Ausgabe 
14.6.1928
 
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Nr. 138 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesseu)

Donnerstag, (4. Zrini 1928

MMwiammiuna der Hessischen HandwerMammer 3m flöt trollen Ttaibauefaak »u DarmstadI hielt am Montag die Hessische Hand- werkskammer ihre 34. Vollperfamm- lang ab Unter Den Anwesenden bemerke man u. a. den hessischen WirttchaftSminister A e r e 11. JÄtniNertalrat Hechler und vorn ftsnanzmini- ftenum Ministerialrat Wagner, ferner die Landtagsabgeordnelen Ha u rh ( D . Vp^ und ^autenbacher (A) und r»on der Hessischen Handwerkszenfralgenottenschasi Direktor Pnech -Varmstadt »

Der Vorsitzende der Hessischen Handwerkskam- mer 21 e b l begrüßte die zahlreich idrfchtenenen mit freundlichen Worten. Aach ihm ergriff Mi­nister Ao re II da« Wort und ging auf die einzelnen Forderungen des hessisch^ Handwerks ein, die ihm zur Kenntnis gebracht worden feien, dr versprach, sich im Aastrnen der ihm ge­gebenen )HpgH<fcf eiten für die Durchsetzung her Wünsche des hessischen Handwerks c-inzuketzen. Der Geschäftsführer Direktor Schüttler er» battete hierauf den 3ahre«bericht. der nach leger Au-iproche einstimmig genehmigt wurde Dirlschastsminister An re ll fam bann noch ein* mal auf verschiedene Sonderpunkte wie Vou- zvschüffe, die Aeichsverdtngungsordnung und die Mämbfung der Schwarzarbeit zu sprechen und versprach, für baldige Akchikfe Sorge tragen *u Wollen

Der Tätigleits de richt der Bewerbe* f ordern ii gs- und Vetriebsberatungs* stelle der Handwerkskammer wurde ebenfalls aenehmigt Die genannte Stelle hatte im Sitzungssaale eine instruktive Ausstellung von statistischem Material über di« berufliche Zu- lammenklung des hessischen Handwerks. die Störte der einzelnen Handwerkszweige in den drei hessischen Provinzen, da» handwerkliche Or- ganisationswesen und über ihre TÖti greif in Angelegenheiten der Betriebs* und Produktions­mittelberatung veranstaltet, die von dein Leiter der Stelle. Dr. n ni ngs (®ießen), erläutert wurde Aach Erstattung der Aevisionsderichte über die Einnahmen und Ausgaben im 3ahre 1927 erteilte die 2krfommfung einstimmig Ent­lastung. Die Aeuwahl des Dorsihenden ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorsitzen- den Fabrikanten Aohl (DarniflaM>. Auch die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Ecker und Berger wurden toienergewählt. Äür das ver­storbene Vorstandsmitglied Leonhard (®rün- berg) wurde Aest (Stiebberg) bis 1930 hin* zugewähit

Dann erfolgte die Aeuwahl der Aus* I ch u st m i t g l i e b e r für den Vernfsprüsungs* ausschuh, den Beruf ungsausschuh und den Or* ganilaliousausschust nach den Vorschlägen der Versammlung. Der Voranschlag für 1928 wurde genehmigt. Zugeseyt wurden noch 45 000 Mark für den Bau eines eigenen Bnreauhauses Bei der Abänderung der Meisterprüfungsvrd- nung wurde verlangt, baß Prüslinae bei denen sich ergibt, baß sie mit unerlaubten Mitteln die PrüsungSbescheinlgung erhalten haben, diese Defcheinigung entzogen bekommen. Die Aeuge- Haltung der GesellenprüfungsauSschüsfe wurde einstimmig genehmigt

Hierauf sprach Direktor P a e ch über die Hessische Handwerkszentralgenof* se nschast und forderte eine noch regere Mit­arbeit aller Handwerker. Der Vorsitzende gab dann noch besannt, dast die Stadt Darmstadt der Handwerkskammer voraeschlagen habe, einen Platz zum Bau ihres Handwerkskammergebäudes kostenlos zur Q3etfügung zu stellen, wenn sich die Hessische Handwerkskammer verpflichte, das Haus bis zum 3abre 1930 zu erstellen Aach lebhafter Debatte wurde dieser Vorschlag gutge* beißen und beschlossen, das eigene Haus zu bauen.

