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bis 27,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75 25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 35,50 35,75, Roggen mehl 36,50 bis 37, Weizenkleie Roggenkleie 15,75.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 19. Juli. 3m Einklang mit
übernommen worden, lieber den Zeichnungstermin wurde noch nichts mily-.leilt.
- Ratenzahlung aus dem 3ndu- striebelastungsgesey an den Repa- ralionsagenten. Zwischen der Dank für deur'che Zndustrie-Obligcttionen und dem raLagenlcn sirr Repara.ionszahlungen ist ein 21b» kommen d^s Inhalts gelto ren worden, daß aus den Beträgen, die zur Begleichung der am 25. August d. 3. fälligen Zahlung aus dem 3n* dustrie-Belaftungsgeseh von 150 Millionen Goldmari bei der Dank eingchen werde», zwei Laten in Höhe von zusammen 50 Millionen Goldmark bereits zu Ende die es und Anfang des kommenden Monats auf das Konto des Generalagenten für Reparationszahlungen bei der Reichsten! für Rechnung des T.euhänders tüc deutsche Obliga-
biS bis 14,
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Oie S. ndikate brki'-.en das bi-h:r gzuo.-. 25er-
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Diskont von 6 Prozent von dem Lage der lung bis zum Fälligkeitsdatum.
• Vorläufiges Ergebnis Schweinezählung in Preußen. Anschluß an die Erhebung in den anderen
tionen eingezahlt werden. Die 3ndustricobliga- tioncnbain erhält auf diese Zahlungen
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scha'tsinii iier 'ührt chüehach dazu, daß ct <U.«n maßgebend und verantwortlich für die Kohle
vier großen Zugteile kann aus techmschen Gründen erst kurz vor dem Fest erfolgen. Zu den Volkstänzen der Turnerinnen beim Schauturnen des RachmittagS stellt der Wittelrhrin- kreis vier Tanzgruppen zu je 24 Teilnehmern, darunter auch der Gau Hessen eine Gruppe unter einer Führerin. Es folgen die allgemeinen Freiübungen der Turnerinnen und Turner, die Siegerehrung mit Schluhfeier.
FraiuonsLr Woren...... "
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Devisenmarkt Derlai—
L e I e g r a phtsche AuS,ab>nng.
' 8 ° 0. H.» A n l c i h e der Stadt Mainz. Die Verhandlungen über den Abschluß einer 8-v.H.-2ln- leihe der Stadt Mainz sind nunmehr zum Abschluß gekommen. Die Anleihe wird in Höhe von 4 Millionen fest und 2 Millionen auf Option vergeben. Der Zeichnungskurs beträgt 93 v. H. Die Anleihe ist von einem Konsortium Mainzer und auswärtiger Banken unter Führung der Disconto-Gesellschaft
hin schon kleine Geschäft auf ein Minimum zusammen. und die Kurse bröckelten meist weiter etwa 1 d. $). ab. Der Geldmarkt war nicht verändert. Tägliches Geld 7 v. H. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1885, Pfunde 20,374, London gegen Kabel 4,8635, Paris 124,22, Mailand 92,85, Madrid 29,40, Holland 12.0838.
Berliner Börse.
Berlin, 20. Juli. Für die heutige Börse lagen Anregungen nicht vor Die Voraussage, daß die Neuyorker Börse heute schwächer werden würde, hat sich zwar nicht bestätigt-, mit Ausnahme des leichten Tagesgeldes konnte aber von hier andererseits auch keine Beeinflussung der Tendenz im günstigen Sinne eintreten. Die Versuche, das Geschäft zu beleben, find vorläufig noch nicht vernehmbar. Bei den Banken war es schon lange nicht so füll wie heute, und es kommen so gut wie gar feine neuen Orders zur Ausführung. Für Reportgcldcr bestanden erneut Befürchtungen, die aber bei der augenblicklichen Verfassung des internationalen und heimischen Geldmarktes keinen rechten Sinn haben. Es wäre unverständlich, wenn die Groh- bauten, und das sind doch die großen Geldgeber, auf diese Weise das an und für sich schon kleine Börsengeschäft weiter elnengen würden. Soweit bei den ersten Notierungen nur geringe Umsätze zustandekamen, hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen bis zu 1 0. H. Nur ganz verein- zell waren Kursabweichungen von mehr als 2 0. H. festzustellen. So lagen Ase 4 0. H., Tietz 3,88 0. H., Svenska 4 Mark höher, dagegen hatten Iunghans 4 v. H. verloren. Anleihen waren wenig verändert. Ausländer still. Pfandbriefmarkt geschaftslos. Der Geldmarkt war weiter etwas leichter. Tagesgeld 6,25 bis 8 v. H. Die übrigen Sätze sind unverändert. 3m Verlause bröckelten die Kurse bei der herrschenden Lustlosigkeit um 1 dir 3 v. H. ab. Zellstoff verloren später 5 v.H. und - Polyphon saft 10 v. H.
