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I Darmstadt ® I ä ff i n g. und der amerikanische I Konsul m Frankfurt S 1 a i b o r n widmeten d?n jungen Siegern freundliche Abschiedsworte. T l a l d o r n hob hervor, daß die Flieger zu einem sportliebcndcn Dolle kämen, das sich der großen Fortschritte der deutschen Segelfliegerei bewußt sei. Der Augenblick der Abfahrt falle mit drn großen und erfolgreichen Bemühungen der tapferen und geschickten deutschen Flieger Köhl und v. H ü n e f e l d zusammen, den Ozcan von Offen nach Westen zu überfliegen. Solche Daten seien Meilensteine aus dem Wege der internationalen Entwicklung des Flugzrugver- kehrs Der Konsul gab zum Schluß seinem Ver­trauen Ausdruck, daß die jungen Flieger ihre Ausgabe glücklich und erfolgreich lösen würden. Bescheiden und doch eindrucksvoll war die Ver-

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ichrechungen aus 1,22 (1.07). Der Reingewinn stellte sich au: i,67 (2,68 einschließlich 1,42 Vor­trag), woraus bekanntlich 7 li. V. 12 Prozent für zwei Jahre» verteilt und 0,20 (0.19) vor getragen werden.

* LudwiaLoewc & So., A.-G. Wie wir hören, hat der Reingewinn der Ludwig Loewe öl So., 3.0. in Berlin, für das Geschäftsjahr 1927 1 849 673 Mark gegen 1 849 837 Mark im Aorjabre betragen; auf neue Rechnung werden 322 226 Mark (308 376 Mark) vorgetragen Die Dividende wird bekanntlich mit 10 d. $)., wie im Vorjahre, der am 15. Mai slatt- findenden Generalversammlung in Vorschlag ge-

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Kurszeiiel -er Berliner und Franksurier Börse.

geführt en Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

Gießen II - Diefeck II 0:4.

Gießen tonnte durch verspätetes Eintreffen der Nachbarn die Punkte wohl für sich buchcii, mußte sich aber im Spiel einwandfrei mit 4:0 für SVieferf geschlagen bekennen.

Heuchelheim (3ugenb) Gießen (Jugend).

Da Heuchelheim nicht antrat, konnte Gießen ohne Kampf zwei Punkte gewinnen.

Lollar I Alsfeld I 5:4.

Auf dem Lollarer Platz standen sich diese Mann schäften gegenüber. Nach Anstoß entwickelte sich ein scharfes Spiel, jedoch hinderten die überaus schiech len Platzverhältnifse beide Mannschaften in ihrer Spielweise. Lollar konnte in kurzer Zeit zwei Tore buchen, denen aber die Gäste den Ausgleich bald ent gegenjetzten. Alsfeld 'onnte bis Halbzeit das Resultat auf 2:3 für sich stellen. Rach Seitenwechsel war es Lollar, das mit aller Macht auf Sieg spielte mit dem Erfolg, daß das Resultat in kurzer Zeit auf -5:3 siand. Noch einmal gelang es den Gästen, das Netz des Gegners zu finden, dann machte der Schlußpfiff dem Treffen ein Ende.

Alten-Bufeck Raunheim.

Alten-Bufecks Jugend konnte nach schönem Spiel die Jugend Naunheims mit einer 3 2 Niederlage nach Hause schicken.

Dieseck Groß. Seelheim.

Wiesecks Jugend konnte durch Nichtantreten Groß Seelheims zwei Punkte kampflos für sich buchen üreissußballlag.

Am Sonntag tagte in jranfurt a. M. der ordent- Uche Kreisfußballtag. Die Berichte über die ab- geiaufenen Geschäfts peri öden lagen gedruckt vor. Die Mitgliederzahl hat eine Harfe Steigerung er fahren, betreiben doch heute von über 300 Kreis vereinen zwei Drittel das Fußballspiel mit 340 Mannschaften. Auch die Spiel kultur hat sich stark aufwärts entwickelt, was lediglich auf die Einrichtung der ÄnrisNasse zu verbuchen ist. Gelang es dock Frankfurt a. M.-Weftend die süddeutsche Meisterschaft zu erringen. Die Beratung des neuen Satzungsentwurfes ries eine ausgiebige Diskussion hervor, schließlich fmrb der Entwurf An nafyme. Er bringt auf organisatorischem Gebiet manche Neuerung, die ein weiteres Borwärtsent wickeln der gesamten Bewegung gewährleistet. Die Anträge sanden schnelle Erledigung. Die Wah­len brachten die Wiederwahl des seitherigen Spartenoorstandes. Zum Schluß referierte der Ber- trckr des Bundes, Bundesfußballeiter Riedel über allgemeine Bun des fragen, die dem diesjähri­gen Bundestag im Juni in Leipzig zur Erledigung vorliegen werden. Sein Referat, das in anschaulicher Weise alle strittigen Probleme und Fragen streifte, fand bei allen Delegierten ungeteilten Beifall. Da­mit fanb der diesjährige K'reisnißdalltag fein Ende.

