nähme der Hockehmannfchaft des Polytechnikums Friedberg in den Süddeutschen Hockeyoerband.
Die spielstarken Sachsenhäuser waren von vornherein als gefährlicher Gegner bekannt. Sie hatten mehrere Mann der 1. Klasse im Feld: dagegen war die Mannschaft des Polytechnikums infolge der gerade erst beendeten Semesterserien noch nicht wieder so fest im Sattel, wie es diesem Gegner gegenüber notig gewesen wäre. Die zah- lenrnähige Niederlage von 0:6 ist alles andere, als ein getreues Bild beider Gegner. Die ersten 20 Minuten des Spiels verliefen ergebnislos. Der Gegner nützte mehrfach die günstige Gelegenheit und konnte bis zur Pause die Partie auf 0:4 zu seinen Gunsten stellen. Mit unvermindertem Eifer bemühte sich die Mannschaft des Polytechnikums in der zweiten Halbzeit. Die Sachsenhüuser konnten aber schließlich das durchaus ausgeglichene Spiel mit 6.0 gewinnen.
Arbeiter-Turn und Gporibund.
Frankfurt o. IN.-Veslend I — Gießen I 8:1.
Gießens erste Mannschaft (Kreisklasse) mußte am Sonntag die Fahrt nach Frankfurt unternehmen. Wohl hatte man mit einem Siege Westends gerechnet, jedoch dieses hohe Resultat nicht erwartet. Wcstend, das auch zu diesem Spiel wieder mit ersatzgeschwächter Mannschaft antreten mußte, zeigte wieder ein besseres Spiel, als in den vorhergehenden Spielen. Nach Anstoß begann sofort ein eifriger Kampf. Nach Verlauf einer Viertelstunde kam Westend zum ersten Erfolg. Gießen lag dann stark im Angriff, doch kam Westend zum zweiten Tor und in kurzen Abständen zum dritten und vierten Treffen. Bis f)albgeit gelang es ihnen sogar, die Torzahl auf fünf zu erhöhen. Noch Seitenwechsel war Gießen wieder lebhafter und konnte bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte das Resultat halten, um dann oanz zu erlahmen und bis Schluß sich mit 8:1 geschlagen zu bekennen.
Gießen 1b — Lollar 1:3.
Zu ihrem letzten Spiel der diesjährigen Serie trat Gießen Jb in Lollar gegen die dortige erste Mannschaft an. Allgemein rechnete man mit einem Siege der Gäste, wurde jedoch belehrt, daß Lollar immer noch eine spieleifrige Mannschaft stellt. Nach Anstoß entwickelte sich flottes Spiel. Bis Halbzeit gelang es Lollar, zwei Tore vorzulegen. Nach Seitenwechsel weiter offenes Feldspiel. Gießen konnte jetzt sein Ehrentor erzielen. Lollar dagegen erhöhte seine Torzahl auf drei und konnte mit diesem Nesultat als verdienter Sieger dos Feld verlassen.
Wehlar I — Großen-Linden I 5:4.
Zum Gesellschaftsrückspiel weilte Großen- Linden, der Gruppenmeister der zweiten Klasse, in Wetzlar. Wohl war Wetzlar technisch überlegen, doch glich Großen-Linden dies durch größeren Eifer aus. Fünfmal gelang es Wetzlar, durch seine bessere Spielweise zum Erfolg zu kommen, aber auch Großen-Linden war nicht müßig und konnte durch seinen Spieleifer vier Tore aufholen. Dieses Resultat ist für den kommenden Neuling der ersten Dezirksllasse ein vielversprechender Erfolg.
Allendors I — Wehlar-Nledec-Girrnes 1 2:6.
Allendvrss I. hatte zum Freundschaftsspiel Nieder-Girmes I. zu Gast. Nach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gäste bald zum ersten Erfolg kamen. Nieder-Girmes wurde nun mehr und mehr überlesen und stellte das Resultat bis Halbzeit auf 3:0. Nach Wechsel der Seiten siel das Spiel etwas ab. Niedrr- Girmes gelang es, seine Torzahl auf sechs zu echöhen. Nun wu-rde auch Allendors wieder lebhafter und konnte bis zum Schluß zwei Tore aufholen.
Heuchelheim (komb.) — wieseck (komb.) 0:5.
Durch Mißstände kamen die angesehten Spiele nicht zum AuStrag. In dem zustande gekommenen Spie! zweier kombinierten Mannschaften siegte Wieseck mit obigem Resultat.
