einer Kohlenhalde dm Wrftof m dem Logen- bv<! ab oU ernt Hdna*er<ibteiIuBe vor bei fuhr 'Bittmann anxd* do* ®aaen ersaht **• getötet. So wurde chm der 'Stuftfort) em- gefrrürft und de Schädel deck« lertrümmert
Mrtie Weyl«r.
iJ S e BI a r, fo. Hirn. (£m M» m e r t r Auto Unfall «regnete sich heute norrntttag aegen 11 Uftr in der Bahnhof strafte. Herr August 3 n tc r 16 a l. der M kn ha der der Äoftlcngroß- handluna 3bcm Interthal Söhne wollte oon der rechten Straftente zu le.net grgenilw liegenden Wohnung gehen. Als er im BegrG Hand den Bürgerfte g zu »et^flen und die Fahrbahn zu betreten, tarn yllchlich von rückwärts ern Personenkraftwagen der mit feinem Äol- • luge l Herrn Interthal ersaßt«. zu Boden warf iuw unter sich begrub Wit schweren 3er* lfHungen wurde der Verunglücke m feine Wohnung verbracht Der b imugetommenv Arzt ordnete d.« fotoruge Leber-uhruna m das hiesige Krankenhaus an. Soweit bisher feftgestellt weiden konnte, hat der Ber.etzte bei dem Unia/ einen Obers chon I«lbrnch und eine et» bet'. ch< »ehr nerschütterung davon- gc trage n.
♦ 4u» de m ftüilenbera, 1« Bug. Die Blatt zeit, aus tüe die Jäger all.ahrl.ch groß« Hoffnungen sehen, scheint in btt,em Jahre verhältnismäßig früh beendet zu fein. Es mag dies damit Zusammenhängen, daß tnsolge der großen Hitz« der Beginn der Dlattzett ein sehr • rüftcr war. Wie verlautet sollen in verschiedenen .»aadBevieren he* Hüllendetaes flute Dock .auf das «att geschossen worden sein. Der Leh- w,ldbestand n't in sämtlichen Iagdbezteten den Hüttenbergs fast durchweg ein guter. Luch der Bestand an Hasen fall in diesem Jahre .-in Uxftntlich besserer sein, als im vorigen fahre Die jueyn Lebhühner sollen noch sehr klein lern. In bah es sur die faaer empfehlens, wert kin tatttie. sie bei Ausgang ftcr S^iiOnerjagfc am 24. August vorläufig noch mit der Jagd zu verschonen.
Kreis Viedcnkops.
xx Lobheim a. b.Sieber, 16. Lug Das inmitten des Dorfes, am tfußc der Pfarrgasf«
gelegene alte Lathans it irrtet Borbehalt der Genehmigung des Kveisous<chulles an den derzeitigen Meter. 3dfeur Schmid«, yxm Preise von 2700 Mark verkauft worden. Betrat W Bauart des Gebäudes, daß es zm den «teilen Gebäuden unseres Ortes zählt, so bat es auch eine interessante Gefchöhte. Als ehedem noch die Kinder vori Bieber und Detzberg hier zur Schul« gingen, wurde bei Errichtung der dritten Llolle diele im Lathaus untergebracht. Der obere TU um diente von da ab als JUwfhibe. in welcher gleichzertig auch die monatkichen Gerichtstage für die (Demc.nbcn des Lodheuner Bezirks abgehllt.-n wurden. Gin enges, düsteres Kämmerlein diente vorübergehend als Uebernachtungaraum für fahrende Wanderburschen. ab und zu auch als Inter- n^rungszelle für ungefügige Sahiren. Durch das stete Anwachsen der Bewehr.«!-., tü genügte aber dieses grldmte Anwe'en nicht mehr den Anforderungen. und daher wurde vorerst die Untrtflaffe m den gröberen Saal des neuerbauten Backhauses verlegt. Seit Erbauung der neuen Schule tonnte die Gemeindeverwaltung in den nunmehr frti- aewordenen Saal und dessen Lebenräume auf Dem Backhaus übcrficbrfn
Mrcio Bicdenkspf.