Frankfurter P f a n d b r i e f b a n k A.-G. Die Generalverfammluna beschloß die Verteilung von 9 v. h. Dividende auf die Stammaktien. Um die Mündelsicherheit zu erlangen, wurde die Beschrän kling des Kommunal Darlehngeschästs auf Preußen beschlossen.

Philipp Holzmann A.«®, Frank­furt a. M. Rach dem Bericht ist die Gesell­schaft mit einem guten Auftragsbestand in das Hahr 1927 eingetreten, der durch Eingang wei-> lerer umfangreicher Bauaufträge, besonders auf dem Gebiete deS Tiefbaues, tm Verlaufe des wahres ansehnlich vermehrt werden konnte. Die Beschäftigung war daher lebhaft. Der Umsatz des Boriahres, der dem Werte nach die Dor­kriegshöhe erreicht hatte, wurde überschritten. Der andauernd heftig? Konkurrenzkampf auf dem Baumarkt aber hatte relativ niedrige lieber- nahmepreisc zur Folge. Der prozentuale Rein­gewinn vom Umsatz wurde hierdurch, tote auch burch unabweisbare Lohnerhöhungen gegenüber dem der Voririegsjahre geschmAert. Obwohl zu erwarten stehe, daß die im neuen Jahr eingetre.ene Belebung am Hypothekenmartte die finanzielle Durchführung der neuen großen Hoch- bau-Aufgaben des Jahres 1928 und die Ab- Wicklung der alten Bauvorhaben erleichtern werde, hat sich die Gesellschaft doch zu Beginn -des Iayres veranlaßt gesehen, die im vergangenen 3abrc aufgenommenen kurzfristigen Schulden in einen mehrjährigen Kredit umzuwandeln. Im Ausland sind die Bemühungen um die Herein­nahme neuer, lohnender Bauaufträge mit gutem Erfolg fortgesetzt worden. Die Tochtergesell­schaften in Argentinien und in Chile haben be­deutende, neue Bauaufträge erhalten und die alteren mit gutem Rutzen abgewickelt. Die iln- Joften ermäßigten sich auf (alles in Millionen Marks 1.10 (1,23), dagegen erhöhten sich die Ab-

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Lehie Nachrichten.

Oie Beschädigungen der »Bremen^.

Reuyork, 17. April. >WTD. Funkspruch.) Roch immer herrscht ziemliche Unsicherheit über den tatsächlichen Umfang der Reparaturarbeitea an derBremen" und infolgedessen auch über daS voraussichtliche Datum eines neuen Starts. »United Preß" berichtet auS Quebec, dort sei in der Rächt ein Telegramm Hünefelds eingegangen, wonach es sehr möglich ist, daß die Beschädigun- gen derBremen^ die Verschiebung des Starts auf einen spä teren Tag a l s Mittwoch notwendig machen. Beschädigt sollen außer dem Fahrgestell u. a. die Kabine und der Propeller fein. Die Tragflächen sind im Stande. 3n vier bis fünf Tagen hofft man die Reparatur beendet zu haben. Sui firner, der gestern mit dem kanadischen Piloten Schiller zusammen nach Greenly Island gekommen und dort zurückgeblie­ben ist, um bei den Reparaturen zu helfen, be­hauptet überraschenderweise, daß die Besatzung derBremen" beabsichtige, nach derWieder- Herstellung des Flugzeuges nach Quebec zu fliegen und nicht, wie allgemein angenommen wurde, direkt nach Reutzork.

Oie Paßkontrolle in Wiesbaden.

