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n Ullab von Asgbani- Schwester, die Prin- in der Klinik deS Pr> en unter Assistenz bei ? an den Mandeln vde. Desinden der beiden Pa- r vollkommene Vrnesuna va zehn Inge in Ansprua
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gemeiner
q e fa n g aI * all» zur rechten Leitung
— Tageskalender für Freitag. Stadt
'slawischen Aerzte dem früheren Heraus, der russischen Zeitung .Rowoje Wrenja'
am 22.
surt a. M.
turne- Gaue«
mit diesem Aufschwung noch kein Ziel erreicht, es ist mit ihm nur eine Lichtung gegeben.
ftebt unrei des Spiels
Kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinden Samstag, den 14. April 1928
men. her zum Männer g cs an g im
eine wesentlich andere Ltellungnadme herbei- geführt hat. als sie vor wenigen Jahren in bcn meisten Städten noch bestand. Allerdings it
die bekannten vier (-------------- „ -
reit» in der Woche vom 15. bis 21 April
Aus der Provinzialhauptstadt.
Dietzen, den 13. April 1928
Oer Furunkel.
•#on Or. med. Hühnlein, Dresden.
Ss ist überflüssig, ihn zu beschreibe» I Lin jeder kennt ihn. diesen lästigen Gast, der sich wohl bei jedem Menschen gelegentlich einmal ungeladen
Stellung, Weg und 3W der Männergesangvereine.
Von Or. Rudolf predeck.
Mit großer Schnelligkeit ist die öntwid« lung der Kunst des Hiänncrgcf angel nach dem Kriege vor sich gegangen und Hal einen inneren und äußeren Aufschwung genom»
geöffnet.
" Herdbuchbullen-Versteigerung in Darmstadt. Der Landwirtschaftskammer- Ausschutz für Starkenburg veranstaltet am Dienstag. 8. Mai. vormittags 11 Ubr, auf dem P^rdemarttplatz in Darmstadt (Holz^sallee) eine Versteigerung von erstklassigen sprungfähigen Herdbuchbullen des Fleckviehschlages auS den ßefter Starkenburger Zuchten. Es kommen nur Herdbuchbullen mit Abstammungsnachweisen Aur Versteigerung. Wan beachte die gestrige Anzeige.
"Auftrieb auf dem heutigen Frank, furter Schlachtviehmarkt: 1111 ftälber, 155 Schafe, 581 Schweine
zugefuhtt.
•• (Sine bedeutungsvolle
ein stellte.
Wohl aber mutz man sich über das Wesen des Furunkels klar sein, um seine Gefahren abschätzen zu können und um die richtigen VehandlungSwege einzuschlagen! Dringt ein bestimmter Eiterbaziüus. der Staphylveoccus, In die Haut ein — meist an den Haarbälgen — so bildet sich an dieser Stelle ein Entzündungsherd. Rasch herbeigeeilte weiße Vlutkörperchen bekämpfen in großer Zahl die Eindringlinge und schmelzen daS benachbarte Dewebe ein Sin Stterofropsen entsteht, der sich alS gelbes Köpfchen den Weg nach außen sucht. Ringsherum bildet sich eine blaurote, schmerzhafte Schwellung. daS Zeichen des vermehrten Dlut- und Lymphzuftromes. Werden die Keime nicht restlos vernichtet, so brech ic in die Lymphbahnen ein und erreichen bi: .. »achbarten Lymphknoten — rote Stränge in der Haut, schmcrzhaite Schwellung der Lymphlnoten zeigen dies Ereignis an. 3a. in seltenen Fällen vermögen sie sogar das Blut zu verseuchen und eine Vlutvergistung Hervorzurusen.
AIS Begleiterscheinung dieser Entzündung tritt bei größeren Furunkeln Fieber. Kopfschnierz, Appetillosigkeit und Eiweiß im Harn auf, Läufig genug bleibt eS nicht bei dem einzigen Furunkel, sondern es bilden sich durch den übers liehen den Eiter in der Rachbarschaft R
Fachkritik.
