Ausgabe 
11.9.1928
 
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Oberheffen.

Landkreis Gießen.

00 Klein.Linden, 10.Sept. Am gestrigen Sonntag verabschiedete sich im überfüll­ten Gotte-Hause Pfarrer Döbel von unterer Gemeinde. Pfarrer Göbel, der leider nur V . Jahre hier wirkte, hat es verstanden, in dieser kurzen Zeit durch sein Wirken sich die Sym­pathie fast sämtlicher Einwohner zu erwerben. Namentlich unsere beiden Iugendvereinigungen verlieren in ihm ihren unermüdlichen Gründer und Führer Auch der Frauenverein und die Kleinkinderschule, für welch letztere er keine Mühe scheute, um sie finanziell hoch zu halten, emp­finden seinen Weggang schmerzlich. Die Iugend- vereinigungen verabschiedeten sich am Freitag' abend in der Kleinkinderschule in einer schlichten Feier von ihrem Führer und Freund und über­reichten ihm zum Andenken ein wertvolle- Bild. Auch der Frauenverein hatte sich am Smrntog- mittag zu einer kurzen Abschiedsseier eingefunden und lieh durch die erste Vorsitzende seinem Gön­ner eine kleine Erinnerungsgabe auShändigen. An feinen neuen Wohnort Engelstadt in Rhein­hessen begleiten Pfarrer GöbSl die Segens­wünsche der ganzen Gemeinde.

* Klein-Linden, 10. Sept. Der hiesige Turnverein veranstaltete am gestrigen Sonn­tag sein diesjähriges Abturnen. Schon am Sonntagmorgen begannen auf dem Turnplatz die Wettkämpfe. Den Rachmittag füllten zwei Wett­kämpfe um zwei Wanderpreise und das Schau­turnen aus. Die Preisverteilung für die Schü­lerriege wurde noch am Rachmtttag vorgenom­men und hatte folgendes Ergebnis Shrensieger Walter Weber mit 164 Punkten. 1. Preis mit je 150 Punkten Willi Jung und Walter Speier, 2. Preis mit 142 Punkten Heinrich Schimmel, 3. Preis mit 136 Punkten Ernst

Schimmel, 4. Preis mit 135 Punkten Hans

Weller, 5. Preis mit 134 Punkten Karl Zörb, 6. Preis mit 130 Punkten Wilhelm Stein­müller, 7. Preis mit 121 Punkten Wilhelm Zörb, 8. Preis mit 118 Punkten Fritz Weller. 9. Preis mit 117 Punkten Karl Marten, 10. Preis mit 110 Punkten Otto Volk, 11. Preis mit 88 Punkten Wilhelm Weigel. Vei der Abendfeier im Turnerheim gedachte der 2. Vor­sitzende des 150. Geburtstages des Turnvaters Jahn und zeichnete in kurzen Zügen das Lebens­bild diese- Mannes. Die anschließende Preis­verteilung. vorgenommen von dem zweiten Turn- wart Heinrich A d o l p h.hatte nachstehendes Er­gebnis: Turner innen-Oberstufe (Zehnkampf) 1. Preis Elfriede Weller mit 106 Punkten, 2. Preis Gretel Spengler mit 154 Punkten. Turne- rinnen-Ünt er stufe i Achtkampf) 1. Preis mit 149 Punkten Tilli Hahn, 2. Preis mit 145 Punkten Clse Fink, 3. Preis mit 143 Punkten Frieda Volk. Zögling-Oberstufe: (Zwölfkampf) Ehren­sieger Heinrich Marten, 1. Preis mit 188 Punkten Rudolf Ufer, 2. Preis mit 187 Punkten August Müller, 3. Preis mit 172 Punkten Wil­helm Müller, 4. Preis mit 169 Punkten Rudolf 3uug. Zögling-Unterstufe (Zwölfkampf) 1. Preis mit 174 Punkten Ernst Jung, 2. Preis mit 171 Punkten Robert Weller, 3. Preis mit 166 Punkten Fritz Mülln, 4. Preis mit 158 Punkten Walter Unk. Den Wanderpreis im Ge- räteturnen (geftiftet von Heinrich Adolph) errang Heinrich Marten mit 292 Punkten, den Wanderpreis im volkstümlichen Turnen errang Fritz Worneweg mit 41

Punkten Der Stifter deS letzteren, Albe« Wei­gel. turnte außer Konkurrenz mit und erreichte 48 Punkte. Schöne Musikstücke der Kapelle Lenz und Tänze füllten den Abend aus.

