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Bergbau schwieriger gestaltet haben, ist durch die Derbindlichkeitserllärung des Sch'edsspruches durch den Reichsarbeitsminister der Lohn der Bergleute erhöht worden. Dadurch hat sich die Lage im Januar weiter verschärft. Es wird immer schwieriger, Erze zu Preisen zu verkaufen, die einigermaßen den Selbstkosten entsprechen. Die geplanten Hilfsmaßnahmen sind aus dem Stadium unverbindlicher Besprechungen mit den zuständigen Stellen immer noch nicht heraus. Auch die für den hiesigen Bergbau erhofften Frachtenerleichterungen haben sich bis jetzt noch nicht erfüllt, statt dessen wurde den Gruben eine neue Belastung in Form der Erhöhung der Ge­bühren für die Gleisanschlüsse bis zu 30 Prozent auferelegt.

Von den Schlachiviehmärkten.

2ln den deutschen Schlachtviehmärklen der vori­gen Woche trat keine wesentliche Aenderung ein. Zwar zeigten die Wurstfabriken etwas verstärk­ten Begehr, doch entsprach andererseits der Han­del an den Fleischgrohmärkten nicht den gehegten Erwartungen.

In Bindern ging der Auftrieb von 16 300 Stück auf 15 900 Stück zurück. Kälber waren mit 19 700 Stück gegen 18 200 etwas reichlicher angeboten. Ebenso waren die Zufuhren von Schafen mit 8200 gegen 70C0 größer als in der Vorwoche. Schweine waren mit 100 000 gegen 105 000 Stück offeriert.

Die Rindermärkte verliefen im allgemeinen sehr langsam. Die Preise blieben zumeist die der Borwoche. Kälber hatten mittleren Handel bei ebenfalls nur geringfügig abweichenden Ro- timmgen. Bei Schafen lag der Preisdurchschnitt etwas höher als in tter Borwoche. Schweine waren in der Preisgestaltung nicht ganz ein­heitlich. Erhöhungen und Einbußen von 1 bis 2 Pf. hielten sich die Waage. Es kosteten in bekanntem Gewicht in

Rinder

Kälber

Schake '

Schweine

^Berlin

19-59

45-82

28-63

48-58

Bremen

25-60

40-83

45-57

Breslau

15-55

53-80

42-60

50-59

Chemnitz

25-60

60-80

50-56

45-57

Dortmund

25-62

45-88

33-55

50-65

Dresden

25-60

57-85

45-66

45-60

Düsseldorf

20-65

45-85

45-62

Elberfeld

20-62

50-85

52-61

Essen

28-61

50-115

45-60

52-62

Frankfurt M.

24-63

50-78

25-54

50-60

Hamburg

15-59

32-88

19-63

45-58

Hannover

20-60

40-85

21-58

45-58

Husum

Karlsruhe

18-61

57-82

46-63

Kassel

22-60

52-68

52-62

Kiel

20-54

32-75

31-60

42-57

Köln

20-62

50-110

50-55

50-62

Leipzig

23-58

40-78

36-63

50-61

Magdeburg

22-57

40-80

35-52

41-58

Mannheim

15-62

50-76

42-48

48-61

München

20-59

65-90

47-60

Stettin

15-55

35-77

20-52

40-57

Stuttgart

14-61

57-84

42-60

Zwickau

20-53

60-83

40-60

50-60

Saisonanalysen für den Geschäftsmann.

Das neueste Heft des Instituts für Konjunktur­forschung bringt eine sehr interessante Unter­suchung derSaisonschwankungen als Problem der Konjunkturforschung" ton Dr. Otto Donner. Es werden die ein­zelnen statistischen Methoden zur Ausstellung von Saisonlinien geschildert. Die Betrachtung ist all­gemein verständlich gehalten und schildert die Möglichkeiten, die für die Durchführung einer eigenen Saisonbetrachtung auch für den Richt- wissenschastler gegeben sind. Es wird insbesondere Bargelegt, auf welchem Wege Saisonanalysen jeweils am einfachsten und ohne wirtschaftlichen Arbeits- und Kostenaufwand für den Geschäfts­mann durchzuführen sind. Durch eine solche Be­trachtungsweise wird die Untersuchung der gegen» fettigen Beziehungen verschiedener Wirtschafts- Vorgänge erleichtert. Beispielsweise kann ein Fa­brikant. der die Bachfrage nach seinen Erzeug­nissen saisonmäßig bedingt weiß, ein Interesse daran haben, ein exakteres Maß für die jahres­zeitliche Gestaltung der Auftragseingänge, des Beschäftigungsgrades und bergt zu haben. Wenn er über die Saisonbewegungen seiner verschie­denen Abnehmergewerbe genau informiert ist, kann er seine Propaganda zielbewußt verteilen indem er beispielsweise Motoren für Bähma­schinen verstärkt anbietet bei saifonmäßigem Auf­trieb des Bekleidungsgewerbes, Motoren für Holzbearbeitungsmaschinen bei saifonmäßigem Aufstieg der holzverarbeitenden Industrie usw. Dke Eisenbahn muß sich auf eine in den ver­schiedenen Jahreszeiten wechselnde Beanspruchung sowohl im Gütertransport wie in der Personen­beförderung einrichten, die Banken auf die eben­

