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stellen. Zum bayerischen Fechtmeister für 1928 qualifizierten sich im Damen-Florett Frau Erna Sontheim (Münchener Fecht-Club) mit sechs Siegen und einer Riederlage. 2m Herren-Florett Joseph Hlseh (M. T. D. München) mit sieben Siegen einer Riederlage, in leichten Säbeln Adolf Heinrich (TV. Hof 1861) mit acht Siegen einer Riederlage, und im Kampfdegen Erich Sontheim (M. F. C.) mit sieben Sie­gen zwei Rtederlagen.

Oer Siernstafetienriti nach Schotten.

b. Schotten. 18. März. Der Verband der

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Italien von zwingender Raturhaftigkeit.

2 uda und d i e Andern. Roman Heinrich S i e m e r. Mit einem Geleitwort

Schotten veranstaltet. Lieber vierhundert Reiter aus den verschiedenen Vereinen der ganzen Pro­vinz Oberhessen in der Peripherie von Büdingen, Vilbel, Friedberg, Gießen, Alsfeld, Lauterbach, Schlitz hatten sich am Ritt beteiligt. Gegen 12 Hhr mittags trafen die Schlußreiter der einzelnen Stafetten am Rathaus zu Schotten, von den ver­schiedensten Seiten kommend, ein und wurden yier mit Musik feierlich empfangen. Der Dor- sitzende des Verbandes. Graf v. Vredow- Altenburg bei Alsfeld, hieß die Reiter herzlich willkommen und dankte der Stadt Schotten für ihren schönen, aufmerksamen Empfang. Bei dem anschließenden Essen sprachen Reg.-Rat Helm- re i ch und Bürgermeister M e n g e l - Schotten Worte des Empfanges und Dankes. An die verschiedenen Vereine wurden schöne Ehrenurkun­den ausgehändigt. Die Teilnahme der Bevölke­rung an der Veranstaltung war überall in den Orten, durch die die Stafetten ritten, groß, die Lust und Liebe zu dem edlen Reit- und Fahrsport ist geweckt worden. 2n Schotten gründete sich ebenfalls ein Reit- und Fahrverein, dem alsbald 21 Mitglieder bei traten.

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Wird bei jedem Staat durch Aufzählung der wichtigsten Organe aller Richtungen berücksichtigt. Den neuen Band schmücken Bilder der beiden Lo:arnominister Stresemann und Briand. Don dem beigegebenen Kartenmaterial interessieren besonders Karten, die staats- und völkerrecht­liche Besonderheiten im östlichen Mittelmeer und Englands Herrschaft rings um den Persischen Golf zeigen. Wichtige Reuerscheinungen des Büchermarktes auf staats- und völkerrechtlichem, wie auf geographisch-historischem Gebiet finden sich in einer wertvollen Zusammenstellung.

Gustav Sondermann: Wir wan­dern alle unfern Weg. Roman. 275 Sei­ten 8°. Ganzleinen 6 Mk. Verlag der 2. G. Cottaschen Buchhandlung Rachfolger, Stuttgart und Berlin. Der Verfasser, der hier zum ersten Male als Erzähler hervortritt, schließt an die Tradition der süddeutschen Bauerngefchichten an. Arkeitshartes fränkisches Dauernleben wird als lebendiger Hintergrund einer dramatisch ge­schürzten Handlung gezeichnet, xnt> überall drangt sich dem Leser die Erkenntnis auf, daß hier ein Schilderer zu Worte kommt, der selbst in deutscher Heimatfcholle wurzelt, inmitten all der Menschen, die er malt. Da i st der knorrige, nur rechnende Dauer, der auch seine Tochter in di? bäurischen Kalkulationen mit einbezieht; sie selbst, ein? über­aus liebenswerte Mädchengestalt von herber 2nnigkeit, die sich wie ein gefangenes Wild dem Willen des Vaters beugen muß; vor allem aber der Pfarrer, der mit Gott hadert und mit dem

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die deutsche Lage zu dem hauptsächlichen Aus­fuhrhafen Rotte.dam, kann man damit rechnen, daß die deutsche Vorfracht nach Rotterdam durch­schnittlich etwa 2,50 Mk. höher ist, als die durchschnittliche englische Dorfracht. Für das Hamburger Gebiet hat die englische Kohle für die in Hamburg hauptsächlich in Frage kommende Kohle von Rorthumberland eine Dorfracht von durchschnittlich 1,50 Mk. und eine Seefracht von durchschnittlich 4 Mk.. zusammen also 5.50 Mk. Demgegenüber steht eine Eisenbahnfracht Ruhr­gebietHamburg von annähernd 9 Mk., die unter gewissen Dorausfetzungen sich sogar noch erhöht.

