Quellen namentlich auch unter Anführung vieler Driefstellen, bringen uns den Menschen Schubert nahe. Mit den vielen sorgfältig ausgewählten und gut reproduzierten Abbildungen ist das Buch ein rechtes Geschrnk zum Schubertjubiläum. 35 HeimaikAndeun-Geographie.
— Sn der Bücherreihe „Deutsche Stadt- Deutsches Land" (Deutsche Verlags-A.G., Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 139) ist soeben der 15. Band „Franken — Seine Entwicklung und seine Zukunft" erschienen. Das Sammelwerk enthält ein Geleitwort des ehemaligen Ministerpräsidenten und jetzigen Reichsgesandtcn in Wien, Grafen Hugo von Lerchenfeld, und weist in jedem der folgenden interessanten Aufsätze auf die kulturellen und wirtschaftlichen Eigenheiten Frankens hin. ließet die Beziehungen zwischen „Franken und Bayern" schreibt Anton Chroust, über die „Fränkischen Kulturstätten" Professor Hanftmann-Dünau, über die „Hochschulen in Franken" Sebastian Merkle, über das „Germanische Museum" Direktor Dr. Zimmermann, über die „Kirchen in Franken" Felix Mader, über „Franken-Land und Volkstum" Dr. Leo Weismantel. Heber die Themen „Burgen und Schlösser in Franken", sowie „Forstwirtschaft und Sagd in Franken" schreiben die. hervorragenden Fachleute: Prof. Bodo Ebhardt und Ministerialdirektor a. D. Dr. L. Wappes. Die Kultur- und Wirtschafts- zcntren Nürnberg, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Koburg. Eichstätt, Erlangen, Fürth. Hof a. d. Saale, Rothenburg o. d. T., Schweinfurt und Würzburg werden von berufenen Kennern geschildert. Sn dem überaus zahlreich illustrierten Werk werden auch die wirtschaftlichen Faktoren Frankens entsprechend berücksichtigt, insbesondere die „Fränkische Landwirtschaft" von Direktor H. Weißlein, die „Fränkische Sndustrie von Geh. Regierungsrat Dr. Alfred Kuhlo, der „Weinbau Frankens" von Weingutsdirektor Mattern, sowie „Die Heilbäder Nordbaherns" von Direktor von Heilingbrunner. Sn einem separaten Artikel „Verträumte Winkel im Lande" von Dr. Sosef Friedrich Abert finden noch eine Reihe kleinerer, ober besonders schöner Städte ihre Würdigung. Auch dieses Buch liefert wieder einen wertvollen Beweis dafür, mit welcher Sorgfalt die Bücherreihe und der Verlag bemüht sind, führende Persönlichkeiten der einzelnen deutschen Länder zur Schilderung der für die Entwicklung der Reichseinheit mitbestimmenden Landeseigenarten zusammenzusühren. Heber 160 Bilder, zum Teil ganzseitige, und zwei Kunstbeilagen verstärken den Eindruck der ausgezeichnet geschriebenen und gehaltvollen Aufsätze. 78
— Hans ßeitmeier: D i e österreichischen Alpen. (Mit 102 Abbildungen im Text und 38 Tafeln auf Kunstdruckpapier im Verlag von Franz Deuticke in Wien. Preis 24 Mk.) Das vorliegende Werk nennt sich eine „zusammenfassende Darstellung", ohne damit jedoch den Anspruch zu erheben, erschöpfend zu sein. Es ist entstanden aus einer Reihe von Vorträgen der Volkstümlichen llniversitätskurse in der Wiener Universität. Ein Stab hervorragend sachverständiger Mitarbeiter hat sich zusammengesunden, um namentlich die naturwissenschaftliche, geologischgeographische und historische Seite der Alpen und der Alpenländer zu behandeln. Prähistorie, Mineral- und Gesteinskunde, Klima, Tier- und Pflanzenwelt nicht minder, als die geschichtliche Entwicklung, Devölkerungs- und Siedlungspolitik, Kultur und Kunst in allen ihren Zweigen werden in einzelnen Abschnitten in durchweg klarer und auch dem Laien leichtverständlicher Form behandelt. Die außerordentlich zahlreichen und gut wiedergegebenen Abbildungen tragen in hohem Maße zum Verständnis bei. Das schöne Buch wird für jeden Freund der Alpen eine Quelle der Belehrung fein. 46
Kirche und Schule.
