und der internationale Ruf fehlte, der zumeist die Voraussetzung für die unmittelbare 3nanfprud>- nahme der großen ausländischen Anleihemärkte bildet. Dabei arbeitet gerade die Derfeinerungs- inbuftrie für den Export und stellt Waren her, für die eine Exportzunahme aus volkswirtschast- lichen Gründen möglich und wünschenswert ist. Aus diesen Gründen ist die Zuführung von Kapital gerade für diese Unternehmungen besonders wichtig.
Oie deutsche Reichsbahn im August.
Der Güterverkehr auf der Reichsbahn war im ganzen nur wenig stärker als im Vormonat, ooglcnch der Güterverkehr auf den Binnen - wafserstrayen zum Teil eingeschränkt, vereinzelt sogar ganz eingestellt werden mußte, und mit dem Uebergang wesentlicher Gütermengen auf den Eisenbahn weg gerechnet werden konnte. 3m August wurden durchschnittlich täglich 151216 Wagen gestellt, gegen 150 667 im 3uli, was eine Mehrstellung von arbeitstäglich nur 549 Wagen, d. h. 0,36 v. H, bedeutet.
Der Personenverkehr war im allgemeinen stark. 3nsgesamt wurden im August 7881 überplanmäßige Züge gefahren (3ult 1928 . 9640. August 1927: 6885), davon 48 für die Desatzung im Rheinland Die gele steten Zugkilometer betrugen bn 3uli 1928 57 311 000. gegen 54 905 000 im 3uni 1928. Die Wagenachskilometer im 3ult 1928 zusammen 2 644 616 000, gegen 2 552 811 000 im 3uni 1928.
Die De triebserg-ebnisseim 3uli stellten sich wie folgt in RMlivnen Mk: Die Ein- nahmen betrugen für Personen- und Gepäck- Verkehr 162,63, im Güterverkehr 262.58. an sonstigen Einnahmen 35.86, zusammen 461.08. Die Ausgaben betrugen 1. für Betrieb und Unterhaltung 292,56, 2. für Erneuerung der Reichs- etsenbahnanlagen 99.28, 3. Dienst der Repa- rationSschuldverlchreibungen. und zwar Verzinsung der Reparationsschuldverschreibungen, 45,36. yesehliche Abschreibung des Detriebsrechts am übernommenen Reichseisenbahnvermögen 9,40, 4. feste Lasten, und zwar Rückstellung für die gesetzliche Ausgleichsrücklage. 9,22 und Rückstellung für die Vorzugsdividende 6,30. Die Ausgaben insgesamt vetrugen 462,11. Die im 3uli erzielten Einnahmen sind rund 19 Mill. Mk. höher als im 3uni. Andererseits entstanden vermehrte Ausgaben infolge Anwachsens der Bauarbeiten, so daß die Rechnung des Monats im ganzen mit einer Mehrausgabe von 1 Mill. Mk. abschließt. Zur Deckung dieses Betrages mußte der Vortrag aus 1927 erneut in Anspruch genommen werden.
Der Personalbestand betrug im 3uni 660 110 Köpfe, außerdem 56 064 Zeit- und Aushilfsarbeiter, insgesamt also 716 174 Köpfe. 3m 3uli betrug der Personalbestand 662 666 Köpfe, außerdem 61461 Zeit- und Aushilfsarbeiter, insgesamt also 724 127 Köpfe.
LkutschlandS Konjunkturlage Anfang September.
