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und dn Mädchenchor verschönten die Feier durch herrliche LiedervoctrLgc. Die flotte. 'chönc Musik wurde ausgesührt vom Mulilverei« TtleöcT-TIodfkiM-

Mrcte Schotten.

Y Schotten. I. Mal 21m Samstag sand hier eine Vorstandssitzung der O r t » k r a n k e n - faffe Schotten statt. Als wichtigster Punkt stand die Errichtung etneS eigenen Hauses. daS Durcauräume und zwei Woh­nungen enthalten solle, aus der TagoSordmorg Der Vorstand, sowie der Ausschuß glaubten, in Rücksicht aus die schlechten Zeitverhättnisse es nicht verantworten zu können. Mittel zu einem Reubau zu bewilligen. Daraufhin wurde der von der Sektion Scholten gestellte Antrag zu­rückgenommen.

I Gcdern. 7. Mai. Am 22. d. M. findet hier der alljährliche, weithin bekannte Prärniie - rungSmarkl statt, der von dem Landwirt- schastSlainmerauSschus, der Provinz Oberhessen unterstützt wird Es werden Fleckvieh und Vo- aelsberger Vieh prämiiert. Auch nicht ins Herd­buch eingetragene Tiere können an der Prämiie­rung teilnehmen. Der stattliche Betrag von 1200 Mark sieht zur Preisverteiluna zur Verfügung. Wie tm Vorjahre. Io verbindet auch diesmal der Landwirlschaflskamrnerausfchub mit dem Martte eine Zuchtviehversteigerung.

»-Ober-Schmitten, 7. Mal Die Staffel- schePapierfobrik.die infolge Absatzschwierig, keilen fast 2XA Jahre ftillstand, wird Mitte Mai den Betrieb wieder eru f f n e n. Dorlausig Ift nur Kurzarbeit an okr Wochentagen vorgesehen. Buch die Belegschaft ersähet eine starke Einschrän- kung, da einzelne Abteilungen vorerst nicht bc|rfot werden So kommt es, dost die noch vorhandenen Arbeiter nicht alle eingestellt werden können, obwohl ein groster teil der ursprünglichen Arbeiterschaft in anderen Betrieben untergekommen ist.

)( Ruppertsburg. 7. Mai. Seit April ist die Zuchtbullenhaltung in unserer ®e- meindc in der Weise geregelt, daß die drei Dullen, die seither in Privatpflege waren, nun­mehr in einem Gerneindesafelstall. der durch Umbau des StalleS der von der Gemeinde erworbenen früheren Portschen Hosreite herge­richtet worden ist. untergeb.acht sind. Zum Fasel­wärter toütbe Herr Hartmann ernannt. Dem De.spie le vieler Gemeinden in unserem «reise solgend. hat d - Demeinderat b'schlossen. von diesem Rechnungsjahr ab keine Racht­wächter mehr zu besolden. Damit ist et ne uralte, historische, echt dörfliche Einrichtung ge­fallen. die in dem Leben unserer Dörfer in alter Zeit grobe Bedeutung hatte und darum der Poesie auf die verschiedenste Weise Stoss ge- llelert bat - Dieser Tage feierte Herr Otto Vöcher sein 25jährigeS Dienftjubi- läum als Polizeidlener unserer Ge­meinde. Wehr re Glückwünsche aus der Gemeinde und auch von auswärts wurden ihm, dem allen Polizei diener, an seinem Ehrentage dargcbcacht. ©in reger Güterverkehr herrscht in diesem Frühjahr an unserem Bahnhof. Droste Mengen Buch.nstammHolz aus den Wäldern der Gemeinde Ruppertsburg, Gonterskirchen und der Gräflich Laubachschen SlandeSherrschaft wer­den verladen. Wer diese prächtigen, schönen Stämme fiept, dem kommt deutlich zum Bewustt- sein, welch grcf*e Reichtümer der Wald unserer Gegend birgt. Brennholz wurde im Vergleich zu früheren Jahren biS jetzt etwas weniger verladen. Urtiere Schulsparkaffe hat sich auch im abgelaufenen Schuljahr.' gut ent-

Der Sternhimmel im Mai.

Nachdruck verboten.