T Waldgirmes. 16. Aug. Das $ r ü b - o bst ist in diesem Jahve sehe gesucht. Während die Händler anfangs der Woche noch 10 bis 12 Uff. pro 3m hi er für (Moden bi men bezahlten, kosteten diese dieser Tage 16 Mk.. Pflaumen 17 Wk. uitb Mirabeklen 20 W 25 Mk Mehrere Autos davon gingen nach Siegen
Maingau
Lpd. 5 r a n t f u r t a. TL, 16. Aug Der in oer- irfxcbenen Stabten des Leiches ausgetretene B c • trüger mit ausländischen Geldnöten geringeren Wertes bat auch hier und in Darmstadt 100 stnNische und 100 belgische Banknoten aller Währung in Zahlung geaeben. Als later kommt der Hutmacher Salomon staminkowist, geboren IRüs in Kopenhagen, in Rroge. Er gibt die aus ländischen Loten, die nur einen Wert von ungefähr 11 Mark haben, hauptsächlich bei Kellnern und Ho- tclangefteUten in Zahlung und laftt sich den Betrag von 105 Mark der neuen Wahrung in deutschem (•leibe auszahlen
Das Ergebnis von Amsterdam.
Don dar! Diem.
..sp .« lc sind aus." Dieses Lied könnte erklingen. Di« olympische Flagg« ist vom Hauptmast« ;<n Innern des Amsterdamer Stadions beruntergefl egcn und wird im Dortigen Lat- haussaal« hängen bis si« nach v.e» Jahren im Westen 2üiwr !<fb wieder aussteigt. De deutsche schwarz-rot-golden« Fahne .st zusammen gerollt, um in zukünftigen Länder kämpfen deutschen Sportsleuten vorangetragen zu werden. Ist ihr tffrr« zuteil geworden? Ich glaube, sagen zu dürsen. haft Deutschland über alles Erwarten grostartig abgefchnitten hat. Man hat zwar vor den Spielen diesen oder jenen S eg vorausgesagt, und manch« von biefen erhofften Siegen sind nicht einmal zur Wirklichkeit geworden; man ze ge mrr aber diefenig« deutsch« Zellung. die verkündet hat. haft Deutschland an zweiter Stell« im Ärtt'e der 45 teilnehmenden Ha t onen «nben werde? Drohe und klein« Länder, junge und alle Sportsländer. sie wurden all« geschlagen, mit großem Ab stand geschlagen. Hur die Bereinigten Staaten von Amerika sind vor uns. Ihre Ueberl<-acnße:t in der Bollszahl, chre Auswahl an Lallen chr« groß« fporlllchc Kampfersahrung und nicht zuletzt ihr Leichtum haben zu 2e.Hungen geführt, denen wir nicht standhielten, ich sage aber mit Betonung noch nicht stattdhielten. In acht Jahren, wenn die olympischen Spiel«, wl« ich sicher Holle, nicht in Madrid, sondern In Berlin stattfinden. wollen wir uns wiedersprechen.
E l s m a l ging am höchsten Sieges mast« die deutsche Flagge hoch. 25 weitere Mal an den beiden anderen. Doch mit diesen 36 Sieaerzeichen ist di« deutsche Stiftung noch meßt genügend gekennzeichnet. Unsere Kämpfer endeten 13 mal an 4 . 12 mal an 5. und 11 mal an 6. Stell«, also 72 mal unter den ersten Sechs Aber auch kc# gibt noch nicht den vollen Eindruck wieder. Was uns alle so froh machte und was fo ungeheuer e ndrucksvoll wurde war nicht nur, haft Deutschland kämpft« und Regte, sondern w ie Deutschland kämpfte und Hegte. Gs gab nur wenig« Wettkämpfe m denen wir nicht in zähester Weise di« lest« Entscheidung bceinfluftten In Zweierausscheidungen, wie beim Ludern, unterlagen w.r den späteren Siegern.