6. Schotten, 13. März. Unter der Leitung von Dekan V o l p - Laubach fand gestern hier die zweite diesjährige Konferenz derGeist- lichen des Evangelischen Dekanats Schotten statt. Rach Bekanntgabe und Besprechung der kirchenbehördlichen neuesten Verfügungen wurde beschlossen, im laufenden Sahre vier kirchliche Feste zu veranstalten, und zwar Missionsfeste in Laubach und Wingershausen, Gustav-Adolf-Feste in Burk- Hards und Einartshausen. Pfarrer C r u l l - Alfa hielt sodann ein Referat über „Kirchliche Ordnungen, Sitten und Gebräuche". Die nächste Konferenz soll zwischen Ostern und Pfingsten gehalten werden.
Wirtschaft.
Oie Reichsbank im Zahre 1927.
Der Rohgewinn der Reichsbank im Jahre 1 9 2 7 beziffert sich auf 149 Millionen Mk., gegenüber 112,9 Mill. Mk. im Vorjahre. Das Anwachsen des Gewinpes erklärt sich in der Hauptsache aus der gesteigerten Kreditbeanspruchung bei der Reichsbank, die sich besonders Im Wechselankaufgeschäft, aber auch im Lombardgeschäft auswirkte. Eine erhöhte Geschäftstätigkeit drückt sich auch in der Zunahme der erhobenen Gebühren aus. Im einzelnen trugen zum Rohgewinn die Erträgnisse aus dem Wechsel- und Lombardgeschäst mit 134 Mill. Mark (100,7) und die Gebühren mit 4,2 Mill. Mk. (3) bei. Die Ausgaben beliefen sich auf 123 Mill. Mk. (90,1), und zwar entfallen auf die Berwaltungskosten 75,1 Mill. Mk. (83,3) und auf Rückstellungen für den Delcrederefonds, für Notenneudruck und. für Neubauten insgesamt 47,9 Mill. Mk. (6,8). Es ergibt sich demnach ein Reingewinn von 26 Millionen Mark (22,8). 5,2 Mill. Mk. (4,6) fließen in den gesetzlichen Reservefonds: dem Reich fallen 5,5 Mill. Mk. (4,2) zu, die zur Tilgung umlaufender Rentenbankscheine zu dienen haben. Die Anteilseigner erhalten eine Dividende von 12 Prozent (10 Pzt.) mit 15,3 Mill. Mk. Der Rest von 0,6 Mill. Mk. (1,7) wird dem Spezialreservefonds für künftige Dividendenzahlungen zugeführt.
Die Gesamtumsätze haben im Jahre 1927 729 930 Mill. Mk. (626 924) betragen. Der u n b e = lastete Goldbestand der Reichsbank betrug 'am 31. Dezember 1927 1 864 643 108 Mk., gegen 1831 383 722 Mk. am 31. Dezember 1926. Die zur Golddeckung des Notenumlaufs herangezogenen Devisenbestände bezifferten sich am 31. Dezember 1927 auf 281 986 000 Mk., gegen 519 168 000 Mark am 31. Dezember 1926. Der Bestand der Reichsbank an Rentenbankscheinen belief sich am Jahresschluß auf 23,6 Mill. Mk. (7,4), der Umlauf auf 716,2 Mill. Mk. (1164), ohne die Bestände der Reichsbank. Die W e ch s e l a n l a g e belief sich am Jahresschluß auf 3 128 656 000 Mark (1828 587 000), an Golddiskontbankwech- seln waren 17,9 Mill. Mk. vorhanden, an Wechseln und Schecks auf das Ausland 155,2 Mill. Mk. (424,6). Die Gesamtsumme aller angekauften Wechsel und Schecks stellte sich im Berichtsjahre - auf 22 631 796 263 Mk. (15 909 132 282). An Reichsbanknoten waren am 31. Dezember 1927 4 564 047 000 Mk. gegen 3 735 526 000 Mk. am 31. Dezember 1926 im Umlauf. Die höchste Umlaussziffer war die am Jahresschluß.
Die Zahl der Beamten, Angestellten und Arbeiter hat sich von 10 236 am Ende des Jahres 1926 auf 9938 am Schluß des Berichtsjahres vermindert.
