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tretet der hessischen Behörden, be« Landtags^

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Sprechstunden der Redaktion

andenifolls wirtschaftliche ©tbrunflen die Folg« fein tonnten. Der nächstjährige Verband-tag wirb in Friedberg stattfinden.

meutegehing. die den Interessen der unteren und mittleren Beamten in gar keiner Weite ge­recht werde, kritisierte.

Kundgebung her hessischen Beamtenschaft.

WER. Jugenheim (Derastrahe), 8. Juli. Hier fand am SamStag und Sonntag der 9. Bundestag des Hessischen Beam­ten b'undeS in Anwesenheit zahlreicher Ver-

tagspräsidenten Delp, der '

Storck (Soz.), Winter (Ztr.), Ham mann (Komm.). Dr. Keller - Büdingen (D. Dp.), Pros. Axt (Dolksreck-tpartei) und Vektor Reiber (Dem.) statt. Die anwesenden Ehrengäste und zahlreich erschienenen Delegierten begrüßte der 1. Vorsitzende Dr. C l a st - Darmstadt und wies darauf hin, das) der Hessische Beamtenbund in diesen, Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiern

wirtfchaftliche Tätigkeit der einzelnen Verbände betreffen, ohne Hinzuziehung der betreffenden Organifationen nicht erlassen werden dürfen, weil

tags im Herdst würden die anwesenden Land- tagSnfttglieder gern die Anregungen der Ta­gung nnktehmen. Für die kommunistisch« Frak­tion des Hessischen Landtags sprach sodann Abg. , ,, ________

Hamm ann, der die Haltung der udriaen Par- 12 bi» 1 Uhr mittag», 5 bi» 7 Uhr nachmittag», feien anläßlich der letzten hessischen Besoldung«» I Sam»taq nachmittag geschlossen.

Svnderzdge Der heißeste Tag für die irfte aber der 19. Juli werden, an loeniger als 74 Sonderzüge in Wien - einlangen sollen. Da die vorhandenen Wiener I Nach einer Reihe weiterer Ansprachen von Bahnhöfe aus einen derartigen Massenzustrom I Vertretern anderer Beamtenorgonisatioiien «r- nicht eingerichtet sind, wirb der seit Kriegsende griff RechnungSdirettor Koch- Darmstadt, der ausgelassene Wiener Rorbwestbahnhof für die 2. Vorsitzende des Hessischen Beamt enbundes. Dauer des Sängersestes neu eröffnet. das Wort zu seinem l'/.stündigen Vortrag über

Unmöglich erscheint eS, allein die Zahl der Auswirkungen der Besoldungs­deutschen, nach Beruf und Beschäftigungsart ihrer refvrm im Reich und in Hessen. Unter Mitglieder geordneten Gesangvereine aufzuzäh- Anführung eines großen Zahlenmaterials gab len. So wird z. B. die akademische Sängerschaft ct ^e Begründung für den lebhaften Unwillen in corpore gewiß ein farbenprächtiges Bild ab- Beamtenschaft im Reich und in den Län­geben. Ferner sind die Lehrer, die Polizeibeam- tern über die gegenwärtigen Besvldungsbeltim- ten, die verschiedenen Angestelllengruppen, aber mungen und dos Gruppensystem. Reicher Beifall auch die Gewerbetreibenden, die Schuhmacher, die Versammlung dankte dem Redner für seine Tischler. Drechsler und Schreiner in eigenen umfangreiche Arbeit als Vorsitzender der Be- Sängergesellschaften vereinigt. Den größten Pro- soldungskommission.

zentsah machen seltsamerweise die Blicke rmei- Zwischendurch fand die Erledigung des ge- st er-Gesangvereine aus. von denen allem 43 schgftsichcn Teil« statt. Tätigkeitsbericht und Ge- angemeldet sind, darunter eme Reisegesellschaft schöfisbericht. Entlastmig des Vorstandes und von 400 Personen, die au« Amerika, und zwarl)K Rechnungsführung sowie der Voranschlag aus Chckago, Brooklyn, Reuyork und Elncin- 1928;2g fon3>en e-instimmige Billigung.

