ylffrn TU 4X100-Tt,ter grrnnn fimerifa mit £ c i fi 0 n, Lok,. Muffel und Hamm fn 41,3 *«f waber vor Eintracht Frankfun, d„ gUid)|an, 41/3 6ef. braucht« und dem eportdub llhattottendurL dessen Schlußläufer Äo r n i g im Xif| nur um Vrustbreitr urutflag. Dt, 4 X400* Vieler «tafsel enischied der Achilles CElub London »>> der Mannschaft Kinkel. Leigh* t» ci 0 6, Ä i b | • n , Lowe in .3:19,5 u'erlegen vor dem reutlchcn EporUlub 'Berlin unb de,'' berliner Sportclub für sich So» 4 00 .Meter-Hürden. I• u f t n Holle sich Petterson «Schweden» in 53,1 Eek vor dem ,"irun;ei<n viel! unb Dr Teiger — Lei den Frou ^Wettbewerben g.ngen die teil nehmen.'en Ausländerinnen siegreich hervor Die Engländerin K i b g I e y schlug über 1 00 M e - ter die deutsche Meisterin Steinberg (Serbe) In 113 Lek um Lrusidreite. Die ROO Meter ge •onn die Japanerin fiitemi in 2 21,9 vor Wewer (Lennep) unb Labber (England)
Westfalen gegen Hessen'Hannover.
3um zweklenmal findet — am 2 September in Paderborn — der Leichtathletik-Bezirks- kamps Westfalen gegen H, sfen - Han nooer im Westdeutschen Gpirioerbanb statt 3m Vorjahr blichen die Heslm-Hannooeraner mit dem oeeingsten Punktuntersibieb von 1777:1776 Elcaer Leide Bezirke haben ihre ftdrksten »annschatten ausgestellt.
Tennis-Tormtk' in Vad'Tlauheim
Eesier lag
3n der Seniorenmeifterschaft der Deutschen 'offen für alle deutschem Spieler. bie«nl. Mai chr 45. Lebens) ohr ooUcntet haben), gewannen Deu» (Köln, gegen Euler l Frankfurt). ^in*r( i'Bwm argen Arnoldi (Breslau). Ktten- leid (7Bonnb>nm) gegen Kötschau (BateAouheim). und Schmidt-Knatz (Frankfurt' gegen Goldschmidt (Setltn).
3n der He rren-Einzelmei st erschaff von Hessen fl<6t Froizhcun durch einen Sieg über Weihe > Freiburg) bereits, in der Jorschluh- runde Auch der Schwerer Aeichlunon». Dr. Buh «Mannheim, und Gosewisch (Frankfurt) er* ledigtan ihn, ersten Kunden leicht
3n der Damenmeisterschast von Hessen stehen Ftt. Menges iFranffurl). Frau Sto- rdanus (Hannover'. Frl Wendel (5ronff urt), Frau Lohrmann (Düsseldorf), Frau Jafobtnl (Krefeld, und Frau Galvao tHcunburg) in der dritten Kunde Auch Frau Kichter-Wofhermann (Frankfurt» hat bereits etne Kunde gcuxnmcn.
Bon den Do ppe Ispiel« n IR der Sieg von Frau Bohrmann-Äefchlimann gegen Frl. Menges- UHI in drei Sätzen besonders erwähnenswert
ftranffuder Pferderennen.
Aurelia» aewinnl den Grasten Preis von Frankfurt.
