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unh noch dem Palrn-Beach-Gebiet ab.

Oie Wetterlage.

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geschickt worden. cbcitfalM beceiti Sturn^ebfet von Einzecheifen über werden um Laufe wartet, wenn die

Oie ReichsiagSwahlen in Schweden.

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ArbeitSmannschaften gingen ab, um die Straßen in dem den Trümniern freizumachen, die Verluste an Menschenleben de« heutigen Rachmittags er- Berichte der nach der eturm-

Wir scheinen ent Argument herzuleiten au« Deutschland,p ote ncie I de guerre, d. h-, die Schnelllgleir seiner Industriemacht, sich i n eine Kriegsindustrie umzuvandeln. Ware das nicht ein Grund mehr für uns. der Entwicklung unserer wirtschastl iche n Aufrüstung einen Teil der gewaltige Sum­men zu widmen, dienfer Venrralstab für den Dau einer gewaltigen Bewnumwallung ver­schwenden will? Auf Grund des Versailler Ver­trag« selbst muffen die Alliierten Deutschland auf dem Wege der Abrüstung folgen. Sich dieser Verpflichtung entziehen, obwohl sie selbst ancrfannt haben, daß Deutschland die Klau­seln de« Vertrag« auSgetührt hat, hieße die deutschen nationalistischen Parteien stärken, als auch ein ausschlaggebendes Argument denen zu schaffen, die behaupten, dah die Abrüstung nur auf dem Wege der revolutionären 2de«m Europa erreicht werden könne An den Regierungen ist eS, die Verantwortlichkeit zu übernehmen.

Furchtbare Verheerungen im amerikanischen Sturmgebiet

gibt, sondern daß die einen gegen die anderen in gleiche r Weis« ihre Verteidigung sicher­stellen und m gleicher Weis« von der schwer- Last der Inilia.ivrüstungen Erleichterung finden

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Her Ton durch die T Menschen. X der Herbst, t und w fafe gtfjnjt. iMi auf Siebet. . Herbsttage ey Tdtchtr und d

Lrch wem 1 »m Dender schönen Zöge vor den M die Wälder, den Wandet langen 3ugei die ganze Sc und Seine A der Welt hin Eduard W

3 m Äebe ^«h trau Talb steh den blaue Herbstkrös w warme Taten SrTfi ».13 Uhr.

1870: Porig 1914: fiübt !eßi; -192-5: « «erlm gefi

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Vor einer Hungersnot.

Die Vernichtung derLrntc. - Lebensmittel- mangel.

San Juan, 17. Sept. (WTB.) Genauer« Feststellungen über die Gesamtverluste an Menschenleben durch den Sturm fehlen noch im­mer. Die kleineren Siedlungen in dem ßturmgebiet haben weit mehr gelitten als die Städte. Außerordentlich hoch fbtb die Ernteschäden. Diese werden für die K a f s« «- Plantagen mit zehn Millionen Dollar an­gegeben. Der Ausfall an der Zuckerernte bürste sich ebenfalls auf zehn Millionen Dollar belaufen. Der Verlust, den die Zuckerfabriken durch die Zerstörungen erlitten, wird auf 20 Mil­lionen Dollar geschäht. Die Schäden an der Orangen ernte und an den Tabak- und sonstigen Plantagen dürften sich auf je fünf Millionen Dollar belaufen. Der Schaden, den die Kraftwerke des Gebietes erlitten, soll sich auf drei Millionen Dollar stellen. Die Zer­störungen im T< lephon - und Telegra­phen verkehr werden auf nahezu drei Mil­lionen Dollar geschäht.

Die Lage im dem älnglücksgebist verschlimmert sich dadurch, dah die Wasserleitungen zerstört und die vorhandenen Wasserbecken rnfizier't sind. Umfaffenbe Maßnahmen sind ers österlich, um Seuchen und Hungers­not zu verhindern. Aach den letzten Meldungen besteht beveits jetzt in Portorioo Hungersnot. Die Landbevölkerung zieht nach den benachbar- -ten Städten, um dorr Lebensrnittel zu verlangen. Viele Kreife fordern di« Ausrufung des Be- lagerungSzustandes und die Einziehung aller ar­beitsfähigen Kräfte, um mit den Auf r ä u- mungsarbei'ten in dem zerstörbsn Gebiet Äu beginnen. Außerdem wird die amtliche Be­schlag nähme und die geordnete Vertei­lung aller Lebensmittel gefordert, da bereits die Preise für diese unerschwing- itcb für den größten Teil der Devöllerung ge­worden sind.