aufzu heben, eine sehr rege Debatte her­vor, an der sich der Vorsitzende Dr. Elaß, der Mitunterzeichner des Antrags A x t (Dolls-

Am 19. Juli erfolgt die feierliche Heber« gäbe des DundeSbanners an die Fest-

Hotels überfüllt. Schon heute wimmelt es in I eine f Aend e r ung öe 8 Reich «be sol ZMMTWM'Z SBäSB

Spielfilmen bekannt, nur mehr von der Tradition, Dormstad m t dem Pertemal der Landes

Die richtigen Wiener und die Weaner Gemüt- Mtnisterial

iichkeit trifft man gerade in Grinzing nicht mehr vat Dr. vvn N nochmals das Wort e

zu bereiten. Wer wirklich das weinsrohe Wiener wollen und namentlich die für ^'^.JAvgenen Völkchen und nicht bloß auf Wiener Stimmung finanzrelten Bindungen durch die Reichsbesvl eingestelltes, internationales Publikum kennen ler- n *%ie K

jT>i|ir muh n>eiter hinaus in die Vororte I Schlußwort des 2. Vorsitzenden Koch Die ver

wandern.' wo die Weinbauern tatsächlich noch sammsimg die nachfolgende Kundgebung an: ihren eigenen WeinauSstecken" und ihn nicht |Die im Hessischen Beamtenbund zusammen- in Hunderten von Fässern aus dem benachbarten geschlossene Beamtenschaft lehnt einmütig Ungarn heziehen. Dazu aber werden die Sanger das neue Desoldungsshstem ab. Sie wohl keine Zeit erübrigen, denn das musikalische wird im gegebenen Augenblick den offenen und offizielle Programm, das in einer großen Kampf gegen das System aufnehmen, Mit dem Anschlußkundgebung und in einem farbenprüch- Ziel, das Gruppensystem de« Besoldungsgesetzes tigen Festzug über die Ringstraße seinen Höhe- von 1920 wieder einzusühren Der 6 Bundestag punkt finden soll, weist eine geradezu beäng- des Hessischen Beamtenbundes stellt fessi daß. stigende Fülle auf wenn auch nicht alle Wünsche befriedigt worden

So steht man denn in Erwartung des großen sind, der Landtag und die Regierung einige von Sängerkriege«, über den noch ausführlicher be- sozialem Geist getragene Verbesserungen richtet werden söll, und hofft, die gute, böse Fee, im hessischen Besoldungsgesetz gegenüber dem die seit Jahrhunderten in Oesterreich beheimatet Reichsbesoldungsoeseh. wie solche enthalten sind ist -werde den Veranstaltern, Leitern und Or- in den Artikeln 15, 32 (mit Ausnahme vielleicht ga'nisatoren des Festes im letzten Augenblick von 2l^ah 1 Satz 2), 40^ 41, vorgenommen keine.Ungelegenheiten bereiten. Diese gute, böse haben. Gr spricht aber dabei die bestimmte Gr- Fee. äußerlich höchst reizvoll anzusehen. trägt Wartung aus, daß nicht auf dem Wege über bei» RamenSchlamperei" und jenes süße, gol- engherzige Ausfuhrungsvorschrtften und bureau- dene Herz in der Brust, das nun einmal da« kratlsche Auslegungskünste diese Verbessmingen

Wiener« ist ... wieder llt*rW gem->cht w°rdm^Xe hesi Ich- 1 Besoldungsordnung hat der hessischen Beamten­schaft große Enttäuschung gebracht. Ent­täuscht sind nicht nur ganze Deamtengruppen über eine schlechtere Einstufung gegenüber gleich­artigen Gruvpon von Reichsbeamten, enttäuscht haben auch die -um Teil ungünstigeren Hebet- leitungsbestimmungen und geringeren Gehalts­sätze, fütoie endlich die Tatsache der Verlän­gerung der Aufrückungszei ten bei ei weinen Be- oldungsgruppen. Der Bundestag legt gegen diese Benachteiligung der hessischen Beamten-

