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Frei handel oder durch einen Abbau der Zollmauern, deren Beseitigung auch auf die Gefahr vereinzelter eigener Nachteile hin die Signatur unserer amtlichen Wirtschaftspolitik dar- stellt. Man sollte diese älebereinstimmung be­achten und unterstreichen, denn bei dem Gewicht der deutschen Großbanken wird sie im Ausland nicht übersehen werden können.

Oie Reichsbank.

In der Generalversammlung der Reichsbank war ein Kapital von 33 909 500 Mark mit 11 088 Stim­men vertreten. Der Antrag, die Spezial- reservefonds für künftige Dividendenzahlun­gen aufzulösen und als Reingewinn der nächsten Jahre anzurechnen, sowie ein zweiter Antrag, die Dividende von 12 aus 15 v. H. zu erhöhen und den erforderlichen Betrag aus diesen Fonds zu ent­nehmen, wurde als gegen das Bankgefetz ver­stoßend, nicht zur Abstimmung gebracht. Die Bi­lanz und die Gewinnberechnung wurden sodann gegen 100 Stimmen der Opponenten ge­nehmigt. Die Wiederkooptierung des statuten­gemäß aus dem Generalrat ausscheidenden Bankiers Max Warburg (Hamburg) wurde mit demselben Stimmenverhältnis von der Versammlung bestätigt. Die aus dem Zentralausschuß ausscheiüenden Mit­glieder wurden einstimmig wiedergewählt. An Stelle des aus eigenen Wunsch ausgeschiedenen James Simon wurde Oskar Oppenheimer (Frank­furt) neugewählt.

Hamburg-Amerika-Linie.

In dem Geschäftsbericht der Hamburg- Amerika-Linie über das Geschäftsjahr 1927 wird u. a. ausgeführt, daß es der Aufgabe ge­widmet war, die Kräfte der im Vorjahre ver­einigten Gesellschaften organisch zu verbinden und zu einer Einheit zusammenzufassen. Sie ist in der einheitlichen Verwendung der Flotte, wie auch in betrieblicher und personeller Hinsicht harmonisch und mit der Wirkung durchgeführt worden, daß im Gesamtbetriebe durch den Zu­sammenschluß gegenüber den Gesamtunkoften der getrennt geführten Gesellschaften wesentliche Ersparnisse erzielt werden konnten. Diese wurden allerdings durch steigende Tendenz der Löhne, vermehrte soziale Ausgaben und höhere Steuerlasten mehr als aus­geglichen.

Die Zahl der beförderten Personen und die Menge der gefahrenen Güter find gestiegen und lassen auch im laufenden Jahr eine nicht unbefriedigende Entwicklung erwarten. Be­züglich der Lleberweisung der Entschädi­gungsbeträge nach Annahme des F r e i - gabegesehes in den Vereinigten Staaten von Nordamerika läßt sich weder der Umfang, noch der Zeitpunkt des Einganges der Entschädigung übersehen. Immerhin werden der Gesellschaft in den kommenden Jahren Mittel zufließen, die ihren zukünftigen Ausbau fördern.

Die im Berichtsjahr in Auftrag gegebenen Neubauten belaufen sich aus 40900 Brutto- Registertonnen. Von den Hugo-Stinnes-Linien wurden elf Schiffe mit 74 678 Brutto-Register­tonnen übernommen, und außerdem 22 050 Brutto-Registertonnen an Dampfern gekauft. Der F l o t t e n b e st a n d der Gesellschaft ein­schließlich der Flotte der Hugo-Stinnes-Linien und der Neubauten seht sich aus 168 Seeschiffen, 5 Seebäderdampfern. 24 See- und Fluhschleppern, 238 sonstigen Fahrzeugen mit insgesamt 1 051 882 Brutto-Registertonnen gegen 928 600 im Vor­jahre zusammen.

