PrtHf nnt Otrlag: vrLhl'sche UnIvcrfitStr-vuch. und Steinöruderet B, Lanze in Sietzen. SdjriftlEitung und S-schäfkftelle: zchulitratze 7.
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Chefredakteur Dr Friedr Wilh Lange. Derantwortlich für Politik Dr Fr Wilh Lange für Feuilleton Dr H.TYyriot, für den übrigen Teil Ernst Dlumschein; für den An» zeigcnteil Kurt hillmann. sämtlich in (Biehen
neralkonsul von Lewinski, der Ches des 2Tta- rinesfabs, Admiral 5) ughes. der Leiter des 2Ra- rineflugwefens. Vizeadmiral 2Hof fcf, ferner der Unterfekrelär des Marinamts Warner und Senator B i n g h a m aus Connecticut, der Vorsitzende der amerikanischen Fluggesellschaft. Um die Landung zu erleichtern, hatte das plalzkommando einen neuartigen L a n d e m a st. der aus drei lankartigen Untergestellen läuft und die Vorrichtung besitzt, daß an seiner Spitze dasLust- schiss s e st g e m a ch t werd, n kann, verwendet. Sobald die Mannschaft die Taue ergriffen hatte, wurde das Luftschiff an diesem Landemasl befestigt und das Schiff dann durch dessen Motorwagen in die Halle geschleppt, Die Mannschaft dirigierte also nicht mehr die Richtung, sondern hatte das Schiff nur noch nieder- und gerade zu halten.
Die Landung wurde außerordentlich rasch und glatt vollzogen. Die erste Begrüßung bestand in Händeschütteln mit den aus du Fenstern des Luftschiffes schauenden Fahrtteilnehmern. Während das Schiff der Halle zugeführt wurde, ertönte ein' Hupenkonzert von zehntausenden von Automobilen, das immer weiter ins Land hinein ausgenommen wurde. Anter den ersten Glückwünschen an Dr. Eckener befand sich der des Reichspräsidenten v. Hindenburg.
(Et|d)eini taglid),aufcei Sonntag» infc Feiertags
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Eindrücke der Fahrt.
Ministerialdirigent Brandenburg schildert seine Erfahrungen
Dieser Eindruck ist durch den Zwischenfall am Samslagmorgen nur noch verstärkt worden. Richt einen Augenblick trat Unruhe an Bord ein. Allerdings war in der Person Dr. Eckeners und in seiner vortrefflicyen Besatzung ein kaum zu übertreffendes Element der Sicherheit. Dr. Eckener ist ja die Ruhe selb,«. Die Art, wie die Besatzung, vor allem der jugendliche Sohn Dr. Eckeners, an der Reparatur der beschädigten Stabilisierungsflächen außenbords im strömen- I den Regen in 600 Meter höhe und in peitschen- I dem Fahrtwind arbeiteten, ist vorbildlich für eine ihrer großen Verantwortung bewußten Lufl- schiffbesahung.
konnte. Don diesem sachverständigen Urteil wird man jedes Wort voll unterschreiben können. Gewiß wäre der Jubel größer und ungetrübter gewesen, wenn die Fahrt durch das Wellluftmeer ohne jeden Zwischenfall und ohne jede Verzögerung glatt vonstatten gegangen wäre. Dann aber hätten sich die unausbleiblichen Unken zu Gehör gebracht, mit der Ansicht, daß ein neues Verkehrsmittel er st dann als erprobt betrachtet werden könne, wenn es schweres Wetter gut überstanden und auch Unglücks- fälle b e m e i st e r t habe. Man wäre fast versucht, von einem Glück im Unglück zu sprechen, wenn man in diesem Zusammenhang hervorheben darf, daß das neue Luftschiff sich in schwerem Sturm behauptet und sogar Havarien mit eigenen Dordmitteln auszubessern vermocht hat, ohne fremde Hilfe.
