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Deutscher Handbatlklub Berliner Meister.

Das dritte Entscheidungsspiel u n die Hand- ballmeisterschaft des V. CB. QI. 05. wurd^ am Sonn­tag trotz äußerst schlechten Wetters vor 2500 Zuschauern auSgetragen. LIeberraschend gelang es dem Deutschen HandbalUluL, mit einem 6:3« Siege die langjährige Erfolgsserie des Polizei- 6. CB. Berlin zu unterbrechen.

Süddeutsches Kunstturnen.

3n Stuttgart trafen am gestrigen Sonntag die besten Kunstturner aus den vier Turnkreisen Baden, Bayern, Pfalz und Schwaben zusammen, gleichzeitig zur Aufstellung der Riege, welche seitens der Deutschen Turnerschaft an dem Eid­genössischen Turnfest in Luzern teilnehmen soll. Jeder Turnkreis hatte neun Turner ge­stellt. Den Sieg trugen die Bayern davon, die mit 4843/< Punkten vor Schwaben mit 479'/« Pkt., Baden mit 432V, Pkt. und der Pfalz mit 421 Pkt gewannen. Für Luzern wurden als die zwölf besten Gindel turne r ermittelt: Bord« Göppingen 86 Pkt., L e i b l-München 85 Pkt., W i l d f e n e r - München SO-'.. W. Kurz- Erschlag 801 < Pkt., Pfau- Nürnberg 80-', Pkt.. A u b e r l e - Pforzheim 78' : Pkt., Qlberle - Tannstatt 78 Pkt., Weiß-Treut- lingen 77- 2 Pkt., Heinlein- Dlockberg 76 Pkt.

Die Olympia-Prüfung der deutschen Schwimmer

nahm am Samstag im Magdeburger Wilhelms- Bad mit dem 400-Meter-Freistil- schwimmen für Herren ihren Anfang. Der deutsche Meister Herbert Heinrich (Leipzig) siegte im ersten Laus in der guten Zeit von 5 Mtn. 10,1 Sek. überlegen vor Neitzel (Magdeburg) 5.-20,8 und Eckstein (Leipzig) 5.28. 3m zweiten Lauf plaVerte sich Handschuhmacher (Dort) mund) in 5:29,5 vor Sretner (Leipzig). 3m 100-Meter-Rückenschwimmen für Damen siegte erwartungsgemäß Anni Rehborn in 1:29,8. Frl Mühe schwimmt neue Weltrekordzeit.

Bei den olympischen Prüiungstämpfen der deut­schen Schwimmer in Magdeburg schlug Frl. Mühe (5i(öe8')eim) im 200-Mcter-Brustschwim­men die deutsche und Europameisterin Hilde Schrader (Magdeburg) in neuer Weltrekord­zeit van 3:15,8. Frl. Mühe unterbot die bis­herige Weltrekordzeit der Danin 3 a k o b s e n um 6 10 Sekunden.

Vermischtes.

Die Bevölkerungsdichte der großen Staaten.

Die größte Bevölkerungsdichte hat Belgien mit 255,7 Einwohnern auf einen Quadratkilo­meter, die kleinste Bevölkerungsdichte verzeichnet Amerika mit 13,4; England hat eine Be­völkerungsdichte von 187,4; Deutschland von 134,2; Italien von 125,4; 3apan von 123.8; Oesterreich von 77,9; Frankreich von 73,9. die Türkei von 62,6; Spanien von 42,3; China von 39,1; Rußland von 19,9.

Tödlicher Unfall auf einer Tankanlage.

Auf einer Tankanlage in Erfurt-Nord wur­den zwei Arbeiter beim Weinigen eines drei Meter tiefen Erdtanks, der mit Gasöl gefüllt gewesen war, von Gasen betäubt. Ein dritter Arbeiter, der die beiden retten wollte, stürzte ebenfalls betäubt nieder. Es gelang schließlich, die drei Arbeiter wie­der an die Erdoberfläche zu bringen, doch waren bei Öen beiden zuerst Verunglückten, zwei Brüdern, die Wiederbelebungsversuche erfolglos. Auch der dritte schwebt noch in Lebensgefahr.

