bach
urL
Drückt!!? ?* MpS J fi?? Frisch. ^?Nvr. pSy “S$S te£ä
™* 6M keis dtt o.l ”8.
L 9? Derw^cwt ’ fa* Mt Oqu. !nÄr<l8fltbl> an dn auch e talnabnwti jJ
“tetiDpdtonbd ^pressttvan Al<ber (Äatlj, -Sammlung b« J« DT. Da, Turnschristkellnß orbild war. Doch r (OsimbachL/M
Halle, tourte bk :«lleftell« te» 'rnkreiS ter Mk it1urt a.1L) berich, tnfl, die die Tages« Aundsunk ulto. aui lilr gröhmn turnt» lerrichten wird, i| ihr Leiter tourte Walker (JraJ. ' die ehrenamtliche und JemnSpreile» lemisschuh-WilM i einem kurzen le» Leine Forteruna, T. und ter Äreiw ?agen und in allen lusschuh zu be- lussvrache lÄhaftt • allem auch txv nterstüht, der sich :« an ter Dresse ei erat te» -reis- teite die Prrffcvor» : Türnich in ÄJln. r nunmehr einjühri» rc der Mtelcheiiä- chtete Aeklorkchil- rmd 5>r. Dalter inhaltreichm Dor» egtereiler" ter an» würdigen Mschluh idm war eine le» „Mainzer 2«' hmern unter M» einen vortrefflichen ner groben Mwg rigen PreffeM-ng Gaues SüteAassau
-nählen, uxt dt v» Äg s®58 ÄrW Md lagen Sie wk *i Ich werde w«1
Uber einer *r
>Ww "äVs äs döiPi^rSL j-ö. Knl«/n®.T0«w
:*<A *$»>' !N'." Mnflsn.
,r den voll .rin und gurten "Ätrfj ffchen deru
sich geblu^ ent* 'S’,»its Ägäis n irepP<n/ ie siE mußte: hin- °lC
Men- plflt)
2ht« ben Ttetlaef her ^ktfrmbhmge« M noch betonter« &rrwraef>cben bie begr.ttertc 2bv Ürta4* von Pros. Ziffer (Karlsruhe). her auf Vie besonderen Zeziehungen Baven- unb Hessen- h'.nvne-. Vie durch bi< Maul-Feier trn April diese« Jahre« wieder in die örmne- rung g enden würden. ®r dankte dem Hefien- land. daß e« Baden seinen bebrütenden Lande«- turnlnlpeftot geschenkt habe (*2HauI ist m TH l • chelftadt 1828 geboren, und lud di« Turner Helten- vor allem zur Waul-Gedächeni-feier nach Karlsruhe ein.
Aus dem Xurngou Hessen (O.T.)
•o- «riehen. 9. Ian. Sine zweite Zusammenkunft der geübteren Turner de« Gaue« zugleich mit den ersten Bezirks- turnvarten der sechs Bezirke sand am Lonn- togvormittag zu Diehen in der Turnhalle des WLnnerturnvercins statt. Zu Beginn der Arbeit gedachte der Leiter. Dauoberturnwart Wilhelm Will (Gießen), in bewegten Worten des schweben die Deutsch? Turnerschaft durch den trüben Tod ihre« glänzend bewahrten Oberturnwartcs und unermüdlichen Organisator« de« heraus kommenden Deutschen Turnseste«. Stu» dienrat Mae Schwarze (Dresden), kürzlich erlitten hat.
