betrieb stilltegt. Die übrigen De triebe der Donnersmarck-Hütte trerben dadurch nicht betroffen.
los gegenüber, und die Spekulation.
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ig Siegesaussichten gegen den ftar« Nur die Jugendmannschaft trifft auf
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einen gleichstarke» (Begncr und durfte die Dereins- ehre am kommenden Sonntag durch einen Sieg retten.
Weib 'M— 167.78 21. #6 111,611 59,04
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trotben, so baß nunmehr der gesamte Hochofen- Betriebe dec Don
durch die fielen Verluste in der letzten
große Zurückhaltung an den Tag. Hinzu kam, baß
Frankfurt a. M.. 17. Aug. Zum Wochenschluß war die Lage am hiesigen Produktenmarkt kaum verändert. bestand etwas Rachfrage nach Weizen und Roggen. Das Angebot war jedoch ausreichend, so daß eine Preiserhöhung nicht eintrat. Der Mehlmarkt lag still. Futtermittel unverändert. £6 wurden notiert: Weizen 1. gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prvz. Auswuchs 24,55 Mark. Roggen 23,50, ©omm >r<,vrfte für Brauzwecke 27,50 bis 28 Hafer, inlänb. 26."5 bis 27, Mais (gelb) für Futterzwecke 23, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 34 diS 34,25, Roggenmehl 33 25 bis 33,75, Deizenkleie 14,15, Roggenkleie 15,50. Tendenz ruhig
j^-riin, l-> yiuflü? ttranjonfrfje Noten . .
153
136.5
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Verhandlungen zwi'chen der Firma Hugo Stm- r.es und den Interessenten des Kupfer- und Messingwerkes in Langenberg sind nunmehr zum Abschluß gelangt. Das Werk 1 wurde vor einiger Zeit an die Wirtschaftliche Bereinigung Deutscher Messingwerke in Köln verkauft. Werk 2 wurde von der .Firma Hugo ©tinnes an das Metallund Kaltwalzwerk Gebrüder Barme ;n Hohenlimburg verkauft. Die letztere Firma wird sofort mit den Sinrichtungsarbeiten beginnen, um das Werk betriebsfertig zu machen und in einigen Monaten mit der produktiven Arbeit zu beginnen.
• Schwacher Geschäftsgang in der Wormser Lederindustrie In der ausgedehnten Wormser Lederindustrie wird lehr über flauen Geschäftsgang geklagt. Der Bedarf an Leder ist seit Monaten schwach und bat trotz des nahen Herbstes noch keine merkliche Belebung erfahren. Man hofft, daß bei einsetzen der kühlerer Witterung sowohl für Bedar s chuhwerk. als auch für Gesellfcha tsschuhe wieder eine stärkere Rachfrage einsetzen wird. Mit dem flauen Geschäftsgang in der Schuh- und Lederbranche gehen die Preisabschläge auf den letzten Hautrouktionen Hand in Hand.
* Der gesamte Hochofenbetrieb auf Donnersmarck-Hütle stillgelegt Der letzte noch in Betrieb befindliche Hochofen der Donnersmarck-Hütte ist am Mittwoch gedämpft
Infolge der Stillegung des Hochofenbetriebes sind etwa 200 Arbeiter entlaßen worden: es wird versucht, einen Teil der Entlassenen auf anderen Betrieben unterzubringen.
• Lokomotivfabrik Henschel LSohn. G. m. b. H., Kassel. Wie die Lokomotivfabrik Henschel L Sohn, G. m. b. H.. Kassel, mitteilt, ist zwischen ihr und der Maschinenfabrik Buckau. R. Wolf. A.-G. in Magdeburg, zu der auch die Lokomotivfabrik vvrm. Hagans in Erfurt gehört, ein Der trag geschlossen worden, demzufolge die Maschinenfabrik Buckau, R. Wolf, A.-G., Magdeburg. zugunsten von Henschel & Sohn, ®. m. b. H., den Lokomotivbau auf gibt und die Firma Henschel & Sohn, G. m. b. H.. andererseits zugunsten von Buckau. R. Wolf. A.-G., vom Lokomobilbau zurücktritt.