In dem allgemeinen Teil des Verwaltungsberichtes wird u. a. ausgeführt: Die allmähliche Besserung der d e u t s ch e n W i r t s cha f t s- läge im Jahre 1927 trug im wesentlichen den Charakter einer Jnlandskonjunktur und vollzog sich in allen ihren Phasen unter weitgehender Verwendung ausländischen Leihkapitals. Leider wird die erreichte Besserung nicht gesichert sein, solange die außenpolitischen Hemmungen jene Empfindlichkeit des deutschen Wirtschaftskörpers bedingen, der wir noch überall begegnen. Deutschland braucht, um leben zu können, nicht nur die Befreiung von außenpolitischen Fesseln, sondern mit Rücksicht auf seine Reparationsoerpflichtungen zugleich eine Entgegennahme seiner Erzeugnisse und Leistungen durch das Ausland in einem entsprechend böheren Maße, als es seinerseits Erzeugnisse des Auslandes aufnimmt.
Die Konjunkturbesserung war eine der Ursachen für den Ende Februar 1927 eingetretenen Umschwung amGeldmarkt. Bei der Herabsetzung des Diskonts auf 5 v. H. am 11. Januar 1927 betonte die Reichsbank, daß erst die praktische Entwicklung lehren könne, ob der neue <5afo bereits als ein für längere Zeit gesicherter angesehen werden könne. Bon da an zeigte sich jedoch eine Steigerung der Zinssätze des offenen Marktes, und die für Börsengeld gezahlten Sätze erreichten eine solche Höhe, daß, bei gleichzeitig wesenllich niedrigeren Sätzen am Wechselmarkt, ausländische Gelder in großem Umfang kurzfristig in das deutsche Bank- und Börsengeschäft Hineinflossen. Diese Entwicklung zeigt, daß die Höhe des Reichsbanksatzes, der ja nur einen Teil, nämlich die wechselmäßigen Geschäfte des Geldmarktes, trifft, nicht immer zur wirksamen Beeinflussung des Zu- oder Abfließens von Auslandgeldern ausreicht. Die Reichsbant nahm deshalb wiederholt Veranlassung, auf die Notwendigkeit einer ausreichenden Liquidität des privaten Bankgeschäftes hinzuweisen.
Der größte Teil der Wechseleinreichungen entfiel im Jahre 1927 auf die Banken und sonstigen Geldinstitute, während die direkten Einreichungen der übrigen Diskontanten (Industrie, Handwerk, Han
del, Landwirtschaft usw.) trotz gleichfalls steigender Tendenz demgegenüber an Bedeutung zurücktraten. Die durchschnittlichen Laufzeiten der diskontierten Wechsel vom Einreichungstage ab erhöhten sich gegenüber dem Vorjahre.
Das Wechseldiskontgeschäft derGold- d i s k o n t b a n k wurde im ganzen weiter verkleinert entsprechend der Tendenz, es allmählich seinem natürlichen Ende entgegenzuführen. Es wird damit zu rechnen sein, daß die Mitwirkung der Golddis- kontbank bei der Verwaltung der öffentlichen Gelder in absehbarer Zeit aufhören wird, nachdem die Bemühungen der Reichsbank, diese Gelder für Rechnung der Beteiligten zu verwalten, bei den meisten in Frage kommenden Stellen Anerkennung gefunden haben.
Die Höhe der öffentlichen Fonds ist im Berichtsjahre stark zurückgegangen und damit auch ihre Bedeutung für den Geldmarkt und die Diskontpolitik der Reichsbank. Dennoch bleibt eine einheitliche. den Interessen der Allgemeinheit dienende Bewirtschaftung aller dieser Mittel unerläßlich. Nur ein zentraler Geldmarkt ist in der Lage, seine verfügbaren Mittel nach allen Teilen des Reiches zu disponieren. Aust diese Weise werden alle entbehrlichen Beträge innerhalb der gesamten deutschen Wirtschaft weitgehend erfaßt, die gesamte öffentliche Geldhandhabung wird rationeller gestaltet und übermäßige Reservebildung und Zersplitterung verhindert.