Der Ruhrbergbau hat also im bestrit­tenen Gebiet weder in den Mengen, noch in den Erlösen eine Besserung zu erwarten. Llmso wichtiger ist das für die Frage, wie der 2n- l a n d s a b s a tz sich entwickeln wird. Seit Mo­naten hält sich hier der Absatz auf einer an­nehmbaren Höhe, die er aber sofort verlieren wird, wenn das vielfach erwartete Llbsinken der Konjunkturkurve kommt, ein Umstand, der umso bedenklicher wäre, wenn er mit dem normalen jahreszeitlichen Minderbedarf im Frühjahr und Sommer zusammenträfe. 2nnerhalb des Gesamt­kohlenbedarfs von Deutschland wird der Ruhr­bergbau feinen prozentualen Anteil kaum ver­bessern können, da sich in dem starken Wettbewerb der einzelnen Reviere ein gewisses Kräfteverhält­nis ausbalaneiert hat. Eher wäre noch damit zu rechnen, daß die auf einer starken Mechanisier­barkei t beruhende Expansionskraft der Braun­kohle sich zu Ungunsten der Ruhrkohle geltend macht. Auch im Aachener Revier ist die Förder­steigerung prozentual bedeutend stärker als im Ruhrbergbau. Dazu kommt noch die etwaige Zu­lassung von monatlich einigen hunderttausend Tonnen polnischer Kohle, die unmittelbar auf die schlesischen Steinkohlenreviere wirken wird, die ihrerseits den Druck nach Westen auf die Ruhriohle weitergeben werden. Die Ruhrkohle hat also auch im 2nlandsabsatz keine günstigen Dorzeichen zu erblicken.

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Wirtschaft.

Oie Aussichten im deutsch-englischen Kohlenkampf.

Ser internationale Kohlenmarkt steht schon seit langem unter dem Einfluß einer starken Verschiebung zwischen Angebot und Rach­frage. Das Angebot hat sich wegen der erheblich höheren Förderung vieler Länder (Frankreich, Belgien, Holland usw.) stark erhöht, die Rach- ftage hat erst wieder die Vorkriegshöhe erreicht, ist also relativ stark gesunken.

Eine ganz besondere Rolle spielt das Ver­hältnis Deutschlands zu England. Deutschland muh damit rechnen, daß der von England geführte Konkurrenzkampf vorläufig nicht an Schärfe verlieren wird. Durch die infolge des Ausganges des englischen Bergarbeiterstrciks vorgenommenen Lohnherabsetzungen und Arbeits­zeitverlängerungen ist die Wettbewerbsfähigkeit der englischen Kohle auf dem Weltmarkt zwar wieder gehoben worden, aber noch nicht in dem von England gewollten Maße; infolgedessen dauert das Streben der Engländer an, die Be­dingungen für ihre Ausfuhr durch Wieder­gewinnung der früheren Weltabsatzgebiete weiter zu verbessern. Dieses Streben äußert sich in zwei Richtungen: England steht am Beginn einer scharfen negativen Rationalisierung (d. h. um­fangreicher Stillegungen), die der Ruhrbergbau bereits durchgeführt hat. Das zweite Mittel ist der in den letzten Monaten beschrittene Weg, durch Preis- und Förderkonventionen den Wett­bewerb der englischen Zechen untereinander zu mildern und dadurch die Stoßkraft in der Aus­fuhr zu erhöhen. Auf diesen beiden Gebieten hat Deutschland eine erhebliche Verbesserung der Vor­bedingungen für den englischen Wettbewerb (d. h. also eine Verschärfung des Wettbewerbs) zu erwarten, während der deutsche Bergbau ähn­liche Reserven nicht mehr hat. da er bereits scharf rationalisiert und den Absatz in der höchst­entwickelten Kartellform (nämlich in der des einheitlichen Syndikats) zusammengeschlosfen hat. Deutschland muß also damit rechnen, daß die natürliche Vorzugsstellung der englischen Kohle uns in Zukunft noch stärker bedrängen wird, zumai diese noch durch bedeutend günstigere geo­logische Verhältnisse und durch erheblich gün­stigere Frachtlage gefördert wird. Da die Preise im Ausland und an der deutschen Wasserkante (bestrittenes Inland) dem deutschen Bergbau von dem englischen Wettbewerb vorgeschrieben wer­den, geben die englischen Fob-Preise die Preise an, die die deutschen Zechen im Ausfuhrgeschäft erlösen können. Die englischen Preise stehen aber bereits wieder auf und unter dem Tiefstand der Vorkriegszeit; die gleiche Entwicklung scheint auch für die deutschen Ausfuhrpreise eintreten zu wollen. Weil die Frachtlage der englischen Zechen zum Hafen bedeutend günstiger ist, als

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Briefkasten der Redaktion.

(Nechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftlcitung.)

K. §. G. 2hr Anspruch auf Ersatz der Reise­kosten nach Düsseldorf durch das Amtsgericht in Düsseldorf ist höchst zweifelhaft. Sie waren am Tage vor dem Termin bereits in Kenntnis ge­setzt, daß der Termin ausfalle. Eine Verpflich­tung des Gerichts, Sie telegraphisch zu benach­richtigen, bestand nicht, um so weniger, als Sie bei einer späteren Llbfahrt noch am folgenden Tag persönlich im Termin 2hre Rechte hätten wahrnehmen können. Sehen Sie zu, was das Amtsgericht D. auf eine Eingabe um Ersah 2hrer Kosten antwortet. Evtl, steht 2hnen immer noch dagegen das Beschwerderecht zu.

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Schicksal um den Besitz dieses Mädchens ringt; dann die bunte Schar der Bauern alles

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* Frankfurter Bankverein. Der auf den 11. April einberufenen Generalversammlung wird eme ermäßigte Dividende von 8 Proz. (i. N. zehn Proz.) auf das von 0,6 auf eine Million Mark er­höhte Stammkapital und von wieder 7 Proz. auf die 20 000-Mark-Vorzugsaktien vorgeschlagen. Die Ver­ringerung sei beschlossen worden, um eine Rücklage zu haben.

* Erhöhung der Koksbeteiligungs- ziffer. Wie der WTB.-Handelsdienst hört, ist mit ziemlicher Sicherheit damit zu rechnen, daß zum 1. April die gesamte Koksbeteiligungszifser von 30,5 Mill Tonnen auf 35,5 Mill. Tonnen erhöht wird. Die Kokereien des Ruhrdezirkes arbeiten seit langer Zeit an der Modernisierung und Vergrößerung ihrer Anlagen und hatten bereits vor geraumer Zeit An­träge auf Erhöhung ihrer Koksbeteiligung gestellt.

* Elektrizitäts-Lieferungsgesell­schaft. Rach dem Geschäftsbericht der Gesell­schaft ist der Besitz an eigenen Elektrizitätswerken unverändert geblieben. .Hebet die Beteiligungen wird u. a. berichtet: Die Bayerische Elektrizitäts­lieferungsgesellschaft A.-G. in Bayreuth hat sich günstig entwickelt und wird voraussichtlich auf das erhöhte Aktienkapital von 15 Mill. Mark eine Dividende von 1 Prozent zur Verteilung bringen. Die Thüringer Elektrizitätslieferungs­gesellschaft verteilt voraussichtlich eine Dividende in vorjähriger Höhe von 8 Prozent. Die- Main- kraftwerke QI.-®, werden eine Dividende von mindestens 3 Prozent wie im Vorjahre aus­schütten. Die Dividende der Sächs. Clektrizitäts- lieferungsgesellfchaft A.-G. ist mit 8 Prozent in Aussicht genommen. Das Elektrizitätswerk Brandenburg a. Havel A.-G. in Brandenburg verteilt eine Dividende von 10 Prozent. Die Kohlenveredelungs-A.-G. ist mit der Durchfüh­rung umfangreicher Aufträge beschäftigt, deren Abwicklung sich prvgrammähig vollzieht.

Aranksurter Börse.