Der erste Frankfurter August-Aenntag war *o- trnbl In sportlicher als in gesellschaftlicher Beziehung «in voller Erfolg Auch der Besuch war bei dem herrlichen Wetter ausaeZeichnet. Das Hauptrennen des Tages, den G rohen Preis von Frankfurt, im Werte von 33 000 Mark, konnte der Stall Weinberg mit .Aurelius an sich reihen. O. Schmidt nahm vom Start an die Spitze und hielt dies« bi» ins Ziel, trotzdem auch Grabsch und Sera- pis ein glänzendes Kennen lieferte. Nachstehend die Ergebnisse
1 Preis von Schwanheim, 1200 Meter, 3000 Mark: 1. Frau H. p Opels .Delisee" (Karr) 2. A. Taube .Honeska". 3. 2. Sachs .Wiesbaden'. Xot: 18. 14. 24
2 Eduard p. Grunellus- Erinnerungsrennen. 1800 Meter. 3500 Mark I. Ehrensrieds .Pompejus' (Wolf), 2. Wei- gongs . ff reellen* . 3 O. Blumen selb .Ferbelin". Lot 42. 01. 21. 20
3 Landgrafen-Kennen. 1200 Meter. 15000 am.: 1. an. 3. Oppenheimers .Ata- lantb" (Grabsch), 2 v Weinbergs .Ausnahme", 3. QL Lchummans .Grenadier lot : 45. 12. 11.
4 Wirtschafisbund - Jagdrennen. 4600 Meter 4500 Mk.: 1. Vers (es Limvu- Ivu che" 2. Feims .Sans Poroil", 3. Stoll Hegvs .ijrtutir
5. Grobe r Preis von Frankfurt, 2100 Meter. 33 000 Mk 1. v Weinbergs .Aurelius <O Schmidt). 2. Oppenheimer« .Sero- Pitz-. 8. Böhms .Lowenher, . Tot: 27. 15. 15
6. Berlosungsrennen, 1450 Meter. 4000
Mar? l. Ebertzpächers .5» u n l r b T i b«’. 2. Dredrichs ,Bosko", 3 Gamerdingers .Eleonore Zot: 132 32. 16. 63.
7. Frhr. v. Biffina-Erinnerungtz- Iagdrennen. 3200 Meier. 350? Mk 1 Baers .Go n t r a be n t" . 2 Gottschalks ,Äri- tilcher Tag'. 3. Diedrichs .Eulalia".
Oeuffchlanb an erfler Stelle bei der Llniveefitäts-Olympiade.
Die allgemeine Wertung der internationalen okadem Sportwettkümpse in Paris hellt sich w.e folg: 1 Deuttchland 157 Punkte 2. Frankreich 96 Punkte: 3. Japan 61 P. 4 Ungarn 59 P. 5 England 42 P., v Tschechoflorrekei 34 P: 7 Polen 18 P: 6 Italien 16 P : S bis 11. Schwei;, Haiti und Amerika je 10 P 12. Aorwegon 5 P
Gegelflug - Olympiade auf der Wafferkuppe.
Wie der Borsitzende der Khön-Kosirucn-Ge- lekllchaft bei der Begrüßungsansprache zur Preis- Vertonung mi:teilte, hat die Desettschcht beim Deutschen Luftrat den Antrag e-ngetewch, den Segelflugsport bei der nächsten OlDm- Pi a de «As deiondere Sportart zuzulassen und die Olympiade des Segelflugs künftig auf der Wasserkuppe aus-utragen. Bei dem diesjährigen Wettbewerb find vn ganzen 31 MO Mark an Gesdpreisen bergeben worden, an Steile von 20 000 Mark, die in den Ausschreibungen vorgesehen waren
Neuer 'Oauerschwimmrekord einer Amerikanerin.
Wie aus ffolton (California. USA ) gemeldet wird, hat die 36jährige Frau Lee Fourrier, Mutter zweier Kinder, einen neuen Weltrekord für Frauen im Dauerschwimmen auf» gestellt Hie schwamm ununterbrochen 56 Stun - Den 56,5 Minuten.
(Einheitliche Regeln im Handball.