v Heuchelheim. 10. Sept. Zur Feier seine- 40jähriaen VestehenS gab der Turnverein (D.T.I in seiner Turnhalle am Samstag einen festlichen Abend, der in Ver­tretung des durch Krankhrit verhinderten Vor­sitzenden Ludwig Schmidt von dem 2. Vorsitzen­den Friedrich Rinn geleitet wurde. In seiner Rede faßte Lehrer Dr. Reidt zum Gedächtnis an den 150. Geburtstag Friedrich Ludwig (Zahns die Gedanken und Bestrebungen deS Turnvaters zusammen, die heute mehr denn je im deutschen Volke wieder lebendig, auch die tragenden Kräfte in der bewegten Entwicklung des örtlichen Turn­vereins gewesen sind und für die Zukunft wirk­sam bleiben tollen. In einem Festspiel:Am Ge- sundbruimen der D. T." gab der Verein unter Leitung feines langjährigen Oberturnwarts Albert Rinn einen Einblick in die Arbeit bei der turnerischen Ausbildung beider Geschlechter und konnte sich damit nicht nur de- lebhaften Beifalls der vollbesetzten Holle, sondern auch der fachmännischen Anerkennung deS Gauoberturn- wartes Wilhelm Will (Dießen) erfreuen. Lang­jährige opferfreudige Mitarbeit ehrte der Verein durch Urkunden an Karl Kreiling. Ludwig Iung III.. Wilhelm Römer, Daniel Ludwig Christ, Wilhelm Philipp Rinn, August Schleenbeckcr und Obertumwart Albert Rinn. Der erste Gau- und Krcisvertreter. Arthur Pfeiffer (Wetzlar) brachte die Glück­wünsche der übergeordneten Verbände zum Aus­druck und stellte in erhebenden Worten die Grundgedanken der Deutschen Turnerschaft her­aus. Bürgermeister Kreiling betonte den Wert der Leibesübungen für die gesunde Entwicklung der Gemeinwesen und forderte zu tatkräftiger Unterstützung dieser Bestrebungen auf. Die vier örtlichen Gesangvereine: Teutonia. Liederkranz. Arbeitergesangverein und Germania ließen durch den Vertreter des letzteren, Karl Rinn, ihren Glückwunsch aussprechen, der Turnverein Treis a. d. Ldo. stiftete einen Fahnennagel, mehrere Rachbarvereinc gaben ihre Anteilnahme mündlich oder schriftlich zu erkennen. Der Sonntagvormit­tag führte die Turner und Turnerinnen zu einem Vereinswettkampf auf dem bei der Turnhalle schön gelegenen Sportplatz zusammen, nachmittags gab es einen Fcstzug durch die Ortsstratzen und anschließend in der Turnhalle ein Schauturnen.

L Wieseck, 10. Sept. Die gestrige Werbe Veranstaltung des Freien Turn- und Sportvereins war ein voller Erfolg des Geräteturnens. Hatte sich doch der Verein außer eigenen guten Kräften noch die Kreis- und Dezrrlsriege verpflichtet. Gs waren wirk­liche Glanzleistungen, die an Pferd, Darren und Reck gezeigt wurden, und viele Turner waren voll des Lobes über die Vorführungen. Die Dereinsfreiübungen der Aktiven wirkten sehr schön, auch gefielen die Gesang- und Reckspiele der Schülerinnen. Die Zöglinoe und Schüler am Pferd zeigten ihr Bestes. Zum Schluß seien die guten Leistungen der Turnerinnen (Freiübungen und Reifenübungen) erwähnt. Der Vormittag, der dem Vereinswettkampf galt, wies eine große Teilnehmerzahl auf, die Leistungen waren gut. Samstag abend hatten sich die Sechziger zu einem gemütlichen Zusammensein bei ihrer Alterskameradin D o r f e l d zusammengefunden. Man sah, daß auch die Alten es noch verstehen. Feste zu feiern, und beim Abschied am Svnntag-

Lollar, Apoth. E. Guth.

