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Die Katastrophe ereignete sich um 1130 Uhr, al»

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Mailand, 10. Sept. (WIB. Junffprud).) Auf der Monza-Bahn fand gestern do» Mulomo-

dem Äblommen a »schließen müssen, wenn dieses wirksam sein soll, da sonst die Vorschläge überflüssig würden. Sonst muhte eine

bürg ist unze itg em äh. fubjertio und vor­eilig." DieGermania" sagt: .Deutlicher ist der Groll derer, die über die loyale Amts­führung deS "Reichspräsidenten ent­täuscht sind, noch nicht zum Ausdruck gebracht worden. Weil der "Reichspräsident u n laute-

Cinigung nach anderen Richtlinien gesucht werden. Die Mächte, denen das britisch-französische Ab-

Schwere Oampferkollision auf der Elbe.

30 Personen verletzt

Hamburg. 10. Sept. (B3IB. Zmikspruch.) Rach Beendigung eine» Feuerwerke» wurde gestern auf der Elbe vor Blankenese der Personen- bampferKönigin Luise" von dem engli­schen kohlendampscrLornwood" gerammt und auf den Strand gesetzt. Bon. den Pasta- gieren derKönigin Luise" wurden d r e i fj i g Personen von der Sanitätskolonne verbunden, einige Schwerverletzte wurden in» Kranken­haus gebracht.

machte dann eine Anspielung auf "Ruhland in der Welt anzutresfen seien. Painlevs indem er bemerkte, fraß Frankreich das Recht hätte, zu sordern. daß die Richteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten eine gegenseitige sei.

Oie fremden Truppen im besetzten Gebiet.

kommen unterbreitet wurde, haben bisher noch nicht ihre Ansicht über die Vorschläge als Grund­lage für eine Aussprache betamrtgegeben. -

Lord Lushendun erklärte dem Sonder­berichterstatter derSunday Times" m Gens, die Berichte über einen Verzicht auf das englisch-französische Flottenkompromih ent­behrten jeder Begründung. 3m gleichen Sinne sprach sich auch der Innenminister Sir William Johnson H i ck s aus. Hicks lehnte eine nähere Erörterung des Abkommens ab. betonte aber, daß eS sich nicht um einen Vertrag handele, sondern dah der Inhalt der Uebereinkunst sich lediglich aus Defensiv- und nicht etwa Offensiv­mahnahmen beziehe.

re n und hochverräterischen "Be ft re- bun gen eine klare Absage erteilte, muh er sich jetzt beschimpfen

Katastrophe beim Autorennen in Mnza

Ein Rennwagen ins Publikum geschleudert: 19 Tote, 26 Verwundete. Zwei weitere Unfolk.

getötet, 26 verletzt, darunter einige sehr schwer.

Der holländische Auhenmini-fter De e l a e r t s gab der festen Erwartung Ausdruck, dah die polnische Regierung nunmehr auch entsprechende Mahnahmen treffen werde, um das Vertrauen der deutschen Minder­heit in Oberfchlefien in den Völkerbund und seine Tätigkeit zugunsten der Winderheiten zu erhöhen.

Rachdem der polnische Außenminister 3 a- leski dem Bericht und den Ausführungen des deutschen Ratsmitgliedes zugestimmt hatte, wurde der Bericht angenommen.

Eine weitere Beschwerde des Deut­schen VolksbundeS wegen der Einschu­lung deutscher Kinder in den Minderheiten- fchulen vom Juni dieses Jahres wurde auf Vor­schlag des Berichterstatters vertagt, do unter dem 24. August eine weitere Beschwerde über das gleiche Thema vom Deutschen Volksbund eingereicht worden ist. Schließlich wurden die Vorschläge des Berichterstatters über die Weiter­leitung von Bittschriften der deutschen Minder­heit in Polnifch-Oberfchlesien an den Rat an­genommen.