Defer Erfolg ist daS Ergebnis einer plan- mäst gen und vernünftigen Vorarbeit. So syste- matifch. wi« fit von anderen Kationen wohl nicht betrieben wurde. 5>;e für dies« Arbeit auf- geaxnbeten Mittel tum mehr als e.ner halben Million haben sich gelohnt Deutschlands Bor- bertitung gmg n die Breite, und chr Erfolg g:na ebenso in die Breit«. Licht Spitzenteistung sondern Br« tenleistung war unser olym- P^chcs Zeichen, in dem wir kämpften und siegten: nicht irgendein Sport-Weltwunder, wie Lurmi. Weißmüller. Arne Borg, haben wir m di« Kampfbahn geführt, sondern lauter normal begabte. hcchtta nierle w.llensstarke Kämpfer di« natürlich« Blüte eines gesunden Dolles.
Aus diesem zufriedenen Urteil mögt jedoch nfchk gefolgert werben. daß zu hin nichts mehr übrig bleibe. Bei genauerer Prüfung der Siruel- «rgebnifte geigt sich, daft wir fein wirklich groyeS Lennen gewonnen haben. Das soll bi« otym- mschen Ä»iele nicht Herabsehen. Es gibt aber, wenn auch nicht logisch beweisbar, fo doch ge- fühl-mästiq einen Wertunterschied in der Ern- 'chLyung der Wettkämpfe. Kein Zwellel z. B.. ^ast 'm Ludern der Achter, im Schwimmen die Drwerbe im freien Stil, in der Leichtathletik die großen Läuse als b:e Krone ihrer Sruvpen Zeiten. Und es gibt ungalant« Männer, die die gtr ngcr einlchätzen als di« Kämpse der Männer Was uns um b.efe schönsten Snd- ;€®e O^dracht hat. war in manchen Fällen offen- dar ein Uebermah an Dorbereirung. Die deut- Skiläufer im Winter gingen so biS auf« .«hte trainiert m den Kamps, datz sie der Auf- teguny^ Zhe mit olympischen Spielen verbunden ist. nicht gewachsen waren Des wiederholle auch bei den 6ontmerfr,ort«. Wir erlebten besonders de der Leichtathletik, wo vielfach di« be:«n Leistungen in den Zwischenkämpfen g^ergt wurden, m den eigentlichen SnÖkSrnpf« aber das Leyte fehlte. De Leistungshöhe war
überschritten, das Zehrend« ber tagelzmg«n Aufregung hat jene Stahlhärte aufgewc.cht. bie zum Endsieg« unendb« lich ist. Und nur w ist «s zu «rklären daft u;v«r« Dskusw«rs«r um Meter weniger warfen als sie «S sonst zu tun pflegen. 3m ganzen hat aber d.e Leichtathletik den deutschen Sporrruhrn d eser Spiel« begründet, und die Schwerathletik mit Gewichtheben und Lingen besonders und Boxen zeigte uns als die führend« Ha hon; vom fr«i«n Lingkampf sehe ich dabei ab. weil er von uns nicht gepflegt wurde. Schmerzlich dagegen war btt Mißerfolg im Schwimmen, so stolz und froh wir auch über den Wasserballs eg sind. Dos WassersptIngen verdankt feine ganze erste Ausgestaltung unS Deutschen und war auch bislang unsere Meisterschaft. In den 16 Jahren seit Stockholm Hal sich diese Kunst ohne unseren Anteil sortentwicklt, und wir haben dies in einer bitteren Lehre erfahren müssen. I« bitterer wir sie empfinden, desto sicherer kommen wir wieder hoch. Ebenso betrüblich ist unser Versagen rm freien Stil. Da« wär« einmal