und Wirt-
ist zumeist etwas gewichen. Man no-
tierte:
Krank^urter Börse.
i
o e rän d e r t st i l l e r H a l t u n g. Vorbörslich war auch anliehen konn!e.Roggen^r statt angeboten Ct yteIl?lC "C.UC ~ci entgegenkommenden Forderungen. Auch am Reichsbankentlastung befriedigte, außerdem wirkte Futtermittelmarkt war das Geschäft sehr klein Das b«'" be5 I Angebot beherrschte bisher die Marktlage. Es wur.
sozialdemokratischen Parteiausschusses eine Regie- den notiert: Weizen, 24,70 bis 24 60• Roaaen
rungskrifis vermieden werden konnte. Vor allem aber
verwies man auf die starken Kurssteigerungen an der Reuyorker Börse vom Sainstag, so daß auch ani hiesigen Markte eine Aufwärtsbewegung zu- stände kam. Die Stimmung war etwas freundlicher. Am Montanmarkt bestand für Rheinstohl etwas regeres Interesse. Auch Polyphon konnten leicht anziehen. Farben waren mit plus 1 n. X). etwas gefragt Scheideanftalt und Holzverkohlung blieben nur behauptet, Scheideanstalt waren etwas fester. Elektrowerte lagen uneinheitlich. AEG., elek- irische Lieferungen, Gesfürel und Schuckert gaben etwas nach, Siemens blieben behauptet, wahrend Felten 1,5 v. S). höher eröffneten. Zellstoffwerte waren bis 1 v. H schwacher. Schiffahrtswerte waren dagegen 1,25 o. H fester. Banken vernachlässigt. Rur Reichsbank mit plus 1,5 v. H. wieder verlangt. Deutsche Linoleumwerte konnten 3 v. H. anziehen. Adler-
frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt a. KL 20. 2Iug. Auftrieb. 1829 Wnder. 430 Ochsen, 126 Bullen. 775 Kühe 498 Färsen, 552 Kälber. 130 Schafe. 5782 Schweine.
wurden notiert: Ochsen: vollfleischige, ausge» mästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere. 54 bis 58.
Frankfurt a. M., 20. Aug. Tendenz: uneinheitlich. Die Börse eröffnete die neue Woche in u n -
Geringer« Beschäftigung der S ch w a ch st r o m i n d u st r i e. Da die Reichspost aus Statsgründen genötigt ist. ihr« Aufträge einzuschränken, hat sich der Auftragsbestand bei der bisher mit Postausträgen gut beschästigten Schwachstrom.ndustri« verringert. Vereinzelt haben deshalb Arbeiterentlassungen slattgefunden. Aus gleichem Grunde sieht sich auch di« Mix L G«ncsl-A.-G.-Derlin genötigt, von ihrer Gesamt- belegschaft von rund 3000 Mann 300 Arbeitern zu kündigen.
Verkehrsordnung erfordert Rechis gehen!