Bezüglich eines Transozean-Luftver­kehrs ist die Gesellschaft der Auffassung, daß, nachdem die technischen Voraussetzungen geschaffen sein werden, ein künftiger Transozean-Luftver- kehr nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen or­ganisiert und der Führung der Seeschiffahrt überlassen werden mühte, die von altersher den überseeischen Verkehr vermittelt hat und infolge­dessen über die erforderliche verkehrstechnische und nautische Erfahrung verfügt.

Beschäftigt waren am 31. Dezember 1927 ins­gesamt 10 841 (8441) Personen. Es zeigt sich hier die durch die Indienststellung weiterer Schiffe bedingte Personalvermehrung.

Die Abrechnung für das Jahr 1927 ergibt einen Betriebsüberschuh von 35,6 Millio­nen (23,02) Mark. Nach Abzug der Anleihe­zinsen von 2,96 (2,65) bleiben 32,64 (20,52). Hiervon sind zu Abschreibungen und Rückstel­lungen 20,6 (14,78), davon 19,94 auf Seeschiffe und Hilfsfahrzeuge (14,1) verwandt worden. Es verbleibt nach Abzug der Aufsichtsratstantieme ein Betrag von 11,60 Millionen (5,67) Mark, aus dem,bekanntlich 8 Prozent Dividende (im Vorjahre 6 Prozent) gezahlt werden sollen.

Die Bilatiz per 31. Dezember 1927 weist auf der Aktivseite aus: Seeschiffe (einschließlich Anzahlungen aus Neubauten) 228,34 (176,07), Kassenbestand und Guthaben bei Banken 29,59

(23,35), Beteiligungen 21,54 (17,45), Grundbesitz, Gebäude und Anlagen 8,81 (8,13), Vorräte 4,5 (3,9), Schuldner 10,28 (16,16). Auf der Passiv­seite werden u. a. ausgewiesen: Aktienkapital 160 000 200 (130 000 200), Reservefonds 16,92 (13,46), Vorkriegsschuldverschreibungen 1,73 (2,25), 6,5 Prozent Dollaranleihe von 1925 unverändert mit 27,3, langfristige Verbindlichkeiten 28,99 (16,8), unabgerechnete Reisen und Konten 36,51 (29,15), Gläubiger 20,4 (20,9). Die Bilanzsumme hat sich von 247 943 380 auf 306 062 339 Mark erhöht.

Die 'Handlungsunkosten, Steuern und sozialen Lasten -sind von 9,27 Millionen Mark im Vor­jahre auf 13,86 Millionen Mark gestiegen.

Rekordergebnis

der Leipziger Frühjahrsmesse.

Die Leipziger Frühjahrsmesse hat gestern ihren Abschluß gefunden. In ihrem Ge­samtergebnis betrachtet, stellt sie sich als die größte und erfolgreichste inter­nationale Messe feit der deutschen Mark­stabilisierung dar. Der gewaltige Wirkungskreis der Messe wird dadurch beleuchtet, daß sie rund 175 000 geschäftliche Besucher zählte, darunter 30 000 Ausländer. Die Zahl der Aussteller betrug über 10 000, darunter über 1100 ausländische Firmen aus 23 verschiedenen Ländern. Für die Zwecke der Messe waren insgesamt 30 000 Qua­dratmeter bebauter Ausstellungs- und Verkehrs­fläche belegt, womit diese Leipziger Messe weit­aus jede Weltausstellung übertrof- f e n hat. Der geschäftliche Erfolg der Messe wird durch Berichte von Wirtschaftsorganisa­tionen und führenden Persönlichkeiten aus den verschiedensten Produktionszweigen bestätigt. Das Jnlandgeschäft der Messe gab ein Spiegelbild der gegenwärtigen Wirtschaftslage. Cs ließ das allmähliche Fortschreiten der Gesundung des deutschen Wirtschaftslebens erkennen und er­öffnete einen verheißungsvollen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Das deutsche Export-, g e s ch ä f t wurde durch die Messe stark an­geregt. was sich im Ausfuhrergebnis der nächsten Monate offenbaren wird. Auch die aus­ländischen Aussteller sind von dem geschäftlichen Ergebnis sehr befriedigt.

