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Wechsel Happten bei der Frankfurter Mann- sch sr ausgezeichnet, bei der Olympiaftifsel waren sie mäßig. Liefe endete cnr dem zweiten Platz mit der Zeit von 42,2 Set. Es ist nicht aus- gcschtoi en, daß man die Eintracht-Staffel auch in Llmsterdam laufen läßt

Steuer den^'cher Rekord im Weitsprung.

Bei den nationalen Wellkänipfen. die der V. f. B. 3cm; am Sonntag veranstaltete, ge­lang es dem deutschen Retoromann Dober­mann (Köln, bereits beim ersten Versuch, die von ihm gehaltene Höchstleistung von 7.53 Me­ter auf 7,645 Meter zu verbessern.Beretta am Vortage hatten Dobermann. Schloßt« und Meicr bei dem Abcndsporlsest in Weimar die Rctordgrcnzc wesentlich übersprungen: jedoch begünstigte hier die nicht einwandfreie Sprung- anlag.? die guten Leistungen. Auf der vor» fchrisr , rüstigen Sprungbahn in Jena vermoch- ten die in vorzüglicher Firm Springenden diese noch zu steigern.

Wasserball-Länderspiel Deutschland $ronfreicf>.

In dem vor einem Iahrc erbauten Stadion in Vielefeld fand am Sonntag der Lander­kampf Deutschland -- Frankreich statt D e Lände c st asset 4 mal 200 Meter wur^e von Deutschland in 10: 10,4 gewonnen. Die Siaftel Frankreichs brauchte 10:31,2. Der Wasserball- Länderromps endete dagegen 4:5 für die Fran­zosen. Kurz nach Beginn des Spiels köpfte Brouet ein Selbsttor, durch das Deutschland mit 10 in Führung ging. Bald daraus konnten die Deutschen zum zweiten Male einsenden. Erst je.^l sanden sich die Franzosen zusammen und erzielten bis zum Schluß der Halbzeit den Aus­gleich (2.2). Vach dem Wechsel drängten die Deutschen unaufhörlich und schossen dicht hinter­einander zwei weitere Tore, denen die Franzosen zunächst nur einen weiteren Treffer entgegen­setzen konnten Kurz vor Schluß gelang es den Gäste.: aber, noch zwei Tore für ihre Farben einzufchiesten. so dost sich das Gesamtergebnis des Wasserballspiels auf 5.4 für Frankreich stellte und Der Länderkampf zum zweiten Male 1:1 unentschieden endete.

Neuer deutscher Schrvimmwettrelord.

Lotte Mühe (Hildesheim) stellte am Samstag im Wilhelmsbad zu Magdeburg einen neuen Weltrekord im 100-Meter-Damen B r u st S ch w i rn in en mit 1:26,3 auf. Der alte Weltrekord stand bisher auf 1:26,5. Der deutsche Rekord wurde gleich um 3,1 Sekunden verbessert.

Neuer Schwimmwettrekord.

Auf einer nationalen Deranstaltung der Amateur Aihletik Union in Son Franzisko wurde im F r e i st i l s ch w i in m e n ein neuer sensationeller Welt.ekord ausgestellt, bei dem der aus Honolulu gebürtige Schwimmer Clarence Trabbe eine englische Meile in der fabelhaften Zeit von 19 Mi nuten 25,6 Sekunden schwamm und damit die alle Höchstleistung des Schweden Arne Borg mit 21 Minuten 41,3 Sekunden ganz bedeutend unter­bot. In guter Form zeigte sich auch JonnyWeiß- müller, der auf der 100-Meter-Bahn eine noch nicht erreichte Zeit von 57,8 Sekunden erzielte.

Neue ungarische Schwimmrekorde.

Ungarns bester Freistilschwimmer, B a r a n l), verbesserte am Samstag in Budapest den von ihm §ehaltenen Landesrekord in 2 0 0-Meter- ' r e i st i l von 2:226 auf 2:20,6. Eine neue Damen. .Höchstleistung schuf Frl. S i p o s im 300-Meter Frei stil'Schwimmen mit 4:57,8.

Haymann deutscher Schwergewichtsmeister.

Der Kampf um die deutsche Schwergewichtsmeister sa-cift, in dem sich am Sonntag in der Dortmundet Wcstfalenhalle Ludwig H o i) m a n n (München) und Franz Diener (Berlin) gegenüberstanden, nahm ein unerwartet vorzeitiges Ende. Diener gab in der achten Rund den Kampf auf, nachdem ihn H o t) m a n n durch gute .Kopftreffer vollständig kampfunfähig gemacht hatte.

