Aus der prvvinzialhauptfiadt.
(SiefitR, ben 18. ötptember ISN.
Ser (Sinjufl des Herbste«
Canh unb gütig fnaunt brr In bitten 3at)tt zu uni. ®<r empHnben feinen scharfen QQj'djieMldbiMtn für der scheid nden Sommer ti ist dn zartes 3nrtnanbmliefen, eiw 3u- fammrnf infltn von eommrriDTmrr'dr in unb bunter Herbstespracht. ift fttn w ldes Nünm- f<M $crcir.btecbcn ®i* beim Frühling. lontern ein stilles. weiches ^yinüb-tgleiten flnbenent. für viele kaum fühlbar, tlt er gekommen.
Aber et ift ba bet Herbst- 3« ben Dachten zeigt er feine Wacht, unb wer am frühen Morgen Sinaui muh durch Kckd und Wald, der 6üi ihn erkannt Dm Tagt aber w^cht er gern der golbencri Sonne bic uni die Sommers chön- beit vvrzaubrti. Mik als ob alle Blumen noch ei..mal auflcudblctcn. 3t>re ganze ^arben^raAt zeigen sie uni in b:cfem wnchen m lden Sonnen- ftrabL Stein Ivindhauch deweat Nc still unb feier'.id) stehen lie da. leicht und mübe den Stopf genagt Ls sind ihre lebten 3Iütcn Aber fte fralxn ja Samen gebracht, »um Test schon »er Mutter Erde empertraut. unb nun fügen fte. baf) bic Zeit bet grostrn Duhr kommt.
Doli Andacht fte-4 ber Wald. im S erben Lflt er sein tchönstes * tb an. Da. wo Düiche unb Aeden ben Hochwald befbum.-n, schaut wnkr Auge eine leucht.nbe Jfarbenfüile. Tu wuwbccft dich oft über Aetbftflcmülbe unb fprtbon llctxrtrcibung. Del) ffn. unb lätau leibst. Dom zartesten Dell» bis zum L'rennenbftcn -Kot, tn allen Warben leuchten bic 'Blätter Nirgends eine schar'c Abgrenzung obrr eine Harte, überall nur weiche inetnanbrrklingenbe Uewer ange. Ta glänzen bi; rotjefben Hagebutten bte dunkelblauen Schlehen braunrote Ttombecrcr greLe Hartriegel unb P^sfenhütchen. 3n ber Luft fliegen bk .Sommer ab»**, hingen hicr unb ba an Heiken fest, einzelne Schmetterlinge gaukeln noch um bic letzten Dlüken. sonst aber lastet eine tiefe Ruhe aul bem Walde.
Ceif«. unb fast unbemerkt fallen einzelne Blatter von Dirken und Buchen. Sie haben ihre Qlrbeit vollenbei. sie gehen zur Ruhe. aber thr Platz bleibt nicht leer. Schau bin. unb bu s.ehst bic jungen StiuJfpcn. eingchüllt in schützende Blätt- chen. bic im kommenden Jahre an die Stelle bei- DlatteS treten werden. Sv liegt im Sterben ber 'Blätter schon zukünftig Sruh iagsl,nffnung.
Hot biefex 21'ecb'e! ber 3ai,c^ «eihn r.u5t feinen eigenen Reiz? Möchtest bu ba leben, wo die Sonne tagtäglich ihre glübenbei Strahlen berfenbet. oder dort, wo Schnee unb Eis das ganze 3abr bic Orbc Ixbedcn? Mir erleiden im Frühjahr die schönste Zeit, freuen uns be» SommerS unb werben nun l»eim Stemmen des Herbstes in eine weiche Stimmung gehüllt. Denn brö Morgens bi# weisen 'Jlcbil über Wald unb Held dahinzichen bann aber bic Svnn< lieghaft her- vorwitl unb alles in mildem Lichte vor unterem Auge liegt kannst bu bich bann bi dem Zauber entziehen,
Ter Ten vom Scheiben unb Meiden Dingt durch bie Rakur unb übirträgt kich auf ben Menschen, »eben bem Frühling ist es vor allein der Herbst brr unsere Dichter innerlich betwat. unb wir haben eine Fülle ber herrlichsten Herbst- gefängv Gedichte voll stiller »raebung. aber auch Lieder, d.c unS von ber Schönheit ber Herbsttage erzählen, vom Örnben ber lachenden Früchte unb brm Zauber ber Wälder.