*

* Frankfurter Baurasse Akt. - Ge L, Frankfurt a. M. Wie WTD.-Handelsdienst hört, ist unter der Firma ^Frankfurter Baukasse Aktiengesellschaft" ein Institut, das die Förde­rung der Finanzierung der Bautätigkeit auf ge­meinnütziger Grundlage zum Ziele hat, gegründet worden. Das Kapital der Gesellschaft beträgt 500 000 Mark.

* Eine neue Fabrik der I. P. Bem- berg 21,«®. in Siegburg. Die I. P. Demberg A.-G., Barmen, hat beschlossen, eine weitere Fabrik in Siegburg zu errichten. Die Verhandlungen mit der Stadt Siegburg sind gestern zum Abschluß gekommen. Mit den Vor­bereitungen für den Dau soll sofort begonnen werden.

* Hessen - Nassauische Gas - 21. - G., Höchst a. M. Die Gesellschaft erzielte 1927 Ein­nahmen in Höhe von 2,07 (1,23) Mill. Mark. Be­triebsunkosten erforderten 0,77 (0,79) Mill. Mk., Verwaltungsunkosten 0,35 (0,25) Mill. Mk., vertrag­liche Abgaben und Steuern 0,33 (0,27) Mill. Mk. Aufwendungen für Wohlfahrts- und soziale Lasten 52 889 (49 347) Mk. Nach Abschreibungen von 191 553 (193 471) Mk. verbleibt einschl. 16 563 (14 499) Mk. Vortrag ein Reingewinn von 401264 (287 135) Mk., aus dem 7 (5$) Prozent Dividende ausgeschüttet, 32 000 Mk. der Reserve zugewiesen und 10 864 Mk. vorgetragen werden. Nach dem Be­richt erhöhte sich die Zahl der Gasmesser auf 20 741 (18 529), die Länge des Rohrnetzes auf rund 309 (245) Kilometer: die Gasabgabe stieg auf 8,86 (8,14) Millionen Kubikmeter. Das entspricht einer Zunahme von etwa 9 Proz. An Koks wurden erzeugt 12 200 (13 700) Tonnen, an Teer 691 (542) Tonnen: die Gasfernversorgung wurde weiter ausgedehnt auf die Gemeinden Weißkirchen, Flörsheim und dis Stadt Hochheim. Die Zahl der mit Gas belieferten Ge­meinden beträgt 31.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 15. März. Tendenz fest. An der heutigen Börse konnte sich die Tendenz allgemein leicht befestigen. Die Stimmung erfuhr eine merkliche Besserung und Beruhigung, wobei man auf den günstigen Reichs­bankabschluß verwies. Spezialwerte waren wieder lebhafter gefragt, und zwar ging die An­regung heute vom Farbenmarkte aus. Hier sollen von Grohbankseite größere Käufe vorgenommen worden sein. Stärkere Um» sähe hatten auch E lek t rp w e r te zu verzeich­nen, in denen verschiedentlich von Ausland­