Entgegen der im letzten Bericht des 3nstiiuts für Konjunkturforschung vertretenen Ansicht, daß das Tempo der Abwärtsbewegung sich verlang- samt habe, hat sich das 3nstitut jetzt anscheinend auch zur der allgemeinen Ausfasfung bekehrt, daß die Konjunktur nach wie vor recht eindrucksvolle Anzeichen des Rückganges ausweist. Denn in dem neuesten Viertel» lahrsbeft zur Konjunkturforschung heißt es über die Konjunktur Anfang September, daß sich der Tätigkeitsgrad, wenn man von Ärrsoneinflüssen ab sehe, weiter recht abgeschwächt b,f>e; verhältnismäßig am stärksten in den wichtigeren Derbrauchsgüterindustrien. 3n den Produktionsmittelindustrien fei die Beschäftigung auch in den letzten Monaten vorwiegend durch erhöhten Auslandabsatz gestützt worden. 3m Gegensatz hierzu hätten sich Auftragserteilung und Rohstvffeinfuhr in ihrer konjunkturellen Bewegung auf nahezu unveränderter Höhe gehalten und neigten offenbar nur zögernd zur Abschwächung. Der Auftrieb der älmsatztätigkeit Hobe sich bei hohen, zum Teil sogar weiter steigenden Preisen — tn erster Linie bei den mengenmäßigen Umsätzen — verlangsamt. 3n den letzten Wochen scheine auch die Preissteigerung der Verbrauchsgüter mehr und mehr zum Stillstand zu kommen. Die Lagervorräte durften sich, von saisonmäßigen Ausfüllungen abgesehen, eher verringert haben. 3m Zusammenhang hiermit und unter dem Einfluß saifonmäßiger Faktoren sei auf dem Markt der kurzfristigen Kredite eine Erleichterung eingetreten, die jedoch nunmehr einer saisonmäßigen Anspannung Platz mache. Auf dem Kapitalmarkt sei eine Ent- spamrung trotz vorübergehend verstärkter Zuflüsse nicht zu verzeichnen.
Die an sich starken depressiven Kräfte, die um die Jahreswende zu einer leichten Abschwächung des Tätigkeitsgrabes geführt hätten, hätten^ sich nicht weiter gesteigert, sondern - als Folge dieser Abschwächung — sogar etwas vermindert. Wenn auch in den nächsten Monaten mit einer fai onmäßigen Versteifung des Geldmarktes zu rechnen sei. so mache die gegenwärtige Kredit- und Dispositionslage d:r Wirtschaft den Eintritt schärferer Rück chläge vorerst nicht wahrfchiin ich.
3m einzelnen wird in dem Vierteljahrshcft u. a. über die Kreditvcriorgung ausgeführt, daß die Aufnahme von kurzfristigen Krediten sich im großen und ganzen feit März verlangsamt habe, was vor allem mit dem kon unkturellen Rückgang des wirtschaftlichen Tätigte tsgrades zusammen- hänge, wobei sich namentlich die Ansammlung der vorwiegend mit kurzfristigen Krediten finanzierten Lagervorräte verringert habe. Dagegen habe sich durch die stärkere Zunahme des langfristigen Kredits innerhalb der Gesamtwirtschaft dre für die Kreditsicherheit der nächsten Monate wichtige Gliederung der Verschuldung geringfügig zugunsten der langfristigen verschoben. Sine weitere Konsolidierung der Kreditlage sei dadurch etngetreten, daß im 3uli (besonders bei den Großbanken) die Kontokorrentkredite zugenommen hätten. Was die Kreditsicherheit an betreffe, so hätte sich diese in den einzelnen Zweigen der Wirtschaft sehr verschiedenartig gestaltet. Während in den meisten Industriezweigen die (offenbar saisonmähige) Abnahme der Konkurse im zweiten Kalendervierteljahr klar erkennbar fei. habe sich in einigen Gruppen deS Handels die Zunahme vielfach fortgesetzt. Infolgedessen mache sich wohl auch gegenwärtig im Handel die konjunkturelle Anspannung der Betriebskapitalien stärker bemerkbar.
• Die B r ann tWeinpreise bleiben unverändert. 3n der gestrigen Sitzung der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein und des Beirates wurde, wie das Rachrichtenbureau des VDZ. hört, beschlossen, die Verkaufspreise für Weingeist für das neue Brennjahr unverändert zu taffen. Es beträgt also der regelmäßige Verkaufspreis für einen Hektoliter Weingeist 500 Mark, für kosmetische Zwecke 250 Mk. und für 3ndustriezwecke 40 Mk.