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von gesprochen, daß in Deutschland Tausend.- Polen infolge blutiger Verfolgung 3 u m 2' c r

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deutschen und Herrn Clah mittlerweile so gut kennengelernt haben, dah er dies zu ertragen weih." Die"Bo ff. Z t g ' erklärt, dah dem Reichsvräsidcnten kein schöneres Zeugnis aus­gestellt werden könne, al» dieses des Iustizrats Tlah- denn es beweise, dah er sich über die Old- fichten seiner Wahlmacher weit hinausaehokvn hat als wahres Oberhaupt der gesamten Ration.

reit» in der zweiten Runde einen Radwechsel vornehmen. Er konnte dann wieder ausholen und war bis sich da» Unglück ereignete an fünfter stelle. Materajsi fuhr mit einer Geschwindigkeit von etwa 180 Kilometer hinter ^orefti aufBu­gatti", den er überholen wollte. Plötzlich machte der jßagen Materassis einen Ruck nach rechts und kam ins Schleudern.

Der schwere Wagen flog über ein drei Bieter breites Hafenbanb, über einen Drahlzaun und bann über einen drei Bieter breiten Graben in die Zuschauer hinein, die in mehreren Reihen ücht gedrängt standen und da» Rennen au» nächster Röhe verfolgten. Vie Zuschauer wur­den auf einer Strecke von 10 Bieter wie Gras­halme umgelegt.

Beim ersten Aufschlag riß der Wagen ein tiefes Loch in den Erdboden, überschlug sich mitten unter den Zuschauern und wurde bann in den Traben '.uruckgefchleudert. Mate ras si wurde au» dem Unglückswagen herausgeschleudert und so schwer verletzt, daß er kurze Zeit darauf oerftarb. Bisher konnten noch nicht alle Opfer erkannt wer- den. Obwohl das Unglück einen niederschmetternden Eindruck hinterließ und die Zuschauer durch Rufe die Einstellung des Rennens verlangten, wurde es fortgesetzt. Bald darauf ereigneten sich

;wei weitere Unfälle.

Der französische Wahrer Blaque»belair fuhr mit voller Wucht gegen einen Markte, rungsftein der Rennbahn, wobei die rückwär­tige Barriere in Trümmer ging. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Ein wei­terer Unfall ereignete sich, als an einem Renn­wagen ein Reifen platzte. Der Wagen wurde gegen d i e Tribüne geschleudert, konnte aber noch rechtzeitig zum Halten gebracht werden. So wurde ein zweites großes Unglück noch verhin­dert. Die Rennen wurden trotz derGenug"-Rufe de» Publikums zu Ende geführt.

Entwürfe waren die Sachverständigen in her--- _ _____,

Lage, sich auf einen Entwurf zu einigen, der

darauf den Riächten, die hauptsächlich beteiligt 3U entkräften, und dabei mit Tatsachen- sind. zur Erwägung unterbreitet wurde. Es ist >" a t e r i a l über die entsprechenden Vorgänge a u f wiederholt betont worden, dah alle anderen der Gegenseite zu erwidern. Ich möchte mir Mächte, dic in Gens vertreten sind, sich | aber ein Eingehen darauf erlassen, denn ich glaube, daß eine Diskussion über diese weit zurückliegenden Vorgänge für den Kernpunkt der gegenwärtigen Eingabe unerheblich ist und dem zu erreichenden Ziele der Befriedung Oberschlesiens nicht bienen würde."

Alldeutsche

Angriffe gegen Hindenburg.