— Schweine gingen wesentlich langsamer. Der Preisstand ist zumeist etwas gewichen. Man no-
frarrkfurtcr (tzctrcidcbörse
Frankfurt a.M., 20. August. Tendenz: Weisen fester, sonst nachgebender Der heutige Pro- duktenmarkt eröffnete in ruhiger Haltung, infolge schwächerer Auslandnotierungen ist die Tenl uz eher nachgebend, die Käufer üben große Zurückhaltung. Einiges Interesse bestand für Weizen, der
minimal. Die weitere starke Entlastung der Reichs- I bank, die feste Reuyorker Samstagsbörse, die neue Erhöhung der Eisen-Exportpreise regten etwas an. H'nzu kam noch, daß sowohl in der Innen, wie auch m der Außenpolitik die Situation sich etwas gebessert hat. Einen günstigen Eindruck machten Äußerungen führender amerikanischer Finan'.leute über die zukünftige Kreditpolitik Amerikas, die wohl Nicht mehr so strengen Ausnahmen ausgesetzt sein wurde. D,e ersten Kurse zeigten zwar kein einheitliches Bild, ledoch lagen die Kurse meist 1 bis 2 ?■ H- ''ber den Freitagsschlußnotierungen. Ausfallend fest lagen Akkumulatoren mit 8 o. H. Bess^- rung, da sich eine zunehmende Materiolverknap- pung bemerkbar macht und einige gute Käufe vor- liegen. Salzdetfurth konnten ebenfalls 6,5 v.H. an- Aieben, in Reaktion auf den Kursverlust an der ^reitagsnachbörse. Adlerkäufe haben aufqehcrt in- folgedessen ivar hier ein Verlust von 5 v. H. zu verzeichnen. Kunstseidewerte waren etwas gefragter Bemberg zogen um 12 v. H. an. Auch für Deutsche Linoleumwerte, Polyphon, Reichsbank und Rhein- stahl war etwas mehr Interesse bei mehrprozentigen Gewinnen zu verzeichnen. Deutsche Anleihen etwas fester. Ausländer, von diesen besonders Bos-
er, mit 1,5 v.H. Gewinn, erwähnenswert. Am
Konzerns durch die älebernahme geeigneter Grundstücke im ganzen Reiche zu erweitern. 2m gegenwärtigen Augenblick sind zwar keine bestimmten Projekte vor dem Abschluß.
den notiert: Weizen, 24,70 bis 24,60; Roggen 23,25; Sommergerste für Brauzwecke 27 bis 27,50; Hafer, inländischer, 26 bis 26,50; Mais, (gelb) für Outterzwecke 22 bis 22,50; Weizenmehl, süddeutsches S,P«3'n!^' 34 bis 34,25; Roggenmehl 32,75 bis 33,25; Weizenkleie 14 bis 15,10; Roggenkleie 15,50; (irbfen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 50; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 50 bis 95; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 8 bis 9; Weizen- und Roggenstroh, drahtqepreßt 4; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 3,25; Treber, getrocknet 18,50 bis 18,75 Mark.
Umwandlung der Opelwerke in eine A. G.
Wie die „Köln. Zig." hört, sind Verhandlungen im Gange, um die A u t o m o b i l f a b r i k Adam Opel in Rüsselsheim in eine Aktiengesellschaft umzuwandrln. Die Höhe des Aktienkapitals soll, dem Vernehmen nach, mit 50 Mill. Matt in Aussicht genommen sein. Die Ilmwandlungsverhandlungen seien sehr um» sangreich und hätten durch den Tod der Herren Karl und Heinrich von Opel mehrmalige Verzögerungen erfahren. Der endgültige Abschluß der Verhandlungen dürfte nicht vor Ablaus von etwa zwei Monaten zu erwarten sein. Es handele sich dabei um die Umwandlung in eine rrine Familien-A.-G.
Wie WTB.-Handelsdicnst erfährt, entspricht diese Meldung den Tatsachen. Ob die Verhand-
Brieflasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schristleitung )
J. B. in C. Die Mitnahme eines Fahrrades in die Wohnung verletzt teine gesetzliche Bestimmung. Der Vermieter kann nicht widersprechen, wenn nicht gerade in Ihrem Falle eine besondere Vereinbarung getroffen worden ist, oder etwa Beschädigungen her Mietwohnung vorgekommen sind.
K. R. G. 1. Der Hauseigentümer kann verlangen, daß in der Waschküche gewaschen wird. 2. Der Mieter kann verlangen, daß die von ihm gezahlten Beträge für die Wohnung oerroen- bet werden. Im Streitfälle entscheidet die Instand- setzungsstelle.