• älnveränderte R o he i senpr eise. Der Roheisenverband hat den Verlauf für den Monat Oktober zu unberänberten Preisen aufgenommen. Auch die Zahlungsbedingungen haben keine Aenderung erfahren.
* Vie Bestrebungen zur Bildung eines Autotrustes. Wie die „Münchener Zeitung" berichtet, dürsten die Bemühungen um die Bildung eines großen Automobiltrustes end- aültig als gescheitert anzusehen sein. Dabei handelte es sich bekanntlich darum, auf der einen Seite 2ldler (Frankfurt), Bayerische Motorenwerke (München), Bereinigte Fahrzeugwerke Neckarsulm und Gothaer Waggonfabrik, auf der anderen Seite Daimler-Benz unter Verwendung des Schapiro- Paketes zusammenzubringen. Nach dem Scheitern der Verhandlungen in dieser Richtung sollen, dem Blatt zufolge, nur noch Verhandlungen zwischen den BMW. und der Gothaer Waggonfabrik übrig geblieben sein. Der stellvertretende Vorsitzende des Auffichtsrats der BMW., Camillo Castiglioni (Wien), fei mit dem Generaldirektor des Werkes, 3. F. Popp (München) in Eisenach eingetroffen, wo das dortige Werk der Gothaer Waggonfabrik, das bekanntlich den Dixi-Wagen herstellt, besichtigt wer- den soll. Man vermutet, daß die BMW. ihre früheren Pläne der Herstellung eines Kleinwagens jetzt weiter verfolgt. — Die Verwaltung der BMW. lehnte jede Auskunft über die Richtigkeit dieser Darstellung ab und enthält sich auch sonst jeder Aeußerung.
Deutsche E i s en b a h n - G e s e lisch a f t A.-G. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, wird die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft A.-G. in Frankfurt a. M auf ihren rheinischen und westfälischen Linien die Tarife für Massengüter erhöhen. Eine einheitliche Reutarifierung ist aber nicht beabsichtigt. Die Reuregelung erfolgt nur dort, wo die bisherigen Tarife gegenüber denen der Reichsbahn zu sehr verschieden sind. Eine Erhöhung der Personentarife ist fast durchweg nicht beabsichtigt.
• DieGasfernversorgung bcsSaarge b i e t e s. Die vor einiger Zeit bekannt gewordenen Pläne des Saargebietes für die Gasfernversorgung haben inzwischen Fortschritte gemacht. Rach wie vor sind besonders die Hüttenwerke start an diesen Plänen interessiert, da die derzeitige nicht unbedeutende Kokserzeugung die Gasfernversorgung auch über das engere ©aar- gebiet hinaus leicht ermöglicht. Mit dem Ausbau der Hüttenwcrksanlagen will man nunmehr beginnen, um die Gasgewinnung noch weiter zu steigern. 3nzwischen hat sich ergeben, daß die
Pläne bet Saarhüttenwerke die 3nteres*en der Ruhrgas-A.-G.. die gleichfalls an der Versorgung des Saargebietes intercf.iert ist, kreuzen. Hieraus haben sich nun Meinungsverschiedenheiten ergeben, die im Verhandlungswege einer Beilegung entgegengehen. Rach dem jetzigen Stande ist anzunehmen, daß mit einer Geb.ets- aufteihmg gerechnet werden kann, ähnlich der in der Elektrizitätsversorgung vereinbarten Abgrenzung der Versorgungsgebiete.
3nterefsenahme der 3. - G. -Farbe nIndustrie an der British Breda. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, hat die 2.-G -Farbenindustrie eine große 3nter- essenahme an der neu gegründeten englischen Tochtergesellschaft des Breda-Konzerns, der Bri- ttsh Breda Silk Ltd., erworben, die zwar noch nicht die Aktienmehrheit darstellt, aber der 3.-G - FarbenIndustrie doch einen maßgebenden Einfluß auf die Leitung dieses älnternehmens gewahrt. 3n diesem Zusammenhang betlau et, daß zwischen der 3.-G.»Farbenindustrie und der Holding Eom- pany der British Breda, der 3nternational Dis- cose Company, eine enge Zusammenarbeit zustande gekommen sein soll, auf Grund deren die 3.-G.-Farbenindustrie der holländischen Desell- schast ihre Patente und technischen Erfahrungen zur Verfügung stellen wird.