Die Vollversammlung stimmte weiter zu, einen Garantiefonds für die Landesgewerbe- ausstellung im 3ahre 1930 zur Verfügung zu steilen, über helfen Summe die nächste Plenar­sitzung, die wahrscheinlich noch in diesem Herbst in Worms ftattfinbet. endgültig zu beschließen hat. Mit der Erledigung einiger kleinerer Ange­legenheiten sand die Vollversammlung ihren Ab­schluß.

Sprechstunden brr Redaktion

12 bi» 1 Uhr mittag», 5 hl» 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen

Anzelgenausträge sind lediglich an bk Geschäftsstelle zu richten.

Wirtschaft.

Vsn der Internationalen 7^ohffahlgemeinfchaft.

Aach den bisher rnrliegenb^n Meldungen, so­weit sie aas lranzsfilcher nnd belgischer Quelle stammen, ist damit zu rechnen, daß auf der am 26. 3uni in Düsseldorf stattfindenden Taprng der nternationalen Aohstahlgemein- schaff die Quotenfragc im Vordergrund der Verhandlungen steht. Dir französischen und belgischen Stahlwerke ^eabsichfigen mit einem ge­meinsamen ArhvhungSantraq von 1 bi« 2 Mill. Donnen für ihre A-mtinqente herauszukommen. Deutschland hat selbstverständlich in erster Linie an einer Erhöhung feiner eigenen Quote dos größte 3nterefk. und die deutsche Industrie stehl auf dem etanbpuntt. daß ihre Quote für ben Fall weim überhaupt eine ünotenänberung vor- genommen tret hm foV.. bet Erhöhungen in erster Linie berncksichtigt werden muß. Die Lage der deutschen Eisen- und Stahlindustrie innerhalb der 3ntemotiena!en Rohstahlgerneinschaft ist nach wie vor eine nicht sehr günstige, da Deutschland in der Zeit des Bestehens der 3ntcrnatitmalen Avh* ftahlgemeinf chatt sein Aontingent um nicht we­niger als 8 Millionen Tonnen Avhstahl schätzungsweise überschritten hat. 3ntolqehcf1en hatte es entsprechend den Bestimmungen der Önternationalen Kohstahlgememlchast bisher di* Hauptlasten mi tragen und die höchsten sogenann­ten Strasgelder an die Ausgleichskasse der Ge­meinschaft abtzulühren. Sollte tatsächlich eins Er­höhung der französischen Quote beschlossen werden, so müßte zumindest wenn das derzeitige Ver­hältnis der Aohftahlpartner innerhalb der Ge­meinschaft zueinander bestehen bleiben feil, eine Erhöhung der deutschen Quote in gleichem Um* fange einireten. Es ist fernerhin bekannt, baß Frankreich, indem es bisher unter der ihm zu- aestandeneii Produktionsmenge geblieben ist. den Hauptanteil an den Ausgleichszahlungen gehabt hat Sine andere bedeutende Frage, die gerade die Interessen der deutschen Eisen- und Stahlindustrie wesentlich berührt, ist das Problem der Bildung internationaler Verkaufsverbände, dessen Lötung allerdings in erster Linie von der strafferen Organisation innerhalb der französischen Sikenindustrie abhängig ist. Wenn natürlich auf der kommenden Tagung der 3.7t die Quotenfrage in den Vordergrund rückt, so besteht die Ge­fahr, daß die Frage der Bildung internationaler Verkaufsverbände demgegenüber in daS Hinter­treffen gerät. Die von anderer Seite gebrachte Meldung über Beschlüsse betreffend Quoiennber- tragangen wird unS von zuständiger Seite für unrichtig erklärt

' Die Ernlefinanzierung. Wie all» jährlich, beginnen in diesen Tagen die Be­sprechungen im AeichskmährungSministerium mit den Vertretern der maßgeblichen landwirttchast* llchen Kreditinstitute, der Aeichsb-ank und der landwirtschaftlichen Organisationen über die Frage der bevorstehenden Erntesinanzicrung. Selbstverständlich handelt es sich dabei vor­läufig nur um einleitende Besprechungen, in denen einerseits die seilens der Landwirtschaft für die Erntefinanzierung voraussichtlich zu be­anspruchenden Kredite und andererseits die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zur Er­örterung stehen. Wie wir hören, hofft man ohne Inanspruchnahme besonderer Hilfsmaß­nahmen unter Benutzung des Kreditmarktes auS* zukommen.