• Kapitalerhöhung der T. - Loren ; - A.-G., Berlin. Der Auffichtsrat beschloß, der auf den 20. September einzuberufenden außer- ordentlichen Generalversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals um 700 000 Mk. zum Erwerb dec Anteile der Gurlt D. m. b. H. vorzuschlagen. Ferner soll beschlossen werden, das Aktienkapital um weitere 2,53 Mill. Mk. auf 9.5 Mill. Mk. zu erhöhen. Diese neuen Aktien sollen den Aktionären im Verhältnis 3:1 zum Kurse von 120 Prozent angeboten werden. Die neuen Aktien sind ab 1. Januar 1929 dividendenberechtigt.
* Aushebung der Berliner Medio liguidation genehmigt. Wie der Amlliche Preußische Pressedienst mitteilt, trugen Vertreter des Börsenvorstandes am Donnerstag dem Minister für Handel und Gewerbe unter Beteiligung des Staatskommissars bei der Berliner Börse die Gründe vor,
186,35
166
159.5
gab, daß der Minister der Durchführung des schlusses keine Hindernisse in den Weg zu legen denke.
Frankfurter Börse
F r a n.f f u r t a. M., 17. August. Tendenz:
Kursgestaltung bei dieser Geschäftslosigkeit kleinstem Orderseingang ist.
Frantiu... v. .i\.<ü.uvvic
die zu dem einstimmigen Beschluß geführt haben, die Medioliquidation aufzuheben. Die Aussprache er- ' " ‘ ....... “ ...... Be-
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Rückgänge ergaben. Glanzstoff und Beinberg haben kleinere Deckungen oorgenommen und zogen
7 d. H. bzw. 9 d. H. an. Ein Beweis, wie stark
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Letzte Rachrichten.
Unterschlagungen bei einer Münchener Baugenossenschaft.
München. 17. Aug. IWTV. Funkspruch.) Der Geschäftsführer der Münchener Kleinwohn u n g s b a u g e n o s s c n f ch a s t, Rur- böck. hat zum Schaden der Baugenossenschaft 25 000Ml. unterschlagen Die Unterschlagung kam bei einer Rev'ion durch den 'Verband Bayerischer Baugenossenschaften ans Licht Ob von dem veruntreuten Gelde noch etwa- bei- gebracht werden kann, muß erst die im Gcnqe befindliche Untersuchung ergeben
persische Kloiienbaupläne
Paris. 17. Aug «WTB. Funkspruch ) Wie ..Ehicago Tribüne" au» Teheran gemeldet wird, hat Persien bei einer italienischen Werft den Dau des ersten persischen Torpedobootszerstörers in Auftrag gegeben. Das Schiff soll im Roten Meer stationiert werden. Die Regierung beabsichtigt, in den nächsten 5 Jahren 5 Zerstörer und einen Kreuzer zu bauen Diese Schiffe sollen von persischen Offizieren befehligt werden, die in der italienischen Marine ihre Ausbildung erhalten sollen.
Oie Ergebnisse des Rhönsegelflugwettbewerbs.
