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Nachstehende

'Die Ziffer.

etwas fester. Mittlere Mastlämmer unb mittlere Masthärnmel gaben an der unteren Pre sgreirze durchweg etwas nach Das Schweinegeschält lag ungünstiger bei unbedeutend nachgebenden Prei- len in fast allen Älaffen.

amtliche Großhandelsindex- . Die auf den Stichtag des 12. Sep- icmher berechnete Großhandelsmdexziffer Les Sta­tistischen Reichsamtes ist mit 139.8 gegenüber der Vorwoche (140,4) um 0.4 v. H. zuruckgegan- gen. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,0 v. H aus 133.5 (134,9) gesunken. Die Indexziffer für Kolonialwaren stellte sich auf 134.9 (134.8). Die Indexziffer für industrielle Rohstoff« und Halbwaven hat um 0.3 v. H aus 133,4 (133,8) nachgegeben, wahrend diejenige für industrielle Fertigwaren mit 159,5 unverändert war.

Preise in Pfennig per

lange nicht die Begründung und Geg en begrün- düng dort.egt

Aach der Stal ist d war die Lage der deutschen Kohlen Wirtschaft im vergangenen Jahre von einer starken Vermehrung der Kohlenproduktion gc- kennzeichnet Dagegen setzte damals schon eine Bewegung ein, die zu einer Steigerung der Einfuhr führte, während die Ausfuhr zu­rück ging. Diese Bewegung hat auch in diesem Jahre angehaltcn, was vor allem wohl damit Zusammenhängen dürste, daß sowohl die englische, als auch die polnische Konkurrenz auf dem Welt­märkte für Deutschland mit Rücksicht auf die Preisbildung immer fühlbarer wird Ob damit schon eine Gefahr für die KohlenwirtsHast in ausgesprochenem Sinne festgestcllt werden kann, bedarf einer eingehenden Prüfung Jedenfalls sind die pessimistischen Nachrichten, die vielfach in der Öffentlichkeit verbreitet werden, selbst wenn sie eine berechtigte Grundlage haben, doch nicht so peinlich geprüft, daß sie Aum Wertmaß- stab der allgemeinen Lage gemacht werden kön­nen. Der deutsche Koylenaußcnhandel wurde nach der Statistik dahingehend charakterisiert, dah die Einfuhr im Jahre 1913 in Millionen Tonnen für Steinkohle 10 557, für Koks 595. für Braun­kohle 7108 betrug, dahingegen die Ausfuhr für Steückohle 36901, für Koks 6433 und für Brikette 861 Millionen Tonnen. Im Jahre 1927 war der Stand der Einfuhr in Millionen Tonnen für Steinkohle 4993, für Koks 222 und für Braun- lohle 2807, dagegen der Stand der Ausfuhr für Steinkohle 27 679, für Koks 8579 und für Bri- kette 1936 Millionen Tonnen Wie die Zahlen für dieses Jahr aussehen, muß abgewartei wer­den. Die Bedeutung, die der deutschen Kohle im Rahmen aller wirtschaftlichen Verhandlungen bei- gcmessen wird, zeigt jedenfalls, daß man bei den zuständigen Stellen sich der prinzipiellen Seite des Kohlenproblems bewußt ist.

Absatzschwierigkeiten der Westerwälder Äasaltindustrie.

Lpd. Auf Einladung des Regierungspräsiden- tcn von Wiesbaden fand im Kreishaus zu Lim­burg am Samstag eine Sitzung statt, zu der zahlreiche Vertreter der Behörden, der Eisen- bahnverwaltung. der Gewerlschaften, sowie der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkreisc der We­sterwälder Dasalti n du st rie erschienen waren. Gegenstand der Beratungen waren die für die Steinindustrie des Westerwaldes im Laufe des Jahres ausgetretenen katastrophalen Absatzschwierigkeiten mit) die Auswir­kungen hiervon, die sich in ständig steigern­der Arbeitslosigkeit und Stillegung der Betriebe bemerkbar machen. Als Ursache der verhängnisvollen Krise wurde einstimmig eine gewisse ^leberproduktion bezeichnet, ferner die erheblich niedrigeren Konkurrenzpreise des Auslandes (Schweden) und nicht zuletzt auch die Aufrechterhaltung der alten, der Notlage der Westerwälder Bafaltindustric nicht Rechnung tragenden zu hohen Bahnsrachten. Zur Behebung der sich immer mehr verschärfenden Lage schlug die Versammlung vor. die im Anschluß an das günstige Konjunkturjahr 1925 eingerissene Ueberproduktion für die Folge durch Ver­sagen der Genehmigung zur Errichtung neuer Bruchbetriebe zu beschneiden. Ferner soll eine Herabsetzung der Frachtsätze bei der Reichsbahn angestrebt werden. Die Be­sprechungen, die lediglich vorbereitenden Charak­ter trugen, wurden mit dem Beschluß zu Ende geführt, durch statistische Erhebungen zunächst die Grundlage für die angeregte Lieberleitung der arbeitslosen Steinbrucharbeiterschast in an­dere Derdienstinöglichkeiten herbeizuführen.