so wechselnde Bachfrage nach Krediten, die Fi- nanzverwaltung auf den Saisoneinflüssen unter­liegenden Eingang mancher Steuern, der Land­wirt auf die mit den Jahreszeiten schwankenden Preise vieler seiner Produkte. An diesen wenigen Beispielen ist ersichtlich, von wie großer Wichtig­keit für den Geschäftsmann die Beurteilung der Konjunktur durch Aufstellung der ihn interessie­renden Saisonkurven ist.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Gegenüber den Vorwochen war die Tendenz am Frankfurter Produktenmartt fester. Schon am Ende der vorigen Berichtswoche war ein Umschwung der allgemeinen Marktlage festzustellen. Die höheren Auslandnotierungen und die günstiger lautenden Meldungen des übrigen Auslandes oer- I anlaßten die Händler aus ihrer Zurückhaltung her­auszutreten, so daß verschiedentlich Deckungen von Seiten der Verbraucher auf die Befürchtung einer Preissteigerung vorgenommen wurden. Auf der anderen Seite verstimmte das weiter große A n - gebot, so daß auch die Abschlüsse im Verlaufe der Woche wieder spärlicher wurden und von einem Anziehen der Preise nichts zu merken war. Das Geschäft in Weizen konnte sich nur langsam ent­wickeln : nur Futterweizen war von der Land­wirtschaft etwas lebhafter begehrt. Roggen in guten Qulitäten war knapp angeboten und die 9larf)= frage der Mühlen hatte zeitweise eine etwas höhere Notiz zur Folge. Die Industrie nahm neuerdings wieder Deckungen in Oerfte vor, so daß sich hier lebhaftere Umsätze bemerkbar machten; auch seitens der Brauereien wurden Käufe für Brauzwecke vor- genommen. Hauptsächlich gute Qualitäten fanden leicht Unterkunft. In Mais konnte sich gegenüber den vergangenen Wochen kein lebhafteres Geschäft entwickeln, obwohl das Angebot hierin sehr klein war. Mehle hatten anfangs der Woche lebhaf­teres Geschäft, doch trat bald auf Zurückhaltung der Mühlen und des Konsums und des schlechteren Weizen- und Roggengeschäftes eine Verstauung des Marktes ein. In Futtermitteln fanden kaum Umsätze statt. Der Kartoffe l markt verkehrte bei stillem Geschäft und unveränderten Preisen in ruhiger Haltung. Zum Wochenschluß blieb die Marktlage unverändert. Die Käufer übten wieder größere Zurückhaltung und das Geschäft erfuhr eine fast vollständige Stagnation. Weizen für Futterzwecke wurde weiter gehandelt; Weizen- fiele für prompte Lieferung fand noch verschie- dentlich Aufnahme.

Im Vergleich zu den Notierungen der vergange­nen Woche waren Weizen I, Weizen II, Weizen III, Roggen, Mais für Futterzwecke, Weizenmehl, Rog­genmehl und Roggenkleie, behauptet. Sommergerste zog eine halbe Mark, und Hafer (inl.) eine Viertel­mark an. Dagegen hatten Mais für andere Zwecke einen Verlust von 0,55 Mark und Weizenkleie von 0,10 Mark zu verzeichnen. Die Woche schloß zu fol­genden Notierungen: Weizen I 24,50, Weizen II 23,25 bis 23,50, Weizen III 22,75 bis 23,25, Roggen 24,50, Sommergerste 27,50 bis 30, Hafer (inl.), 23,50 bis 24,25, Mais für Futterzwecke 22,50, Mais für andere Zwecke 23,20, Weizenmehl 36 bis 36,75, Roggenmehl 33 bis 35, Weizenkleie 14 bis 14,15, Roggenkleie 15 bis 15,25 Mark.

Wochenbericht

vom Sronffurter Gchlachtviehmarkt.

