Ausgabe 
10.5.1928
 
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Anzahl von Diplomen für 25jährige oder sogar 3vjährige Mitgliedschaft kam auch der Tanz noch zu seinem Recht und hielt bis in die frühen Morgenstunden die fröhliche Gesellschaft zu­sammen.

± Köddingen, 9. Mai. 3n unserem Dorfe war in der Osterzeit eine Maserneptde- m i e auSgebrvchen, die bald solche Formen an- nahm, daß man gezwungen war. die Schute auszusetzen und auch die Konfirmation zu ver­legen. Die Epidemie ist nun erloschen. In­folgedessen konnte am letzten Sonntag die Kon­firmation mit einer Verspätung von drei Wochen gehalten werden. Auch die Schule hat wieder ihren Anfang genommen. - Das große Sängcrsest, daS hier am 9., 10. und 11. Juni gefeiert werden soll, sängt an. jetzt schon seine Schatten vorauszuwerfen. Ueberall sieht man Schindler und Anstreicher bei der Arbeit, die die Häuser anstreichen, um ihnen ein neues, testliches Kleid zu geben.

Starkenburg.

Darmstadt, 8. Mai. Hier fand eine stark besuchte außerordentliche Generalversamm­lung der Deutschen Bau- und Sied- lungSgemeinschaft in Darmstadt statt, die den bisherigen Vorstand in seinem Amt erneut bestätigte. Der in seiner Gesamtheit zu- rückgetre^ene alte AussichtSrat wurde durch Deu- wahl ersetzt. 3hm gehören künftig an: Bart- maniij Reg.-Rat. Bad Homburg; Dill- schneider, Laurentius, Merzig an der Saar: Greiner, Otto, Kaufmann, Leipzig: Heß, Friedrich, Kaufmann, Rheingönnheim: 3ulh, Josef, Reichsbahningenieur. Reust: Keßler, Karl, Beamter, Freiburg i.Br.: Koster. 3o- haunn, Rektor, Hochheim am Main: Walther. Otto. 3ustizinspektor, Darmstadt; Werner. Prof. Dr., Butzbach. M. d. R. und M. d. L. Die gute und sachliche Arbeit des Vorstandes, die eine günstige Weiterentwicklung gewährleistet, wurde insbesondere vom Bevollmächtigten des Raiffeisen-Revisionsverbandes festgestellt und an­erkannt. Allen Ausstreuungen entgegen wurde der feste Wille zu weiterem Zusammenhalten immer wieder betont.

45. Verbandstaq des RheimMainifchen Gastwirteverbandes.

WSR. Darmstadt, 9. Mai. Der 45. Der- bandStag des Rhein-Mainiscken Gast­wirteverbandes, mit dem diesmal da« 45. Stiftungsfest der Gastwirteinnung Hessens verbunden ist, hat gestern in Darmstadt statt- gesunden. Als Vertreter des Ministeriums des 3nnern wohnte Regierungsrat Mo r new eg. für die Provinzialdirektion Regierungsrat Blu­mes, für die Stadt Darmstadt Bürgermeister Mueller, für bas Polizeiamt Assessor Dr. Bernauer den Verhandlungen bei. Der Präsident des Deutschen Gastwirteverbandes, Köster, Berlin, hielt einen Vortrag über die Auswirkungen des Weltkrieges auf die Welt- und Rationalwirtschast. Dann sprach Syndikus Dr. Mattern über die Lage des Gastwirts- aewerles im Volksstaat Hessen, die er für die Zukunft als außerordentlich bedrohlich darstellt. Er wandte sich in seinem Reserat besonders gegen vle Errichtung von Gaststätten durch die öffent­liche Hand und gegen die Getränkesteuern. Eine ganze Relhe von Anträgen wurde nach teilweise recht stürmischer Debatte angenommen, darunter

«r,c vauf Aufhebung der Feierabendstunde. Die Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten ging glatt vonstatten. Als Ort der nächsten Tagung wurde Oppenheim gewählt.

Preußen.

