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reichen Hege Vereinigungen und Jägervereinen der 1. Juni als Tag der Eröffnung der Dockjagd ge­wählt worden, weil der normale Tod bis dahin verfärbt zu haben pflegt. .Allem Wild, das auf Schalen zieht, gebührt die Kugel." Wer den Tod mit Schrot bespritzt ist kein Weidmann. Leider werden die Tode viels ach zu früh geschossen. Die interne Ausstellung, die der Verein HubertuS" am 3. Aovember 1827 veranstaltete, zeigte, daß in unseren hessischen Jagden recht brave Töde wachsen, wenn man sie alt genug werden läßt. Die besten Töde waren vier bis sechs Jahre alt. Rur wirkliches Beobachten des Wildes ermöglicht allerdings einen Wahlab- schuh, wie er sein muh, wenn der Jäger Tode schießen will, an denen er seine Freude haben kann. Sinnlos ist ein Wahlabschuh allerdings für den, der im Herbst seine Rehe dem Treio- jagdabschuh überliefern will. Dann sind alle Maßnahmen, gute Tode planmäßig heranzu- ziehen, von vornherein zur Erfolglosigkeit ver­urteilt. Die Aide seht und bedarf nun mit ihrem Kitz ganz besonderen Schuhes vor mensch­lichen und tierischen Feinden. --- Leider scheint der Gesundheitszustand unseres Rehwildes nicht überall gleich gut zu sein. Wenn auch im Früh­jahr immer Fallwild gefunden wird, so melden einzelne Gegenden doch auffallend hohe Zahlen. So scheint auch die Aachenbremse Heuer große Opfer zu fordern. Es sei in diesem Zusammenhang an den Rat erinnert, den Geh. Rat Prof. Dr. Olt vor einiger Zeit im »Gieß. Anz." gab. mit Aüdsicht aus ole große Gefahr, dir für Rot- und Rehwild von der Rachenbremse droht, den Dachs zu schonen, der beim Stechen im Toden zahlreiche Puppen der Tremse aufnimmt.

Die Talz des Auer- und T i r k w i l d e s geht zu Ende. Mit Ende des Monats schließt in Hessen die Jagd aus den Fasanenhahn. Fasan und Rebhuhn haben ihre Gelege vervoll­ständigt und brüten.

Die Hasenhochzeit geht weiter. Das Wetter im März war dem ersten Hasensah günstig, so daß man allenthalben zahlreiche und starke Junghasen beobachten kann.

Der Jagdschutz muß sich vor allem auf eine Tekämpsung der Feinde der Rieder'iagd erstreden. In Heden und Steinhaufen schlüpft daS Großwiesel, dieser gefährliche Feind alles Jungwildes und b'-ütender Hennen Am besten läßt es sich mit Kastenfallen kurzhalten. Ton einzelnen Täumen hält die Krähe Umschau, zer­stört die Gelege und schlägt Jungwild. Ihre Gefährlichkeit für Eier dürfte allen den Jagern klar geworden sein, die sich an der Krähen- bekämpsung desHubertus" beteiligten und be­obachten konnten, welcher z.T. außerordentlich hohe Prozentsatz vonGelegen" innerhalb we­niger Stunden angenommen wurde. Die Krähen brüten jetzt. Daher Abschuß am Ristbaum oder Ausschießen der Rester zu empfehlen. Der Fuchs reißt jetzt, wo er Junge im Tau hat. besonders stark. Wer dcks Gehed nicht auslaufen lassen will, findet jetzt die beste Zeit zum Graben. Besondere Teachtung verdienen wildernde Hunde, die in Junghasen und Kitzen leichte Teute machen und überbiet einen Rehstand vollkommen ver­grämen können. Man sollte auch von jedem Spaziergänger verlangen, dah er seinen Hund draußen anleint, ebenso wie es dec Jäger selbst tut. Sobald die Deckung draußen höher ge­worden ist, gehören auch die Katzen wieder zu den regelmäßigen Besuchern der Felder und zu den gefährlichsten Feinden der Rtederjagd und der Dogeiwelt. Gar manche vergißt jetzt bis zum Winter den Heimweg und treibt sich als eine Geisel des Reviers draußen herum. Allen diesen Schädlingen gründlich das Handwerk zu legen und damit seinen Wildstand zu schützen und zu ' heben, ist die Hauptaufgabe des Hegers. Es er­fordert Zeit und Mühe, aber lohnt sich.Der Foule kann'S nicht", sagte Hegewald.