Das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt war in voriger Woche ruhig. Am Rindermarkt war der Auftrieb ziemlich knapp, so daß der Nach- frage nicht ganz entsprochen werden konnte. In Kälbern und Schweinen genügte der Antrieb vollkommen. Am Rindermarkt waren nur mittlere Qualitäten vorhanden, dadurch machte sich lebhafte Nachfrage nach guten Qualitäten bemerkbar. Die Märkte wurden alle vollkommen geräumt. Der G e - famtauftrieb bestand aus 1219 Rindern (dar­unter 292 Ochsen, 51 Bullen, 506 Kühen und 304 Färsen), ferner aus 1559 Kälbern, 440 Färsen und 608v Schweinen. Im Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren 420 Rinder, 13 Schafe und 740 Schweine Weniger aufgetrieben; während 25 Kälber mehr zum Verkauf standen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht Ochsen Al 58 bis 62, 2 54 bis 57, Bl 50 bis 53, 2 47 bis 49, Bullen A 52 bis 55; Kühe A 46 bis 49, B 40 bis 45, C 33 bis 39, D 24 bis 32; Färsen A 58 bis 63; B 53 bis 57, C 47 bis 52; Kälber B 72 bis 75, C 64 bis 71. D 50 bis 63; Schafe A 48 bis 51, B 40 bis 47, C 30 bis 39, D 25 bis 28; Schweine B 57 bis 58, C 56 bis 58, D 56 bis 58. E 54 bis 56. Verglichen mit den Notierungen des Hauptmarktes der vergangenen Woche waren Rinder bis zu einer Mark teurer. Gegenüber den Preisen des Neben­marktes der vergangenen Woche hatten Kälber einen Verlust von einer Mark, Schafe und Schweine einen solchen bis zu zwei Mark aufzuweifen.

Die Grotzhandelsinbexziffer. Die auf den Stichtag des 5. Februar berechnete Grobhandelsindexziffer des Statistischen Reichs­amtes ist gegenüber der Borwoche von 138,0 auf 137,7 oder um 0,2 v.H. zurückgegangen. Bon den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstosse um 0,7 v. H. auf 129,5 (Vorwoche 130,4) nach gegeben. Die Indexziffer für Kolo­nialwaren ist um 0,9 v. H. auf 130,3 (129,1) gestiegen. Die Indexziffer der industriellen Roh- stoffe und Halbwaren ist auf 133,9 (134,0) ge­fallen, während diejenige der industriellen Fer­tigwaren mit 156,7 unverändert war.

* Preußische Staatsbank (Seehand- lung). Die Preußische Staatsbank (Seehand­lung) veröffentlicht jetzt ihren Berwaltungsbericht für 1927, nebst Bilanz sowie Gewinn- und Ber- lustrechnung. Wir entnehmen dieser Mitteilung folgendes: Der gesamte Buchumsah betrug 34,5 Milliarden Mark gegen 29,38 Milliarden Mark im Borjahre. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist folgende wesentlichere Ziffern aus: Zinsen 9,3 (9,6), Provision 0,8 (0,7). Gewinn aus Ge- mcinschaftsgeschäften und Wertpapieren 0,06 (2,67), Berwaltungskosten 4,4 (4,2), Abschrei­bungen auf Grundstücke und Einrichtung 0,45 (0,24). Der gesamte Reingewinn beträgt 5,14 (8,58), hiervon werden 1 Mill. Mark bestim­mungsgemäß an die General-Staatskasse zum Staatkhaukhalt abgeführt. Weisere 2 Mill. Mark werden dem Grundkapital und 2 Mill. Mark der Rücklage, die damit auf 6 Mill. Mark steigt, überwiesen und der Restgewinn von 139 000 Mark auf neue Rechnung vorgetragen. Die Frage einer Kapitalerhöhung, die an sich mit Rücksicht auf die Zunahme des Geschäftes nötig wäre, ist bereits mehrfach in Kreisen der Ver­waltung erörtert worden. Sie muhte jedoch vor­läufig abgelehnt werden, da der Preußische Staat andere wichtigere Bedürfnisse hat.