Der Uebungsplan der Tagung sührte die Teilnehmer diesmal weit über die nächsten Bedürfnisse de« Gaues hinaus snsosern. als er lediglich die Dorbereitungen aus das Deutsche Turnfest in Köln umfaßte. Die seither in unverbindlichen, aber immerhin grundlegenden Aormen gegebenen allgemeinen Freiübungen sind nunmehr sestgelegt. und die Ilebungs- arbeit in den Bezirksvorturnerstunden und in den 7kreinen kann aus sicherem Grunde zur Vollendung streben. Die Hebungen sind zwar anstrengend, aber verhältnismäßig einfach ausgebaut. denn Wassenwlrkungen in einem Aus- muh wie e« in Äöln zu erwarten steht, und Givselleistunaen sind nicht zu gleicher Zeit zu haben. Da 5er GauturnauSschuh auf die Aufstellung eigner allgemeiner Freiübungen vernichtet hat. wird da- Gauturnsest au Butzbach gleichsam eine Hauptprobe für die Turner und zugleich ein Stuck Deutsches Turnfest für die Zuschauer werden. Ferner hoben sich die geübteren Turner entschlossen, für das Deutsche Turnfest in Köln eine Mufterricgc de S Gaues Hessen am Aeck zu stellen. Die entsprechenden Hebungen sind von dem Gauober- tumtoart In Verbindung mit dem Gauwart für Männerturnen. Marttn 2er tor (Marburg, in drei Stufen entworfen worden dergestalt, dah die erste Stufe schon die Anforderungen stellt, die im Zwölilamps der Männer für die Oberstufe im Dau üblich sind. Die Riege soll au« zwölf Turnern und drei Ersatzmännern bestehen, so dah aus jede Stufe vier Turner kommen: jeder kann sich eine Stufe wählen, die ihm am besten liegt. Sine vorläufige Gruppierung ergab für die erste (unterste) Stufe aü Teilnehmer: Heinrich Dechent. Tgde. Friedberg. Fritz Boh- nacfer. Tv Schlitz, HanS Rehn, Tv. Ridda, und Heinrich Seil, T. u. Sp. B. Marburg: für die zweite Stufe Willi Blumenschein. Tgde. Friedberg, Adolf Aathfchlag, Tv. Aidda. 2lfi>erl Würtz, Tv. Krofdorf, und Otto Lektor. T. u. Sp. D. Marburg, für die dritte Stufe: Willi Sinnwell, Tv. 1860 Bad-Aauheim, Karl Heuler, T v. 1 8 46 Dieben, An ton AieS, Tv. Aidda. und Richard Seth, Tv. Großen-Linden. Die Beteiligung an der Riege bleibt noch offen, bis demnächst durch AusscheidungSkämpfe ihre endgültige Zusammensetzung ermittelt wird. Auch ihr wird In ähnlicher Weife, wie wir oben bei den allgemeinen Freiübungen erwähnten, Gelegenheit geboten werden, den Dau mit ihren Darbietungen bekanntzumachen, und so wird sie am Schauturnen des Vorabends beim Bezirk s s e st z u Bad-Aauheim teilnehmen. Schließlich wurden noch Pflichtübungen für das Deutsche Turnfest erläutert und durchgelumt.
Der Rachmittag sah die Frauenabtei- langen zu ihrer ersten Gauvorturner- st u n d e in der gleichen Turnhalle zusammen. Aus 22 Turnvereinen beteiligten sich über 70 Leiter und Borkumerinnen. Auch hier wurden die entsprechenden allgemeinen Freiübungen vom Deutschen Turnfest al« Stoff für die Veranstaltungen des Gaues übernommen und auherdem drei Gruppen von Keulenübungen verbindlich gemacht. Schon bet dem letzten ®au$ rauentoettumen zu Kirchhain Var an die Stelle einer Kürübung an einem ü'crät eine Keulenübung gesetzt worden, und für Köln ist jede Kürübung an den Geräten ausgefallen: dagegen wird dort den Turnerinnen im Rahmen der volkstümlichen Wettkämpfe Gelegenheit geboten. Sonderleiftungen über den Durchschnitt hinaus zur Wertung zu stellen. Die Pflichtübungen für da« Wetturnen im ®au werden demnächst von dem ®aufraucnturn- toart in Verbindung mit den Turnwarten Heinrich Schneider (Wetzlar) und Karl Erb (Sieben» zusammengestellt: Meldungen zur Hebernahme de« Wettkampfes liegen vor von den Turnvereinen zu Sich. Laubach. Lauterbach und Aidda. Mit der Einübung eine« Volkstanzes schlob die überaus reichhaltige älebungsstunde. die unter der temperamentvollen Leitung des ®aufraucntumtoarte« Rudolf Paul (Dieben) allen Teilnehmerinnen llcbungs- toff für lange Zeit, aber auch viel Freude mit- gegeben hat.