Buntes Allerlei
Suroorin al» Munderarzl.
in der die Gesangvereine und die fördernde» Kräfte weiterzuarbeiten haben. Dem bisher Erreichten steht auch im Männergesang noch manches Gewollte und Erstrebenswerte gegenüber. Der Ausstieg, der aus den eigenen Reihen des Männergesanges kommt, und der von helfe» jubelnder Gewalt au überzeugen weiß, der allein wird mit Kraft und llnfehlbarkeit werbend wirke» für die große Mafse des Volkes unb vor allem für denjenigen VoikSteil, der bisher den Weg zum Herzen des Männergesanges noch nicht gefunden hat. LS gibt eine Volksschicht in Reserve. die noch taub ist. weil sie noch nicht hörte. Schon sind Scharen hinübergeströmt ins bisher unbekannte Lager der Männerchöre, ober der Sieg deS Männergesanges wird erst vollkomme» fein, wenn die Barrikaden der geistigen und gt* sellschastlichen Rücksichten ganz gefallen ImB. Dann werden die goldenen Zeiten des Rkännev gelanget kommen, die wir jetzt erst unftreben.
Die Konzerte der Männergesangvereine. die i» den Städten die guten Vereine auf daS Podium bringen, gehören in starkem Maße zu den Mit» teln, die den Männer, ' '' * ~'
gemeine Volkskunst zur rechten Geltung und 'Beachtung bringen. Diese Konzerte haben sich ihrer ganzen Auffassung unb Aufmachung nach in den letzten Jahren ebenfalls von Srund auf geändert und gehoben. Sie sind vor allem in den Bereich der künstlerischen Qualität abgetreten. in dem auch die berufene Kritik mit Sachlichkeit und Sachkenntnis zu raten und af Helsen hat. Der Männergesang ist zum Kunh- faktor geworden und hat bewußt den Schritt getan, der aus der Vereinsmeierei zum Gelang als Kunst führt.
Wenn vorerst auch nur wenigen Vereinen dieser Wurf gelungen ist, mit starken Wurzeln auf dem Podium der Kunst Berechtigung gefaßt zu haben, so ist durch diese Vereine doch der Weg für die Zukunft fe ft gelegt. Die kleineren ober weniger geschulten Vereine werden folgen und ebenfalls Kulturarbeit leisten durch die Kunst, auS dec deS gesamten deutschen Volles Seele und Sehnen klingt, die im wahrsten Sinne des Worte- deutfcheS Volkseigentum ist ohne Unterschieb deS Standes und der Partei. Zu diesem Ziele müssen alle Kräfte anaesetzt werden eipene Kräfte aus den Reiben der Männer- gefanguereinc. die musikalischen unb kompof - torischen Kräfte der schassenden deutschen Well und die fördernde und begleitende Kraft der von der Macht de« Männergesanges überzeugten
den er sicher zum Siege auSnutzte
Orbach spielte als Weißer gegen v Holz- Hausen Samengambit; die Partie stand lange x3<it ungefähr gleich, bis es Orbach durch starke Spielführuna im Endspiel gelang, die Parne zu seinen ©unften au entscheiden.
Vom Glück begünstigt war S ä m i s ch gegen Dr. Ä r ae me r; Dr. Ätaeiner opferte für starken Angriff einen Bauern, er erlangte eine überlegene Stellung und opferte einen Xurrt. um Remis zu erreichen. Sämifch wich demselben aus; später bot er iedoch Remis an. das Dr. Stroemer in Gewinnstellung für ihn, annahm
Die Hängepartie K m o ch gegen Dr. K r armer wurde nach elf stündigem Kampfe Remis gegeben.
Der Schluß st and lautet: Rvti 5t/t Punkte. 1. Preis; ®r. lartaf otoer 5 Punkte. 2. Prei«; Sämifch 4i, Punkte. 3 Preis; Orbach und Km och je 4 Punkte, 4. und 5. Preis geteilt; es folgen: Dr Ära cm er 2»/? Punkte; Dr. | Bechstedt V, ^unfK Frhr v Hol zhau- ; f en 1 Punkt.
?ahrp!aoändmrnskn bei der AeichSbahn
D 91 (1. und 2. Klasse) Basel S. B. B —Berlin Potsdamechf., Gießen an 1.01, ab 1.02 fällt vom 16./17. d. M. ab fort. Die Kurswagen für Berlin P. Bf. gehen auf D 191 (1. und 2. Kl.) Basel S. B. B. —Alwna—Bremen, Gießen an 0.51 ab 0L2 über. Reisende für Berlin muffen auf die frühere Abfahrt besonders achten.