The beuts chen Handballregeln sind numnehr endgültig unb vorbehaltlos sowohl von der Deutschen Turnerschaft. wie von der Deutschen Sportbehörde für Leichl- alhlel i k (D. S. B) unb allen anderen interessierten Be'.bänden ur.lt Instanzen angenommen worden. Für die Mitglieder der D S. B. find gegenüber den bisherigen Kegeln nur wenige Abweichungen entstanden. 3n Kegel 7 ergibt sich, bah nunmehr der hu Torraum liegende Ball auch nicht mehr von der angreisenden Mann- lchast geipielt werden darf. Kegel 12: Während früher beim Hebe rfd) reiten der Torraumsirüe durch den Torwart beim ALwurs Foeiwurs verhängt wurde, ist jetzt Strafecke zu geben. Kegel 14 Der Foeiwurs mutz mindestens vier Meter (statt bisher drei Meter) vom Torraum entfernt ausgeführt werden D.e Bevrtnheitlichuna ist besonders im Interesse der Schulen zu begrüben, bei denen sich nunmehr die Zugehörigkeit der Schüler au dem einen oder anderen Berdatzd rrtcht mdpr störend auswirkt. Aber auch im Verkehr mit der., Autzlande ist nunmehr eine Einheitsfront her- gestellt, was um so to Übriger ist, als Ja eine 3nternationate Handball-Federation anlätzlich der Amsterdamer Tagung geschaffen wurde
Viebek-sebensfeier und Denkmalsweihe der hessischen Leibgardisten.
WSK Darmstadt, 19 Aug Am Samstag hatten sich bereits einige tausend Leibgar- bitten mit ihren Angehörigen in der Darmstädter Festhalle e.ngehmbcn, um anlätzlich der Denkmal s w « i h e an dem Begrützungsabcnb teilzunehmen Der Vorsitzende, General Freiherr o. Preuschen, begrübt« die .^estterl- nebmer herzlich und verlas folgendes Handschreiben b«6 Keichspräsibensen v. Hindenburg „Am Tage der Denkmals weihe gedenke '.ch in Ehrfurcht der Gefallenen, die in höchster Mannestreue ihr Leben für das Vaterland ein- setzten. 3n Dankbarkeit erinnere ich mich auch der tapferen Taten des allzeit bewährten schönen Keaimenls. Möge das Denkmal nicht nur ein Wahrzeichen alter ruhmreicher Erinnerungen sein, sondern auch em Mahner, die Treue zum Vaterland nie zu vergessen. Allen Anwesenden kameradschaftlichen Druh. gez. v. Hindenburg."
Verhängnisse.
Vornan non Liesbe« Dill.
Cop> right by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale).
4. Fortsetzung Nachdruck ocrboltn.
..Die?", sagten hie beiden Herren gleichzeitig, „Madame (Snnlarb war noch dort .. gegen ■Jltenb9'
. Madam, Ob,Hf. Obre Frau.'
.Mein, Frau7" fragte (Tbarte« oernMJiiterl.
..3a, si, ging noch dem Ad,ndest,n hinauf uub ist erst um zwölf Uhr wiedergekommen und hat gar nicht, doimn grnierft ..."
.Bann ist denn der Mord geschehen'" fragt, b,r ssspitainc
Man weist ei noch nicht, der Gerichtrarzi ist eben blngefohren. d,r soll ,» fsslstell,n."
Tat ift ja eine nette Geschichte', sagte Charles.
Unb di, de,i trabt,n blntemnanbfr auf dem 'chmalen, schmutz,g,n Feldweg durch die Decker, jeder mit seinen Gedanken beschäftigt
■Ser der Tür de, ,4?ion d'or" wollt, sich der (Tapliainc verabsäneden ad,r da, liest Charles nicht zu.
„Unsinn, du kommst mit. Da» gebt nicht, du tonnft nicht in dein bau«, da liegt ja der Staub
Ä. r« 2«. für dich, und da»
^*?,n veM aus dem Tisch, setz' dich nur mit 'ran.
xWb werde mich nur nicht nid um dich flimmern
tonnen wegen Mama, aber bu bleibst bei uns. undedmgk. Dir haben ja auch noch tu sprechen rwgen deiner «ngdegmheif
«Wein, das möchte ich euf keinen Fall", wehrte p'taine, ohne die schwell, des Hauses zu herschretten. ..Da, hot ja Zeit. Ich kann ebeniogiit in Nm Ärcabes- esien und komme, wenn', dir l'astt. gegen Übend herüber.'
h ,efler c'l’n‘flft,n5 Mama guten Tag',
beflan» Ctzarle«. Cr zog dcn Freund mit in den ')au#ftur.