Frankfurt a.M., 20.März. Tendenz etwas schwächer. An der heutigen Börse war die Stimmung weiterhin außerordentlich zu­rückhaltend und lustlos, und die Hal­tung schwächte »ich überwiegend etwas weiter ab. Da sich das Publikum weiter dem Geschäft sernhält. zeigte auch die Spekulation wenig Ql e i g u n g zu neuen Engagements. Das Geschäft war sehr still. Der bevorstehende Quartals­ultimo mahnte zur Zurückhaltung, obwohl am Geldmärkte eine Erleichterung fühlbar wurde. Die lustlose Haltung wurde unterstützt durch den Bericht der Diseonto-Gesellschaft, worin, auf die Geldmarktlage verwiesen, wird. Dir Nachfrage nach Spezialwerten bat nach­gelassen. Bei den ersten Qlotierunqen waren gegenüber der QTbenöbörfe zumeist kleine Rück­gänge bis zu 1 Prozent zu verzeichnen. Hnter

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Max Brod. VI und 306 Seiten 8°. Gebrüder Paetel, Berlin-Leipzig. 1928. Geheftet 5 Mk., Ganzleinen 7 Mk. Dieser Roman behandelt das Gesamtproblem des jüdischen Menschen der Gegenwart. Der Verfasser stammt aus nieder­sächsisch-friesischer Familie mit rheinisch-westfäli­schem Einschlag. Gründliche theoretische und prak­tische Vorstudien ermöglichten es dem Dichter, die mannigfaltigen Lebens- und Erscheinungsformen der deutschen 2uden eindringlich zu schauen und sie in ihren stark krisenhaften Konflikten, in ihren gegensätzlichen Bestrebungen und Hoffnungen le­bendig und plastisch darzustellen. 134

Sucton: Kaiserbiographien II. Rach der Heber fei) ang von Adolph Stahr neu herausgegeben von Dr. Walter Bubbe. Reclams Hniverfal-Tibliothek Rr. 6332 bis 6834. Ganz­leinenband 2 Mk. Sueton war Hofsekretär unter Kaiser Hadrian. Sein berühmtes Haupt­werk ist die Geschichte der ersten zwölf römischen Kaiser von Cäsar bis Domition. Der erste Band, der Cäsar, Augustus und Tiberius behandelt, erschien bereits früher in der Hniversal-Bibliothek (Rr. 6692- 94). Der vorliegende zweite Teil ent­hält die Biographien der übrigen Kaiser, von Caligula bis Domitian. Olls Verwalter des kaiser­lichen Archivs war Sueton wie kein anderer in der Lage, Einblick in das Privatleben der römi­schen Herrscher zu tun. Er schildert alles ohne Beschönigung und gibt somit eine interessante Sittengeschichte der spätrömischen Zeit. 108

Dr. O. Wiengen: Weltverschul­dung und Deutschlands Repara­tiv n s l a st. (Zentral-Berlag G. m. 6. H., Berlin W 35.) Eine gründliche und klare Darstellung des Zentralproblems der gegenwärtigen Welt­politik, notwendig als Lektüre für jeden, der die kommenden Verhandlungen über die Revision des Dawesplanes und die Regulierung der Kriegs­schulden von ihren Grundlagen aus verfolgen will. 39

Edmund Herzfelder: Die Gold­währung als eine Fiktion der Ra­tionalökonomie. Bausteine zu einer Philo­sophie des Als Ob". Herausgegeben von Dr. Hans Vaihinger und Dr. Raymund Schmidt. (Band XIV. Verlag Gebrüder Paetel, Bci. 'i VV 35. Geheftet 2,20 Mk.)

Bücheriisch.

Go thais ches 2 ahrb uch für Diplo­matie. Verwaltung und Wirtschaft. 165. Fahrgang 1923 (2ustus Perthes in Gotha. Preis 20 Mk.). Das Diplomatische 2ahrbuch, das vor einigen 2ahren durch Teilung des be­rühmten Gothaischen Hofkalenders entstanden ist, bringt auch in seinem neuen 2ahrgang wieder eine Fülle von wichtigem, unentbehrlichem und nirgends sonst in dieser Ausführlichkeit, Ge­nauigkeit und Prägnanz zu findenden diplomati­schem und statistischem Material in außerordent­lich praktischer und schnell greifbarer Anord­nung. Man findet für jeden Staat nach ein­gehenden verfassungsrechtlichen Darlegungen alle wesentlichen Angaben über Staatsoberhaupt, Parlament, Kabinett, Gliederung der Zentral- und Provinzbehörden, Kirche, Justiz, Armee und diplomatisches Korps. Von großem Interesse sind die ausführlichen geographisch-statistischen und wirtschaftsstatistischen Angaben, die auf den neuesten Stand gebracht sind. Auch die Presse