Die Befürchtungen, der Tornado habe größere Verheerungen angerichtet. als sich zuerst erken­nen lieh, wuchsen beute früh, nachdem von einem Teil de« zerstörten Gebietes alle Aachrichten auSblieben. Die letzte Meldung berichtete aus dem Palm-Beach-GÄiot, dah die Dächer der Häuser von dem Sturm nach allen Richtun­gen geweht wurden. Eine Hanitätstolonn« mit 15 Aerzten und einer gleichen Anzahl Pflege­rinnen ist heute morgen vom Roten Kreuz Or­

tungen geilend machen, werben dahin aosgesotzk. dah diese Mächte die vorbereitenden Schritte zur Teilnahme an der Konferenz im Frühjahr zu treffen suchen

Oer Reichskanzler bei Or. Stresemann.

Baden-Baden, 17. Sept. (DTB heule vor­mittag 10.04 Uhr ist Reichskanzler Her­mann Müller in Begleitung von Staatssekre- tär Dünder und Reichspressechef, Ministerial. direktor Ze ch l i n, von Gens kommend, in Baden-Baden eingetroffen Der Reichskan^er fuhr sofort bei Reichsaußenmintster Dr. S t r e s e -

Paris, 17.Sept. iWTV.) Die Hava.agentur ^ibt heute mittag den Tert einer Rede des Dvr- ntzenden der Radikalen 'Partei de« Abgeordneten Daladicr towter Da lädier erklärte zur Frage ter Rüstungsbeschränkung: Wir müssen ent­schlossen den Weg der Rüstungsbeschränkung be- schreiten, derart, dah eS in Europa nicht mehr bewaffnete und entwaffnete Völker

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I Kein zweierlei in der Abrüstung!

Oer Führer der frauMschen Radikale« fordert Erfüllung des Versailler Vertrags auch von Frankreich.

mann vor, mit dem er eine längere Besprechung über die durch den (Sana der Genfer Verhandlun­gen geschaffene Lage hatte. Der Reichskanzler hat Baden-Baden in den Abendstunden wieder verlassen und sich noch Berlin begeben. Rach den bisherigen *~:-x ^777-ts im Laufe des Tages eine Kabinetlsfitzung stattfinden.

fuch des ReichSpräsidentrn und mit den Vov» gär.gen bei der Derfassungsfeier in Zeitz be­gründet.

Hüvefeld startet zum kstflug.

Berlin. 18. e«pt (WTB. FmMpruch.) Die uns Freche« v. Hüaefeld mittet.t. bat er beute vacht um 1.52 Uhr feinen seit 1 ing?ter Zeit ge­planten Ostflug mit dem ihm g.hingen Junkers- flug-^ug Europa-, einem Schaiesterfchifs bet Bremen in Tenrprlbvf angetreten Die erfte Etappe soll bis Sofia gehr?. An Vord der Maschine befindet sich als Lhrfpilvt ter schwe­dische Ingenieur Lindner und em zweiter Führer, der Besitzer der Malchin«. Ivane der Bordmonteur Längerich, der bereits seinerzeit von den 3unfer»nxrten beurlaubt war um bei den letzten ©tartoorberc.tungen in Bctbonnell zu Helsen. Der Flug stellt ein von allen amtlichen und privaten Stellen unabhängiger lln.ernehmen des Freiherrn v. Hünefeld dar Das für btn notwendige Kartenmaterial ist entgegen'o.nmrn- bcrtDctfc von der Deut chen Luft-Hansa brfdxxfit und zur Verfügung gestellt worden. An Köhl sandte Hünefeld folgendes Telegramm: »Vor dem Start nach dem Osten in Erinnerung an^ie gt- meinfam erlebten Stunden der Ge'ahr und Span­nung dem alten Kameraden herzliche Grüße."

Reue Ermittelungen im üriegsanleiheskaudal.