Ein anderer ameii anischer Sachverständiger, Vizeadmiral Moffat, erinnerte daran, daß die ersten Ozeandampfer auch mit Ta elage und Segeln ausgerüstet waren, nur wenig schneller als gute Segler fuhren und sich lange nicht allen Unbilden der Witterung gewachsen gezeigt haben. Zweifellos wird sich im Laufe der Zeit noch manche Einrichtung an Bord des „Graf Zeppelin" als verbesserungs^ähig he.ausste len, und zweifellos wird die längere Erfahrung bei dem Dau weiterer Luftschiffe noch Fortschritte zciligen, von I denen wir heute nichts wissen. Auch hier steht die Technik nicht still.
Dr. Eckener und die gesamte Dordbesatzung haben eine neue Leistung vollbracht, die ans Fabelhafte grenzt. Cs hat sich wiederum, und zwar in größtem Mahstabr, gezeigt, daß ein Luftschiff unter sorgfältiger Ausnutzung der Wetterberichte imstande ist, ohne nennenswerten Zeitverlust große Umwege zu machen und so Stürmen auszuweichen, solange eine Mafchinen'rnft voll ausgenützt werden kann. Freilich haben wir gesehen, daß auch trotzdem die Elemente zeitweise die Oberhand gewinnen und dem Gebild von Menschenhand schwere Schäden zuzufügen vermögen. Aber gerade in solchen Augenblicken zeigt sich der Meister, und man darf ruhig behaupten, daß Dr. Eckener mit seiner treuen Gehl enschar seinerseits die Elemente gemeistert hat. 3n diesem Licht betrachtet, gewinnt die Leistung, die der „Graf Zeppelin" vollbracht hat, stark an Wert. Wir Deutsche hc»- ben mit vollem Vertrauen auf die Leistungsfähigkeit des Schiffes und feiner Bemannung unter kundiger Führung gerechnet, und. dieses Vertrauen ist unter den schwie.igsten Umständen in vollstem Maße gerechtfertigt worden. Hier liegt der tiefste Sinn des großen Geschehens, das mit der glücklichen Landung in Lalehurst einen ersten großen Abschnitt erreicht hat.
Lieber dem Festland.
Washington, 15. Olt. (WTB. Funkspruch.) Rach einer Berechnung des Marineamts befand n Zeppelin" um 6 Uhr morq. amerif.
Seit (12 Uhr mittags MEZ.) 145 Meilen östlich öon 5\. a p Hatteras, im Kampf um Gegenwind und schlechtem Welter. Um 15.15 Uhr MEZ wurde das Luftschiff über dem amerikanischen Festland, und zwar über Kap Charles im Staate Virginia gefiele1. Um 15.40 Uhr Überi og »Graf Zeppclm ' die Stadt E a st v i 11 e und folgte bann den Geleisen der Pennsylvania-Eü-nl-alin Um 18.21 Uhr näherte sich das ßuftfd'iff der Bundeshauptstadt Washington von Osten.
Lieber Washington.
Präsident Cootidgc als Zuschauer.
Nachdem das Luftschiff das Flugfeld von Washington überflogen hatte, erschien es über dem Kapitol und dem Weihen 5) a u s. In tausend Fuß höhe grüßte „Graf. Zeppelin" zweimal, indem
Um 20.10 Uhr wurde „Graf Zeppelin" über Wilmington (Delavare) gesichtet. In Baltimore wurde dem Luftschiff ein jubelnder Empfang zuteil. Aus dem Dunst der Ferne tauchte es am südwestlichen Horizont auf und Überflog bald darauf das Zentrum der Stadt, wo es von der Men- schenmenge, die die Straßen, Plätze, Balkons und Dächer besetzt hielt, mit großem Jubel begrüßt wurde. Unter dem Sirenengeheul der Fabriks- und Schiffssirenen setzte das stolze Luftschiff mit maje- statischem Fluge seine Fahrt in Richtung Phi la- d e l p h i a fort, wo es schon um 20.57 Uhr gesichtet wurde. Um 21 Uhr befand es sich über Trent on im Staate Reuyersy. Um 21.40 Uhr kam das Luft- schiff über Neuyork an, nach Stunden gespanntester Erwartung der zu vielen Tausenden auf den Straßen und Dächern versammelten Neuyorker.
Lieber Neuyork.
Alle Arbeit ruht.
Cs war ein überwältigender Anblick, als das gewaltige Luftschiff von Sandy Hook kommend, wie ein geisterhafter Schemen hoch über der Bay auf die Stadt zustrebte. Cs überflog, von zwanzig Flugzeugen begleitet, Skaten Island, Brooklyn, sodann die im Hafen liegenden Inseln Gover-
Das glückhast Schiff.
