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nähme der Hockehmannfchaft des Polytechnikums Friedberg in den Süddeutschen Hockeyoerband.

Die spielstarken Sachsenhäuser waren von vorn­herein als gefährlicher Gegner bekannt. Sie hatten mehrere Mann der 1. Klasse im Feld: dagegen war die Mannschaft des Polytechnikums infolge der gerade erst beendeten Semesterserien noch nicht wieder so fest im Sattel, wie es diesem Gegner gegenüber notig gewesen wäre. Die zah- lenrnähige Niederlage von 0:6 ist alles andere, als ein getreues Bild beider Gegner. Die ersten 20 Minuten des Spiels verliefen ergebnislos. Der Gegner nützte mehrfach die günstige Ge­legenheit und konnte bis zur Pause die Partie auf 0:4 zu seinen Gunsten stellen. Mit unver­mindertem Eifer bemühte sich die Mannschaft des Polytechnikums in der zweiten Halbzeit. Die Sachsenhüuser konnten aber schließlich das durch­aus ausgeglichene Spiel mit 6.0 gewinnen.

Arbeiter-Turn und Gporibund.

Frankfurt o. IN.-Veslend I Gießen I 8:1.

Gießens erste Mannschaft (Kreisklasse) mußte am Sonntag die Fahrt nach Frankfurt unternehmen. Wohl hatte man mit einem Siege Westends ge­rechnet, jedoch dieses hohe Resultat nicht erwartet. Wcstend, das auch zu diesem Spiel wieder mit er­satzgeschwächter Mannschaft antreten mußte, zeigte wieder ein besseres Spiel, als in den vorhergehen­den Spielen. Nach Anstoß begann sofort ein eifri­ger Kampf. Nach Verlauf einer Viertelstunde kam Westend zum ersten Erfolg. Gießen lag dann stark im Angriff, doch kam Westend zum zweiten Tor und in kurzen Abständen zum dritten und vierten Treffen. Bis f)albgeit gelang es ihnen sogar, die Torzahl auf fünf zu erhöhen. Noch Seitenwechsel war Gießen wieder lebhafter und konnte bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte das Resultat hal­ten, um dann oanz zu erlahmen und bis Schluß sich mit 8:1 geschlagen zu bekennen.

Gießen 1b Lollar 1:3.

Zu ihrem letzten Spiel der diesjährigen Serie trat Gießen Jb in Lollar gegen die dortige erste Mannschaft an. Allgemein rechnete man mit einem Siege der Gäste, wurde jedoch belehrt, daß Lollar immer noch eine spieleifrige Mannschaft stellt. Nach Anstoß entwickelte sich flottes Spiel. Bis Halbzeit gelang es Lollar, zwei Tore vorzulegen. Nach Seitenwechsel weiter offenes Feldspiel. Gießen konnte jetzt sein Ehrentor erzielen. Lollar dagegen erhöhte seine Torzahl auf drei und konnte mit diesem Nesultat als verdienter Sieger dos Feld verlassen.

Wehlar I Großen-Linden I 5:4.

Zum Gesellschaftsrückspiel weilte Großen- Linden, der Gruppenmeister der zweiten Klasse, in Wetzlar. Wohl war Wetzlar technisch über­legen, doch glich Großen-Linden dies durch grö­ßeren Eifer aus. Fünfmal gelang es Wetzlar, durch seine bessere Spielweise zum Erfolg zu kom­men, aber auch Großen-Linden war nicht müßig und konnte durch seinen Spieleifer vier Tore auf­holen. Dieses Resultat ist für den kommenden Neuling der ersten Dezirksllasse ein vielver­sprechender Erfolg.

Allendors I Wehlar-Nledec-Girrnes 1 2:6.

Allendvrss I. hatte zum Freundschaftsspiel Nieder-Girmes I. zu Gast. Nach Anstoß ent­wickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gäste bald zum ersten Erfolg kamen. Nieder-Girmes wurde nun mehr und mehr überlesen und stellte das Resultat bis Halbzeit auf 3:0. Nach Wechsel der Seiten siel das Spiel etwas ab. Niedrr- Girmes gelang es, seine Torzahl auf sechs zu echöhen. Nun wu-rde auch Allendors wieder lebhafter und konnte bis zum Schluß zwei Tore aufholen.