In der Lrieasanleibebctrug-ajfare hatte sich Staatsanwallschaftsrat Dr. Berliner am Don­nerstag nach Berlin begeben und weilte dort bis Sonntag, um weitere Aufklärung über die Dinge ZU schaffen, die mit B e l a G r o ß Zusammenhängen. In engem Zusammenwirken mit dem österreichi­schen Untersuchungsrichter Dr. Meixner konnte StaatsanwaUschaftsrat Dr. Berliner eine Reihe von Feststellungen treffen, die noch weitere Folgen zei­tigen werden. Der Auslieferung von Beta Groß, die von der Berliner staatsanwallschast beantragt worden ift, werden sich keine Schwie­rigkeiten entgegen stellen, so daß Groh voraus­sichtlich schon in allernächster Zeit im Moabiter Untersuchungsgefängnis cingeliefert werden wird. Das wichtigste Ergebnis der persönlichen Zusam- menarbett der deutschen und ostcreichischen Unter­suchungsbehörden ist die 5 e jt ft e 11 u n g der Bankkonten, über die die Gelder zum Ankauf der Anleihestücke gegangen sind. Es handelt sich da- bei um ein Berliner und ein Diener Bankhaus.

Vier Opfer einer Feuersbrunst.

In einem Hause der Gemeinde B u ch k i r ch e n bei Wels (Niederösterreich) kam ein Feuer zum Ausbruch, dem vierMenschen zum Opfer fielen. Don ihnen sind drei, eine 24jährige Frau und zwei kleine Kinder, bei lebendigem Leibe verbrannt, wäh renb die Pflegemutter der Kinder den bei den Bet- tungsoersuchen erlittenen Brandwunden erlog

Expreß,ug und Auto jusammengestosteu.

Der Expreßzim Madrid Barcelona über­fuhr an einem Eisenbahnübergang ein mit sechs Personen besetztes Auto, vier von ihnen wurden getötet, die beiden anderen erheblich verletzt.

Beim Höhenrekordverstuh erstickt

©in Luftballon, der mit Mafor Benito Mula am Samstag vom spanischen Flugplatz Gua­dalajara aufgestiegen war, um den Höhen - rekord zu brechen, wurde in der Umgebung von Daravaca, Provinz Murcia, aufgefurtben. Der Ballon war zerstört: im Korb fand man Major Mula a l S Leiche. Man vermutet, dah er in zu große Höhe hinauf geflogen ist und den Erstickungstod gefunden hat.

können. Man sch.i.it Deutschland sein uabree» Heer, sein Berufsheer von 100 000 Mann, zum Vorwurf zu machen, während wir selbst 106 000 Berufsoffiziere und Berufssoldaten, 200 000 Mann jährlich unter die Zahnen berufe­ner Truppen, 150 000 Mann Eingeborenen­truppen und 15 000 Mann mobile Republika­nische Darbe besitzen, gar nicht zu reden von den Tausenden und aber Tausenden von Polizeibeam- ten und militärisch organisierten untergeordneten Polizeikräften.

zone ausgesandtsn Motorradfahrer vorliegen.

Heue Sturmschäden in Florida.

Tcr Tornado über Miami und Palm Beach.

Reu York, 17. Sept. (WTD.) Dach Be­richten der Wetterwarte in Washlngion befand sich das Zentrum des tropischen Sturms heute morgen über Florida, und zwar östlich von Tampa. Der Sturm bewegt sich in nordwest­licher Richtung auf den Volf von Mexiko zu. Eine Radiomeldung, die in Tanrpa aufge­fangen wurde, besagt, daß in West Palm Beach zwei Personen getötet und 50 verletzt wurden. Außerdem seien zahlreiche Gebäude im Geschäfts- Viertel zerstört. Rach einer noch unbestätigten Meldung wurden in Boy ton südlich von West Palm Beach beim Einsturz des Schulhauses 40 Kinder unter den Trüm mern begra­ben. Die Regierung hat eine umfassende Hilfs­aktion für Portorico in die Wege geleitet und die Entsendung von drei Transportschiffen mit Rahrungsmitteln, Zelten und Wolldecken ange- vrdnet. 3n einem Telegramm von der Marir«- ftation San Thomas teilt Gouverneur Sven mit, daß auch auf den Virgin-2nseln infolge der Sturmschäden große Rot herrsche. Aus der 3nfel S t. Eroi? seien sechs Personen getötet und 20 verletzt worden. Auch der angerichtete Sach­schaden, besonder« an der Küste, fei sehr groß. 3n St. Thomas selbst seien einige Häuser be­schädigt. jedoch keine Menschen zu Schaden ge­kommen.