Sonnenaufgang von 4.30 bis 3.45 Uhr. Sonnen­untergang von 19.25 biS 20.10 Uhr. Lichtge­stalten deS Mondes Vollmond am 4. Mai um 21 Uhr 3. Viertel am 12. Mai um 22 Uhr. 1. Diene! am 26 Mai um 10 Ubr.

mf. Wir wollen es schon gestehen: Mit dem Stenchimmel war es in diesem Frühjahr eine

den letzten Tagen des MonatS, wo er links von dem Punkte, an dem die Sonne untergegangen ist. in der Abenddämmerung zu erblicken ist Er geht etwa zwci Stunden nach der Sonne unter, was für ihn immerhin schon eine ganz ansehn­liche Leistung ist. Ob es freilich zu seiner 21uf- sindung mit blostem Auge ausretcht. wird von der Klarheit deS Horizontes abhängen.

STEINBILDER

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Der die 24 StundcntoMen w» Mitter- mcIi he M-tterweAt ernte Taget ent- keilende Krre end die d»d funotierte Linie, der eogmonnte Hom tont. emd feet- etekmd eudrnhen. Der Sternhimmeldreht rek isr-4 der» auf M-UnucAl erfanden geraden Pfeil drmZei-

f«v dar HimmalnAr in 2J Ständen nnd 56 M-nnten im Sinne de« gezogenen Pfeile emmo) n* »einen M'tta>#unlt. Der eingeeeiclwau Hemani nmrckmt die n der 5tvncr. auf die der gerade Pfeil er ft, uw die Monatemitte aiekt- 6jren Sterna. Untere Korte ea-gt alte den Zu.etand uw M'tter-nncXt dar Me- netamitte Will wen n einer anderen Stunde bedachten to denke wen eich den Sternhimmel eamt dem geraden Pfeil ee gedreht, dafl dieeer auf die Be- d-aAtungsKunde trift; dadurch werden die tu dieeer Zeit eiAtbaren Sterne m den nicht tuttudrehenden Hari tont hin- eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mc- naunutte iet der gerade Pfeil /3Stunde früher, für je S Tage nach der Monate- mitte */3 Stunde efiter tu Kellen. Man vergleiche die näekete Monetehartc. Der Mond nimmt die gerechneten Stellun­gen em. wenn er die angedeutete L'At- geetaJt reift.

ziemUcye Pleite, denn von den Wandelsternen war am Abendhimmel bisher kein einziger zu sehen, so dast nichts anderes übrig blieb, als nur von dcn Fixsternen zu erzählen. Da dies natür­lich auf die Dauer für den himmlischen Bericht­erstatter etwas langweilig ist. so habe ich mich mit einer entsprechenden Bittschrift an die hier­für zuständigen Stellen gewendet, und diese haben auch ein Einsehen gehabt. Wir sollen demimch in diesem Monat auch am Llbendhirnmel Wandel­sterne zu sehen bekommen, und zwar gerade den sonnensernsten. den Saturn, und den sonnen- nächsteir. den Merkur, diesen allerdings nut in

Der Fixstetnhimmel wird immer sommerlicher, was sich namentlich in dem immer höheren Stand der beiden Haupts ähnlichsten Sommersterne, deS Arctur und der Wega, ankündet. Auf ihrer Ver­bindungslinie erblickt man das zwar kleine aber fast genau halbkreisförmige und deshalb be­sonders hübsche Sternbild der Krone und weiter­hin nach der Wege zu den Herkules.

Am 19. d. M. ereignet sich eine vollständige Sonnenfinsternis, die indessen alS solche nur für die südlichsten Teile der ©rde sichtbar ist. wäh­rend sie uns nicht einmal als eine unvollständige Dersinsterung erscheint. Äüftermann.

wickelt. Die Zahl der Einleger betrug 69. Die Einlagen erreichten den Betrag von 1719,65 Mk. Zurückgezahlt wurden an Konfirmanden 480,40 Mark.

Kreis Alsfeld.