Heuchelheim (komb.) wieseck (komb.) 0:5.

Durch Mißstände kamen die angesehten Spiele nicht zum AuStrag. In dem zustande gekommenen Spie! zweier kombinierten Mannschaften siegte Wieseck mit obigem Resultat.

Wirtschaft.

Von den Gchlachtviehmärlien.

3m großen und ganzen wurde in der Berichts­woche an den deutschen Schlachtviehmärkten ein annehmbares Durchschnittsgeschäst getätigt. Gün­stig beeinflußt wurde die Ilmsatztätigkeit durch das kühlere Wetter, sowie durch den befriedigen­deren Verlauf der Frischfleischmärkte. Die Zu­fuhren zeigten nur bei Schweinen gegen die Vorwoche stärkere Veränderung. Sie beliefen sich im einzelnen für Rinder auf 23 400 gegen 22 200 Stück, für Kälber auf 18 800 (18 100), Schafe auf 8500 (8900) und Schweine auf 86 500 (78 000).

Das Rindergeschäft war mittel. Die besseren und brauchbaren Tiere wurden durchweg schlank

abgesetzt. Ochsen, Dullen und Färsen waren be­vorzugt, während Kühe teilweise leicht nach­gaben. Kälber waren im allgemeinen etwas mehr gefragt, so daß das Angebot sich verschiedentlich als zu klein erwies. Die Ausschläge hielten sich im Rahmen von 13 Pf. Das Schaf­geschäft war mittel, die Preisgestaltung nicht einheitlich, wobei sich Heine Einbußen bzw. Zu­schläge die Waage hielten. Prima Lämmer waren wieder recht knapp. Die Schweinemärkte nahmen einen etwas angenehmeren Verlauf: die Hinter­bringung ging verhältnismäßig schlank vonstat- ten. Sauen gaben vorwiegend leicht nach. Speck­schweine erfreuten sich weiter größerer Nachfrage. Die Aufschläge betrugen zumeist 12 Pf. Nach­stehende Preise in Pf. per Pfund Lebendgewicht:

Rinder Kalbet Schafe Schweine

Berlin

16-57

40-93

28-72

66-81

Bremen

22-52

45-85

30-54

60-73

Breslau

16-55

45-73

48-64

69-83

Ehemnitz

20-56

55-84

35-50

64-84

Dortmund

22-58

45-88

30-50

60-76

Dresden

24-60

53-84

40-68

67-84

Düffeldorf

20-55

48-85

65-81

Elberfeld

20-56

50-85

65-80

Esten

24-57

54-115

30-56

64-79

Frankfurt M.

22-58

55-75

26-50

60-80

Hamburg

15-53

33-90

18-59

62-79

Hannover

16-58

40-90

35-55

60-75

Husum

18-53

Karlsruhe

22-56

50-79

72-82

Kastel

22-56

47-68

62-75

Kiel

18-53

30-84

31-57

50-76

Köln

20-58

52-115

35-54

60-81

Leipzig

23-56

50-83

32-65

66-82

Magdeburg

20-55

34-73

30-54

65-81

Mannheim

16-58

43-78

40-48

64-80

München

16-58

64-84

60-80

Stettin

15-54

30-85

22-55

63-81

Stuttgart

15-55

57-78

53-85

Zwickau

15-56

60-78

40-60

72-84

* Vierprozentige innere rumänische Anleihe von 1 88 9. Wie WTB.'Handelsdienst vom Bankhaus Baß & Herz in Frankfurt a. M., das diese Anleihe seinerzeit in Frankfurt a. M. emittiert hat, hört, ist es gelungen, für diese Anleihe dieselbe Aufwertung durchzusstzen, wie für die übrigen in Deutschland emittierten vierprozentigen rumänischen Anleihen. Die rumänische Regierung hat sich jedoch für diese Anleihe ausbedungen, daß nachgewiesen werden muß, daß die Stück« am 27. August 1928 in deutschem Besitz waren.