V. f. B.
Liga — „Germania" Frankfurt 1H.
IL — Privatmann schalt Frankfurt 9:1.
III. — Klein-Linden 1.5:5.
Mit der Verpflichtung der Frankfurter ..Der- Dania" hatte der Spielausschub inlo'em einen «Uten ®riif getan, als die Mannschaft einen Fuh» laU demonstrierte, wie er in Diehen seit langer Zeit nicht mehr vovgesührt worden war. 7Da« die Gaste an Stellungsspiel. Kombination. Ballbehandlung und Körperbehcrrschung zeigten, darf für unsere hiesigen Derhälmisse al« ÄIcHe bezeichnet werden und läfjt es vollkommen berechtigt erscheinen, wenn sie trotz Abstiegs allgemein in Frank urt mit zu den besten Mannschaften deS Mainbezirks gezählt werden. Ohne eine überragende Gröhe oder einen Versager in ihren Reihen zu haben, bot die Eil bei allen Spiel- Handlungen ein Bild mustergültiger Homogenität. Dah die V. f. D.-Mannschaft trotz der Derstär- hina durch den nach monarclangem Warten nun doch spielberechtigt gewordenen Mittelstürmer Böttiger die größte Mühe haben würde, sich einigerrnahen gut aus der Affäre zu ziehen, war bei der bekannten Spielstärke des Gegners Bon vornherein klar. Dah sie sich jedoch eine
Buntes Allerlei.
Schließung de» Koblenzer Slodllheater».
Der Oberbütoermetftet der Stadt Koblenz hat den Stadtvervrd .^ck. eine Vorlage zugehen la ftn. in der aU Sparmahnahme die Sch l.hung de« Stadttheaters verfangt wird. Der ac» gtntoärtige Etat bleibt gegenüber dem 3a6n? 1925 26 um rund 70 OM Mk zurück. 'Je der auherordaullch schwierigen Finanzlage der Stadt Koblenz, die belanntlich zu einer Zwang-- etatifierung durch die Aufsichtsbehörde führte, erklärt der Oberbürgermeister eine Verantwortung für die Weiter*uhrung des Theaters nichr mehr übernehmen zu können. Die gegen- wärtige Leitung des Theaters trage mit die Schuld an der Aotwendigkeit der Schliehung. well sie unter Verdrängung der fe- riösen Kunst mehrere Lustspiele m Inhalt und Aufmachung, wie lie für ÄD&tay ab’olut ungeeignet waren. herauSbrachte und damit den Beluch des Theater- stark reduzierte.
Die Stadt mit den meisten Älno«.
Die Stadt der meisten Kinotheater in Deutschland ist natürlich Berlin. Sie ist die kinofreundlichste aller deutschen Städte, denn in allen Teilen, in der 61 n? und tn den Vororten, sind Lichtspieltheater tägllch in Betr.eb. an verschiedenen Stellen sogar ununterbrochen Tag und Rächt. Berlin verfügt über nicht weniger al- 370 Lichtspieltheater, auf die insgesamt 130 000 Plätze fallen. Aimmt man an, dah jedes Kino täglich nur 2 Vorstellungen hat. — in der Regel sind es mehr. — so steht jedem 12. Berliner ein Platz zur Verfügung. Von den Theatern kann ein grober Teil, nämlich 156, höchsten- 250 Personen fallen. 100 Filmtheater können 250 - 500 Personen unterbringen, 84 Lichtspielhäuser haben ein FafungSvermögen von 500—1000 Plätzen. Filmpaläste mit 1500 Plätzen gibt es 23. 3 weitere sind noch größer und nehmen 2000 Personen auf. - Mit über 2030 Plätzen gibt eS 4 Lichtbildbühnen und außerdem sind noch 2 im Bau. Die Kinobauperiode, besonders der Bau kleinerer Kinos hat in den letzten Jahren etwa- nachgelassen, nur in den Vororten werden noch Heine Kinos errichtet. Dagegen hat Berlin im Lause der letzten Jahre eine Reihe großer Kino- paläste erhalten, die in Aufmachung und Ausstattung die meisten Berliner Theater übertreten. Das älteste Kino, da- heute noch in Berlin im Betrieb ist. ist 1849 erbaut und ist eines von denen, in denen die ganze Aacht und den ganzen Tag hindurch Vorführungen stattfinden.
