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feit vor. absr er förme tttn deswillen nicht ge­straft werden, well fein Kind fern von ihm bei fremden Leuten auf behördliche Anordnung er- zocen werde, eine Einwendung, die sich schlieh- lich im ersten Augenbllck hören läßt: aber der An- gejagte übersteht vollständig, daß er allein an dec Fürsorgeerziehung seines K.ndeS. das er schwer mißhandelt Hot. schuld war, und noch gar nichts getan hat. diese aufzuheben. Er konnte daher felbstverständstch mit seiner Einrede nicht gehört werden, und eine gegenttt ige Erwägung würde zu den merkwürdig len und unhaltbarsten Konsequenzen auf dem Gebiete des Fürsorge- weftns führen. Der Vater erhielt eine H a f t - strafe von 3 Wochen.

Ein Fall der eingangs ersterwähnten Art er­ledigte sich durch Rückziehung des Einspruchs gegen einen Elrafbe'ehl, der gegen einen jungen Mann ergangen war. toeil er beim Einbiegen in eine Straße nach links in scharfer Wendung, statt in einem weiten Dogen fuhr, und dadurch einen allerdings nur Materialschaden verur achen-- den Zusammenstoß mit einem Radfahrer ver­anlaßte, an dem übrigens dieser auch nicht gana schuldlos gewesen fein mag.

Kriegsopfer-Forderungen.

Die Kriegerkameradschaft »Hassia" teilt im3 mit:

Der Verband der Kriegsbeschädig­ten und Kriegerhinterbliebenen des Deutschen Reichs-Kriegerbundes Kyfshäuser" hi.ll kürzlich eine Gesam'.vor- standssihung ab, in der da) Programm des Ver­bandes über die Verbesserung der Der- sorgungsgesehgebung les rochen wurde. Diese Forderungen sind in diesen Lagen dem Reichstag und den Reichsbehörden übermittelt worden. Es wird verlangt: 1. Erhöhung der Rentensätze mit Abbau des Bedürfjgkeitsprin- zips; 2, Verbesserung der Hinterbliebenenversor- gung; 3. Rech sanspruch der Hinterbliebenen auf freie Heilbehandlung: 4. Zusatzversorgung für alternde Kriegsbeschädig e; 5. Entschädigung der abgefundenen Kriegsbeschädigten; 6. E-leichterte Gewährung der Psleqezulage. besonders für tuberkulöse Kriegsbeschädig e: 1. Verbesserung der Lage der Inhaber von Dea.u'enscheinen; 8. Wie­dergewährung der Rente bei Kapitalabfindung nach Tilgung der Abfindungssumme; 9. Verbes­serung der Bestimmungen über die Heilbehand­lung der Kriegsbeschädigten; 10. Aufhebung von Ruhens- und Anrechnungsbestimmungen.

Wirtschaft^

* Einführung deutscher Papiere an der Amsterdamer Börse. Der Amster­damer Dörsrnvorstand hat beschlossen, die 6Vs* prozentigen 2Sj Shrigen Goldobligationen 1926 der Siemens & Halske-A.-G. und der Siemens- Schuckertwcrke zu Berlin im De rage von 24 Mil­lionen Dollar und die Iprozenstgen 10jährigen Gvldobligcu tonen 1928 derselben Gesellschaften im Betrage von 5 Millionen Dollar, sowie die Starnmaklicn dar 3. P. Bemberg A.-G. Barmen im Betrage von 28 Millionen Mark zur amtlichen Dotierung zuzulassen.

Henkel-Persil in Hanau. Wie WTD.-Handrlsdi.nst er ähr , hat der Oberbürger­meister der Stadt Hanau, Dr. B l a u m . mit der Firma Henkel & Co. G. m. b. H.. Düsseldorf (PerfU) einen Anfiedlungsvertrag abgeschlossen, nach dem die für die Versorgung Süd- und Mitteldeutschlands bestimmte chemische Fabrik der Persilwerke am Mainhasen in Hanau in den nächsten Jahren errichtet werden soll. Dach vollem Ausbau soll das geplante Werk etwa 600 Arbeiter beschäftigen.