• Rorddeutsche G r u n d-C t e d i 1- Dank in Weimar. Das zur Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken gehörige 3n- ftitut legt zum bevorstehenden Anlagetermin einen Teilbetrag von 4 Millionen Goldmark ihrer an der Berliner Börse zur Zeit mit 98 Prozent notierten Gold-Pfandbrief-Emission XXI zum Kurse von 97.50 Prozent zur Zeichnung auf. Dir Pfandbriefe sind mit Januar Iuli-Zmsen ausgestattet und können früher als zum 1.3uti 1934 zur Rückzahlung nicht gekündigt werden. Pfandbriefe und Schuldverschreibungen der Dank genießen auf Grund thüringischer gesetzlicher Be- stimmungen die Mündelsicherheit 3nteressenten seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.
' Ausdehnungsbestrebungen des belgischen Kokstrustes. Der belgische Kokstrust ist erneut mit portugiesischen Koks- firmen in Zusammenschlußverhandlungen eingetreten. Dor kurzem erst ist et eine Gemeinschaft mit fünf französischen Firmen eingegangen.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers*.
Frankfurt a. M.. 20. Sept. Tendenz: Uebertoiegenb etwas schwächer. Die Börse stand heute im Zeichen einer außergewöhnlichen älnsicherheit, die hervorgerufen wurde durch die st arte Anspannung der internationalen Geldmärkte. Namentlich in Reuyork war Tagesgeld scharf gesucht, so daß der Satz schließlich eine Erhöhung bis 8.5 Prozent erfuhr. Dazu tarn die unverändert große Interesselosigkeit des privaten Publikums und die Vorbereitungen zum Ultimo. Die Kulisse schritt weitet zu Abgaben, die auf einen wenig aufnahmefähigen Markt trafen. Es traten daher zu den ersten Votierungen überwiegend neue Kursabschläge von etwa 1 bis 2 Proz. ein. Eine stärkere Einbuße erlitten wieder Reichsbankanteile, die 4 Proz. niedriger einfetzten. 3.-G.-Farben toaten über 0.75 Prvz. schwächet. Auch Scheideanstalt waren angeboten mit minus 1,5 Prozent. Am Elektromarkt gaben die gestern abend etwas gefragten Felten-Aktien 2 Prozent nach. AEG. und Licht & Kraft verloren je 1,5 Prozent, Gesfürel minus 1,75 Prozent. Stärker abgeschwächt waren Chade- Aktien mit minus 7 Mk. und Siemens mit minus 3 Prozent. Von den Autoaktien büßten Adlerwerke 1 Prozent und Daimler 1.25 Prozent ein. während RSLl. gut behauptet blieben. Montan- werte waren meist wenig verändert. Rhein- stahl 1 Prozent schwächer. Gut behauptet eröffneten Metallgesellschaft. 3unghans. Zement Heidelberg und Wahß & Freitag. Die Umsatz- tätigteit war im allgemeinen wieder auf ein Minimum beschränkt. Deutsche Anleihen waren vernachlässigt. Von ausländischen Renten Rumänen etwas schwächer. 3m Verlaufe kam ba5 Geschäft ganz zum Stillstand. Die Kurse neigten weiter zur Schwäche. Tagesgeld war zu 5.75 Prozent ziemlich flüssig. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1959, gcgcif Pfund 20.350, London-Kabel 4.851250, Paris 124.23. Mailand 92.78, Madrid 29.32. Holland 12.09000.