Erste Fuhrcrlagung des Deutschen Rentnerbundes. - Der Deutsche Rentnerbund e. D. eröffnete im Charlottenburger Rathaus feine erste Führer- lagung, die den Landesverbandsvorsihenden und 6en Ortsgruppensührern Gelegenheit geben sollte, in offener Aussprache die Möglichkeiten einer wirksamen Hilfe für den in bitterster Rot befindlichen Rentnerstand zu finden. 3n der Bor­mittagssitzung standen die Punkte der Zulassung zur ilnterftütjungdbcrcd?tigung sowie der Anrech­nung von Einkommenstei'en auf die Unterstützung zur Tagesordnung. An Hand von erschütternden Einzelfällen wurde ein Bild von der Lage dieser ihrer wirtschaftlichen Ckistenzmoglichleiten voll­kommen beraubten Schichten gegeben. Insbeson­dere wurde das Verlangen laut, der Rentnersür- sorge endlich eine gesetzliche Grundlage zu geben und den Rentnern dadurch statt Al­mosen ihr Recht zu verschaffen. Heute fei die Gewährung und die Festsetzung der Höhe der Unterstützungen ganz in die Willkür der ein- deinen Gemeinden, Kreise oder sonstigen zu­ständigen Behörden gestellt, die sich dieser ihnen lästigen Verpflichtungen nach Möglichkeit zu ent­ziehen versuchten.

Wirtschaft.

Von den Schlachiviehmärkien.

Da bekanntlich der Bedarf an Vieh in der Woche nach den hohen Festtagen ein geringerer ist. waren die Märkte wesentlich vorsichtiger befahren. Lediglich diesem Umstande ist es zu verdanken, daß gegenüber der Vorwoche keine namhafte Verschlechterung im Geschäftsgänge zu verzeichnen war. Der Export ließ etwas zu wünschen übrig. Andererseits regte der normale Verlauf der Frischfleischmärkte an.

Der verm inderte Auftrieb genügte dem Bedarf. Die Ziffern beliefen sich für Rinder auf 11 400 (13 700), für Kälber auf 15 000 (29 600), für Schafe auf 6500 (4700), für Schweine auf 79 300 (100 000).

Bei den Rindern wurde beste Ware zum Teil etwas höher bewertet. Schwere Dullen waren in der Derichtswoche etwas weniger be­achtet. Geringe Ware, vorwiegend die soge­nannten Wurstkühe und ältere Tiere, standen lange. Es kam hierin nur schwer zum Zuschlag, der meist etwas unter letzter Rotiz zustande kam. Der Kälbermarkt lag mittel bei im ganzen uiweränöerten Preisen. Schafe im Preise unver­ändert. Schweine auf den stark verminderten Austrieb hin gut gehalten. Speckschweine zu ver­kaufen war schwer. Dis zum Schluß wurden Käufer gesucht, die für geringeres Geld schwere Schweine haben konnten. Es wurden pro Pfund Lebendgewicht bezahlt:

Rinder

Kälber

Schake

Schweine

Berlin

20-63

50-92

30-64

47-56

Bremen

25-63

40-85

45-56

Breslau

18-55

60-82

42-62

43-53

Ehemnih

20-57

57-88

55-62

50-60

Dortmund

20-64

45-90

42-58

Dresden

25-59

54-90

57-69

48-58

Düstcldors

22-63

50-85

50-60

Elberfeld

20-62

45-85

50-60

Esten

40-63

45-110

50-62

Frankfurt M.