Testamenlssache 211. Der überlebende Ehemann befindet sich im Besitze des Nachlasses feiner Ehe trau, an dem ihm laut Eheoertrag Verwaltung und Nutznießung (auf Lebenszeit) zusteht Ohne seine Zustimmung darf der Substanz des Nachlasses feiner Frau eine Veränderung nicht oorge- nommen werden, da hierdurch sein Nießbrauch gefährdet werden könnte. Vielleicht ist etwas durch gütliche Verhandlungen zu erreichen. Die Frage der Aufwertung wird erst im Augenblick des Todes des Ueberlebenben von Belang werden, da der von letzterem in die Wirtschaft gesteckte Betrag von seinen Erben erst bann verlangt werden kann und von den Erben der Frau erst nach feiner Fest fteüung herauszuzahlen ist. Es empfiehlt sich, der- e.nst die gerichtliche Auseinandersetzung des Nach- lasses zu veranlassen. Diese ist kein Rechtsstreit, bietet vielmehr Gelegenheit zu einer Vergleichs- weisen Erledigung. Kommt diese nicht zustande, so wird das Nachlaßgericht den sordernden Teil auf den Prozeßweg verweisen.
H. S. D. Wir raten Ihnen von der Errichtung eines Zaunes, der Ihr im freien Felde liegendes Grundstück umschließen soll, ob. Nach tz 907 des Bur- gcrlidjen Gesetzbuchs kann der Eigentümer eines Grundstücks verlangen, daß auf den Nachbargrund. stücken nicht Anlagen hergeftellt oder gehalten wer- den, von denen mit Sicherheit zu erwarten ist, daß ihr Bestand eine unzulässige Einwirkung auf fein Griendstück zur Folge hat. Der Zaun mürbe gewiß bie Nachbarn z. B am ordnungsmäßigen Ackern behinbern.
werke büßten den Kursgewinn von der Freitagabend- börfe mit 3 v.H. ein. Deutsche Anleihen lagen stärker beachtet. Ausländische Renten fast ohne Geschäft. In, ixreiverkchr waren Russen beachtet. Im Verlause machte sich etwas Abgabeneigung bemerkbar, und die führenden Werte gaben bis zu 2 v. H. nach, io warben, Siemens und Walbhof. Das Geschäft blieb nach wie vor außerordentlich ruhig. Am Tagesgeld- markt machte die Erleichterung Fortschritte, mit 5,5 v. f). bestand leichtes Angebot. Am Devisenmarkt nannte man wenig veränderte Kurse, Mark gegen L.ollar 4,19.58, gegen Pfund 20,359, London gegen Kabel 4,8535, Paris 124,17, Mailand 92,80 Madrid 29,15, Holland 12,10'i.
Berliner Börse.
® e r I i n , 20. STuguff. Nach dem Börsenruhetag war im heutigen Vormittagsverkehr, wie gewöhn- ich an den Montagen, das Geschäft nur schleppend. Die Stimmung war etwas be- ruhigter und freundlicher. Nach einer etwas uniicheren Vorbörse eröffnete dann der offizielle Verkehr bei freundlicher Tendenz. Eine Reihe günstiger Momente regte dabei an, doch blieb das We(d)aft wie m den letzten Tagen vollkommen
Hessische Erwerbs- Ichaftsgenossenschasten. Die Zw«i- monatebilanzen ber Kreditgenossenschaften des Verbandes Hessischer Erwerbs- und Wirtschasts- genossenschaften vom 30. Juni (es haben 25 Ge- nossenschasten berichtet, weisen eine Erhöhung der Bilanzsumme von 35.3 End« 1927 auf 38.76 Millionen Klazl auf. Die Guthaben der Mitglieder stiegen von 3.9 auf 4.4 Mill., die Spareinlagen von 16 auf 19,3 Mill. Mk.. Bankschulden von 1 auf 1,4 Mill. Ml Die Einlagen in lausender Rechnung haben sich mit 9.2 Mill, ungefähr auf der gleichen Höhe gehalten. Angelegt waren in Krediten 24.8. in Wechseln 6.3. in sonstigen Krediten (einschließlich wcitergeaebener Wechsel) 35.46 (32,13) Mill. Ml.