Berliner Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin. 20. Sept. Wie schon im heutigen Dormittagsverkehr, so war auch zu Beginn der Börse eine Tendenz nur schwer erkennbar. Bei der herrschenden Geschäfts stille hörte man
nicht einmal gesprochene Kurse, und ein Frervev» kehr innerhalb der Spekulation ha! so gut wie ganz aufgehört. Vorbörslich bestand mxb etwas Interesse für Fetten bei 157 Prvzem. doch war dieses später auch nicht mehr vorhanden. Die Kursfestsetzung hing bei den meisten Papieren vom Zufall ab. 6000 Mark machten die Dotiz, und daS Geschäft tarn nur schleppend in Dang. Wieder waren eS Gcldbettachtungen, d-.e außer dem Ordermangel die Lustlosigkeit verstärkten. Am EamStag beginnt die Schiebung, und man hält die Anziehung des ReportgeldfatzeS um mindestens 0.25 Prozent für unvermeidbar. Auch international war die Geldmarkttage an» gespannter (Für Tagesgeld wurden gestern m Vcutjorf bis 8.5 Prozent gezahlt.« Sine Erhöhung des englischen Bankdiskonts war aber auch h.uie nicht eingetreten. Während hier dcr Tagesgeld- marft vormittags noch ziemlich entspann! war, machte sich im Verlaufe des Tages Rachfrage geltend. Der Satz ging auf 5 bis 7 Prozent. Die übrigen Sätze für Monatsgeld und Warenwechsel blieben unverändert. Rotenwerte konnten sich gut behaupten. Bei Spekulationspapieren fraiw Verluste bis zu 4 Prozent ein. Ehade-Aktirn uid> Svenska waren sogar bis 9 Mk. niedriger. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer fast geschäftslos und eher schwächer. Der Pfandbrief- markt war unentwickett. Auch im Verlaufe Wirb die Tendenz unsicher und neigte eher zur Schwäche. Etwas lebhasteres Geschäft batten Reichsbank und am unnotierten Markte Adler- Kali.
Aranksurter (Getreidebörse.
Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M. 20. Sept. Der Frankfurter Produktenmarkt zeigte heute auf Grund der etwas festeren Auslandmeldungen eine freundlichere Haltung Rach der ruhigen Tendenz am gestrigen Hauptmarkt konnte sich wieder nur wenig Geschäft entwickeln. Das Angebot blieb groß, die Preise waren unverärrdert. GS wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, dis zu 1 Prozent Auswuchs 22.25; Roggen 22; Sommergerste für Brauzwecke 26; Hafer, inL 21,75 bis 22,25; Ma iS (getb) für Zutterzwecke 20; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 33 bi« 33,50; Roggenmehl 30,25 biS 31; Weizenkleie 12,90; Roggenkleie 13,25. Tendenz: ruhig
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeiger»'.
Frankfurt a. M., 20. Sept. Auftrieb: 71 Rinder, 926 Kälber. 340 Schafe. 507 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 78 bis 81 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 77, geringe Kälber 63 bis 72. — Schafe. Mastlärnmer und jüngere Maü- hämrnel (Weidemast) 48 bis 52, mittlere Via fr- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47, fleischiges Schafvieh 30 bis 39. — Schweine: Vollfleischige Schweine von etwa 240 biS 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76. von etwa 200 kns 240 Pfund 72 biS 76. von etwa 160 bis 200 Pfund 70 bis 75, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 67 bis 72 Mk — Marktverkauf: Schweine schleppend, lieber» stand. Kälber rege, ausverkauft. Schafe ruhig, auS verkauft.
Kunst und Wissenschaft.
Bom Hamburger Natnrforschcrtag.