B e r 1 i n. 8. Sept. (Priv.-Tel. des WTB.) In Plauen im Vogt lande begann heute bte Ta­gung des Alldeutschen Verbandes. Der 'DerbandSvorsihenfre. Iuftizrat E-lah, erklärte in seiner Eröffnungsansprache, dah der Kampf, den der Verband pflichtgemäß gegen den heuti­gen Staat und seine Leiter führe, gegen den Willen der Alldeutschen und zu ihrem Bedauern sich auch gegen das ReichSoberhaupt richten müsse. Der Reichspräsident v. H i n d e n - bürg habe die Aufgabe nicht erfüllt, die ihm als nichtmarristischem Staatsoberhaupt gestellt gewesen sei, die Aufgabe. Deutschlands Rettung mit allen verfassungsmäßigen Mitteln zu betreiben. Er habe die ganze unselige Außenpolitik des Herrn Stresemann h'ngenommen und zuletzt daS heutige Kabinett des Reichskanzlers Hermann Müller berufen, obwohl ihm die Derfässung das Recht gebe, einen Mann feines Vertrauens mit der RegierungS- bttdung zu beauftragen.

Diese Anarifse auf den Reichspräsidenten er» iahren in ben Berliner Blättern schärsste Zurückweisung. Die .D. A. Z." schreibt: Rur mit größtem Widerstreben erfüllen wir die publizistische Pflicht, diese ungeheuer- Ilchen Ausfälle wiederzugeben. Auch wir wollen die nationale Erneuerung, aber aus den Händen des Iuftizrat- El wollen wir sie nicht." In der .Börsenzeitung' heißt es: .Auch die Alldeutschen können von einem Manne, wie Hindenbura. nicht verlangen, daß er die Grenzen der von ihm beschwore­nen Verfassung überschreitet und Herrn Elaß zuliebe zum Putschisten wird. Hinden­burg hat feine Enttchlütte und seine Tätigkeit genau auf der Lime der Berfattung gehalten. j>r konnte nie ander» handeln als er es getan bat. Die Kritik de« Herrn «ah an H-nfren-

Zu dem Zusammenstoß werden folgende Gin- zelheilen gemeldet: 'Als sich der Ell^passcrgier- dampferKönigin Luise". der ungefähr 3 00 Fahrgäste an Bord hatte, wieder an die Blankeneser Landungsbrücke begab, wur­de er von dem heraufkommenden englischen KvhlendampferEorwood" längsseits ge­rammt und schwer beschädigt. Der eng­lische Dampfer drückte den Passagierframpfer auf daS nördliche Ufer, um ein Sinken des Schiffes zu vermeiden. Auf derKönigin Luise" erlosch sofort das elektrische Licht, da Wasser in die Maschinenräume eindrang. GS entstand eine Panik und Vntsetzensschreie hallten durch die Rächt. Zahlreiche Elbedampfer und Bar­kassen eilten an die Llnglücksstelle und über­nahmen die Passagiere der ,Königin Luise". Durch den heftigen Zusammenstvh wur­den zahlreiche Passagiere mehr oder weniger schwer verletzt. Auf der Blanke- neser Landungsbrücke wurde etwa 30 Verun­glückten die erste Hilfe zuteil. Drei von ihnen wurden schwer verletzt in daS Blanke- nefer Krankenhaus übergeführt Soweit bis jetzt feststeht, sind Opfer an Menschenleben nicht zu beklagen.

Auf dem verunglückten DampferKönigin Luise" war der Zusammen st v ß mit dein eng­lischen Dampfer .Lornwood" so stark, daß sämt­liche Pasfagieredurcheinanderge war­fen wurden. Sine große Verwirrung bemächtigte sich der Passagiere, von denen im ersten Schrecken eine ganze Reihe über Bord sprangen. Die meisten von ihnen konnten rasch gerettet wer­den. Rach Ansicht der Besatzung der ersten Hilfe- leifttnben Boote und Barkassen an der Unglücks- ftelle sind zwei oder drei Personen er­trunken. Der Bug des englischen Dampfers rammte die .Königin Luise" dicht unter dem Rad­kasten. Der Zusammeirstoß war so stark, daß daS Schiff sofort schief lag. Der englische Dampfer ging nach dem Zusammenstoß fofort mit voller Kraft vorwärts, um feinen Bug in der Leckstelle ber .Königin Luise" zu halten. Unter ohren­betäubendem Tuten und Pfeifen, um die kleinen Boote und Barkassen zu toarnen, setzte er die .Königin Luise" auf den Strand