Kreistag au einer Dringlichkeitssitzung auf den 22. August einberufen. Auf bei Tagesord- nung ftefjen folgende zwei Punkte 1 Stellungnahme zu dem Antrag ber Kommunistischen Partei Deutschlands im Preußischen Landtag betr. Versetzung des Landrats; 2. Aufhebung ber ben gesetz- lichen Bestimmungen widersprechenden Beichlusfe des Kreistages vom 8. August bezüglich der Unter- stützung aus ber allgemeinen Fürsorge.
Wie Wagners Südwestbeutjcher Nachrichtendienst weiter amtlich erfährt, hat die Aufsichtsbehörde gemäß Paragraoh 107 der Kreisordnung für bie Provinz Heffen-Nasiau mit aufschiebender Wirkung beanstandet: 1. den Beschluß des Kreistages betr. die Erhöhung der Unterstützungssätze, da ber Kreistag zu Diesem Beschluß nicht zu- ständig war; 2. ben Beschluß bes Kreistags betr. bie Nichtanrechnung ber Gewerkschaftsunterstützung auf bie Unterstützung aus ber allgemeinen Fürsorge, ba diese Regeluna ben allgemeinen Bestimmungen wiberspricht. Diesen beiben ab gelehnten Kreistags beschlossen lagen Anträge ber SPD. zugrunde. Die Bereitstellung weiterer Mittel für die Gewährung von Unterstützungen aus ber allgemeinen Fürsorge wirb erneut ber Beschlußfassung bes Kreistags un terbrcltet.
Don den Gchlachiviehmärkten.
Di« Schlachtviehmättte wiesen in ber vorigen Woch« säst einh«illich «ine wesentliche Verlang- samung des Geschäftsganges auf. Di« Käufer nahmen eine vorsichtig abwartende Haltung ein. vor allem erw:«S sich der Export als stark zurückhaltend. Verstimmend wirkte der unterschiedliche Verlaus der Frischslcischmarlte. Auch war der Auftrieb verschiedentlich zu hoch, da die Dauern infolge der Erntearbeiten viel Vieh ab- gestoßen haben; in dieser Richtung wirkte in den süddeutschen Gebieten auch noch die große Trockenheit und der daraus resultierend« Mangel an Grünfutter.
Die Auftriebszahlen waren gegen die Vorwoche eher etwas niedriger. Sie betrugen für Rinder 21 600 (21 000), Kälber 19 700 (20 300), Schafe 11 900 (14 300) und Schweine 73100 (77 700).
Der schleppende Handel am Grohviehmarkt zeigte deutlich weichende Preise. Besonders scblecht gingen Dullen, doch hielten sich di« Nachlässe in erträglichem Rahmen. — Kälber hielten ungefähr die letzten Notierungen. Deste Mast- und Saugkälber lagen ziemlich fest in ben Duchten. Die mittleren unb geringen Mast- und Saugkälber waren dagegen gut disponiett. — Am Schafmarkt konnte man die letzt« Preisbasis nicht ganz halten. Bergrissen waren durchweg nur prima Lämmer.
aherc 49 b.s 53, fo.iftigc vollfleischige, jüngere 7? bis 48; Bullen. jüngere, vollfleischigc höchste,, --chlachtwerts. 48 bis 51. sonstige vollfläschig« oder au^gemästetr. 42 bis 47; Kühe, jüngere, voll- ller.chig« höchsten Schlachtwetts 43 bis 48. fern- Inge voliflei^aig« ober aus gemästete. 38 bis 42. Hei'9l9e 33 bis 37, gering genährte 25 bis 32; ,zar,en (Kalbinnen. 3ungrinfcer) vollfleischr«. aUu^Cmx,ICte- dosten Schl^chtwerts. 55 bis 8.