-..'Elch* du tzist> Charles', sagte die schwache stimme seiner Mutter, al, er sich m dem oer* dunkelten efMafjhnmer über ihr Bett beugte. Hub
fit streichelte seine Hand. ..Mein guter 3unge ... ich hab, so auf dich gewartet. Du hast keine schöne Jagd gehabt nicht wahr? Unb bist sicher nast gc* morden. ^>ehe dich nur gleich um, unb erkälte dich nicht. Wir reden nachher ubrr ave», roae ich dir noch zu fügen höbe. Üch. da ist ja auch Dupon. - Guten Tag, berr (Fapttaine, wie gebt ,» Ihnen?"
Der Copttain, neigte sich über die Erauenhand, die sich Ihm au« ben xipen entgegemtrecktt, und küstte sie.
„Das wollte ich Sie fragen, Madam, Gontarb', sagte er. Ich bin nur ganz kurz gekommen, nm etwa» mit Charles zu besprechen, und fahre beule abend zurück/
..Denke dir. Ich habe ihn im Walde ausgegabelt, er ist au« Chutcaudun zu Fust gekommen, da habe ich ihn gleich mitgebracht "
„Sic wollen nach Ihrem Hause sehen, nicht wahr?"
~3a. Charles schrieb mir, dost r» sich nicht verkaufen lötzt. Und so must ich eine Hypothek darauf ausnehmen, ich brauche Geld."
Die alte Dame warf ihrem Sohne einen Blick ZU: der blickte sie wieder an und klopft« bann dem (Tapitmne auf di, Schulter.
..Die Gcjchafte nachher, Ner.s. Erst essen mir mal zusammen, und dann mutzt du auch Odette b,* g rüsten."
Ich. sagen Sie doch", meinte die alle Dame, war jemand gestern abend schon in ihrem Hause drüben?"
Der Capitoine wandte sich um. Da, Sonnenlicht, da« diirch einen ichmalen Nitz der ^öden fiel, beleuchtete sein scharf markierte« Gesicht. Cr stutzt, und sah fi, cn. .In meinrm Haus,? Ich bin eben erft angekommen. Ich war in dhauitcjöun wegen einer Dferdekaufs und wurde - ruber fertig unb habe den kurzen Weg durch den Wald gemacht, ohne auf den nächsten Zug zu warten. Deshalb meinen Sie darf"
.•34 habe geglaubt, gestern abend Licht in Ihrem House gesehen zu haben."
.Licht. Wieso Licht? Wo mar das Licht?"
„3m oberen Stock. Ich sah ein Licht wandern, dann waren lange zwei Fenster hell. dott. ich glaube, wo Ihr Schlafzimmer ift ... rech:«, die beiden legten Fenster."
„Da war Licht?" fragte der Capitoine erstaunt.
I Bürgermeisiee Müller begrüßte bi« Bedam. mt.icn m Hamen der S-taPt Darmstadt.