Unb wenn bu in bet Fülle des Sommers nicht Sin 'Ibanbem kamst so benutze diese wenigen önen Lage, um noch einmal frei aufzuatmen vor ben Mintrrstürmee. Wandte hinaus durch die Wälder, steig über die Berge und schau nach ben Wandervögeln, bte hoch am Himmel in langen Zügen nach fernen Ländrm fliegen. Last bic ganze Schönst ber ^atur auf dich wirken und deine Augen von dem goldenen Ueberflufi der Welt trinken! Doch sind bie Tage, von denen Obuarb W ö rite singt:
3m Bebel ruhet noch die Welt.
Doch träumen Wall» unb 05i«*en Ball» siehst bu. wenn ber Schleier fällt, ben blauen Himmel unverstellt.
Herbstkrästig bic gedämpfte Welt in warmem Dolde fliehen. l-
Tatcn für Mittwoch, 19. September.
Sonnenaufgang 521 Uhr, Sonnenuntergang lb.06 Uhr — Mondaufgang 11.30 Uhr, ÜRonhiinterpang 20.13 Uhr.
1870: Pari» wird von den Deutschen eingeschlosfen: __1914: Lüdcritzbucht wird von den Engländern t»c- setzi: — 1925: der Afrikaforscher Georg Schweinsurth in Berlin gestorben (geboren 1836).
Gics;cner B>ochenmarktp reise
SS kosteten auf bem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bis 220. Matte 30 bis 35. Käte (10 etüd) 63 bis 140. Wirsing 15 biS 20. Weihkraut 12 bis 15. Rotkraut 20 bis 25. gelbe Rüben 15 bis 20. rote Rüben 10 bis 15. Spinat 25 bis 36, Aömischkohl 10 bis 15. Bohnen grüne 20 bis 30. gelbe 30 biS 35. llntetkvhlrabi 8 bis 10. To- mähen 25 bis 30. Zwiebeln 15 bis 18. Kürbis
8 bi» 10. Start off ein 5 bis 5»'s. Frühäp'el 20 dis 30. Falläp^el 3 bis 10. Birnen 10 bii 30. Brom- bcccen SS. Preiselbeeren 50. 3mct chen 10 bild Pf. das Psund: Sier 15 bu 16. Blumenkohl 50 bU 150. Salat 10 bis 20. ©elatgurien 20 bi* 40 Sinmachgurken 2 bis 3. Endivien 10 bu 35. Obet-Kohltadi 5 bis 15. Lauch 5 bi» 15 Aettich 10 bis 20. Sellerie 20 bii 53 Pf. das ©tüd. Radieschen 2d 10 bU 15 Pf.
Bornottze».
— lögesta lenber für Dienstag. Sicht üriclbau«, Bahnhofstraße Gasts ptel des Pfalzer Trachrcnensembles (Psälzer krischet). — eftoria. Lichtspiele Wildwestschau
— Gießener Äonjertretein höchsten Samstagabend Generalversammlung im Hotel Schütz. (S.ehe heutige Anzeige.)
•• Straßensperrungen. Boni Oberhessi leben Automobil-Club E. v. (A. v. D ), Gießen, werden uns folgende Straßensperrungen mitgeteUt: Gieße n— Llein-Linden im Zuge der Straße Gießen—Friedberg—Frankfurt a M. für alle Fahrzeuge ab 24. September bis auf weiteres, Umleitung noch Frankfurt über Leihgestern, nach Wetzlar über Heuchelheim — Atzbach, Ortsdurchfahrt Steinfurth im Zuge der Straße Butzbach—Griedel— Rodender«—Bad-Nauheim für ter Durchgangsverkehr vom 17. bis 27. September, Umleitung über Nie- der-Deisel—Nieder Mörlen.