i Von den Gchlachtviehmärkten.

-Die Geschäftslage an den deutschen Schlacht- mehmärkten war in der Derichtsperiode im gan- Mn nicht unfreundlich. Der Handel nahm einen iLbertmegcnb mittelmäßigen Verlaus, in Schafen unö Schweinen ist eine leichte Einschränkung der Geschäststätigleit zu verzeichnen. Die Auftriebs­zahlen differierten gegen die Vorwoche ledig­lich bei Kälbern erheblicher, bei denen 19 000 gegen 16 800 Stück auf getrieben waren. Groß- , vieh war mit 22 700 gegen 22 000 Stück. Schafe mit 9500_ (10 200). und Schweine mit 84 000 (84 100) Stück vertreten.

D e Preislage am Großviehmarlt verschob sich im großen und ganzen nur geringfügig. Zumeist 1 waren leichte Aufschläge in der Mchrzahl. Ra- ; mentlich Bullen fanden Käufer. Das Kälber- geschäft verlief trotz des erhöhten Angebots an­nehmbar. Mittlere Kälber waren stärker be- i gehrt und erzielten kleine Besserungen, wogegen geringe Kälber zumeist etwas nachgaben. Am Schafmarkt konnten sich die vorwöchigen Preise nur knapp behaupten. Prima Lämmer waren ! dagegen noch sehr knapp und in den Preisen i

Born Internationalen Rvhstahl- ^ a r t e 1 l. Das Internationale Rohstahlkariell beauftragte eine Kommission mit der Hüter- suchung des deutschen Antrages auf Neutrali­sierung der jetzigen Produktion der deutschen Außenseiter. Die Frage soll auf der nächsten Zusammenkunft des Rohstahlkartells entschieden werden. Das deutsche Monatsexporlquantuin von 300 000 Tonnen blieb unverändert. Die Errich­tung von internationalen Verkaufsverbänden wurde nicht besprochen. Die Frage wird erst später wieder Dor genommen werden.

* Starke Produktionssteigerung der Automobilindustrie. Im Jahre 1928 verzeichnete die deutsche Kraftfahrzeugindustrie einen ungewöhnlich starken Aufschwung. Di? wäh­rend der ersten 8 Monate bis Ende August erreichte Produktion an Personenwagen stieg um 36 Proz., der Absatz um 39 Proz. Während sich das Geschäft in Wagen mittlerer Stärke in engen Grenzen hielt, lag der Absatz von acht Zylinderwagen im August 70 Proz. und der der Kleinkrastwogen um 45 Proz. höher, als im Jahresdurchschnitt 1927. Der Gesamtumsatz der Lastkraftwagenindustrie erfuhr eine Steigerung um etwa 45 Proz. Einen geradezu glänzenden Aufschwung nahm die Motorradindustrie. Der Llmsatz hatte im August mit dem mehr als Zwölffachen des 1927 erreichten Monatsdurch- chnitts einen neuen Rekordstand zu verzeichnen. Trotzdem in den ersten beiden Septemberwochcm der saisonmäßige Rückgang stärker fühlbar wurde, bleibt die in diesem Jahre von der deutschen Automob (Industrie erzielte Produktionssteigerung >rozentual wesentlich größer, als in irgendeinem anderen Lande.