Der Wirbelsturm, der jetzt die Gegend von Miami und die Südoftküste Floridas erreicht bat. wütete gestern in dem Gebiet zwischen Ju­piter und Miami mit einer Geschwindigkeit von 100 englischen Meilen in ter Stunde. 5he Rach­richten aus dem Unglücksgebiet treffen nur ver­stümmelt und lückenhaft ein, da sämtliche Verkehrslinien zerstört sind. Die Höhe der Verluste an Menschenleben und der Sach­schaden sind noch unbestimmt. 3n zahlreichen Ortschaften brach unter der Bevölkerung eine Panik aus, und die Ortschaften wurden nach den ersten Anzeichen von dem herannahenden Sturm geräumt

Aus aller Welt.

Die volksgrnvinschafl in Holzminden gescheitert

3n Holzminden haben sich vor einiger Zeit s S m t Irch c bündrschenOrganisatioven dahin gceiniat, an Stell« eines Gefallenendenk­mals ein ^Svcrt-Hindenburg-Haus" zu bauen. Reichsbarmer, Stablhel«, Iungdeutscher Orden, sümtliche Krieger-Bcreme. bet Rar und dir ® lab t»e torbnctennerki m ntiung von Holz, mrnden kündigten gemeinsam eine Sammlung Hk diesen Zweck an. Wie die . Bost. Ztg.- et, fährt, cst der Plan ietz: durch b te Richt- bei« i l i g u r g de» Stahlhelms geschei­ter Der Beschlust »ab mit bet Anstellung des Breslauer Reichsbanners zum B«-

Oie Schweiz weist italienische Polizeiagenten ans.

Bern, 17.Sept. (WB.) Aus Grund einer von der Bundesanwalrschaft in Verbindung mit den Tessiner Polizeibehörden durchgeführten Unter» suchung, aus der sich ergibt, daß die italienischen Staatsangehörigen Vezzari Santo re aus Rom, Vertreter der Snferatenfirma Annunzio Svizzeri 21.-®. Lugano, wohnhaft in Deri7, und Vemizzi Angelo aus Mailand, Tabakarbeiter, wohn­haft in Melide, aus schweizerischen Gebier a l s Agenten der italienischen Polizei über Schweizer sowie Italiener und andere Aus­länder Erkundigungen einzvgen und Beobach­tungen mitgeteilt haben und durch diese Ver­letzungen die Gebietshoheit unb die äußere und innere Sicherheit der Eidgenossenschaft gefährdet haben, hat der Bundesrat am Montag beschlossen, in Anwendung von Artikel 70 ter BundeSver- falluna Bezzari und Vemizzi aus dem Gebiet der Schweiz auszuweifen.

Der Vorsteher des politischen Departements hat dem BundeSrat Bericht über die Angelegen- teit erstattet. Der Buntesrat hat die Fassung einer diplomatischen Rote fertiggeftdll. die der italienischen Regierung ohne Verzug durch die schweizeri'ch« Gesandtschaft in Rom übermittelt iDcrbcn wird. Gemäß dem diplomatischen Brauch kaim der Inhalt der Rote erst nach ihrer ileber- retdnmg an die italienische Regierung bekannt, gegeben werden.

Dic isländische Störung bewegt sich unter ttb- fladjung ostwärts nach »tanbinaDun 'oeiter urj> polare üufimafien beginnen an ihrer Rückseite vor- »ubringen. Sie bürste» im Küstengebiet zu etwa un« bcftänbjgem Detter führen und auch oere.nzelt Rie­berschläge bringen. Unstr Gebiet «doch wird noch durch den (tinflufe des tontinenlalcr. Hochüruckge- biete« den herrschenden Vitterungschurakter be- - halten.

Wettervoraussage für Mittwoch. Teils heiter, teils wolkig, trocken, ohne stärkere lern» peraturanbemng.

Wttterungsaussichten f ür Donners­tag: Zeitweise bewölkt, Teitzperoturen schwankend, trocken.

Lufttemperaturen am 17. September: mittags 19,7 Grad Celsius, abends 12 Grad Celsius: am 15 Sep­tember: morgens 9,1 Grad Celsius. Äafimum 20 Grad Celsius. Minimum 4,2 Grad Celfius. Crdwmperaturen in 10 Zentimeter liefe am 17. Sep­tember abends 16,2 Grad Celsius; am 18 Sep­tember morgen« 11,8 Grad Cetstus

Der Reichspräsident in Hindenburg.