Erhöhung derPreisedes Aachener Steinkohlensyndikats. 3m Anschluß an die Preisregelung an der Auhr erhöhten der Aeichskobsenverband und der Große Ausschuß des Aeichsfovkenraies die Aoblcnpreije des Aachener SteinkvhlenstzndikatS mit Wirkung vom 11. 3unl an in einem Ausmaß, die einer Erlössteigerung von 1,10 Mark je Tonne des Gefamtabtehes ent­spricht Dieter Preiserhöhungsbefchluß gewährt dem mit der Auhr In engem wirtschaftlichen Zu­sammenhang siebenten Aachener Steinkohlenfhndi* fat. in besten Bezirk die Löhne einen Monat später al» an der Auhr erhöht worden sind, eine ähn­liche Vergünstigung, wie sie Westfalen bereits mit Wirkung vom l.Mai zugeftanden worden ist.

Maschine n s a brik M oenu s A.-G., Frankfurt a. M. Die G.-V genehmigte den bekannten Abschluß mit 4 Proz (i. V. 0) Divi- benbe Das lausende Geschäftsjahr habe der Ge­sellschaft bis jetzt Auftragseingänge und Umsätze in ungefähr derselben Höhe wie zur entsprechen­den Zeit des Vorjahres gebracht, itohdem In den

von der Gesellschaft belieferten Industrien (Schuh- Fabrikation nnd Leberindustrie) empfindliche Be- triedseinkchränkungen vorgenonnnen tret hm mußten.

5-Millianen-Dollar* Anleihe her ®e8f nrer Die b-Millionen-Do'.lar-Anteihe bet Grfellfchast für eiet tusche UniernchlMunoen wird, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, heute. Donnerstag, durch Harris. ftnrbes A So zum Kurse von 100 Prozent zur Zeichnung aufgelegt Der Zinssatz beträgt 6 Prozent. Die Anlagen der VtfelNchaft besitzen gegenroartig einen Wett von über 33 Millionen Dollar, d. h dieser Ist mehr alS sechsmal höher al» die flamten fundierten Schulden der GeseUfchaf t einschließlich der jetzigen Anleihe