Alrciö M llurg.

r & u r 8- 8- Mai. Nachdem wir vor emigen Tagen die Zahl der Studieren- den an der hiesigen Universität zum Sommer­semester 1928 erstmalig 3000 erreichte, beträgt fie nun am Schlußtag der Immatrikulationen t ns gesamt 3401 (gegen 2565 im letzten Win- terfemester. 3m 3ubiläumssemester waren es 2906 C^uöicrcn^ darunter 434 Frauen. Dem Ge- nach s.nd es 2807 Männer und 594 G* hu 5LUMblC einzelnen Fakultäten verteilen !$L»L lvie folgt: Theologen 305

S 17 3 Juristen 922 Männer und 17 Frauen. Mediziner 604 Männer und 79 Frauen. Philologen 976 Männer und 485 Frauen.

V R o r d e ck, 8. Mai. Die Vorbereitungen zu den 6a nahier stattfinde^-

u 6 e r s c st sind m vollem Gange. Alle A^ousschüsse sind eifria an der Arbeit, um

^ltgästen schöne Stundet und Festtage zu bereiten. Es haben sich 2 5 Ver­eine angemeldet.

Kunst und Wissenschaft.

Eröffnung der Großen Berliner Kunstausstellung.

Die Große Berliner Kunstausstel­lung. veranstaltet von dem Kartell der Ver­einigten Verbände Berliner Künstler, ist am Mittwoch unter zahlreicher Beteiligung feierlich eröffnet worden. Sie umfaßt vier Abteilungen: Gemälde, Graphik. Bildwerke und Baukunst und enchält weit über 2000 Ausstellungsnummern. Der Präsident der Ausstellung. Eugen Spiro, begrüßte die Anwesenden, insbesondere den schweizerischen Gesandten Dr. R ü f« n a ch t . den Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Ministerialrat Dr. Gall, sowie die Vertreter anderer staatlicher und städtischer Behörden. Die KartellauSstel- lung verglich Herr Spiro mit einem Parlament, in welchem alle politischen Richtungen in einem Raume vereinigt seien und sich dabei bemühten, sich miteinander zu vertragen, vielleicht ohne sich gegenseitig zu verstehen. Zum Schlüsse seiner I Ausführungen machte der Redner besonders auf di« graphische Kolbektion der Schweizer Künstler aufmerksam, ferner auf die retrospektive Kollek­tion von Eduard Gärtner (1801 bis 1877), dessen Altberliner Stadtansichten besonderes 3n- teresse erregen dürften und endlich auf die Aus­stellung des Lebenswerks des 60jährigen Archi­tekten und Professors Peter Behrens. 3m Ramen des von Berlin abwesenden Kultus­ministers Dr. Becker sprach sodann Ministerial­rat Dr. Gall der Ausstellung die besten Wünsche auS und erklärte sie für eröffnet. Ein Rundgang durch die zahlreichen Räume der Ausstellung schloß sich dem EröffnungSakt an.

Gesellschaft für deutsches Schrifttum e. D., Berlin.

Ilm die bedeutsame Arbeit der Gesellschaft zu fördern, haben sich ihr in letzter Zei. ange­schlossen: Hans Franck, Hans Grimm. Ger­hart Hauptmann, Waller v. Molo: Alfons P a q u e t, Karl Schönherr, Henn. Stehr, Eduard Stucken, ferner: Friedrich Kahßler. Max v. Schillings, Reichskanzler a. 'S). Dr. Luther, Oberpräsident z.D. August W innig und Domkapitular Johann Leicht, der Führer der Bayerischen Volkspartei.

HändelsJudas Makkabous" in Finnland.

3n Finnland wurde Händels »Judas Wat - kabäus", von dem Marburger Extraordi­narius für Musikwissenschaft Pros. Hermann Stephani für eine praktische Ausführung be­arbeitet. zweimal im Hinblick auf die zehnte Wiederkehr der Befreiung des Landes zur Auf- führu: g gebracht. Das Werk ist gegen 500 Wal in der Stephanischen Bearbeitung im In- und Auslande aufgeführt worden.

Wirffchast.

Oie Reichsbank An ang Mai.