Abgeordneten schärfste Verwahrung ein. Er gibt

& ** ich der bestimmten Erwartung hin, daß durch den

Stellenplan und durch wohlwollende Auslegung von gesetzlichen Bestimmungen jetzt schon energisch versucht wird, die bestehenden Härten zu be­seitigen. 'Der Bundestag fordert, daß die Zu­sage der Regierungsparteien bei bet Verabschie­dung des Besoldungsgesetzes,die in diesem Gesetz - 1 tatsächlich vorhandenen Unebenheiten und Härten

könne. Wenn sich auch alle bei der Gründung hirrch eine Rovelle zu beseitigen", alsbald ver- aesetzten Ziele noch nicht hätten verwirklichen wirtsicht wird."

lassen so stehe doch der Hessische Beamtenbund ^ie nächstjährige Tagung findet wieder in als^ kraftvolle Orgam ation da der« ;Führer Quflen6e7tm fta4t Der erste Vorsitzende, Dr. weiter mit aller Kraft in ^"Eeipolitisch neu ergriff hierauf das Wort zu einem groß-

amte^rschaft heraus, für deren Verwirklichung sich

die deutsche Dearnteirschaft energisch einsetzen müsse. Ramentlich die Arbeiten zum neuen

Reichsbeamtengesetz, der ReichSdienststrasordnung teefftfrben (*5£htoffermeifler

und des BeamtenvertretungSgesehe« verdienten ocr vesslslyen .

die größte Aufmerksamkeit. WER. Mainz. 9. Juli. Die hessischen

R-inistetialral Dr. von E y f s überbrachte die S ch l 0 s s e r m e i st e r vetfammelten sich am Grüße und Wünsche der hessischen Regierung und Samstag und Sonntag in Mainz zu ihrem Minister. Wenn bei der hessischen Besoldung«- 1 0. Derbaudstag. Im Rahmen der geschäft- neureaelung nicht alle Hoffnungen erfüllt wer- lichen Verhandlungen hielt bet Syndikus der den konnten, so werde es hoffentlich gelingen. I Handwerkskammernebenstelle Darmstadt Koll- bei dem kommenden Stellenplan die sich heraus- bach einen Vortrag über die zur Zeit geltenden stellenden Härten bei der Durchführung der Be- arbeitörechtlichen Bestimmungen bezüglich be« Qlr- soldungSordnung zu mildern. beitSzeitnotgesetzes. wobei er zu bet Schluß-

Der Vorsitzende, Dr. Elaß, dankte für die folgerung kam, daß das Handwerk auf diesem Wünsche der Regierung, stellte aber unter dem Gebiet möglichst große Freiheit brauche. Die Bsisall der Versammlung fest, daß die hessische Frage einer Zusammenlegung der hessischen Vet- 'Beamtenschaft eine etwas bessere Beachtung durch bände kam erneut zur Erörterung Es ergab sich die Minister persönlich erhofft batte. dabei eine grundsätzliche Ablehnung

Landtagspräsident Delp richtete im Ramen der Zusammenlegung mit den hessen- ber sozialdemokratischen Partei, des Zentrums, nassauischen Verband. Die Frage soll auf dem her Demokratischen Partei, bet Deutschen Volks- in Hannover stattfindenden Reichsvetbandstag Partei und bet Volks recht Partei herzliche Worte endgiiliig geklärt werden. Schließlich wurde bet doS DankeS für die Sinladuno zur Tagung an Vorstand beauftragt, an das gesamte hessische die Versammlung. Der hessische Landtag werde I Handwerk und Gewerbe sine Resolution zu richten soweit al« möglich den Wünschen und Fordcrun- I deS Inhalts, bei den zuständigen Behörden bar­gen der Beamten wohlwollende Berücksichtigung I auf hinzuwirken, daß Verordnungen die die angedeihen lassen. Sehr oft seien aber die Vet- ----

hältnisfe stärker, als daS soziale Defübl der einzelnen Abgeordneten bei fast allen Parteien.