Frankfurter Börse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Frankfurt, 20. Febr. Tendenz: Freund­licher. Zu Beginn der neuen Woche blieb die Llmfahtätigkeit zwar ziemlich gering und im wesentlichen wieder auf die Kulisse beschränkt. Die Tendenz war jedoch etwas fester und zu­versichtlicher. So hoffte man auf eine bal­dige Beilegung des Konfliktes in der Metall­industrie, ferner befriedigte, daß wenigstens für die nächste Zeit die Gefahr einer Reichstags­auflösung beseitigt erscheint. Man rechnet ferner auf einen guten Fortgang der Freigab e- angelegenheit. Der Geldmarkt blieb weiter unübersichtlich. Tagesgeld war stärker gefragt. Bei den ersten Kursen waren überwie­gend Besserungen von 1 bis 2 Proz. festzu­stellen. Freigabewerte begegneten etwas stärkerem Interesse. Hapag und Bodd. Lloyd ge­wannen 1,5 bzw. 1 Prozent. Scheideanstalt plus 2,13 Proz. Am Elektromarkt betrugen die Kurs­erhöhungen 1 bis 1,5 Proz. Selten lagen aber 1,65 Proz. schwächer. Westeregeln konnten 2 Proz. und Aschersreben 2,75 Prozent anziehen. Mon- t a< to e r t e und Bankaktien durchschnittlich 1,5 bis 2 Prozent höher. Holzmann plus 3 Prozent, Wayß & Freytag dagegen eher an- geboten und minus 0,75 Prozent. Zellstoff 'Wald­hof blieben knapp behauptet. Deutsche An­leihen vernachlässigt. Von Ausländern waren Türken, besonders Bagdad und Anatolier, reger gefragt und teilweise befestigt. Im Verlaufe wurde das Geschäft auf einigen Marktgebieten etwas lebhafter, besonders Montanwrrte gefragt. Phönix plus 1,75 Prozent. Sonst ergaben sich meist 0,5 bis Iprozentige Gewinne. Der Sah für Tagesgeld konnte auf 6 Prozent ermäßigt werden, da die Bachfrage im Verlaufe nach- lieh. Am Devisenmarkt notierte die Reichs­mark gegen Kabel 4,1892, gegen London 20,427. Paris gegen London 124,02. Mailand 92,00, Madrid 28,80. London gegen Kabel 4,87525.

Berlirc Börse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Berlin, 20. Febr. D'.e neue Woche begann in etwas freundlicherer Stimmung. Man hofft auf eine Entscheidung im Konflikt der Metallindustrie durch die evtl. Verbindlichkeits- erflärung des Schiedsspruches. Ferner regte an, daß heute die Freigabeangelegenheit erledigt werden sott und daß die Wirtschaftslage in der Sonntagspresse eine günstige Beurteilung fand. Bei der Spekulation bestand etwas Deckungs­neigung, ferner kamen einige Memungskäufe der Provinz und verschiedene Auslandkaufaufträge zur Ausführung. Spezialwerte blieben weiter bevorzugt. Zellstosf Waldhof plus 3,75 Prozent, Siemens plus 3,13 Prozent, Borddeutsche Wolle plus 6 Prozent, Ilse und Essener Steinkohlen je plus 3 Prozent. Heimische Anleihen anziehend. Ausländer bei fleinem Geschäft fest. Der Geldmarkt war unverändert. Gleich

nach den ersten Kursen konnte man Versuche der Daisseparlei beobachten, die darauf abzielten, das Kursniveau zu drücken. Die Tendenz war aber recht widerstandsfähig und die Kurse gaben selten mehr als 0,25 Prozent nach. Die Kurs­entwicklung wurde indessen uneinheitlich und die Umfahtätigkett hörte fast ganz auf.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Die Markt­lage ist wesentlich fester. Bei Beginn des Marktes war Weizen so gut wie gar nicht angeboten und notierte 0,50 Mk. über dem letztwöchigen Preis. Im Verlaufe gab aber der Preis leicht nach. Das Geschäft ist außerordentlich klein. Auch Roggen liegt fest bei ruhigem Geschäft. Mehl stagniert vollständig. Kleie zur prompten Lie­ferung nach wie vor gesucht, doch wird dje Bachfrage durch das Angebot befriedigt. Treber sind billiger als in der Vorwoche und wurden um mindestens 0,50 Mk. niedriger gehandelt. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 25 bis 24,75, Weizen 2, gut. gesund, trocken, bis zu 3 Proz Auswuchs 23,50 bis 23,75, Weizen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22,75 bis 23,25, Roggen 24,50 bis 25, Sommergerste für Brauzwecke 28 bis 30, Hafer, inlänb. 23,75 bis 24,50, Mais (gelb) für .Futterzwecke 22,50 bis 22,75, Mais (gelb) für andere Zwecke 23,20 bis 23,45, Weizenmehl, südd. Spezial 0 36,25 bis 37, Roggenmehl 33,50 bis 35,50, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 30 bis 60, Linsen, je nach Qualität für Speifezwecke 55 bis 110, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 8 bis 8,50. Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,50. Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 3,25, Treber, getrocknet 16,25 bis 16,75. Tendenz fester.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Auftrieb: 1262 Rinder (darunter 316 Ochsen, 46 Dullen, 580 Kühe, 320 Färsen), 631 Kälber, 117 Schafe, 5682 Schweine. Rinder (Ochsen): Boll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 57 bis 60 Mk., (ältere) 53 bis 56; sonstige vollfleischige (jüngere) 43 bis 52, (ältere) 44 bis 47. (Bullen): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 55; sonstige voll­fleischige oder ausgemästete 48 bis 51. (Kühe): Jüngere, vcllfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48; sonstige vollfleischige oder ausgemästete bis 44; fleischige 33 bis 39; gering genährte 25 bis 32. (Färsen Kalbinnen, Jungrinder): Bollsleischige, ausgomästete, höchsten Schlacht­werts 58 bis 62; vollfleischige 53 bis 57; fleischige 47 bis 52. Kälber: Beste Mast- und Saug­kälber 71 bis 74; mittlere Mast- und Saug­kälber 64 bis 70; geringe Kälber 50 bis 63. Schafe: Mast.ämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 51 bis 53; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 50. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 58 bis 60; vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 58 bis 59; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 57 bis 58; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 54 bis 57; Sauen 50 bis 56 Mk. Marktverkauf. Geschäft in allen Diehgctttungen schleppend, bei Rindern und Schweinen verbleibt Äleberftanb.