Wiesbaden, 17. April. (WTB. Funkspruch.) Gestern haben Besprechungen zwischen den deut­schen Behörden und den Vertretern der englischen Besatzung über die Durchführung der für heute angekündigten Paßkontrolle stattgesunden. Die englischen Vertreter haben im Verlause der Be­sprechungen sich bereiterklärt, die Einführung der Paktkvntrolle zu verschieben. ES wurde bann eme Einigung dahingehend erzielt, daß ab Freitag eine Kontrolle des Verkehrs durch deutsche Kriminalbeamte vorgenommen werden soll. Es wird dringend empfohlen, das besetzte Gebiet nicht ohne gültigen Paß oder Personalausweis zu betreten.

Oeutsche Segelflieger für Amerika.

MER. Frankfurt a. M 16. April. Die deutschen Segelflieger hatten sich heute mittag in den Raumen der Frankfurter Gesell- schäft für Handel, Kunst und Wissenschaft zu einer eindrucksvollen A b sch i e ds f e i e r für ihre in den nächsten Tagen nach Amerika gehen­den Kameraden Röhre, Hesselbach und Laubenthal versammelt, die dort während eines etwa sechs Monate dauernden Qlufent- haltes die Einschulung amerikanischer Segelflieger vornehmen wollen. Sie nehmen zu diesem Zwecke acht Schulflugzeuge ver­schiedenen Typs für Anfänger und Fortgeschrit­tene mit, auch das augenblicklich beste deutsche SegelflugzeugDarmstadt", um mit diesem eventuell Höchstleistungen zu erzielen. Es war eine stille, aber würdige Feier. Konsul Dr. Kohenberg gab als Vorsitzender der Rhön- Ross: tten^Sesellschaft dem Wunsche Ausdruck, daß die jungen Flieger drüben nicht nur rein sport- lich. sondern auch durch ihr Auftreten sich als - würdige Vertreter de« Vaterlandes erweisen r möchten. Professor Gregorii, Direktor des Forschungsinstitut der Rhön-Rossitten-Gesell- schäft berichtete über das starke Interesse, das die Expedition in Deutschland und den Vereinig­ten Staaten gefunden habe. Er gab Kenntnis von zahlreichen Glückwünschen. Wenn die deut­schen Segelflieger auch nicht den Ozean im Flug überqueren könnten, so hofften sie doch, in den Vereinigten Staaten für die beutf^ Segel­fliegerei wirken zu können. Eine ähnliche Ex­pedition sei schon einmal 1922 galant gewesen, damals aber gescheitert, weil die VorauSsetzungcn auf einer nicht so nesicherten Basis wie heute gestanden hätten. Der deutsche Segelslugsporc lei heute ein notwendiger Desamtteil der deut- schen Fliegerei assworden. Wenn auch so bekannte Flieger wie Rehrina. Schulze unb Kegel an der »ahrt nicht teilnehmen, so habe dies seinen Grund darin, daß gerade in diesem Sommer die J*u ^Segelfliegerei vor großen Ausgaben nunde. Auch der Oberbürgermeister der Stadt

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Braunkohlen, die 5.5 Prozent verloren. Der Geldmarkt war weiter etwas angespannt. Tägliches Geld 7 Prozent Am Devi sen- markt lagen Devilen etwas erholt. Reichsmark gegen Dollar 4.1819, gegen das Pfund 20,419. London gegen Kabel 4.8835, Paris 124,02. Mai­land 92,50. Madrid 29.04. Holland 12.10.

Berlinc. Börse.

Berlin, 17. April. Nach den gestrigen Abschwä­chungen ist die Börse heute merklich unsicher geworden. Die Tendenz schwankte ziemlich stark. In einigen Werten ergaben sich schon vorbörslich inner­halb weniger Minuten mehrprozcntiae Kursdifferenzen. Zuerst schien es so, als oh sich allgemein eine Erholung durchsetzen könnte, und man horte schon wieder die amtltchen Schlußkurle der gestrigen Mittagsbörse. Zum offiziellen Beginn war aber wieder Angebot vorhanden, fo daß die Kursentwicklung uneinheitlich war und eher wieder zur Schwäche neigte. Das Geschäft hat wesentlich nachgelassen. Don größeren Verkaufen der Provinz resp. des Auslandes ist wieder wenig zu merken. Die starken Käufe der legten Tage sind zum Stillstand gekommen. Abschwächungen von 3 bis 4 o. j). zeigten Essener Steinkohlen, Riebeck Montan, Rheinisch-Westsülischc Elektrizität, Wiking Zement, Feldmühle, Karstadt, Leonharo Tietz Öft- merte. Polyphon, Deutsche Atlantische und Berger lvaren wieder in gleichem Ausmaße befestigt. Deut sche Anleihen wenig verändert. Ausländer teilweise fester. Bosnier bis 0,75, Anatolier bis 0,25 o. f). höher. Russen und Rumänen eher weiter ab- bröckelnd. Pfandbriefe still. Rentenbriefe etwas gefragt. Der Geldmarkt war leichter. Tägliches Geld 5 bis 7 v. f). und darunter. Monats geld 7,25 bis 8,25 o h. Warenwechsel 6,90 o. f). Sun nach den ersten Notierungen wurde das Gc schäft fester, doch schwächte sich die Tendenz allgemein wieder ab. und die Kurse bewegten sich bis 0,5 unter Anfang. Ployphon verloren 2,5 d. H. Rheinstahl 2d. 5). Karstadt 1,5 o. 5=)., Zellstoff Waldhof 3,5 v. Spritwerte und Farben gut behauptet.