25 64

65-86

42-60

Hamburg

15-62

30-89

40-50

Hannover

21-62

40-85

50-65

45-55

Hufum

'

Karlsruhe

18-61

5184

45-62

Kastel

30-60

52-75

47-52

Kiel

20-56

29-84

40-65

38-48

Köln

22-63

40-120

47-62

Leipzig

23-55

45-85

43-66

48-54

Magdeburg

20-60

40-80

36-56

40-52

Mannheim

16-63

52-86

43-48

44-52

München

20-60

66-90

40-58

Stettin

14-55

35-82

20-55

40-53

Stuttgart

14-61

54-83

40-61

Zwickau

20-54

50-82

45-64

50-57

* Vom westdeutschen Eisen handel. 3m westdeutschen Eisenhandel, und zwar für das Lagergeschäft, sind regionale Vereinbarungen zwischen dem Wer'shandel und dem freien Han­del geschlossen worden, Dagegen besteht im Streckengeschäft noch der alle Kampfzustand. Nun­mehr hat die Saar-Luxemburgische G. m. b. H. den Antrag gestellt, diesen Kampf dadurch zu beenden, daß man die Rabatte für Händler und Verbraucher wieder differenziert, um dem freien Eisenhandel das Streckengeschäft zu ermöglichen. Am 18. April finden in Düsseldorf Besprechungen innerhalb des Werkshandels statt, um hierüber zu beraten.

* Deutsche Effecten- und Wechsel­bank, Frankfurt a. M. Auch bei der Effectenbank zeigte sich, wie bei den Großbanken, der relative Rückgang des Börsengeschäftes im Verhältnis zum Kontokorrentgeschäft. Die Pro­visionseinnahmen stiegen auf (alles in Mill. Mk.) 1,129 (i. V. 0,940), die Wechsel- und Kontokorrent­zinsen auf 1,146 (0,966). Dagegen ermäßigten sich die Gewinne aus Effekten. Konsortialbeteili­gungen. Kupons und Devisen auf 0,736 (1,150).- Unter Berücksichtigung der Mieteinnahmen und des Vortrages aus 1926 ergibt sich ein Brutto­gewinn von 3,135 (3,178). Die Handlungsunkosten sind mit 1,590 (1,563) wenig verändert, Steuern und Abgaben erfuhren dagegen mit 0,471 (0,342) eine merkliche. Erhöhung, so daß sich der Rein­gewinn auf 1,273 (1,075) verminderte. Hieraus werden bekanntlich 8 Prozent Dividende auf die 7,5 alte und 4 Prozent auf 2,5 junge Aktien vor- geschlagen. Zum Vortrag auf neue Rechnung verbleiben 0,176 (0,048). Der Gesamtumsatz von einer Seite des Hauptbuches stieg auf 4,775 Milliarden gegen 3.170 Milliarden Mark im Vorjahre.

* D i e amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 11. April berechnete Grobhandelsindexziffer des Statisti­schen Reichsamts ist mit 139,0 gegenüber der Vorwoche (138,8) nahezu unverändert. Von den

Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstosfe um 0,4 v. H. auf 132,5 und diejenige für Kolo­nialwaren um 0,8 v. H. auf 133.4 (132,4) ge­stiegen. Die Indexziffer der industriellen Roh­stoffe und Halbwaren ist um 0.2 v. H. auf 133,6 (133,9) zurückgegangen, während die Index­ziffer für industrielle Fertigwaren sich auf 157,6 (157,4) erhöht hat.