Der kohlenoerbrauch einer Millionenstadt.
Anläßlich der Kohlenknappheit in Berlin, die eine Folge der Ratten und anhaltenden Kälte war, erscheint es unS wichtig, einmal auf den gesamten Verbrauch an Kohlen durch eine Weltstadt wie Berlin hinzuweifen und an Hand von Zahlen darzulegen, welch eminente Mengen von Kohlen für alle Zwecke eine solche Millionenstadt jährlich auszunehmen imstande ist. Der Berliner Kohlenverbrauch beträgt im 3a b re nicht weniger al« 6 Millionen Tonnen Kohlen und zwar 3,8 Millionen Tonnen Steinkohle und 2.2 Millionen Tonnen Braunkohle. Don den 6 Millionen find durchschnittlich 5 Millionen deutsche und 1 Million ausländische Kohle, die meist aus England und au- Polnisch-Oberschlesien stammt. Die D e s ö r - derung dieser riesigen Kohlenmengen erfolgt teils auf dem Wasserwege, teils durch bie Eisenbahn. Aus dem Eisenbahnwege werden hauptsächlich die Steinkohlen auS Westfalen, die Braunkohlen aus Mitteldeutschland, Sachsen und dem Anhaltischen befördert, während die englifche Kohle bis in die Häfen Berlins auf dem Wasserwege geleitet wird. Was den Verbrauch anlangt, so werden allein von den städtischen Betrieben beinahe
2 Millionen Tonnen Kohlen pro Jahr benötigt Davon erhalten die Gaswerke 1 Million, die Elektrizitätswerke Vi und die Hetz- be triebe auch 1 , Millionen Tonne» Zu ihnen zählen die Schulen. Krankenhän'er. Badeanstalten. Verwaltungsgebäude. Krematorien ulw. 3hr Verbrauch beläuft sich auf einen Wert von ungefähr 75 Millionen Mark. Die städti'chen Heiz- betriebe werden im Jnlerette einer rationell?n Wirtschaft außerordentlich streng überwacht. Zu diesem Zwecke ist eine einheitliche Leitung in Form eines Hauptheüamts da. dem wiederum 20 Unterämter angegliedert sind
Schreckenstat einer Mutter.
3n Köthen bei Dessau hing die 8betrau Elfriede Jahn ihre drei Kinder an etter Zuckerschnur auf. Aachbam bemerkten die Tat und schnitten die Kinder wieder ab. die wieder ins Leben zurückgerufen werken konnten. Der Mann der Täterin verbüßt in der Strafanstalt Koswia eine Strafe, so daß die Frau aus wirtschastlichen Sorgen zu diesem Derzweislungsschritt getrieben tourte.
Durch einen stanonenfchlag getötet
3n Hahnenklee (Harz) ist in der Silvesternacht bei einer Familienfeier D rektor Auerbach von der Rhein. Metallaktiengefellschast tödlich verunglückt. Als er wegen des Versagens eine« Kanon en schlage« nachsah. entlud sich dieser. Direktor Auerbach wurde die Schädeldecke weg- geriffen. so daß er auf der Stelle tot war.
Ein großer Schwindel.