Hindenburg weiht ei» Kinderkrankenhaus in seiner Patenstadt.

Hindenb urg , 17. Sept. (WB.) R« ichs- präsident v. H indenburg traf auf feiner Re'chc durch Oberschfefien heute vormittag hier ein, um di« Einweihung des neuen Kinderkrankenhauses vorzunehmen. Er wurde von Obcrbürgermeiffter Luka tschek mit ein* Ansprache begrüßt. Der Oberbürgermeister sagte u. a.: Es sind stolze Erinnerungen, die sich an die Tatsache der Benennung der Stadt mit dem Rainen Hindenburg knüpfen. Stadt und Kreis wählten Den Ramen im Jahre 1915, als Euer Exzellenz als Oberbefehlshaber im Osten unser Land vor dem Russen«infafl gefch-ützt hatten. Der Harne ist ein Wahr­zeichen dafür geworden, wie große Dankbar­keit mir Ihnen und den von Ihnen geführten Heeren schuldig sind. Euer Er.^ellenz sind wie für das ganze Deutschland so betonter £ für uns afe RamenSPatron unserer Stadt das leuchtende Vorbild, daß man nicht verzagen darf. Freilich, wir sind die ärmste Stadt in Deutschlano, frei.ich, wir stellen die Rekordzahlen für soziales Glend und völkische Rot. Aber wir hoben auch S« Gewißheit, daß Reich und Staat uns nicht vergeston und unsere Sache als Sorge des Staa­tes anfehen. Hnb dazu ist ein mächtiger Ver- w.'ttler der Rame Hindenburg, der das ftaatirche Gewisfen nmner aufrütteln wird. Wenn ich nun Euer Exzellenz bitten dars, den Vrund- stem für das neue Kinderkrankenhaus zu errich­ten, to we hen Sie dan.it eine sicher notwendige loyale Einrichtung, die nur durch Schenkung deS Staates und Re-.ches sich hat schassen lassen. DaS ferhge HauS wird di« 'ütochsahren lebten, oau Euer Exzellenz uns jetzt noch näher stehen als l*r glorrecho Feldherr, weil Sie gekommen NnD zu segen. dost das neue Reich und fein Führer nun vor allen D naen W u nden hei­len wollen. Dfe das Schicksal uns geschlagen hat Wir 5>inbcnbutger wollen Ihnen Herr Reichs- Präsident, aber r>erfprechen. daß wir stets ein* adi-cnt fe.n werden, was uns der Raine Hinden­burg bedeutet: Pflichterfüllung. Treue und Deutschsein.

Der ReichSprüsidenl anttoortdc m feiner Ansprache u. a.: Tie Sorge für ba« Heranwach­sende Geschlechr. das Träger der deutschen Zu­kunft lein wird, ist eine Der wichtigsten Aufgaben unserer Ration. Die Heranziehung und Erhaltung einer gesunden Jugend muh Gegenstand der besonderen Sorge und ge­meinsamen Arte« von Reich. Staat und Ge­meinden sein. In verstärktem Maße muß diese Fürsorge im dicht bevölkerten Industriegebiet herrschen, in Städten mit Dirtschaftsnot und Wohnungselend, wo infolge ungünstiger Derhäll- ntffe trk hier der Prozentsatz Der Todesfälle von Kindern stark gestiegen ist und der Heranwachsen­den Jugend die Gefahr der Verelendung droht. Ich bearüße eS daher dankbar, dah di: Stadt Hindenburg mUerstützt von Preußen w:. vom Reich so erschlossen an die Abstellung dieser Role herantrftl. und es ist mir c-.ne Ict^.-rfte O^enucrtuung, daß mein erster Besuch in Schlesien ter 'Sauftattc dieses Kürderkrankenhau'es gill das berufen ist. die Kindersterblichll!! dreier gc durtöreichen Stadt zu mintem und ter Rot te* Kindes zu steuern.

Das panzerkreuzerverboi.

Die Einleitung eines Volksbegehrens.