Der \meiit log der Dieders ebenes der der alten hessi'chen Xfeibflarbtilen mar von bestem Feltmetter bfqunftigt. ZStr Morgen begann mit zahlreichen Cm- und Umzügen auemärttger Teilnehmer unb Korporationen, bk auf bl, verschiedenen Stand quertkre wrteilt mürben Äurj nach 10AI Uhr marjchietten di« verschiedenen Hbtdlungen geschlossen zum Platz der Denkmal»meihe. Da» Denkmal steht vor dem alten Nesidenzjchlost, in dem vor über 300 Jahren da« Regiment geboren wurde und wo e« nunmehr auch einen Schlustakt seiner Deichichte gesunden Hal. ^ßahlreich« (Benrrük in Uniform nahmen an der Feier teil. Di, ^,ich»a>ehr Halle ihren jungften General n 61 ü I p n a g , 1 eniianbl. der ehedem Üdiukant im Leibgarde-Regi- meid 115 war. austerdem eine tlborbnung der Ira- Nhüntfompagni, mit den vier ältesten (föhnen des Regiment» Um lU.tf Uhr erschien der ehemalig, Grost Herzog her früher, Ches b,6 ^egim,nt». mit leinen beiden Sahnen. Reben hem Denkmal nahm ein Zug Leidgardisten in der allen unb auf der andern Zelte in der letzten Parade uniform Aufstellung General v. Preuschen hielt die Festrebe. in btr er erneut ba« Gelöbnis der Dankbarkeit unb Treue gegenüber den (Befallenen zum Ausdruck brachte und besonder« betont,, datz dl, Pflicht der Dankborkttt gegenüber den Ge faUenen keinen Unterschied der politischen Parteien ffnnen sollte unb bürste. Wenn irgendwann, müsse hier ba, T'Otcrlanb über ben Parteien stehen. Sein breisache» Hurra auf do« brutsch, 'l^terlanb fanb braufenben Diberholl. Die etwa 10 Ott» Ifilntbmrr unb Zuschauer langen bann ba, D,ut|chlandli,d.
Vach bet Festrede Iprachen dir Vertreter der drei Aonfcffitmcn. zunächst Sladtpsartet Lauten schlä g er als Vettteter der evangelischen Kirche bann Psorrcr Schüler für die lacho- lischc Kirche unb Kabbln er Dr Bienheit für die israelitische Gemeinde General p. P r c u • schen übergab sodann das Denkmal in btt Obhut der Stadt Darmstadt: in deren Kamen übernahm Obtrbürgermeifber Dr. Gläffing das Denkmal Auch er legte in seiner ilebemabmttebt ein Gelöbnis der Stadt Darmstadt und ihrer Sinwoh- Srrfchast ab. den Leibgardisten und besonders den •cfaHenen ein dauernde» Andenken zu bewahren Das DenZmal stammt von dem Mitglied der Darmstädter Äünftlerfolonir Professor 3ohfl. Cs ist ein aus sächsischem Porphyr gehauener Steinfockei, der .zahlreiche Inschristtn trägt. Auf dem Sockel ruht ein sterbender Löwe mit zwei Todespfeilen in Brust unb Hals bi, rechte Pranke zum letzten Schlag erhebend. Die Sym- bolif diese» in der letzten Abwehr sterbenden Löwen wurde in den Festanlptachen mehrfach ausgedeute:. Vachbem die Hülle gefallen war. fetzte sich der ehemalige Drotzderzog an die Spitze seines alten "Regiment« und marschierte am Denkmal vorbei, dieses salutierend Der Vorbeimarsch dauerte saft eine Stunde. 3m Anschiutz daran legte als erster Gtotzherzog Ernst Ludwig einen Äranz am Denkmal nieder. 3hm folgten Oberbürgermeister Dr. Gläf- fing und bann wohl ein halbes hundert Aronz- nieberlcgungen von Abordnungen karmeradschast- Ucher Veretnigungen, der Keuhswehr. der Dri- gäbe und von vielen anderen Formattvnen. Aachmlttags um 2 ilfrr nahmen sämtliche Fest- tetlncbmcr auf dem Merck-Platz Aufstellung »um F « stzug. der sich durch die Hauptftrahen ort Stadt zur Festholle bewegte.
Pilze und Pilzvergiftungen.