seite Käufe vorgenommen worden sein sollen. Im übrigen bewegten sich die Llmsähe jedoch in engen Grenzen, da eine regere Beteiligung der Privatkundschaft nicht zu beobachten war. Bei Festsetzung der ersten Kurse lag die Mehrzahl der Notierungen um 1 bis 2 Proz. höher, bei den favorisierten Papieren waren die Gewinne noch höher. I. G. gewannen zum ersten Kurs 4,25 Proz. Am Elektromarkt zogen Gesfürel 2 Proz. an, Licht und Kraft plus 3 Proz. und Siemens plus 2,75 Proz. Rheinbraun blieben weiter lebhaft gefragt und lagen 2,75 Proz. höher. Rheinstahl zogen im Zusammen­hang mit der Steigerung von J.-G.-Farben um 2,5 Proz. an. Die übrigen Montanwerte lagen vernachlässigt und sehr ruhig. Banken waren ebenfalls überwiegend nur gut behauptet. Nur Deichsbank auf den günstigen Abschluß plus 1,25 Prozent und Metallbank plus 3 Prozent. Rütgerswerke plus 1,5 Prozent, Deutsche Erdöl plus 2 Prozent. Von Autoaktien gaben NSLI. 2,25 Prozent nach. Daimler dagegen gut behaup­tet. Am heimischen Rentenmarkt zogen Ablösung ohne Auslosungsrechte etwas an. Ausländer fast geschäftslos. Russen bei be­haupteten Kursen weiter beachtet. Im Verlaufe, als die Käufe am Farbenmarkte nachließen, Wurde das Geschäft still und die Kurse bröckelten leicht ab. Gesfürel minus 1,5 Prozent. Die Spe­kulation schritt angesichts des erhöhten Kurs­niveaus zu Realisationen. Lebhafteres Geschäft entwickelte sich in J.-G.-Bezügen, die auf 9,475 Prozent anzogen. Bonds auf 135 Prozent erhöht. Farben selbst blieben nur knapp behauptet. Geld war im Zusammenhang mit dem Zahltag cftwas gesuchter. Tagesgeld zog auf 7 Prozent an. 3m Devisenverkehr stellte sich die Reichs­mark gegen Kabel auf 4,1825, gegen London 20,41. London-Kabel 4,8785. Paris gegen London 124,025, Mailand 92,35, Madrid 29,10, Hol­land 12,125.

Berliner. Börse.

Berlin, 15. März. (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Wieder standen Spezial­werte im Vordergründe des Interesses, nur hatte es den Anschein, als ob der Kreis wieder größer geworden ist. Das Geschäft blieb trotzdem sehr ruhig. Farbenaktien wur­den heute seit längerer' Zeit erstmals wieder stärker beachtet. Es lagen einige Ausland- k ä u f e und Aufträge von Großbanken vor. Nennenswerte Nachrichten waren nicht zu verzeichnen, so daß die Spekulation zu den höheren Kursen eher Abgabeneigung zeigte. Im allgemeinen bewegten sich die Besserungen zu den ersten Kursen im Rahmen von 1 bis 2 Pro­zent. Stärker befestigt waren Licht & Kraft, Schade, J.-G.-Farben, Rheinbraun, Schubert & Salzer, Bemberg, Karlstadt und Polyphon, die bis 10 Prozent anzögen. Heimische An­leihen etwas gefragt. Ausländer «nein* heitlich. Anatolier etwas schwächer, Ungarn da­gegen eher fester. Pfandbriefe gehalten, aber undurchsichtig. Farben-Donds 134, Bezüge bis 9,30, befestigt und lebhafter gehandelt. Geld war zum heutigen Zahltag stärker gefragt. Tages­geld stellte sich auf 6,50 bis 8 Prozent, Mönats- geld 7,50 bis 8,50 Prozent, Warenwechsel 7 bis 67s Prozent. Im Verlaufe war die Tendenz zu­nächst eher noch weiter bis 1 Prozent befestigt, später aber wurde es allgemein ruhiger. Man hörte wieder die ersten Kurse, teilweise lagen diese sogar etwas gedrückt. Rheinbraun verloren 1,5 Prozent. Am Kassamarkt soll größeres An­gebot vorliegen, und die Angewihheit, ob es Aufnahme sinden wird, drückte auf die allge­meine Stimmung.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.TR., 15. März. Die Marktlage ist unverändert. Mais ist etwas fester, desgleichen Roggenmehl. Die ihnfäfce in Brotgetreide sind verhältnismäßig klein. Das Mehlgeschäft liegt sehr ruhig. Guter Hafer ist weiter gesucht, des­gleichen Kleie, doch sind die Käufer nur sehr zögernd geneigt, die hohen Preise anzulegen. Für Futter- und Nachmehle erhielt sich die bessere Nachfrage. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 26,50 bis 26,75, Koggen 26,25 bis 26,50, Sommergerste für Brau- zwecke 29 bis 31,50, Hafer, inländ. 26 bis 26,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 23,50 bis 23,75, Mais (gelb) für andere Zwecke 24,50 bis 24,75, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38 bis 38,25, Roggenmehl 36,25 bis 37,75, Weizenlleie 14,50 bis 14,60, Roggenkleid 15,50 bis 16.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 15. März. Auftrieb: 85 Rinder, 1145 Kälber. 192 Schafe, 1093 Schweine. Es notierten: Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80; mittlere Mast- und