Deut sche Gold- und Silber- Scheideanstalt vorm. Rößler, Frank­furt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß in seiner gestrigen Sitzung, der auf den 6. Februar 1929 ein-uberuf enden G.-V. für das am 30. Septenrber abge'aufene Geschä tsjahr 192f/23 die De.tti ung einer Dividende von 9 Proz. (wie im Vorjahre) auf die Stammaistien vorzuschsagen. Die auf Grund des Beschlusses der G.'D. vom 30. Oktober 1928 ausgegebenen jungen Stammastien sind erst ab 1. Oktober 1D28 di: idendenberechti ^t und neh­men daher an dieser Gewinnausschüttung nicht teil.

' Brauerei Henninger-Kempff- Etern A.-G., Frankfurt a. M. Der auf den 15. Januar 1929 einzubecusenden General­versammlung wird für das am 31. August ab- gelausene Geschäftsjahr 1927/28 die Verteilung von wieder 10 Prozent Dividende auf die Stamm- und 7 Prozent auf die Vorzugsaktien vorgefchilagen.

* Frankfurter Maschinenbau A.-G., vorm. Pokorny und Wittekind, Frank-

fitrf d TO. Aus der gestrigen A.-D.-Sitzung erfährt der Fwd. von zuständiger Seite, daß die Lage des stlnternehmens durchaus gesund sei und eine befriedigende Entwickelung genommen habe. Der Status, soweit er für das Ende dieses Monats ablaufende Geschäftsjahr schon vorlieae, sei günstig. Das ttlnternehrnen habe 1928 in allen Abteilungen gut gearbeitet. Allerdings soll der Auftragseingang durch den nunmehr beendeten Eisenbahnkonflikt Dordwest geschmälert worden sein. Erhöhte Löhne und Steuern würden das Ergebnis kürzen. Trotzdem könne, allerdings unter dem üblichen Vorbehalte, für 1928 wieder mit einer Dividende von 6 v. H gerechnet werden.

S>. Fuchs, Waggonfabriken, A. - G., Heidelberg. Die Verwaltung berichtet, laut- Deuer Mannheimer Zeitung", daß die erste Hälfte des Geschäftsjahres einen normalen Ver­lauf nahm, daß aber dann unerwartet die von der Reichsbahn angeordnete Streckung der Auf- trage kam, die in Verbindung mit dem fast völligen Ausbleiben weiterer Bestellungen ge­radezu katastrophal auf die Fabrikation ein­gewirkt habe. Die Produktion mutzte einge­schränkt und ein Teil der Belegschaft entlassen werden. Der Bericht bezeichnet die Reichsbahn­quote im Verhältnis zur Leistungsfähigleit des Werkes als zu gering. Rebenfabrikationen. die mangels Aufträgen angenommen werden mußten, hätten nur Verluste gebracht. Der Detriebsüber- schutz wird per 30. Juni mit 1 108 014 Mk. (773 959 Mk. L V.) ausgewiesen. Allgemeine Un­kosten beanspruchten 1 128 196 Mk. (L V. 1 169 778 Mark). Für Abschreibungen waren 103 020 Mk. (146 728) erforderlich, so dah sich wiederum ein Verlust von 166 910 Mk. (198 840) ergibt, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

Kaliwerk Krügershall A.-G. In der auherordentlichen Genera.versammlung der Kaliwerk Krügershall A.-G. wurde die Erhö­hung des Aktie, kapitals um 91 Millionen Mark und die im Zufarnrnenhang damit stehenden Satzungsänderungen mit rund 350 000 gegen 30 Stimmen genehmigt. Dachdem der Vorsitzende Dr. Korte diese Erhöhung mit einigen Worten begründet hatte, betonte er besonders, dah der Trustgeltanke, der nach feiner älebergeugung immer noch die beste Form für die Ka.iindustrie sei, bisher nicht recht Wurzel fassen konnte. Reben der Notwendigkeit zur Beschaffung neuer Mittel für die Umstellung sei für die Absicht der Kapi- talerhöhung maßgebend gewesen, dah sämlliche Schulten der einzelnen Werke abzudecken seien. Darüber hinaus seien weitere Mittel zu schaffen, um sich besonders dem kalichemischen Gebiete zuwenden zu können. Eingehende Berechnungen über die Gewinnausstchten hätten ergeben, dah selbst bei erheblichem Rückgang des Absatzes immer noch 10 Prozent Gewinn auf das Kapital erzielt werden könne, bei unveränderter Geschäfts­lage dagegen wesentlich mehr.