Für die kommenden wichtigen Arbeiten des Land-

Oberheffen.

Bezir-feiffiegeffest und Fahnenweihe in Lang-Göns.

(.) LanggönS. 8. Juli. Bei schönstem Wetter feierte unser Kriegerverein am hevktgen Tage da« Fest bet Fahnenweihe, ver­bunden mit dem Bezirksfeft Butzbach- Bad-Rauheim derHassia."

Singeleitet wurde die Feiet am Samstag­abend an dem Denkmal für die Gefal­lenen. Die Musikkapelle spielte da« Lied »Ich hakt' einen Kameraden", und nach einem Ehor des Gesangverein« ^Germania" ergriff der Orte- geistliche. Pfarrer Wahl, das Wort zu einer kurzen Anfprache. Anschließend an ein Gedicht von Walter Fle- sotderte er da« Gelöbni«. mit all unseren Kräften für das deutsche Volk und da« Vaterland zu wirken und über den Parteihader hinüber sich die Hand zu reichen als Brmder zu Bruder. Rach einem Gedicht- vvrtrag von Schneidermeister Volz legte Vor­steher Flach, der Vorsitzende be« Verein«, einen Kranz an unserem schönen Ehren-Denkmal. auf dem die Ramen der 59 Gefallenen efrigcmeifoeft sind, nieder. Unter den Klängen de« Siebe«: Morgenrot. Morgenrot" zogen die Vereine mit gesenkten Fahnen an dem Denkmal vorüber. Ls folgte bann ein Kommers in der Turnhalle. Arffprachen wurden gehalten von Vorsteher Flach, Direktor Stumpf, Butzbach und Med.- Rat Dr. Vogt, Butzbach, bet zu gleicher Zeit sech« kerdiente Veteranen besonder« ehrte. Der 2lbend wurde noch durch die Mitwirkung der GesangvereineFrohsinn" undGer­mania" mit trefflichen Liebervorträgen und durch die ausgezeichneten Darbietungen der Ka­pelle ehern. Militärmusiker unter Lei­tung des Kapellmeisters W. Müller bereichert. Der erste Vorsitzende de« GesangvereinsGer­mania", Wilhelm Dern, überreichte dem Krie­gerverein mit einer Ansprache einen Fahnen­nagel. Eine besonders schöne Rote gab der Turnverein der Veranstaltung durch die in musterhafter Weise vorgeführten Freiübungen be« Kölner Turnfeste«. Sämtliche Darbietungen fan­den den wohlverdienten reichen Beifall der Be­sucher.

Am heutigen Tage bewegte sich ein sehr großer Festzug unter Beteiligung zah'reicher aus­wärtiger Vereine durch da« reich geschmückte Dorf. Voran fuhren mit Blumen gezierte Auto­mobile des hresigen Motorklubs, in denen die alten Veteranen Platz genommen hatten. Besondere Aufmerksamkeit verdienten die Reiter in verschiedenen Uniformen der Vergangenheit, darunter auch eine Abteilung ehemaliger Leib- dragoner (Gießen), Kürassiere, Husaren, Ulanen, alle Waffengattungen glänzten in der Sonne, auch eineKanone" mit voller Besatzung fehlte nicht. Da mag manchem alten Krieger das Herz geklopft haben, als er diese nun Oer Vergangen­heit angehörenden Uniformen aufteuchlen sah. Bewunderung erregten auch die Gruppen des Radfahrervereins und besonders der Fest­wagen be« GesangvereinsGermania".