Berlin, 17. Sept. (WTD.) Der Reichs­minister des Innern hat durch Verordnung vom 17. September den von mehr als 5030 Stimm­berechtigten gestellten Antrag auf ein Volks­begehren mit dem Kennwort ^Panzerkreu- zerverbot" für folgenden Gesetzentwurf zu- gelaffen:

Entwurf eine« Gesetzes über das verbot des Baues von Panzerschiffen und Kreuzern. Der Reichstag hat auf Volksbegehren da» folgende Gesetz beschlofsen, da» mit Zuftimung de» Reichs­rot» hiermit verkündet wird: Einziger Artikel: Der Bau von Panzerschiffen und Kreuzern jeder Uri ist verboten.

Rach ter Verordnung beginnt die Eintra- gungSf rist am 3. Oktober und endet am 16. Oft. 1928. Der Reichsminister des Innern hat mit Rundschreiben vom 17. September die Landes­regierungen gebeten, tee erforderlichen wei­teren Anordnungen zu treffen und alle Vorbereitungen für die Durchführung des Gin- tragungsverfahrens sofort in die Wege leiten zu lassen. In dem Rundschreiben heißt es: Die Reichsregierung legt großes Gewicht auf einen äußerlich glatten und reibungslosen Verlauf des Volksbegehrens. Riemand darf Anlaß zu berechtigter Klage haben, daß ihm die Ausübung des verfaffungsmähigen Eintragungs­rechts durch mangelhafte Maßnahmen unmöglich gemacht oder unbillig erschwert toorten fei. Ich bitte all« Gemeindebehörden, die Aufsichtsbehör­den anzuweisen, in allen Fragen nach teesen Richtlinien zu handeln und bei Zuwiderhand- langen ober Verßlä)en ter Verhinderung des Volksbegehrens rasch und scharf einzuschreiten. Dies gilt besonders auch für die Festsetzung ter Eintragungsstunden und di« Zahl ter Räumlich­keiten

Uni« im Grubenbegirk 31 o r b o 11 c n. Dort er» hielten die Konservativen 22 851, die Freisinnigen 6337, die Sozialdemokraten 14 536 und dic Kom- muniften 11 938 Stimmen. Dic Blatter stellen fest, daß die Zahl der k o m m » n i st i s ch c n Stimmen in einigen Bezirken stark zugenommcn habe. In mehreren Städten seien 100 v. f). mehr kommu­nistische Stimmen abgegeben worden als bei der Wohl 1924. Die Kommunisten erhoffen einen noch größeren Gewinn bei der Wahl in Stockholm, die am Freitag ftattfinbet. In politischen Kreisen schätzt man die bürgerliche Mehrheit der Zweiten Kammer auf 34 Stimmen. 98 Sozialdemo­kraten und Kommunisten stehen 132 Bürgerliche, Bauernbund, Liberale uni) Freisinnige gegenüber. Wahrscheinlich wird Admiral ß i n b m a n n, der dic Konscrvaliocn im Wahlkampf glänzend geführt hat, vom König den Auftrag erhallen. Da5 neue Ministerium zu bilden.

D a g I i fit Allehanda" findet ten über» rafdienten Wahlausgang im scharfen Gegensatz zu dem sieaesgewissen Ton ter sozialistischen Dahl» reden. Mehrere tausend Arbeiter haben gegen die Sozialdemokratie gestimmt. Die Ursache dafür liegt in ter Gcwerkschaft»lyronnei und dem Abscheu vor dem Bündnis mit Rußland.2 f t o n b I o b c t er- klärt, daß Admiral Lindmann» cncrg sche Arbeit die große koniervative Bolksporte: geschaffen habe sollte eine konservative Regierung ans Ruder kom» men, so gäbe e« keinen Opportunismus, sondern klare Linien.

Sozialdetnokratische EVahlniederlage.

Stockholm, 17. Sept. (TU.) Rach den bisher oorliegcnten Wahlergebnissen erhielten bet Den Reichvlaaswahfe» dfe Kommunisten 6 SPe (4-2), öu Monferoarinen 67 <-r 8), die Sozialdemokraten 93 JT l*tr Bauernbund 26 (2), die Liberalen 3 uwb tec Freisinnigen 27 ( 2) 6i$c Die Einbuße 0 f r c o 31 . f b c in c f r a t e n an Stimmen ift te- t'nter» m Rordichimten groß Dv Uriadx hierfür

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