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Frau. Kultur und Wohnung 3brc Ausführungen waren an und für |id> führ intet« cffant. aber fie beschäftigten sich vielleicht etwas zu sehr mit der Einrichtung der Wohnung ver­mögender Kreise und zu wenig mit der des Mittelstandes, für den ja doch S)il*c durch zweck - mäßige und nicht zu teure Technisierung am notwendigsten ist Es wurde dies auch von der Versammlung als fehlend empfunden. Zum Schluß ihrer Ausführungen sprach die Dor- tragende davon, dah es auch eine Kulturausgabe der Frau sei, auch die Ausbildung ihrer Haus­angestellten im Sinne einer modernen Haus- baltiührung imt> Hau »pflege zu überwachen und durch entsprechende Anleitung zu unterstützen.

Mangold.

Buntes Allerlei.

Bom Blitz erschlagen

Die .Breslauer Neuesten Nachrichten" melden aus Vroß-«witz (Kreis ßiegnit)): Wäh­rend des gestrigen heftigen Gewitters schlug der Blitz in eine Pappel, unter der zwei Arbeiter Schutz gesucht batten. Beide wurden einige Meter ms Feld geschleuderte während der eine sofort t o t war. erlag der andere bald darauf seinen Verletzungen.

Hebet die Sch leizer Gegend ging, einer dortigen Meldung zufolge, am Sonntagnachmittag ein schweres Gewitter nieder. AIS gegen 6,30 Hhr zwei junge Mädchen, die sich auf dem Heimweg von Neundorf nach Oberböhmsdorf be­fanden. vor dem Regen unter einer Esche Schuh suchten, schlug der Blitz ein und traf beide tödlich.

Wie aus Oldenburg gemeldet wird, schlug am Montag der Blitz in die Stallungen des Gutes Lübbersdorf ein. Fünf Gebäude sind niedergebrannt. Ferner fielen zwölf Käl­ber, grobe Futtervorräte und zahlreiche Schweine den Flammen zum Opfer.

Das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung der Leiche Löwensteins.

Der Bericht über die g.richtsär-stliche Unter- suchung der Leiche des Brüsseler Bankiers Lö­wenstein ist jetzt beim Untersuchungsrichter von Boulogne«sur--Mer eingegangen. Die beiden untersuchenden Aerzte sprechen sich formell da­hin aus. dah der Tod Löwensteins auf den Sturz aus grober Höhe zurückzuführen sei. 3n dem Augenblick, in dem er auf daS Wasser ausgeschl.aen sei. hat er nach Ansicht der Aerzte noct) gelebt. Die Untersuchung der Eingeweide hat das Fehlen jeder Vergiitungserschcinung ein- wandsrei ergeben.

Ein Arzt durch Wespenstiche getötet.

Wie aus Putbus auf Rügen gemeldet wird, ist der praktische Arzt Fischer auf dem Wege zu einem Patienten in ein Wespenloch getreten. Der aufgeregte Schwarni überfiel den Arzt, der an den Folgen der durch die Wespenstiche verursachten Blutvergiftung gestorben ist.

Der Schisssunfall in Blankenese.

Wie jetzt zu dem Zusammenstoß zwischen den Dampfern .Königin Luise" undCornwood" auf der Elbe vor Blankenese amtlich festgestellt ist. werden außer dem bereits als ver­mißt gemeldeten Prokuristen Sta nhfe noch die Kontoristin F i s ch c r aus Elmshorn und das Dienstmädchen Moeller aus Wedel vermißt. Während von den beiden ersten feststeht, daß sie auf dem Dampfer .Königin Luise" waren, konnte dies von der Letztgenannten nicht genau sestgestellt werden: da das Mädchen aber am Sonntagabend zu 'dem Feuerwerk ging und bisher nicht zurück­gekehrt ist. muß mit Der Möglichkeit gerechnet wer- «n. daß auch sie ein Opfer des Zusammenstoßes iyrbc. Von den sechs Verletzten konnten mer gestern aus dem Krankcnhausc entlassen Werden.

Liu betrügerischer Notar.

Dor Berliner Rechtsanwalt und Notar Metzer II. der sich in der vergangenen Woche den Behörden freiwillig gestellt hatte, ist vorn Untersuchungsrichter beim Landgericht 3 ein­gehend vernommen worden. 3m Verlauf der Ermittelungen hat sich, wie dieB. Z." meldet, ergeben, daß der Anwalt nicht nur sich in dem einen bekannten Falle der Unterschlagung schuldig gemacht hatte, sondern auch ein zweiter Fall hinzugekommen war. so daß sich der Ge­samtbetrag der von Metzer veruntreuten Gelder auf etwa 8000 Mark erhöht hat Rechtsanwalt Meyer hat bei seiner verantwortlichen Derneh- mung die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen bestätigt.