eine Aufgabe für Öic Schulbehörden. Sehen si« planmätzig und lrühzeitig mit einem entsprechenden sport'uHen Schwimmunterricht ein, bann haben w.r in vier Jahren ben Vorsprung auf gefreit. Ich kann mir die Entrüstung über dielen Vorschlag vorstellln. al« ob etwa die Schulverwaltung dazu da wäre, olympllche Siege vorzubereiten. Lun, dazu ist sie vielleicht nicht da. Aber eine vollkommene Körpererziehung, in der das Freistilschwimmen ein wichtiger Bestandteil ist. gefrort ebenso zu ihren Aufgaben, wie eine vollkommene Geistes«cziehung. und wenn sie diesen Dorsch.ag einmal nur erörtern wollte, bann würbe der Deutsche Schwiimnvetband sicher dabei rnitzuwirken bereit fein. Dom Ludern weih -ch nur zu sagen, daß bet überlegene Zweiersieg einen Wechsel auf bi« Zukunft bedeutet. Sin Doll, das einen solchen Liemenzweier freraus- bringi. mutz auch unschlagbare Dieter und Achtet xufammcnfetyen können. Bedenklicher ist unsere Liedetlage im Siner. Wit sollten mehr Werl aufS Skull« logen und ich erlaube mir einen Vorschlag, der mit der Wettsahttordnung in Widerspruch steht und mit als unzünftig verübelt werden wird; man möge mehr Einerrennen veranstalten, unter Umständen auch unabhängig von groben Legattan. und zwar auch solche übet lange Strecken Im Segeln und Ladfehrev entsprachen die Erfolge nicht ganz den Erwartungen Im Fechten reichen wir m der De<amt- leistung nicht ganz an die Itallener. Ungarn und Franzosen heran. Kein Wunder, denn der Fech^port hat in Deutschland eine Verhältnis- mäßig geringe, und auch im SpvrtenthufiaSmuS bet letzten Jahre nicht seht vermehrt« Anhänger- schäft. Als beste- Mittel für lulünftigc Sieg« scheint mir Werbearbeit fürS Fehlen überhaupt. Datz «s uns an la Leuten nicht fehlt, haben unser« Kämpfer frier, an ihrer Stufte Fräulein Mayer und L a S m i r . bewiesen. Für dos Ausland war unser Abfchneiden im modernen Fünfkamps und Seiten wohl die größte Ueber- rar4ung. De de Erfolg« sind planmäßiger Vorbereitung zuzu'chre ben. Am modernen Fünfkampf (Staufen. Schwimmen Leiten. Fechten. Schießen- nahmen wir überftauo: zum ersten Mal« teil. S.'it 1912 war diese Prüfung au-tchlieftkich von schwedischen Offizieren gewonnen worden. Loch m vorigen Herbst erwiesen sich in Wüns- dorf die zu einem Freund >cha ft so orkauwf geladenen schwedischen Offytare alS wett überlegen. In Amsterdam waten urr ihnen völlig gewachsen. und unter Bester, der Pol zeioberbnttnant Kahl, wäre ’ogat als Sieger hTrvorgegangen, wenn nicht der leider unverbesierbarc Irrtum in der Zettbevechnung des Laufens vorgekommen wär«. Im Leiten gab es vorher nur em# Meinung in ausländischen wie beut?wen Fachkreisen: wir würden uns «ehr anständig halten, aber gegen Schweden. Italien. Frankreich. Holland nicht aufkommen können. Und nun wat sowohl darein deutsche Pferdematariak, wie auch die deutsch« Leickunst allen anderen gewachsen.