3m August doS Jahres 1926 gelang cs einigen raffinierten Schwindlern, das Berliner Haupt- zollamt Aord um Lteucrbanderolcn im Werte von 30 000 Mk. zu schädigen. Jetzt ist es gelungen. den Schwindel auszuklären, weil einer der Betrüger, der von seinen Komplizen selbst betrogen worden ist, die Sache verraten hat. Damals wurden für eine bekannte Zigarettenfabrik durch einen Boten, der Bestellbuch und Bestellzettel der Firma vorlegte, für 30 000 Mk. Banderolen abgeholt und der Betrag vorläufig gestundet. Bald darauf erschien der richtige Bote, um ebenfalls für die gleiche Summe Steuerzeichen zu holen. AIS Haupttäter kommt in Fraga der Fabrikant Benno Band, der sich mehrfacher Fälschungen schuldig gemacht hat. Er befindet sich zur Zeit in Hast. Sein 5^vmplizo. der Fabrikant Erich K ü 11 n e r . der ebenfalls schon durch Dandervlenschiebungen bekannt geworden ist, konnte vor seiner Verhaftung in« Ausland entfliegen. Schließlich ist ein Zollbeamter in die Sache verwickelt.
Stalin predigt den Malaien.
JRunbfunlamatcure von der West - lüste Sumatra- melden, daß sie eine Rede des russischen Volkskommissar- Stalin, die wahrscheinlich in Moskau durch Rurrdsunk verbreitet wurde, sehr klar aufnehmen konnten. Stalin wandte sich in dieser Rede gegen die Opposition, die der Regierung kapitalistische Neigungen, ungenügende Unterstützung des chinesi- fchen Kommunismus und Beziehungen zu dem kapitalistischen AuSlande an Stelle einer Vorbereitung der Weltrevolution vorwerfe. Stalin antwortete darauf mit den bereits bekannten Gegenargumenten.
Lin Riefen-J(ugicugmu«er(d)iff.
Das amerikanische Riefen ckuozeug Mutterschiff „Saratoga", dessen Bau mefrr als 40 Mil- llonem Dollar aekostet hat, hat heute seine Jung- fernreife nach der Westküste angetreten; um da« Schiff. daS 880 Fuß lang ist. aus der Werft in den Kanal Delarare zu ziehen, waren sieben Schlepper erforderlich. DaS Schiff, dessen Besatzung einschließlich der Flieger 2000 Mann zählt, wird dem Verband der Pazifischen Flotte angegliedert.
solche Niederlage gefallen la'sen mußte, überraschte trotz allem sehr. Man könnte deren Höhe zum Teil vielleicht mit dem Boden entschuldigen, der. unter der aufgetauten Oberfläche noch gefroren, in densbar schlechtester Verfassung war und naturgemäß der in jeder Beziehung fertigeren und reiferen Mannschaft weniger zu schaffen machte als der unterlegenen, die ohnehin schon schwer zu kämpfen hatte. Aber gerade bei den schlechten Bodenverhältnissen zeigte es sich, dah alle Spieler der D. f. D.-Els ohne Ausnahme in punkto Körpetbeherrfchung. Start und Laufvermögen noch sehr, sehr viel zu lernen haben. Gerade hierin trat die Unterlegendeit den außerordentlich wendigen „Germanen" gegenüber eklatant zu Taoe. Wer geglaubt hatte, die Gäste würden nach der Pause Nachlassen und das Tempo verlangsamen, sah sich getäuscht. 3e mehr das Spiel sich dem Schluß näherte, um so auffallender dominierte Frankfurt im Feldspiel dank seiner Ausdauer, der natürlichen Folge der körperlichen Durchbildung des Einzelnen. Was der Platzmannschaft sehr hoch änge- rechnet und gedankt werden muh, war ihr Eifer und die Energie, mit der sie das Spiel stets offen hielt, und dah sie bis zum Ende mit aller Kraft um Verbesserung des Resultats kämpfte, wobei jeder das Möglichste aus sich herausgab. Dadurch war bas Treffen trotz des hohen Resultats im groben und ganzen doch recht interessant. Wenn bie D. s. B.-Els chrem Gegner in etwas überlegen war, dann war es die vorbildliche Ruhe, mit der sie ihr Spiel durchsührte, während bei ..Germania" das sortgesetzte und laute Rusen etwas störte. Dah V. f. B. diese Ruhe ttotz der neun Tore bewahrte und die schwere Diederlage mit sportlichem Anstand hinnahm, verdient lobend erwähnt zu werden, ebenfalls die Fairneß, mit der beiderseits gespielt wurde. Jedenfalls besteht für die Platzmannschaft keinerlei Grund, ob dieses Ergebnisses den Wut zu verlieren: es besteht im Gegenteil jetzt erst recht die beftc Hoffnung auf eine langsame Hebung ihrer Spielstärke, da die neuen Kräfte zweifellos mehr System in ihr Spiel bringen werden. Erste Voraussetzung jedoch für spätere Erfolge ist eine gründl.che Körperausbildung jedes einzelnen.