Line Tragödie 700 Meter unter der Erdoberfläche.

Nach einer Meldung aus Bochum spielte sich gestern ein Drama im Betrieb einer Krupp.Zeche,

f 700 Meter unter der Erdoberfläche nb Zwei Berg- I arbei'er gerieten wegen einer nichtigen Ursache m Streit. Nach erregtem Wortwechsel nahm der eine eine Spitzhacke und spaltete feinem Gegner den Schädel. Der Töter wurde verhaftet.

Zwei Todesopfer im Grubenschochl.

Auf dem Tagebau der Gewerkschaft Jakobsgrube in Preußisch Börnecke bei Staßfurt stürzte der 28 Fohre alte Bergmann Sobritz aus Löberburg bei einer Revision des Wosserichachtes in den Schacht hinab und sand den Erstickungstod durch giftige Gose. Der 22|ährige Steiger Nitdebrand ans Staß­furt fand bei dem Dersuch. den Monn z» retten, ebenfalls den Tod.

Doppelmord und Sdbflmorb eines Greise».

Eine furchtbare Bluttat ereignete sich geltem in Penig bei Leipzig. Der 69 Jahre alte Rentner Ebersbach au« Naunhof bei Leipzig erschoß seine Kusine, die 67 3ahre alte Frau O-gi Halvych. und deren Tochter, die 33 Jahre alte geschiedene Frau Ackermann Nach frr Tat brachte sich der Mörder einen Kopfschuß b'i, der ihn auf der Stelle tötete. Ebersbach, der zu der Tochter seiner Äufine in einem L ebes^rhiltnis stand, hat die Tat aus Eifersucht begangen.

Wirtschaft.

Heyliqenstaedt & Co. A. G, Gießen.

3n der heute stattgehabten Generalversamm­lung der Gesellschaft waren 693 500 Mk. Stamm­aktien mit 13 370 Stimmen und 49 750 Mk. Vor­zugsaktien mit 24 875 Stimmen vertreten. Die Tagesordnung wurde bis auf Punkt3 einstimmig erledigt. Zu tiefem Punkt 3 war eine Abände­rung dahingehend beantragt, daß dir Zusam­menlegung des Aktienkapitals nicht 5.2. sondern 4.1 erfolgen solle Gegen diese Zusammen­legung 4:1 stimmte ein Aktionär mit 449 Stimmen und gab Protest zu Protokoll. Eine Erhöhung des Aktienkapitals um bis 275 OCO Mk. wurde beschlossen >md die näh?ren Nlodalitäten der Ausgabe dem Vorstand mrb Aufs ich tSr at überlassen. Wie u>ir ferner hören, ist der Auf­tragsbestand trotz der etwas rückläufigen Konjunktur ein zufrieden st eilender ge­blieben. da der Auftragseingang speziell in den nev'n Konstruktionen 'ich jn zufriedenstellender Weife hebt Auch wiro versichert. daß bei diesen neuen Konstruktionen durch tJü Serien-Fabri­kation befriedigende Preise erzi lt wer­den. Weiler hören wir. daß die Gescllschrtt, welche noch über erh blichen Grundbesitz verfügt, bcabsicblist, ein große, re? Grundstück, wor­über ernste Verhandlungen schweben und welches für die Fabrikation nicht gebraucht wird, als Baugelände zu veräußern,

Oie Rcichsbank Anfang September.

Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. September hat die gesamte Kapi­talanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 297.7 Mill, auf 2533.4 Mill. Mk. abgenommen, und zwar hat sich der Bestand an Wechseln und Schecks um 214,2 Mill, auf 2389,7 Mill. Mk. und der Lonrbard- bestand um 83.5 Mill, auf 45.4 Mill. Mk. ver­ringert. Die Anlage in Effekten ist mit 93,8 Mrll. Mark weiterhin unverändert geblieben.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 243,1 Mill. Mt. in die Kassen der Bank zurückgeflossen; hn ein­zelnen hat der Umlauf an Reichsbanknoten um 219,3 Mill. Mk. auf 4453.7 Mill. M?., der an Rentenbankscheiuen um 23.8 Mill, auf 546.3 Mill. Mark abgenommen. Dementsprechend haben sich die Bestände der Rcichsbank an Rentenbankschei­nen auf 32,4 Mill. Mk. erhöht. Tie fremden Gel­der zeigen mit 505,1 Mill. Mk. eine Abnahme um 59,5 Mill. Mk.