Altona, 10. Sept. (WTB. Funkspruch) Rach einem um 1 ckhr morgen- au*geqebenen Be­richt des Altonaer Polizeipräsi­diums sind, lotveii sich bl- zur Stunde fest» fteUen lief), keine Todesopfer infolge der Dampferkollision vor Blankenese zu beklagen. Jahrwakser und Strand wurden sofort von Poll- zeifahrzeugen abgetucht, doch hatten die Bemü- bangen bisher keinen Erfolg

sind Es würde nicht frfjnicr fein, biete Behauptung

Oeuisch-oberschlesische Beschwerden gegen polen. (£c n f, 8. Sept. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Völkerbundsrates wurde die BeschwerdedeS Deutschen Dolksbun- des über die öffentliche Unsicherheit in Pvlnisch-Oberschlesien behandelt. sNach ber Darstellung des Deutschen VolkSbundcs ist daS (Siement der öffentlichen älnsicherheit ber Verband der Aufständischen, der die weitest gehende llntcrftütjungöcr polni­schen Behörden genießt. In einem Ver­zeichnis. das nur einen Ausschnitt aus den tat­sächlichen Vorkommnissen barstellt, zählt der Deutsche VolkSbund 7 5 Fälle von Terror­akten auf. In fast allen angeführten Fällen blieben die Täter uixermitteU. Ermittelte Täter werden erst nach langer Zeit vor Gericht gestellt imb entweder freigesprochen oder zu milden ©trafen verurteilt. Alle diese Einzelheiten wer­den in dem von ilrutia (Kolumbien) erstatte­ten Bericht aufgezählt. Die polnische Re­gierung gibt in einer (Degendarstellung der Meinmig Ausdruck, daß ein großer Teil der Befchwerdefällle aus die besondere Lage im ober» schlesischen Industriegebiet zurückzuführen fei, auf wirtschaftliche Motive, auf den Gegensatz zwi­schen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und auf den Attoholgenuh. Der Verband der Aufständischen soll nach der Darstellung ber polnischen Re­gierung überhaupt keinem politischen Zweck bie­nen. Die polnische Regierung fügt hinzu, daß bk Behörden fest entschlossen sind, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. In den übrigen Fallen seien die in der Beschwerde auf- geführten Terror-Akte nur ein verschwindender Bruchteil der sich alljährlich auf etwa 100 000 ^He belaufenden strafbaren Handlungen. Der Berichterstatter schlage dem Rat vor, von den in feinem 'Bericht auszugsweise wiedergegebenen Bemerkungen der polnischen Regierung Kenntnis zu nehmen und seine Zuversicht auszusprechen baß nötigenfalls in Verfolg ber noch ichweben- ben Untersuchungen btc geeigneten Maß­nahmen zur Bestrafung der Schuldigen er­griffen werden.

Staatssekretär v. Schubert gab zu dem Be richt folgende Erklärung ab:'Ich kann dem Bericht juftimnicn Immerhin haben mir aus den Bemerkungen der polnischen Regierung ersehen, daß es bei den zahlreichen Gewalttaten gegen Ange Ijorigc der deutschen Minderheit bisher nur in wenigen Fallen gelungen ist, die Tater zur Bestrafung zu bringen Man kann daher die Besorgnisse der deutschen Minder- hei t verstehen. Ich Haffe, daß die vom Rate au», gesprochene Zuversicht sich so realisieren wird, um den Minderheiten ein erhöhte» Gefühl der Sicherheit ju geben. Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, noch mit einem Wart auf einen Hinweis zurückzukommen, der sich in den poini scheu Bemerkungen befindet. Hier wird da

Berlin 8. Sept. (Priv.-Tel. des W. TB.) bi Iren neu um den großen preis Gemäß einer von den Blättern gebrachten Zu- vordcritallen» statt. Dabei streifte da» «rlo sammenftellung befanden »ich nach dem Stande Blateraffi», bet mit einer Geschwindigkeit von

Hughes im Internationalen Gerichtshof.