•• Aufgehobene Straßensperrung. Die Sperrung der Straße Nieder-WAIftadt—Asten- beim ist aufgehoben.
ee Die Äabclbcrlcgunorn in der Bleichstraße sind bereits vor etwa 14 Tagen beendet unb bic Bürgersteige wiederher gestellt war den. Bis jetzt fehlt jedoch noch immer die Auspflasterung b.*r Toreinfahrten, die man seither notdürftig mit Bohlen abgebcckt hat. Da dieser Zustand insbesondere nachts zu Defähr- bungen für die Passanten führen kann, dürite es sich empsehl.il. die Pflasterung der Toreinfahrten unb damit die Beseitigung der Boh- lenauflagc umgehend r-or^unehmen.
Desitzwcchsel. Der Konsumverein hat das an der Ecke Rodheimer und Krvsdorfer Strohe gelegene Ru^psche Anwefen, in dem bisher eine Gastwirt'chask betrieben wurde, von der Besitzerin Frau Rupp käuflich erworben Der Konsumverein Wil. die L Lber in dem benachbarten
•n 5>aulc bctcuienc Derlei r>ov-
aussrchtlich Mitte Oktober in sein neues Eigentum verlegen
'• Siu MEA-Büro in Sieben. 3n unserer Stadt ist seit einigen Tagen ein neue» 2 crlcbr»unternehmen eingerichtet worden. Der hiesigen Agentur der Hamburg-A>i»erila-Linic (Reisebüro Loeb) wurde eine MER-B«trettmg «Mitteleuropäisches Reisebüro) übertragen. Das Gcschästslokal befindet sich im Torhaus am Deltersweg neben dem Büro des ®icfocncr Tet- lebisveteinS. Das n-nu Berkehrsbürv wird vermöge seiner vielgestalligen 2eva tung»- unb Dienstmöglichkeiten für das reisende Publikum entern dringenden Bedürfnis unserer Stadt und der Provinz Oberhefsen gerecht werden können, da man m dem Büro Fahrkarten noch allen Richtungen. Fahrscheiicheite. Platzkarten usw. zu den Originalpreisen ber Reichsbahn, ferner Flugkarten, Schi's starten usw. erhalten kann. Man beachte bie heutige Anzeige.
"Eine Achtzigjährige. Ihren 80. (Geburtstag begeht heule, Dienstag, Frau Margarete Thorn aß Wwc. geb Rudols, Schifsenberger Weg 5 wohn- hast, in voller körperlicher unb geistiger Frische
** Bon einem bissigen Hunde angefall e n wurde geftern abenb in der Doeringstraße in ^Blattenhausen" der zehn Jahre alte Sohn des früheren Eisenbahnangefiellten B c ck e r. Der bedauernswerte Zunge wurde von dem wütenden 5)undc lRottweilcr- om linken Oberarm und in der Schultergegend sehr übel zugerichtet. Nach erster HUseleistung durch ein Muglied der Freiwilligen Sonitätskoloiine vom Aolc» Sreu; muhte das Kind von ber Sanitätskolonnc in bic Klinik verbracht werden, wo ihm die Bißwunden gereinigt, unb es dann inieber nach Haufe gebracht werden konnte. Dem Hunbcbesttzcr dürfte diese Mistelat seines Tieres teuer au stehen kommen
' Ein Pfälzer Trochtenensemble im Lichtspielhaus, Bahnhosstraße. Seit gestern abend gastiert im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, das Pfätzer Irachtenenfcmdle ,j)ic Rhein- pfäljer" (Pfälzer Kriichcr). Dav aus drei Damen und einem Herrn bestehende Ensemble will seinen Zuhörern echte Pfälzer Art durch Heimatlieder, Bauerntänze, Pfätzer Humor ufro. bekanntmachen. Ti an darf sagen, daß cs dem Quartett gelingt, ben Befuchern eine angenehme Unterhaltung zu bieten. Schon ber Ansager Shirt Rupli versieht es treff- lich, bie Gäste in Stimmung zu bringen. „Abgesehen davon" — um dieses vielbelachie Schlagwort des Ansager» auch hier einmal zu gebrauchen — bringen bic Damen in Gesang und Tanz, darunter auch Bauermanz unb Spitzentänze, recht gefällige Darbietungen, bie ber Ansager mit köstlichem Humor lu umrahmen versteht Das schöne PMtzcr Lieb bildet im übrigen ein Houpistüd der abwechslungsreichen Borttagsfolge, an deren Schluß ein Sketsch ,^u Heidelberg war ich Student^ ausgesührt wirb. Das sehr stark besetzte Haue dankte dem Stünftkrquar-
tetl bie ausgezeichnete Uirterbahung verdienter- maßen md lebhaftem Beifall, der sich von Vortrag ui Vortrag fte.fltrte. Den hübschen Abschluß des Abend» bittet ei» Film „Wenn Ttenfdien reif zur Liede werden" nach dem Schauspwt ,J)ie Hauben- lrrd)t' Eoetyn Holt in ber weiblichen Hauptrolle diese» Films bietet bebet durch entzückender Spiel einen besonderen Genuß Alles in allem: Ein schöner und genußreicher Abend, den man auch wrien anderen Mitbürgern wünschen kann.