Sanierung der Eisen werke Gag­genau. Die Sanierung der Eisenwerke Gag- genau ist in der Weise geplant, dah versucht werden soll, eine Anleihe von zwei Millionen Mark bei der Badischen Girozentrale gegen Bürg­schaft der betroffenen Gemeinden aufzunehmen. Die Verwaltung beruft eine neue außerordent­liche Hauptversammlung auf den 29. Dezember, die zunächst der Herabsetzung des Stammkapitals von 4,8 auf 0.6 Millionen Mark durch Zusammen­legung im Verhältnis 8:1, sowie des Dorzugs­kapitals von 40 000 auf 20 000 Mk. im Verhältnis 2:1 und Herabsetzung des Vorzugsstimmrechts auf das Fünffache zustimmen und anschließend über Wiedererhöhung des herabgesetzten Kapitals um bis 3,4 Millionen Mark unter noch nicht ge­nannten Bedingungen entscheiden soll.

Frankfurter Börse.

F r a n f f u r t a. M., 13. Dez. Tendenz schwächer. Zu Beginn der heutigen Börse machte sich wieder große Unsicherheit und Zurückhaltung bemerkbar, da die Börse von ungünstig lautenden Meldungen nachteilig beeinflußt wurde. Vor allem drückten der unregelmäßige Verlaus der gestrigen Neuyorker Börse und der wieder angespanntere Geldmarkt des hiesigen Platzes stark auf die Stim­mung. Auch die unklare Lage in Lugano und das Ansteigen der Arbeitslosigkeit int Reiche blieben nicht ohne Wirkung. Das Fehlen der Auslandorders und der Bankkundschaft, die sich infolge der unsicheren Lage vollkommen vom Geschäft fernhielt, hatten einen geschäftshemmenden Einfluß zur Folge. Die Spekulation schritt in verstärktem Maße zu Abgaben, und das herauskommende Material fand nur bei Verlusten bis zu 3 v. H. Aufnahme. Die allgemeine Tendenz war schwach, das Geschäft bewegte sich in engstem Rahmen. Besonders stark angeboten waren von Elektrowerten Siemens mit minus 4 v.H. und Schuckert mit minus 3 v. H. Auch Farben er» öffneten 2,25 v. H. niedriger. Montanwerte fast ohne Umsatz. Am Dankenmarkt bestand für Discontogesell- schäft bei etwas gebessertem Kurse einiges Interesse.

Die übrigen Bankwerte waren angeboten, doch gingen die Kursverluste kaum über 1 o. H. hinaus. Schiffahrtswerte bis 2,25 v. H. niebriaer. Am Auto» markt waren Daimler vernachlässigt. ASU. dagegen erneut 1 o. H. gefragt. In Reaktion der letzllägigen Steigerung waren Deittsche Linoleum angeboten und 3,25 v. H. niedriger. Gut behauptet waren Süd­deutsche Zucker und Scheideanstatt. Die Rentenmärkte lagen still. Nur Deutsche Anleihen ohne Option konn­ten einiges Interesse auf sich lenken. Anatolier an- geboten und wieder schwächer. Im Verlaufe schritt die Spekulation, veranlaßt durch Eintreffen einiger Orders von außen her, zu Deckunaen, so daß sich das Kursnioeau allgemein etwas bessern konnte. Auch wurde die Stimmung zuversichtlicher, da die Börse von neueren Meldungen aus Lugano günstig be­einflußt wurde. Die Tendenz nahm ein freund­licheres Aussehen an. Verstärktes Interesse bestand am Elektromarkt für Schuckert mit plus 3 o. H. Auch die übrigen Elektrowerte konnten daraufhin anziehen. Sonst blieb im allgemeinen das Geschäft klein. Am Geldmartt war Tagesgeld zu 7 v. S). unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1953, gegen Pfund 20,354, Lon­don gegen Kabel 4,8518, gegen Paris 124,15, gegen Mailand 92,64, gegen Madrid 29,98, gegen Holland 12,0760.

Berliner Börse.