Dens, 8. Sept. (WTB.) Der frühere amerika­nische Staatssekretär Hughes ist heute nach­mittag vom Völkerbundsrat in einer ge­heimen Sitzung e i n ft i m m i g als Rachfolger des zurückgetrctenen Professors Moore zum Mit­glied deS Interna ttonalen Ständigen Gerichtshofes im Haag ernannt worden. 3n b:r Völkerbundsversammlung, die gleichzeitig zur Wahl des RachfolgerS zusammen- getrctcn war. erhielt Hughes 41 von 48 Stimmen; 5 Stimmen waren für Reichsgerichts- Präsident Dr. vim 0 ns abgegeben worden.

London. 8. Sept. (WB.) Der amtliche Bri- Scschleubert. An der Unglucksslelle befanden sich tische Fmildienst meldet: Dio in der Presse er- M e r ff u m m e 11 e Leichen und große Blut- schienenen Berichte, baß das britisch-fran- lachen. Der Unlerftaafsfefretär be» Minislerpräsi- zösische Kompromiß über die Flotten- diums und die anwesenden Vertreter der Behörden abrüftunq aufgegeben worden fei dürfen eilten herbei, um da» Hilfswerk zu organi- un beachtet bleiben. Die Vorschläge liegen noch tzeren. Vie verletzten wurden ins Hospital zu

S<brad>L Dir Iraucrfeicr wird mor-

'Vramne uno Japans vor. Denen sie vor einiger 1 _ «nHiinx»» Zeit zugestellt wurden. Diese Vorschläge wurden 9 I t f oe .

nur entworfen, um den Fortschritt der Arbeilen Mailand, 10. Sept. Zu dem furchtbaren in der Vorbereitenden Kommission für die Qlb- Unglück auf derT a d e s b a h n" in Monza rüftung zu fördern, nachdem durch die Rlernungs- werden noch folgende Einzelheiten bekannt,

verschiedenhciten zwischen Großbritannien und Schon kurz nach dem Start der 22 Rennwagen

Frankreich über die Methoden zur Durchsührung setzte das Nennen mit einem sehr schnellen Tempo

einer Flottenbeschränkung ein Stillstand eingc- ein. Der bekannte italienische Rennfahrer Mate'

treten war. An Stelle der beiden vorhandenen I rasst, der auf einemTalbot" fuhr, mußte be-

vom 15. Juni d. 3. im besetzten Gebiete ungefähr 200 Kilometer fuhr, ein andere» Auto und rund 67 000 Mann, und zwar 54751 Fran- wurde in bas Publikum geschleudert. APfcn- Belgier und 6760 Engländer. Hierin 1 9 Personen, darunter TRateraffi wurden ist auzb daS Heeresgefolge enthalten: nicht em- 1 begriffen sind die Familienangehörigen. Cs be­finden sich Angehörige von 7 900 der­be Ira te ten Besatzungsmannschaften. w ,

im besetzten Gebiet. In der zwecken Zone sind vtaterassi die 18. Runde fuhr und sich in gc- 15 206 Mann, und zwar 9587 Franzosen. 5548 raber Fahrt 00r den Tribünen befand. Bkrferoffi,

Belgier und M Engländer, in der dritten Zone ber m't einer Geschwindigkeit von 200 Kilometer

51 865 Mann, und zwar 45 164 Franzosen, fünf fuhr, versuchte J 0 r e ft i ,u überholen. Plötzlich

Engländer Für die Familien s^h man. wie das Auio Materassis aus ber

l'I'L8 7^"ru"e b 1 ?«" = B«6n becau.fprang und in den «raten. Oabet ist zu bemerken, daß eine Reihe von I v x. nn, ,rM < r- , . , ,

ToSnungen für militärische Zwecke Verwendung ben I?bun'n b'lmde, walle Da«

gesunden hat. Auto stieß gegen die Graben wand, so baß e»

_einige Bieter hoch gefdjleubert wurde, £)a0 brlttschsfpanzoslsche sich in der Lust umdrehte und schließlich in die O» 22 £.# -< / Menge fiel, bie am Raube des Grabens oer-

(y!OltCndV(Ot1iniCn Plctvi» sammelt war. Der Rennfahrer wurde weit hinweg-

Aus öfter Welt.

