unb auch d:e Aktiven Seipp unb Hopfen- Müller Plätze beleaen werden. — 3n D.ez stehen d e Staffeln (Olympische und 4/100) im Vordergrund. In der ersteren wird es sehr daraus onkoniiRen. wie sich Depperling erll- mal.g wieder mit der 800-Meter-Strerke abfindet. An Einzellonkurrenzen werden in Anbetracht der Tatsache, daß die Wettkämpfe nur nachmittags ftattsinven. nur die 100 Meter offen, 200-Meler-Iun oren und Weitsprurrg-Iunioren belegt. Trotz der starken rheinischen Konkurrenz darf man hoffen, daß der 1900er Weber- meier, falls er abkömmlich ist, über 100 Meter und im Weitsprung im Sndkampf zu finden ist. Lieber 200 Meter werden wohl Seifert und Gelb er t auch keine schlechte Rolle spielen.
D. f. B. Leichtathletik.
Die Leichtathletikabteilung fährt am kommenden Sonntag nach Diez o.d. L., um mit neun Mann an den vom Verein für Bewegungsspiele 1923 veranstalteten „1. Oranien-Kampsspielen" teilzunehmen Zu den Juniorkonkurrenzen haben Mahl für Kugelstoßen, Kreß und Seiler für Weitsprung und Stang für 200-Meter gemeldet. Radetzky beteiligt sich am 400-Meter-Lauf für Anfänger, desgleichen mit Müller und Bernhardt auch am I0v0-Meker-Lauf. Von den offenen Kämpfen haben Fischer und Stana die 100, Fischer und Radetzky die 800, Müller und Bernhardt die 1500 und Ma nkel die 3000 Meter-Konkurrenz belegt. Kreß und Seiler bc- teiliaen sich noch am Hochsprung offen und M o h l am Diskus offen. Steines vertrit als einziger den D. f. B. Gießen bei den leichtathletischen Wettkämpfen des Sportvereins Frankenbcrg-Eder Gr hat Kugelstoßen für Junioren und Stabhochsprung, Kugel und Diskus offen belegt. Nach ihrem bis- herigen guten Abschneiden zu urteilen, darf man auch diesmal wieder auf einige, wenn auch nur bc- fcheidenc Erfolge, hoffen. Jedenfalls darf man gewiß fein, daß Vic Vertreter der V. f. D.-Leichtathle- tik auch am Sonntag alles daransetzen werden trotz scharfer Konkurrenz ehrenvoll zu bestehen.
Handbattabieilung des M. T. D.
Rach fünfwöchiger Ruhepause, welche in erster Linie für die Austragung der Gau- und Dezirkswettkämpfe, und nicht zuletzt für das Deutsche Turnfest in Köln verwandt wurden, tritt nun die Handballabieilung des Männerturnvereins das erstemal wieder auf den Plan Gs gilt hierbei einige Gesellschaftsspiele zu erledigen, welche noch vor den Verbands- spielen unter Dach und Fach gebracht werden müssen. Der Gegner de« Mtv. ist diesmal die bekannte Mannschaft des Tv. Rauheim b?i Dann- stadt, welche es als einzige fertigbrachte. im vergangenen Winter- und Sommerhalbjabr den Männerturnern einen (Sieg abzuringen. Das Dor- spiel, welches allerdings von den Gießenern nur mit zehn Mann bestritten wurde, konn'rn die Raubeimer knapp mit einem Tor Unterschied gewinnen. Lieber den Ausgang des Rückspieles herrscht noch vollkommene Llnklarbeit, zumal die Mannschaft des Mtv. stark mit Ersah antreten muß. Auch muß der Beweis erbracht werden, ob die Spieher die Ruhepause dazu benutzt hoben ihr können auf gleicher Höhe zu halten wie vor der Sperre. Aus jeden Fall ist ein interessantes Spiel zu erwarten, zumal die Rauheimer Turner auch diesmal den Sieg unbedingt mit nach Hause nehmen wollen.
Ein neuer Rhön Oauerrekord.
1 Fliegerlager Wasserkuppe, 10. Aug. f (TU.) Bei den Flügen am Donnerstag auf der Rhön gtfang es dem bekannten Flieger D l t t m a r, ' mit dem Flugzeug „Albert" einen neuen Rhön- Dauerrekord aufzustellen. (Er blieb etwa VA Stunden in 6er Luft und überbot damit den bisherigen Rekord Pomnitz' (Akademische Fliegergruppe Dresden), der auf 4 Stunden 7 Minuten stand.