Saugkälber 68 bis 75; geringe Kalber 56 bis 67. Schafe. Mastlärnmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 56 bis 60; mittlere Mast­lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 50 bis 55; fleischiges Schafvieh 40 bis 49. Schweine. Vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 53 bis 55; voll- fleischige Schweine von ca. 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 54 bis 56; vollfleischige Schweine von ca. 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 54 bis 56; fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfd. 50 bis 54. Marktverlauf: Kälber und Schafe an­fangs rege, dann etwas abflauend, ausverkauft. Schweine langsam und äleberstand.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* Wißmar, 14. März. Am 30. Juni und 1. Juli feiert der R a d f a h r e r v e r e i nOer- mania 0 3 Wißmar sein 25j ädriges Bestehen. Der Verein, der in den Sportkreisen des Bezirkes und Gaues hochgeschätzt wird, hat zu seinem Jubiläum das Bezircs-Sornnrerfest mit allen einschlägigen Konkurrenzen, sowie "vom Gau die Gauwanderfahrt übertragen bekommen. Große Radlerscharen werden an diesen Tagen unsere Heimat durchwandern, um am Samstagabend bei Fackel- und Feuerschein eine Gedächtnisstätte auf prächtiger Anhohe mit einem Fernblick in das schöne Lahn- und Lumdatal einzuweihen. Die FernfahrtRund durchs mittlere Lahntal" wird am Sonntag ausgefahren. Der Kostüm- und Schmuckkorso am Nachmittag, begleitet von den Klängen erster Musikkräfte unter Leitung des Kammervirtuosen L. Kümmel (Darmstadt) bildet dann den Höhepunkt des Tages.

O Ebersgöns, 14. März. Bei der gestern im hiesigen Gemeindewald stattgehabten Holz- versteigerung wurden folgende Preise er­zielt: Fichtenstangen 3. Klasse 1 bis 1,20 Mk.. 4. Klasse 0,35 bis 0,40 Mk. je Stück: Weichholz (Erlen) 6 bis 7 Mk Eichenmeterholz 8 bis 9 Mark je Raummeter: Eichenwellen 10 bis 12 Mk., leichtere gemischte Wellen 10 bis 12 Mk., bessere gemischte Wellen 15 bis 17 Mk.. gute Buchen­wellen 25 bis 27 Mk. je 100 Stück; Duchenscheit- holz 16 bis 17 Mk.. Buchenknüppel 14 Mk., Stockholz 2 bis 3 Mk. je Raummeter.