Der Kriegsanleiheskandal.

x DerNn. 8. Sept. Laut .Voss Ztg.' haben die Berliner Umettuchungsbehörden in den leh- ten ^.agen im Ausla nde umfangreiche Be- I ® 2 un® c n durchgekührt. die nach

Ansicht der Staatsanwalttchasi eine wesentliche Älä r un 9 in bem Kricgsanleiheskan- bal gebracht haben. Bei dem beschlagnahmten Material handelt es sich in erster Linie um den Crunb eines wichtigen Briefwechsels, nach dem man schon geraume Zeit gesucht hotte.

-schwerer «ampf mit ausbrechende« slräslinqcn.

BatonRouge (Louisiana). 10 Sepr. (WTB Funkspruch.. Bei einem Versuch au» dem Staats- gefängnis von Louisiana auszubrechen, wurde von 15 Sträflingen das Dachr- gebäude gestürmt und Munition und Ge­ir ehre geraubt. Tic Wache eröffnete das Feuer auf die Sträflinge die daraus zu einem nahe­gelegenen Fluß flüchteten, frort einen Boots­mann töteten und in einem Boc^ ui ent­kommen suchten. Vier der Sträflinge gelang die Flucht, während bei der Verfolgung sechs ge-tötet. die anderen verwundet wurden.

Anderthalb Millionen Ertrag der ßindcnburg- wohlfahrt»brief marken.

Der Vertrieb der Hindenburg Wohl­fahrtsbriefmarken und -Postkarten hat, demDerk. Lokalanz.^ zufolge, einen Gesamt- ertrag non 1 513 0 00 Mark ergeben, der dem Reichspräsidenten zur Verfügung gestellt werden konnte und im wesentlichen schon verteilt worden 'st. insgesamt sind 12071 000 Stuck Hindenburg. Marken einschließlich Posttarten abgesetzt worben.

Umfangreiche Schiebereien im besetzten Gebiet

brr letzten Woche wurden im besetzten Gebiet - umfangreiche Schiebereien mit Besatzungsgut aufgc« herft. Die französische Besatzungsbeharde hat 11t Ifanbau die Geschasisführer zweier Militärkasinos nerhastet. Die Verhafteten hab-n schon seit län- gcrer 3eit große Mengen Sekt und Liköre unter dem Deckmantel der Besatzungslieferung zollfrei ou* .trankreich in das besetzte Gebiet eingeführt und an deutsche Abnehmer im besetzten und unbesetzten Gebiet weiterverkauft. In 'Worms wurden durch die deutsche Zollfahndung die lothringischen Kauf­leute Loui» und Robert Vion verhaftet. Zn unter- richteten Äreifen spricht man von bevorstehenden weiteren umfangreichen Verhaftungen. Die Spuren tor verkauften Waren führen nach Mannheim, stuttgatt und Karlsruhe, wo durch die deutsche Zollfahndung bereits größere Beschlagnahmungen vorgenommen worden sind.

Merkwürdige JlicgenmfdOe.