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Frankfurt a. M., 17. April. Dem heutigen Frankfurter Produktenmarkt boten die weiter steigen­den Auslandnotierungen Aneregungen, und die Ten­denz war sehr fest . Besonders Roggen hatte lebhaft tere Nachfrage bei anziehenden Preisen zu oerzeich. nen, da hier Materialknappheit bestand. Auch Mais für Jndustriezwecke war stärker gefragt. Besonders lebhaft gestaltete sich heute das Mehlgeschäft. Weizen und Roggenmehl war lebhaft gesucht. Es notierten.- Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 o. f). Aus­wuchs, 27,50 Mark: Roagen 29,50; Hafer, üüänbi fdjer, 27^0 bis 28,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 24 bis 24,25; Mais (gelb) für andere Zwecke 25 bis 25,50; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 38,50 bi» 39,75; Roggenmehl 39 bis 40,50; Weizenkleie 15,25; Roggenkleie 16,2-5 bis 16,50 Mark.

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schäft. Die Gesellschaft erzielte einen Reingewinn von 162 535 (105 1 54) Mark, wovon 30 000 Mark dem Delkrederekonto und 10 000 Mark dem Pen­sions-Unterstützungsfonds zugeführt werden. Don einer Dividendcnausfchütiung wird, wie im Vorjahre, abgesehen, da alle flüssigen Mittel zum Wiederaufbau dringend benötigt werden, besonders, da das Kriegs- schädenfchlußgefetz als recht wenig befriedigend be» zeichnet werden könne.

* Die 16-Millionen-Anleihe der Stadt München. Die kürzlich zur Zeichnung aufgelegte. 16 Millionen Mark betragende fünf» prozentige dreijährige Schahantoeisungsanleihe der Stadt München mit Ilmtauschrecht in eine siebenprozentige langfristige Anleihe ist bereits jetzt so stark überzeichnet, daß, wie WTB.» Handelsdienst von den Führern des Konsortiums, der Bayrischen VereinSbank in München und dem Bankhause Mendelssohn 8-- Co. in Berlin erfährt, die Zeichnung mit dem gestrigen Tage vorzeitig geschlossen wurde.

2) e u t sch «Hypothekenbank, Meinin­gen. Die Generalversammlung genehmigte die Ver­teilung einer Dividende von 9 v. H. auf die Stamm, aftten und 6 v. H. auf die für ein halbes Jahr dividendenberechtigten Vorzugsaktien. Hebet die Aus­sichten des laufenden Geschäftsjahres könne noch nichts Bestimmtes gefügt werden.

Rudolf Karstadt A. - D.. Hamburg. Die Gesellschaft schlägt eine Dividende von 12 Prozent (i. V. 10 Proz.) vor und beantragt eine Erhöhung des Aktienkapitals von 51 aus 70 Mill. Mark mit Bezugsrecht auf 8,5 Mill. Mk. im Verhältnis von 6:1 zum Kurse von 150 Proz. Die restlichen 10,5 Mill. Mk. übernimmt ein Donkenkonsortium zu 100 Prozent zwecks Ver­wertung im Interesse der Gesellschaft.