Oberheffen.
ÜanMreie wichen.
• Alienbors (Lahn). IT. Sept. Am Sonntag hielt ber hwt ge Turnverein e. B (D T.) frtr. dresjähriges Abturnen, verbunden mit Äahnfcicr. ab Aachmiltags gegen 2 Uhr marichierten dse Tupiter geschlossen vom Dcr- cinslokal -um Turnplav. wo gegen 1XJ. Uhr die Deitiämpfe b< aus einem vockstumlichen Sechs- kämpf bestanden, begannen. 3n drei Stufen rangen tW lumcr jeweils um den 1. Sieg. ES wurden ganz beachtliche Leistungen erziell. von denen der Stabhoch'prung des Turners Ludw g Streutet mH 2.80 Qlktcr hervorgehoben (e*. D.e spannenden Aämt*. bie sich reibungslos flMAÜOl wurden von zahlreichen Zuscha. - verfolgt Die abends vorgenommene Prrisvertci- lung hatte folgendes Ergebn.s: Tumerftu'c: 1. ®.eg Rrch Wagner wtt 114 Punkten: 3u» gcnb-Oberftufe: 1. Cxfl Ernst Lutz mit 131 P i Jugend-Un terftufe 1. Sca Erwm Bvlk mit 120 P. Sondertampf (Stabhvchf: 1. Sieg ßubtt'.g Streu ter mit 2.80 Dieter Rach der Prcs- Verteilung gedachte der 1. Bor'itzende in einer würb»gen Ansprache des Turnvaters Zahn, dessen Geburtstag sich in diesem 2ah« zum 150. mal jSchrie. Der anlchllehenbe Tmiz hielt die lehr zahlreich erschtenenen Turner unb Turnfreunde noch lange zusammen. Der Tag. der als Werbe- Veranstaltung gedacht war, kann als wohlgelun- gen bezeichnet werden.
Staufenberg 17. Sept Hier tagten die Rektoren deS KreifeS Diesten mit den Rc'toren des Kreises Wetzlar, mit denen bic Arbeit^gmieinfchast Gießen schon längere Zähre in freuiidschastlicher Bezi.huug steht. Während die sonstigen Tagungen ernster Berufsifbeil gewidmet lind, hatte nun diesmal non jeglicher Arbeit ai g seh n, um auch einmal einige Stunden der Ermütlich'eit zu b g:hen. De halb waren auch die Frauen unb sonstig n Samilienmilfllieier mit- getommen und Satten den oft steilen Weg zur Burg nicht gescheut, wo alle einige recht vergnügte Stunden verleben lo inten.
L Saasen, 17.Sept. 9n der gestrigen Sitzung des SNrcheiioorstandcL wurde öeichlojsen, die Renovierung unserer DeitobergerRirche im nächsten Jahre vorzunehmen. Bei der Aufstellung des Doranschlages sollen bie nötigen Mittel eingestellt roerben. Gegenüber den vorgebrachten Klagen über die Mängelder Mauer um den Gottesacker bedauerte der Kirchenoorstand, keine Abhilfe schassen xu können. Die Denkmalpflege lehnt eine genügende Renovierung ob, da ein Aufsatz von einem Drahtgestecht bas schöne Bild be» Beiiebcrgee störe. So ist leider seit ^chren der Gottesacker der Tummelplatz für die Hühner, unb eine Abhilfe ist unmöglich.