Wirtschaft.
JnfernafioRole Kohlenverhaudlungen zu erwarten.
Es war bereits feit einiger Zeit zu erwarten, daß es Über kurz ober Iona zu deutsch englischen Kohlenverhondlungen kommen würde. Auf Grund der Nachricht, daß sich gegenwärtig in Polen englische Grubenbesitzer ausholten, und daß in Bälde auch Vertreter des polnischen Kahlenberg baus nach England zu reifen die Absicht Hütten, tfi bk Tatsache deutsch-englischer Kohlenverhandlungen erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses getreten. Es handelt sich dabei aber nicht um irgend welche wirtschaftspolitische, sondern lediglich um private Verhandlungen der Bergbau-
intereffenten untereinander. Man kann natürlich diese Verhandlungen in unmittelbaren Zusam- menhang mit der Frage der Regulierung beejnter« nationalen Kohlenmarktes bringen, eine Fraae, deren Bedrutung ganz bestimmt von eminenter Tragweite ist und die auf jeden Fall in nicht allzu ferner Zeit einmal gelöst werden muß, soll es nicht im Bergbau zu Schwierigkeiten internationaler Art kommen.
In diesem Zusammenhang verdienen natürlich die Gerüchte, daß Harriman in Ostoberschlesien auftritt, eine ganj besondere Beachtung. Wir glauben au willen, daß die Uebernahme der Aktienpakete durch Harriman noch nicht erfolgt ist, sondern dah den Unterhändlern kbiglid) die Bedingungen kundgegeben worden sind. Der deutsche Anteil konnte ja von Polen so ohne Schwierigkeiten in Anspruch genommen werden, da es mit seiner Liquidation»- Verordnung leichtt? Spiel hatte. Ob Harriman, wenn er sich wirklich festsetzt. Glück ober Unglück für Polen bedeutet, dos allerdings sollte sich auch Polen überlegen.
• Don der Frankfurter Dörse. Dom 10. August ab wird bk dreiprozentige Ungarische Goldanleihe für das Eiserne Tor von 1895 ausschließlich der Zin-'chetne per I.Ouli 1919 bis 1. Juli 1925, d h. inklusive TalonS 1925, gehandelt und notiert.
* Der Saaten st and in Preußen. Die „Statistische Korrespondenz" berichtet über den Saatenstand in Preußen Anfang August 1928 u. a. wie folgt: Aus den Begutachtungsnoten ergibt sich, daß Sommerroehen, Winter- und Sommergerste, Gemenge aus Getreide ohne Hülsensrüchte, Linsen und Wicken sowie Zucker- und Futterrüben ein wenig besser als zu Beginn des Vormonats beurteilt werden Gleichgeblieben ist der Stand bei Winter - wei^en, Soelz, Winter- und Sommerroggen, Hafer, Spatkortokfeln, Erbsen und Futtererbsen aller Art, Ackerbohnen, Flachs und bei den gewöhnlichen Wiesen. Gegenüber dem Vormonat haben sich verschlechtert Frühkartoffeln, Klee, Luzerne und Rieselwiescn. Der in diesem Jahre zum ersten Male erfaßte Buchweizen wird als durchschnittlich mittesttehend bezeichnet, ebenso Gemenge aus Hülsenfrüchten mit (Betreibe, unter mittet die Lupinen. Im ganzen wird in landwirtschaftlichen Kreisen mit einer guten Mit- teternte in Halmfrüchten gerechnet, lieber die Hackfruchternte wird im großen und ganzen nicht ge- rnde giinftig berichtet.
• GetreidehandelStag in Frankfurt a. M. Der Getreidehandelstag, der am 9. Oktober d. I. in Frankfurt a. M. abgehalten werben wird. soll, wie gemeldet wird, ein großer Handels- und Dörsentag für ganz Deutschland fein, und zwar für Getreide. Futter- und Dünge- mittel, Sämereien, Mehl, Kartoffeln und Rauh- futtcr. An alle Interessenten in Deutschland und dem benachbarten Ausland sind Einladungen er- gangen; schon jetzt liegen viele Zusagen vor. Reben den HLndlerkreifen wird auch die Canb- wirttchaft zur Teilnahme an der Tagung ciu- getaben, cbeirio wie bic zuständigen behördlichen Kreise dafür interefsiert werden
' Der Kohlenverbrauch der Reichsbahn. Reben der Steinkohle werden auf den Lokomotiven der Reichsbahn Steinkohlenbriketts verfeuert. Der Jahresverbrauch an Kohle betrug 1926 12 Millionen Tonnen, wovon etwa 1,2 Millionen Tonnen auf Briketts entfielen.