Wirtschaft.
Von den Gchlachtviehmärlien.
3m großen und ganzen wurde in der Berichtswoche an den deutschen Schlachtviehmärkten ein annehmbares Durchschnittsgeschäst getätigt. Günstig beeinflußt wurde die Ilmsatztätigkeit durch das kühlere Wetter, sowie durch den befriedigenderen Verlauf der Frischfleischmärkte. Die Zufuhren zeigten nur bei Schweinen gegen die Vorwoche stärkere Veränderung. Sie beliefen sich im einzelnen für Rinder auf 23 400 gegen 22 200 Stück, für Kälber auf 18 800 (18 100), Schafe auf 8500 (8900) und Schweine auf 86 500 (78 000).
Das Rindergeschäft war mittel. Die besseren und brauchbaren Tiere wurden durchweg schlank
abgesetzt. Ochsen, Dullen und Färsen waren bevorzugt, während Kühe teilweise leicht nachgaben. Kälber waren im allgemeinen etwas mehr gefragt, so daß das Angebot sich verschiedentlich als zu klein erwies. Die Ausschläge hielten sich im Rahmen von 1—3 Pf. Das Schafgeschäft war mittel, die Preisgestaltung nicht einheitlich, wobei sich Heine Einbußen bzw. Zuschläge die Waage hielten. Prima Lämmer waren wieder recht knapp. Die Schweinemärkte nahmen einen etwas angenehmeren Verlauf: die Hinterbringung ging verhältnismäßig schlank vonstat- ten. Sauen gaben vorwiegend leicht nach. Speckschweine erfreuten sich weiter größerer Nachfrage. Die Aufschläge betrugen zumeist 1—2 Pf. Nachstehende Preise in Pf. per Pfund Lebendgewicht:
Rinder Kalbet Schafe Schweine
Berlin
16-57
40-93
28-72
66-81
Bremen
22-52
45-85
30-54
60-73
Breslau
16-55
45-73
48-64
69-83
Ehemnitz
20-56
55-84
35-50
64-84
Dortmund
22-58
45-88
30-50
60-76
Dresden
24-60
53-84
40-68
67-84
Düffeldorf
20-55
48-85
—
65-81
Elberfeld
20-56
50-85
—
65-80
Esten
24-57
54-115
30-56
64-79
Frankfurt M.
22-58
55-75
26-50
60-80
Hamburg
15-53
33-90
18-59
62-79
Hannover
16-58
40-90
35-55
60-75
Husum
18-53
—
Karlsruhe
22-56
50-79
—
72-82
Kastel
22-56
47-68
—
62-75
Kiel
18-53
30-84
31-57
50-76
Köln
20-58
52-115
35-54
60-81
Leipzig
23-56
50-83
32-65
66-82
Magdeburg
20-55
34-73
30-54
65-81
Mannheim
16-58
43-78
40-48
64-80
München
16-58
64-84
—
60-80
Stettin
15-54
30-85
22-55
63-81
Stuttgart
15-55
57-78
—
53-85
Zwickau
15-56
60-78
40-60
72-84
* Vierprozentige innere rumänische Anleihe von 1 88 9. Wie WTB.'Handelsdienst vom Bankhaus Baß & Herz in Frankfurt a. M., das diese Anleihe seinerzeit in Frankfurt a. M. emittiert hat, hört, ist es gelungen, für diese Anleihe dieselbe Aufwertung durchzusstzen, wie für die übrigen in Deutschland emittierten vierprozentigen rumänischen Anleihen. Die rumänische Regierung hat sich jedoch für diese Anleihe ausbedungen, daß nachgewiesen werden muß, daß die Stück« am 27. August 1928 in deutschem Besitz waren.
* Henschel.Maffei. Heber die Aufteilung des Arbeitsprogrammes zwischen Henschel und Maffei teilt jetzt die Maffei-Verwaltung mit: Unser Werk in München soll im vollen Umfange im Betrieb erhalten werden. Wir werden nach wie vor Lokomotiven fabrizieren: dasselbe gilt für Masfei- Schnellzugwagen. Es ist eine Vereinfachung der Konstruktion und der Derkaufsorganisationen, eine Vereinfachung der Verwaltungen und eventuell ein Austausch von Arbeitsgebieten beabsichtigt.