Soweit mit Hilfe von Ausländsanleihen eine befriedigende Produktionssteigerung zu erzielen ist, sind Bedenken nicht zu erheben. Diese Voraussetzung kann bei der privaten W i risch a f t in der Regel angenommen werden, weil bei ihr der Zwang zu genauer Rentabilitätsberechnung vorliegt. Natürlich bestehen auch bei den privaten Auslandanleihen mannigfache Bedenken, wenn sie im Uebermaß ausgenommen werden. Bei der öffentlichen Hand liegen infolge des Monopolcharakters ihrer meisten Betriebe und infolge des Hineinfpie- lens politischer Faktoren die gleichen Voraussetzungen nicht immer vor. Sparsamste Finanz- gebahrung im allgemeinen und größte Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Unternehmungen im besonderen müssen deshalb immer wieder gefordert werden, um so mehr, nachdem der Reparationsagent in seinem letzten Bericht die Frage einer zahlenmäßigen Begrenzung der deutschen Reparationsverpflichtungen angeschnitten hat. Die enge Verbindung, die die Lösung dieses Problems zur Währungsfrage hat, stellt die Reichsbank vor neue und verantwortungsvolle Aufgaben.
•
* Von der Frankfurter Börse. Am Samstag vor Ostern, 7. April, bleiben die Dorsenräume für jeden Verkehr geschlossen.
* Von der Internationalen Rohstahlgemeinschaft. Die Rohstahlgemeinschaft hat den deutschen Vorstellungen wegen der Einschränkung der Exportmärkte nachgegeben und gestattet den deutschen Verbänden, für das zweite Vierteljahr insgesamt 150 000 Tonnen mehr aus- zusühren, als dies auf Grund der bisherigen Vereinbarung möglich war.
' MitteldeutscheCreditb an k, Frankfurt a. M. Sn der gestrigen Generalversammlung der Mitteldeutschen Creditbank wurden sämtliche Anträge der Verwaltung genehmigt und die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent beschlossen. Die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates wurden wiedergewählt. Ein Vertreter des Deutschen Dankbeamtenvereins forderte angesichts des günstigen Geschäftsergebnisses von der Verwaltung die Aufgabe ihrer ablehnenden Stellungnahme gegen eine Erhöhung der Deamtengehälter. Ferner verlangte er eine Zergliederung des hohen Ankosten-- kontos und dabei namentlich die Bekanntgabe der Tantiemen des Vorstandes und der Direktoren, was die Verwaltung ablehnte und darauf hinwies, daß der Gewinn des Snstituts relativ hinter dem anderer Banken zurückbleibe. Auf Anfrage wurde erklärt, daß im neuen Sahre im Kontokorventgeschäst mit einem höheren Erträgnis gerechnet werde, während im EffÄtengeschäft erhebliche Ausfälle gegen das Vorjahr zu verzeichnen seien.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 14. März. Tendenz freundlich- — Sm Anschluß an die feste Tlbendbörfe blieb die Stimmung zur Beginn der heutigem Börse freundlich. Eine Stühe bot vor allem die weiterhin lebhafte Rachfrage nach verschiedenen Spezialwerten. Sm allgemeinen blieb das Geschäft außerordentlich still, und der andauernde Ordersmangel machte sich stärker fühlbar, ferner drückte die A n g e w i ß h e i t über die weitere Entwicklung des Geldmarktes auf die Stimmung, wenn auch heute die Entspannung Fortschritte machte. Günstig ausgenommen wurde der Reichsbankabschluß
und der Geschäftsbericht der H a p a g. Ein stärkerer Einfluß konnte jedoch nicht von ihnen ausgehen. Gegen die Abendbörse war die Kursentwickelung nicht einheitlich, da verschiedentlich kleine Abgaben vorgenommen wurden. Die Kurse blieben jedoch meist gut behauptet, während Spezialwerte weiter anzogen. Für Rheinbraun erhielt sich größeres Snteresse (plus 5,75 Prozent). Am Schiffahrtsmarkte gewonnen Hapag auf die günstigen Abschlußziffern 1,75 Prozent, Rordlloyd plus 1 Prozent. Von Elektrowerten waren Gessürel weiter gefragt und 3 Prozent höher, auch Siemens stärker beachtet. Für Waldhof zeigte sich weiter einiges Snteresfe, doch blieb der Kurs nur gut behauptet. S.°T.°Farben waren wenig verändert, auch Scheideanstalt nur behauptet. Rutgerswerke plus 2 Prozent, Deutsche Erdöl plus 1,25 Prozent. Au to aktien säst unverändert. Von Banken gaben Commerzbank 1,25 Prozent nach. Montanwerte still. Deutsche und ausländische Renten weiter fast vollkommen geschäftslos.-.Zolltürlen leicht befestigt, Bagdad dagegen etwas schwächer. Sm weiteren Verlaufe hielt die Rachfrag-r nach Spezialwerten an. Siemens plus 1 Prozent, Ges- fürel 1,25 Prozent. S.-G.-F arben wurden lebhafter gehandelt und 1,25 im Kurse erhöht. Bezugsrechte 9,05 Prozent. Waldhof lagen dagegen auf Realisationen eher angeboten und minus 2 Prozent. Sm übrigen blieb das Geschäft still. Am Geldmarkt stellte sich Lagesgeld auf 6 Prozent. Sm Devis en verkehr behauptete die Reichsmark ihren hohen Stand. Reichsmark gegen Kabel 4,1828. gegen London 20,414. Paris gegen London 124,025, Mailand 92,37, Madrid 29,11. London gegen Kabel 4,8790.