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Gießen, den 11. September 1928

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Or. med. Gmst Kockerbeck und Frau Gertrud geb. Zacobi

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vormittag war oft nut ein Wunsch, der dahm- geht. die nächste Zusammenkunft in derselben Weife zu verleben.

r. RüddingShausen. 10. Sept. In der Wirtschaft von IohanneS Wißncr fand gestern die zweite diesjährige Tagung d«S Bezirkes Grünberg der Kriegerkameradfchaft ..H a s s i o statt. Außer einem Verein hatten 'ämll.che ihre Vertreter vollzählig entsandt Die Versammlung wurde begrüßt durch einen Chor des hiesigen Wännergrsangvercins. Hierauf hieß der Vorsitzende des Ortsvereins. Förster Kal­be r l a h, die Kameraden herzlich willkommen. Er gedachle dabei auch der vorherigen Tagung in unserem Orte, die vor etwa 30 Iahren stott- fand, eine Tatsache, aus der hervorgeht, daß unser Verein etwas stiefmütterlich behandelt wurde. Der Dezirksvorfteher. Kamerad Lehrer Roth, Grünberg, ergriff sodann das Wort zu längeren Ausführungen, in deren Mittelpunkt der Bericht über den Verlauf des VerbandstageS in Wimpfen stand. Hierauf wurden verschiedene Mitteilungen von DereinSangelcgenheiten ge­macht und Anfragen beantworte Sin gemüt­liches Zusammensein beschloß die Tagung, dos durch weitere Darbietungen der Säuger ver­schönt wurde.

Kreis Büdingen.

r. Büdingen, 10. S.'pt. Am letzten Frei­tag fanden auf dem Sportplatz und in der Turn­halle der Volksschule die ReichSjuaend- wettkämpfe des Wolfgang-Ern st- Gymnasiums ftatt. Rochdem die Anstalt voriges Iahr zum ersten Male sich beteiligt hotte, nahmen diesmal auch Mädchcn teil. Fast die Hälfte (101 Schüler, 21 Schülerinnen) der Gesamtschülerzahl rang um den Sieg, und trotz der gegen früher verschärften Bedingungen konn­ten 71 Bewerber (56 Schüler, 15 Schülerinnen, über ein Viertet der Gesamtanstaltsstärke) zu Siegern erklärt werden, wobei zu beachten ist. daß die meisten Schüler der Oberprima und Sexta das vorgeschriebene Alter bereits über­schritten. bzw. noch nicht erreicht haben. Beein­trächtigt wurden die Leistungen im 100-Meter- Lauf und Springen durch den mangelhaften Zu­stand des Sportplatzes, wo die gleichzeitige Ver­wendung als Marktplatz und die einseitige Be­vorzugung des Fußballsportes den Betrieb der übrigen Leibesübungen stark schädigen. Der Laus muhte in der Drunostrahe stattfinden. Es folgen die Ramon der 1. Sieger: I. Schüler. Oberstufe: Fritz Weidmann (104 Punkte). Mittelstufe: Willv Beyer (121 P.). Unterstufe: ' Fritz Bechtler (92 P.). Vorklasse: Emil Eschen­felder (60 P.). II. Schülerinnen. Mittelstufe: Gisela Lenz (102 P.). Unterstufe: Marie Luise Schmidt mann (75 P.). Dorklasse: Marie K ö l lne r (64 P.).

Kreis AlSfcld.

y. Appenrod. 10. Sept. Hier und in den Rachbargemeinden Erbenhausen und Dannenrod ist unter den Pferden die Druse, eine akute Infektionskrankheit, die sich in ansteckendem Katarrh der Rasenhöhle mit eitriger Entzündung der Lymphdrüsen äußert, sehr stark ausgetreten. Die betroffenen Pferdebesiher sind in den Ernte­arbeiten bisweilen stark behindert, da die Tiere sehr geschont und nur bei günstiger Witterung zu leichter Arbeit gebraucht werden können.

Z Dannenrod, 10.Sept. Die Grummet- grosverstcigerung der hiesigen Gemeinde- triften zeigte rege Anteilnahme der hiesigen Be­völkerung und einiger auswärtiger Bieter. Die

Prelle waren i. T. ziemlich hoch, da infolge guter Düngung schöner Kieewuchs vorhanb.-n war. Der Ertrag war etwa 60 Mk. Bei der Heugrasver­steigerung wurde infolge noch größerer Bieterzahl der Betrag von etwa 500 Mk. im Vorjahre nur 150 Mk. zusammen erlöst.