-»Lützellinden, 14. März. Gestern wurde in Klein-Linden das Nutzholz aus dem in der Gemarkung Großen-Linden belegenen M a r k- w a l d der hiesigen Gemeinde versteigert. Bei der Versteigerung wurden folgende Preise erzielt: Kiefernstämme Kl. lb 30 Mk., Kl. 2a 32 Mk.. Kl. 2b 35 Mk., Kl. 3a 37 Mk., Kl. 3b 40 Mk., Kl. 4a 42 Mk., Güteklasse A 56 Mk.; Fichten­stämme Kl. la 30 Mk., Kl. lb 35 Mk., Kl. 2a 37 Mk., Kl. 2b 39 Mk, Kl. 3a 40 Mk. je Fest­meter ; Fichtenderbstangen l.KI. 3,50 bis 4 Mk., 2. Kl. 2,50 bis 3 Mk, 3. Kl. 2 bis 2,50 Mk. je Stück; Kiefernnuhscheit (3 Meter lang) 59 Mk; Fichtennuhscheit 65 Mk. je 3 Raummeter.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Eine Bitte an das Stadttheater.

Bei der AusführungHöhensonne" am Diens­tagabend wurde dem Publikum die übliche Zeit zum Einnehmen der Plätze nicht eingeräumt. Bekanntlich werden die Pausen durch ein lang­anhaltendes Glockenzeichen angekündigt und ebenso beendet. Bisher war es üblich, das Ende der Pausen durch ein zweimaliges Glockenzeichen anzuzeigen. Am Dienstagabend ist nun aaet beim Ende der Pause entweder nur einmal ge­klingelt worden, oder das zweite Glockenzeichen war so kurz ausgefallen, daß es nicht bemerkt werden konnte. Jedenfalls hat sich die Tatsache ergeben, daß ein sehr großer Teil des Publikums den Saal erst betrat, als der Vorhang schon hochgegangen war und die Ausführung begonnen hatte. Beim Platznehmen des Publikums ent­stand natürlich eine so große Unrufje, daß die Aufführung zum Mißvergnügen der Darsteller, wie auch zum Leidwesen der Besucher empfind­lich gestört wurde. Einige Zwischenrufe haben das ja auch deutlich genug bekundet, worauf die Darsteller die Szene unterbrachen und einige Minuten später das Spiel fortführten. Es dürfte sich empfehlen, in Zukunft darauf zu achten, daß die Pausen stets in der richtigen Weise angekündigt und ebenso ein­wandfrei durch Glockenzeichen be­endet werden, damit derartig unliebsame Vor­gänge, wie am Dienstagabend, im Interesse aller vermieden werden. Ein Theaterfreund,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angesübrten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. Deichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

(Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Flaubfurt a. M l Berlin

Berlin, 14 Mär;_______

Weib

Brief

Schluß, flurs

I'Uhr> Kur»

Sch.uh- Kur»

Anfang Kur-

Schlich- Kurs

''Uhr- Kurs

Schuch- Kurs

An,ang Kur«

Schluß Kur»

l.Uhr. Kur»

sSch.utz

1 Kur»

1 Ansang

1 Kur

französische Noren......

Holländische Noten ....

16,475

167,83

16,535

168,51

Datum

14 3.

15.3.

| 14.3.

| 15. 3.

Datum:

14 3.

15 3.

14.3.

115.3.

Datum:

14.L.

15. 3.

| 14. 3.

| 15.3.

Norwegische Noten......

Deutich-Lesterr., a 100 Kronen Rumänische Noten......

111,13

58.81

2,595

111,57

59.05

2,615

*1« Dl BetchSanlethe v 1927

87,25

87.5

A.E S........

.7

153,5

154.25

153,5

1-4.25

Philipp pvljmann . 12

Heidelberger Eemeut . . s

142

142,5

HO

142.5

Dl Anl Ab lös Schuld mit

51.85

Bergmann .......

-8

173,5

171.25

171,9

140,25

111,95

112,39

Auslos.Rechten

Desgl. ohne Ausl, s,Rechten Mo Franks Hup .Bl. Go bpf unkündbar VIS 1932

CA/o Rheinisch» bnv -Bank Ligu -Go.dvs

BH abo BorkrtegS-Ob- ligationtn. rucUablbar 1932

4'/, Schwei; Bundesb.-Anl.