HubertuS.

Eröffnungsfeier der Volkshochschule Gießen. Die Gießener Volkshochschule ist unter den, Vorsitz von Aniversitätsprofessor A. Messer in ihr 19. Halbjahr eingetreten. Wie trüber, hat der Leiter auch diesesmal eine kleine Schrift zusammen gestellt, die außer zwei Bei- 1 tagen (demTericht über das 18. Semester" von Walter Hegar und einem Aufsatz, betitelt Menschenangst. Menschenkenntnis und Menschen­behandlung" von Dr. Joh. Reumann) den neuen Arbeitsplan enthält.

Sine Eröffnungsfeier, die gut besucht war, sand am Freitagabend im Singsaal des Realgymnasiums statt. Musikvorträge, dargeboten

von Mitgliedern des Gießener Orchester- Vereins, und Gedichte von Georg Heym und Stefan George gaben der Veranstaltung einen würdigen, stimmungsvollen Rahmen. Walter Hegar sprach überRotstände und Kultur­arbeit'. Eine übermäßige Kulturbewertung habe zu einer Entartung des echten Lebens geführt. Gs fei deshalb notwendig, nach Mitteln und Wegen zu suchen, die geeignet seien, den Men­schen zurBesinnung" zu bringen. Könne hier die Volkshochschule nicht helsend eingreifen? Habe die Volkshochschularbeit nicht Sinn in dem Augenblick, wo sie Stätte der ..Tesinnung" werde und s,ch den Menschen zur Verfügung stelle, welche nach dein Sinn ihrcs Daseins frag­ten? So wende sich die Volkshochschule zuerst an denhandelnden" Menschen. Aber sie wolle keineRur-Betriebsamkeit' oderGewohnheit". Sie wolle auch nicht einRur-Verein feilt Dw Kurse sollten nicht nur Wissen und stoff­liche Tildung vermitteln, sondern denen Helsen, die dieSinnsrage" stellten. Die Voltshochschule wende sich weil r auch an denleidenden Men- scheu damit er den tieferen Sinn des Leideirs erjasse und der unendlichen Fülle von Leiden in der Welt so einen Sinn gebe. Rach dieser von inncrger Hingabe an das Werk zeugenden Ansprache las Hegar ausgezeichnet eine Ro- volle von Stefan Zweig,Die Entdeckung El- doradvS'. entnommen dem Infelbuch ,6km- stunden d r Menschheit" In ungch?uer geballter Sprache bat Stefan Zweig, glänzender2lna- lytiler und brillanter Könner hier daS Schicksal eines Menschen gestaltet, d.r Vankrottcur und Gefallener Europa erläßt und Cali- fornien urbar und zu einem Garten macht. BiS Gold In riesigen Mengen auf feinem Grund und Toden gesunden wird. Abenteuerer in Mengen anlodt und ihn, Johann August Suter den reichsten Mann der Welt", bettelarm rächt und ihm fein Leben zerstört

Der Abend war ein glänzender Aust alt und hatte Niveau H. F

Lahngau-Sängerbund.