Berlinc Börse.
Berlin, 14.März. Die ergebnislosen Verhandlungen im Ruhrbergbau wurden als Grund angegeben für eine zu Beginn der Börse eingetretene Erschlaffung. Vormittags waren Glanzstoff mit 715 Prozent gehandelt worden, an der Vorbörse stellte sich aber der Kurs um 700 Prozent. Sn Wirklichkeit hatte wohl die Börse von gestern Material übrig und neue Käufe traten nicht in Erscheinung. Die Kurse^ntwicklung war recht uneinheitlich, nur Spezialwerte lagen weiterhin verhältnismäßig fest. Bemberg plus 25 Prozent, Glanzstoff plus 15 Prozent, Waldhof plus 6 Prozent und Rheinbraun 7,13 Prozent. Von Reben - werten waren Bergmann, Deutsche Maschinen, Rorddeutsche Wolle und Svenska um 2 bis 4 Prozent befestigt. Auch einige Elektro- papiere blieben gefragt. Heimische Anleihen wenig verändert, Ausländer ruhig. Mazedonier plus 0,5 Prozent. P fandbriefe still. Liquidationspfandbriefe und Anteile anscheinend wieder eher angeboten. Lebhafteres Geschäft entwickelte sich in Farbenbonds, die mit 134 Prozent gehandelt wurden. Bezüge 8,9 bis 9 Prozent. Der Geldmarkt blieb unverändert. Lagesgeld dagegen etwas leichter. Tagesgeld 6 bis 8 Prozent, Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent, Warenwechsel 6,9 bis 7 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde die Tendenz allgemein fester und lebhafter. Bevorzugt wurden weiter Glanzstvfs. Bemberg, Rheinbraun und Elektrowerte: besonders in letzteren wollte man wieder gute Käufe beobachtet haben. Die Kurse zogen bis 3 Prozent an.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 14. Marz. Die Stimmung ist fest. Das Angebot in Weizen ist Verhältnis- mäßig klein bei steigenden Preisen. Roggen wird nur wenig offeriert, die Preise ziehen ebenfalls weiter an. Braugerste in guten Qualitäten, die bis zu 32 QKarf bezahlt wird, ist nur wenig vorhanden. Hafer ist lebhaft gefragt und steigt im Preise. Das Mehlgeschäft ist immer noch schleppend bei erhöhten Preisen. Weizen- und Roggenkleie zieht im Preise gleichfalls an. Auch Futter- und Rachmehle sind besser gefragt. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 26,50 bis 26,75, Roggen 26,25 bis 26,50, Sommergerste für Brau- zwecke 29 bis 31,50, Haser, inländ. 26 bis 26,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 23.50, Mais (gelb) für andere Zwecke 24,50, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38 bis 38,25, Roggenmehl 36 bis 37,75, Weizenkleie 14,50 bis 14,60, Roggenkleie 15,50 bis 16. — Tendenz fest.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Mittwoch, den 14. März.
Iohanneskirche. 6 Uhr: Passionsandacht, Pfarrer Ausfeld.