5L 54. fleißige 45 b'S 50;
Saugkälber 70 bis 74.
mdtlere Ma.t- unb Saugkälber 65 bi6 69. geringe vvPtu ^^we-ne Feurchwein,' über
MO JJ^unb Lebeadgewick: 3ö d,s 80. vollfleischige
2+0 b:S 330 Vstmd Leben?- 9etoKf>t <8 bis,50. von e.wa 200 btS 240 Pfund >rCbCI^CS<Sf cDn ctttm 160 biS 200
Tsund Lebendgewicht 78 bis 81. fküdnge Schweine non ettoa 120 bis 163 Pfund Lebendgewicht 73 bis 18. Sauen 65 bis 70. Mattiverlaus: Rrader ruhig, lieber ft anb; Schweine gedriickres <Srid)äfi lleberstand; Kälber unb Schafe ruhig, geräumt
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 18. August. Die Samstagsbörfe war wiederum bei Eröffnung sehr sckupach besucht, fo daß bas Geschäft nur schwer zustack-c kam. Die Verkäufer von Inlanbbrotgetreibe sinb angesichts der in vielen Gegenden nicbcrgegangencn Regen- fälle mit Angebot etwas zurückhaltender. Die For- Dcrungcn sinb ziemlich unoeränben. Vom Ausla.-be lagen besonbere Anregungen nicht vor. Eifoffcrten lauteten etwa wie gestern. Das Lieserungsgeschä't kam nur sehr schleppcnb in Gang Weizen war stetig bei geringen Prcisvcränberunqen; Roga n fefter. Mehlgeschäft sehr still; bie Preise ballen sich auf gestriger Basis. Am Markt für Hafer und •Bcrftc war bas Geschäft wie immer an Samstag.',, febr ruhig. Es notierten (1000 kg): Weizen, mar- k'lcher (74.5-kg ßl-Gewicht), 226 bis 229, September 240. Oktober 243,50, Dezember 244.75 bis
L°/i.ibra 2^2'50 (ruhig); Roggen, märkischxr (69-kg nl-Gcwicht), 219 bis. 222, «eptcmber 233,50 bis 234 Gelb, Oktober 234,50 bis 234,75 Gelb. Dezember 236,25 bis 236,50 «fester); neue Winter- perlte 204 bis 214 (ruhig); Hafer, märkischer, 2"7 bis 218, eeptember 215L0, Dezember 218,50 (ruQio); Mais, zollbegünstigter Fuktermais 2iS bi» 220 (schwach); Raps 32" bis 325 (stetig), (100kg*: Weizenmehl 27,75 bis 31 (ruhig); Roggenmehl 30 bis 32,50 (ruhia); D^izenkleie 15,50 bis 15.6" (stetig); Weizenkleiemclasse 16,20 bis 16,50 (stetig) Roqgenkleie 17,25 (stetig); Viktoriaerbsen 46 bi» 56; Heine Erbsen 35 bis 4"; Futtererbsen 25 bis 27.
langen in aok.höarer Zrit zu einem positiven Er^ oebnis gelangen, könne jeocch n->ch nicht ge-agt werden. Betont wird, daß atu; die e t*, zustande- kommende Aktiengescltschasl c.rr reine fta- miliengefellfchaft b.eiben soll.
Der Erzbergbau im Juli Aus dem Lahn-Dillgebiet, cinschl. Oberhessen. wird über den Erzbergbau im 3uli berichtet: Mit Wirkung ab 1. Juli 1928 wurden bie
Erzpreise um 30 Pf. je Tonne erhöht. Damit haben die Gruben aber immer noch nicht die früheren Preise bzw. die während der Staats- Hilfe erzielten Einnahmen erreicht Gegenüber den ständig gestiegenen Selbstkosten gewährleisten also auch die um 30 Pf. erhöhten Preise noch keine Rentabilität der Gruben. Die von den Behörden in Aussicht gestellten Hilfsmaßnahmen müssen daher unbedingt beschleunigt werden. -- Siegcrlonb: Bei den Siegerlander Gruben ist eine Besserung ber Lage nicht eingctreten. Die Belegschaft der Gru- ben ist seit Beginn dieses Jahres um rd. 10 Prozent verringert worden, trotzdeni nehmen die Bestände auf den Gruben zu. Infolge der Pro- dullwnseinschränkung erhöhten sich die Selbstkosten dec Gruben, während die Verkaufspreise infolge der Konkurrenz unverändert blieben.