In em em Wettbewerb , der uns ochmvifche Siegt beschert hätte, waren w:r unoertreten: im Turnen. Die Deutsche Turner'dfraft ist nicht M tylied des Internationalen Verbandes, in
Wicksichkeit eines eurvpällchen Lumpspetbanbes. und wird es auch m4ft Werder. Und si« hatte Beforgn.ss«. in einen Wetttampf einzutreten, dessen Sch-.edsgeriche andere Anschauung und a-- deten Geschmack vertritt. Sie hätte es g'.cichwod'. hm sollen Denn auch d« Schwei<. die nach deut'chet Art turnt, bl.eb Sieger obwohl he un ernzelnen daneben bewertet wurde, was die romanischen und slawischen Lotionen auch auszu- nntzen verbuchten, bk lieberlegenfrcU der Schw« - wt Turner trat aber zu offenbar hervor Und d es wäre gewiß n.cht weniger bei den deutschen lumr cgrn bet Fall aewe'en. In Zukunft dar« bas beu:<cfrc Turnen nicht fehlen, wenn deutsche Körperkultur sich vor ben Augen brr Weit zeigt Auch deswegen nicht, weil tmr auf bte'em Geb ete b«r UlenfdAr.t etwa- ju geben haben De Leistungen der anderen Döl-er waren g«w tz nicht schiech: aber so veräußerlicht und verdnllt. so voller Unnatur, daß c rtem Angst und Bange werden konnte Lichts ist ausklärendee und bc- w« -kräftiger als die Bretterlage im Innen raum Das Amsterdamer Stadion be'itzt einen wunderbar «iast.fch«. Lasent«ppich, auf dem Freiübun- gen und Tänze zu ze-.gen eine wahre Lust ist. Für bi« Turnvorfuhrungen tr-urb# ober eigens ern SC :cr breites Bretterpodium auf M« Erd« gel«gt und ein «infames Klavier feierte daneben feine Triumphe. D< Deutsche Hochschule für Leibesübungen hatte e« demgegenüber nicht schwer bei ihren Vorführungen Beifall zu cmn- gen. Denn ihr Programm war einfach, natürlich und dem täglichen Ucbungöbetr-cb entnommen, genau <o. wie man beute über deutsche Körperkultur denkt. Jeder der deutschen Zuschauer hätte diese Hebungen mit Duften für fich versuchen können, und so reiftte sich dies« Arbeit der 120 Sportstudenten, die im Tarnen Deutschlands neues deutsches Turnen vorführten würkr.g an b» Kette ber Kampferfolge.
Es wär« von Belang, nun auch erne Ärihl ber anderen Dativnen vorzunehmeTt. Der Laum verbietet es aber. Ich will daher nur eine von ihnen nennen. Japan. 1912 nichts; 1920 nicht;; 1924 nichts; 1928 zwei erste, zwei zweit«, «men dritten, drei vierte, drei sechste Plätze. Japan ist vielleicht die einzige Läsion, die «s Deut'chlnnd in systematischer Vorbereitung gleichkut. Wir sollten sie im Auge behalten.
D.e Olympischen Spiele in Amsterdam waren nicht nur «in großer Erfolg für Deutschland, sie waren auch ein großer Erfolg für Holland, und si« waren «in olympischer Sieg für sich All die kleinen Witzstände tm einzelnen, die der eine ober andere bei diesem Westkampf festgestellt hat. verschwinden völlig vor dem Desamt- «taelmiS. Alle Kampfbahnen waren mustergültig erbaut und hergerichtet. Der spart technische Appa- rat unter Kellenbachs Ortung llappte geradezu fabelhaft. Dergleichen habe ich noch nie erlebt, und die« bedeutet einen Weltrekord für sich. Was man an den Spielen überhaupt auszusetzen hat. war nicht SchuD Hollands, sondern eher des Olympischen .Komitee«. Darüber besteht bei allen Teilnehmern nur eine Meinung die Spiele sind zu lang, zu vollgepfropft und zu festere.ch Auf acht Tage zusammengepreßt, alle Dcbensportarten weggelassen, die Programme des EmzelsportS auf Kernübungen zusannnengestri- chen, dann wären bi« Olympischen Spiele herrlich, und außerdem sollten nut solche Fest« zugelafsen werden, an baten bie Aktiven in einer dem Sport entsprechenden Lebensweike tdlndjmen können, dann wären sie auch für Die Leiter ... gesund. Aber ich fürcht«, so sehr man sich über diese Grundsätze einig ist, so wenig kommt am grünen Tisch eine Verkürzung betau«. Denn wenn di« einzelnen Spvrtverbänd« vor bie Entscheidung gestellt werden, bann sieht jeder den Weg zur Programmverringerung -- — beim anderen. Vielleicht gelingt es dem Olympischen Kongreß 1930 zu Berlin, ein kleineres olympisches Programm für bie Zukunft durchzusetzen.