5 Wirberg, 17. Sept In sämtlichen Gemein- ben unseres Kirchspieles ist nur je ein Wahl» Vorschlag zur Kirchengemeinbever- tretungswahl eingegangen. Es braucht somit nach bem Wahlgesetz keine Wahl statlzusinden. unb bic auf den Wahloorfchlägen genannten Herren gelten afß gewählt Es ist jedenfalls ftftstehenb, vast dieses Listenoersohren und bic Derdältniswahl nicht der Deisall unserer Gemeinden gefunden hat. Das alle Wahlvcriahrcn war beliebter. Bekanntlich liegt noch bem Lanbeskirchentag ein Antrag auf Abschaffung dieser Wahlart vor. — Dom besten Wetter begünstigt wurde das Grummet gut ringe- bracht. Lei dem spärlichen Stand ber Bergwiescn war es nicht verwunderlich, daß bei der Versteigerung ber Pfarrwiesen nur wenig über 50 Mark gelöst wurden.
£, Reinhorbshain, 17. Sept. Die Wie- de'rherstellungsarbeiten an unserem Kirchlein gehen Ihrer Vollendung entgegen. Viel länger als geplant, haben sie aebouert, dafür ift aber auch etwas gutes gefchoffen worden. Die äustcre Wiederherstellung ist vollendet, die Innen- arbeiten werden in dieser Woche beendet So hoffen wir, am 30. d M. linser Kirchlein feierlich ein- weihen zu tonnen. An demselben Tag soll auch unser Denkmal für die Gesallenen ge- weiht werde» Das Denkmal steht f*on. und die Arbeiten an ber Umgebung sind im Gange. Auch hier ift etwas geschaffen worden, was unserer Oe- meinhe zur Ehre get chen kann. Das Denkmal i t nor der Kirche ausgestellt. Seit Monaten sind die Vorbereitungen für die Wciheatte im Gange Hoffen wir, batz bot Doppelfesi einen würdigen Verlauf nimmt unb daß auch bas Wetter günstig ift r. Hungen, 17. Sept Der heute hier abgehal- tcne PrLmiierungsmarkt war außergewön- lich stark befahren. ®e‘onbers der Rindoiehauftrieb zeigte durchweg prachtvolles Material, so daß es ben Preisrichtern nicht leicht aemncht wurde, die Prämiierung vorzunehmen. Viele Tiere konnten mit
erste» und zweiter' Brest en ausgryidiMt werten Der Handel war jedoch sowohl beim Rindvieh, als auch bei den ausgesahrcncn Schweinen etwa» schlep» peno. Zum ersten Male nach brm Kriege hatte kte Stobt mit dies«n Markte eine Verlosung i*r- bunben. Da bic ötabioennaluing bemüht war. nur wertvolle CBegcnfionbr zur Verlosung zu dringen, war der Abfatz der VpU als ixd>: gut gu be- zrichnen. Al» critc Preise wäre» 'uni Rinder ango- ouh worden, tue ben Bcisall «üer Marktbesucher anbrn Die Ziehung fand »adtmittog» ftotl. Dto uns Hauptgewinne (je ein Rind) fielen aus f* Itnbc Losnummern 1. Preis aus Nr 1787,
Nr. 127a. 3. Nr. 1715. 4 ?tr.222 unb der 5. Preis aus Nr 2131. Sämüichc fünf Rinder sind von auswärtige» Personen gewönne» worden
! Trais-Horloss. 17. Sepl Anr Samstag versammetten heb die Lehrkräfte des Be- zirkstehrervercins Hungen zu einer Tagung an hiesigen Schulhausc. Iio4) einer kurzen Bcgrüsiungeanlprache des Bortttzendcn der Arbc tsgeme.ntchaft. Lehrer Roth. Trais-Hvr- loss. gab Lehrer Hc s s i n gc r - Trais-HorloN eine kurze Slizze über seine anschlteftendc Lctzr- probe, m der er in aefchickter Weise den Zahlen- begri-f tm ersten ikbujahr behandelte Lehner Aoth . Tra.s-Hor.oft. p.elt bann einen Bo-trag über bK mu'ilallkte Kunsterziehung, worin et bc'vndcrS ben Degriss »musikalisch" behandelte und dabei zu dem Schluftc kam. daß man nur e.ncn ganz verschwindenden Prozentsatz aller Mesche» als unmutckaftsch" bezeichnen la,in. Tt.t an beide Darbietungen sich ansch-ieftenden Besprechungen, an denen sich besonders Krris- fdjULiat Fischer- Gießen beteiligte trugen noch sehr zur Sttcrung bei. Hieraus wurden oerfctu*- bene Derrizisangeiegenhe,ten erledigt
Kunst unb Wiffenschast.