Dieser Tage hielt der engere Vorstand des Lahn- flaues im Hessischen Sängerbund im Hotel Slobel seine erste Sitzung Der Vorsitzende, Amtsgehilse Emil Koch, teilte mit, daß derLahn - gau mit seinen nunmehr 72 Vereinen der an Ver­einszahl stärkste ©au im Hessischen Sän­ge r b u n d ist. Von der vorn Gauschristsührer Albin Klein eingerichteten ©au Stat.ftit wurde Kenntnis genommen, ebenso von der Mitteilung des Gaukas. sierer-, Sparkaffenrechner mecker (Kesselbach), daß die bis jetzt eingegangenen Gelder zinsbringend an­gelegt sind. Gelegentlich des SOjäbripcn Stif- tungssestes des GesangvereinsJ)ei- terfeit" Gießen anfangs September werden die Sänger des Lahngaues zum erstenmal unter der Leitung des neugewaytten Gauchormeisters Musik­direktor Kasten (Gießen) auftreten und einen oder zwei Massenchöre fingen.

Der anwesende Provinzialoorsitzende im H. S- B., Lehrer Gengnagel (Grünberg), erhielt in der anschließenden Dirigenten-Versammlung des Lahngaues, in der die Wahl des Gauchorm 'ifters cinftimmig auf Herrn St a ft e n fiel, die gcroi -chten Unterlagen, welcher unter den Dirigenten und musik- sachverständigen Herren als Provinzial Chormeister gewonnen werden möchte.

Oberheffen.

2c*r. . Cicjjen.

z Wieseck, 8. Mai. Bei dem am Sonntagvor- mittag stattgehabten Rennen des Radfahrerver- eins Wiefeck 1900 stürzte der jugendliche Fahrer Adolf Schäfer kurz vor der Ludwigsburg durch einen © a b e I b r ch so schwer, daß er sofort nach Anlegung eines Notverbandes durch Dr. Schmidt (Wiefeck) in die Chirurgische Klinik nach Gießen überführt werden mußte. Außer Verletzungen am Arm und im Gesicht hat er eine schwere Gehirn­erschütterung davongetragen. Bis gestern abend war der junge Mann noch bewußtlos, doch scheint eine kleine Besserung eingetreten zu fein.

A Reinhardshain, 7. Mai. Die Fertig­stellung der Renovationsarbeiten in unsrer Kirche verzögert sich noch, weil auch der Fußboden erneuert wird. Inzwischen wurde gemeinsam vom Gesangverein, der Gemeinde und dem evang.-kirchlichen Frauenverein ein wert­volles neues Harmonium angeschafft. Es soll den Vereinszwecken, Schule und Kirche dienen. Lehrer und Organist Müller schulden wir Dank dafür, daß er den langgehegten Plan i lefer Harm n umsanschafsung zur Vern i Eichung gebracht hat.