. Sp.ede sind aus" Wir sind mit ihnen 8 u f t »e b en. Wir freuen uns auf di« nächsten wenngleich si« im fernsten Westen, in Los Angele«. zum Austrag kommen sollen, unb Wir nehmen aus ben Tagen in Amsterdam den festen Willen mit nach Hause, bie Kämpfe deS Jahres 1936 für Berkin zu erobern unb sie uim Höhepunkt beuttchen unb internationalen Sportleben« auszugestalten
Aehdorn, Gießener Schwimm- verein, auf der Olympiade.
Julius L e h b o r n vom Gießener Schwimm- verein war neben Europameister Liehschlä- aer. Zeitz, und Schümm, Köln. Vertreter Deutschland« im Turmspringen auf ber Olympiade in Amsterdam. Hebet das Sraebni» de« Turmspringens ist schon kurz berichtet worden. G« soll jedoch nicht versäumt werden, auf die ausgezeichnete Leistung Leh- barn« hinzttvesien. die nicht hinter ber vieler bekannt ter deutscher SportÄeute zurücksteht. Tie 29 -teilnehmet des Turmspringens wurden in drei Borlaufe eil?geteilt. Lehbvrn gelang es. in seinem Vor.auf hinter (3 i m a da. A.gypten und Galihen, U.S. A. Dritter zu werden unb bie 'Vertreter Englands. Schweden- Polens. Oesterreichs. MezlkoS. Dänemarks und Frankreichs, darunter eine Anzahl Landesmeister hinter sich su lasiert. Mit diesem 3. Platz erwarb er sich die Berechtigung zur Teilnahme am Endlauf. Welche Leistung erforderlich ist. um bei einer Olympiade ir die Entscheidung zu fernmen. dürft: zur Genüge bekannt fein.
Seht bemerkenswert ist übrigen«!, datz Leh- b o r n im Dorlauf nach den drei Amerikanern unb dem feit langen Iahten m Amerika sich auf- hallenden Aegypter mrt dein Engländer Knig ht zusammen mehr Putcke hatte, alS alle anderen Teilnehmer tn6be<onbe« mehr al« Dte beiden andern Deutschen. Die genauen Ergeb- nifw der 'Bocläu*« warcn 1. Borlauf: 1. Sol- bath (3mer.la> 91L6 Puntr«. 2. Knight lEug.anL- 83.48. 3. Schümm (D « utsch land> 81.64 2. Do«lauf. 1. Simaifa <Aegpyten>
101,34. 2. Dallitzcn > Amerika, 98.56, 3. Leh- born lDeukschlOTtdj 83.46 fnidfrt wie ttrtümlich an ,Ei«tz. Anz " gemeldet 63.46). 3. DoekMtt 1. DeSjatdiu« <Amerikai 94,00. 2. Lieb- fchläget -Deutschland) 81.98, 3. Philip« < Kanada, 78,43 Punkt«.
Auch in der Snifcheidung lag Lehbvrn mit den deutschen Teilnehmern hinter den Amerikanern und dem Legypier und vor den übrigen Teilnehmern b.s Ainu letzten Sprung etwa punktgleich. Dieser letzt« Sprung, ein P/i Auerbachsalto Dom lOQHcter-Turm, mißglück« ihm unerwarteter De'« derart, daß er auf den letzten Platz «rauf» fiel.
Die Entscheidung kuittte: 1. De 5 sar - dins (Amerika,; Platzziffer 6; 96.74 Punkte, 2.