3n der unter dem Vorsitz von Hofrat Professor von E i f e l s b e r g (Wien) abgehaltenen geschäftlichen Sitzung der Gesellschaft Deutscher Raturfvrscher und Aerzte in Hamburg wurden neu in den Vorstand gewählt: als zweiter stellvertretender Vorsitzender Geh. Pros. Carl Bosch (Heidelberg), als Beisitzer Prof, von Klebelsberg (Innsbruck) und Prof. Miehner (Hannover). Zum nächsten Tagungsort im Jahre 1930 ist einstimmig Königsberg i. Pr. gewählt worden. 3n einer Entschließung spricht die tn Hamburg tagende 90. Jahresversammlung Deutscher Raturforscher und Aerzte dem Reichstag, dem Reicherat und der Reichsregierung den Dank auS für die Hilfe, die sie zur Anregung und Forderung der Forschung in Deutschland durch Mittel der Rot- Semeinschaft über daS Maß dessen hinaus genstet haben, was die Länder sonst für Wissenschaft, Technik und wissenschaftlichen RachwuchS zu tun vermögen Die Versammlung gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die maßgebenden Stellen auch In Zukunft die Rotgemeinschaft durch Gewährung der erforderlichen Mittel in den Stand setzen, ihre stetig wachsenden Aufgaben zum Wohle deS Dol8ganzen zu lösen und so die Weltgeltung der deutschen Wissenschaft zu sichern.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
»7.0 I
136
62.6
1*2
V0.6
3,1
3.6
10j »02.76
26.65
21.8
»32.26
10.8
18.75
10,6
118
24,5 '
24,6
89.5
e
161,25 '
160.75
Hl
63
i->
1
143.1
. 8
148,76
Bcnfarten.
15
108 ,
SOI
*05
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — ReichsbanldiSkont 7 Prozent, LombardzinSfub 8
52.65 ।
16.9 ।
11.6
10,75
c «
11
c
90 H* 118
115
149
117
259
11 11
10 io 10
V
218
19
71.5
127
90
11* 117,6
2.56
11
1 f
153.25
139
HO. j
63
107
IM i: ..
1*3 135.75
Z9L5 57*
183.2', c85 210
126.75 191.25
104,5 52.75
U3 75 3*9.75
79
11.75
11
ISS.5 153.3
163.2.
IS3.23
143 Wb
187.75
280
52,7 52.5
16.9 16.13
8 r
<
5
10 0
. 7 10 . 8 10
15 12
18
14
12
336.5
292
*8ü <83.5 .'06.25 146 5 191.75 I 103.5 I 52.23 ,133.25
2*8
143.5
802
168.5
Ib8.b
1'4.75 171.6
199.5
137.5 W8.Z3
HU
135.5
171
142.25 |
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. D
Telegraph «s ch e Au»« a b I d n q
Philipp HoljMlMN . . • Heidelberger LemnU » . eemeni ftadftabt . . « Bai)8 4 SttUag . . .
$ AultbttJ PUtzenhof« . Cihoerfr . .... . Ver. «lanjfof! . . • « 8embero.......
keNstost Waldbos . . . ZelMojs «Ichostentm» . tibatii'ttrnburga Wasser Tt flauer flu.....
Tai ml er Motoren . » « Demag . ...» e Sdlerwerte Sleoer . , «
Pub®. Loewe . . . • « eutomona . . e « C rrrftrrn 4 Roppd » « Leonharb Hetz . . , Bamag-Meguin . . , RtmtfC YRafcttnai . . . ("nyier . • • • « VMjltoennaebt . . . « Iunzhanl. ...... l'fthxfrfe. . . , e • « Main trat nverltz . . . < Wien .....
Reletiulatt . . . . «
Uaion . . . . , «ebt. öiotbte.....
voi»i 4 Haritner . . , €6bb. 3udn . ... .
6X Dl RfldManlrtlx D. 1M7 . . »L «nl.-»b!dl.-edjulb mü 8hi'
lo|.4lrd)ttn . .
T«4al ohne Äullol.-Slfdjtf . t% nrantl Hop -v! flolbti- Un- tunbt>et bil 1932 . .
4K% 9tbclnlf(tt Hhp.-vanl Clqu flelbvl.
ab,i Potfttfa^-CbUgatlcn . rflif^hlkn 1938 . . .
4% Schwey 0unbc4b..ftaL. . .
4% CtftrnriM tf Oolbrti.. . . «,80% ellberrtr.....
4% CdtrnriiD flnbrUL Siir . .
4% Unganittf Oolbrtr.
4% Unganlttf tzlaailr. v. 1910 . 4H% de«al. von 1913 . . .
4% Unflatiidrt ftronenm.....
4% tQd. SulUn Idbf v. 1911 . .
4% turtiicti vaedaddahn-DiU.