Fllegerlager Wasserkuppe, 18. Aug. 3m Leistungswettbewerb erhielt Kron- seid den Ehrenpreis des Forschungsinstituts und zwar dafür, daß er als erster Wolkenflüge unternahm und damit den Anstoß gegeben hat, daß im Wettbewerb größere Höhen erreicht wurden. 3m Fernsegelflugwettbewerb erhielt Rehring für eine Entfernung von 71,2 Kilometer den Preis von 3000 Mark. Den gern- jchulflugpreis teilten sich Kronfeld und Bachern mit je 1000 Mark. Den Strecken- forsch ungspreis erhielten Kronfeld für 41 Kilometer und Schulz für 34,250 Kilometer. \ Weitere Ergebnisse: Uebungswettbewerb: - K r o n s e l d erhielt den Dauerpreis für eine Flug- 7 zeit von 7:54 Stunden (gleichzeitig neuer Rhönrekord) Im Betrage von 900 Mk., Bachem erhielt ' für eine Flugzeit von 5:22 Stunden 600 Mark. Preis für Gcsamtflugdaucr: 1. Kronfeld mit einer Gesamislugdauer von 24:39,40 Stunden: 2. Bachem 15V,3 Stunden: 3. Ditimar mit 7:38 Stunden. Kronfeld erhielt für den Dauer- rekord nochmals 520 Mark und für den Höhenflug 500 Mark: Dittmar erhielt für einen Höhenrekord von 775 Meiern 1000 Mark. Schu 1 ungs Wettbewerb: 1. Krause mit einer Gesamt- sluadauer von 7:16,58: 2. Mecklenburg 2:08,29; 3. Dörnberg (Kassel) mitH urtig undWalli- s ch c k 1:45,47. Den Z i e l s l u g p r e i s erhielt das Flugzeug „Bad Nauheim , Führer H a r t m a n n , für eine mittlere Entfernung von 6,87 Metern sowie das Flugzeug „Karlsruhe" mit einer mittleren Entfernung von 9,99 Meter. Sieger im Lei- ftungsroettberoerb wurde Nehring, im Uebungswettbewerb Kronfeld und im Zielwett bewerb Krause. Es wurde noch eine Reihe von
Prämien und Zusahpreifen oerieilt. In der O-Prü fung erhielten Krause, Hurtig, Wallischek und Konrad je 100 Mark.
Kemmerick
über sein 43-Etunden-Schwimmen.
Der Dauerschwimmer Otto Kemmerich empfing am Donnerstagmittag den Danziger Vertreter der Sportredaktion der TelegraphenUnion, um ihm über sein 43stündiges Schwimmen vom Pillau nach Zoppot über mehr als 90 Kilometer, das von dortigen sportlichen Kreisen angc- zweifelt wird, nähere Angaben zu machen: Kemmerich startete am Dienstagsrüh um 3 Uhr in Pillau bei vollkommen ruhigem Wetter (Windstärke etwa 1 bis 2) und nahm lediglich einen Kompaß mit leuchtendem Zifferblatt, eine Uhr, eine Signalpfeife und eine Flasche mit Schokolade mit. Um jede Möglichkeit, an Land zu gehen, auszuschalten, gab er seinen Pah und seinen Kofferschlüssel einem Vertrauensmann, die dieser der Zoppoter Kurdirektion überbrachte. Um 9 Uhr vormittags klärte es sich auf, um 10 Uhr konnte Kemmerich zum letzten Male Pillau sehen. Um 2 Uhr nachmittags kam thm der letzte Streifen der Frischen Nehrung außer Sicht. Und damit begann der unangenehmere Teil des Schwimmens, da Kemmerich sich nunmehr zwölf Stunden lang nur nach seinem Kompaß richten konnte. Abends gegen 7.30 Uhr blieb seine Uhr stehen. Etwa gegen 3 Uhr morgens sichtete Kemmerich das Helaer Leuchtfeuer und stellte nun fest, daß er stark nordwestlich abgetrieben worden war. Unterwegs habe er verschiedene Dampfer und Boote angerufen, sei jedoch von keinem bemerkt worden. Erft etwa 3 Kilometer vor Zoppok, das er nachmittags etwa zwischen 4 und 5 Uhr sichtete, habe er ein Passagierboot angerufen, das ihn hörte. Daß ihn keines der von Zoppot ihm entgegengesandten Boote gesichtet habe, erklärte Kemmerich damit, daß er direkt von Norden auf Zoppot zugeschwommen sei, während die Boote alle in östlicher Richtung nach Pillau zu fuhren.