• Fortschreitende Rormung im Ve r- packungSwesen. Die fett einiger Zeit im Dange befindliche Zusammenarbeit des Ausschusses für Derpackungswefen mit dem Rormen- ausschuß bat jetzt dahin geführt, daß die Reichsbahn Erleichterungen hinsichtlich des Begriffs »Mangelhaft verpackt" geschaffen hat. Während bisher der Vermerk auf dem Frachtbrief gefordert wurde und das Anerkenntnis „mangelhaft verpackt" auch bei Behältern aus Papve verlangt wurde, hat sich die Reichsbahn entschlofsen, grundsätzlich auch die Verpackung in Behältern aus Pappe allgemein atuuerkennen. Der Ausschuß für Derpackungswefen prüft gegenwärtig in einem besonderen Unterausschuß die Frage der Meckmähigen Verpackung in Pappe. Für die Verpackung in der Tertilindustrie ist ein Unterausschuß gebildet worden, der die Frage der handelsüblichen Verpackung klären soll; hierbei soll besonder- die Verpackung von Textilien nach Uebcrsee unter Derücksichtigung der klimatischen Einflüsse untersucht werden. — Reu auf genommen ist die Behandlung der Frage der Verpackung von Sfaubgütcrn.
• Keine Verhandlungen Seiet* dings mit der I -G -F arbenindustrie. Wie „Allgemeen HandelSblad" in Amsterdam Dcmimmt entbehren die in der deutschen Presse ausgeimlchten Meldungen, wonach der Präsident der Kcminklijke Shell-Gruppe, Srr Henrv "Seter- ding, sich zu Verhandlimgen mH Leitern der I.-G -Farbenindustrie über eine synthetische Den- zinerzeugung nach Berlin begeben wolle, jeglicher
Grundlage. Die Konmkttjke Shell wolle in dieser Frage weder mit der I.-G.-Farbenindustrie noch mit der Standard OH Verhandlungen führen, sondern chre bisherig« abwar.ende Stellung beibehalten.
• Revarationsauftrag der Drown, Doveri A. - G. Mannheim. Die Gesellschaft erhielt von der Compagnie d?s Chcmins de fer du Midi einen Auftrag auf dir elektrisch« Ausrüstung von 21 llmfomicrfta ionen für dir Strom- tclie'erung dieser französischen Südbahnlin'^. Die Stationen sollen teils mit Gleichrichtern. tells mit Einankerumformern ausgerüstet werden. Die Dr.wn. Doveri A.-G. führt den Auftrag gemeinsam mit zwei französischen Firmen auS. Gr wird über Reparation-konto verrechnet. Bekannt- lich haben diefer Tage die Siemens Schuckert- werke A.-G. Berlin und die 3. 21 Maffei 2L-© München die Lieferung von Lokomotiven und Triebwagen für diele Bahnstrecke als Repara- tionSanfttag erhalten.
• Deutsche inbuft riefle 91 e u g r ü n • düng in Ungarn. Wie her D. H. D. erfährt, fleht eine bemerkenswerte deutsche industrielle Neu- arunbung unmittelbar bevor. Die Gebrüder Gut- orot, G. rn. b. H., Frankfurt o. M., erhalten die Genehmigung der ungarischen Regierung zur Gründung einer Aktiengesellschaft. Die Neugründung wird mit einem Kapital von mindesten» 6 Millio- nen Pengö ousgestattet sein und ..Elektro-Chemisch« und Forbenindustrie - A.-G., D idapesf firmieren. Eine Beteiligung eine« ungarischen Konzerns mit 50 v. H. ist vorgesehen. Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung einer Großkraft-Zentrale in Buda- pest unter Verwertung der bort vorkommenben Braunkohlenfelder. Gleichzeitig beabsichtigt die Gc- felli'chost, die bei her Stromerzeugung entfallenden Neoenprobuktc weiter zu verwerten.