Die Bestände au Gold und deckungs­fähigen Devisen insgesamt sind mit 2449,7 Mill. Mk. im einzelnen die Goldbestände mit 2269,7 Mill. Mk, die Bestände an deckungsfähi­gen Devisen mit 180.0 Mill. Mk. auSgewiesen. Die Deckung der Noten burd) Gold allein besserte sich von 48,1 Prozent in der Vor­woche auf 51,0 Prozent, die durch Gold und deckungsfähige Devisen von 52,3 Prozent auf 55,0 Prozent.

Die Rationalisierungsverhand­lungen der Fahrradindustrie Die Ver­treter der Deutschen Fahrrad- und Zubehör­industrie haben am Dienstag in Düsseldorf ihre Beratungen mtt internen Verband sänge« legenhciven begonnen. Man erwartet u. a. ein­gehende Vorschläge des Kommerzienrats Hanau non den Köln-Lindenthaler Metallwerken über eine eventuelle Rationalisierung im deutschen Fahrradbau.

Samson.Apparatebau A.G, Frank­furt a M Die Gesellschaft beantrag! .Hapitalser- Höhung von 0,32 auf 0,40 Millionen Mark.

D i e Raiffeilen auptgcnossen- schäfte G. m. b. H. F r a n k f u r t a. M. ver­öffentlicht jetzt ihre Bilanz für das 3ahr 1927 28. Der Geschäftsgang ist bölriedigend gewesen. Brutto Gewinn 52) .98 Mk. Unkosten und

Steuer 374 959.2\ Ab'chrcibuingen 44 595,25 Ml.. Zinsen und Provision 4-)6*.45 Mk. der Rein­gewinn beläuft 'ich demnach auf 60 297 07 Mk. Es wird folgende satzungsgemä^e Ve.ttilung vor- gelchlagcn: Sine 6r>t^~ntiqr Kapital-Dividende auf die Gefchältsgutbaben d r Mitglieder von 17 234.80 Mk. Zuweisung von 25 000 Mk. an den Reservefonds. 8000 Mk. Betrieb-rücklug.'. 10 000 Mark an den Revisionsverbantz. Die Bilanz­summe beträgt (m Mill M >rk> 1.78 (3.55), gegenüber dem Boriahre eine lehr er cblidb ver­minderte Bankschuld 0.63 (2.61). sonstige Kredi­toren 0.63 (0.73 . an Warenbeständen 0.33(0 39). Die Zmmobi'ieu werd n ausgewic'en m t 381100 Mark, ein sehr erheblicher Fahrzeugpark mit 1 Mark. Das allgemeine Bilanz bild hat sich also gegenüber dem Vorjahre sehr erfreulich gc- oes'crt. Auch de inneren Reserven, soweit freie aus dem Geschäftsbericht er ichtlich sind, sind recht bedeutend, wenn man allein gegenüberstellt, d-ah die Immobilien und maschinellen Anlagen mit 0,40 Mill. Mark zu Buche stehen, toogegen der Drandkas en-Dersicherungswert sich auf 740 760 Mark beläuft. Insgesamt betragen die Warenumsätze des Jahres 1927 28 13 453 090 Mki und weisen gegenüber dem Vorjahr? eine Stei­gerung von 737 247 Mk. aus

* Keine Entlassungen bei b c r Daim­ler-Benz A.-G. Wie verlautet, hat sich bas Der- foufsgcfdjäft im August b. I. recht günstig gestaltet, wodurch sich bic beabsichtigte Einschränkung bes 'Be­triebes, bic vor zwei Monaten beantragt würbe, er­übrigt. Das Unternehmen beabsichtigt, in ber nächsten Zeit mit zwei neuen Wagcnmadsllen her- ouszukomincn.

6 Millionen-Anlcihc ber Stabt f) a n a n a. M. Der Magistrat ber Stabt Hanau hat be- schlossen, zur Finanzierung bereits beschlossener Pro- jette, unb ber Fortsetzung eines auf 900 000 Mk. veranschlagten Straßenbauprojektes eine Anleihe von 1,3 Millionen Mark auf^unehmen.