Rach Aufstelluim der Vereine auf dem Fest- platz hielt Vorsteher Flach die Begrüßungs­ansprache. Sie endete mit einem Hoch auf unser Hessenlanb. DaS Deutschlandlied folgte. Dann ergriff al« Vertreter de« Bezirks Med.-Rat Dr. Vogt daS Wort. Der alte, achtzigjährige, Herr sprach mit Begeisterung von der echten Kamercchschast. wie wir diese Kameradschaft über die Parteien stellen nrüßten. Kameradschaft unter uns, Liebe zum Vaterland und Opfersrnn. ®r erwähnte auch, daß der BezirkHassia" im letzten Jahre 20 000 Mk. an bedürftige Kame­raden und ihre Angehörigen als Unterstützungen geben konnte. Dein Hoch galt unfetm Reichs­präsidenten. Gemeinsam sang die Festversamm'' lung das LiedO Deutschland hoch in Ehren". Rach Vorträgen der Gesangvereiire trug Fvl. Anna Höfer ein Weihegedicht auf die neue Fahne vor und übergab diese dem Verein. 50 Jahre hat die alte Fahne gedient, nun ent­faltete sich im hellen Sonnenschein das neue Banner des Kriegervereins. Auf der einen Seite ist das hessische Wappen, umrahmt von einem Cichenkranz, darunter steht: Kriegerverein Lang­göns 1928. Die Rückseite zeigt ein Mkd der Germania mit der Widmung: Von den Frauen und Jungfrauen. Vorsteher Flach übernahm die neue Fahne mit herzlichem Dank an die ©tifterinnen und überreichte sie dem Fahnen­träger mit der Aufforderung, sie stets in Ehren zu halten und bei Leid und Freud dem Verein voränzutragen. Med.-Rat Dr. Vogt tonnte noch einem Kameraden (Dender, Dorfgill) für seine 50 jährige Tätigkeit im Verein daS Ghrenkrcuz verleihen. Dabei erwähnte er. daß er diese 2lus- zeichnung noch einem Kameraden zugedacht hätte, derselbe sei aber in der letzten Rächt gestorben. (Kam. Gorr, Dorfgill.) Gr gedachte weiter der Toten. Die Anwesenden sangen ihnen zu Ehren baß ßieb vom guten Kameraden.

Rach den Ansprachen setzte das eigentliche Volksfest ein. Gin Reigen des Radfahrver­eins und andere Darbiettrngen fesselten Gäste und Einheimische bis spät in die Rächt hinein. UeberaH sah man, wie sich Bekannte begrüßten imb wie alte Erinnerungen aufgesrischt wurden

Der Montag ist dann mehr ein Langgönser Fest, mit dem zu gleicher 3dt die Kirmes verbunden wird. Der Festzug wird noch einmal daS Dors durchziehen. B.

Kreiöfeuerwehrsest in Heuchelheim.

. Heuchelheim. 8. Juli. Mit dem diesjährigen KreiSseuerwehrtag verband unsere Freiwillige Feuerwehr ihr gol­denes Jubels« st und ihre Danner- Weihe. Desucher auS der gesamten Umgegend erschienen in unterem gastsreundlichen Dvrse. Fah­nen und Wimpel, Tannengrün und Dirlanden- schnuck prangten an säst allen Häusern. Ehren­pforten entboten die ersten Willkommgrüße. Aus dem Festplatz herrschte ein dichte« Menschen- getooge. obwohl 4000 Sitzplätze vorhanden waren.

Das Fest, dessen Ausmachung der testgebenden Wehr alle Ehre machte, begann am Samstag­abend mit einer Vorfeier in der großen Fest­halle Der 1. Kommandant. Philipp Daniel Gorr. hiell die Degrüßungsanfprache und wies auf da« Dand der Eintracht hin. das die Wehr 50 Jahre zusammen gehalten habe Die Ehrung der Gründer erfolgte in einer herzlichen An­sprache durch den 2. Kommandanten. Heinrich Schmidt V. Er überreichte den noch altwen Gründern Philipp Germer III., Jakov Ä tei­lt ng VI. und Wilhelm Ruppert Ehreii- urkunden und übergab dem jetzt 25 Jahre die Wehr führenden 1. Kommandanten Gorr ein 66 reit bei I. Dann ergriff Bürgermeister Ä tei­