Der Fahrplan de» D 1 9 2 (1. und 2. Kl.) Bremen— Altana—Bafel L. B B., Gießen an 4.23, ab 4.24, wird noni 15/16.d.M. ab aufgelöst. Vom glei. chen Zeitpunkt ab verkehren die beiden D192 Bremen-Altona—Basel, Gießen an 4.23 ab 4.24 unb D 92 Berlin—Basel, Gießen an 4.32 ab 4.34, vereinigt, und zwar in dem Plane Gießen ftn 4.32 ab 4.34.
Pcrsonenzug704^., Gießen — Fra n f • tu rt (Ti.), Abfahrt 359, verkehrt vom 16.d.M. ab 10 Minuten spater.
Personenzug 709 W F r a n ks u r t (M.)— Gießen, Ankunft 1.11, verkehrt ab 16./17.H.M. 10 Minuten früher.
Personenzug 77 1 (oonnwa&jug) Frankfurt (M.) — Gt eße n , Ankunft 1.51, verkehrt ab 16'17.d.M. 10 Minuten früher.
Bornotizen.
Briefkasten her Redaktion
(Stedytsgutadjlen sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)
ft. 8. in ©. An den kältesten Tagen des vergangenen Winters wurden in Gießen folgende lempe. raturen feftgeftctlt: 16. Dezember —19,6 Grad (Lei- lius, 17. Dezember —19,2 Grad Celsius, 19 Deze n- ber — 20.4 Grn- Celsius und 20. Dezember — 20,2 Grad Celsius. Der Begriff „harter" oder -gelinder" Winter ist sehr dehirbar. Man kann aber den »ergangenen Winter, wenn man die Wintermonatc in der (peiamtheit nimmt, nicht als „bart' (besser ge sagt: kalt) bezeichnen. Lediglich der Monat Dezern ber wies Temperaturen auf, die rund 4 Grad Tel NUS unter dem zwanzigjährigen TlonatgmHtri lagen.
Wildnis". . ,. _ .
— Vortrag über Sa ugltngs- und Kinderpflege. Wan schreibt uns: Der Verband kausmännischer Berusstrankentassen. dem die Barmer Trsahkasse, Deutschnationale Kranken- taffe, sowie die Krankenkaffen des ®. d. 21. und Z. d. A. angeboren, veranstaltet einen für drei Abende berechneten VortragskurfuS für die Frauen und Töchter der Mitglieder über „Säuglings- unb Kinderpflege" Der Vortrag bchandelt die allgemeine Hygiene, die Ursachen der Saug- lingssterblichkeit und deren 'Bekämpfung, dte Ernährung der Mutter und des Säuglings, sowie die Pflege des gefunden und des kranken Kindes. Die Vorträge finden statt am 16.. 19. und 23. April, abends 8 llhr, im Sinasaal der Oberrealschule. llnterstüht wird der Vortrag des Arztes durch praktische Vorführungen unb Lichtbilder. Anschließend läuft ein Film .Seine Majestät das Kind". (Siehe heutige Anzeige.)
— Die National-Sozialistische deut sche Arbeiterpartei beruft auf nächsten Sonntag, 15. April, nachmittags, in das Cafe Lew eine öffentliche Versammlung ein. Näheres im heutigen Anzeigenteil.
/®tr haben drei Kinder!"
Wir hatten uns lange nicht gesehen. Durch Zu- fall tarnen wir gleich nach der Begrüßung auf bas Theater zu sprechen. ..Meinetwegen können sie's abschafsen,- sagte mein freund, -«» war in den letzten fünf Jahren nicht drin, llebe. diese Rückständigkeit war rch zunächst fprachll>s. Dann fragte ich nach dem Warum. „2O:r gaben drei Kinder," sagte er gelassen. Zuerst meinte ich. ec wolle damit anbeuten, daß er daheim a.Heater genug habe. Dann aber verstand ick) ihn.
Der Weg führte uns an einem stadtbekannten ®af4 vorüber, vor dem einige Autos auf ihre Besitzer warteten. ..Wollen wir nicht einkehrenT fragte ich. ..Rein, ich habe es noch nie von innen gesehen. Für unsere drei Kinder trage ich schon Gebäck in bet Tasche." Wieder sagte er das so vor sich hin, aber ohne Bedauern ober Bitterkeit _ .
Gin Schulkamerad flitzte auf fernem Motorrad vorüber und winkte uns zu. Unwillkürlich streifte mein Blick daS Rad, das mein Freund mit feiner Linken schob. Sicherlich fuhr er es schon vwle Jahre. Ganz unansehnlich war es geworden Schon längst hätte ein neues an ferne Stelle treten müssen. Ich glaube, mein 3«un» erriet meine Gedanken. <$r schaute mich an, und ich las nw feinem Gesicht ab: Erst kommen die Kinder!