- Babische Elektrizitätswerke A -G., Mannheim. Die Generalversammlung beschloß, ben Reingewinn, nach Abschreibungen von 21734 Mark, in folgenbcr Weise zu nerrornben: 1000 Mk. an die Reserve unb ber Rest von 3266 Mk. ,um Vor­trag auf neue Rechnung. 3m letzten 3at e würbe bas Aktienkapital non 605 000 Mt. auf 105 000 Mk. zufainmengelegt. Nach der Sanierung unb Reorga- nifation wirb bic finanzielle unb wirtschaftliche Lage als gesund angegeben. Die Beschäftigung im neuen Geschäftsjahre ist zufriebenstellenb.

* Henschel & Sohn. Kassel. Die Stadt Wiesbaden, die die Konzession der Süddeutschen Eisenbühnbetriebsgescllschaft für den Weiterbe- tricb der Straßenbahn in Wiesbaden nicht ver­längerte, hat. wie WTB.-Handelsdienst erfährt, bei der Firma H«mschel & Sohn 12 große Per- sonen-Autobusse in Auftrag gegeben. Der Bau der toeiteren von Wiesbaden benötigten Auto- omni buffe erfolgt bei den Firmen Daimler-Benz und Büssing.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 12. Sept. Tendenz: fester. An ber heutigen Börse war bie Haltung allge­mein etwas fester. Nach bem glatten Ver­lauf bes gestrigen Prämienerklärungstages schritt bie Spekulation auf ben meisten Marktgebie­ten zu Dcckungstäufen, zumal in Anbettacht bes reichlichen 'Angebotes in Prolongationsgelbern auch zum Zahltag keine Schwierigkeiten eintreten bürsten. Günstig beeinflußt würbe bie Stimmung außerbem burd? bie sehr feste Tenbenz ber gestrigen Neuyorkcr Börse. Ferner verwies man auf ben guten Zeichnungserfolg ber Diskontokommanbitan- teile in Amftcrbam. Etwas lebhafter gefragt waren aber reicher nur einige Spezial werte, ba bas Inter­esse bes Publikums am Börsengeschäft nach wie vor sehr gering ist. Bei ben ersten Notierungen maren gegen bic Abenbbörse meist 1- bis 3-v. H. Kursbesseningen zu verzeichnen. Stärker erhöht maren am Markte ber Kaliaktien Ascher«'eben mit plus 5,25 v. H. unb Westeregeln mit plu. 4 o. H., Salzbetsurth gewannen 1 v. H. Regeres Interesse beftanb außerbem für einige Bankmerte, fo für Berliner Hanbelsgesellfchaft, bic 5,25 v. H. anstehen konnten unb für Rcichsbank, bic auf umfangreichere Deckungskäufe 5,5 v. H. höher eröffneter. Am Chemiemarkt waren I.-G.-Farben 1,13 v. H. unb Scheibeanstalt 1,5 o. H. gebessert, reährenb Holzver- kohlung nur behauptet blieben. Am Elektromarkt waren Siemens mit plus 2,75 o. H. bevorzugt. AEG. logen 1,5, Licht & Kraft 2 unb Gesfurel 2,25 o. H. höher. Montanreerte blieben weiter ver-