PÄze fmb in tnefem trockenen Sommer eine Seltenheit, aber sie werden kommen, wenn bei der nötigen Wävne ein durchdringender Kegen nie* ter gegangen fern wird. Man verlasse sich Dann bei itzvom Sammeln einzig und geng allein aus frkre Ptlzkenntnis. die man sich an ter Hand guter Abb^dungswerke. besser aber noch durch Anschluß an Pilzkenner erwerben kann, wenn man sich aus btc wenigen, wirfltch guten unb brauchbaren Speisepitze befchrmckt. alles andere aber auher acht tobt. Diese sind der S t ei n Pi l z. Eterschwamm. Birkenpilz. Kothäubchen oder Kapuziner und Ebampignon. Ihre Metckmate sowie die ihrer gifHgcn Doppelgänger fmb leicht cm^upragen Eii» Verwechselung tes StefttpilzeS mtt dem in unseren Wäldern, besonders bei Gieheit. sehr häufigen Gallenptlz ift harmlos, denn letzterer schmeckt gallebitter Man erkennt ben Gallenpilz. wenn man aus die Köhren achtet, die beim Steinpilz entweder rein - weih
„3a, ich hab, ,« g,s,hen."
D,r (fapitamr Iah Chatt,« an.
.Man kann sich lehr täusch,n", wandte Chatte« ein. indem ,r b,m Capltoln, ,in,n warnenden Blick zuworf. „Mama, rege dich nicht auf, schlosc unb ruhe dich jetzt nu». Dir gehen hinunter und nach- her setz, Ich mich zn btr." Unb sie oettlktzen bic ölte Tarnt.
. Wa» meint sie nur mit bem Licht?" fragt, ber Caoitain, aus ber Treppe. „3n meinem t)aus, sind doch bi, toben geschlossen. Erstens kann inan gar fein Licht von autzen sehen, unb bann war doch niemand drin. Ich miU rs wenigstens hoffen.“
.Du könntest immerhin gleich mal nachsehen", meinte Chatte». „Ich bin lange nicht brtn ge* wesen."
Ater damit hotte h b,r (Eapilmne nicht eilig. „Dies,» alte Hvu«, immer hat men G,schichten bi- mit. sic empfangen einen schon, eh, man ,inrn Futz üb,r sein« Schwelle gelegt hat."
„ff, wirb «ine Phantasie von Mama g«®«l«n lein", meinte ff harte». Si, sieht oft fowa« ober hübet sich ein, etwas gejehen zu hoben. Nachher ist e« meist nicht». Co hat sie zum Beispiel im Früh» jahr einmal behauptet, nachts Stimmen In eurem Pavillon zu hören. Sie weckt, mich fogor mitten m ter Nacht de«halb."
„Unb bift bu barm hingegen gen’'
..Bewahr«, Ich schlief ganz friedlich weiter. Da« *011 man benn auch in dem allen Hause? Silber ist doch keine, mehr dort, und die alten Möbel schleppt niemand sott. Mama hatte in letzter Fett oft solch, Nachigesichtkr. Wahrscheinlich liegt He auf dem Bücken---*
,.*Run. e« ist ganz angenehm", meinte ter Tapi- laine, „datz jemand mein Hous noch nebenher mit- bewacht "
3m Speisttimmer stand ter Irsch gedeckt. Di, Flämm mit ihren roten firmen trug eben die Bor* ’peiie auf. „Do ist benn meine Frau. Matte?"
-.6k kommt sofort, Monsieur. Die Herren möchten schon onfongen."
Charle« goh ben Burgunbcr ein. unb sie begannen 'chweigond zu essen. Die Vorspeise beftanb fm Lion b'or" au« mehreren 6olakn, marinierten Fischen, Radieschen. Surft, frischer Butter und Deihbrot. fiste« reichlich, frirfrig und etwa« ländlich derb.