6r erkundigte sich nach meinen Verhallniswi und wollte wissen, wie ich den hinter ^rlevt batte. Ich erzählte ihm von meiner Arbeit, aber auch von den Winterfestlichkeiten, die mir.manche .rohe Stunde bereitet hatten. Und da ich ihn als nunteren Gesellschafter von früher her kannte, »ragt, ich verstohlen, ob er nicht auch an Vergnügungen teilgenommen. Diesmal jurfte « um <eine Mundwinkel, unb die Worte „Wir haben drei Kinder!" stteß er mehr heraus als daß er sie sprach. Da faßte mich tiefes Mitleid mit ihm. und hastig rief ick ..Mensch, welche Freude hast du denn eigenllich noch?" Da reckte er sich »n die Höhe. Sein Auge blitzte, lieber fein Gesicht lief ein Glanz, wie ich ihn noch nie gesehen.
Wir haben drei Äinbcr!“ kam es frohlockend über feine Lippen. Dann drückte er mit die Hand, schwang sich leicht aufs Rad und fuhr davon.
Taten für Lamötag 14. April
Sonnenaufgang 5.08 Uhr. Sonnenuntergang 18ÄJ Uhr — Mondaurgang 3.09 Uhr. Mondunter- qang 11.07 Uhr.
1739: ber Komponist Georg Friedrich Händel in i^ondon otfrorben (geboren 1688); — 1778: samuel
" Beginn der Frankfurter Messe. Wir werdeii gebeten, darauf aufmerksam zu macheii. daß die allgemeine Messe in Frank- “2. April beginnt. Lediglich Sonderausstcllungen sind be-
Wltvl, ut ___________ -lachfokger. ©elegent-
lich entstehen in immer neuen Schüben zahlreiche Furunkel an den verschiedensten Stellen, diese« Leiden -- die sogenannte Furunkulose^ — kann Monate hindurch allen Heilmaßnahmen hartnäckig trotzen. Wan wird in solchen Fallen Au ^verdacht hegen müssen, daß irgendwie die Widerstands- krast dcS Körpers, z. B. durch die Zuckerkrank- ^We^ch?^Lc?ren^ ergeben sich aus biefen Tatsachen für den Laien? Durch peinlichfir Sauberkeit. durch sorgfältige Entfernung deo Eiter« wird man die Umgebung eine« Furunkels vor Infektion schützen. Entstand der Furunkel auf einem schon krankhaft geschädigten Hautaebiel. etwa aus dem Boden einer Flechte, so wird nur ber Arzt eine neue AuSsaat verhüten ttnnen. Kleine Furunkel mögen vielleicht von selbst oder durch heiße Packungen heilen, größere oder solche mit Schwellung der benachbarten Lvmph.noien and Fieber gehören in sachgemäße ärztliche Behandlung. R i e schneide ober steche man selbst an einem Furunkel herum, vor allem ober vermeide man das beliebte Ausdrücken des Eiters. Rur ein kleiner Teil des Eiters wird nämlich auf diese Weise nach außen entleert ber größere Teil wird erst recht in die Gewebe h in- eingequetscht und kann bann schwere Erkrankungen verursachen. Siner Furunkulose sollte ber Laie auch bann nicht gleichgültig gegenüber- stehen. wenn bet Einzelsutunkel nur klein ist. Gar zu leicht würde sonst ein ernste« Grund- leiden, wie der Diabetes, übersehen.
Sine besondere Beachtung erfordern die Ge- sichtssurunkel. bei denen ja auch meisten« eine stärkere Schwellung der weiteren Umgebung auftritt. infolge der anatomischen Beziehungen der Gesichtsl-aut zum Gehirn können sie bet nicht sachgemäßer Behandlung schwerste Erkrankungen nach sich ziehen.
Wie aus dieser DchiiBerung- hervorgeyt. panbeit e« sich bei ber Furunkulose um eine Örlranlung der Haut. Das Volk dagegen ist in dem ©lauben befangen, daß habet im Blute kreisende Giftstoffe im Spiele sind. Es bedient sich darum mit Vorliebe der sogenannten Blutreiniaungstee« in der Hosfnung. auf diesem Wege die Krankheit zu entfernen. Diese Blutreiniaungstee« buben aber meistens nur eine abführende Wirkung; sie hätten auf die Zusammensetzung des ^lutc« wohl kaum Mnlluß. wenn dort auch wirklich krankmachende Giftstoffe kreisen würden. Diese ^es sind allo bei ber Furunkelbehandlnng höchst überflüssig.
zu empfehlen.