Zrankfurtcr Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 20. 3uIL Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte zum Wochenschluh weiter in sehr flauer Haltung. Mare von alter Ernte kam genügend an den Markt, dem aber kaum Aufnahmelust gegenüberstand: so war besonders Roggen in großen Mengen, und zwar billiger angeboten. Roggenmehl war stark abgeschwächt. auch Weizenmehl gab 25 Pf. nach. Einiges Sntereffe machte sich für Futtermittel bemerkbar. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 25,50, Weizen 2. gut, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs 26 75. Wci'en 3. geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit 27.25
tem des Deutschen Reichs hat in Preußen am 1. 3uni d. 3. eine Schweinezählung stetigesunten. Der gesamte gegenwärtige Schwei nebe stand in Preußen beläuft sich nach dem Ergebnis, wie das Preußische Statistische Landesamt mitteilt, auf rund 13,7 Millionen Stück. Er besteht zum größten Teil (71 Prozent) aus jungen Tieren, d. h. aus rund 9,8 Millionen Lausern und Ferteln. Daneben enthält er rd. 1 260 000 Zuchtsauen und 72 000 Zuchteber An mehr oder weniger (chlachl.ei.fen über '3ahr alten, aus dem Bestand vom Lezember 1927 verbliebenen Schweinen, sind Millionen unter 1 Iahr und 200 000 über 1 rund 2,6 Millionen Stück, und zwar rund 2,4 Iahr alten Schweinen torhanten. Als Folge ter Abschlach tunaen int Winter waren am 1. 3uni b. 3. 2,2 Millionen schlachtreife Schweine toenicer als im Dezember 1927 vorhanden.
* Stahlwertsverband A.-G. 3n der am 18. d. M. in Düsseldorf abgehaltenen Generalversammlung wurde die Bilanz für die Zeit vom 1. Ganuar bis 31. Dezember 1927 genehmigt.
• Wohnungsbauanleihe der Ruhr « Wohnungsbau A.-G. in Reuyork. Die Ruhrwvhnunasbau A.-G. hat die Verhandlungen mit einer Bantengruppe unter Führung von Dillon, Read & Co., Reuyork, und Speyer & Co., Reuyork, für eine 6 prozentige Anleihe von 4.6 Mill. Dollars abgeschlossen. Die Anleihe läuft drei 3ahre. Es wird damit gerechnet, daß die Emission im Herbst erfolgen wird. Wie man hört, haben sich die Bankiers im Prinzip bereit erklärt, der Gesellschaft einen Zwischenkredit zu gewähren. Dieses ist die erste deutsche Woh- nunsbauanleihe auf dem Reuyorker Matikt.