Simaifa (Aegyptrn). Platz, 9; 9VA8 K X (B a l i 11 n (tlnirnto). Plotzz. 15; 92.34 P^ L. Cvldath tNmeriku) Plapz. 21; 85,78 Ptmkie,
Kiebschiäger (D e u t s ch 1 a n di. Platze 27; 82.44 « 6 chu mm (Deutschland), Platz-
yhrr 2S. ?x M Punkte. 7. Philip« (taeebai. n. Knight (Engfanb). 9 Nehdorn (Deutsch- land»
Daß di« Amerltanet und brr Argo Mer so sehr ubrrlrgrn waren, rrfiärt sich daran», baß st« da» ganze Jahr über st, den mannen Gegenden tlmr- rtfaf trainieren und «iornNich nicht al« flmnfrurr anznlehen sind, mährend dir Deutschen aüe ihren Brru« auoübr’i und nur Im Somnwr tralnirrrn sonnen H f b b o r n konnte Überhaupt nur Sonntag» in Frankfun a M. kratniercn. da tmr ht Gießen leider noch keinen l^Mcter-Tunn desitzen. Iedensall» wird man aülriti msvesonder« tu den Gießener Spontrci .n, freu big inrrfrnnrr daß Rehborn bie Stabt Gießen bei dieser bedeutendsten aller tstafterigen Olymp,aden au-aezeieftnet vertre- len ftof.
Handball her £>. T.
To. 1846 I — Io. ftoiger I 7:0 (3.-0).
Anläßlich eine» Deutschen-Turner Werftetage» st, Hoiger weilte die 1 Mannschaft de» I» v. 1846 al» iBflrft bei dem Dortigen Turnverein. Trotz meh- tercr Ersatzleuie gelang .» ihr, obige» Urjultal zu erzielen Da» Spiel war sehr schnell unb drsondtv Aaigrr war eifrig am Pall Lienn die «.istgeber zu keinem Erfolg famtn, so lag e» nur en ihrem 'chlechten Zusammenspiel im oturm unb an ber (»si,s,ener ftinterinani.schast. Der neue larmann meisterte bk wenigen aber scharsrn B<tlle mll glänzendem Geschick Beide 'Faririrn machten dem Schiedsrichter sein flmf leicht «nd zeigten ein recht«» Wcrvespiel.
Burg-(Brmänb«n I — Io. 1846 II 5:4 (2:2).
Da der bestellte Schiedsrichter nicht antrat, mußte ein Gießener Spieler die Leitung übernehmen. Im nclbfpicl war bi« Gießener Mannschaft ihrem Keg- ner überlegen und _bfi besserer Schußsreudigkett hätte ein verdienter Sieg der lM6rr erzielt werden können. Doch hatte der Tormann seinen schwarzen lag unb machte grobe Schnitzet.
Äm kommenden Sonntag spiest die 2. Mannschaft in Troßen-Linden: die 1. Mannschaft ist spielstel.
(schwimmen in her O T.
Ganoetbandsschwlmmen.
— Der erste Dauverbanb tm Mlltelrheuckmis der D.T. ber sich aus den Gauen Hessen. Kinzig. Frankfurt a. M. unb Main-Offenbach Hanau zusammcnfetzt. veranstaltet am Sonntag tn Bab-Aauh?im sein 5. Gauv«rband«wett- schwimmen. Gs nehmen bie besten Turner- schwimmer aus Gießen, Osirnbach, Hanau. Frankfurt a. M.. Friedberg. Bübingen usw. teil, fo daß beste schwimmfportllche Leistungen zu erwarten sind. Don Gießen bat beisplelSwets« ber Tv. 1846 8 Turnerinnen unb 11 Tumer- schwimmer für Me Wettkämps« an gemeldet, bie in drei Klaffen ausgeführt werden. Der Dormittag sieht bie Einzelkämpfe im Schwimmen und Springen vor. ttxifrrenb ber Lachmtttag ausgefüllt ist mit Staffelkämpfen Schanfpringen. Sondervorführungen und LetiungSfchwimmen.
Gpielvereinigung 1900 (ließen.
ö. Der kommende Sonntag sieht die Senioren- Mannschaften der Spidoerrmigung 1900-(Hießen ohne Spiel, do der vorgesehene Gegner, ber Sportklub Wetzlar-Niedergirmes, gestern von dem Spiel- ubschluß zurückrat.