<°/o Orsterrtchische Goldrtc

62

52

Elcktr. Lieferungen . . .

10

163

164.25

Gemen i Karlstadt ...... 8

179

Schweizer Noten ....

80,37

80,69

14,4

14,4

14.25

14,5

Licht und Kraft . . . .

10

212,5

215.5

211,5

21«

^.'avb A Freitag . . . li

127,75

128.9

Svanische Noten ....

69.98

70.26

1 1 1

1 1 1

-

gelten & Guill aume . . . Ges f. Elekir Untern. . . Hamb Elektr Werte . . . Rhein. Elektr.

Schief. Elektr. . . . . .

Schocken ......

Siemens 4 HalSVe . . . Tranrradio » .

Labmever 4 4o-.....

.6 10 10 .8 10 .7

Illi

L? 1 IS? 1

117,13

275,5

153

150,25

184

167,5

117,25

278,13

153,5

151

183.5

169.5

SchultdetS Payenhafer. . 15

Ostwerke ... 12

Ber. Glanzstoff.....15

Bem berg........ 8

pellftoii Waldhof. . . . 12

Zellstoff Aschaffenburg . 10

Charlottenburger Wasser 7

eflauer <3a8 8

266,75

173

1 | | |

321 255 694 500 266

173

324

257

698

520

267,5

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten . .

Devisenmarkt Derlm

Telegraphische

12,352

72 90

Frankfurl

2 uszah

12,412

73.20

a. M.

u n g.

2

-

16 . 8

264

266,75

264

127.75

266,75

116.5

169 4

117.9

171.5

91

14. Mär,

15. März

4.2V0/. Oesterr ich Eilberrte

4u/0 Oesterreich ein. eilt. Rte

4°/0 Ungarische Goldrte *°/o Ungarische Staalsr v. 1910 4'/»% desgl von 1913 4% Ungarische Kronenrte .

4°/, Turk joUaitlcibe v 1911

4°/0 Turk BagdadbahN'Anl Serie 1

4°/ desgl. Seri. 11

4°, Rumänen convett Rte

4'/,°,6 Rumänen Goldanl. von 1913

3,7

4

.9

153.25

153,25

Daimler Motoren.....0

90.5

91

90

Amtliche

Noli.rung

Amtliche

Nolieruna

25,05

24,5

12,65

BuderuS . .....

0

91,7.

92,25

91,5

92,75

Demag ...... 0

54,25

53,5

«Held

Brie'

Held

1 Brie'

12,65

25,1

1.65

12,6

Deutsche Erdöl.....

Essener Steinkohle ....

Gelsenkirchener f. % §

Haroener ....

Voesch Eisen........

Hlse Bergbau.......

.6 -8

4 .8 .5 .8

121,6

129

160

123,25

z

122,5

135

129

160.5

135,5

242

122,75

130.75

161

137

242,5

Adlerwerke Kleve». .... 0

Lndw üoelre ..... 1

Nat Automobil ......6

Orr Mein <t Koppel . . . . a istnke Hormanu . .. . v

78,25

-

78.25

239,25

92

130,5

207

241 91

133

208,9

ÄMst^Rolt- Buen.°Aires Brff-.Autw ISbrtfHanla Kopenhagen Stockholm .

168,15

1,788

58,24

111,29

111,93

112,14

168,49

1,792

58,36

111,51

112.15

112,36

168,14

1,788

58,23

111,29 111,93

112,12

168,48

1,792

58,35

111,51

112,15

112.34

13,4

5.4 15,45

12, <3

12,25

15,8

-

Jtlodncrrocne ...... .5

Köln-Neuesten .....51/,

Mannesmann -f. V« I *

ManS'elder . . 7

Lberschles Eisend. Bedarf 0

114

146

112

141,5

96.9

113.4

135.5

140,25

111.9

96,5

136,5

142

112

98.25

Bamaa» " egntn ...... 0

Franks Maschine« .... 0

Gritzner ..... 7

Heyliaenstaedt ....... o

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VefbTDtrfc . R

23.5

75,5

25

85,5

23.75

74,75

141.75

80 5

Helstngsors. Italien. . . London. . . Neovork . . Baris.... Schweiz ..