Beltershain. 7. Mai. Der Männer- gefangberemSängerk?a n z" feierte am gestrigen Sonntag das Fest der Fahnen­weihe. In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage wurde das Fest in einfachem Rahmen begangen. Rach einem Umzug mit Musik durch das Dorf unter Beteiligung des Kriegervereins fand im Saale des Herrn Hach zunächst eine akademische Feier statt. Der Verein fang den ChorGrüß Gott" und Präsident Dietz hielt eine kurze Begrüßungsansprache; es folgte der Chor: Wenn sich der Geist auf Andachtsschwingen." Eine der Ehrenjungfrauen sprach ein Begrü­ßungsgedicht, worauf der O r t s p f a r r e r die Weiherede unter Zugrundelegung der Inschrift der Fahne:Was der Tau den Fluren ist, sind der Seele Lieder" hielt. Von den Jungfrauen enthüllt übernahm dec Vorsitzende Dietz die Fahne mit einer Ansprache, die einen Uebcrblld über die Geschichte des Vereins gab. Vor zwan­zig Jahren wurde der Verein gegründet. Lehrer Petri war Mitgründer und Dirigent des Ver­eins bis zu seinem Wegzug nach Wieseck, ihm ist der Verein zu bleibendem Dank verpflichtet. Seit zwei Jahren tft Lehrer Meidt Dirigent. Einige Mitglieder fielen im Weltkrieg, einige ruhen schon auf dem heimischen Gottesacker, ihr Gedächtnis bleibt in Ehren. Die Rede klang aus in dem Dank an alle, die geholfen haben, die Fahne anzuschaffen. Der Dirigent Lehrer M e i d t sprach vom Zusammenhang Der Schule und des Gesangvereins und erklärte die eine Seite der herrlichen neuen Fahne, die Lohengrin darstellt. Er schilderte die Lohengrinsage nach R. Wag­ners Oper und er mahnte den Verein, allezeit den Gesang zu pflegen nach den Worten Llhlands. Der Fahnenträger übernahm die Fahne und gelobte ihr Treue. Eine der Festjungfrauen be- gruhte den zum Gesang aufgcftellten Verein mit einem Gedicht, und der Verein fang die Chöre:Heil der Frau" undIch hör ein Vöglein pfeifen". Rach einem Mulitvortrag der Feftkapelle fangen die Schulkinder zwei Lieder, mit einem Echluhchor des Vereins fand der offizielle Festakt fein Ende. Es folgte noch ein Konzert der Festkapelle und abends ein Ball. Der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt, jeber Besucher war wohl von dem Fest unb seinem Verlauf sehr befriedigt. Der Verein kann auf feine Fahne und fein Fest stolz sein.

Grün berg, 7. Mai. Linser Finanz­amt S g c b ä u ö e, das an der neu angelegten Theo-Koch-Strahe errichtet wird, konnte erst mit Beginn des Frühjahrs unter Dach gebracht wer­den und steht nun im Rohbau da. Es stellt einen stattlichen dreistöckigen Badstciiibau dar. Mit dem inneren Ausbau konnte bereits be­gonnen werden. Bei dem verhältnismäßig war­men und sonnigen Frühjahr konnte das Mauer­werk gut auStrocknen. Es ist beabsichtigt, Die Arbeiten so zu fördern, daß Der Bau im Herbst noch bezogen werden kann.

l. Hu n g c n , 7. Mai. Der heute hier abgehaltene Schweinemarkt war trotz der in nächster Nähe stattfindenden weiteren Märkte gut befahren. Es waren 316 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten das Stück bis sechs Wochen alte 10 bis 15 Mark, sieben bis acht Wochen alte 16 bis 21 Mark, neun bis zehn Wochen alte 22 bis 28 Mark, elf Wochen alte und darüber 29 bis 35 Mark, je nach Älter und Ware. Der Handel war mittelmäßig: es verblieb UcbcrftanD.

rcis Friedberg

WSN. Friedberg. 7. Mai. Die au« dem 13. Jahrhundert stammende Marktglocke, die mit ihren Klängen bisher immer am Montag auf Den in Der betreffenden Woche ftattfinben- den Markt hrnwies, wird aus Dem Stabtlirchen- turm mit anderen Altertümern des Friedberger Museums nach Warburg gebracht, um in der Dort vom 23. Mai bi« 31. August stattfindenden AusstellungReligiöse Kunst au« Hessen und Nassau gezeigt zu werden.

Z B u tz b a ch, 7. Mai. Die Stadtverordneten haben au» Anlaß d», ISO. Geburtstages des Turnvater» Jahn im August d.I. beschlossen, daß ein öffentlicher Platz unserer Stadt den Namen I a h n p l a tz erhält Außerdem bewilligten sie e in­st i m m i 0 200 Mk. für eine I a h n p l a k e t t e, 1 die bei der Sabnfeier im August geweiht werden soll.

Schach-Ecke.

Tearbeitet von W Orbach.

Alle für die Rebakrion bestimmten Mittellun- gen, Lösungen usw. find zu richten an die Schach­redaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 160.

Don A. 5. Mackenzie.

Schwarz.