Da es sich um eine lediglich private Sportleiftung handelt, wird eine Nachprüfung der Zuverlässigkeit der Angaben Kemmerichs nicht stattfinden.
der hiesige Geldmarkt nach der Erleichterung von gestern mittag heute wieder etwas angespannter ist. Man motivierte das mit Anforderungen der Industrie, besonders aus dem Rheinland, und mit Steuerzahlungen. Tagesgeld 6 bi? 7,5 v. H. Monatsgeld 8 bis 9 v. H. Warenwechsel etwa 6,8-8 v. H. Die ersten Kurse zeigten fein ganz einheitliches Bild, gaben jedoch meist 1,5 bis 2 v. H. gegen gestern Schluß nach. Noch verhältnismäßig gut gehalten war der Elektromarkt. Bembcrg mar etwas stärker gedrückt, bei kaum nennenswertem Angebot. Deutsche Anleihen lagen kaum behauptet. Ausländer nicht einheitlich. Türken meist etwa? befestigt. Bosnier und Anatolier dagegen schwächer. Der Verlauf war weiter vollkommen g c • schäftslos. Zum Wochenfchluß fanden noch Glattstellungen statt, durch die sich teilweise weitere
fUlfl. txuild)« OiltnMn . . f-<im6uni-«meri!n Safet . . Jiamft.- "übam. Dämelich.
Hansa t‘atnp|fd>H| . . Piotbtewtfrf?« Lloqd . . . . kMa. Deutsche SnedUanll. . . Hanner tpaitfrtrrln berliner HandettsetcUsch. . . frommer*- unb f rteat-^ent. SvirmfL u. gtationalMnt Deutsch« Bant.....
£l*ft-ntfr'He|faW,ie(nL. • trrtbnet Bant rnttfftfiiti-tf a«wtftad Itetalldank .....
KrtAmn!......
Vor Beginn der Herbstrunde am 2. September herrscht im allgemeinen Ruhe auf den Spielfeldern des dritten Bezirkes. Nur Gießen unternimmt mit drei Mannschaften am kommenden Sonntag die Reise noch Höchst a.M., um gegen den Fußball- verein .Fertha" (Höchst a.M.) zu Freundschaftsspielen anzutreten. Die erste Mannschaft wird dort auf einen scharfen Gegner stoßen und schwerlich auf einen Sieg rechnen können. Auch die Ib-Mann- jchaft hat wenig Siegesaussichten gegen den stör- keren
Wirtschaft.
• Heyligenstaedt & C o. A --G , Gießen. Die Verwaltung der Heyligenstaedt & Co. 21.-O. beruft nunmehr eine neue Generalversammlung auf den 12. September ein, welche die der vertagten Generalversammlung vom 27. Juli gemachten Sanierungsvorschläge billigen soll. Diese Vorschläge lauten auf Zusammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis 5: 2 aus 520 000 2Hf. und Wiedererhi.'hung auf 800 000 Mk., doch soll die Generalversammlung in Abweichung von der früheren Tagesordnung nach Gutdünken eine andere Zusammenlegung beschließen, d. h. evtl, das Zusammenlegungsverhältnis noch verschärfen können. Der durch die Sanierung erzielte Buchgewinn soll zur Abdeckung der Tlnterbilanz bzw. Abschreibungen verwandt werden.
' Reichsarbeitsmini st er und Metallarbeiterstreik im Dillgebiet. Wie W. S. R. aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat der Reichsarbeitsminister die telegraphische Bitte des Kreistags vom 8. d. M. um Vermittlung in dem Streik abgelehnt, da die Lohn- frage im Dillgebiet durch verbindlich erklärten Schiedsspruch gellärt ist. Demzufolge hat in Ausführung eines Kreistagsbeschlusses der Landrat eine nochmalige Dermittlungsaktion zwischen den streitenden Parteien in die Wege zu leiten.
* Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Kreditgenossenschaften. Runmehr liegt die Gesamtbilanz der 29 in der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Kreditgenossenschaften zusammengeschlossenen Genossenschaften vor. Aus ihr ergibt sich, daß am 30. Juni d. I. die Gesamtbilanzsumme 62,922 Mill. Mk. betrug, gegenüber 56,194 Mill. Mk. am 31. Dezember 1927 und 43,804 Mill. Mk. am 31. Dezember 1926. Die Tätigkeit der Genossenschaften (Richtung Schulze- Delitzsch) im 1. Halbjahr 1928 hat sich also ausgezeichnet angelassen. Die Mitgliederguthabea srnd von 5,811 Mill. Mk. aus 6,467 Mill. Mk. am 30. Juni d. 3. gestiegen. Die Rücklagen betragen 3,022 Mill. Mk. (am 31. Dezember 1927 2,392 Mill. Mk.) ohne Aufwertungsrücklagen, die Spareinlagen 30,266 Mill. (26,603 Mill. Mk.). Aus der Seite der Aktiven erscheinen u. a. Guthaben bei Danken irnd Genossenschaften 2,203 Mill. (2,354 Mill.). Kasse und laufende Barkonten 978 000 (1,122 Mill.) Wechselbestand 9,924 Mill. (7,378 Mill.) ausgeliehene Gelder 45,855 Mkll. (42,510 Mill.), Grundstücke und sonstiges Vermögen 2,262 Mill. (1,392 Mill.).
• Verkäufe der Firma Hugo Stin- n e s. Die seit einigen Monaten gepflogenen
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zwar still, doch konnten sich auf Deckungen verschiedentlich kleinere Besserungen durchsetzen: io waren Farben und Rheinstahl bis zu 1 v. H. gc- bessert. Die Stimmung wurde etwas angeregt durch den weiterhin leichten Geldmarkt Der Satz für Tagesgeld ging auf 6.25 o. H. jurürf. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1954, gegen Pfunde 20,360, London gegen Kabel 4,8535, Paris 124.22, Mailand 92,80, Madrid 29,12 unb Holland 12,1013.
berliner Börje.
Berlin. 17. August. Am Vormittag herrschte an der Börte eine durchaus freundliche Stimmung. Die Auslandbörjen. besonders die Neuyorker, lagen fest. Am Geldmarkt in Neuyork war eine weitere Entlastung zu beobachten. Tagesgeld gab bis um 4 o. H. nach, so daß man durch bieie Tatsachen angeregt wurde. An der Börse schlug wider Erwarten diese Tendenz um. Die immer noch zunehmende Geschäftslosigkeit, die ihren Höhepunkt erreicht hat, beeinflußte die feste Tendenz des Vormittagsocrkehrs. Obwohl zahlreiche günstige Momente Vorlagen (ermähnt sei die Genehmigung der Medio-Liguidation-Abscha'. fung durch den Handelsmicklster, die bis jetzt sehr guten Ernteaussichten, der steigende' Absatz in der Kali-Industrie, die Entspannung an peiz^internatio nalen Geldmärkten), suchte man doch nach Gründen für die Geschäftslosigkeit und die sich hieraus ergebende Abschwächung, und sand sie in der inner- und außenpolitischen Lage. Das Publikum steht unverändert der Börse vollkommen teilnahms-
hauptet. — Die Börsensituation war heute dieselbe wie gestern. Wieder lagen aus Neuyork günstige Nachrichten vor, die einer Aufwärtsbewegung am hiesigen Markte die Wege geebnet hätten. Man ver- wies besonders auf die starke Flüssigkeit des Neu- yorker Geldmarktes, doch wiederum konnte ke i n e Belebung an der Börse eintreten, da der Ordereingang weiterhin schleppend war. Kleinere Abgaben und Deckungskäufe der Kulisie hielten sich zwar die Waage, so daß man die Tendenz als behauptet bezeichnen konnte. Die ersten Kurse ergaben gegen die gestrige Abendbörse meist nur geringe Veränderungen. Es traten nur in einzelnen Fällen Abweichungen von über 1 v. H. ein. Farben waren eher angeboten und eröffneten 1,25 v. H. niedriger. Scheideanstalt war knapp behauptet. Am Elektromarkt lagen AEG., Licht & Kraft, ©effürel und Siemens kaum verändert. Don den Zellstoffwerien eröffneten Aschaffenburger Zellstoffwerte leicht erhöht. Montanwerte lagen fast geschäftslos. Von den Banken waren Deutsche Bank, Diskonto-Bank. Dresdner Bank bis 1 v. H. abgeschwächt. Adler waren nach dem gestrigen Kursrückgang nur geringfügig erholt: NSU. gaben etwas nach. Deutsche Anleihen lagen freundlich, Türken und Anatolier heute vernachlässigt, Russen etwas schwächer. Jin Freiverkehr waren Rusten gefragt, 1902er Russen 3,40 bis 3,45 v. H. Im Verlaufe blieb das Geschäft
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die binter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.