* Neue Ausdehnung derVereinigten G l a n z st 0 f f a b c i k e n Die Vereinigten Glanz- üoffobrifen A. G., Elberfeld, bat an der mit 3 970 000 Reichsmart Aktienkapital arbeitenden Spinnfaser- A.-G. in Elsterburg (Vogtland) Interesse genommen, indem sie eine starke Minderheitsbeteiligung übernommen hat.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 20. Juli. Tendenz: etwas schwächer. An der heutigen Börse machte sich eine stärkere Lustlosigkeit und Zurückhaltung geltend, die im Verlaufe eher noch zunahm, da neue Anregungen kaum vorlagen. So konnte der unregelmäßige Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse keinen Anreiz bieten, wenn man auch die am dortigen Geldmarkt fortschreitende Erleichterung mit Befriedigung betrachtete. Die Umsatztätigkeit war wieder gering und nach wie vor drückte der herrschende Ordermangel auf die Tendenz. Die Spekulation bekundete eher Abgabeneigung, so daß bei nicht einheitlicher Kursentwicklung die Rück- gänge im Ausmaße von etwa 1 bis 2 0. J). überwogen. Bei Reaktion auf die letzttägigen Steigerungen lagen Karstadt stark angeboten und 5 v. S). niedriger. Am Elektromarkt büßten Siemens 2 0. $)., Licht & Kraft und Schuckerl je 1,5 v. H. und AEG. 1 v. $). ein, während Gesfürel sich gut behaupten konnte. Am Chemie markt eröffneten Farben 1 0.5j. gedrückt, Holzverkohlung dagegen 1,5 v. H. fester. Bon den Z e l l ft 0 f f m c r» t e n verloren Waldhof 2,5 0. H. und Aschaffen- bürget 1 0.H. Montanwerte waren bei stillem Geschäft meist behauptet. Am Banken- markt gaben Commerzbank und' Deutsche Bank je 2 0.5). nach, Dresdner Bank lag jedoch etwas höher. Am A u 10 m a r k t konnten Adlerwerke weiter leicht anziehen. Ferner war Süddeutscher Zucker geringfügig erhöht. ® au unter* nehmungcn blieben behauptet. Am Anleihemarkt Ablösung für Neubejitz etwas abgeschwächt. Ausländische Renten weiter still. Rumänen glatt behauptet. Später schrumpfte das ohne-
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Der Sonntagvormittag getort ganz tem F e st- in. Der Gau Hessen steht an v. Stell dir abren der Gauvereine an der Spitze, dahinter * Turnerinnen, dann die Turner. Dir Gin-
Wirtschaft.
Oie Aussichten
für die deutsche Kohlenwirtschast.
Der IahreSbericht ter A.-G. Reichslohlenver- banö, der wiederum sehr wertvolles statistisches Material über die Kohlenwirtschaft Deutschlands und der hauptsächlichen Länder Europas und Amerikas enthält, fuhrt aus. datz der Weltkohlenmarti im 3ahre 1927 unter dem Einfluß der Liquidation des großen englischen Bergarbeiterausstandes von 1926 gestanden hat.
Der englische Kohlenbergbau kam nach Beendigung des Ausstandes schnell wieter in dolle Förderung. Die 3ahressörderung von 1927 mit 263,5 Millionen Tonnen überstieg die von 1925 um rund 16,5 Millionen Tonnen. Da der englische Bergbau etwa ein Viertel seiner Förderung exportiert, stand er vor ter Ausgabe, die Beziehungen zum Auslände, die durch die sieten- monatige Arbeitspause unterbrochen waren, wie- terherzustellen. Andererseits mußten die übrigen Kohlenexportlänter bestrebt fein, den Zuwachs an Förderung und Export, der ihnen aus dem englischen Dergarteiterausstand zugeflossen war, noch Möglichkeit sestzuhalten. Iedoch hat sich die Ausfuhr der auherenglischen Kohlenexport- lünder, nachdem die englische Kohle wieter auf dem Weltmarkt erschien, erklärlicherweise nicht auf dem Stande von 1926 halten lassen. Bemerkenswert ist indessen, daß diese Länder den Zuwachs an Export, den sie in 1926 gegenüber dem Vorjahr gewonnen hatten, keineswegs in vollem Umfange, sondern nur zu einem Teil eingebüßt haben. 3hr Export war in 1927 fast durchweg größer als in 1925. Beispielsweise exportierte Deutschland in 1927 39,1 Millionen gegen 54.0 in 1926 und 32,7 in 1925. England hat in 1927 mit 55,2 Millionen die Ausfuhr von 1925 mit 55,0 etwas überschritten, wobei allerdings zu beachten ist, daß das 3ahr 1925 für den englischen Bergbau die niedrigste Exportziffer während der letzten 30 3ahrc auf- zuweisen hatte Wenn sich auch die Wieder- einichaltung der englischen Kohle für die anderen Produkts onSlänter, rein mengenmäßig angesehen, ohne größere Schwierigkeiten vollzogen hat, so sieht die Sache von der Erlösseite her anders aus. Die Folge des ungewöhnlich starken Preiskampfes, an dem nicht nur die englische, sondern auch di« polnisch-oberschlesische Kohle teilnehmen, war, daß der Kohlenbergbau in allen europäischen Ländern ungünstige geldliche Ergebnisse zu beklagen halte. Man wird wohl kaum annehmen können, daß sich dieser Wettbewerb bald mildern wird, zumal auch Amerika wieder mit voller Förderung auf dem Weltmarkt auftritt. Daher verstärkt sich ter Ruf nach einer internationalen Kohlenverständigung. Der deutsche Kohlen- Bergbau wird sich den auf dieses Ziel gerichteten Destreoungen unter der Berücksichtigung feiner und der deutschen Wirtschaft Belange nicht entziehen.