" 3m Lichtspielhaus Bahnhof st raße läuft zur Zeit ein Spielfilm „Das Schickfal einer Nacht", der auf die wundervolle Novelle „Bierund- zwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau" in Dem Zyklus „Verwirrung der Gefühle" von Stefan Zweig zurückgeht; dieser Film, der vom Leben eines sanatifchen Spielers in Monte Carlo handelt, uni) von dem vergebliche,'. Versuch einer schönen grau, den feiner Leidenschaft hemmungslos Ver> falknen vor sicherem Untergang zu retten, zeichnet sich durch gute und wirksame Photographie, eine teil- weise recht intereffante Technik und eine gefdjmcd- volle Besetzung aus (in welcher die schöne und vor nehme (Erna Morena, Harry Liedtke, der Liebling ber Frauen, 3ean Brabin, die S a n b = rock unb Paul Otto sich hervortun)^dagegen ist bic Regie unzulänglich, unb ber ganze Streifen wiederum ein Beweis dafür, wie leicht es ist, gute Literatur zu einem mittelmäßigen Film umzubilben. wozu übrigens auch gar feine Veranlassung vorlag. Die psychologisch und hanblungsmäßig überaus fein zusammengesetzte Erzählung Zweigs ist im Film innerlich umgebogen, motivisch vergröbert und zu einer Liebesgeschichte im Geschmack ber breiten Ma sie verkehn. — Das laufende Programm wird, abgesehen von der üblichen Wochenschau, im ersten Teil des Abends durch Darbietungen Frankfurter Kabarettisten auf ber Bühne vervollständigt; als An jagcr unb mit heiteren Vorträgen, älteren unb neueren Witzen unterhielt Aböls Fretty bas Pu blikum: in die übrigen Darieteevorführungen teilten sich Vonni) Böhme mit Phantasie und fioftüm- länzen unb Trude Star mit Tanzparodien und Wiener Grotesken. Beide Damen fanden mit ihren hübschen Darbietungen lebhaften Anklang. -Y
Henncke emdjtei b* elfte Txjubftuminmanftah Deutschland, in Hamburg; — 1854: ber Bildhauer Max ft rufe m Berlin geboren; — 1865: ber amerikanische Staatsmann Abrahan. Ömcoin m Washington ermerbet (geboren 1809); — 1868: der Archirc-ll Peter Behrens in Hamburg geboren; — 1871; Annahme ber deutschen Derjasjun^. — 1926: ber Aüenforscher Gottsrieb Merzbacher in München gestorben (geboren 1846).
Internationales Gchachtnrnie^ in Gießen.
Gestern wurde die Schlußrunde gefbielt Rvti. ber zum l. Preise nur eint Remise brauchte, spielte ohne jeglich? Komplikation die Abtauschvariante der französischen Partie, welche ein leichtes Remi« ergibt; er sicherte sich damit den
B e r l i n , 13. April. (WTB. Funtfpruch., Nach glatter Ueberwinbuna des Liquioationstages unb dem recht festen Derlauf ber gestrigen Frankfutter Abendbörse sieht es im heutigen Fruhoerkehr weiter reundlich aus Heute ist Limiteerneuerung unb man rechnet bamlt, baß fid) hierdurch zu den ersten ftur- sen Malerialmangel vemcrkbar machen konnte. Die bisher genannten Kurse liegen etwa auf gestriger Höchstbasis: Farben 268 zu 68,6, Siemens zirka 30»>, Danatbonk 251, Commerzbank 190, Charlottenburger Wasser 141 und Karstadt 247. Am Devisenmartt nennt man Paris 124,02, Mailand 92,58, Spanien 29,05, das Pfunb 488,34 und bcn Dollar 4,18075.