10,522

22,075 20,392 1,1795

16,41

10,542

22,115

20,432

4,1875

16,48

10,525

22,07 20,386 4,1795

16,44

10,545

22,11

20,426 4,1875

16. -8

HQfl Drmiche Eisenbahn 4'/,

Oberschles Kokswerte

0

-

93.75

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115

115

80,46

80,62

80,455

80,615

Hamburg-Amerika Pake, . 6

149,5

150,25

148,25

149,75

Pbönir Bergbau f '/ 3

Rheinische Braunkohlen

3

98.25

96.13

99

LOotnkrafnverke ...... 8

112,75

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Spanten. .

70,08

70 22

70 09

70.23

Hamb -Südam Dampilch 8

204,5

10

263 5

266.25

261,5

266.5

Miag ....... io

139,5

137.75

Japan . . .

1,963

1.967

1.963

1,967

Hansa Dampsschifs 6

-

225.3

225,75

Rheinstatzl

0

153

155,5

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Nekcüfulmer . ....... 8

63.5

60.25

63,75

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0.5025

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0.503

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Norddeutscher Lloyd 6

AUg Deutsche Creditanst. io

149.25

150

148,75

142,5

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143

znieoea rucoman .....o

Bereinigte Stahl», t */» 9 3

98.75

98,5

147

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Beter- Union ....... 8

(Siebr. Roeder ...... 10

99,5

99,25

Wien In D° Ceft abgest

-8,85

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7

58,85

58 97

Barm r Bankverein 10

Berliner HandelSaesellsch. 12

143

172,75

142.75

173,5

142,75

248.5

173

143.5

248.5

173,5

utootuttneu . . 1

Kali Aschersleben - - KaltWesteregeln . .

Kaliwerk Salzdetfurth

3 lS i^arden-Iudotzrie Dtmamlt Nobel Scheideanstall ...... 'Goldschmidt ...... Rütgerswerke ....... M e toll orte ll'chatt.....

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10

10

165,5

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_

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166

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42,75

165,25

Voigt A Haeffne» .... 6

Cübb. Röder ......0

174,5 , 130.5

131

177,5

132

Prag . . . Belgrad . - Budapest. . Bulgarien Eabou Danzig. . Konst.iNltn. Arden. .

Canado Um nay -

Ute . .

12,38.»

7,358

73,08

12,4V:» 7,372 73,22

12,386

7,350

73,00

12,406

7,364

73,14

Darmst. 'u Naiionalbank 12

Deutsche Bank 10

Diskonio-Gesellschak» Ank 10

Dresdner Bank 10

Miileldeulsche Kreditbank 9

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224.25

159

224,65

223.5

159,13

225 6

159.73

12

10

253 75

258

248,5

253

248

257,5

Banknoten.

3,017

16,98

81,52

2,133

5,494

4,177

4,276

20.915

3.023

17,02

81,68

2,137

5,506

4,185

4,284

20 955

3,017

18,88

81,61

2,124

5,494

4,178

4,276

20.915

3,023

18,92

81,67

2,128

5,506

4,186

4,284

20.955

154

156

123

193

156.5

202

126

199.25

1«j3,75

155,75

210

124

198.4

155

156 65

202.25

198.5

. 0

122.25

124,25

Berlin, 14. März

1 Geld

Brrei

.8 .5 .0 10

198 "106

99

172

100.5

173

105.5

98,75

100,75

Amerikanische Noten.... belgische Roten Dänische Norco ...... Englische Noten .......

t 4,165

T 58.18

111,68

1 20.36

4,185

58,42

112,12

20.44