Deutsche Rennfahrer in Paris.

Bei den internationalen Fliegerrennen am Sonn tag auf der Buffalobahn gingen auch die deutschen Mannschaftsfahrer RauschHürtgen und E h - merKroschel an den Start. Im Verfolgungs- rennen über 10 Kilometer siegten die Kölner Rausch- ' u r t g e n in 13,04 vor dem berühmten französischen Sechstagep.ar FaudetMarcial lac, das 40 Meter zurück endete. Dagegen wurde das Berliner Paar Eh m e r - K r o f ch e l, das erst malig nach seiner Disqualifikation wieder an den Eta: I ging, von W a m b st. L a c q u e h a y bereits nach 7500 Metern in 8,59 eingeholt.

Amtsgericht Gieherr.

* Gesten. 5. Ium. Dir drei Angeklagten D.. F. und A. 'ind eines Abends mit noch einigen Brlannten in die WirPchost des Neben­klägers gegangen. Wr^en der Besta.lu..g und Bezahlung des B.rrrs kam es »u einer Ausein­ander. eyui'.g zwischen dem Wirt und den 2.i- gellagreu. Herbei schlug F. dem Wirt mit dem Stuh. aus den Kopf, so daß er blutete. Dies war das Signal zum Be.pnn ei.xer Prügelei. I Dem ütcTiaUenen Wirt eilte ein Verwandter - und ein Gast zu Hille. 3er Wir: öur'c von den Ange, sagten in- und außerhalb der Wirt- fchost mit Stühlen, Stoßen und Birra. :'ern der­art verprügelt, dast er blutend in Ohnmacht fiel. Auch der Verwandte drs Wirts und ter Dast er­litten erhebliche Verletzungen. Während 5er An- geklagte 2L sich mehr im Hintcrgrur.be hielt und ihm nur ein Schlag mit einem Stoa nach- gewiesen werden konnte, tat sich der Angellaate B.. der wegen Körperverletzung bereits vorbe­straft ist. besonders hervor. Auch der Ange­klagte F. zeichnete llch durch Roheit aus. Da der Angeklagte A. noch nicht vorbestraft war und auch nicht sonderlich beteiligt war, erhielt er wegen gefährlicher Körperver­letzung un er Inti Lianna mildernder ^Imstande eine Geldstrafe von 30 Mark. Die beiden Angettaglen B. und F. wurten we^en gefähr­licher Körperu erletzung zu Gefängnis- strafen von drei Monaten und zwei Monaten zwei Wochen ver­urteilt. Wegen der Roheit und Gemeinheit der Tat ioteie wegen der Schwere der Ber- lcyungsn versagte ihren das Gericht die Zu­billigung mildern, er Umstände. Derartige tät­liche Auc einandersetz'mgen der Gäste mit dem Wirt müssen unbedingt unterbunden und die Wirte vor solaren Gästen geschützt werden.

Wlrlschasi.

Erhebliche Reichshankent'assung.

Der erste Iuniausweis der Aeichs- bank zeigt eine beträchtliche (s.lllastung insofern, als fast die Hälfte der vorangegangenen Ultimo- beanspruchung n:sgegl:ch:n ist. Da die Bean­spruchung der Aeichsbatll zum Mai-Ultimo an und für sich n:cht besonders stark gewesen ist. zeigt der Siatus der Aeichsbank ein recht günstiges Bild, vor allem im Vergleich zur gleichen Zeit 6c 3 Vorjahres, wo bekanntlich eine Erhöhung des D stontfatzes vorgenommen wer­den muhte. De Deck, ng des gc-sam en Voten- umlauss hat sich beträchtlich erhöht, was auf die starke Position ter Aeichsbank hindeutet. Aller­dings wäre es durchaus verseh l t, etwa die Hoffnung auf Diskontermähigung im Hinblick ruf diesen günstigen R'ichsbankauöw2is wieter autle' i zu iassrn, denn man muh be­denken, das» sich Produktion und Güterverkehr heule auf einem wesentlich höheren Aiveau be­finden als zur gleichen Zeit des Vorjahres, und voraussichtlich sich trotz rückgängiger Konjunktur in der Gesamtheit noch auf diesem verhältnis- mähig hohen ürtxau hallen werden.