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Durch ffurchc-^ Kgend der Mik Schicksal Senke. । Nords Rhone den Leib der fron Arundlin der Deu in füdliil Richtung: Norden c und Kfrr auf aller« Ahonelinic dir bin Durch fit' schen schen Sfibofi ixt jransof schen Mlir noch an die unb über V Wxr. heu bruifc&en € Ans b'v T.honcilliei hiMän-i. btbeuli zvllche
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zielen, als ein gutes, propagandistisch wirkendes Spiel vorzuführen.
Don den 3ugenömannid)after. trag: nur die Erste ein Gesellschaftsspiel aus Sie hat auf eigenem Platz Gründergs 1. Fugend zum Gegner, lieber den Ausgang dieies Treffens kann im voraus nichts ge sagt werden, jedenfalls ist der Unterschied im Stärkcverhältnis zwischen den Gästen und der B. f. B. Els bei weitem nicht mehr so groß wie in der vergangenen Derbandsspielsaison. Grünberg hat sich bedeutend verbessert, während man von der Platzmannschaft noch nicht weiß, wie sie sich in der neuen Aufstellung zusammenfindet
Die 1. Schülerelf hat aller Voraussicht die gleiche Aroßen'Buiecks zu Gast. Hier darf man einen knappen aber klaren Steg der kleinen V. f. B.er erwarten, die ihren Gästen vor allem an Wettspieler- sahntng vieles voraus haben.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
b. Die Leichtathletikabteilung dcr Sp.-Vg. 1900 gibt nächsten Sonntag noch einmal einem großen Teil ihrer Mitglieder Gelegenheit, sich im Wettkampf zu betätigen. Mit einer über 33 Mann starken Besetzung — zwei Drittel Aktive und ein Drittel Jugend — nehmen die 1900er an den Leichtathlettkwettkämpfen des Vereins für Rasenspiele Lich teil, die im Rahmen eines Spiel- und Sportwerbetages zum Austrag kommen Die Klassencinieilung ist so vorgenommen, daß für eine offene, eine Anfänger- und eine Jugendklasse Meldungen abgegeben werden können Es steht zu erwarten, daß die Spielvereinigungs- leutc auch diesmal ihr Können unter Beweis zu stellen vermögen. Da sie mit Ausnahme der Langstrecken alle Wettbewerbe belegt haben, werden sic sich schon ab und zu strecken müssen, um sich erfolgreich durchzusehen. Hosfent'ich wird die Veranstaltung ordnungsgemäß und glatt ab- gewickelt, dann wird sie sicherlich den ihr zu- gedachten Werbezweck nicht verfehlen.
».f.B. Leichtathletik.
Die rührige Leichtathletikabteilung entsendet zu den leichtathletischen Wettkämpfen des V. f. R. Lich sechs Aktive und sechs Jugendliche bzw. Schüler.
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