Dei fron Kunstflügen am Sonntag in Sbers- walfre verunglückte frer Fallschirmspringer -Kurt Liedtke aus Oranienburg. AIS er ans 1000 Meter Höhe abgespraugen war. wurde er durch den Wink» vom Flugplatz a bot trieben imb geriet über bie chemische Fabrik von Heger- mühle. Sr stürzte durch das Glasdach, blieb aber zum Glück an den Stticken be* Fallschirme- hängen. Liedtke wurde durch VlaSiplitter schwer verletzt. 0lm Sonn- taavormrttag hatte cm auf dem Tcmpeshofer Feld gestartetes Flugzeua Motvrfrefekt Bei dem Ver­such, einen geeigneten Landungsplatz zu hüben geriet frer Flieger in einen Schwarm Tau­ben. Von dem Propeller wurden 25 Tauben getötet. Die Maschine landete schließlich wieder auf dem Flugplatz.

Opfer einer unfinnigen wette

Mehrere junge arbeitslose Burschen in Oster­feld (Wests.) gingen eine Wette ein. wobei sich einer erbot, brennend in den Kanal zu springen. Die Kleider des jungen Mannes wurden von seinen Kameraden mit Petroleum beschüttet und angezündet. Sofort stand der junge Mann in Flammen und sprang in den Kanal Mit sehr schweren Dr a n d w u n fr e n wurde er aus dem Kanal gezogen und ins Krankenhaus transportiert. Seine beiden Kollegen »ind ver­schwunden.

Lin Gutsbesitzer erschossen aufgefunden.

Wie free Blätter aus Bromberg melden, wurde gestern früh der Rittergutsbesitzer Freiherr Bittor v. Detmermg jr. aus Brenuu. Kreis Schwetz von undeka nicken Tätern, vermutlich von Wild­dieben. erschossen. Rähere Sinzelbeit«i Über bte Tat fehlen noch. Der Srmorfretc ist ein Sohn des Freiherrn Viktor v. Detmering. Borlitzenfren des Landbundes Weichselgau ber Organisation der deutschen Landwirte in Polen.

Schwere» Grubenunglück In Ofioberschkeflen.

3n den Abendstunden des SamStaas ereignete sich auf der Osthälste der .LleophaS- Grube" bei Kat towih nach einer froriigeiM Meldung ein schweres Grubenunglück. Durch einen außerordentlich starken Erdrutsch stürzte eine Strecke zusammen Fünf Arb ei- t e r wurden durch die herabfallenden Kohlen- unfr Gesteinsmassen verschüttet. Trotz der sofort einseyenden Rettungsarbeiten konnten nur zwei der Verschütteten lebend geborgen werden. Da die Einstürze ber Kohlenmassen fort­dauern und somit eine Weiterführung ber Bergungsarbeiten unmöglich ist. bat man fric Hoffnung auf Rettung ber drei noch im Schacht eingeschlossenen Arbeiter aufgegeben

3m Jalfboof über den Ozean

_ Rach einer Meldung der Associated Preß au» 6t. Thoma» auf den Birgin-Onleln (Kleine Antillen) ist der Deutsche Franz Römer heute in seinem Falt­boot in Richtung Reuyork weitergefahren.

Brlttsche» Marluesiugzeug verschollen.

Wie bas britische Luftfahrtministerrum In London befanntgibt. sind drei Flieger, die am 5. September in einem dem Flugzeugmutter­schiff .Argus' zugetcilten Marineflugzeug zu einer Erkundung aufgebrochen waren, ver­schollen. Mai: nimmt an. fraß sie in bte R 0 rdfee gestürzt lind. Rach^orlchungen, die von mehreren Schiffen angestellt wurden, sind erfolglos geblieben

Sieben lote bei einem Zusammenstoß.

Blind River (Ontario). 9. Sept. «WTB. Fuickspr.l Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Automobil und einem Güterzug an emem Bahn- überaana wurden 7 der -n dem Auto befindlichen Ausflügler getötet

Lin Bauer ermordet drei feiner Kinder.

»n Bauer namens Stahl, in der Räche der Stadt L-.ndesberg <Schweden> anfällig, ermordete heute nacht m einem Ankall von Wut drei feiner Kinder und machte dann seinem Leden tm Gnfre,