Berlin, 13. Dez. Das Angebot, das plötzlich im gestrigen SpLtnachmittagsvrrlehr hervorlrat, wurde mit der Möglichkeit einer Erhöhung der Diskontrate der Bank von England in der heuti­gen Sitzung begründet. Rührung fanden diese Gerüchte durch die weiteren größeren Geldkäufe Deutschlands, die aber größ­tenteils mit afrikanischem Golde befriedigt wun­den. Auch von Amerika waren Rachrichten ein­getroffen, die von einer eventuellen Diskont-« erhöhung der Federal Reserve-Banken sprachen, und die älnregelmatzigkeit in der Tendenzgesta5- tung der Reuyorker E.fektenbörfe wurde als Be­weis dafür genommen, dah die Geldverhältnisse auch drüben noch sehr unsichere seien. Den vor­börslichen Erwartungen entsprechend, lagen die ersten offiziellen Rotierungen meist um mehrere Prozent gedrückt. Die Interessenlvsig- keit außenstehender Kreise verstimmt und hemmte die Unternehmungslust der Speku­lation. Das Ausland war ebenfalls nur mähig vertreten und beschränkte sich mit seinen Auf­trägen auf wenige Werte. Während die Reben­märkte Verluste von 1 bis 2 Pvozent au'zuwersen hatten, lagen die schwereren Papiere bis zu 5 Prozent gedrückt. Darüber hinaus verloren Salzdetfurth 6,25 Prozent und Polyphon 11 Proz. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer behauptet. Anatolier eher schwächer. Der Pfandbrieftnarkb war vollkommen geschäftslos. Der Geldmarkt war etwas angespannter. Lagesgeld 6 L(s 8 Prozent, Monatsgeld mit 9 bis 9,5 Prozent gesucht, Wa.enwechsel etwa 7 Prozent. 3m Verlaufe tränen allgemein kleine Erholungen ein, die die An.angsverluste aber bei weitem nicht aufwogen. Das Geschäft war nur in wenigen Papieren etwas lebhafter und trug auch weiterhin einen sehr stillen Charakter. Die Ansichten, inwieweit mit eienr Diskonterhöhung in England zu rechnen sei, gingen stark auseinander. Da aber im Ver­lause einige Orders eintrafen, konnte sich die freundlichere Stimmung erhallen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 13. Dez. Der Frank­furter Produklenmarkt verkehrte heute in ruhiger Haltung. Die schwächeren Auslandnotierungen drückten auf die Stimmung, so dah Umsätze kaum zustande tarnen. Das Angebot in Inlandware war unverändert ziemlich groß, dem aber nur in geringem Maße Nachfrage gegenüberstand. Das Mehlgefchäft zeigte infolge der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage eine kleine Belebung. Es wurden notiert: Weizen 22.60, Roggen 22, Som­mergerste für Drauzwecke 22.75 bis 24, Hafer, inländischer, 22.75 bis 23.25, Mais (gelb) für Futterzwecke 22.25, Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 32.50 bis 33, Roggenmehl 29.25 bis 30, Weizenkleie 13.75 bis 13.85, Rvggenlleie 14.25. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M_, 13. Dez. Austrieb: 1521 Kälber, 736 Schafe, 593 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75 Mk.; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 69; geringe Kälber 58 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 45 bis 50; mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Scha e 40 bis 44; fleischiges Schafvieh 30 bis 39. Schweine: Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76; von etwa 200 bis 240 Pfund 74 bis 77; von etwa 160 bis 200 Pfund 74 bis 78 Mk. Markt-

b erlauf: Schweine schleppend, auSverkauft. Kälber und Schafe rege, geräumt.

Rundftmkprogramm.

Samstag, 15. Dezember.

6.30: Morgengymnastik. 12.45 bis 13.15: Schul­funk. 13.15 bis 14.15: Mittagskvnzert des Rund­funkorchesters. 15.05 bis 15.35: Stunde der Ju­gend. 16.35 bis 18.05: Rach Stuttgart: Konzert des Rundiunkorchesters: Romantische Opern. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Viertel­stunde der Deuischen Reichspost:lieber den Weihnachtspäckchenverfehr". 18.45 bis 19.15: Briefkasten. 19.15 bis 19.45: Esperantvunterricht. 19.45 bis 20.15: Stunde des Frank.urter Bundes für Volksbildung:Der israelitische Friedhof am Dörneplatz als Kul ur- und Kunstdenkmal , Vor­trag von Prof. Dr. Hülsen. 23.15: Bunter Abend. Anschließend bis 0.30: Don Berlin: Tanzmusik.