Serif I • • •
4% bHflt. II - - -
4% HumAntn cenetd. Hile. - . - 1H% Shinilnra GolvarU. Wn 1913
OOfl. Trundie Utlru^iön . Yainbura-Smerita flalei . Cntnb.-SüMm. TamVsfch. Canla tsimpftotft . .
«orbbtutidi« lUoQb . . PIIlQ Deuilcke Srebtlantl. .
varmrr Bankverein Bftilnrt H«nb«lt<ieIeM4>. ■ Lommertz- unb Vrtoot.Panl Darmfl u fllartoealMnl Deurlche Vonl IMtcntc.O’rklllMl IäL. TrHbnct Bank . • *nmriN.u0d)c uttbutad . RtieObant.......
800.6 , 188.25
78t 880.75
- | 147.5
164.75
171.76 170,75
131 1137.16
Berlin. iu Sevlnnder fttamofifdK Jiaun......
Hollänb'lche Noten...... Stalitnifdie Noten......
Norwegische Noten . . . .
Deotsch-Qesterr-, 4100 Anma Rumänische Noten ...... SchweSiiche Noten......
Schroeiier Noten ....... Lpanische Noten...... .
rich-u>o>!2wakliche Noten . . Ungarische Rotze»
JrauMurl a. M
Berlin
Sd)lub«l 1 Uhr- Kur» | Kur»
5d)iub-l Hn|ang Kur» | Kur»
Darin»
19. 9. 20. 9.
119 9. | 40. 9.
rirtri _
16.34
16. *o
167,73
168,41
21,94
22.0'
111.58
114,0*
68,83
59.07
3,515
2,51 j
111.91
112.37
80.46
80,78
69,13
69.41
12,375
12.433
72.85
71,15
•
Jranfcturt a. M
Berlin
Schlutz»^ 1-Uhr-
Kur» 1 Kur»
Sdjlufi । Anfang Kur» | Kur»
Damm:
19. 9. 1 20. 9.
| 19.9. | 20. 9.
^rraiikfuri a. M
Berlin
Schlub-l
Kur» |
1-Uhr. Kur»
Schluß Kur»
Anfang Kur»
Datum:
19. 9. j
20 9.
| 19. 9.
1 20.9.
a.a.®...........»
184,5
183
18*. 5
183.25
Bergmann...... 9
197.75
197.25
196.25
Ölettr. Licserung« . .... 10
—
INI.9
—
Ufit unb ßTQft .... 10
220
218.:
Z19.5
217
stellen 4 fluUleaume. .... 0
156
154
I5>
153.9
®d.,. Clettt. Untenu. • . • 10
271,5
269
371.65
269.4
Hamb. Girin. Werte .... 10
—
•
158.75
—»
»hetn. Girin...... 9
—
—
155
151
kchlcl. Girin........10
—
—
235
2-34
k«ducken ...... 8
—
200.5
2UI
200
Gtrmrnf 4 Vailte ..... 12
381
378
180.75
378.75
Dranlradia . . ....... 8
150,75
Vatncon 4 <ko.. ..... 10
176
,76
vuoeiu» . ....... b
84.5
8t
84.71
84.9
Deurlche Otbfl .......6
—
-
138 5
1.18
Oflentt GutntoW«......8
—
•
—
ctzelienklrchener ... h 9-1
125
115.5
126
Harnenrr ........6
148.5
—
148.25
118.25
Haelck! Gilm. ........ 8
135.5
136
91k Bergbau..... 8
255
—
—
251.5
KlScknerwerte ....... 7
—
120
121.5
119,4
MMeuefk«........ 0
—
131.75
130.25
v! annetz man» . ....... 8
135.25
135
135.U
13Ö
ManUelbek ........7
113,5
—
114
112.5
CtfrlAlfl Wenb. Bedart... 6
*■
•
106.5
105
CbfriAlfl HcUrotrie ... 6
—
d
110.9
110,5
TbMr verabau . . 6H
Nbrictldyr BrauLtohlen 10
vt
278
93,5
92
279
VI,6
277.5
Sb^nftibl 4S
1*3
144
147,75