W. iversammlung brntscher Ratvrsorfcher und «erzte.
In Anwesenheit von Vertretern be» Reiche», darunter des Präsibenten des Rcichsgelundheitsamtes, Homel, und ausländischer Staaten wurde om Sonntagnachmittag in Hamburg bie 90. Versammlung deutscher Naturforscher und A e r z t«, zu ber etwa 10 000 Teilnehmer aus bem In- unb Muslanbe zusammeugekomme» sind, feierlich eröffnet Professor Blaschte hieß bie Versammlung in seiner Eigenschaft als Rektor der Hamburger Uniwr(rtnt willkommen und entbot insbesondere den Freunden aus Oesterreich und den Auslanddeuttchcn einen warmen Gruß Das zahlreiche Erscheinen von Gelehrten und Forschern auch dc-.- nichtbeutschen Auslandes unb ber Vertreter fremder Staaten betrachte er alv einen neuen Beweis dafür, daß die deutsche Wiisenschaft In alter Welt wieder geachtet werbe. Der Redner schloß mit hem Wunsche aus eine bessere Zukunft unsere» Volke».
Die Grüße des Hamburger Senats überbrachte Burgermrister Dr. Petersen, der mtttrille, daß der Senat für alle diejenigen, die sich um die Vor berritung ber Versammlung Verdienste erworben haben, eine Erinnerungsmedaille gestiftet habe, deren erstes Exemplar er bem 1. Vorsitzenden ber Gesellschaft, Pros Dr. v Etselsber, (Wien), unter lebhaftem Beisoll der Versammlung überreichte.
In ber jobann solgenden Ernssnungsrebe Des 1. Vorsitzenden der Gesellichan, Hosrat» und Ober- lanitätorato Dr tzrriherr r Eiselsbcrg (Wien) bankte dieser zunächst für die ihm zutellgewordene Ehrung und gedachte sodann nach Begrüßungv- Worten einer Reihe verstorbener Mitglieder Er führte weiter aus, daß niemand zur Zeit ber Bo- gtünbung ber *Z3criamra1ungen Daran gezweiselt hätte, baß Naturforscher unb Aerztc untrennbar zu- cinanber gehörten. Als Oesterreicher fühle er sich sehr geehrt, in ber größten deutschen Versammlung ben Vorsitz zu fuhren, komme boch auf dieser Versammlung der Gedanke ber engen Zusammengehörigkeit aller deutschen Stammesbrüder besonders lebhaft zum Ausdruck,
An ben Reichspräsibenten von Hinbenburg und an ben österreichischen Bunbespräfibenten Hoinisch mürben Begrußungstelegramme abge- sandt Anschließend fanb in ber Ausstellungshalle de- Zoolog'lchen Gartens bie Eröffnung einer ärztlichen Fachausstellung statt, bie alle für Aerzte unb Raturfoilcher in Betracht kommenden Gebiete umfaßt.
berliner Börse.
Berlin, 18. Sept (DTB. Funkspruch ) Dir gestrige Neuyorker Hauste scheint auch im heutigen BormiUagsoerkehr etwas anzuregen Die Stimmung ist hoher cudos freundlicher Die gestrigen Schluß- kurse sind gut behauptet. Man nennt on Kursen AEG. mit 185,5, Siemens 384,5, Farben 263,75.
Das beite Abführmittel
Früher mar die Petroleumlampe die hauptsächsichfte Lichtquelle. Damals gab bit Leleuchtung viel Lnlaß zu Aerger, Verdruß und unsauberer Arbeit. Sie war unhyglenisch, teuer unb unvollkommen.
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