'Vereinigte Stahlwerke A.-G., Ab- teilung Bergbau. Die Aordstern-Zentral- kokerei dec Vereinigte Stahlwerke A.-G. bei Gel­enk irchen wird nach ihrer Vollendung die mo­dernste Anlage mit den größten Koksöfen der Welt fein. Die Batterie von 42 Koksöfen mit den großen Rebenprodultenanlagen zu .Sjerftellung von Teer, Benzol und Ammoniak stellt einen bedeuten­den Fortschritt in der Kohleverwertung dar. Die bisherige Tagesleistung eines Koksofens betrug im Höchstfälle 15 Tonnen' die neue Anlage wird die Tagesleistung eines Koksofens auf 30 Tonnen bringen. Bemerkenswert ist, daß der Betrieb mit neuesten Errungenschaften der Tech­nik automatisiert wurde. Darüber hinaus ist von den Vereinigten Stahlwerken geplant, die ge- amte Anlage noch um das Vierfache zu der- gröhern. Rach Ausfüh -ung dieses Planes wer­den die Anlagen eine Tagesproduktion von 5200 Tonnen Koks. 60 Tonnen Benzol. 80 Ton- nen Ammoniak und 240 Tonnen Teer leisten

Lebendgewicht

Rinder

Kälber

Schale

Schweine

Berlin

18-58

52-86

34-70

68-78

Bremen

25-55

45-78

40-63

50-73

Breslau

16-54

40-70

25-63

66-78

Ehemnitz

22-68

65-88

41-62

64-80

Dortmund

25-64

55-90

62-78

Dresden

23-60

65-90

50-72

70-80

Düsteldorl

20-62

50-78

40-44

65-80

Elberfeld

20-61

55-85

65-80

Esten

25-62

55-115

56-58

62-78

Frankfurt M.

27-60

60-80

40-52

60-80

Hamburg

15-53

40-89

20-64

58-73

Hannover

22-60

40-90

45-67

60-74

Husum

20-58

44-56

-

Karlsruhe

12-56

5079

70-80

Kastel

25-60

56-75

66-80

Kiel

20-55

34-78

43-62

50-73

Köln

18-62

54-115

37-58

65-80

Leipzig

25-62

45-80

25-69

65-78

Magdeburg

20-59

45-122

20-58

60-76

Mannheim

14-58

46-75

42-46

64-81

München

17-57

58-78

62-78

Stettin

15-56

30-78

20-62

60-79

Stuttgart

15-57

52-58

52-82

Zwickau

15-54

65-80

45-64

70-78

können und damit in der Koks- und Reben- produitengewinnung unerreicht fein. Als beson­ders günstiger LImstand ist der bereits fertig- gestellt? Ausbau d?s Nordstern-Hafens, der die Verfrachtung per Schift mehr als bisher er­möglicht. anzusehen.

Arbeite rcntlaffungcn bei den Rheinischen Stahlwerken. Die allgemein schlechte Absatzlage im Kohlenbergbau hat zu der Entlassung ron 400 Arbeitern auf der Schnchtanlagc B rasiert in Marl der Rheinischen Stahlwerke geführt. Eine vollständige Stillegung der Zeche ist vorläufig nicht geplant. Man will versuchen, durch Umstellung auf eine Schicht den Betrieb ausrechtzuerhaltcn.

Entdeckung neuer Goldvorkom­men im belgischen Kongo. Das Symiaf (Syndikat Miniere Africam) hat in feiner Kon­zession im belgischen Kongo ein neues abbauwür­diges Goldvorkommen entdeckt. Die Gesellschaft beabsichtigt, zur Finanzierung dieser Äusbeu- hmgSarbeiten ihr Kapital zu erhöhen.

Frankfurter Börse.

Eigene Drahtmeldung bcs .Gießener Anzeiger»".