Ntedeck Dion tun ..... 1#
—
ee
B errtnlgn 6ubün......6
W.5
96.5
Ctnri 1Rtr.ro . .... 9 in
—
5J.9
5.3,7 j
r IM ..... 10
279.6
379.rr
<76
•afl Setze regeln ...... 10
283.5
£83.75
£80.25
taltmtf 6aU»etfrt| • • . lt>
458
—
*LS
<55
X • . . 1
2tM>
461.25
m. 75
«1
tceemb -J.’bd . . .... 8
—
Il3
EAetteeeMU .......9
.10.6
218
•
. ..... b
105
*
104.5
143
«ülg-rs.erie ...... . R
.03,5
—
104.5
103,19
190
19. Sevtraider
20 Septtmd r
LoiUiche ®elb
Noti.runo Br«'
«miliche Noireruau
•Htlti
«ne-
fünfte 91011
Bamjte* Brf^Rntw
tN.K " 1,703 J8.34
111,77
168.19 1,767 M,36
111.90
I6b,o»» 1.764 58.24
111,74
166,40 1.767 >8..o
HZ.Vu
ffoy rtbugtn
111.78
uz.oo
»11,77
111.99
Ctodbölm - ferlftnoiorS-
112.15
10,55
112.57
10.67
113,11
10.545
11.'.33
10.574
(Vtalirn . . .
31,91
31,95
21.92
31.06
London. . .
20.13
30.37
AI, U3
A/.371
Nrnvori .»
4.1915
4.1935
4.1915
4.1995
Vari«.... etinxti s.
16,36 »0.55
16,40 W',8l
16.36 »0.865
16.40
80.513
CpanteH . .
63, W 1.925 J.49O6
69 42
«1.20
68.34
gä»an . . • »ho bt Jan
9.6915
1,921 J.500
1.92-i 3.502
W-en tn 1-.
59,905
>9,125
C«ft aboeft
-8,99
-9.1»
12,<2
12,41
12.425
12,445
7,370
7,M.1 71,18
7.368
7,364
vnr-«wefl • •
73.04
73,03
73,1«
Ful-.critn
3.027
S.OJJ
1.027
3,03.1
Fifiabon
18.65
18,89
18.88
18.96
Tanztfl extn.
81, «7 l, Hb
81,42
2,172
81.26
2,173
81,43
2.177
tLt.xn . .
5.425
ö.4J-
5,425
5,435
«anatw
1.19
4.20
4,101 4.266
4,200
Dm md .
4.166
4.274
*,37*
Un .. .
2O.8J
20.6»
20 35
20.»
I^ritn. 19 Lememder
rirtt'
tUnrrtfanrittt ‘keeee .....
♦Vieris «etm .......
Ter. '«.- No«, ....... fax«ltl<öt ........
l.tr- bM' 111,15 .• j.2>:
i.Ui »8.87 111.99 2^676
sä?
8d
fl'
jnH**6
• Scd^®c uh» and)
»"tw
poll<
J1
Stritt
*Sot
CB* S «flen Wal M .W
emsig M sl eigen an- sä, der in abgcpgrn i den Riesen kommt Da ginnt z« sicher aus o sithen die 3' fern. W ir.teressaflien beneiden. T Dr. Scken> die bis zun Hilten tDuri der Halle a: dann ein S laufen unb cud) schon ^tzroyellcr 30, bald 5
Jin lehie sich weil
Wälder un dem Bode Hasen. . Fläche des sich in ihr nebel so, i stehen am § da-/ mir fiärL - Es \v gtfltn be Wollen lie hat ein glei genommen, vuhtlein v L'loik ein sihen.
Dir sah, um, ein f aus km Segen uns i lviedcr durch 8^S>cug bi grir.t und tt °a» Ehienge kn der 5d)i ^ournalihen einmal ein «in IBitjtoo' vkn Wünsch stürmisch tz die langst liche Le
Jnlcressar Aon hier, Ä < Wen, tri' ^romnten |eUet der Dasein, „ Vst/
M Komm '°"veleu an j,
™ Wier $ Dll°sche^
midt n,,, «
D^eschtz Sahlis
<e«fe ।