Ueber die Aussichten des laufenden Jahres läßt sich zur Zeit wenig sagen. Gewisse Anzeichen dürften vermuten lassen, daß der Impuls aus dem englischen Bergarb-riterstreik nachzulassen beginnt. Ausfuhr und Inlandver- brouch lassen eine gewisse Ermattung erkennen. Da ferner zu berücksichtigen ist, daß der Wett° bewerb im Auslände und damit der Druck auf die Erlöse noch schärfere Formen annehmen dürfte, so sind die Sorgen des deutschen Kohlenbergbaues für die Zukunft verständlich.
AuS dem Bericht über die geschäftliche Tätigkeit des ReichSkohlenvcrbandes im 3ahre 1927 sind auch einige Ausführungen bezüglich der Koh- lenzwang-wirtfchaft von Interesse. Das Iahr 1927 stand während der ersten Monate im Zeichen lebhafter, aber vergeblicher Bemühungen der Syndikate, die durch Steigerung der Arbeitskosten erhöhten Selbstlosten durch Preis- erbohunj auszugleichen. Die dahin zielenden Anträge scheiterten teils an der Haltung des Reichs-
Kurszeiiel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — ReichsbankdiSkonl 7 Prozent, Lombardzinsfuh 3 Prozent.
Preisfestsetzung ist.
Mäßige ^eichsbankenilastung
Der Ausweis der Reichsbank per 14. 3 u l i zeigt eine für d e zweite 3u.lwo^, besonders wenn man einen Vergleich lNlt ter entsprechendem Zeit der Vormonate anftellt mäßige Entlastung. Die Abnahme ter Wechselte stände um 62 Mill. Mark spärlich, bis Mitte 3uli lind inSge'amt 235 Mill. Black Wechsel gegenüber der Ulttmceu^eichung vom 20. 3uni .n Höhe von 617 Mill. Mark zuruckge- zahlt worden. 3n den entsprechenden Vorguar- taten des Jahres war die Ultimoanspannung bis zur Mitte des ers:en Monats des neuen Quartals immer voll beseitigt, und es hatten sogar darüber hinaus Zurückzahlungen P.ah gegrif en, Io daß zum Ende cineS jeden Monats Die yltuno- anspannung des vorangeaangen.en mehr als au3- gcglich-en war. Wenn auch ter vorliegende Reichs- bankauswe^ trotz der geringen Entlastung auf der Ilküvseite eine Abnahme des Banknoten- umlaufs um 220 Mi.l. Mark zeigt, so kann dies an dem Gesamteindruck der Reichsbankentlastung als einer mäßigen nichts ändern, da diese Abnahme auf ter beträchtlichen Zunahme ter Girohaben aus den Steuereingängen des Reichs um 135 Mill. Mark beruht. Trotzdem sind von den Ende 3 uni neu in den Verkehr abgeflossenen 805 Mill. Mark Zablungsmittel erst 476 Mill. Mark bis zum 14. 3u!i zur Reichsbank zurück- geflossen.'- Der vorliegende Reichsbankausweis deutet darauf hin, daß die langfristige Finanzierung mehr und mehr an die Stelle der kurzfristigen tritt, eine Tendenz, die sich von Quartal zu Quartal langsam verstärlt hat und mit ter allmählich sich verringernden Rückzahlungssähigkeit der Wirtschaft zusammcnhängen dürste. Auch die geringe Lombardinanspruchnahme zum 3ulimedio um nur 17 Mill. Mark bestätigt diese Feststellung.