6

3

2

S

5

4

X

2

a.

h

8

7

6

5

3

4

1

Weiß zieht und

Weiß.

seht in drei Zügen matt.

a b

b c d e

Weih: 9 Steine Kg8; Db4; Tb2, e7; Lai; Sd4;

Bc4, d7, 15.

Schwarz 6 Steine. Kf6; LhS; Sg4; Bg3, h5, h6.

Partie Nr. 104.

Rachstehend geben wir die zweite Partie des Wettkampfes DogoljubowEuwe.

Spanische Partie.

Weiß: Dr. Euwe. Schwarz: Bogoljubcw.

1. e2-e4

4. Lb5-a4

5. 0-0

6. Ddl-e2

7. c2-c3

3 d2 - d4

1. e7-e5

2. Sb8-c6

3. a7-a6

4. Sg8-f6

5. Lf8-e7

6. d7-d6

7. 0-0

8. Lc8-d7!

Mit der Drohung 9 ..., Sxd4 nebst Lxa4 mit Tauerngetoinn.

9. d4xe5

10...,

Dieser Tausch im Zentrum ist versehlt, statt dessen ist die gebräuchliche Fortsetzung 9. Lc2 vor- zuziehen.

9 9. Sc6xe5

10. La4xd7 10. Se5xf3 +

11. De2xf3 11. Sf6xd7

12 Lei - f4 12. Le7-g5

Dies ist nicht schlecht, aber chancenreicher er­scheint hier die Fortsetzung f5.

13. Sbl-d2 13. Sd7-c5

14. Sd2-b3

Um der Drohung 14.... Lxf4 nebst 15..., Sd3 zu begegnen.

14. .... 14. Sc5-e6

15. Lf4g3 15. Lg5-f6

16. Tal - dl 16. Dd8-e8

Droht Bauerngewinn durch Sg5.

17. Df3-d3 17 a6-a5

Droht von neuem a4 nebst Sc5.

18 Tfl-el 18 Dc8-a4

19. Sb3-cl 19. Tf8-eS

20. f2 f3

22..., Dxb7 kam natürlich nicht in

Frage

20

21. Dd3-d5

22. Dd5-b3

wegen Tab8 nebst

22

23. Scl-d3

24. a2-a4

25. Sd3-f4

26. Lg3xf4

27. Db3-d5

28 Lf4-e3

Txb2.

22. Da4-c6

23. b7-b6

24. Lg5-f6

25. Se6xf4

26. Te8-e6

27. Dc6-c5+

Weiß Witt nun endlich vor Angriffen aus den e-Tauern gesichert sein.

20. Lf6-g5

21. H7-H6

Ratürttch nicht Dxc5 wegen 28..., bxc5 und Schwarz hat Druck auf Den rückständigen h- Bauern 28 28. Dc5xd5

29. e4xd5 29. Te6-e5

32. Lf4-cl! Am besten'

42. g3 wegen gxl 43 g-xf Kf8

36.

37.

38.

39.

40.

41.

Tb5-bl Lf6xc3

Tbl-al Le516 R7-g5

32

33. a4xb5

34. Tel-dl

35. Kgl-f2 Gewagt unb

30. Le3-t4

31. Tdlxel

Der Teginn

b24-a3 Kt2-e2 Ke2-d3 Kd3-c2 13 14 Kc2-b3

I4xg5, Richt Tel, LH4!

wonach Weiß wegen seines Vorteil käme.

45. Ta I bl +

46. Kv8-h7

47. Tbl-al

48. Lfo-c3

32. b6-b5

33. Tb8xb5

34. a5-a4

35. a4-a3

kühn, aber notwendig, um der

30. Te5Xel 4-

31. Ta8-b8! eine- scharten Angriffs.

42 43 Kb3-b2 44. Kb2-b3 45 Tdl-el

Droht jetzt Ld2, Freibauern a3 in 45.

46. Kb3-c4

47. a3-a4

48 Kc4-b5

gegneri'chen Ausstellung Kc2Td3KdlKc2 zuvorzukommen.

e-Cintc.