lt ng bas Work: er überbrachte bet Wehr bte Glückwünsche der Gemeinde und übergab den drei Gründern und dem 1. Kommandanten O einen silbernen Decher ate Geschenk der Gemeinoe. Hier seien auch die Ramen von vier Gründern er­wähnt, die noch inaktive Mitglieder der Wehr sind: Joh. Phil. Kröck, Joh. Kehr. Phil. Reuschling und Gg. Volk mann II. Der Der tretet der Gailschcn Feuerwehr Gießen über­gab einen Shrenschild. Die Gesangvereine Teu­tonia. Germania. Liederlranz und der Atbeiter- Gela na verein trugen Chöre vor. Turnet turnten am Darren. Turnerinnen boten ein wnnder- chöne« Keulenschwingen, und Radler brachlen Schul- und Kunftreigen zur Vorführung. Alle­in allem: der FestkommerS lieft nicht« zu wün­schen übrig.

Der KreiSfeuerwehrtaa begann Sonn­tagvormittag in der Turnhalle de« Turnverein- unter Leitung des 1. Vorsitzenden Fritz Wenzel- Gießen. Er begrüßte besonder« den Regierung«. rat Dr. (Braun und di« (Bürgermeister Ärei- ling - Heuc^lheim, Schmidt- Lollar und Schäfer - Watzenborn-Steinberg: entschuldigt waren Provinzialvorsitzender Drau-L-ach- Gießen und Krei-feuerwehrinspektor Dickorc- Gießen. Der Vorsitzende stellte fest, daß 16 Weh­ren mit 30 Abgeordneten angetreten waren, und prach die Hoffnung au«, datz bald in den noch ausstehenden Gemeinden weitere Freiwillige Wehren entstehen möchten, wie dies 1927 in Watzenborn-Steinberg und kürzlich wieder in Daubringen geschehen sei. Rcgierungßrat Dr. (Braun wies darauf hin. daß die (Behörde den Wehren um ihres edlen Strebens teilten alles Wohlwollen entgegenbringe und überbrachte der Ortswehr zu i^*cm Jubiläum herzliche Glück- wünlchc der (Behörde. Vürgermeister Kreiling dankte für die Wahl seiner Gemeinde als Ta­gungsort und wünschte den Verhandlungen be­sten Verlauf. Rach dem Jahresbericht zählt der Kreisverband 1759 Mitglieder, gegen 1639 im Vorjahre. Der Vorsitzende berichtete über den Provinzialfeuerwehrtag in Alsfeld, bei dem der Kreis Gießen gut verttetcn war. Für den Pro- vinzialfeuerteehrtag 19 31 habe sich Lang-Gön« gemeldet, die dortige Wehr wolle gleichzeitig ihr 50jähriges Destehen feiern. Zu Rechnungsprüfern tourbeit toiedergewählt: Ma­theis und Münch- Gießen, sowie Schmidt- Lang-Göns. Vürgermeister Schäfer oerichtete über die Schwierigkeiten bei Gründung der Wehr in Watzenborn-Steinberg und bedauerte, daß die Drandversicherungskammer bei Einkleidung und Gerätebeschaffung die Verhandlungen dauernd verschleppt habe. Der Vorsitzende teilte mit. wie z. D. in Holzheim die Gründung einet Frei­willigen Feuerwehr unterdrückt worden sei. ob­wohl sich 42 Leute gemeldet hatten. Zur Aus­zeichnung für 15jährige Mitgliedschaft ntel- oeten die Wehren Großen-Linden 4. Lollar 7, Lang-Göns 1.^Hungen 2. Freiwillige Dailsche 3. Grünberg 6 Wehrmänner. Hierauf schloß der 1. Vorsitzende den Kreisfeuerwehrtag.

Die Teilnehmer begaben sich bann zur Jeuer- wehrübung der hiesigen Wehr, die unter Leitung der Kommandanten Dorr und Schmidt vorgefühtt wurde und au« Jußübung. Geräteeverzieren und Vrandangriff bestand. D:e Herren vom Kveisverband sprachen sich über die wohlgelungene Leistung anerkennend aus.