* Henschel.Maffei. Heber die Aufteilung des Arbeitsprogrammes zwischen Henschel und Maffei teilt jetzt die Maffei-Verwaltung mit: Unser Werk in München soll im vollen Umfange im Be­trieb erhalten werden. Wir werden nach wie vor Lokomotiven fabrizieren: dasselbe gilt für Masfei- Schnellzugwagen. Es ist eine Vereinfachung der Konstruktion und der Derkaufsorganisationen, eine Vereinfachung der Verwaltungen und eventuell ein Austausch von Arbeitsgebieten beabsichtigt.

1 Kammgarnspinnerei Stöhr & C o., A.-G. Leipzig-Plagwih. Wie die Ver­waltung der Gesellschaft mitteilt, ist ihr nach einer Neuyorker Kabelnachricht der größere Betrag der Amerikasorderung in Höhe von 3,9 Millionen Dollar ausgezahlt worden.

* Geplanter Zusammenschluß des Bürbach- und Gumpel-Konzerns.Der Burbach-Gumpel-Konzern yat die Vorstands­und Ansichtsratsmitglieder sämllicher Konzern­werke, mit Ausnahme der badischen Werke, zu einer gemeinsamen Sitzung auf den 15. November nach Magdeburg einberu en, die über die Zu­sammenfassung der Werte des Burbach-Gumpel- Konzerns zu einer Gesellschaft beschließen soll.

' Eisenwerke Gaggenau A.-G. Gag- genau. 3n der gestrigen o. G.-V. wurde von der Versammlung erklärt: Durch das völlige Stocken des Fahrradgeschäfts in den Saison­monaten April bis 3uni d. 3., sowie durch den langsamen Zahlungseingang eines großen Teils unserer Kundschaft ist unser Status sehr ange­spannt. Wir haben daher seit längerer Zeit ver­sucht, zur Wiedererhöhung des Aktienkapitals nach erfolgter Zusammenlegung ein Garantie- konsortium zustande zu bringen. Das ist nicht gelungen. Infolgedessen haben wir uns ent­schlossen, in einer alsbald einzuberufenden außer­ordentlichen G.-D. zur Durchführung der Sa­nierung an die Aktwnäre direkt heranzutreten. Endgültig stehen die Vorschläge noch nicht fest, jedoch ist eine Zusammenlegung des Aktienkapi­tals im Verhältnis von 8:1 und Wiedererhöhung auf bis zu 3,6 Millionen gedacht. Da bis zur abgeschlossenen Sanierung neue Bankkredite nicht zur Verfügung stehen, werden wir uns, um ruhig Weiterarbeiten und unsere umfangreichen Auf­träge erledigen zu können, mit dem heutigen Tag mit unseren Gläubigern zur Einleitung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens in Verbindung

sehen. Wir hoffen, mit Unterstützung aller Be­teiligten unser ^Internehmen in gesunden Bahnen fortführen zu können. Die G.-V. beschloß, eine Revisionskommission von drei Personen einzu­sehen, die aber erst und nur dann in Funktion tritt, wenn das Vergleichsverfahren zu einer Einigung mit den Gläubigern geführt hat. Bei der Abstimmung über die Entlastung der Ver­waltung enthielten sich die genannten Opponen­ten der Stimme.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 13. Nov. Tendenz fester. Nachdem bereits an der gestrigen Abendbörse die Stimmung auf die beabsichtigte Vermittlungsaktion im Eisenkonflikt im Anschluß an die Nichtigkeits­erklärung des Schiedsspruches durch das Arbeits­gericht freundlicher war, konnte sich die Haltung am heutigen offiziellen Beginn weiter bes­sern. Lebhaft war das Geschäft in der AEG.-Aktie. Die erften Kurse lagen heute 188 v. H., also 4 v. H. höher. An den übrigen Märkten war die Umsatz­tätigkeit wesentlich geringer, doch konnten sich über­wiegend Besserungen von 1 bis 2 v. H. durchsetzen. Angeregt durch die feste Haltung von AEG. bestand für die anderen Elektrowerte, namentlich im Ver­laufe, ebenfalls etwas lebhafteres Interesse. Berg­mann, Elektrische Lieferungen, Felten, Gesfürel, Lahmeyer, Schuckert und Siemens gewannen durch­schnittlich 1 bis 2 v. H. Fester eröffneten noch Kleyer plus 1 v. H., Deutsch« Linoleum plus 2 v. Sv Jung- hans plus 1,5 v. H., Holzmann plus 2 o. H., Kar­stadt plus 1,5 d. H., Zellstoff gewannen 2 bis 2,25 v. H. Nachfrage bestand für Otavi. Mehrere Kali­werte zogen an. Farben und Scheideanstalt gut behauptet. Schiffahrtswerte und Banken überwie­gend leicht abgeschwächt, nur Reichsbank etwas höher. Auto wieder uneinheitlich. Adler angeboten und 2 v. H. schwächer. Daimler plus 1,5 v. H. NEU. behauptet. Deutsche Anleihen waren knapp behauptet. Von Ausländern Rumänen wieder etwas gefragt. Nach den ersten Kursen zogen Elektro­werte unter Führung von AEG? weiter um 2 v. H. an. Später setzten Realisationen der Tagesspeku­lation ein, und die Kurse bröckelten etwas ab. Schuckert verloren IL v. H. gegen Anfang. Am Geldmärkte machte die Erleichterung Fortschritte. Tagesgeld 5,75 v. H. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1932, gegen Pfunde 20,366, London gegen Kabel 4,8779, Paris 124,12, Mailand 92,58 und Madrid 38,07.