'Die amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 15. August berechnete Großhandclsindexziffer des Statistischen Rcichsamts ist gegenüber der Vorwoche um 0.4 v. H. auf 141.7 (142.2) zurückgegangen. Don Den Hauptgruppen hat die Indexziffer für j Agrarstoffe um 0.8 v. H. auf 138.1 (139.2) nach- gegeben. Die Indexziffer für Kolonialwaren war mit 135.6 (135.5) nahezu unverändert. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb-
toaren ist uni 0.3 v. H. aus 134.2 (134.6) und die- Geldmarkt zeigte sich eine weitere Erleichterung, lenige für industrielle Fertigwaren leicht auf tagesgeld war mit 5 bis 7 v. H. zu erhalten Mo- 159.5 (159 6) zurückgegangen. natsgeld 8 bis 9 v.H., Warenwechsel 6,88 v.H Im
Ausd« h nu ngsplänedesKarstadt- Verlause blieb das Geschäft lustlos, die Kurssteige. Konzern. Wie WTD.-Handelsdienst zu den rung war uneinheitlich. Nach einer Abschwächung ©«ruckten über weitere Ausdehnungspläne der von etwa 1 v. H. nach ben ersten Kursen setzte sich Rudolph Karstadt-A.-G. erfährt, besteht nach später wieder leichte Kurserhöhunq durch, so daß wi« vor Die Absicht, ben Derkaufsapparat des I sich das Anfangsnioeau behaupten konnte.
Rinder
Kalber
Schake Schweine
Berlin
18-56
55-81
32-66
66-79
Bremen
20-56
40-75
40-62
60-76
DreSlau
18-55
45-70
40-61
64-74
Ehemnitz
22-56
48-72
45-60
62-78
Dortmund
25-61
50-85
—
62-78
Dresden
23-63
50-78
46-68
63-80
Düsseldorf
25-63
50-82
—
64-81
Elberfeld
20-62
50-83
—
65-80
Essen
28-58
50-115
47-57
65-80
Frankfurt M.
25-58
53-75
44-54
68-84
Hamburg
15-53
35-87
16-60
60-76
Hannover
24-60
40-90
48-68
65-77
Husum
18-59
—
44-51
Karlsruhe
12-56
42—75
60-82
Kassel
24-63
50-63
—
66-78
Kiel
20-55
34-109
48-65
50—72
Köln
20-64
50-110
55-58
67-82
Leipzig
25-63
40-80
33-66
68-80
Magdeburg
24-60
40-120
32-60
63-78
Mannheim
16-58
46-75
42-46
66-81
München
20-55
54-77
—
53-80
Stettin
15-57
30-77
20-60
62-78
Stuttgart
15-55
48-69
—
57-78
Zwickau
15-56
54-73
54-60
70-79
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
176
175.6
- 1*3,6
I IN. 5
183
IM
136
tn
202
107,6
193
130
*32.5 143.25
20
7 121.25
8
6
87,75
6V,
02,5
120
138
145.5
0.5015
0.6015
106.5
v
07.25
08
Lao knoten.
265
41.4
IU9
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben
Datum;
Ui
89.5
138,5
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4.204
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03
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143.5
207
97.5
109
193
136
110
199.25
181.75
137,5 266
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5.435
4,200
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236
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Vereinigt, Stahl». . Ottwi Mine» . . . Äafl 8i(frr«leb«i . . Rafl Welke reg ein . . . ltattsed fenuaerturll
Raiben.gnDato» Tonaum -tobd . . . fedwibeanfinLt .... Seidichmidt ... Siltiiertroede .... «ekallgeieMchest. , .
1.-0 131,25 । 135.» IOS.75 103.25 |113.7»
92.5 1273,13
145
39.15
12.418
7,368 7'3,06
18.88 «1.33
10741
1.7.0 58.415 113,07 IU.il 112.11
10,57 11.V? «1.3*6 I.ZU35 18.415 eu.es 69.M
»9.27 12.438
7,bflz 73.ro
1.034
18.9z 81.49
2.167
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