Die Reichsbank hat mit ihrer bisherigen Stellungnahme zur D i s k 0 n t f r a g e, die sich als starke Zurückhaltung charakterisieren läßt, durchaus richtig operiert, indem sie die zum Mai und 3uni ei »getretenen starten Entlastungen nicht als Grund für irgendwelche Diskontteschlü se genommen hat. Ter immerhin auf Anspannung deutende Rcichsbankausweis vom 14.3uli hat der Reichsbant und terjenigen Kreisen der Wirtschaft, die eine Diskontermäßigung nicht erwartet haben, Recht gegeben. Wenn jetzt im Hinblick auf die Vorgänge am Reuyorker Geldmarkt, verstärkt durch die mäßige Reichsbantentlastung, von der Möglichkeit einer Diskonterhöhung gesprochen wird, so ist das ebenso falsch, wie man vorher von einer 'S,Lriontcrmäfäigung sprechen zu können glaubte. Befürchtungen einer deutschen Diskonterhöhung müssen vorläufig als übertrieben bezeichnet werten. Die Reichsbank wird bei den in den nächsten Wochen zu erwartenden stärkeren Entlastungen genügende Reserven in ihren Status sammeln können, um für die Herbstsaisonanspan- nung gerüstet zu sein. Konnte man vor wenigen Wochen, vielleicht berechtigt, eine Diskontennähi- gung für den Spätherbst erhoffen, so scheint auch diese Hoffnung bei ter gegenwärtigen Situation des deutschen und der internationalen Geldmärkte wohl nicht mehr am Platze zu sein.
Oie Kohlenproduktion in Hessen.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Votksstaates Hessen weist für den Monat 3 uni folgende Zahlen nach: An Rohbraunkoh- len wurden gefördert 36 306 Tonnen, rerkauft wurden baren 13 315 Tonnen: der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet. Aus den »erarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelereiprodukten erzeugt: 26 Tonnen ‘Braun» tohlenbrikekts, 324 Tonnen Rahprehsteine. Unter Berücksichtigung ter aus Vormonaten übernommenen Bestände sowie des Absatzes und Seibstderbrauchs verblieben am Monatsschluh absatzfähig: 9702 Tonnen Rohkohlen«, 36 Tonnen Briketts, 596 Tonnen Raßpreßsteirui, zusammen 10 334 Tonnen Braunkohlen und Braun» kohlenprodulte im Gesamtwerte von 58 622 M.
schwachen Haltung der überseeischen Terminbörsen waren die Offerten für Auslandgetreide erheblich ermäßigt Vom Verlaufe deS Liverpooler Marktes lagen gleichfalls flaue Meldungen vor, so daß die Grundtendenz der heutigen Produktenbörse weiter schwach war. Vom 3nlan2>e wurde Brotgetreide alter Ernte weiter über Bedarf angeboten, die Preise waren erneut rückgängig. Für Roggen neuer Ernte ist daS Angebot auch aus der Mark etwaS kleiner geworden, ba in den letzten Tagen vereinzelt niedergegangene Regenfälle die Verkäufer zur Zurückhaltung ver- anmffen. Das Mehlgefchaft hat sich nicht gebessert, die Verkäufer sind zu Preisnachlässen bereit. Hafer zeigt eine geringe Besserung, da- Hauptinteresse beschränkt sich icdvch auf sehr gute Qualitäten. Die Preise für Wintergerste sind unverändert, daS Geschäft bleibt klein. Am Lieferungsmarkt war Weizen recht schwach, unb es ergaben sich Einbußen bis zu 2,75 Mark Roggen war in ben Herbstsichten gleichfalls rückgängig, für 3uliroggen bestand einige Dek- kungsnachsrage, so daß die Rotiz um 1 Mark erhöht wurde. Die zu heute anaebienten 30 Tonnen Weizen wurden als kontraktlich erklärt. Es notierten für je 1000 kg: Weizen, märt.. 246 bis 248, 3uli 256, Sepk. 254.75 bis 255. Oft. 255 G„ D^. 257,75 (matt); Roggen, märt. 256 biS 259, 3uli 263 bis 270, Sept. 243.50 biS 244 bis 443,75. Ott 244 bis 244.50 bis 24-1.25. Dez 245.75 (unregelmäßig); neue Wintergerste 205 bis 215 (ruhig); Hafer, märt. 239 bi8 250. 3uü 234 bis 254.75, Sept. 218. Mais, zollbegünstigter Futter- mais. 250 bis 253 (still); für je 100 kg: Weizenmehl 30,25 bis 33,75 (ruhig), Rogzenmshl 34.60 bis 36,75 (ruhig); Weizen!leie 15 (ruhig): Wei- zenkleiemelasse 15,90 biS 16,10; Roggenkleie 17 (ruhig); Viftoriaeibsen 45 bis 60; kleine Erbsen 35 bis 40; Futtererbsen 25 bis 27: Peluschken 27 bis 29; Ackerbohnen 24 bis 26.
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