>* AlSfeld. 7. Mai. Am Samstagabend veranstaltete der Männergefangverein .Erheiterung" Altenburg im groben Saale des .Deutschen HauseS" dahier anlähllch seines sechzigjährigen Bestehens ein 3 u b i läumskonzert, zugleich als Gedächtnisfeier des 100jähngen Todestages des groben Lieder­komponisten Franz Schubert. DaS Programm deö Abends war dementsprechend gewählt und wurde eröffnet durch den Ehor .Sanktus" aus der deutschen Wesse von Franz Schubert. Die

Leistungen des unter Leitung von Lehrer Z o 11 - Alsfeld stehenden Vereins zeigten eine weit über dem gewöhnlichen Durchschnitt ländlicher Gesang­vereine fteheirdeS künstlerisches Können, wie auch die Erfolge des Verein- bei den letzten Gefangs- wettstreiten bewiesen haben. Sämtliche Gesangs- vorträge des ©Hots ernteten daher lebhaften, sich stets steigernden Beifall. 3n einer Ansprache feierte Lehrer Zoll den Komponisten Franz Schubert alS den größten musikalischen Lyriker, dem auch der deutsche Chorgesang die edelsten Tonperlen zu verdanken habe. Zur Abwechslung des Abends fang Frl. 31se Dingeldeh- Alsfeld einige Schubertlieder, und ein au« ju­gendlichen AlSfelder Kräften bestehendes Trio Paul Zoll (Klavier), Erwin V ö 1 f i n g (Getto).

BinClin .vorlrag Fr^nklnrl e.. Bli wock, «en I. Iil Ittl, Ml Ufcr eleUn, Frei. Br. liinui: Das Kopf haar und Haarwecheel.

Haarausfall naLevcnl

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Hermann Fuchs (2)lohne) trug mit Verständ­nis und Feinheit zwei Schubert- und Handn- trios vor, tiud. Paul Zoll fpieite aus dem Fküacl mit groster Virtuosität ein Walzer» capnccio von Schubert-Liszt. Die zahlreichen Zu­hörer. die den Laa! dis auf den letzten Platz füllten dankten für den aenustreichen Abend durch lebhaften Beifall. Der AlSfelder Gefang­ne r c > n . V c h c r f t a n V überreichte durch feinen Präfidenten dem äubiiäumsverein eine fchön ausgestattete FahneMchieise.

Preußen.

Mrcio rvrylar.

y Wetzlar, 7. Mai Die für den Spätherbst zu crwaNenden Stadtverordneten wählen werfen bereits ihre Schatten voraus Seiten» der Gruppe der sog ..ilhpol'tischcn Liste', die der ®irt- schastspartei nahcstcht, sind schon mehrere Sorbe- Iprrdiungen abgehallrn worden, in denen aud) die Manfcibalenfrafle erörtert wird 0» werden ichon Namen neuer Männer genannt, die die L.ste führen sl-" - - ft m zu r'"-T -'tlgcn E'N Hing noch nicht gekommen, vielmehr dürfte c» sich hier mehr uu« wv. . i.uu) ar einen ooei andern Nid)- tung bin gehandelt haben

WSR. Wetzlar, 7. Wai. DaS Kuratorium der städtischen gewerblichen Berufs­schule hat beschlossen, den Turn- und Sportunterricht als ordentliches Fach in den Lehrplan der Schule aulzu» nehmen. An dem Zustandekommen dieses Be­schlusses, der austerordentlich begrüstenSwert ist und vorbildlich für alle aleichacartelen Schul­systeme lein sollte, haben die Wetzlarer Sport- kreise führend mitgewkrkt. Sie stellen der Schule auch, wenn die vorhandenen ßebrfrä'te nicht ausreichen sollten, gee.gne.e Perftnlichkeiten zur Durchsührung dcr MedungSstunden zur Verfü­gung.

~ Aus dem Hüttenberg. 7. Mai. Zn den Demeindewaldungen des Hüttenber­ges sind die Kulturarbeiten fest im Gange. Schon von jeher bilden diese Arbeiten eine Liebling-beschäftigung der Bauernmädchen, die alltäglich frühmorgens in den Wald gehen und dort die Arbeiten unter Aufsicht eines Vor­arbeiters und des Försters auäfübten. 3n bezug aus ihre Bezahlung sind die Kulturarbeiter nicht lehr anspruchsvoll. 2lls Arbeitslöbne werden be­zahlt: für weibliche Arbeiterinnen unter 16 Jah­ren 20-25 Pfg. von 1618 Jahren 2530 Psg. über 18 Jahren 3035 Pfg Für männliche Arbeiter unter 16 Jahren 30 35 Psg. von 16 biS 18 Jahren 3545 Psg. über 18 Jahren 4555 Pfg Vorarbeiter erhalten 5060 Pfg. pro ©tunbe.

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