1 Kammgarnspinnerei Stöhr & C o., A.-G. Leipzig-Plagwih. Wie die Verwaltung der Gesellschaft mitteilt, ist ihr nach einer Neuyorker Kabelnachricht der größere Betrag der Amerikasorderung in Höhe von 3,9 Millionen Dollar ausgezahlt worden.
* Geplanter Zusammenschluß des Bürbach- und Gumpel-Konzerns.Der Burbach-Gumpel-Konzern yat die Vorstandsund Ansichtsratsmitglieder sämllicher Konzernwerke, mit Ausnahme der badischen Werke, zu einer gemeinsamen Sitzung auf den 15. November nach Magdeburg einberu en, die über die Zusammenfassung der Werte des Burbach-Gumpel- Konzerns zu einer Gesellschaft beschließen soll.
' Eisenwerke Gaggenau A.-G. Gag- genau. 3n der gestrigen o. G.-V. wurde von der Versammlung erklärt: Durch das völlige Stocken des Fahrradgeschäfts in den Saisonmonaten April bis 3uni d. 3., sowie durch den langsamen Zahlungseingang eines großen Teils unserer Kundschaft ist unser Status sehr angespannt. Wir haben daher seit längerer Zeit versucht, zur Wiedererhöhung des Aktienkapitals nach erfolgter Zusammenlegung ein Garantie- konsortium zustande zu bringen. Das ist nicht gelungen. Infolgedessen haben wir uns entschlossen, in einer alsbald einzuberufenden außerordentlichen G.-D. zur Durchführung der Sanierung an die Aktwnäre direkt heranzutreten. Endgültig stehen die Vorschläge noch nicht fest, jedoch ist eine Zusammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis von 8:1 und Wiedererhöhung auf bis zu 3,6 Millionen gedacht. Da bis zur abgeschlossenen Sanierung neue Bankkredite nicht zur Verfügung stehen, werden wir uns, um ruhig Weiterarbeiten und unsere umfangreichen Aufträge erledigen zu können, mit dem heutigen Tag mit unseren Gläubigern zur Einleitung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens in Verbindung
sehen. Wir hoffen, mit Unterstützung aller Beteiligten unser ^Internehmen in gesunden Bahnen fortführen zu können. Die G.-V. beschloß, eine Revisionskommission von drei Personen einzusehen, die aber erst und nur dann in Funktion tritt, wenn das Vergleichsverfahren zu einer Einigung mit den Gläubigern geführt hat. Bei der Abstimmung über die Entlastung der Verwaltung enthielten sich die genannten Opponenten der Stimme.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 13. Nov. Tendenz fester. Nachdem bereits an der gestrigen Abendbörse die Stimmung auf die beabsichtigte Vermittlungsaktion im Eisenkonflikt im Anschluß an die Nichtigkeitserklärung des Schiedsspruches durch das Arbeitsgericht freundlicher war, konnte sich die Haltung am heutigen offiziellen Beginn weiter bessern. Lebhaft war das Geschäft in der AEG.-Aktie. Die erften Kurse lagen heute 188 v. H., also 4 v. H. höher. An den übrigen Märkten war die Umsatztätigkeit wesentlich geringer, doch konnten sich überwiegend Besserungen von 1 bis 2 v. H. durchsetzen. Angeregt durch die feste Haltung von AEG. bestand für die anderen Elektrowerte, namentlich im Verlaufe, ebenfalls etwas lebhafteres Interesse. Bergmann, Elektrische Lieferungen, Felten, Gesfürel, Lahmeyer, Schuckert und Siemens gewannen durchschnittlich 1 bis 2 v. H. Fester eröffneten noch Kleyer plus 1 v. H., Deutsch« Linoleum plus 2 v. Sv Jung- hans plus 1,5 v. H., Holzmann plus 2 o. H., Karstadt plus 1,5 d. H., Zellstoff gewannen 2 bis 2,25 v. H. Nachfrage bestand für Otavi. Mehrere Kaliwerte zogen an. Farben und Scheideanstalt gut behauptet. Schiffahrtswerte und Banken überwiegend leicht abgeschwächt, nur Reichsbank etwas höher. Auto wieder uneinheitlich. Adler angeboten und 2 v. H. schwächer. Daimler plus 1,5 v. H. NEU. behauptet. Deutsche Anleihen waren knapp behauptet. Von Ausländern Rumänen wieder etwas gefragt. Nach den ersten Kursen zogen Elektrowerte unter Führung von AEG? weiter um 2 v. H. an. Später setzten Realisationen der Tagesspekulation ein, und die Kurse bröckelten etwas ab. Schuckert verloren IL v. H. gegen Anfang. Am Geldmärkte machte die Erleichterung Fortschritte. Tagesgeld 5,75 v. H. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1932, gegen Pfunde 20,366, London gegen Kabel 4,8779, Paris 124,12, Mailand 92,58 und Madrid 38,07.
