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Wirtschaft.

Wochenbericht

vom frranffurfer Effektenmarkt.

3n der <rft«n Woche de» neuen Jahres herrscht« Oeiterhür der Dille zu einer lul* tDärt»betD«flung der ftucf« der der Lve- hiletitm. unb die Shmmuna blieb f e ft und zu - oerIichtlich *>., Kulisse wandte lrch in erber -mir wieder einigen Sv«zialmärkt«n |u, auf de­nen st« eine recht tebhalte 14hgfeii entfaltete 3m« Stütz« fand sie dabei btszu einem «willen Arad« in einer -um ersten Wale seit längerer Zert regeren Beteiligung der zweiten ftanb. Bei den Banken sollen verschiedentlich Kauforder» Vorgelegen haben, wobei dre vernachlässigt ge­bliebenen Werte bevorzugt waren. Am Ein- h e t t » m a r 11 konnten daher nennenswerte Kursbesserungen erzielt werden. Die zuversicht­lichere Beurteilung der allgemeinen Börsenlag« sand vor ollem «ine Stütz« in der Entwicklung des Geldmarktes, an dem gleich nach dem alart verlaufenen Zahltag sich eine merkliche Gr- leichlerung bemerkbar machte die dann von Laa tu Xafl «friedigend forrschrNt Ja Tagesgelb war da» Angebot besonder» reichlich, bei einem bis auf 5* Prozent ermäßigten Sa«. Auch Mo­natsgeld war nicht mehr so stark gesucht, wie in der Borwoche. Starte» Angebot herrschte in ?srivatdiskonten, fo bah der Berliner Satz dafür i» auf «, (um Ve Prozent- gesenkt werden konnte 3m dufanimrnbang mit dieser Erleich­terung am Geldmarkt traten Hoffnungen auf eine baldige D i » k o n t e r m S h 1 g u n g bei der Aeichsbank auf. die jedoch unbedingt al» ver­früht und nicht berechtigt zu bezeichnen find. Der A«ich»bankausweis für den Iahresultimo brachte die erwartet« Aekordbeanspruchung de» Instituts. Unter seinem Gindruck erfuhr die Ten- denz eine vorübergehende Abschwächung, später fedoch setzte sich fine ruhigere Beurteilung durch: die 311,rm de« Ausweise» seien nicht über da» erwartete Maß hinau»gegangen. Gegenüber den ziemlich haltlosen Hoffnungen auf eine Dislont- ermäftiaung der Aeichsbank erscheinen dte Aus­sichten für eine Diskontherabsetzung der BankvonGngland günstig. Line anregende Wirkung ging von verschiedenen Wirtschaft»- berichten aus: Der Aöhrenverband berichtet über starke Beschäftigung, in der Metallindustrie fei der Beschätigung-grad ziemlich unverändert, der Stahlwerksverbanb ist noch für längere Zeit beschäftigt Auch dte Berichte der Industrie- und Handelskammern bezeichnen die Gesamtlaqe noch al» gut. Der Montanmarkt wurde an­geregt durch dte Möglichkeit einer Eisen- Preiserhöhung. der Markt der Kalipaviere durch höhere Dividendenschätzungen im Salzdet- furth-Westeregelnkonzern Eine günstig-.- Wir­kung ging ferner von der stärkeren Kur-steige- rung für die deutschen An leiben au». Gegen die Kurse der vergangenen Woche ergaben sich überwiegend neue Besserungen von 2 bi» 10 Prozent unter Bevorzugung der Mon­tanwerke Hier hatten Harpener und Mannes­mann die Füdruno Auch die Braunkohlenwerte waren stärker verlangt. Ilse Bergbau ersuhren eine starke Kurssteigerung um 20 Prozent. Am Anleihemarkt zoaen Ablösung für Aeu- desitz, Vie schon erwähnt, vorübergehend bi» 17 an. Auch Altbesitzanleihe und Schutzgebiete lagen fester. Ausländische Aenten waren über- ViegeTib etwa» höher. In Xiirten entwickelte sich «temlich lebhafte» Geschäft auf die Hoffnung eine» baldigen Abschlusses der türkischen Schulden­de rh--Hungen. Am Devisenmarkt konnte sich b« Dollar weiter erholen. Das Pfund lag merklich abgeschwächt.

Wochenbericht

vom frankfurter Produktenmarkt.