f Rieder-Ohmen. 10. Sept. Gestern feierte die Schule zu Rceder-Ohmen ihr diesjährige- Iugendfest. verbunden m t den Reichs - jugendwettkämpfen. Um 2 Uhr bewegte sich der Festzug. angeführt von der Kapelle Kaiser- Rieder-Ohmen, durch untere OrtS- ftrahen zum Festplay. Dort h eit Lehrer D e r n die Festrede. Rachdem er dem Geme nderat und dem Schulvorstand für d.e tarträlf.ge Unterstützung, die das Fest erst ermöglichte, neben!t hotte, legte er in feinen Ausführungen den Zweck der Iugendfeste und der Re.ch-jugendweitkämpfe dar. Als Bord ld stellte er den Turnvater Iahn dar. dessen Geburtstag am 11. August in allen deut­schen Gauen gefeiert wurde. Seine Rede flani aus in einem Hoch auf unter deutsche- Vaterland, in das die Menge begeistert einstimmte Ent­blößten Hauptes wurde hierauf da- Deut'ch- landl.ed gelungen. Rachdem die Schüler der oberen Iahrgänge unter Lei tust g Lehrer

Schäfer und Wolfs nach einem schönen Auf­marsch erakt ausgeführte Stabübungen gezeigt hatten, boten bvc Schülerinnen unter Anführung von Fräulein K u h r i n g verschiedene hübsche Reigen dar. Sehr gut gefiel der Blumen re i gen. Bei den folgenden Wetttämpsen waren die Zu­schauer besonders an den Sprüngen interessiert. Die Anforderungen an das Können der jugend­lichen Kämpfer imb Kämpferinnen waren dem Vorjahre gegenüber noch gesteigert worden. AIS erste Sieger gingen der Schüler Reinig bei den Knaben, und die Schülerin Hahn bei den Mädchen hervor. Aus einem echten Iugendsest durften natürlich das heitere Spiel und die Preise nicht fehlen. Der Kletterbaum, der Schwebebalken. Sacklaufen imb besonder- di« saf­tigen Würstchen und knusperigen Bretzeln sorg­ten bald für frohe Stimmung. Die Kapelle Kaiser trug durch verschiedene Weisen ebenfalls zur Unterhaltung bei.

Geschäftliches^

Die Zigarettenfabrik Richard (jketlinfl A.-G, Dresden, bat eine weitere M'ldernng der iBefitmm» ungen für den Sammel-Wettbewerb für Greiling- Tvortbiider eintreten lasten. Tic Bedingung, bau nur Bilder entweder mit gerader ober un­gerader Backnumuicr cfngeianbt werden dürfen, tft fallen getanen worden, »liifcerbein wurde dte Ancuhl der Preise erhöbt. Die Bestimmungen lauten jetzt. Tic (yretliug A.-G. verteilt Weihnachten 1928 unter Ausschluß des NechlSwcge) 230 Prämien an diejenigen 230 Gretting-Lvonbilder-Sammler und Raucher lntcht an ihre üabrik-Anaesteltten oder Händler oder an Angehörige der 4ovgenanntein, welche die meisten Sooribilder einfenden. Zwei gtohe Bilder werden gleich fünf kleinen Sport» bildern gezählt. Verteilt werden 10 zweisitzige, nute Motorräder, 20 Fahrräder, 100 Knyb alle und 100 Zigaretten-Vreisc. Wer die meisten Sooribilder etnfenbet, erhält dad teuerste Motor­rad, der nächstbeste Sammler das nächsttenerste Motorrads z.B. der elftbefte Sammler das erste Fahrrad uff., ohne daß eine bestimmte Anzahl Bilder für öle Beteiligung oorgefchrteben wird. Gültigkeit haben nur Greiling - Svori- btlder mitber Aufschrift Sammel > Wett­bewerb, auch müssen die Bilder eine Pack­nummer tragen. Stichtag ist der 15. Dezem­ber 1928. Feststellung der Ergebnisse finbu unter Aufsicht eines Notars statt. Das Ergebnis wird veröffentlicht. 41H?>V

MARGARINE y=;u

Dienstam Haushalt

DIE SONNE DER TROPEN,*

sdienkt uns die köstlichen Ölfrüchte, die zur Herstellung der Margarine VERA dienen: Die Kokospalme der Südsee spendet das feine, nahrhafte Speisefett, das sich unter dem NamenPalmin" Weltruf erwarb. - Die gehaltvollen Früchte der Olpalme. die mildsüßen Erdnüsse Afrikas und Indiens sind weitere wertvolle Gaben der Nahm, die in den Rama-Werken Verwendung finden.

Wie bei allen Früchten, so gibt es auch hier erhebliche Qualitätsunterschiede In die Öl­mühlen der Rama-Werke gelangt allein die Auslese dieser Früchte. Diese Tatsache ist in erster Linie bestimmend für die hohe Qualität der