Polyphonwerkc QI.-©, in Leipzig- Wahren. Die Polyphonwerke A.-G. in Leip­zig-Wahren. die bekanntlich für das Geschäfts­jahr 1927 eine Dividende von 14 Prozent (i. 03. 9 Prozent) auf das Aktienkapital in Vorschlag bringt, bezeichnet in ihrem Geschäftsbericht das Jahr 1927 als ein Rekordjahr, indem sich eine erheblich größere Nachfrage nach den Fabri­katen als Erfolg der Arbeiten für technische Neuerungen und Vervollkommnung des Auf­nahme- und Wiedergabe-Verfahrens zeigte. Trotz Erweiterung, der Produktionsstätten konnte die Nachfrage teilweise nicht voll befriedigt werden. Diese Nachfrage hat auch im laufenden Jahre er­höht angehalten, so daß sich die Gesellschaft ge­nötigt sieht, wiederum umfassende Produktions­erweiterungen vorzunehmen. Laut Gewinn- und Verlustrechnung stiegen die Handlungsunkosten out 2,4 Millionen Mark (1,5). Abgeschrieben wurden insgesamt 215 876 Mk. (189 891). Der Betriebsüberschuß für das Jahr 1927 stellt sich auf 4 644 090 Mk. gegen 2 482 161 Mk. in 1926.

* Gesellschaft für elektrische Unter­nehmungen, Berlin. Die Gesellschaft für elektrische äknternehmungen. Berlin (Gesfürel) schlägt eine Dividende von 10 Prozent (wie i. 03.). ferner die Erhöhung des QI. K. um 10 Mill. Mk. mit Dividendeberechtigung ab 1. Januar 1928 vor. Die sämtlichen Qlftien werden von einem Bankenkonsortium übernommen mit der Maßgabe, daß 5 Mill. Mk. den alten Aktionären im Ver­hältnis von 10:1 zu 135 Prozent zum Bezüge angeboten und die übrigen 5 Mill. Mk. der Ge­sellschaft zwecks Verwertung zur Verfügung ge­halten werden. Es ist beabsichtigt, falls aussichts­reiche Anleiheverhandlungen, die mit einem Reuyorker Bankhaufe schweben und die sich auf eine 6prozentige zu etwa Pari aufzulegende An­leihe beziehen, zustande kommen, dem Bankhause gleichzeitig eine Option auf die Derwertungs- aktien zu etwa 240 Prozent zu geben, die drei Jahre laufen soll. Falls die Anleiheverhand­lungen nicht zu einem Resultat führen, werden diese Aktien der Gesellschaft für spätere Ver­wertung zur Verfügung bleiben. Die aus diefer Transaktion der Gesellschaft zufließenden Mittel sollen sie in die Lage versehen. Erweiterungs- bauten der Tochtergesellschaften zu finanzieren und sich an neuen Geschäften, über die aussichts­reiche Verhandlungen schweben, zu beteiligen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 16. April. (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Tendenz: freundlich. Auch zu CBeginn der neuen Woche blieb die Stimmung an der Börse freundlich. Das Geschäft war zeitweilig wieder ziemlich lebhaft, doch konzentrierte sich die rege Nachfrage wie­derum auf verschiedene Spezialwerte. Das Ausland soll weiterhin als Käufer am Markte fein, das private Publikum beteiligt sich ebenfalls wieder am Geschäft und hat Orders, wenn auch in kleinerem Umfange, hereingelegt. Die Spekulation legte dann verschiedentlich Qlbgabcneigung an den Markt. Die Kurs­entwicklung war daher uneinheitlich, sv daß die Qlbweichungen gegen die letzten Kurse von Sams­tag nur in besonderen Fällen über 1 Prozent hinausgingen. Etwas auf die Stim­mung drückten die immer noch nicht geklärte Lage im Ruhrbergbaukonflikt und der Rückgang der arbeitstägigen Kohlen­förderung im Ruhrgebiet. 3m Mittelpunkt des 3nteresses standen 3. - G. - F a r b e n, die zu den ersten Kursen 2,25 Proz. höher lagen. Gefragt, vor allem wohl von Auslandfeite, lagen ferner Elektrowerte, von denen Siemens plus 3,5 Proz. bevorzugt waren. QlEG. gewannen 1 Proz.. Rheag 1,5 Proz., Bergmann 1,25 Proz.. während Geslürel und Licht und Kraft behauptet blieben. Der M o n t a n m a v f t lag still und meist etwa behauptet Rheinische Braunkohlen 1 Proz. fester. Mansfelder mit minus 3,25 Proz. im Angebot. Danken waren überwiegend etwas abgeschwächt. Reichsbank wieder lebhaft verlangt und 4Proz. höher. Schiffahrtswerte ver­loren 1 bis 1,5 Proz. Don Bauunternehmen zogen Holzmann auf die Abschluhziffern 1 Proz. an, während Wahß & Freytag 1 Proz. nachgaben. Daimler konnten weiter leicht anziehen. Süd­deutsche Zucker lagen 2,25 Proz. höher. Zellstoff Waldhof büßten 1 Prozent ein. Lebhaft gefragt und 8 Proz. fester waren Kar­stadt. Am Anleihemärkte tagen Ablösung für Neubesitz etwas fester. Ausländische Renten still. 3m weiteren Verlauf, nachdem