Das dem Ligaspiel vorausgehende Treffen der Zweiten gegen die Privatmann schäft der „Germania" Frankfurt endete mit dem umgckehNen Resultat. Hier Ntußten die Gäste von den in allen Teilen befieren D. f. 2 em eine 9:1 -Aieder- lage ein stecken
Die Dritte trug vormittags ein Gesellschaftsspiel gegen Klein-Lindens Erste auS. Das Schluh- ergebnis 5:5 darf sich Klein-Linden als einen Achtungserfolg buchen.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
ö. Die Ligamannschaft machte am vergangenen Sonntag die Reise zum angefetzten Derbandsspiel nach Frohnhausen an der Dill vergeben«. Das Steifen kam nicht zum AuStrag, da der Schiedsrichter Klier, Wetzlar, die Verantwortung für die Austragung nicht übernehmen wollle. Der Platz deS Gegners hatte unter dem voraus- gegangenen schlechten Wetter so stark gelitten, daß er nur noch ein Emnpsgelände darstellte und daher vom Leiter mit Recht fpielunsähig erklärt wurde.
Die 3. Elf 1900'8 gewann im Endspurt gegen die 1. Mannschaft vom Fußballklub 1926 in Steinbach im Rückspiel 3: 1. 10 Minuten vor Spielende war Steinbach noch 1:0 in Front.
Wirtschaft.
Die deutsche Auslandveeschuldung.
Zm zweiten Dezemberheft der vom Statistischen Reichsamt herausgcgebenen Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik" wird Über die deutsche Aus- landoerschuldung u. a. ausgeführt:
Die Aufnahme von Auslandanleihen belief sich von 1924 bis Ende 1927 ohne die Dawes- anleihe (deren Zinsendienst aus den Reparationsleistungen bestritten wird) und ohne die zur Konvertierung langfristiger Anleihen beftimmten Beträge auf einen Rominalbctrag von 4,55 Milliarden Reichsmark, von denen 4,25 Milliarden in der Form von langfristigen (Anleihen mit einer Laufzeit von drei Jahren und darüber) und 294 Millionen in der Form von kurzfristigen Schuldverschreibungen auf- genommen wurden. Bon den langfristigen Ausland- anleihen entfallen 28 v. f). auf öffentlich-rechtliche Körperschaften einschließlich Kirche und rund 16 d. S). auf öffentliche Unternehmungen. Unter öffentlichen Unternehmungen sind hierbei bie- fertigen Unternehmungen privater Rechtssorm oer- standen, die sich ganz ober überwiegend im Besitze uffent(id)-red)tlid)er Körperschaften befinden. Die kurzfristigen Anleihen wurden zu 83 vH. von öffentlich-rechtlichen Körperschaften aufgenommen. Während in den Jahren 1925 und 1926 etwa 54 o. H der langfristigen Anleihen auf öffentlich-rechtliche Körperschaften und öffentliche Unternehmungen entfielen, betrug der Anteil dieser beiden Gruppen im Jahre 1927 nur 25 o. f) Unter den Anleihegebern Deutschlands nehmen bie Der- ejnigten Staaten von Amerika die erste Stelle ein. Der Anteil der anderen Anleihegeber in ihrer Gesamtheit ist jedoch schneller gewach'en. Die kurzfristigen Anleihen wurden ausschließlich in den Bereinigten Staaten uniergebracht, sie stellen über
wiegend eine Vorwegnahme lanafrifiigct Anleihen dar. ti* zweiter Stelle unter den Anleihegebern steht Holland, besten Anteil sich im letzten Jahre er- hedlich vergrößert har
Die Kreditbedingungen haben sich seit dem Zahre 1925 stetig gebessert Die .stominal- Verzinsung der Anleihen ift gesunken, sie betrug 1924 25 im Durchschnitt 6,57 v. >) , 1926 o,76 p. j). und 1927 nur noch rund 6 o. /) Gleichzeitig sind die Emission»- und Auszahlungnturse gestiegen Die Spanne zwilchen Emission»- und AuvzahlungskurB, die 1925 über 6 o. H und 1926 etwa 5,75 v H be- trug, ist aus etwa 3,75 v H gesunken. Insgesamt sind der deutschen Wirtschaft in den Jahren 1924 bi» 1927 au» den langfristigen Au»landanleihen mit einem Nominalbetrag von 4.25 Militär den Re >ch»morknur etwa 3,83 Milliarden Reichsmark zugeflosten.