Nur die „Alten Herren" entfalten auch weiterhin eine rege Tätigkeit. Für btesesmul haben sie sich den Verein für Leibesübungen 1919 - Lauterbach verschrieben, der In (Ermangelung einer kompletten „Alten-cherrenels" einige jüngere st röste rinfkllen wird, wodurch das Spiel naturgemäß schneller unb daher auch interessanter toerben wird. Die blau- weißen A. H. müssen sich jedensalls aanz ander» ins Zeug legen, wenn auch diele Niickspsel-Deaegnung keine Enttäuschung zurücklafsen soll. Im Vorspiel blieb 1900 3:0 Sieger
Die Iugendsußballabteilung trägt drei Spiele aus. Die erste Jugend wird vorausstchilich gepaart mit ber 1. Jugend der Fußballabteilung de» Ium- verein» Lollar Das optel findet auf dem Sportplatz an der Liedigshöhe statt und soll für bi« Einheimischen bi# (Jkneralprobt für die am 26. d TL beginnenden Iugendverbanbspslichtspiele sein. Die 2. Jugend folgt «inet Einladung de» eportflub» „Victor,a 1912 (Nidda,, reist also >n» süddeutsche Verbandsgebiet. Die Aufgabe, die sich bie 1900er gestellt haben, ist schwer, denn Jlibba» 1. Jagend soll über eine gediegen« Spielstarke verfugen unb genießt außerdem den nicht ui unterschätzenbin Vorteil des eigenen 'Platzes. Die 3. Jugend fpitli erstmals in blefer Saison unb zwar zu Hause. (Regner ist die 1. Iugendels vom niugegrünbeten 6port» verein 1927 (fjermannftein) bei Wetzlar. Der Spiel- ausgang ist daher hierbei ungewiß.
von brn Schulermannschastcn, die am Sonntag spielfrei sind, ist noch nachzutragen die Niederlage einer kombinierten Mannschaft gegen die verstärkte Schükerelf vom Sportverein 1920 (Heuchelheim». 19u0 hatte nur neun Mann tm Feld. Nelulfat 0:2. Beide Treffer waren haltbar.
D. f. B.
Am fommenbtn Sonntag faftrl die foanman»- schäft nach Bergen bei Frankfurt, um der Liga des dortigen Sportvereins ein fälliges Nückfpiel zu liefern. Das Vorspiel im Mai endete seinerzeit 4:2 für V s B. Allerdings muß dabei bcrücksiichiigt werden, daß Bergen damals nur mit neun Mann anlrat Die D. f B -Elf muß am kommenden Sonntag mit Ersatz, in erheblich geschwächter Ausstellung an- treten Trotzdem sollte es ihr möglich sein, ein einigermaßen günstiges Rejwtot zu erziesen, do die eingrstellten Ersatzleute tn der letzten Zeit recht gute Leistungen gezeigt haben. Bergen wird natur- hd) alles daransetzen, auf eigenem Platz bie tu Gießen erlittene Niederlage wieder wettzumachea.
Auf hiesigem Motz empfängt bie Ligareseroe die 1. Mannichost des Fußbollverein» Büdingen zum Nückspiel. 3m Vorspiel mußte sich Gießen, nur zehn Monn stark, eine knapp« 2:3-Ni«derlog'' gefallen laßen. Legen der Abgabe von vier Spielern an die Ligamannschast muß auch die Reserveelf mit Ersatz antreten, so baß es ihr sehr schwer fallen wird, diesmal einen knappen Sieg herausmcholen, obwohl sie Iwo Lvrteil des eigenen Platze» Hot.
Die Asten Herren wollen in Ermangelung «nur Alten-Herren-Esi als Gegner mit einer aktiven Mannschaft ihre Kräfte meifern Diesmal ist Stein» boch ber Gegner unb Gastgeber, ber um ein« Niederlage kaum herumkomrnev lallte. Die Alieu Herren vom V. f. L. werden sich jedoch weniger bar» traf verlegen, eine möglichst hohe Torzohl zu et*