Bc.l.»er Börse.

Berlin, 13. Nov. Nachdem es schon im Vor­mittagsverkehr bei lebhaftem Geschäft recht freund­lich aussah, eröffnete die Börse bei überwie­gend befeftigter Haltung. Die Stimmung war weiter freundlich, vor allem, da die Ansicht vorherrschte, daß di« Parteien im Eisenkonflikt jetzt nach der Nichtigkeitserklärung des Schiedsspruches in Duisburg, noch bevor das Reichsarbeitsgericht sich damit beschäftigt hat, zu einer Einigung kom­men werden, da hierzu der Wille bei allen Beteilig­ten besteht. Die feste Haltung an der Neuyorker Börse gab ebenfalls eine Anregung, auch die in dieser Woche in Paris beginnenden internationalen Eisenverhandlungen, von denen der Montanmarkt profitiert. Man bemerkte besonders am Elektro- marft zunehmendes Interesse des Auslandes. Die Umsätze waren zum Teil schon recht beträchtlich. Im Verlaufe fliegen AEG. bis um 3,5 o. H. Die Verkäufe aus der Schweiz haben aufgehört, nach­dem die Insolvenzen anscheinend feine weiteren Kreise zogen. Auch Bergmann, Schuckert, Siemens und Rheinische Elektro lagen lebhafter und fester. Banken, di« in letzter Zeit vernachlässigt waren, lagen heute befestigt. Reichsbank und besonders Braubank lagen sehr fest. Grammophon-Werte und Polyphon zogen bei lebhaften Umsätzen 7,5 o. H. an. Auch Farben hatten große Umsätze aufzuwei­sen. Kaliwerte wurden durch die heute beginnende Tagung des Reichskalirates angeregt. Glanzstoff und Svenska verloren im Verlaufe bis zu 4 v. H. Deutsche Anleihen waren behauptet. Von den Aus­ländern Bosnier und Mexikaner etwas niedriger. Im Verlaufe wurde es allgemein lebhafter, bei neuerlichen Kurssteigerungen bis 1,5 v. H., doch bröckelten sie später wieder ab. Elektrowerte blie­ben weiter fest. Ehade, Zellstoff, Bemberg und Kali lagen dagegen etwas schwächer. Der Geldmarkt blieb unverändert. Tagesgeld 5 bis 7 o. H., Monats­geld 7,75 bis 8,75 v. H., Warenwechsel etwa 6,88 v. H.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 13. Nov. Der Frank­furter Produllenmarkt verkehrte auch heute in flauer Haltung. Die schwächeren Auslandinel- dungen verstimmten, so daß Umsätze kaum zu­stande kamen. Zumeist blieben die Preise gut be­hauptet. Am Mehlmarkt war Roggenmehl ver- nachlässigt und stark an geboten. Es wurden notiert: Weizen 23.10 bis 25; Roggen 22 bis 22.25; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 24.25;

Hafer, inländischer, 23 bis 23.25; Mais (gelb) für Futterzwecke 22; Weizenmehl, süddcutscheS, Spezial 0, 33 bis 34.25; Roggenmehl 29.25 bis 30; Weizenkleir 13,50 bis 13,60; Roggenklei« 13.75 bis 14. Tendenz: Flau.