Für die bt»her erfolgten Tilgungen lang, triftiger Anleihen wurde ein Rominalbetrag von rund 200 Millionen Re>ch.mark ermittelt. Bon ben kurzfristigen Anleihen ist mehr al» die Hülste zuruckgezohlt bzw durch langsnstige Anleihen abge- lost worden. Der größte Betrog der langfristigen Anleihe Verschuldung der ofsentlichen Äorpet Mafien und Unternehmungen entfallt auf die öffentlichen Unternehmungen, e» folgen bie Gemeinden unb . bann die Lander, die allerdings außerdem noch eine erhebliche kurzfristige Snletheoerschuldung aufmeifen (Schatzanweifungen von Bauern und f)ainburg* Auf (Brunb bet heutigen Standes der Anleiheverschul- düng sintz bei einer durchschnittlichen Verzinsung von rund 6,55 o fj. für bie langfristigen und 5,5 v. für bie kurzfristigen Anleihen für bas Zahr 1928 275 Millionen Reichsmark Zinsen zu zahfen.
Die sonstige Bersch ulbung ergibt sich aus Waren krcditen, bie entroeber unmittelbar vom Importeur und Exporteur ober burch Vermittlung deutscher Banken ausgenommen werden, au» anderen Bankkrediten und aus Betriebskredi- t e n, die mit dem Warengeschäft nicht unmittelbar Zusammenhängen. 3m Emzelsall hanbclt e» sich hier meist um kurzfristige Kredite, in der Gesamtheit sind sie vollswirtjchastlich zum Teil al» langsristig anzu- (eben. Diese Kredite sind auf 4,6 bi» 5,1 Milliarden Reichsmark geschätzt
Au» der Anleiheverfchuldung von 4,2 Milliarden Held)»marf und der „sonstigen" Verschuldung von 4.6 bi» 5,1 Milliarden Heldtemarf ergibt sich eine Gcsamloerschuldung Deutschland» von 6,8 bi» 9,3 Milliarden Reichsmark ohne Damr»- anleihe.