* Rückkehr zur Goldwährung in Nor­wegen. In der geftrigen Sitzung des norwegischen Staatsrates wurde einem königlichen Erlaß zugc- ftimmt, nach dem die norwegischen Noten vom 1. Mai ab wieder in Gold eingelöst werd?n, und die Gold­ausfuhr vom gleichen Tage an gestattet wird.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 17. April. Tendenz: Tell- weise leicht^ erholt. - Rach den gestrigen teil­weise beträchtlichen Kursrückgängen war die Stimmung zu Beginn der heutigen Börse all­gemein zurückhaltend hntb das Ge­schäft wesentlich stiller, als an den Vor­tagen. Offenbar sah sich das private Publikum zu großer Vorsicht veranlaßt, und auch die Spekulation verhielt sich zumeist reser­viert und abwartend. Verschiedentlich machte sich jedoch, tote schon im Verlaufe der Abendbörse. Deckungsbedürfnis bemerk­bar, da offenbar gestern von der Baissespekulation Leerabgaben vvrgenommen worden waren. Bei uneircheitlicher Kursentwicklung ergaben sich da­her zur ersten Rotierung überwiegend Kurs­erholungen von etwa 1 bis 2 Prozent. Sv waren am Montanmarkt Mannesmann 1

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Wirtschaft.

Oer neue Typ der Kommunalanleihen

Die verlautet bereitet die Deutsche Giro­zentrale verschiedene Maßnahmen zur För­derung des Kommunalkredits vor. wo­bei sie der Gestaltung des Kursniveaus der Kommunalanleihen an der Berliner CBdrfe be­sondere Aufmerksamkeit widmen wird. 3m Vor­dergrund deS Interesses steht die Wieder­herstellung der Reichsbanklombard­fähigkeit der Kommunalanleihen. Hierzu ist jedoch eine Aenderung des Bankge- sehes notwendig. Inzwischen soll für die Lom­bardierung' der Kommunal-Sammel-Anleihen in­nerhalb der Giroorganisation die Frage einer Lombardierungspflicht seitens der Gi­rozentralen geprüft werden. Dabei ist hervorzu- heben, daß die Girozentralen bisher in aller­größtem Umfange die Lombardierungswünsche ihrer Mitglieder befriedigen konnten. Es sei besonders htngetoiesen auf den schon beschloftenen und in allernächster Zeit herauskommenden An- seihcchp in Form kurzfristiger, nach 3 Jahren rückzahlbarer kommunaler Schatzanweisungen. Es ist anzunehmen, daß diese neue Anleiheform besonders im Aus­land gute Aufnahme findet. Es darf mit einer Konvertierung oer Anleihe nach 3 Jahren ge­rechnet werden. Die Verzinsung soll sich auf 5 Prozent die Rückzahlung auf 108 stellen, fo daß sich eine Gesamtverzinsung von Zirka 8 Prozent ergibt. Der Auszablungskurs ift voraussichtlich 96 Prozent. Der RcichSstäbte- bund, die Spitzenorganisation der deutschen Mit­tel- und Kleinstädte, hat seine Mitgliedstädte und deren Sparkassen bereits gebeten der För­derung des Absatzes der Anleihen, vor allem dieser neuen Anke.he. besonderes Interesse ent- gegenzubringer,

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Prozent, Mansselder 2 Prozent. Rheinstahl 1 Prozent gebessert. Die gestern abend stark ange­botenen Westeregeln konnten sich 1.75 Prozent erholen. Von den Elektrowerten lagen AEG. 1,5 Prozent, Lahmeher 1,5 und Siemens 1,75 Prozent höher. Gesfürel mieden gut be­hauptet; Licht & Kraft und Rheag' jedoch weiter etwas abgeschwächt. Banken ge­wannen bis zu 1.5 Prozent. Rur Reichsbank konnten ihren stark erhöhten Stand nicht be­haupten. Schiffahrtswerte waren leicht er­holt. Ferner zogen Daimler 1 Prozent an. Weiter unter Kursdruck standen Zellstoff Wald- Hof mit minus 3 Prozent. 2tm Ehemiemarkt tagen Farben leicht gefragt, Scheideanstalt bis 2 Prozent niedriger. Rach den ersten Kursen kam, namentlich am Farbenmarkt Ware heraus, und dec I.-G.-Kurs ging etwa 1 Prozent zurück. Deutsche Anleihen zogen etwas an. Aus­ländische Renten lagen still, nur für Russen bestand einiges Interesse. Bosnier lagen fest. Im weiteren Verlaufe wurde die Tendenz ausgesprochen schwach, und bei allgemein außer­ordentlich stillem Geschäft gingen die Kurse um 1 bis 3 Prozent zurück Stärker angeboten waren Siemens mit minus 4 Prozent und Rheinische

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