Der Ausweis der Reichsbank vom 7^ M a i zeigt einen Rückgang der gesamten Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lombards und Effekten um 275.7 Mill, aus 2414,9 Mill. Mk. 3m einzelnen haben ab­genommen die Bestände an Wechseln und Schecks um 212,5 Mill, auf 2280.4 Mill. Mk., diejenigen an Lombards um 63.5 Mill, auf 39.2 Mill. Mk Die Anlage in Effekten ist mit 94,0 Mill. Mk. weiterhin nahezu unverändert geblieben.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 196.7 Mill. Mk. auS dem Verkehr zurückgeflossen. und zwar hat Nch der Umlauf an Reichsbanknoten um 170,5 Mill aus 4238,9 Mill. Mk., derjenige an Renten- bankschemen um 26,2 Mill, auf 583,2 Mill. Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an solchen Scheinen auf 42,5 Mill. Mk. erhöht. Die fremden Gelder zei- 9 mit 460,5 Mill. Mk. eine Abnahme um 97,3 OHvU. Mk.

®Bestände an Gold und deckungs- sähigen Devisen zusammen sind mit 2238.4 Mlll. Mk.. im einzelnen die Goldbestände mit 2040,9 Mill. Mk.. die Bestände an deckungs- sahig-en Dcvi'en mit 197,5 Mill. Mk. ausgewiesen. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 46.3 Prozent in der Vorwoche aus 48,1 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfäh-ge Devisen von 50,1 auf 52,8 Proz.

Die voraussichtliche Erhöhung der Eisenpreise.

. Gestern fanden im Reichswirtschaftsministerium in Berlin Verhandlungen über die Frage der ^'^^'^^^böhung statt. Wie die Deutsche Bergwerkszeitung" hierzu berichtet, ist mit einer Preiserhöhung für Walz-

erzeugnisse sicher zu rechnen. Die Verkaufs- verbände haben in einem am 8. Mai an das Reichsarbeits- und das ReichSwirtschaftSmini- sterium gerichteten Telegramm die durch den Kohlenschiedsspruch zu erwartende Ver­teuerung t-er Selbstkosten mit 2 Mk. für Stab­eisen, mit 1,50 Mk. für Formel len und Schienen, sowie mit 3 Mk. für Blöcke angegeben. Reuer- dings spreche man von einer bevorstehenden Erhöhung um durchschnittlich 2 biS 2,50 Mk. pro Tonne. Da eS sich hierbei um eine sehr schnell aufgestellte Ueberschlagsrechnung handle, glaubt das Blatt, daß man die Rechnung noch nach­träglich abändern müsse, wahrscheinlich eher nach oben als nach unten. Voraussichtlich werde sich die Erhöhung im Durchschnitt um 5 Mk. herum bewegen

Auslandanleihen deutscherStädte. Die Beratungsstelle für Ausland­kredite befürwortete in ihrer gestrigen Sit­zung den Antrag deS Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, im Saufe der nächsten Zeit eine Sammelanleihe deutscher Städte in Höhe von ungefähr 17,5 Millionen Dol­lar an den Auslandmarkt zu bringen. Die Beratungsstelle wird dafür Sorge tragen, daß alle die Städte, die im Rahmen der Anleihe der Girozentrale zu berücksichtigen sind, anteil­mäßig nach Maßgabe der von der Beratungs­stelle befürworteten Beträge an dem Erlös der Anleihe teilnehmen. Ferner befürwortete die Be­ratungsstelle die alsbaldige Ausgabe von An­leihen der Städte Berlin und Frankfurt am Main. Die Feststellung der endgültig den Städten im Rahmen der Anleihe der Giro­zentrale zufallenden Beträge und die endgültige Feststellung der auf Berlin und Frankfurt a. W entfallenden Beträge ist noch Vorbehalten. Für den Herbst ist die Ausgabe eines zweiten Teils der Anleihe des Deutschen Sparkassen- und Diro­verbandes und die Ausgabe einiger weniger Einzelanleihen großer deutscher Städte vor- gesehen.