^rnntfnrtcr Börse

Frankfurt a. 'M., 14. Juni Tendenz: nach» lebend. 3m heiulgen Äarmittagsoerketzr war die Tendenz am Franktutter (Fffeftenmarft tm An­schluß an die feftc gestrige flbenbbörje weiter etwa» erholt, doch wurde die Tendenz ent. gegen aller Erwartungen ;u Beginn bes offiziellen Berkehr» unsicher, bo neue Sfauforber« vom Auslands und der Banken kundschaft säst völlig ausblieben und auch die Sptfulation an gen des beoorstedenden Zahltage? zu Abgaben schritt. Die fester,- Haltung der gdtrlgen Aeuyorker Börse blieb ganz unbeachtet Der tongfame Fortschritt in der Negierung-vildung mahnte verschiedentlich zur Vorsicht. Gegenüber gestern flbcnb muren die Kursrückgänge jedoch meistens sehr klein, da die beoorzuaien Vene weuer verlangt blieben und somit der Börse eine krästtge cfüge gaben. <ks mar eine gewiße Viderstondssähigkeit der Tendenz nicht zu oerlennen. Am ifarbeitmarlt waren 3. G. jZarben, mit mmu» 2,25 o. H. stärker ange­boten, Scheideanstalt verloren 1 o H Am Elektra markt waren Siemens mit plus 2 a. j)., Elektrische Lieferung mit plus 1 o H und Gesturei mit plus 0,50 o » lebhafter gel-andelt AEG waren mit minus 2 o. H. und Licht ft 51 re ft mit 1,25 o. H vernachlässigt Schucken blieben gut behauptet. Bon JNontanroenen halten Aheinische Braunfohlen und Aheinstahl mit minus 3 v. S). kaum Geschäft. Bu derus und Mansfelder blieben dagegen knapp be hauptet. Vermehrte» Interesse wandte sich den Hali- werten zu. Nachdem einige >\aliniertc schon gestern abend stark anzogen, letzten Aschersleben ihre Kurs­steigerung heute mit plus 2,5 n H. und Westeregeln mit plus 2 v. H. foit Am Bankenmarkt blieben Discontgesellschaft gut behauptet. Metallbank waren mit 0,50 v. j). gefragt, während Deiüsche Bank 1,5 unö Äetchsbank 1 o. ch. nachgaben. Lebhaftere» Ge Idjafi hatten wieder die Autowerke. Adierwerke ge­wonnen 2,5 d. H, Daimler im Einklang damit 2 v ch Schiffahrtswerte gedrückt und bi» 1,75 o. ch. schwacher. Am Rentenmarkt war ha» Geichöst ge­ring. Deutsche Anleihen waren uherreiegeno ange- boten und etwas schwacher. Ausländer unverändert. 3m weiteren Verlaufe blieben die Kurse allge­mein behauptet. Da» Geschäft schrumpfte auf ein Minimum zusammen. Bur in 21dferuierten konnte sich das Geschäft weiter lebhafter gestalten, bei einem erneuten Kursgewinn von 1,5 v. ch Der Satz für Tagesgeld wurde auf 6 o. ch erhöht Am Devisenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dollar 4,1850, gegen Pfund 20,428, London gegen Kabel 4,8813, Paris 124,20, Madrid 29,3750, Mailand 92,85, Holland 12,0990.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Juni. Nach der sehr festen Frank, furter Abendborsc machte sich im heutigen Bormit- tagsoerkehr eine recht freundliche Haltung bemerkbar, da auch 'Jkuijorl und einige andere Aus» lanbbärfen eine feste Tendenz bei größeren Umsätzen hatten An der Borbörse und zu Beginn des offi­ziellen Berkehrs blieb es nicht so fest, wie man er« wartet hatte, da die Spekulation zu geringen Reali« Nationen schritt, doch konnte sich das Kursniveau tm allgemeinen behaupten. Eine größere Anzahl von favorisierten Werten lug sogar bis zu 6 v ch. und mehr hoher. Im Vordergrund standen heute wieder Kaliwerke, vor allem Salzdetfurth mit Besserungen bis zu 8,75 v ch Mait will wissen, daß der Kaliamvtz eine starke Zunahme erfahren hat Dessauer (tzo- waren auf angebliche Auslandorders lebhafter und fest. (Eine größere Bewegung hatten Stoyr zu ver­zeichnen, die auf die Hoffnungen baldiger ^ßhinge-f aus den Freigabesätzen über 8 v H anzogen Auch Kunstseidcwerte konnten bis zu 10 v. H. gewinnen. Chadeaktien im Zusammenhang mit dem festen Brüssel gefragt und 7 Mark fester ft erben lagen im Gegensatz zu gestern abend zu den ersten Notie­rungen vernachlässtat. Bon smontanwertcn waren Nheinlsche Braunkohlen, Essener Steinkohlen und Stolberger Aink lebhafter und bis zu 4 v. ch. höher.

Der Geldmarkt war bei unveränderten Sägen weiter leicht Deutsche Anleihen hatten nur wenig Geschäft. Ausländer wenig vciandert. '.Humanen auf die Ver­handlungen fest Psandbriestuarkt weiter geschastslo» und unoerönbirt 3m Berlar.'e schritt die Spekula- tion mit Ausnahme der ftaoorlten zu Nealisationen, die das Aur 'nireaa um 1^ vereinzelt 2 v ch ab- schwächten Autowerte, St chr, Pegauer Gas und Kaliwerke blieben roe ter lebhafter.

Arantturtcr Schlachtvichmarkt.

ft r a n l f u r f a. M . 14 3uni Auftrieb: 07 Binder, 1033 Kälber 110 Schafe. 5S2 Schwein.-, ys wurden notert Kälber Beste Mast- Cavgfält*et 77 dis 92 Mk; mittlere Mast- imü Saugkälber 72 bis 76 ger.n,ze Kälber 00 bis 71. Schweine Vvlstleifcht-e Schwe'ne von ekwr 240 dis 300 Pfund Lebendgewicht 64 bis 66; von etwa 220 bis 240 Pfund w bis 69 etwa 160 bis 200 P'nnd 64 dis 68 IleHcblrv Schweine von etwa 120 b;3 160 Pttind 80 bi-1 65 Mk Marktverlan'; Kälber rußig, zum Schluß abflanend. nusperkautt Schwe'ne und Schate tußtg

efrnnf:ur:;r ftZclrciv.bsrse.