oder gell- tzei un<rwn G^llenpkU dbre rtzkktzh stnd Satams- und Heeenptl, erkennt man schon van tr**ri an threm roten 3us»ehcm Der ®ttv schwamm wird viel mit dem sehe ähnlichen *ft- eiettchwamm verwechselt und mugeackert e*n Beweis dafür, datz er ungifttg ist. Seine Färtzung ist mehr orangervt. der Grfchmack scharf Btrtzro- Pilz und Nothäubchen terihen ein usgcprägtes Merkttml an ihren fchtanlmr. gle.Martini Schrien m Form von schwar»iich.m Fletzen und fh* nicht zu txrtraium Beim Rochen werden 'k fchwar, find aber arrsgezeichnele Spettepstzr. «Ldampignon. aus Witte- ober tat Walte ge- lamnwft haben stets rölllche Lamellen 3eter äh-Uiche Pilz mtt writzen. gelbl.chen oder grünlich austehenten ßanwlUn ist einer der gttähr- I'chen Rnollenbtätterlchwämm^ Dittes Kennzeichen ist untrüglich und auch bereits txi den noch gc- <41 offenej Pilz«, vorhanden Wo man solche lammett öffne man <k vor der Zubereitung, tonst kann es paf’.errn, datz bet aller Vorsicht doch mnes bitter gefährlichen Er jinptare zum Verhäng- n»s wird Der Geruch ift bet 'DiUen unzuverläffig. denn selbst ter Sttnktäubllng ift tn jungem duft ante von angenehmen, Dult und aus bm Geschmack kann man sich beim d.nlanimdn von Pilzen erft recht n4cht Port aff en. Der Rnollenblätter- schtvamiii. aus weich«', die meisten Totessälle zurückzufüheen (Md. dttitzi sogar einen angenehmen. milden Manteigrichmaa R.
Kunbfuntprogramm.
Jrritag. den 24 August
13 bis 14 Schallplatten-Konzen Buntes Programm. 15 bis 15 25: 3ugeiidfiiinte. I5.4O bt« 16,06 Die Ltteftunte 16.35 bis 18,05 Haus- frauen-Kachiniktog .Koch sind die Tage tec Kefen ..Vortrag von August Ärubm 18 30 bis 18,45 Stunde des Lüdweltdeutkchr-i Kabin- fflub# 18,45 bis 19,15 Die Sä>ichstu>ide 1020 bis 19.45: Esperant5»-Unterricht. 19.45 bi» 20.05 Zwanzig Minuten Forrfchtttte in Wsienschakt und 'Technik. 20,05 bis 20.15 Film-Wochenschau. 20,15: Kosnershosin. Drama von 3bf«i An- schlktzend: Von Maffei. Gesangs-Konzert von f>. Tostin(, Bariton an ter Mailänder Scala. An- fchsiesiend an den Kochttchtentzienft Spätkonizert des Kundfunkorchesters
Somelog, brn 25. August.
12.15 bis 12.45: SchulfunI „ttinfuhruna in dos Verftändnis ter Instrumentalmusik t m»ttfetzuna)". vorgetragen von Studienrätin ffiUa Geis 13 Ins 14. Schallplatten-Konzert Aus Opern 15 bis 15.25. Stunde der 3uaend 15,40 bis 16,05: Die Lesestunte. 16,35 bis 18,05: Konzert des Kunte sunkorchesters: Aus aller Well. 18.30 bis io. Briefkasten. 19 biS 19.25. Stenographischer <iort» blldungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben auswärts). 19,30 bis 20. 6tunte des Frankfurter Bundes für Dolksb.Idung: .Das Aquarium des Zoologischen Gartens'. Vortrag von Gustav Lederer. A) bis 21: Bon Stuttgart: Historifches Konzert, beranftal tel nom Ikn - cin ter Gllässer. 21: Bunter Abend Anschließend bis 0.30 Tanzmusik.
WIrffchast.
Vie Aussperrungen an der Vill und oberen Lahn.