merklichem Druck standen am Elektromarkt Gesfürel und Licht 8- Kraft, die 4 bzw. 4,4 Prozent einbüßten. Siemens minus 1.75 Prozent. Ferner verloren Scheideanstalt 4,25 Prozent. 2. - G. - Farben eröffneten 1,5 Prozent niedriger. Bonds und Bezugscechte wa^en gut behauptet zu 137 bzw. 10 Prozent. 2m Verlaufe setzten hier die Käufe wieder stärker ein, und Bonds waren zu 137,5, Bezüge zu 10,05 Prozent gesucht. Zellstoff-Waldhof blieben gut behauptet und konnten später 1,5 Prozent anziehen. Von Montanwerten verloren Mannesmann 2 Prozent, Rheinstahl 1 Prozent, sonst waren die Veränderungen hier sehr gering. Glanzstoff blie­ben im Zusammenhang mit dem 2nierefje für Kunstseidenwerte zu 700 Prozent gefragt. Q3on Aut 0 aktien gaben Kleyer auf Realisationen weiter 1 Prozent nach, Daimler und RS.H. blie­ben behauptet. Die Renten Märkte blieben vernachlässigt. 2m Freiverkehr wurden Russen lebhafter gehandelt. 2m Verlaufe wurde die Stimmung etwas freundlicher, da die 2nter- ventionskäufe in 2. °G.-Farben anregten. Bonds und Bezüge waren verlangt und bis 138,13 bzw. 10,10 Prozent erhöht. Am Geldmarkt waren Tagcsgeld leichter und stellte sich auf 6,25 Prozent. 2m Devisenverkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1815, gegen Lon­don 20,413. gegen London-Kabel 4.8815. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,42, Madrid 28,98, Holland 12,124. Das Pfund lag internatio­nal merklich fester.

Berlins Börse.

Berlin, 20. März. Rach dem sehr ruhigen Vormittagsverkehr sah es so aus, als ob die feste Haltung aller Spezialwerte sich auf die übrigen Märkte ausbreiten wollte. Zu den ersten Kursen überwog dann aber die Abgabeneigung, und die Tendenz wurde über­wiegend schwächer. Bei dem Fehlen günstiger Rachrich en traten der Abbruch der deutsch­polnischen Wirtschaftsverhandlun­gen und die mißliche Konstellation zu Ruß­land stärker in den Vordergrund. Der Dis- kontobericht wirkte nach, und die auf die Börse drückenden 2.-G.-Bezugsrechte waren wieder von Einfluß auf die Stimmung. Der Farbcnkurs wird nicht mehr als Maßstab für die Börse an­gesehen, da die 2ntevoentionen an diesem Markte anhalten. Eine Beteiligung außenstehender Kreise war nicht zu bemerken, nur für einige Pariere- bestand angeblich etwas 2nteresse. Die meisten Werte verloren 1 bis 3 Proz. Stärker gedrückt waren Polyphon minus 3,5 Proz., Schade minus 6 Mark, Gesfürel minus 4,25 Proz. Heimische Anleihen ruhig. Ausländer eher schwä­cher. Pfandbriefe fast geschäftslos. Farben- bonds 137 bis 137,5 Proz. Geld ist etwas leichter. Tagesgeld 6 bis 8 Proz. und vereinzelt auch darunter, Monatsgeld 1l/2 bis 8/2 Proz. 2m Verlause war die Tendenz etwas erholp das Geschäft blieb aber weiter klein. Verlangt waren Elektrvpapiere, die einen Teil ihrer Verluste wieder aufholen konnten.

Frarrksnrter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. März. Die Tendenz ist fest. Mais ist im Preise erhöht. Mehl liegt nach wie vor ruhig. Kleie zur prompten Lieferung gesucht, desgl. Hafer. Braugerste ist außerordent­lich knapp geworden, fo daß kaum noch Angebot gemacht wird. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,50 bis 26,75; Roggen 27; Sommergerste für Brauzwecke 29 bis 31,50; inl. Hafer 26,75 bis 27,25, Mais (gelb- für Futterzwecke 24,50 bis 24,75. dto. für andere Zwecke 25,50 bis 25,75, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 37,75 bis 38,25; Roggenmehl 36,75 bis 38; Weizenkleie 14,60 bis 14,75; Roggenkleie 15,50 bis 16,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angelübrien Zistern geben die Höhe der quletzi betchlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

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Berlm. 19 März

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Ämeritanilche Noten.....

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belgische Noten......

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53.52

Dänische Noten ......

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Englische Noten . ......

20.37

20.45