der 03erkehr zum größten Teil erledigt war. wurde das Geschäft allgemein merklich stiller und die Kurse bröckelten meist bis etwa 1 Proz. ab. Geld war am Zahltage, der im übrigen feine Schwierigkeiten bereitete, etwas gesucht. Tägliches Geld 6.5 Proz. Am De­visenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dollar 4.1802, gegen Pfund 20,414, London gegen Kabel 4,8865. Paris 124,02. Mailand 92,50, Madrid 29,03, Holland 12,1090.

Berlin, oonc.

Berlin, 16. April. Die Spekulation hatte am Samstag einen großen Teil der Engagements glattgesteklt und wollte abtoarten, wie das Aus­land sich weiter verhalten würde. Heute hat sich die Tendenz anscheinend noch nach oben entschieden, denn einige Käufe des Auslandes in Spezialwerten veranlaßten die Spekulation auf allen Marktgebieten zu Deckungen, so daß zumeist ein- bis zweiprozentige Kurs- bef f erungen eintraten. Großes 3ntereffe be­stand für die alten Favoriten. Karstadt. Tietz, Siemens, Deutsche Atlantische, Berger. Polyphon usw. waren bis 15 Prozent gesteigert. Don Äebenwerten hatten u. a. LöwL. Deutsche Kabel drei- bis vierprozentige Gewin.ie^zu ver­zeichnen. Reichsbank waren mit 4.25 Proz. ge­steigert. Montane waren, obwohl der Schieds­spruch im Ruhrbergbau von beiden Seiten ab­gelebt worden ist. nur wenig verändert, _ Deutsche Anleihen etwas fester. Aus­länder ruhig. Pfandbriefe weiter voll­kommen vernachlässigt. Farbenbonds 147 Geld. Der auf Donnerstag. 19. d. M., festgesetzte Crfcheinungstag scheint am Farbenmarkt Deckungen zur Folge zu haben, um gegen die vorgegebenen Bonds eine Sicherheit zu bekom­men. Geld war weiter leicht. Tägliches Geld 5 bis 7 Prozent. Monatsgeld 7,25 bis 8,25 Proz Warenwechsel 67/s Prozent. Nach den Qlnfangs- furfen war die Tendenz meist weiter fest, später brodelten die Kurse aber leicht ab. Der Mon- tanmarlt war angeregt durch die Möglichkeit einer Kohlenpreiserhöhung. Glanzstoff konnten 11 bis 12 Prozent gewinnen. Polyphon 4 Prozent höher. Berger. Karstadt. Deutsche Atlantische weiter 2 bis 5 Prozent höher.