Millionen von Menschen haben bangen Herzens und doch in fester Zuversicht die spärlichen Rachrichten verschlungen, die von Bord unseres jüngsten Luftschiffs durch die Luftwellen über den Ozean zu uns getragen sind. Roch fehlen ausführliche Berichte, ilnb man kann sich, namentlich bei der gewaltigen Entfernung noch kein richtiges Bild davon machen, was für Schwierigkeiten Dr. Eckener mit seinen Gefährten hat überwinden müf.en. Aber wenn je ein altes Sprichwort recht hatte, so ist es in diesem Fall: Ende gut, alles gut!
Zu Vertretern der Presse, die in Lakehurst mit der ganzen Welt in atemloser Spannung den „Graf Zeppelin" erwarteten, hat sich dec äint.r- staatssekretär des amerikanischen Ma.inerniniste- riums, Warner, dahin geäußert, daß die Leistung des Luftschi fs vom marinetechnischen Standpunkt aus besonders hoch zu bewerten sei, gerade weil der Flug sich in die Länge zog. Für ein Luftschiff komme es nicht so sehr auf die SchneUigkeit an, sondern auf die Ausdauer, und gerade deshalb müsse man betonen, daß der „Graf Zeppelin" in marinetechn'.scher Hinsicht feine Aufgabe glänzend gelöst habe, da er trotz aller Schwierigkeiten nicht an Landung zu denken brauchte, sondern in der Luft bleiben
Lakehurst, 16. Ott (WTB. Drahtmeldung.) Eine Stunde nach der Landung des Luftschiffes wurden die Passagiere zur Erledigung der Paß- und Zollformalitäten in d.e Habe übergeführt. Die Polizei bildete eine Kette um bie 8um Teil stark ermüdeten Passagiere gegen ein Eindringen der Menge zu schützen. Der Leiter der Luftverkehrsorganisa'.ion im Reichsverkehrsministerium, MinisterialdirigentBran- denburg, der auch an der Rückreise teilnimmt, erklärte einem Vertreter des WTB, den er sogleich mit amerikanischen Pressevertretern empfing, über feine C ndrücke auf der Reise folgendes: Der Gesamteindruck, den et von der Fahrt bekommen habe, war überwältigend. Das Flugzeug habe eine außerordentliche Entwickelung genommen. Die Vorteile des Flugzeuges seien die großeSchnelligkeit und die geringen Anschaffunskosten, dagegen wäre ihm das Luftschiff an Bequemlichkeit bei weitem überlegen.
Luftkrankheit scheint es an Bord eines Luftschiffes überhaupt nicht zu geben. Schlafen kann man besser als in einem Salonwagen, da die Bequemlichkeit dem Komfort der Ozeandamp er schon ziemlich nahekommt. Cs handelt sich ajo bei der Lustschiffahrt um eine neue allgemeine Luftsahrtsrage, zu der die veranlwortlihen Stellen gezwungen sein werden, ernstlich Ste lang zu nehmen."
Auf eine Zwischenfrage sagte Dr. Brandenburg: „Ich weiß, daß zu allem Geld gehört und daß wir in Deutschland sehr arm geworden sind. Och spreche auch nur allgemein von dem Problem, das die ganze Welt interessiert. Die Motoren arbeiteten glänzend, bagocen machte die Funkerei viele Schwierigkeiten. Wie sollte dies auch ausbleiben, wenn das Schiff bestürmt wird mit allen möglichen Telegrammen, die zwar gutgemeint s nd. aöw unbedingt zurückzutreten haben hinter diejenigen, die für die Sicherheit des Luftschiffes erforde.lich sind, also in erster Linie Wettermeldungen. Funkentelegraphische Grüße an das fahrende Luftschiff sollten ausblciien. Ausnahmen machen natürlich Glückwünsche von Staatsoberhäuptern oder Anfragen von Regierungen. Alles in allem, so schloß Brandenburg, hat der Flug des „Graf Zeppelin" eine große Bereicherung der praktischen Erkenntnisse über den Ozeanfl ug gebracht. Es gibt viele Wege, auf denen wir dem Ziele einer Verbindung dee Völker durch den Luftschifsderce.hr näheriommen können. Die Schwierigkeiten der Vollendung sind einem alten, zähen Baume zu verglichen, der nicht auf den ersten Schlag gefällt werden kann. Alle Rationen müssen zur Lösung dieses Problems zusammenarbeiten.