42. Lf6xg5

43. Lg5-f64-

44 h6-h5

unb der schwarze König erzwingt^en Durch marlch über die

36

37.

38.

39.

40.

41.

42.

44.

Dies erscheint sehr stark, aber durch den fol» genden feinen Zug erlangt Weiß sogar noch bas überlegene Spiel.

49. Lei d2! 49. Ta Ixe 1

50 Ld2xc3 50. Tel-dl

51. Kb5-r4

Weiß hat nun für ben Qualitätverlust einen gefährlichen Freibauern auf Der a-Linie.

51 51. Tdl-gi

52. ß2-g3 52. Tgl -g2

53. 24-a5 53. Tg2xh2

54 a5-a6 54. Th2-a2

55. Kc4 - b5

55. f7-f5

Um sich durch f4 ebenfalls einen h-Tauern zu schaffen.

56 Lc3-a5 56. Ta2-b2 +

57. U5-b4

Hier wurde die Partie Remi« gegeben, da die Züge wiederholt werden müssen und Weiß wegen des schwarzen Tauern c7 seinen a-Tauern mcht unterstützen kann.

Lösung de- Problems Ar. 157.

1.

1.

1.

1.

Ton Dr. Ad. Krämer.

Tf6 f4!, 17-15 {7-f6 e6-e5 Db2-h8

2. Tf4-d4 etc,

2 Tf4>-f6 etc.

2 Tf4-f6 etc.

2. Tf4-f6 etc.

Anderes einfach.

Sine richtige Lösung *um Problem Rr. 156: stud. ing. W. Müller, Lang-GönS

Schachbrkefkasten.

Ehr. R., L. I. R., Münster: Bei Problem Ur. 156 setzen Sie einfach nach 1. Lf4, Ld4 durch 2. Ld5 matt, übersehen aber 2..., Lc5.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStifch.

Au» grauer Vorzeit.

Herr Kreischte besucht da« Museum für Ra- turfunbe unb läßt sich vom KustoS die Sehens­würdigkeiten erklären

Tor dem Gerippe eine« JchchosauruS fragt er: Wann mag wohl dieses Tier gelebt haben?" Das ist mindestens hunderttausend Jahre her." Gott, wie die Zeit verjeht!' (Luft. TL)

Der grobe Meister.

Szene: in Weimar. Franz Liszt war vor kurzem AbbL geworden unb saß nun in ge­häufte Arbeit vertieft, alS ein ungebetener Be­sucher eintrat und ihn mit störender Unter­haltung anödete. Das war der normal« berühmte Weimaraner Komponist Eduard Lassen, der unter anderem wissen wollte, ob sich Liszt bei llebernahme der priesterlichen Weihen eine Ton­sur hätte scheren lassen müssen.

Liszt wandte dem Frager Lassen seine Kehr­seite zu unb erläuterte nicht sehr höflich, aber um so deutlicher:

Lassen, sieh mich ungeschoren!"

(Lust. TL)

Kreis Büdingen.

Ridda, 7. Mai. In bet hiesigen Ge­werbeschule beginnt Mitte Mai ein sechs­wöchiger Koch- unb Handarbeits- kursus, dessen Kosten von der Stabt, getragen werden. Er ist vorwiegend für Die fortbilbung«- schuipflichtiae Jugend bestimmt, doch können auch ältere Mädchen unentgeltlich daran teilnehmen.