Frankfurter Gclrc.d.trörfc

Frankfurt a. M.. 16. April. 3nsolge der weiter steigenden Auslandnotierungen wurde her Frankfurter Produ.tenmarkt günstig angeregt. Auch verfehlte das allgemein schlechte Wetter feine Wirkung nicht und die Preise konnten im allgemeinen anziehen. Hauptsächlich Roggen war stärker verlangt, und zwar von selten des Aus­landes und des Exportes. 3m Einklang damit hatte Roggenmehl lebhafteres Geschah zu ver­zeichnen. Mais lag dagegen vernachlässigt. Es wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs. 27,25 Mk.; Roggen 29; inl. Hafer 27,50 bis 28,25; Mais, gelb, für Futterzwecke 24; Mais, gelb, für andere Zwecke, 25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 38,25 bis 39,25; Roggenmehl 38.50 bis 39,50; Weizen- kleie 15,25; Roggenkleie 16 bis 16,50; Erbsen, je nach Qualität für Speifezwecke, 34 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 55 bis 110; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8; CDeizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 4,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 3,25; Tre­ber, getrocknet, 18 bis 18,50 Mk. Tendenz: fest,

Fraukfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 16. April. Auftriebe 1210 Rinder (darunter 322 Ochsen, 51 Bullen, 450 Kühe, 358 Färsen), 552 Kälber, 36 Schafe 7514 Schweine. Es notierten: Rinder (Ochsen): Dollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht­werts (jüngere) 61 bis 64 Mk.; (ältere) 56 bis 60; sonstige vollflcischige (jüngere) 51 bis 55; (ältere) 48 bis 50. (Dullen): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 51 bis 56; sonstige voll- fleifchige oder ausgemästete 48 bis 50. (Kühe): 3üngere, vollfleifchige, hövsten Schlachtwerts 45 bis 52; sonstige vollste chige oder ausgemästete 40 bis 44; fleischige 34 bis 39; gering genährte 28 bis 32. (Färsen Kalbinnen, Iungrinder): Vollfleifchige, ausgemästete. höchsten Schlacht­werts 61 bis 64; vollfleischige 56 bis 60; fleischige 50 bis 55. Kälber: Beste Mast- imh Saug­kälber 70 bis 76; mittlere Mast- und Saugkälber 63 bis 69; geringe Kälber 57 bis f>2. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 46 bis 48; vollfleifchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 47 bis 49; von etwa 200 bis 240 Pfund 48 bis 50; von etwa 160 bis 200 Pfund 48 bis 51; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 43 bis 48; Sauen 38 bis 45 Mk. Marktverkauf: Rinder rege, zum Schluß abflauend, ausverkauft. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schleppend, Meberftanb. Schafe wegen deS geringen Auf­triebs nicht notiert.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombard^inssuß 8 Prozent

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22.17

Norn>calsche Noten......

111,38

111.82

Teutidj-Cefterr., 5100 .Qi-one»

58,62

58.86

Rumänische Noten......

2,61

2.6.3

Schwedische Noten......

111.83

112,27

Schweizer Noten.......

80,35

80.67

Spanische Noten.......

69,90

70.24

Tschechoslowakische Note« . .

12,337

12,397

Ungarische Roten

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73,10

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16 April

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Amtliche Notieruna

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1.790

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1.785

1.789

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58,36

58.37

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Stjrtftiania

111.62

111.84

111,05

111.87

ffoienbaotn

112,08

112,30

112,34

112.09

112,31

Stockdolm

112,12

112,17

112.39

Helstogtorö.

10,51

10,53

10,515

10.535

Italien.

22,045

22,085

22,055

22.095

London. . .

20,391

20, 431

40,395

20, 435

Neon ort . -

1,176

4,181

4.1751

4,1850

PartS ...

16.435

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16,44

16. «8

Schwerz . .

»0.49

80,65

80,52

80,68

Spanten .

70 31

70.45

70,25

70 39

Japan .

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1,997

2.001

1.992

2.002

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0.5055

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Vien ht D - Crtt abgcst

08,76

68.87

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Prag Belrrad

12.374

12.394

12.38

12.40

7.353

7.367

7,355

7,369

73.07

Bubapefl .

72,93

73,07

78,93

Vn l arten

3.017

3.023

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17,98

18.02

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Danna

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81.52

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5.494

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5.494

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Lana de

4.177

4,185

4,1775

4,1855

Lim na»

4.321

4.329

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4.326

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4.334

20 96

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