Glückwünsche des Präfi^nten Coolidge.
An Eckener und Hindenburg.
Washington, 15. Oktober. (WB.) Präsident Coolidge hat Dr. Eckener auf funkentele- graphiscl)em Wege seine Glückwünsche ausgesprochen. Dr. Eckener hat seinerseits beim Erreichen der amerikanischen Küste folgende Botschaft an Präsident Coolidge gerichtet:
„Im Augenblick der Ankunft über der amerikanischen Stifte während dieser neuartigen Aeberquerung des Atlantischen Ozeans durch das Luftschiff mit paffagieten und poft von Deutschland nach Amerika, auf der wir als Kameraden und erfahrenen Freund Commander Rosendahl bei uns hatten, bitten der Kommandant und die Mannschaft des Zeppelin den Präsidenten der vereinigten Staaten, ihre ganz respektvollen Grüße entgegenzunehmen.
gez. Eckener."
Präsident Coolidge sandte an den Reichspräsidenten von Hindenburg ein Glückwunschtelegramm, in dem er betonte, daß der Flug das amerikanische Volk mit Bewunderung erfüllt habe und daß er ein weiterer Markstein in der Entwicklung der amerikanisch-europäischen Luftoerbindung bedeute.
besichtigen einweilen d.e „Los Angelos", die ganz zur Seite gerückt, zusammen mit zwei kleinen lenkbaren Luftschiffen nur einen kleinen Teil der ungeheuren Halle einnimmt, so daß genügend Platz für „Graf Zeppelin" vorhanden ist. Um die auf einer kleinen Anhöhe stehende Halle sammelte sich schon eine gewaltige Menge von Reugierigen. Da das Rauchverbot nicht von allen beachtet wurde, entstanden auf der dürren, mit Papier besäten Grasfläche durch fortgeworfene Zigarettenstummel einige kleine Brände, die von den zahlreichen Polizeibeamten und Marinesoldaten ge-
„Graf Zeppelin" in Lakehurst glücklich gelandei. Oer Küste zu. - Oie letzte Etappe über dem Festland. - Oer Gruß über dem Weißen Hause in Washington Begeisterter Empfang in Neuyork. - Rach 111 Stunden Fahrt in der Halle von Lakehurst.
Ur. 2^ Erstes 178. Jahrgang Dienstag, 16. Moder 1928
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
toie gestern, vollkommen mit Kraftwagen verstopft werden. Trotzdem das Ausbleiben des „Graf Zeppelin" gestern große Enttäuschung hervorrief, sind heute abermals Riefenmengen s c.-x.:cc v , . * ’ ’ ---- | ü£>n Schaulustigen in Lakehurst zufammengeströmt.
arteten das Luftschiff vom Dach des ^lollcnamtes Auf dem Flugplatz haben die Matrosen sich aus. Das Welter war klar, so daß die Passagiere in Bereitschaft für die Landunzsarbeiten auf-
durch Ferngläser erkennbar waren. Auf den Sira- gestellt. Man ertoar et gegenwäriiz. um 16.45
ßen bildeten sich große Menschenansammlungen und ^r. jeden Augenblick d.e Ankunft des Luft-
das Geschäftsleben stöckle für einige Zeil. Der 'chiffes. Einige Offiziere wollen mit scharfen
silbern glänzende Rumpf des Schiffes bot einen f»^nn einet 6nt*
»tägigen UnbM. Die Dächer raimmelfen von &?t mL 25 Ä,lometer m
Menschen. Das Dröhnen der Molare hallte In den ? .
von Menschen erfüllten Straßen wider. „Graf Lite latwunq.