Frankfurter Börse
granff u rt a. TI., 10. Aug. Tendenz: fester. Die unverändert anhaltende Nachfrage nach Spezia k werten gab auch der heutigen Börse einen Antrieb und bic Tendenz konnte sich allgemein weiter bessern. Eine Anregung bot auch die Tatsache, daß eine Erhöhung des Neuyorker Diskontsatzes gegenüber den in den letzten lagen ausgetauchten Befürchtungen unterblieben war. Außerdem befriedigte die als normal zu bezeichnende Reichsbankentlaftung nach dem heute erscheinenden Status. Das Geschäft war im ollgemei nen jedoch ziemlich klein und dürfte sich auch bei den bevorzugten Werten nur in engen Grenzen bewegt haben. Da aber verschiedentlich Materialknappheit bestand, tonnten sich für einige Papiere neue beachtliche Kursbesserungen durchsetzen. Im Vordergrund standen weiter di« Elek- troaktien. Vor allem Siemens, die wieder rege verlangt waren und erneut 4 v.H. gewannen. S ch u ck e r t konnten 2,5 v. H., Gesfürel und L i ch t 6r K r a f t je 2,25 v. H., A. E. G. 2,13 und Felten 3 v. H. anziehen. Außerordentlich lebhafte Nachfrage machic sich ferner für bic Rieger* attic bemerkbar, die auf die bekannten Fusions- geruchte 6,25 v. H. höher einfetzten. Daimler gewannen 1,25 v.H. I. - G. -Farben wurden erst malig feit einigen Tagen wieder reger verlangt und gewannen 2,5 v. H. Holzverkohlung plus 2,25 v. H. Schcideanstall aber nur behauptet. Lebhafter gefragt waren außerdem Kali- werte, von denen Aschersleben 3 o. H., Westeregeln 3Lv.H. tmb Salzdetfurth 6,5 o. H. anzogen. Schifsahrlswerte, Mon- t a n a k t i e n und B a n k w e r t e waren vernachlässigt und meist wenig verändert. Nur Reichs- bank blieben wieder mit plus 1 v. H. beachtet. Deutsche Anleihen waren leicht gebessert. Von AuslandrentenTürken etwas gefragt. Im Freiverkehr bestand für Russen einiges In- teresse. 1902er Russen 3,38 Geld. Im Verlause blieb die Stimmung sest, wenn auch bas Geschäft etwas stiller wurde. I. - G. ° F a r b e n zogen erneut 1 v. H. an. Siemens lagen weiterhin ziemlich lebhaft. Der Geldmarkt blieb auch heute unverändert. Tägliches Geld 6,5 v. H. Devisen zogen weiter etwas an. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1990. gegen Pfund 20,384, London gegen Kabel 4,8545, Paris 124.22, Madrid 92,89, Mailand 29,14. Holland 12,4025.
Berliner Börse.
Berlin, 10. Aug. Wie auch schon vormittags war zu Beginn der Börse die Stimmung durchaus freundlich. Die Spekulation, die gestern zum Teil in Befürchtung einer Erhöhung der Reunorker Diskontrate realisiert hatte, wurde heute zu Käufen angeregt, da der Diskontsatz in Neuyorf unverändert blieb, was allgemein als ein günstiges Zeichen angesehen wurde. Hierzu kam der Reichsbankausweis, der eine befriedigende Entlastung brachte. Das Geschäft war zwar etwas lebhafter als an den Vortagen, erstreckte sich jedoch vor allem wieder aus S p e r i a l w e r t c. Abge- sehen von Käufen der Spekulation wollte man in
einigen Werten auch eine leidste Beteiligung der Depositenkasien-Kundschast beobachten. Der Elektromarkt stand wieder im Vordergrund Siemens zogen bei lebhafter Beteiliguna über 3 p. f). on. Man sprach hier von amerikanischen Kausen. Auch die übrigen Elektrowerte profitierten von dieser Bewegung. Stimulierend wirkten außerdem Aeußerungen aus amerikanischen Bankkreisen über bic Auss ichten der deutschenAnleihen. Am Markte der vel werte waren lebhaftere Umsätze ju verzeichnen. Die Anwesenheit der einzelnen Oelkonzern-Präsidenten in London regten die Spekulation zu Käufen an. Erdöl und auch Farben waren etwa 2,5 v.H. fester, von Auto- werten waren wieder ttblermerf r sehr fest, bei einem Kursgewinn von 5 v. H. Auch Kali- werte und Sch if f ahrt swe r t e dis Zch v.H. höher. R e i ch s b a n t waren aus den bekannten Gründen gefragt mit plus 3L v. H. Im allgemeinen betrugen die Kurssteigerungen 1 dis 2 v. denen kaum Abschwächungen gegenüberftanben. Am Geldmarkt herrschte bei unveränderten Sätzen weiter Flüssigkeit; Reportgeld war ^-überreichlich angeboten. Deutsche Anleihen waren kaum verändert. Ausländer nicht ganz einheitlich. Pfandbriefmarkt noch unentwickelt. Im Verlaufe wurde es auf kleine Glattstellungen etwas nachgcbend. doch konnte sich später wieder eine Kursbefestigung durchsetzen, teilweise wurden die Anfangskurse nicht ganz erreicht.
tyranlfurter htctrcidedörse.