Das Ansteigen der Spareinlagen in Deuischland.

3n diesen Tagen wurde die amtliche lieber- sicht über den Stand der Ginlagen bei den deutschen Sparkassen Ende April veröffentlicht. Die Spareinlagensumme von 5,64 Milliarden Mark zeigt, dah in Deutschland nach wie vor sehr intensiv gespart wird, ist doch somit seit Beginn des Jahres 19 2 8 eine Steigerung der Spareinlagen um rund eine Milliarde Mark eingetreten. Ende Dezember 1927 wurde ein Gefamtspareinlagen- bestand in Deutschland von 4,66 Milliarden Mark ousgewicsen. Gegenüber dem Monat April 1927 beträgt der Spareinlagenzuwachs fast 2 Milliar­den Mark, ein sehr erfreuliches Resultat, wenn man die Stagnation der Konjunktur und die enorme Belastung der Einkommen durch Steuern, Sozialbeiträge usw. berücksichtigt. 2m laufenden Jahr ist aber auch das Tempo des Spar- einlagenzuwachses stärker geworden. In den ersten vier Monaten des Jahres 1926 stiegen die Spareinlagen im Reiche um rund 0,5 Milliarden Mark, in den ersten vier Monaten des Jahres 1927 um rund 0,75 Milliarden Mark und in diesem Jahre, wie erwähnt, um rnnd 1 Milliarde Mark. Rach einer Berechnung derDeutschen Sparkas'enzeitung" war in diesem 2ahr der Sparcinlaqenzuwachs in vier Monaten bei einer Durchschnittszunahme von 575,5 Mill. Mark fast so grosi, wie in anderen 3abren in acht Mo­naten Die Spareinlagen pro Kopf der Bevölke­rung betragen nach dem Stand vom 30. April

1926 im Reich 89.26 Mk.. in Preußen 91.72 Mk. und in den übrigen Ländern 85,40 Mk. Es ergibt ftch bei den Prolopszahlen folgende Leihen.olgc bec Canter Bremen 267,59, Schaumburg-Lippe 229 67 Homburg 213.84. Li-re Detmold 185,09, Waldeck 124 93 Baden 115.74, Württemberg 102 49 Anhalt 102.77. Hessen 95 08. Preußen 91 72. 'Thüringen 74.8k. Sachsen 72 22. Oldenburg 6251. Bauern 57,47. Lübeck 42.73 Mark usw 3n Berlin beträgt die Ziffer 56.67 Mk.

ZRinfcennarff in Gießen.

Der Austrieb zum heutigen Rindviehmarkt be­trug 811 Stück Großvieh und 357 Kälber. Der Handel, anlangs schleppend, lebte zum Schluß etwas auf. so dah der Markt früher beendet war. Bezahlt wurden für Kühe 1. Qualität 550 bis 850 Mk. das Stück. 2. Qual. 353 bis 503 Mk.. 3. Qual. 200 bis 250 Mk. das Stück. Rinder, ein- bis zweijährig. 100 bis 250 Mk. das otüd. Kälber das Pfund Lebendgewicht 55 bis 70 Pf Bessere Tiere über Aotiz.

Schuhfabrik Herz A. »G. ur Frank­furt a. M. Bekanntlich hat die Schuhfabrik Herz, A-G. in Frankfurt a. M. vor etwa 2' j Monaten den Betrieb Mlgetegt. um eine Um- stellung vorzunehmen. Da diese nun^nehr erfolgt ist h<n die Gesellschaft den Betrieb wieder auf- grnommrn. Aach Informationen derFrkt. Ztg. find au Herd em die stillgelegten Anlagen der Herour <& Leander Schuhfabrik A-G.. Offen­bach a. M von der Schuhfabrik Herz A-G. zum Preise von etwa 250 000 MI. erworben worden.

frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 12. Juni. Tendenz: etwas schwächer. Zum heutigen Medio kamen entgegen viel­fach gehegter Erwartungen noch etwas Prämicnware heraus, die bei der allgemein herrschenden Lust 1 ojigkeit und Zurückhaltung einen starken Druck auf das Siursnioeau ausübte und nur schlecht ausgenommen wurde. Die Tendenz war daher überwiegend etwas schwächer. Das Geschäft bewegte sich wieder in sehr engem Rahmen, da von außen her kaum Orders Vorlagen. Auf die Stimmung drückte auch der flaue Verlauf der gestrigen Reuyorker Börje, wenn auch von feiten des Auslandes Ver­kaufsauftrage in größerem Umfange nicht Vor­gelegen haben sollen. Gegenüber der gestrigen Äbendbörse betrugen die Kursabweichnngen durch­weg bis zu 2L o. H. Rur in bevorzugten Werten konnte sich ein etwas lebhafteres Geschäft entwickeln, worin auch verschiedentlich, wenn auch nur kleine Sursbefferungen erzielt wurden. So wurden haupt­sächlich von Kaliwerten Salzdetfurth mit plus 4 o. H., Aschersleben mit plus 2 o. H. und Wester­egeln mit plus 1 v. H. stärker verlangt. Am Bau- unternehmungsmarkt konnten Wayß & Freytaa ihren erhöhten Kursstand von gestern Abend noch etwas überschreiten. Holzmann und Zement Heidel­berg waren dagegen Angeboten und vernachlässigt. Don 'Zlutoroerten waren NSU. 2 o. H. und Adler- werke 2,5 o. H. gefragt. Am Montanmarkt fand das herauskommende Material mit größeren Kursver­lusten nur schwach Aufnahme. Am Chemiemarkt verloren J.-G.-Farben 3,25 o. H., Scheideanstalt 0,50 o. H., Holzverkohlung konnten dagegen 0,25 o. H. gewinnen. Am Elektromarkt zogen Bergmann und Rheaa 1 o. H., resp. 0,75 o. H. an, während die übrigen Werte bis 4 v. H. nachgaben. Süddeutsche Zucker blieben gut behauptet. Am Rentenmarkt war bas Geschäft still. Deutsche Anleihen und Ausländer waren bei knapp behaupteten Kursen eher ange­boten. 3m weiteren Verlaufe wurde die Tendenz ausgesprochen schwach. Die Spekulation schritt in verstärktem Maße zu Abgaben, so daß Kursverluste, hauptsächlich bei den anfangs etwas erhöhten Werten, bis zu 4 v. H. feftzuftellen waren. Das Geschäft beschränkte sich nur auf einzelne Werte. Am Geldmarkt blieb Tagesgelb unverändert leicht zu 5 o.H. Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar etwas erhöhen. Paris war ebenfalls etwas erhöht. Man nernte Reichsmark gegen Dollar 4,1870, gegen Pfund 20,434, London gegen Kabel 4,8816, Paris 124,10, Madrid 29,34, Mailand 92,90, Holland 12,0990.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Juni. Schon im heutigen Vormit- tagsoerfehr halte sich aus den schwachen geftrigm Reuyorker Börsenoerlauf eine starke Unsicher­heit bemerkbar gemacht, auch bis zur Festsetzung der ersten Notierungen war die Tendenz mehrfachen Schwankungen ausgesetzt. Das Geschäft war dabei etwas erschwert, hallen sich doch einige Bankiers nach den Bestimmungen der Banken gerichtet, wo­nach es am Liquibationstage nicht mehr möglich ist. zum selben Termin zu handeln, da sie schon einen Tag borher Mitteilung über ihre (Engagements machen müssen, d. h., bei dem Berkauf macht das nicht viel aus. Es herrschte reges Kafsageschäst, und so konnte die Spekulation auch fjeute zu Gewinn­

mimahmen schreiten. Der Bericht des Reparations­agenten fand geteilte Beurteilung. Ueberraschunaen brachte er im Gegensatz zum Vorjahre nicht. Die Abweichungen gegen di« ^chlußbörse von gestern waren im allgemeinen gering. Nur Kaliwerie waren schon bei kleiner Nachfrage um 5 bis 10 o. H. er­höht. Zellstof» Walbdof plus 10,5 o. H. Auf die Presienotiz, daß eine Fusionsabsicht Bömberg- Glanzstass nicht besteht, (man sprach gestern schon von einem Aktienaustausch im Verhältnis von 1:1), waren diese beiden Papiere schon zu Beginn 5. resp. 9 v. H. schwächer. Jrn Skrlaufe wurde cs auf Glattstellungen überwiegend schwächer. Aus den anfangs schon erwähnten Gründen war Medioware angeboten, während man zum Ultimo meist Geldkurse hörte. Man beschäftigte sich mit der Regierungsbildung, diskutiert« über die Möglichkeit einer Diskonterhöhung in London und bewunderte die augenblickliche Unabhängigkeit der Geldmärkte in London und zum Teil auch in Berlin vom Neu- Dörfer Platze. Deutsche Anleihen eher fester. Aus- tänber ruhig. Pfanbbriefmarft still. Farben-Bonds etwa 150 d. H. Der Oclbmarft war unoeräubert leicht. Tägllches Gelb 5 bis 6,5 o. H. und bar- unter.

,frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 12. 3unL Der heutige Frankfurter Prvduktenmarkt verkehrte in äußerst flauer Haltung. Da die Geschäftstätigkeit außer» ordentlich gering ist. so wurden bie Preise heute vollkommen unverändert belassen. Es wurden notiert: Weizen 1. gut. ge­sund. trotten, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,75 bis 27: Roggen 28,50; inL Hafer. 28 bis 26,50; Mais (gelb) für Futter zwecke 25; MaiS (gelb) für andere Zwecke 25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 37,50 bis 38.25; Roggemnehl 39.50 bis 40; Weizenkleie 14,40 bis 14,30; Roggenllei» 16,75 bis 17; Erbsen, je nach Qualität für Sveife- zwecke. 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speisczwecke. 50 bis 95; Heu. süddeutsches, gut gesund, trocken. 8.50 biS 9; Weizen» und Roggen- strvh. drahtgeprestt 5 bis 5,50; Weizen- und Aoggenstroh. gebündelt 4.25 bis 4.50; Treber, getrocknet. 18,50 bis 18.75 Mk. Tendenz: matt

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 11. Juni. Der hiesige Markt Halle die Festigkeit der überseeischen Samstagmärkte bereits zum Wochenschluß diskontiert; die schwachen Mel­dungen von Liverpool riefen heule hier eine nach­haltige Verstimmung hervor, da vor allem bas Mehl- geschasl auch weiter keinerlei Anregung bieten kann. Die überseeischen Forberungen für Weizen unb Rog­gen waren gegenüber Samstag erhöht, bie zweite Hand liegt jedoch auch zu unveränderten Preisen ab­gabewillig. Jnlandgetreide behielt ziemlich unver­änderte Marktlage. In Mittelbeutschlanb befinden sich für die vorgeschrittene Jahreszeit noch ziemlich umfangreiche Weizenbestänbe. Zu ben ermäßigten Preisen kommt aber nur wenig Angebot heraus. Auch gute Waggonware wirb nur spärlich offeriert. Die Nachfrage der Mühlen nach Kahnware ist aber gleichfalls nur sporadisch. Waggonware wird nur in geringen Qualitäten angeboten, hierfür befunden die Prooinzmühlen weiter Aufnahmeneigung. Weizen- und Roggenmehle haben bei unveränderten Preisen sehr schleppendes Geschäft. Am fiteferunpamartl gingen bei Weizen und Roggen die am Samstag erzielten Preisgewinne wieder verloren. Hafer in guten unb mittleren Qualitäten knapp angeboten, Forberungen unb Gebote liegen aber ziemlich weit auscinanber. Gersten fast umsatzlos. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74^-kg KI-Gewichk, östliche Stationen über Notiz), 260 bis 263 Mk., Juli 278,50 bis 277,50 bis 278, September 268,50 (Gelb), Oktober 269,50 (matter); Roggen, märkischer (69-kg/kl'Gewicht, Östliche Stationen über Notiz), 276 bis 278, Juli 273,50, September 253, Oktober 253 (matter); Sommergerste 245 bis 275 (matter); Hafer, märkischer, 260 bis 265 (ruhig), Mais, zoll- begünstigter Futtermais, 242 bis 245 (fest); (100 Kg): Weizenmehl 32,25 bis 36,25 (ruhig); Roggenmehl 36,25 bis 39 (ruhig); Weizenkleie 16,75 bis 17 (still). Weizenkleiemelasse 16,75 bis 17,25; Roggenkleic 18,50 (still), Biftoriaerbfen 50 bis 62; kleine (Erbten 35 bis 40; Futtererbsen 24,50 bis 26; Peluschken 24 bis 24,50; Ackerbohnen 23 bis 24; Wicken 25 bis 27; Lupinen (blau) 14,25 bis 15,50; Lupinen (qe(b) 16 bis 17; Serradelle 23 bis 28: Rapskuchen 18.30 bis 19; Leinkuchen 92,60 bis 23,40; Trockenschnitzel 15,60 bis 15,80: Soyaschrot 20,60 bis 21,20; Rar- toffelflocfcn 26,70 bis 27,10 Mark.

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