Büch erlisch.

Helene Christaller: Der Ruf des Herzens. Ein« Auswahl heimatlicher Erzäh­lungen. 72 Seiten Kl. 8°. 6. bis 10. Tausend. Verlag von Friedrich Reinhardt, Basel. (536)

Gustav Renker: Geschichten aus dem Wald. Zwei Erzählungen aus Kärnten. Kart. 1 Mk. Druck und Verlag von Friedrich Reinhardt in Basel. (537)

Peter Zoege von Manteuffel: Halbblut. Roman. Geh. 6.' Mark, Leinen 8 Mark. Verlag von Ad. Bonz & Comp. in Stuttgart. (545.)

Karl Figdor: DerNarr der Liebe. Em Roman, der fast so grotesk ist, wie das Le­ben selbst. 240 Seiten 8'. Geh. 3 Mk., Ganz­leinen 4,50 Ml. Verlag Dr. Selle-Chsler A-G Bersin SW 68. - (447).

Hermann Bahr: Himmel auf Erden. Ein Zwiegespräch. 8°. 45 Seiten Tert und 13 Äubferli«, brucfi tiber. 3n Bütienumschlag 1,60 Mk. Verlag ,,Ars sacra 3osef Müller, München 23. 1928. (555)

Alexander Sokolowsky: Carl Ha- genbeck und fein Werk. 176 Seiten. Groß-8° mit zahlreichen Photographien. Verlag E. Haberland, Leipzig 1928. (216).

Die evangelische Welt Mission. Von Professor D. Dr. 3. Witte. 3n Sammlung Religionskundlichc Quellenbücherei'. Zweite ver­besserte Auslage. Kartoniert 1 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (459.)

Olding, Dr. Heinz, Das Abrü- st u n g s p r o b l e m. Eine Materialsammlung. 1928. Berlin W 35, Zentralverlag G. m. b. H. Preis 2 Mk. 454

Unter Franz", ein Lebensbild des Etahl- helmgründers, mit 8 bisher unveröffentlichten Bildern, darunter 3 Kunstblättern, von HanS- georg Roth. (Otto Sollet Verlag, Magdeburg. Preis 1 Mk.) (487.)

Neuwcrk-Kalender 1 929. Reuwerk- Verlaa, Kassel. Preis 75 Pf. 1489) Der 5. Jahrgang ist besonders gut ausgefallen. Eine Fülle von eindrucksvollen großen und Heinen Geschichten, Gedichten, Sprüchen, viele Bilder von Thylmcmin, Heinsdvrff, Richter und eine prächtige Kunstbeilage von Czger-Lienz zeichnen ihn aus. Don den literarischen Mitarbeitern seien Prof. Dr. Georg Koch (Gießen), Georg Flemming, Anna Schieber, Heinrich Lerch und Ma? Barthel genannt.

Floyd Dell:Sein Vater, der 3ung gef eile. Aus dem Amerikanischen über­tragen von Carl Ehrenstein (Romane der Welt. Th. Knaur Nachf. Verlag, Berlin W50). Ganz­leinen 2,85 Mk. (494) 3n diesem Roman in dem alles anders kommt als man denkt, fesselt das humorvoll beleuchtete Schicksal «irres sym­pathischen Don 3uan. der vom Schicksal über­rumpelt nach vielfachen Wirrnissen glücklicher Vater wird.

Die Femelüge. 3nhalt: Friedrich Fel­gen: Die Schwarze Reichswehr und Oberleutnant Schulz. Hans Albert von Dirckhahn: Die Feme­hetze gegen Oberleutnant Schulz. Walter Weiß: Oberleutnant Schulz in den Händen der preußi­schen 3ustiz (mit Benutzung der Rechtsgutachten von Prof. Dr. Grimm und Dr. W. ßuetgebruae). München 1928. 3. F. Lehmanns Verlag. Mit 3 Abbildungen. Geh. 4 ML, geb. 5 ML 449

Letzte Nachrichten.

Oie Rettungsaktion für dieDestris".