Frankfurt a. M.. 10. Aug. Zum Wochen - schlutz herfebrfe der Frankfurter Prvbuktenmarkt tret ter in khr ruhiger Haltung Die Llmfätzc waren fehr befdjeiben imb die etwas erholten AuSlanrmvtierungen fmmten keinen Einfluß auf He Preisgestaltung au«üben. Es würben notiert (neue Ernte) Weizen 1. aut. gesund, troden, bis zu 1 Proz. Auswuchs, 24.50, Roggen 23.50; Sommergerste für Brauzwede 27,50 bi» 28; Hafer, inlänbifcher. 26,75 biS 27; Mais (qelb) für Futterzwede 23,75; 'Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 33,75 biS 34; Roggen mehl 33,50 bis 34; Weizenkleie 14^5; Roggenkleic 15,50. Tendenz, ruhig.
Buntes Allerlei.
Allgemeine Lvangeilsch-lutherlsche ho uferen) in Hamburg Altona.
Das 60jährige 3ubiläum der Allgemeinen Evangelisch-lutherischen Konferenz wirb vom 20.-25. August In Hamburg festlich begangen werden. Mehr als 65 Führer her lukherischen Kirche aller Länder verzeichnet bas Programm als Redner, abgesehen von einer großen Zahl prominenter Vertreter des Luthertum-, die ihr Kommen und ihre Mitwirkung zugcsagt haben. Anwesend sind: der Präsident des Lutherischen Einigung-Werke- Lanbesbischvf D. Ihmel -- Dresden, der 2. Vorsitzende Bischof D. ® an eil» Schweden. Bischof D. Gummerus- Dammer- sors, und Difchos von Bon-dorff -Dvraa in Finnland. Bischof D. Metzer- Moskau, Bischof D. Raffah von Ungarn. Bischof D.3a- nvska - Tschechoslowakei und saft alle Difchöfe der deutschen lutherischen Landeskirchen. Reben den Männern der Praxis wirb man die namhaftesten Theologen der Gegenwart hören können: Professor D. Rygren - Lund. Professor D u r p i l l o 1 - Frankreich. Pros, l >. Dr. Protz- l e - Ungarn, Pros. D. AUHaus- Erlangen bet Rektor der Erlanger Universität D. Dr. Gl« rl. Pros. D. Dr. 3 elke - Heidelberg. Professor D. Svmmerlath- Leipzig u. a. Bedenkt man, bah noch Männer wie der Präsident des Deutschen Gvang. KircheMages D. Freiherr von P echmann-München, der Präsident de» sächsischen Landeskonsistoriums D. Dr. Seetzen. D. Lauerer-Reuenbettelsao, D. Erich S ta n g e • Kassel und D. 36rgenfen - Kopenhagen sprechen werben, so versteht man, daß von einer Heerschau des Luthertum- gefprodnui werden kann. Zur Verhandlung sollen vor alk m in den Hauptversammlungen drei Gegenstände kommen: 1. .Die zentrale Ausgabe der lutherischen Kirche in der Gegenwart ' 2. .Ehristentum und Kultur." 3. .Ehristentum und Religion" Außerdem werden alle kirchlichen Arbeit-gebiete von Fachmännern in Sonderkonferenzen behandelt werben.
Kirchliche Nachnchien.
Vraelttische Beligiansgesellschoft. Sabbatfei« den 11. August. Freitag abend 7.20 Uhr; Samstag vormittag 8; nachmittag» 4.30; Sabbatausgang 8.45. — Dochengottesvienst morgens 6.15; abends 7 Uhr
Israelitische Hdlgionsgemtinbe. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, ben 11. August. Vorabend 7.30 Uhr; moracns 8.30; Predigt (fier- fassungsseier); abends 8.cfe und 8 45 Uhr.
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