* Preußische E l e k t r i z i t ä t s - A. - G. Der Geschäftsbericht für das erste, neun Monate umfassende Geschäftsjahr 1927 schildert die Vor­gänge bei der Zusammenfassung der Elektrizitäts­interessen des preußischen Staates. Die Erwar­tungen, die die Gesellschaft an die Zusammen­fassungen geknüpft hat, haben sich schon heute bis zu einem gewissen Grade verwirklicht Die allgemeine Aufwärtsbewegung der Stromabgabe hat sich bei der Ge'elllchaft in einer 24prozentigen Steigerung deS Absatzes ausgewirkt. Gs ist Vor­sorge getroffen, daß auch die zu erivartende weitere Steigerung glatt ausgenommen werden kann. Die Unternehmungen, an denen die Gesell­schaft maßgeblich beteiligt ist, haben sich weiter günstig entwickelt. Die Verwaltung sieht daher in Anbetracht der ebenfalls fortlau'end günstigen Entwicklung des Unternehmens im lausenden Geschäftsjahr und der stetig steigenden Ein­nahmen aus der Stromabgabe mit Zuversicht in die Zukunft. Die Gewinn- und Verlustrech­nung weist einen Detriebsüberschuß von 6,38 Millionen Mark auS und schließt nach Absetzung der Handlungsunkvsten von 0,44 Millionen, Ver­sicherungen 0,11, Zinsen 0,15 sowie Zuweisung von 3,13 Millionen Mark an den Erneuerungs­fonds. mit einem Reingewinn von 2 580 965 Mk. ab. von dem 2,4 Millionen gleich 4 Proz Divi­dende verteilt, 0,1 Mill. Mark dem Sozial- sonds zugewiesen und 0,08 Millionen aus neue Rechnung vorgetragen werden sollen Die Er­trägnisse des abgelausenen Jahres sind in der Hauptsache zur inneren Stärkung des Unter­nehmens bestimmt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 10. Mai. Tendenz: Still. Ob­wohl sich an der gestrigen Abendbörfe eine kleine Erholung durchsetzen konnte, eröffnete die heutige Börse in stiller Haltung. Die Spekulation übte im Zusammenhang mit der bevorstehenden Medioliquidation größere Zurückhaltung. Das Geschäft bewegte sich in den allerengften Grenzen. Auf der anderen Seite regte die weitere, wenn auch nur kleine Entlastung des Reichsbankinstituts, und die Möglichleit, daß der Sah für Tcwesgeld unverändert bleibt, die Börse etwas an. Für einzelne Werte bestand von Aus- landseite weiter etwas Interesse, so daß die Kurs- ^üricklung, da auch die Spekulation verschiedent­lich Abgaben vornahm. gegenüber der gestrigen Abendbörse nicht einheitlich war. An der Spitze der bevorzugten Werte standen Siemens mit plus 5 Prozent. Hierin kamen auch im Verlause größere Umsätze zustande. Stärker angeboten waren dagegen AEG. mit minus 2,25 Prozent. Licht & Kraft und Lahmeher mit je minus 1 5 Prozent und Ge^ürel bis minus 2.5 Prozent 21m Farbenmarkt lagen I.-G -Farben bis 0,75 Prozent schwächer, während Scheideanstalt

1 Prozent und Th. Goldschmidt 0.75 Prozent anziehen konnten. 2m Montanmarkt waren Kursverluste bis zu 1,5 Prozent zu verzeichnen. Gelsenkirchen lagen dagegen etwas lebhafter mit plus 4.75 Proz. verlangt. Am Bankenmarkt konnten Reichsbank mit plus 8 Prvz. kräftig an- riehen. Auch Metallbank waren im Einklang damit lebhafter verlangt und 2 Proz. gebessert. Danatbank minus 1,5 Proz. Zellstoffwerte gut behauptet. Von Bau Unternehmungen 'Davß & Frey tag pluS 1.5 Prozent. Autower­te vernachlässigt. Rur RSU lagen 3 Prozent fjöfjer 3m Freicerkehr hörte man von den amc* panischen Werten Enka mit zirka 81.25 Dollar. Victor Tolking 103 und Bemberg B-Shaer 159.50 Dollar. Am Rentenmat^t war da- Ge­schäft still. Deutsche Anleihen fast ohne Geschält. Ausländer ebenfalls kaum Geschäft. 3m weiteren Verlaufe beschränkte sich das Ge­schäft nur auf einiac Spezialwerte Auf Glatt- stellungen der Spekulation waren I.-G.-Farben minus 1.5 und Gessürel mit minus 1 Prozent stärker angeboten. Der Satz für Lagergeld blieb mit 6 Prozent unverändert Am Devisen­markt nannte man Reichsmark gegen Twllar 4.1796. gegen Plund 20.403. London gtnen Kabel 4.8865. Paris 124.02. Mailand 92.60, Madrid 29.08, Holland 12.0975.