Seppelm“ beschrieb über Washington eine große £ a (e tj u r ft. 15. Oktober. (WB ) Um Schleife, wobei Dutzende von Flugzeugen der 2Ha- trifft „Graf Zeppelin" über Lakehurst rlncffafion das Luftschiff begleiteten. Es überflog Halle ist jetzt weit geöffnet. Alles bietet ein Bild bas Znarineamf, den historischen fiofomac-parf, um sorgsamster und vollständigster Vorbereitung für das Denkmal Washingtons hemm, richtete seinen den Empfang des Luftschiffes. Unter der „Los üurs abermals über das weiße Haus, überflog Angeles" stehen etwa 400 Matrosen und erhalten dann oie Balt.more-Wersl und entschwand 12.38 gegenwärtig die letzten Instruktionen für Ubr den Blicken der fchaulusiigen Menge. die Landungsarbeiten. Am Halleneingang gegen-
Die Weiterfchtt nach Aorden. MM
nCStC" ibcn( Coolidge eilte löscht wurden. Polizeibeamte fahren auf Motor- fofort irr den Vorgarten, wo sich bereits seine Gat- r*5*—- " • ■ *
tin eingefunden hatte, und winkle dem Luftschiff < ______... ________y
freudig zu. Die zahlreichen Besucher, die sich im Auerhalten^und zu verhindern, daß die Straßen, park des weihen Hauses eingefunden hallen, bemerkten die Gegenwart Eoolidges nicht, da sie a l l e mit dem Zeppelin beschäftigt waren. Marinesekrelür Wilbur und feine Beamten beob-
I d°-Wgltchk^ mEteD-ro.
Thenterviertel und anderen Sdodtteilen und trat nähme cTeMic^ll^to ne 61^01 Se
im «^ungunsl.ge
Stadt kreuzte, ruhte jede Geschäftstätigkeit.
Alles stürzte an d.e Fenster, auf die Straßen Cs gibt natürlich auch Rachteile, fuhr Mini- und die Dächer, und in die jubelnden Zurufe sterialdirigent Brandenburg fort, das Luftschiff der tücherfchwenkenden Zuschauer mischte sich d a s ist vorläufig noch etwas langsam. Immerhin ohrenbetäubende Geheul der Si- mu6 man bedenken, dah der Zeppelin trotz einer renen. Roch lange, nachdem das Luftschiff sich erheblichen Havarie und trotz starken Gegen- in der Ferne verloren hatte, standen auf den Windes noch eine größere Geschwindig- Straßen zahlreiche Gruppen von Menschen zu- keit entwickelt Hit als ein Ozean damp- fammen, die das Ereignis aufgeregt bespra- fe r. Wie es mit der Wirtschaftlichkeit chen und von deni allgemeinen Interesse Zeug- eines Verkehrslustschif es steht, darüber liegen nis ablegten, das hier dem eindrucksvollen Trans- noch keine Berechnungen vor. sie werden je nach ozeanflug des „Graf Zeppelin" entgegengebracht mehr oder weniger ovpositie-nel'er Einstellung wird. ihrer älrtzeber ve.-schieden sein. Stichhaltige Cr-
fahrungen sind noch nicht vorhanden. Da; dhna- vwtCfmische Fliegen mit den Flugzeug erscheint dem
Lakehurst, 15. Ott. In Lakehurst herrscht 'Sr-M
Riesenandrang. Automobile blockieren erneut o Prun^p leich-
mcilenweit die Landstraßen. Die Besuchermenge, L . 1'k nämlich das Lust-
die glücklich den Flugplatz erreicht hat. wird jetzt in der gan-
langsam zurückgedrängt. Es werden schärfste 2^1 stieimut.erlich behani-ril tot>r=
Maßnahmen gegen dos Rauchen be- , .»/ muß aber sagen, dan mir, der ich
lanntgegcben. Die Hallentore sind kurz nach i^Olnyrige Er^ahruiigen ui der Fne.ze ei habe, 15 Ahr geöffnet worden. Der Himmel, der heute Vs?^LU- Orenniche.que.ung in einem
früh vollkommen klar war, ist jetzt mit Wol- eirt fc c bedeutenderGe-
ke n bedeckt, doch herrscht nur leichter' nn t't*
Wind. Die große Luftschiflhalle, die heute abend „Graf Zeppelin" au,suchen soll, füllte sich bereits am frühen Morgen mit Besuchern. S'.e