Rachmittags bewegte sieb ein stattlicher Fe st - zug durch die Straßen de« Dorfe« nach dem schön gelegenen Festplatz. In dem Festzug waren u. a. mehrere prächtige Festteagen; so stellte z. D. der Turnverein den Wagen mit Turn­vater Jahn, die Feuerwehr brachte «ine Feuer­wehrspritze mit (Bedienung in der alten Aus­rüstung vor 100 Jahren. Ferner hatten Wagen gestellt: der KegelklubGut Holz", der Ort«- gewerbevetein und der Obst- und Gartenbau­verein. Auch die Gruppe de« Radfahrerverein« mit dem Schwan gefiel außerordentlich. Auf dem Festplatz begrüßte Kommandant Gorr de Gäste. (Bürgermeister Kreiling hielt dic Fest­rede. Die Enchüllung des neuen (Betetn«- banner« erfolgte durch Fräulein Johanna Schmidt, die zugleich der Feuerwehr ein Fest­gedicht widmete. Der 1. Kommandant Gorr übernahm mit herzlichen Danke-Worten da« präch­tige Danner und überreichte e« dem Fahnen­träger. der ein Treugelöbni« ablegte. Im Auf­trage der Festdamen übergab Frl. Anna Hof­mann dem Jubelverein eine hübsche Fahnen- schleife. Die Herren Riebel von der Freiwil­ligen Feuerwehr Gießen, S ch a f e r - Lana-Göns und Findt-Äch widmeten Fahnennägel. An- schließend trugen die Gesangvereine Teutonia. Germania, Liederkranz und der Arbeiter-Gesang­verein einen Massenchor vor. der reichen (Beifall erntete. Danach cnttrridelte sich auf dem ge­räumigen 'Festplatz bei herrlichem Wetter ein lebhafter Festtrub^l.

Heit- und Iahrturnier

und prämienmarff in Alsfeld.

Von herrlichem Eommerwetter begünstigt. Mnö dies« Veranstaltung am Sonntag imb Montag statt. En gewaltiger Menschcnstrvm bewegte sich nach der Stabt Alsfelb. insbelonbere am Eigent­lichen Prämienmartt. am Rlontag. Der AI«- selber Prümtenmark>t erstreckte sich in blesem Jahre zum ersten Male auf zwc: Tage, und zwar fand die seither unmittelbar an den Markt sich anschließende reitetspvttliche Der- anstaltung bereit« am Sonntag, und der Pra- mvenmartt am Montag statt. Veranlaffung hier­zu bot die wiederholt gemachte Erfahrung, baß das vorgesehene Programm infolge bet ständig zunehmenden Entwicklung nicht gut mehr an einem Tage abgewickelt werben konnte. D e Zwei- lei Irmg gab nunmehr Gelegenheit, dem Ausbau jeden Teils dec beiden (BetanftaHungen erhöhte Sorgfalt zuzuwenben. was allerseits anerkannt wurde.

Dir reiiersporttichc Beranflaltang, bic biesmal noch eine stärkere (Beteiligung auf- tole« als in dem vergangenen Jahre e« lagen 59 Meldungen vor begannen am oamßtaa- nachmittag mit einem ®clän beritt von übet 4 Kilometer mil natürlichen Hinberni/fen im Ge- [önbe. der sich sehr interessant gestaltete und recht hohe Anforder»ingeii an Reiter und Pferd stellte Die re iters Porti ich« Veranstaltung <wn Sonntag begann mit einem geschloffenen Auf­marsch der einzelnen Reitervereine des Kreise« Alsfeld mit Musik durch die Stabt nach dem Rennplatz, der ein sehr hübsches Dilb bat. In der Reihenfolge der Konkurrenzen kam zuerst die Reiterprüfung der einzelnen 2k>teilungen mit einem Wanderpreis der Stadt Alsfeld und Ehrendiplom. Den Wanderpreis der Stadt Als­feld erhielt die Reiterabteilung Düßfelb. Als­dann folgten die Galopp- und Xnabrennen K«

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