Freitag, den 16. März.
Kapelle des Allen Friedhofs. 6 Uhr: Passionsandacht, Pfarrer Lenz.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
Frankfurt a.M
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Schlich. Äurs
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Schluß- Kurs
Anfang
Kurs
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1-Uhr- Kurs
Schlichs Anfang
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Datum
13. 3.
14.3.
13.3.
14. 3.
Datum:
13 3.
14. 3.
13.3.
j 14.3.
*1« Dt Reichsanleihe v. 1927 Dt. Hnl Ablös Schuld mit SluSlos -Rechten . . .
Desjll. ohne Auslos.-Rechten
87,5
51,8
11,8
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52
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—
52
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«-ES..........7
Bergmann ...... .8
Elektr. Lieferungen . . . lo
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i’/.’/o Rheinische Ovv -Bank Liou -Goidps . . .
8 E G obg BorkrtegS-Ob-
—
-
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Hamb- Elektr. Werte . . . lo
Rhein. Elektr.......8
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271
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185,5
166.25
(igahonen, rucfjablbar isn
—
—
-
-
Schlicken . ...... .7
Siemens & HalSke .... 16
-
167.5
47» Schweiz. Bundesb.-Anl.
—
_
262.5
263
259.26
263
♦’le Oesteretchtsche Goldrte
—
33,5
_
Tranoradio..... 8
—
_
127
127,75
4,20°/. Deficrr ich. Silberne *blo Oesterreich, einbeitl. Rte <°/o Ungarische Goldrte . . 4°/o Ungarische StaaiSr. v. 1910 dcsgl. von 1913
<% Ungarische Kronenrte . . 4°/0 Türk. Zollanleihe v 1911 <°/e Türk Bagdadbahn-Anl.
Serie 1.
4°/o deSgl. Serie II.
4e/o Rumänen convert. Rte.
4Vt°/o Rumänen Goldanl.
3,5
—
3,8
_
Labmever & So.........
153,5
—
152
24,9
24.7
—
25
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12,7
12,5
123
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ManS'eldcr.........7
113
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16.47a
16,536
polländische Roten......
167,83
168.51
Italienische Roten......
22.155
22.235
Norwegische Noten......
111,03
111,47
Deutsch-Ocsterr-, 5100 Kronen
58,81
59,05
Rumänische Noten......
2,585
2,605
Schwedische Noten......
111,88
112,32
Schweizer Noten.......
80,29
80,61
Spanische Noten.......
70,20
70,48
Tschechoslowakische Noten . .
12,362
12,422
Ungarische Noten . . -
72.85
73,15
Telegraphische Auszahlung.
13. März
14. März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Selb
ibner
(Selb i Brief
ämft» Ron-
168,09
168,43
168,15
168,49
Buen.-Aires
1,788
1,792
1.788
1,792
Brss^Antw
58,25
58,37
58,24
58,36
Christi ania
111,30
111,52
111,29
111,51
Kovenhagen
111,93
112,15
111,93
112,15
Stockdolm .
112,14
112,36
112,14
112,36
Helstngrors.
10,522
10,542
10,523
10,542
Italien. . .
22,075
22,115
22,075
22,115
London. . .
20,389
20,429
20,392
20,432
Reovork . .
4,1790
4,1870
4,1795
4,1875
Paris....
16,44
16,.8
16,44
16,48
Schweiz . .
80,42
80,58
80,46
80,62
Spanien . .
70 23
70.37
70,08
70.22
Jovan . . .
1,963
1,967
1,963
1,967
Rio de Ian.
0.503
0.505
0.5025
0.5045
Gien in
CtfL obgeft
58,84
58.90
08,85
68,97
Prag ...
12.383
12,403
12,385
12,405
Belgrad . -
7,353
7,367
7,358
7,372
Budapest . -
73,07
73,21
73,08
73,22
Bulgarien
3,017
3.023
3,017
3,023
Lissabon
18,68
18,72
16,98
17,03
Danzig...
81,50
81,66
81,52
81,68
ftonft..nflu.
Athen. . .
6,494
5,506
6,494
5,506
Lana da
4,174
4,183
4,177
4,185
Ura uan .
4,276
4,284
4,276
4,284
titn • . .
20.913
20,953
20.915
20.955