— Personalveränderungen in der hessischen Justiz. Ernannt wurde der Se- s natspräsident beim Oberlandesgericht Darmstadt. Dr E r n st Z u n k. »um Landgerichtspräsidenteu beim Landgericht der Provinz Rheinhessen. Der Landcsgerichtsdirektor beim Landgericht der Provinz Starkenburg. Dr. Richard Härtner. | wurde zum Senatspräsidenten beim Cbzrlan- deSaericht in Darmstadt ernannt. Beide mit Wirkung ab 1. April. Auf Grund dcS Gesetzes über die Altersgrenze der St atSbeamten tritt am 1. Juni der Generalstaatsanwalt beim Oberlandesgericht in Darmstadt. Jakob Hofmann. in den Ruhestand.
•’ Schulpersonalie. (Ernannt wurde der pro viforischc Gewerbelehrer an der gewerblichen Abtel- lung der ForWildungsschule zu Büdingen, Peter N i e ß, zum Gewerbelehrer an. dieser schule mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts ab.
• • Ministerialrat Borne mann KreiswahNeiter in Hessen. Das hesll- sche Gesamtministerium hat den Ministerialrat Borncmann in Darmstadt lDienstadresse: Staatsministerium. Darmstadt. Aeckarstraße 7) zum Kreiswahlleiter des Wahlkreises 33^ Hessen- Darmstadt. unb den Leganonsrat Dr. Heinemann in Darmstadt zum Stellvertreter für Die am 20. Mai stattfindenden Reichstagswahlen ernannt. Wegen fristgemäßer Kreiswahlvorschläge. Derbindungs- und Antragserklarungen verweist das Ministerium auf die entsprechenden Paragraphen des Reichswahlgesetzes.
•• Polizeistrasen für unberechtigten Plakatanfchlag Uni den bei den setzten Wahlkämpfen auf getretenen Mißständen beim An bringen von Tßablp totalen zu steuern, teilt das hessische Polizeiamt in Darmstadt mit, baß nach den geltenden hessischen Vorschriften ..Druckschriften, ohne Unterschied, ob dies ge- werbsmäßig geschieht oder nicht, nur an solchen Stellen öffentlich angeschlagen oder angeheftet werden dürfen, für die das Polizeiamt crusbrück-
Slabtttrche. 2 Uhr: Beichte für bi« ftonfirmanben aus der Matthäusgemetnde unb beren Angehörtae. Pfarrer Mahr. — Johanneskirche. 2 Beichte für bir flonfirmanben aue der Johannesgemeinbe unb deren Angehörige; Pfarrer Ausfeld.
Ifraelittfche Gemeinde*.
Israelitische BeUgiontgemdnbt. Gottesdienst m der Synagoge (Sübanlagc) Samstag, den 14. April Vorabend 7 Uhr morgen» 8.80; abend» 7J8 wwb 8.06
lich lernt Genehmigung erteilt hat' Zuwiderhandlungen werden bestraft Auch wird darauf aufmerksam gemacht, daß das An heften oder Anschlägen von Druckschriften an verbotenen Stellen eine Eachbeschädigmrg darstellt unb daher auch aus diesem GeseheSgrund bestraft werden kann. Die Polizeiorgane sind angewiesen, bei Zuwider- banMungen unnachsichtllch Strafanzeige zu erstatten.
"EtäbtischeNutzholzoersteigerung. Bei ber gestrigen vottetzten Nabelnutzholzversteigc. rung aus bcn Waldungen ber Stabt Gießen wurden I folgende Durchschnittspreise erzielt Fichtenlangholz la.ftL 38 Mk., Ib-ftl. 39 Mk.. 2a-ftl. 38 Mk., 2b-ftL 4f)Mk. 3» Kl. 41,50 Ttf. je Festmeter. Kieftnilanq. Holz Ib-ftl. 26,50 Mk., 2a.ftL 26 Mk.. 2b ftl. 33 Mk., 3a. und 3b-ÄL 46 Mk. je Festmeter Lärchenlangholz le., 2a- und 3a-ÄL 33 Mk. je Fest Meter. Fichten- berbftangen 1. unb 2. RI. 3,80 Mk. per Stück.