Neu York. 13. Nov. (WTB. Funkspruch.) ttadj einem Funkspruch sah ein amerikanischer Dampfer unter 37,19 Grad nördlicher Breite und 70,38 Grad westlicher Lange auf dem wasser flackern­des rotes Licht. Bald darauf gelang es ihm, das Rettungsboot des DampfersDeffris, von dem das Licht ausging, längfeits zu legen. Die Stelle, an der sich der Untergang des Dampfers Beflris" ereignet hat, wird von fünf Dampfern, darunter das SchlachtschiffWyomings, abgesucht. Weitere 15 Dampfer befinden sich auf dem Wege zur Unglücksstelle. Die Dampfer, die das Meer mit Scheinwerfern absuchen, berichten über starken Rebel bei hohem Seegang. In der Passa- gierliste des gesunkenen Schiffes ist rin Reichs­deutscher, Hermann Rückert, jedoch ohne Nennung des Heimatortes, erwähnt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinssiih 8 Prozent.

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß

'-Uhr-

Sch,uh

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Kurs

Kur.

Datum

12 11.

13. 11.

| 13 11.

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51

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14,3

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13.4

13.2

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137,25

137,25

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10

140,5

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140.25

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10s,75

105,9

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188,25

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß Kurs

l-Uhr. ÄUT8

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Anfang Kur»

Datum:

12. 11. | 13. 11

12. 11.

| 13. 11.

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135

134

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Heidelberger Eemeul .

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137.5

177

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Schultheis Patzenholer

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275.5

273

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Bellftoff Aschaffenburg

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205

203

202,75

Charlonenburger Wasser

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127.75

127

Dessauer GaS

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Dmvller Motoren . .

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55.5

87

85.75

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Demag . . .

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Adlerwerie Klev« . .

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112

110

109

Ludw. Seewe . . .

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Rat. Automobil . . .

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60,25

59.7-

Ctenftctn 4 Sovvei .

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Leonhard Die- . .

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Bamag-Megutn . . .

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Franls. Maschine» . .

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135

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22

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Sorgt 4 Haeffner . .

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210

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149,9

150

Banknoten.

Berlin. 12. November

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Sclellche Roten .

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Danftche Noten . ..

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112,00

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20,305

30,385

Telegraphische Auszahlung.

Berlin. 12 Olovember

Keld I Vrief

Sran$öfiic6eJiotett

Holläudtsche Noten ....

Italienische Noten......

Norwegische Noten.....

Deutsch-Oe sterr, i 100 Stnnun Rumänische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ...... Evonische Noten ....... Tschechoslowakische Note» . .

Ungarische Noten

Devisenmarkt Berlin-

16,345

168,02

21,92

111,60

58.87

2,575

111,90

80,63

67,41

12,402

72,90

Frankfurt

16.405 168,70

22,00

111,94

59,11

2,545

112,34

80,95

67.69

12,462

73,20

a. 211.

12. November

13 Novemb r

Amtliche Notierung

Geld Briet

Amtliche Notierung Seid ! Briet

Linst.. Nott. Buen-ÄireS Brss.-Antw Thrikliürria Kovonbagen Stockholm HclsingiorL. (r kalten. . . London. . Neuvork .. Paris.... Schweiz .. Evaniru . . yavan . . . Rio de Jan. Wien W D-- Ceft abgest Pray .

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168,39 lato to.28

111,77 111,83 112.14 10,557 21.975 20,338 1,1960 16,385

80,74 57,59 1,953 J.501

>».>55 12,434

7,370 73,11 j,027 18,91 81,30 2,103 5,425 4,191 4,286 20,86

168,73 1,772 »8,40

111,99 112,05 112,36 10.577 22,015 20,378 4,2040 16,425

60,90 67,73 1,957 0.503

59,075 12,454

7,385 73,24

3,033 18,95 81,46 2,107 5,435 4.199 4,294

20.90

168,39 1,769 »8,28

111,77 111,80

112,13 10,555 21,975 20,339 4,1955

16.38 80,735

u7,59 1,949 0.500

58,94 12,434

7,368 73,125

^,027 18,88 81,30 2,108 5,425

4,191 4,276

20,86

i6877J~ 1,773 68,40

111,99

112,02

112,35

10.575

22,015

20.379

4,2035

16,42 80,895

67,73 1.951 0.503

69,16

12,454

7.383

73,265 ->.083 16,93

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2.112

5,435 4,190 4,284

20.90

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