ft t a n U u r i a 30., 14. 3uni. Aach der gestern etwas gebelferten Haltung, verkehrte der heutige ftranhurtcr Produktenmartt wieder in ausgefprochen »lauer Haltung Die Xenbeiu neigte eher zur Schwäate Weizen verlor 0.23 TRort ei'enjs Weizenmehl im flütllang damit und Weizenlleie lag gleichlalls schwächer. Roggen konnte sich l'ehaupteu, nur RoggenNete lag eben­falls 0,25 Mark schwächer wurven notiert: Denzen 26,50 26,75 Mk, Roggen 28^0; Hafer, inländischer 27,7S 29^0: Mais igelbi Ifir ftutterzwccke 25, Mais (gelb) für andere dined«? 25; Weizeiunebl. süddeutsches Spezial 0 37,25 bis 38. Roggenmehl 39,50 40. Weizenkleie 14,25. Roggenkleie 16,50 16.75 Mk Tendenz flau.

berliner VronnHcnbärk.

Berlin, 13.3uni. Aom Auslande lagen heute wiederum ichwachere 'Meldungen vor, die Offerten lauteten sowohl für Weizen al» mich für Roggen ent­gegenkommender, namentlich ist weiter dringlichere», Angebot zweithändiger Partien im Markte ®efd)a|l konnte sich in Auslandgetreide nicht entwickeln, und auch Inlandgetreide behielt geringen Umlatz, da die Mühlen infolge des schleppenden Mehlaozuges mit neuen Käufen stark zurückhalten Da» Angebot von mitteldeutschem Weizen übersteigt nach wie vor die Serinqc Nachfrage, auch um etwa 2 Mark ermäßigte rorberungen konnten da» Geschäft nicht beleben. Da» logaenanqebot ist keineswegs reichlich, hier hatte feboen wiederum die Konktirrenz des Auslnndmate- rials einen Preisrückgang von I bi» 2 Mark zur ftoige Am Lieferungsmorkke stellten sich die '.Ko­tierungen für Weisen und Ist vagen niedriger, ocr- hnitnismästig aut gehalten sind Pit Herbst sichten für sstoggen anaeflrht» de» bestehenden Deport» von nahezu 20 Mark. Weizen- und '.stoggenmehte find in hen Offerten um etwa 25 Pf ermäßigt, die (8c- ichästetattgkeit blieb eng begrenzt Für Hafer unö Gerste hat sich die Marktlage nicht verändert (£s wurden notiert (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-

hl Gewicht, östliche Stationen über Notiz) 257 bis 259 Mark, Juli 274 bi» 273,50, September 267,50 bis 267, Oktober 267 (matter); Roggen, märkischer (69 kg/hl-<Bcroid)t, östliche Stationen über Notiz), 273 bi» 275, Juli 270 bis 270,50 bl» 270, September 231 bis 251,50, Oktober 251,50 bis 251,75 (rußig); Sommergerste 245 bis 275 (ruhig); Hafer, märkischer, 260 bi» 265, Juli 266,50 (stetig); zollbegünstigter Futtermais 241 bis 244 (riihig); (100 kg): Weiten mehl 82 bl» 36 (behauptet); Roggenmehl 36 bis 38,75 (behauptet); Weizenkleie 16,75 bis 17 (still); Weizen-

16,75 bi " 17,2'-. Roggenkleie 18/10 (still); Diktoriaerbsen 50 bi» 62.

Letzte Nachrichten.

(schweres Flugzeugunglück.

ftrankfurt a. M., 14. 3uni. (ZU. Eigener Drahtverichl) Heute um 10.15 Uhr stieg rin Innkersflvgzeug auf dem hiesigen Jlug- platz nach der Schwei; auf. Da» Jlug;eug wurde aber bei Nieder rad durch einen Wir­belsturm jur Tloflanbung gezwungen, hierbei wurde der Apparttt stark beschädigt und ein Pilot und vier In fassen schwer verletz 1. Außerdem erlitten bei der Landung vier Personen, die zusällig diese Strecke passierten, schwere Verletzungen. 3m gan­ten mußten neun Personen schwer verletzt dem Krankenhaus tugeffitftf werden.

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

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Die dinier den Papieren angesührten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dlbibenbc an. Aeichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSluß 8 Prozent.

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