nachlaiiigl. doch gab es auch hier überwiegend flirte Kursbefserungen. Fest eröffneten ferner Kar- stabt mit plus 2 v. H., Deutsche Linoleum mit plus 1, .')apag plus 1,75 unb Rorbllotzd plus 1L v. H. Deutsche Anleihen maren geschaftslos. Am Aus- lanbrenienmdrh waren Anatolier weiter gefragt. Im Verlause machte bie Besserung der Stimmung Fortschritte, ba bie Betrachtung ber außenpolitischen Loge ruhiger mürbe. Am Banlenmorh waren Ber­liner Hanbelsgcsellsä)aft unb Reichsbank weiter er­langt unb etwa 2.5 bis 3 v. H fefter. I'nnatbant zogen 1,5, ebenso AEG. unb Siemens je 1,5 v. H. an. Der Gelbmarkt mar etmas leichter. lage-gelb 6 o. H. Am Deoisenmarki nannte man Mark gegen Dollar 4,1975, gegen Bfunb 20,360 Sonbor qeqen Kabel 4,8510, Paris 124 24, Mailand 92.75 mjahrit» 29.30, Holland 12,1013.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Sept. Bereits vorbörslich mar bie ©runbftimmung etwas freunblicher, ohne baß allerdings von einer Gcschoftsbelebung gespro­chen werben konnte. An der gestrigen Neuyork-r Börse waren einige Rekordhöchstkurse notiert re-c- ben. unb ber borkige Gelbmarkt mar etwa, leichter geworben. Bor allem aber war eine be­ruhigtere Auffassung hinsichtlich her außenpolitischen Situation festzusteUen, auch schien der gestrige Reichsbankaustveis nachzuwirken. Auch zu Beginn ber Börse selbst mar bie Stimmung heute etwas angeregter, als in ben letzten Tagen, nachbem her Mebio ohne Schmierigkeilen überrounben wurde. Die Spekulation schritt auf fast allen Märkten ,u Deckungen und Rückkäufen vom Ultimo. Aber auch kleine Äauforbers außenstehenber Streife waren, be- fonbers für Spezialwerte, cingetroffen. Das führte bei Papieren wie Reichsbank. Danatbonk, Berliner Hanbelsgefellschaft, Klonzstosf, Polnphon, Siemens unb Kaliaktien zu ftärferen St urs ft ei ge­rungen. Bon Nebenmerten waren Wiktng- Zcment, Hammersen unb Charlottenburger Wasier, loroie Sorotti beachtet. Im allgemeinen gingen bie Besserungen auf 1,5 o. H., aber zu berücksichtigen - mar, haß hie Vergleichskurse noch per Mehre gal­ten. Deutsche Anleihen freunblicher. Ausländer ruhig. Bosnier unb Rumänen eher fester Pfand- briefmarh geschästslos. Der Geldmarkt mar un- verändert leicht. Der Verlauf zeigte ein nicht ganz einheitliches Bill», von den bevorzugten Werten an­geregt, waren die Kurse jedoch nbcrmtegenb fester. Kaliwette, auch bic unnotierten, lagen 2 bis 3 o. H. höher. Beachtung fanben im Verlaufe noch Oberkoks, bie bei größeren Umsätzen auf Käufe einer Großbank über 1 v. H. anzogen. Boliiphnn konnten etwa 3 o. H. gewinnen. Nur Glanzstoff lagen etwas unter Anfang. Später würbe bas Ge­schäft reicher reger, unb bic Kurse behaupteten sich gut bei bem erhöhten Kursnioeau.

Z.anksurter Getreidebörse.

Franks urt a. M., 12. Sept. Trotz der etwa» höheren AuSlandnotierungen war bic Stimmung am heutigen Markte lustlos und eher etwas schwächer. Dem ziemlich beträchrlichcn Angebot stand keine Kaufneigung gegenüber, so daß na­mentlich sür Weizen, ferner für Roggenmehl und Weizenklek Preisrückgänge cintraten. Im übrigen waren die Notierungen unverändert. SS wurden notiert Weizen 22,45 bi« 22,60; Roggen 22. Sommergerste für Brauzwecke 26; inl. Hafer 21 75 bis 22,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 20. Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 33 bi« 33,50. Roggeivnehl 30,50 bis 31. Weizenlleie I2.9O; Roggenkleie 13.50 Mk. Tendenz, lustlo«.

Kingcsandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feiner: :i V-iantwortung.) Ruheftvrenber Lärm durch nächlllchr« Hunde­geheul.

In der Nacht zum Sonntag, von abend« 8 bt4 morgen« '/jB älhr. hörte man von einem der Häuser in der Wilson stro he oder be« Riegel­pfades herkommend ununterbrochenes jämmer­liche« Hunde^eheul. anscheinend von einem strn- gen, eingesperrten Hunde Es wird wohl jedew begreiflich sein, tote diese« in der Nacht todt- hin hörbare Geheul auf bic zur Ruhe gegan­genen Anwohner der umliegenden Häuser ge­wirkt hat. Da sich aber in den Häusern der er­wähnten Straßen auch Kranke befinden, kann man sich denken, wa« diese« Geheul sür den Zu­stand dieser Leidenden bedeutete. Jeder oemünf- tig denkende Mensch muß sich darüber wundern, mit welcher Rücksichtslosigkeit der betreffende Hundebesitzer feine Nachbarn behandelt, denn sonst hätte er da« jämmerliche Geheul de« Tier?« nach kurzer Zeit abgestellt. Es fragt sich, ob in solchen Fällen di« Nachtpatrouillen der Po­lizei berechtigt sind, diese Art Hundebesitzer we­gen ruhestörenden Lärm« zur Anzeige zu brin­gen. A.B.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben bie Höhe ber zuletzt beschlostenen Divibenbe an. ReichSbankdiSkont 7 Prozent, LombarbzinSfuh 8 Prozent.

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