&ür bie verschulbung be» 21 u » I a n b e • an Deutschland ist man auf Zeitangaben angewiesen. Die deutschen Forderungen atu Waren und Bankkrediten dürsten zur Zeit etwa 2,7 br ", Milliarden Reichsmark betragen (hierin sin> an Rußland gewährten langfristigen Warenk. einge^chlossen). (Fine Gegenüberstellung der Schul und Forderungen ergibt einen Saldo zu Deutsch lands Ungunst en von 5,6 bit* 6,6 Milliarden Reichsmark. Der Saldo au» der in der Oejfentlichkeit meift kurzfristig genannten Verschuldung (also nach Ausschluß der Anleihen und der langfristigen Betriebskredite) ist mit mindestens 1,3, höchsten» 2,3 Milliarden Reichsmark anzunehmen
Die Verzinsung der Anleiheschuld (ohne Dawesanleihe) und der behandelten langfrifti gen Jndustriekredite erfordert Im Jahre rund 280 Millionen Reichsmark. Lei vorsichtiger Schätzung wird man höchstens 3,75 Milliarden al» verzinsliche kurzfristige Auslandkredite anzusetzen haben. Das ergäbe unter der Annahme eines durchschnittlichen Zinssatzes von 5,5 » Sy eine jährliche Zinsoerpslich- tung von rund 200 Millionen Reichsmark, also für die gesamte Auslandverschuldung eine Zinsoerpslich- tung von rund 480 Millionen Reichsmark
Wenn man bei den von D e u t f d) I d n b an da» Auslanb gewährten Krediten bie unoer- zinslichen Handelskrebite unberücksichtigt läßt, dann ergibt sich ein Betrag von etwa 2 Milliarden ver- zinslicher Forderungen, für den ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,75 v. H. anzunehmen ist
Der Zinsverpflichtung in Höhe von 480 Millionen Reichsmark stehen also Forderungen in Höhe von 75 Millionen Reichsmark gegenüber, d h der Saldo der Zinsen beträgt rund 400 Millio- nen Reichsmark au Deutschland» Ungunsten
Nicht berücksichtigt sind in dem obigen Aufsatz außer den lang- und kurzfristigen Anleihen andere ausländische Kapitalanlagen Deutschlands, die z. B. aus dem Erwerb von Aktien, von Beteiligungen unb von Grundstücken entstanden sind
* ErmäßigungbesZinssagesfürRe- portgelb an ber Berliner Börse. Der Zinssatz für Reportgeld an der Berliner Börse ist um 0,75 o Sy. niedriger als bei der letzten Liquida- kion, nämlich auf 8 bis 8,5 o H. festgesetzt worden.
Keine Fusion-Verhandlungen der Benz-Dgimlerwerke. Zu ben Mitteilungen über Fu'.o-lsvmchan?,lungen der Be,i»- Daimlerwerke wird von der Direktion mitgetcilt, daß keinerlei Verhandlungen geführt werden. ' • Konservenfabrik Braun 21. - ®. Pfeddersheim bei WormS. Das Ge- ichäftsjahr 1927 28 ift günstig verlausen. Die Gesellschaft war imstande, ihre BaiTfichulden Io gut wie ganz abzudecken. Man konnte den Fabri- kationSbelrieb voll au« den laufenden Betriebseinnahmen finanzieren. Rachdem man für 1926 27 eine an sich mögliche Dividendenzahlung zu- rudgefteUt hatte, soll für da« laufende Jahr wieder eine Dividende zu erwarten sein.
Heinrich Lanz AG-, Mannheim. ,’u den im Zusammenhang mit der Lösung des IntevessengcmeinschaftSvettrrges der Heinrch Lanz 2L G.. Mannheim, mit der R. Wolf 21. ®., Magdeburg, und den damit zusammenhängenden LlbkoMtNen auf getauchten Hoffnungen, dah bei der Henrich Lanz QL G. für da« Geschäftsjahr 1928 27. -umal der Geschäftsgang befriedigend ist. wieder 4 Proz. Dividende zur Verteilung kommen werde, erklär: die Verwaltung, daß der Abschluß für 1927 noch nicht vorliege, und eine Div'.dend.n- schätzung deshalb verfrüht sei.
* Zuckerfabrik Ryeingau QLlt. »®ef. Worms. 3n der Generalversammlung ber Zuckersabrck Rheingau A.-G wurde mitgelc'lt. daß die Aussichten für das laufende 3a§r befriedigend seien. Die Dividende wurde auf 7 Prozent festgesetzt.
Selbstrasierer!
Vor dem &nsetfen die M»u' gvflt>d1ld> mit NIVEA-CREME einreiben! Edoig. Sdtmerzloies Rasieren, blendendes Set neiden des Messens, keine Reizung der Maui. , Pm m «s - u


