionen Mark übertragen erha'ten. Der Fiskus hat sich verpflichtet, die enigen Beträge, mit denen finan­zielle Verpflichtungen verbunden sind oder ver­bunden werden können, zu übernehmen und alle Verpflichtungen abzulösen, die nicht mit dem Betriebe der Phobus verbunden sind. Durch den Vertrag kommen die großen Lichtspieltheater der

Phobus im Werte von 2,5 Millionen in den Besitz der Emelka.

Frankfurter Börse.

Eigene Drohtmeldung desGießener Anzeigers".

Frankfurt a. M., 21. Febr. Tendenz: un­sicher. Vorbörslich hatte die Annahme der Freigabebill im amerikani chen Senat die Tendenz stärker beeinflußt und in Frei- gabewe"ten ein lebhafteres Geschäft zu erhöhten Kursen veranlaßt, doch erreichte die Stimmung durchaus nicht die erwartete Festigkeit. Zum offiziellen Beginn ü b e r to o g dann plötzlich das Angebot und die Stimmung wurde un­sicher, wobei die vorbörslichen Kursbesserungen wieder verloren gingen und darüber hinaus meist 1- bis 2prozentige Kursrückgänge ein­traten. Man verwies darauf, daß die Annahme der Freigabebill allgemein erwartet worden sei. Einen stärkeren Druck auf die Stimmung dürfte jedenfalls die ilnficßerßeit über die weitere Ent­wicklung des Konfliktes in der Metallindustrie ausgeübt haben, wenn man auch meist mit einer Derbindlichleitserklärung des Schiedsspruches rechnen zu können glaubt. Ohne Einfluß blieb die bereits gestern eingetretene merkliche Ent­spannung des Geldmar tes. Das Publilum be­teiligte sich nicht am Geschäft, während die Speku­lation ihre Engagements in Freigabewerten zu losen versuchte, wovon auch die anderen Markt­gebiete in Mitleidenschaft gezogen wurden. Schisfahrtswerte büßten bei den ersten Rotierungen etwa 1 Proz. ein. Scheideanstalt minus 1,75 Proz. Stärkeres Angebot herrschte am Elektromarkt. Hier gaben Gessürel 2,

Schuckert und AGG. je 1,5 und Siemens 3 Pro-, nach. Banken lagen 1 bis 2 Protz, niedriger, während Montanwerte nur ms 1 Proz. nachgaben. Harpener blieben gut behauptet. I.-G.- Farben eröffneten 1,5 Prozent schwächer. Deutsche Anleihen still. Türken unver­ändert. Anatolier etwas schwächer. Im Verlause ging die Hmfaßtätigteit weiter stark zurück und die Kurse gaben noch etwa 1 Proz. nach, da dir Ziffern der Außenhandelsbilanz bekannt wurden und stark verstimmten. Geld ist weiter leicht. Tagesgeld stellte sich auf 6 Proz Im D e v i s e n v e r k e h r lag die Reichsmark weiter etwas fester mit 4,1887 ge^en Kabel und 20,428 gegen London. London-Kabel 4,87725. Paris genen London 124,02, Mailand 92,06 Madrid 28,75.

Berliner Börse.