Frankfurt a.M. 17. Sept. Tendenz: sester. Zum Wochenbkginn war die Stimmung allgemein e t w a j sester, da der bisherige 'Verlaus der gestrigen Besprechungen in Genf überwiegend gün­stig beurteilt wurde. Außerdem wirkte die feste Hal. tung der Neuyorker Börse von Samstag an. regend. Bei weiter sehr geringem Publikumsintcr- esse war die Umsatztötigkeit jedoch wieder ziemlich minimal, nur für einige Spezialwerte waren wieder einige Kauforders vorhanden. Bei nicht ganz einheitlicher Kursentwicklung lagen die ersten Notie- rungen gegen die letzten Kurse der Samstagabend- borse überwiegend 1 bis 3 v. H. fester. Stark gefragt waren Danatbank mit 4,-5 o. H und höher, während Reichsbank auf dem erhöhten Stand von Samstag unverändert einsetzten. Ferner setzten sich die Käufe für KIeyer bei einigem Markte fort (plus 2). Regeres Intereste machte sich außer- dem für Elektro werte geltend. Helten waren mit 3,5 v. Sy bevorzugt, auch Siemens mit plus 2d.Sy lebhafter gehandelt, Gesfürel gewannen 2^5 vH., Lichts-Kraft 1,5 und AEG. 1,25 0.5). Am Markte der Kaliaktien waren Westeregeln mit plus 3,5 o. H. verlangt. I.. G. - F a r b c n lagen 1 v. H. höher. Scheide- an st alt wieder nur knapp behauptet, doch ist die Börse von der Notwendigkeit einer baldigen Kaps, talserhöhung dieses Unternehmens fest überzeugt. Montanwerte ivaren vernachlässigt, da der Rückgang der Ruhrkohlenförderung und die Zu­nahme der Feierschichten verstimmten. Ferner ver­wies man auf die Arbeiterentlassungen bei Rhein- stahl. Buderus gaben trotz der günstigen Äalb- lahrsbilanz und zufriedenstellender Beschäftigung 1,25 o. Sy nach. Deutsche Anleihen waren freundlicher. Ausländische Renten meist ruhig. Im Verlaufe blieb die Stimmung fest, dabei war das Interesse auf AEG. konzentriert, die er- neut 2 v. Sy anzogen. Auch Kaliwerke roaren lebhafter gefragt. Salzdetfurth gewannen 8 v. H., Westeregeln weitere 1,75 d. Sy Am Montan markt zogen Rheinische Braun kohlen bei lebhaftesten Umsätzen 5,75 d. Sy an. Rhein stahl plus 2 d. Sy I. -G. - Forben und Scheideanstalt waren nur knapp behauptet. Der Geldmarkt war angespannt. Tägliches Geld zu 7,5 v Sy gesucht. Termingeld weiter sehr knapp. Devisen waren etwas befestigt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1965, gegen Pfunde 20,359, London gegen Kabel 4,8510, Paris 124 20 Mailand 92,80, Madrid 29,70, Holland 12,0990.'

Berliner Börse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Berlin, 17. Sept. Die Börse eröffnete die neue Wock)e in etwas freundlicherer Haltung. Dor allem waren es politische Momente, die ein'en günstigen Eindruck heroorriefen. Wenn auch die Ansichten über die gestrigen Verhandlungen in Genf nicht ein- heitlich waren, konnte man doch feststellen, daß der Beschluß, über die vorzeitige Rheinlandräumung und über die Reparationen zu verhandeln, über­wiegend freundlich Aufnahme« fand. Als anregendes Moment führte man noch die Festiakeit an der Neuyorker Börse von Samstag an. Das Geschäft mar im allgemeinen wieder sehr gering. Nicht weniger als 84 Werte, unter denen sich allein 16 Terminpapiere befanden, konnten wegen Orders­mangel zu den ersten Kursen nicht notiert werden. Es lagen vereinzelt kleine Kauforders vor, meist für Spezialwerte, die das Kursniveau im allgemeinen 1 bis 2 o. Sy, vereinzelt bis 3 o. Sy heben konnten. Don Banken waren Danatbank beachtet, während noch vorbörslich auf angeblich holländische Käufe der Kurs 3 bis 4 v. Sy höher lag, war die erste offi­zielle Notierung unverändert zu gestern mittag. Montanwerte waren vernachlässigt, da hier Mel düngen von Arbeiterentlassiingen von Rheinstahl

und dem Rückgang der Ruhrkohlensörderung etwas verstimmten. Kaliwerte waren bageaen auf den an- hostend günstigen Kaliabsatz lebhafter imd fester. Elektrowerte waren etwas beachtet. Bergmann konnten 1 bis 3 r, Sy anziehen. Auch Polyphon und Svenska waren stärker befestigt. Für Ädlcrwerke zeigte sich stärkeres IMereste. schwach lagen Wiking Zement mit einem Verlust von 3v.H., auch Busch Waggon waren schwach. Der Geldmarkt war heilte angeipannt. Tagesgeld blieb mit 6 bis 8 v. H. ge- sucht, MonatsgeU) mit 8L5 bis 9L5 o. Sy gefragt. Warenwechsel etwa 7 v. Sy und darüber. Deutsche Anleihen lagen fest. Ausländer waren nicht ein freit- lich Bosnier 1 bis 1,50 v. H. höher. Anatolier schwach. 9m Verlause war die Haltung nicht ein- heitlich, doch eher etwas fester. St al inerte bis 2 v. Sy, Danatbank 1 v. Sy über Anfang Gesfürel lebfraher, dagegen waren Reichsbank 1,5 v.H. und Farben 1 v. Sy schwächer.