Bc.l.»er Börse.
Berlin, 13. Nov. Nachdem es schon im Vormittagsverkehr bei lebhaftem Geschäft recht freundlich aussah, eröffnete die Börse bei überwiegend befeftigter Haltung. Die Stimmung war weiter freundlich, vor allem, da die Ansicht vorherrschte, daß di« Parteien im Eisenkonflikt jetzt nach der Nichtigkeitserklärung des Schiedsspruches in Duisburg, noch bevor das Reichsarbeitsgericht sich damit beschäftigt hat, zu einer Einigung kommen werden, da hierzu der Wille bei allen Beteiligten besteht. Die feste Haltung an der Neuyorker Börse gab ebenfalls eine Anregung, auch die in dieser Woche in Paris beginnenden internationalen Eisenverhandlungen, von denen der Montanmarkt profitiert. Man bemerkte besonders am Elektro- marft zunehmendes Interesse des Auslandes. Die Umsätze waren zum Teil schon recht beträchtlich. Im Verlaufe fliegen AEG. bis um 3,5 o. H. Die Verkäufe aus der Schweiz haben aufgehört, nachdem die Insolvenzen anscheinend feine weiteren Kreise zogen. Auch Bergmann, Schuckert, Siemens und Rheinische Elektro lagen lebhafter und fester. Banken, di« in letzter Zeit vernachlässigt waren, lagen heute befestigt. Reichsbank und besonders Braubank lagen sehr fest. Grammophon-Werte und Polyphon zogen bei lebhaften Umsätzen 7,5 o. H. an. Auch Farben hatten große Umsätze aufzuweisen. Kaliwerte wurden durch die heute beginnende Tagung des Reichskalirates angeregt. Glanzstoff und Svenska verloren im Verlaufe bis zu 4 v. H. Deutsche Anleihen waren behauptet. Von den Ausländern Bosnier und Mexikaner etwas niedriger. Im Verlaufe wurde es allgemein lebhafter, bei neuerlichen Kurssteigerungen bis 1,5 v. H., doch bröckelten sie später wieder ab. Elektrowerte blieben weiter fest. Ehade, Zellstoff, Bemberg und Kali lagen dagegen etwas schwächer. Der Geldmarkt blieb unverändert. Tagesgeld 5 bis 7 o. H., Monatsgeld 7,75 bis 8,75 v. H., Warenwechsel etwa 6,88 v. H.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 13. Nov. Der Frankfurter Produllenmarkt verkehrte auch heute in flauer Haltung. Die schwächeren Auslandinel- dungen verstimmten, so daß Umsätze kaum zustande kamen. Zumeist blieben die Preise gut behauptet. Am Mehlmarkt war Roggenmehl ver- nachlässigt und stark an geboten. Es wurden notiert: Weizen 23.10 bis 25; Roggen 22 bis 22.25; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 24.25;
Hafer, inländischer, 23 bis 23.25; Mais (gelb) für Futterzwecke 22; Weizenmehl, süddcutscheS, Spezial 0, 33 bis 34.25; Roggenmehl 29.25 bis 30; Weizenkleir 13,50 bis 13,60; Roggenklei« 13.75 bis 14. Tendenz: Flau.
Büch erlisch.
— Helene Christaller: Der Ruf des Herzens. Ein« Auswahl heimatlicher Erzählungen. 72 Seiten Kl. 8°. 6. bis 10. Tausend. Verlag von Friedrich Reinhardt, Basel. (536)
— Gustav Renker: Geschichten aus dem Wald. Zwei Erzählungen aus Kärnten. Kart. 1 Mk. Druck und Verlag von Friedrich Reinhardt in Basel. (537) —
— Peter Zoege von Manteuffel: Halbblut. Roman. Geh. 6.'— Mark, Leinen 8— Mark. Verlag von Ad. Bonz & Comp. in Stuttgart. (545.)
Karl Figdor: DerNarr der Liebe. Em Roman, der fast so grotesk ist, wie das Leben selbst. 240 Seiten 8'. Geh. 3 Mk., Ganzleinen 4,50 Ml. Verlag Dr. Selle-Chsler A-G Bersin SW 68. - (447).