Büchertisch.

Gudrun: Stolz und Treue. Von Alma Johanna König. 152 S. mit 4 zwei­farbigen Bildern. Gzlw 6 Mk. Franckhfche Ver­lagshandlung, Stuttgart. (643) Ohne den über­lieferten Inhall irgendwie zu ändern,' hat die Verfasserin Zne fernen Schemen und Gestalten der Sage zu Menschen umgowandell, die uns nahe­stehen. Aufoau und Handlung sind von drama­tischer Spannung. Die Sprache ist schlicht, aber schwingend.

Wi r spielen Eisenbahn. Ein Eisen- bahnbuch für Jungen. Don Hanns Günther. 192 S. mit zahlreichen Abbildungen und Dau- skizzen. Gzlw. 6,50 Mk. Franckhsche Verlagshand­lung, Stuttgart. (644) Gunther hat, wie er im Vorwort seines Buches sagt, die Herstellung mit fernen Buben gründlich ausprobiert. Aus dieser Erfahrung heraus ist das vorliegende Buch entstanden, lind nun können es die jungen, gu- fünftigen Besitzer von Modelleisenbahnen auch ohne große Kosten, nur mit der Hände Arbeit, nachbauen. Der Verfasser hat's ihnen leicht ge­macht.

Clara Schelper: Sporthansi. Ein Tennis-Roman für junge Mädchen. Kleinoktav. 245 Seiten. Wit Buchschmuck von Albert Elser. Ganzleinen mit farbigem Schutzumschlag 5 Mk. Levy & Müller, Stuttgart. (546) Eur Buch, wie es sich die für Dem Sport schwärmender Mädchen heute wünschen, mit leuchtenden Augen werden sie den Ausstieg der Hansi Hardenberg zur Triumphe feiernden Tennismeisterin ver­folgen.

Kirchliche Nachrichten.

IsraelUische Rellglonsgesellschaft. Sabbatfeier den 15. Dezember. Freitag abend 4 Uhr; Samstag vor» mittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 5.15. Wochenqottesdienst morgens 7.10, abends 4 Uhr.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 15. Dezember. Vorabend 4.30 Uhr; morgens 9; abends 4.35 und 5.15 Uhr.

Letzte Nachrichten.

Mord oder Totschlag in der Frankfurter Altstadt?

Frankfurt a. M., 13. Dez. (Täl. Draht­bericht.) Am Mittwoch nachmittag gegen 6 ttlhr wurde in einem Hi rterhaus der Drönnerstraße 6 der 48jährige Straßenhändler Jakob Both In seinem Bett in ei ter Blutlache t o t ausaefundrn. Da man einen Mord vermutete, wurde sofort die Mordkommission des Frankfurter Polizei­präsidiums alarmiert, die folgendes seststellte: Aller Wahrscheinlichkeit nach banbeit es sich um keinen Word, sondern Both ist an den Folgen einer Verletzung, die auf ci ten Sturz ober eine Schlägerei zurückzuführen ist, gestorben. Die Kleidung des Both lag, als ihn fei i Verrnie.er gegen 6 ttlhr nachmittags in eiter Blutlache vor­sand, am Fußende des Bettes und war mit feinem Blut besudelt. Auch auf Grund dieser Fest­stellung muß Both die Verletzungen in sei ten Kleidern erhalten haben und schon mit der Ver­letzung nach Hause gekommen sein. Von Zeugen wurde beruhtet, daß er, als er nach Hause kam, in sehr betrunkenem Zustande fianbalierte, dah er sich später aber beruhigte. Danach kann mit aller Wahrfchttnli hkeit a tgenommen werden, daß Doch sich in sciter Trunkenheit ins Bett legte und dabei verblutete. Rach An- Eunft der Mo.dtommission und des Geftch'sarz'es wurde an der linken Kopfseite des Doch cite 3 Zentimeter lange Wunde festgestellt. Doch, der voit seiner Familie getrennt lebte, hatte seine Barmittel vollkommen verbraucht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die binter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSsuh 8 Prozent.

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Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ....... Svaoitchc Noten..... .

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