F .^»:surtcr (Hctrcidcborsc

Frankfurt a.M. 17. Sept. Der hiesige Prv- bultcnmarft eröffnete die neue Woche i . unver­ändert ruhiger Haltung Etwas angeregt durch die festeren Lluslandnoti^rungen. war Roggen lebhafter gefragt und die Preise iricht-^rhöht. Weizen bagegen angeboten und geringfügig ge­drückt. Am Mehlmarkt konnte Roggenmehl im Einklang mit der Steigerung für Roggen 0.25 Mk. anziehen. Futtermittel waren vernachlässigt und etwas schwächer. Es wurden notiert Weizen 22,25 bis 22.50; Roggen 22; Sommergerste für Brauzwecke 26; ml. i)afer 21,75 bis 22.25, Mais (gelb) für Futterzwecke 20; Weizenmehl, süddeut­sches Spezial 0, 33 bis 33.50; Roggenmehl 30,75 bis 31,25. Weizenkleie 12.90; Roggenkleie 13,25; Erbsen 32 bis 45; Linsen 50 bis 9o; Heu 9,50 bis 10; Weizen- und Roggenstroh, drah.'geprehl, 4. Weizen- und Roggenstroh, gebündell, 2,75 brs 3.25; Treber, getrocknet. 18,25 bis 18.50 Mark. Tendenz: ruhig.

frankfurter Lchlachtvictzmarkt.

Frankfurt a. M, 17. Sept. Austrieb: 2049 Rinder, darunter 557 Ochsen, 130 Bullen, 751 Kühe, 587 Färsen; 452 Kälber; 86 -schüfe; 6581 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 54 bis 57, ältere 50 bis 53; sonstige fleischige, jüngere 46 bis 49, ältere 42 bis 45. Bullen jüngere, noUflei- schige, höchsten Schlachtwerts 48 bis 50; sonstige voll- sleischige oder ausaemästete 44 dis 47. ytuhc: jüngere, vollfleischiac, höchsten Schlachtwcn^ 44 bis 47; son­stige vollileischige od°r ausgemästete 40 bis 43; fleischige 34 bis 39; gering genährte bis 33. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 58: voll- fleischige 50 bis 54; fleischige 44 bis 49. K ä l b e r: beste Mast- und Saugkälber 77 bis 80; mittlere Mast- und Saugkälber 72 bis 76; geringe Kälber 60 bis 71. Schafe: Mastlämmcr und jüngere Masthärnmel (Wcideinast) 50 bis 56. Schwein c Fett­schweine über 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76; vollfleischige von etwa 2^0 bis 300 Pfund Lebend aewicht 74 bis 77; von etwa 200 bis 240 Pfund 73 bis 76; von etwa 160 bis 200 Pfund 70 bis 76; fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 66 bis 72; Sauen 60 bis 64 Mark. Marktverkauf: Rinder schleppend, Ueberftanb Schweine sehr gedruckt, Ueberftanb. Kälber und Schafe ruhig, ausoerkaust.

Kunst und Wissenschaft.

Düsseldorf erwirbt Frankfurter Kunstgegenständer

Die im Städelschen Kunstinstitut in Frank­furt a. M. untergebrachte Kunstsammlung deS Fürsten von Ä oh cnzo l lern - S : g m a r i n- gen soll teilweise an ande« Museen veräußert werden. Zum Zweck der Besichtigung und eines evtl. Kaufs trafen am Sonntagnachmittag der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dc. Lehr und eine Anzahl Stadtverornete in Frankfurt ein. Sie wurden im Städelschen Kunstinstitut vom Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Landmann begrüßt und besichtigten darauf die Sammlung. Die Düsseldorfer Gäste bleiben bis heute nach­mittag in Frankfurt, um auch noch Stadion, Markthalle und einige Siedlungen anzusehen. Der Besuch gilt auch als Erwiderung eines Be­suchs. den Frankfurter Stadtverordnete vor eini­ger Zeit in Düsseldorf machten.

Buntes Allerlei.

Beginn

des Jernflug» BerlinKönigsbergSibirien.

Die Flieger o W i n t e r f e I d und E i ch I e r sind am Samstag in Berlin 11.2-5 Uhr mit einem Klemm-Daimler-Leichtflugzeug (Typ L 2-5) zu einem Distanzflug über Königsberg nach Sibirien um den Hindenburg Pokal des D. L. V. gestartet.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

---------------------®lc b'ntcr den Papieren angcsübrten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

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Berlin

ffrcuihfurt a. M.

Berlin

Jraufcfurt a. M

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