Berlin, 21. Febr. Die schon seit längerer Zeit erwartete Annahme der Freigabe­bill im amerikanischen Senat ist nun zur Wirk­lichkeit geworden, doch konnte sie auf die heu­tige Börse nicht den geringsten Einfluß auS- üben. Die Spekulation und die Kundschaft ver­kauften ihre Bestände an Freigabewerten, und hierdurch veranlaßt schritt die gesamte Bor- se zu Abgaben, wodurch sich das Kurs- n i v e a u bis auf wenige Ausnahmen um 1,5 bis 2,5 Prozent senkte. Das Geschäft war im großen und ganzen ziemlich still und die Stimmung unsicher. Man glaubt, dast sich die Außenhandelsbilanz für Ja- nuar verschlechtert. Ferner verstimmte die Stillegung eines Hochofens der Vereinigten Stahlwerke und die schwächere Reuyorker Börse. Am Geldmarkt ist eine Erleichterung einge­treten. Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 7 Prozent. Monatsgeld 7 bis 8,25 Prozent. Montan- werte lagen uneinheitlich. Glektrowerte überwiegend schwächer. Schiffahrtswerte, Berliner Handel und Orenstein meist bis 1,5 Prozent schwächer. Fester lagen nur Glanzstofs plus 2 Prozent und Norddeutsche Wolle plus 3 Prozent. Deutsche Anleihen und Pfandbriefe sehr ruhig und eher etwas niedriger. Ausländer geteilt. Türken befe­stigt. Im Verlaufe blieb die Tendenz schwacher, überwiegend gingen die Kurse um 1 bis 2 Pro­zent unter Anfangsniveau zurück. Freigabewerte blieben weiter angeboten.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Febr. Die Gesamt­lage des Marktes hat sich seit gestern nicht ver­ändert. Weizen liegt bei kleinem Geschäft etwas fester und wurde 0,25 Mk. hoher notiert. Auch Weizenmehl, das immer noch geschästslos ist, wird von der zweiten Hand nicht mehr zum feit- herigen Preis offeriert, so daß die amtliche Notierung um 0,25 Mk. hoher festgesetzt wurde. Futtermittel sind unverändert ruhig mit Aus­nahme von Weizenkleie für prompte Lieferung. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 25. Weizen 3. geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit 22,75 bis 23,25. Roggen 24,75 bis 25. Sommergerste für Brauzwecke 28 bis 30, inl. Hafer 23,75 bis 24,50, Mais (gelb) für Futter­zwecke 22,50 bis 22,75, Mais (gelb) für andere Zwecke 23,20 bis 23,45, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 36,50 bis 37, Roggenmehl 33,50 bis 35,50, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk.

Frankfurter Kartoffelmarkt.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Tendenz: lustlos. Industrie hiesiger Gegend 3,50 bis 3,60 Mark für 50 kg.

Letzte Nachrichten.

Birx verhaftet.

Frankfurt a. M., 21. Febr. (TL1. Draht- Meldung.) Der Frankfurter Kassendieb "33irr. der kürzlich 30 000 Mk. vom Arbeitsamt ge­stohlen hatte, ist am gestrigen Rosenmontag in Köln verhaftet worden. Birp hatte noch 26 000 Mk. bei sich.

^JSdbst^sierer!

Vor dem Einselfen die Häuf gründlich mH

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einrclbenl Erfolg; Schmerzloses Rasieren, blendendes Schneiden des Messers, keine Reizung der Haut. , Preße m o.» - m i®

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinssuß 8 Prozent. >

Datum:

P/e Dt Retchsanlelhe o 1927 Dt ilnl tiblol Schuld um

Wuvlof -Rechten

DeSal. ohne AuSl | -Rechten T*i- ftraiift Hup -Bl. Äo bvi unkündbar bis ,632

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B ü (3 ata BorkrtegS-Lb iiuationen. rudiouibar 1932 4' . Schwei, BundcSb.-Anl. 4°o Oetteretchtlchr fflolbrte 4.211% üefterr ich Silberne 4'zo Ct(tcrrtid) ein. etil iHtc 4% Ungarische (Molbrtt 4°, Ungarische Staator o 1910 41/,0/. deügl von 1913 4% Ungarische Kronenrte 4°/ lud joUaiilcibc v 1911 4"o Turk Bogdadbadn-Anl orrle 1

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8

15 l

8 2

5 5

15 6 >5

9 15

6

7

9 1

7 A

168,36

1,790

58,22

111,38

112,09

112,29

10,535 22,17

20,409

4,1845

16,45 80,51

70 99 1,963 0,503

»8.93 12,401

7,353

73,14

3,032 19,43

81.56

2,118

5,574 4.176

4.276

20.93

168,70 1,794 58,84

111,60 112,31 112,61 10,558

22,21 20,449 4,1926

16,49 80,67

71.13 l,*67 0.505

69.05 12,421

7,267 73,28 3,038 19,47 81,72 2,122 5.586

4.184 4,284 20,97

Berlin, 20 Rcbt

I «»elb

-ötie'

2,127 5.586 4.184 4/284 20 97

Ämerikaniiche Roten.....

tielgische Roten......

Dänische Roten ......

Englische Roten ......

4,17

58.17

111.88

>0.365

4,10

58,41

112,32 20,415