Scrlinci Börse.

Berlin, 10.Mai Immer wieder macht fleh der nähernde Medio bemerkbar und läßt kein größeres Geschäft auskommen. Wie in den letzten Tagen, so ist auch heute das AuS< Ian b in seinen alten Favoriten Käufer während die Börse selbst eher zu Glattstellungen gezwungen ist und daS Publikum sich ebensallS reservtert verhält. Die japanisch<hinesische Span­nung zieht immer größere Kreise, und der weiter« etwas qngespanntte Geldmarkt gibt zu weiteren Erhöhungsbefürchtungen An­laß. Von dem heute verzeichneten ReichSbanb- ausweis per 7. konnten ebenfalls keine stärkeren Anregungen ausgehen. Bei diesem beträgt die Rotenabnahme ungefähr 200 Millionen und die Deckung ist um 1,8 reftx. 2,7 Prozent gebessert. Die ersten Kurse zeigten keine einheitliche Entwicllung. Abweichungen gin­gen biS zu 7 Prvz., wobei die 'Abschwächungen meist überwogen. Als bedeutend höher sind zu nennen Reichsbank plus 5,25 Prvz Schade- aktten plus 7 Mk. Svenska plus 4 Mk. und Glanzstoff plus 6,75 Proz. Bemerkenswert still lag der Slektromarkt mit Ausnahme von ©lernen«. Lorenzaktien 5 Proz. niedriger Die Dotierungen für Kaliaktien verstanden sich heute relp. Dividende. Deutsche Anleihen über­wiegend schwach. Ausländer behauptet. Lissa­boner Stadtanleihe eher schwacher tariert. Pfandbriefmarkt unverändert. Am Geld­markt machte die Anspannung eher weitere Fortschritte. Monatsgeld und Warenwechsel b le­ben unverändert. Auch nach den ersten Kur n blieb das Geschäft sehr ruhig. Das Untere je beschränkte sich auf Spezialwerte. Siemens lagen 3.5 Proz. höher. Svenska waren, angeb­lich von der Arbitrage 5 Mk. höher gehandelt. AEG., Reichsbank, Leonhard Tietz und Farben waren biS zu 2,5 Droz, erholt. Auch Schiffe bei unveränderten Kursen lebhafter. Bemberg plus 8 Proz.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M 10. Mai. Auch heute verkehrte der Frankfurter Produktenmarkt in sehr ftiller Haltung. Das Geschäft bewegte sich in lehr engen. Grenzen und die Händler sind äußerst zurückhaltend. Die Preise waren unge­fähr gehalten. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, biS zu 1 Prvz. Auswuchs A AvM" 28,75 bis 29; Hafer, inländischer.

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25, Leizenmehl, süddeutsches. Spezial 0, 38,25

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Frankfurter Lchlachtvichmarkt.

Frankfurt a. QU., 10. Mai. Auftrieb: 57 Rinder, 1011 Kälber, 119 Schafe, 676 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: Beste Malt- und Saugkälber 73 bis 78 Mk.; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bi« 72; geringe Kälber 60 bis 64. Schafe: Mastlckmmer und jüngere Most- Hammel (Weidemast) 50 bi« 54; mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 44 bi« 48. Schweine: Vollfleischige Schweine von etwa 200 bi« 300 Pfund Lebend­gewicht 54 bis 56; von etwa 160 bi« 200 Pfund 54 bis 57; fleischige Schweine von etwa 120 bifl 160 Pfund 52 bi« 55 OTt. - Marktverkauf: Kälber und Schafe rege, ausverkauft. Schweine ium Anfang langsam, zum Schluß rege, auS- verkauft.

an. Xeicbsbankdiskont 7 Prozent. LombardzinSfuh 8 Prozent.

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