nd. R i d d a. 7. Mai. Unter Dem Vorsitz deS KreisdirektorS Dr. Gähner sand heute eine gemeinsame Versammlung der Bürgermeister und Gemcinderäte der Kirchengemei nden des Kirchspiels Ridda statt, wozu auch der Kirchenvorstand und die Kirchengemeindcvertreter geladen waren. ES wurde über die wichtige Frage der Aufbringung der Kosten für b i e Renovierung unserer Stadtkirche verhandelt. Rach verschiedenen Vorschlägen kam man zu dem Beschluß, daß die erforderliche Summe von etwa 15 000 Mk. durch eine An­leihe bei der hiesigen BezirkSsparkasle gegen Bürgschaftsleistung der fünf Gemeinden des Kirchspiels beschosst und die Schuld durch Amorti­sation in 45 Jahren getilgt werden soll. Heber den VerteilungSplan der Bürgschaftsschuld wurde beschlossen, daß die Gemeinde Ridda 61 Pro-., die Gemeinde Hnter-Schmitten 16 Proz, die Gemeinde Kohden 10 Proz., die Gemeinde Michelnau Z1 . Proz. und die Gemeinde Tab Salzhausen 5l/i Proz. zu übernehmen hat. Die Versetzung der Orgel der Kanzel unb deS Altar« wird davon abhängig gemacht, baß die vom Denkmalspfleger in Aussicht gestellte staatliche Teibilfe von 2000 Mk. zu den Kosten auch gewährt wird. Schließlich wurde noch eine Tau- kommission bestimmt, die bei Ausführung der Arbeiten Dünsche und Vorschläge der Bau­leitung unterbreiten kann

g. Dauernheim. 6. Stau Vom herrlichsten FrühllngSwetter begünstigt sand beute unter großer Beteiligung die Einweihung der Gemeinde Halle" statt. Die Halle rst 23 Meter lang und 17 Meter breit DaS Innere

hat einen fast quadrattfchen Zuschauerraum, eine geräumige Empore, einen Küchen-, Aus'chank-, Musik-, Bühnen- und Ankleideraum. An den Wänden sind eingebaute Bänke, außerdem sind noch 400 Stühle und die nötigen Tische vorhan­den. Die Hatte stand früher in Neckarzimmern alS Munitionsfabrik und mußte auf Befehl de» ZeindbundeS abgerissen-werden. Die Anregung zum Bau der Hatte gab Der Turnverein, dem eS an einem Lokal fehlte. AIS bann auch bet Gesangverein, der Kriegerverein. Die Schule unb viele Familienväter ihr lebhafte« Interesse bezeugten und einen Garantiefonds von 5000 Mk. zeichneten, griff Bürgermeister Herrnbrodt mit großer Energie unb Zähigkeit bte Sache an, unb ihm sowie dem ©emeinberat ist es zu dan­ken, wenn trotz mancher Schwierigkeiten der Bau heute vollendet dasteht Alle Dauernheimer ha­ben unentgeltlich an Dem Dau geholfen, die Fuhren wurden um'onst gemacht. Alle Hand­werker haben ihre Arbeit auf die billigste Wetse berechnet. Der neue Jagdpächter ö. Bieber auS Frankfurt half besonder« aus den geld­lichen Verlegenheiten unb stellte außerdem fein Lastauto frei zur Verfügung. Auch die StaatS- regicrung ist der Gemeinde sehr entgegcngHom- men unb hat ben vorgelegten Finanzplan ge­nehmigt. Rur dank dieser Mithilfe von allen Seiten ist daS Werk gelungen. Unb Bürger­meister Herrnbrodt konnte deshalb heute aus innerer Befriedigung allen diesen Helfern im Tarnen der Gemeinde herzlich danken. Die Fest- unb Deiherede hielt Pfarrer Wolf- Ranstadt. Rachdem er auS der Geschichte Dauernhcims manches erwähnt hatte, knüpft« et an die drei Zeichen am Eingang der Halle an, um daran die hohe Bedeutung und Ausgabe b«r Halle zu schildern. KreiSdirektvr Dr. G a b n e r - Tübingen beglückwünschte die Ge­meinde zu dem schönen Bau unb wünschte, daß alle Vereine, von echt deutschem Geiste be*eelt, nur vaterländische Arbeit in dieser Halle lei» ften mögen. Der MSnnergesangverein