•• Ein Autounglück, das noch verhältnismäßig glimpflich endete, ereignete sich gestern nachmittag gegen 5 llhr auf der Landsloiße Gießen—Marburg dicht bei der Abzweigung der Straße nach Drubringen in der Aähe ber Wcllersburg Der Reisende einer Marburger Firma, der als alleiniger Znsafte mit dem Kraftwagen in der Richtung nach Gießen fuhr, wollte an der genannten Landstraßenstelle einem großen Gespann au-weichen. Dabei tarn da« Auto von | der gepflasterten Fahrbahn ab und geriet auf I die seitliche Erdauftchüttung. wodurch es ins Rutschen kam und in den Straßengraben stürzte. Dabei überschlug sich der Kraftwagen, der vollständig in Trümmer giiut Wie durch ein Wunder kam der Reisende zum Glück nur mit einer Rip- penquettchung unb mit Hautverletzungen davon, ör wurde von einem anderen Auto mit nach Marburg genommen und dort in seine Wohnung verbrach, Das Befinden des verunglückten Man- ne« ist den Umständen entsprechend gut. Die iincb brauchbaren Stücke de« zertrümmerten Krastwagen« tourben von dessen Besitzer gestern adenb noch nach Lollar verbracht, während da« Wrack heute vormittag mittel« Lastkraftwagens nach Marburg transportiert wurde
- Auf der Reise vom Tobe ereilt. Heute früh kurz nach 8 Uhr verstarb auf dem Gießener Bahnhof infolge eines Schlag «anfalle« der in weiten Kreisen bekannte Getreidehändler Mar Stern aus Hungen. Der so plötzlich auS dem Leben abgerufene Mann wollte eine Reise in Richtung Köln antreten und hatte gerade den tt-Zug nach Hagen bestiegen, al« er zu- fammenbrad) und wenige Augenblicke darauf verschieb. Die Leiche wurde zunächst in den Leichenraum des Bahnhofes verbracht und im Lause des Vormittags dem Reuen Friedhof
1. Preis.
Dr. Tartalower eröffnete gegen Dr. B ech- igel mäßig, c« gelang ihm. im Lause einen Stellungsvorteil zu erringen.
Riege, die au« 15 der besten Turner deS GaucS bestehl, soll bei dem Deuftchen Turnfest in Köln da« Können unseres HeimotgaueS zeigen. Erstmalig turnte die Riege mit geradezu beispiellosem Erfolge in Dab-Rauheim. In Heuchelheim findet daS zweite Turnen statt. Rach einem Lichtbildervortrag des Turner« S i n n w e N, der an ber Amerikafahrt der Deutschen Turner- schaftSriege teilnahm, mit dem Thema. »Deutsche« Turnen im Bilde unb Au«-
theater: 8 Uhr, „Mrs. Cheneys Ende" (Ende tOUjr). I L Sangen die allgemein oerbint>.^en Sreiübungen I ^'"(SdudK-n des^De^and^
- Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Schllksal fiötn zur Darstellung. Hierbei darf man auf tüMlatoifAen 2le?Alc dem früheren Heraus- einer Nacht". - Aftoria-Lichtspiefe: „Nwolen der ^e vollendete Wiedergabe rechnen, banur ettt- ^dftaw.s^n Aerz^e dem ruhe-en
Mfige Zurner tätig mb. Sann b« ™ ."RrZ Rrieac barch |dn.
Hebungen der Zecknege. die m bieser Zu- D^^ch^^indlichkeit unb Kriegshetze sich einen fanuncnftellung /ur daS Deuttche Tu^ses. a^ I die Ausübung ärztlicher
wählt find, geturnt. Sie find schwer, stellen yätiafeit untersagt. Saworin behauptete große Anf^derungen an ^ ^nzelnm Turner. ^Nechoden insbesondere durch
und es wird für den Zuschauer recht anregend I -v n fi »n ftrnni»* heilen au können unb
unb interessant sein, die hatte^bereits eine große Anzahl von Anhängern
gegeneinander a^uwa gen. Ein Kur tu rnen an @r cr|rcilte hd> ven in seiner Behandlung P ero und Barren vervollständigen bas turne- »rnnftm nrnfim Ansehens
ri chc Bilb. toic es Diclfeitig« unb hochwertiger Kcftenben «ranken gto6<m taum geboten werden kann. Ein Besuch ist nur ,)ug;usammenftoß in Mexiko
3n ber Rähe von Srnpalme im Staate Sonora find in der vergangenen Rächt auf einer ein- gleifigen Strecke ein Personen- und ein Güterzug zusaminengestohen. Die beiden Zugführer unb die beiden Heizer wurden getötet Drei wettere Eisenbahnbeamte wurden schwer verletzt. Von bcn Reifenden des Personenzuge« ist feiner schwer verletzt worden.
Berliner Börse.
rische Veranstaltung des
Hessen findet am morgigen Samstagabend in der Turnhalle des Tv. Heuchelheim statt. Die vom GauturnauSschutz zusammengestellte