Letzte Nachrichten.

Lin Zahl Gefängnis für Krantz beantragt

Berlin, 20. $ebr. (TU. Eigener Drcchkbericht.) 3m kranhprozeß beantragte der Erste Staats­anwalt gegen den Angeklagten Paul Krantz wegen gemeinschaftlichen Todschtags ein 3ahc Gefängnis, wegen Vergehens gegen das waffengefeh einen Monat Gefängnis. Die Strafe soll zu einer Gesamtstrafe von einem 3ahr und einer Woche Gefängnis zusammengezogen werden.

Von unbeschreiblichem Reiz ist der Ton der

Neumey er-Pianos

Vertreter:

August Förster » Gieben

Bahnhofstraße 65 B 59a Fernruf 1367

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

____________ Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent. _____

__Datum:

F.anKfurra. M

Berlin

Datum:

Z- attkfuria.M

Berlin

Datum:

Frankfurt a. M

Berlin

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Bries _

Franjonfche Roten.....

Holländische Noten . . . italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deulsch-Lesterr.,5100 Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten

Devilenmartt Derlm

Telegraphische

15.539

168,18

22,19

111,20

58,90

2,55

112,10

80.4 2

70,81

12.375

72 95

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22,27 111.64

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Ber. Glanzstoff......15

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Scflno" Daldbof. . . . 12

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Eharlottnburgcr Wasser 7 cfTaucr Gas 8

Daimler Motoren.....0

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139

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141,13

340.4

282 592,75

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255

129

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257.5

98

143,25

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26 25

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138

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18. ffebr

20. Febr.

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Köln-Neuessen . . 51/,

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Amtliche Non.rung

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Amtliche Notierung Geld 1 Brief _

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168,48 1.790

58,255 111,31 112,10 112,31

10,54

22,18 20,407 1,1855 16,445

50,52 70 88 1,963 u.503

-8.95 12,407

7,357 73,16 4,025

19,43

61.57 2,113 7,574 1,176

4,271 20.93

168,82 1,794

58,375 111,69 112,32 112,53

10,56

22,22

20,447 4,1935 16,485

80,68 71.02 1,967 0,505

59.07

12,427

7,367 73,30 3,031 19,47 81,73 2,125

168,40 1,790 58,25

111.36 112,13 112.29 10,538

22,18 20.405 4.1855

16.445

80,50 70,91

1,965 u,503

>8,94 12,40.«

7,353 73,15

3,025 19,43

81,57 2,121 5,574

4,176 4.276 20.93

168,74 1,794 58,37

111.58

112,35

112,51

10,558

22,22 20,445 4,1935 16,485

80,66

71,05

1,969 0.505

59,06

12,423

7,367

73.29

3,031

19,47

81.73

2,127 5,586

4,184

4,284

20 97

Berlin, 18 Febr

I 'üeld

I Brte,

Amerikanische Roten.....

belgische Noten......

Dänische Roten......

Englische Noten.......

4,169

58.08

111,85

20.38

1,189

58,32

112,29

20.16

5,8^6 1,814 4.275 20.97