— Hermann Bahr: Himmel auf Erden. Ein Zwiegespräch. 8°. 45 Seiten Tert und 13 Äubferli«, brucfi tiber. 3n Bütienumschlag 1,60 Mk. Verlag ,,Ars sacra“ 3osef Müller, München 23. 1928. (555)
— Alexander Sokolowsky: Carl Ha- genbeck und fein Werk. 176 Seiten. Groß-8° mit zahlreichen Photographien. Verlag E. Haberland, Leipzig 1928. (216).
— Die evangelische Welt Mission. Von Professor D. Dr. 3. Witte. 3n Sammlung „Religionskundlichc Quellenbücherei'. Zweite verbesserte Auslage. Kartoniert 1 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (459.)
— Olding, Dr. Heinz, Das Abrü- st u n g s p r o b l e m. Eine Materialsammlung. 1928. Berlin W 35, Zentralverlag G. m. b. H. Preis 2 Mk. 454
„Unter Franz", ein Lebensbild des Etahl- helmgründers, mit 8 bisher unveröffentlichten Bildern, darunter 3 Kunstblättern, von HanS- georg Roth. (Otto Sollet Verlag, Magdeburg. Preis 1 Mk.) (487.)
— Neuwcrk-Kalender 1 929. Reuwerk- Verlaa, Kassel. Preis 75 Pf. 1489) — Der 5. Jahrgang ist besonders gut ausgefallen. Eine Fülle von eindrucksvollen großen und Heinen Geschichten, Gedichten, Sprüchen, viele Bilder von Thylmcmin, Heinsdvrff, Richter und eine prächtige Kunstbeilage von Czger-Lienz zeichnen ihn aus. Don den literarischen Mitarbeitern seien Prof. Dr. Georg Koch (Gießen), Georg Flemming, Anna Schieber, Heinrich Lerch und Ma? Barthel genannt.
— Floyd Dell: „Sein Vater, der 3ung gef eile“. Aus dem Amerikanischen übertragen von Carl Ehrenstein (Romane der Welt. Th. Knaur Nachf. Verlag, Berlin W50). Ganzleinen 2,85 Mk. (494) — 3n diesem Roman in dem alles anders kommt als man denkt, fesselt das humorvoll beleuchtete Schicksal «irres sympathischen Don 3uan. der — vom Schicksal überrumpelt — nach vielfachen Wirrnissen glücklicher Vater wird.
— Die Femelüge. 3nhalt: Friedrich Felgen: Die Schwarze Reichswehr und Oberleutnant Schulz. Hans Albert von Dirckhahn: Die Femehetze gegen Oberleutnant Schulz. Walter Weiß: Oberleutnant Schulz in den Händen der preußischen 3ustiz (mit Benutzung der Rechtsgutachten von Prof. Dr. Grimm und Dr. W. ßuetgebruae). München 1928. 3. F. Lehmanns Verlag. Mit 3 Abbildungen. Geh. 4 ML, geb. 5 ML 449
Letzte Nachrichten.
Oie Rettungsaktion für die „Destris".
Neu York. 13. Nov. (WTB. Funkspruch.) ttadj einem Funkspruch sah ein amerikanischer Dampfer unter 37,19 Grad nördlicher Breite und 70,38 Grad westlicher Lange auf dem wasser flackerndes rotes Licht. Bald darauf gelang es ihm, das Rettungsboot des Dampfers „Deffris“, von dem das Licht ausging, längfeits zu legen. Die Stelle, an der sich der Untergang des Dampfers „Beflris" ereignet hat, wird von fünf Dampfern, darunter das Schlachtschiff „Wyomings, abgesucht. Weitere 15 Dampfer befinden sich auf dem Wege zur Unglücksstelle. Die Dampfer, die das Meer mit Scheinwerfern absuchen, berichten über starken Rebel bei hohem Seegang. In der Passa- gierliste des gesunkenen Schiffes ist rin Reichsdeutscher, Hermann Rückert, jedoch ohne Nennung des Heimatortes, erwähnt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinssiih 8 Prozent.
Frankfurt a. M
Berlin
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168,73 1,772 »8,40
111,99 112,05 112,36 10.577 22,015 20,378 4,2040 16,425
60,90 67,73 1,957 0.503
59,075 12,454
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3,033 18,95 81,46 2,107 5,435 4.199 4,294
20.90
168,39 1,769 »8,28
111,77 111,80
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7,368 73,125
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16,42 80,895
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