WS'lt Wte Wagner» Südweftteutschet ^tach- iichtenbtenst au« zuoettässiger Quelle hört, bat ter Von brat be« Dillkreis,« für heute, Montag, bi, B,r* tr,t,r ber Arbeitgeber* unb Arbeitnehmerorganisa- tIonen zu einer erneuten fflnigungeoft- Handlung nach bem Dillenburger Kreishau» ,|n- 9«laten. Di, ftrtitenten Partrien geben fast täglich Flugblätter heraus, In tenen si, In ber Vcsfentlich' reit ihren eigenen Stanbpunkt vertelbigen unb bi, l^cgenseit, In« Unrecht setzen Wenn e« nicht halb gelingt, ben firbfiUtonflitt btiiukflcn, fnnn bi,» für brn Dillkreis bi, verhängnisvollsten Folgen zesiiaen, denn nicht nur bem Äirtschastsleben wirb rin surchtbarrr Schlag vrrsetzf, (ontern zur Untre- ftützuna ber Arbeit,losen stehen dem Kreisau-.schust kein, Mittel zur Verfügung, bo ter letzt, ftrnstog bi, grfiuterkn 150 000 Matt abgel,hnt, unter,dt» ein, bebeutenb, Erhohuna ter Unterstützungen br* schlossen Hot, ohne blr Deckung,frage zu ffärrn
Der Lanbrot hat ferner aus (Brunb ein,« An- frag« ber bürgerlichen Arbeit«gemelnschoft ben ' ■ " •'
Vbelt, trat ein unb brachte rin, Schüssel Pir* schm. Der Capitain, sprang aus unb begrützte si,. 3hr hcllr* Gesicht überflog ,in« leicht, Sfricgen« beit. Sie entschulbigle sich.
„ff» ist heul, brausten Io viel zu tun. Da» aanze Gastzimmer sitzt voller ’ReHenbe, ba;u ber Markt. Warna fehlt an allen Ecken. Hoffentlich hat fitte- mi» nichts oergrffen."
Si, setzte sich, unb inährrnb bie heiste Pastete oufgelragm würbe, erzählte Chatte» von ter oer* regneten 3agb. Plötzlich sagte er „Aber ihr estt ja gar nichts. Ich muh mich ortenlsich schämen, bast ich einen solchen Hunger habe."
„Di, Sach, mit Mama ist mir in bi, Glieder grfnhten", meinte Odette. „Und bann — mein, Tante — ich kann nicht» elfen ... e« ist entsetzlich."
Sie legte bi, Gabel hin, wie von einem Grausen geschüttrit.
„Arme Nein, prau." Charles ergriff ihre Hand. ..Diese Neinen Hand, werben jetzt arbeiten muffen, wenigstens bl« man jemand gesunden hat, brr Marno ersetzt."
-Dos ist ielbstorrstänblich", sagte Odette gemeffen und ohne jemand onzusehen. „Mama beunruhigt mich sehr."
firiemi, ritz die Tür auf unb rief in» Zimmer: -Monsieur, ber Herr Doktor ift gekommen" Chatt,« sprang aus, schob feinen Teller zurück unb vettieh das Zimmer.
Vf, beiden satzen sich schweigend gegenüber, wäh. renb ba» aufroortente Möbchen ten Kaffee bracht, unb Gbtetfte. Drüben in bem Gastzimmer hört, man ein lebhaftes Gemurmel von Stimmen.
..Da brüten sogen fit", berichtete ba» Mädchen, wichtig unb erregt von ber Sensation, welche die ganz, Stobt in Aufruhr gebracht hatte, intern ,» bas Obst nxanchm, „bi, Kotzenmutter wäre unt halb zwLls Uhr umgebracht worben. Der Arzt Hot dos eben feftaefteOt. Sie hoben den Mörder ichon, es ift ein Schirmflicker, der oft hier durchkomml."
-Alf er benn gestanden?" fragt, der ffopWolnr. „Kein, er leugnet noch, er wehrt sich ... er ift ober nachmittag» doo,wesen, man hol ihn gesehen, am Zaun Hot er gestanden unb hat aeMngrit."
„Dos Hot mir meine Tonte abenb« noch er» sagt, Odette. „Sie hat ihn nicht herrin- gelösten."
Vvrffetzung fotflt)