3m Gegensatz zur Borwvche eröffnete der ZraiiksurtrrProduktenmarklim neuen 3abr in freundlicherer S iminima. Die Dendenz wurde im allgemeinen fest, da verschiedene stimulierende Nloment.- vorlagen. Die wieder ge- sperrte SchissahN regte den Markt gcmz besonder» an. kl au» diesem Grunde die Beschickung der Börse ziemlich spärlich wurde Auch v.-rsehlten die steigenden Au»landnoti rungen ihre Wirkung nicht, doch konnten die hiesigen Preise mit baten de» Auslandes nicht Schritt, Eilten, da die Käufer nach wie vor immer noch lehr zurück- haliend sind. Die Umsätze beschränkten sich nur aus verschiedene Getreidesorten, in denen man­gelnde» Angebot vorhanden trat. Weizen und Bvggen wurden in besseren Qualitäten etwa» gesucht, da» vorhandene Angebot In gerin- Crtr Quali ät konnte kaum untergebracht wer-

n. 3m Mai» ist da» Geschäft weiter l bhaft, da bi« Landwirtschaft hier immer noch Begehr

wtgt. Avggenmehl ht dem mit gara be­scheidenes Angebot vorlag. dem gröberer Bedarl von fetten de» Konsum» - aber nur in den dringendsten Fällen geacnüberstand. hatte klei­nere Umsätze im Verlaufe der Woche zu verzeich­nen. Gerste war reger angeboten, ohne dcch gröbere» Geschäft zustande gcromm-n wäre. Am Sutlermit telma rtte ist beonder» Wnzm- Neie fest und gesuchter. Hauptsächlich brstand Aachsrage von seilen der Canötinrte. Stärkere» Interesse machte »ich für Kartoffeln be­merkbar. die Preife konnten steigen Zmn Wochen- tchlub wurde di« Haltung allgemein stiller. Die schwächeren L o rpocl r M ldunaen verstimm- len etwa» Auch übten dte Händler gröbere Zurückhaltung al» anfanqö der Woche. Die Um­sätze wurden wieder bescheidener. Bur für We-i-enNeie b: ft and weiter lebhaftere» Inter­esse, da da» Angebot immer spärlicher wurde Weizen und Aoggen für spätere Lieferung hatte etwa» Geschäft aufzuweifen. Die übriaen Markt­gebiete waren vollkommen vernachlässigt.

Im Bergleich zu den Notierungen der vergangenen Woche traten Weizen 1. Weizen 2. Weizen 3. Aoggen, Sommergerste. Hafer inländ, Mai» für Fulterzweck«. Mai» für andere Zwecke, Weizenmehl und Noggnklä? nur b Haupt et wäh­rend Weizenkleir und Aoggenm.'bl einen PreiS- aewinn von je einer viertel Mark zu verzeichnen halten. Die Woche lchlost zu folgenden Notie­rungen Weizen I 25.25. Wnzen 2 23,75 bi» 24, Weizen 3 22,25 di» 22,75. Aoggen 25 So mm er- aerfte 27 bi» 28.50, Hafer, inländ. 22.75 bi» 24. ZBai» für »futterzwecke 20,75, Mil» für andere ;3toede 21,50, Weizcnmehl 3725 bis 37,50. Rog- genmehl 35 bi» 36. Weizenkleie 14 bi» 14.25. Aoggenkleie 1525 bi» 15.50.

Wochenbericht vom ftranffurter Gchlachtviehmarkt. Da» Geschäft am Frankfurter Schlacht­vieh m a r k t war in dieser Woche sehr still. Der gröbere Antrieb veranlahle die Metzger zur Zurückhaltung. Am Hauptmarkt War da» Geschäft nur in Schweinen etwas lebhafter, die Wälkte muhten alle geräumt werten, da Sperr­markt war. Am Nebenmarkt waren Kälber und Schafe mäßig rege, dagegen der Handel in Schweinen schleppend, was sich auch auf die allgemeine Preisgestaltung auöwirfte. Der Ge­sa m t a n t r i e b be land auö: 1188 Aindern ldar­unter 269 Och'en, 25 Bullen, 509 Kühen, 297 Färseni. ferner au» 1062 Kälbern, 418 Schafen und 5357 Schveii.en. Im Berg.eich zu dem Auf­trieb 'er vergangenen Woche waren 360 Binder, 15 Lcha e und 1930 Schweine mehr anaetr.eaen. während 223 Kälber weniger zum Berkaus stan­den Bezahlt wurde pro Zen ner Lebendgewicht Och en A I 60 bi« 63 Mk._ B I 52 bi» 54, B II 49 bis 51, C 40 bl» 46; Bullen A 55 bi» 58. B 52 bi» 54; Kühe A 46 bi» 51, B 40 bi« 45,

C 34 bi« 39. D 25 bi« 33; Färsen A 60 bi» 63.

B 54 bi» 59. C 46 bi» 53; Kalber B 75 bi» 78.

C 68 bi» 74. D 54 bi» 67; Schafe A 45 bi» 49.

B 37 bis 44. Ü 30 bi« 35; Schweine A 56 bi« 58. B 55 bi» 57, C 55 bi« 57, D 55 bi« 57, E 52 bis 54. Berglichen mit den Notierun­gen des Hauptrnarkles der vergangenen Woche waren A i n ö e t im Preise behauptet Gegenüber den Notierungen des Nebemnarkte« der vorigen Woche halten Kälber einen Gewinn von 4 Ml. und Scbafe von 1 Mk zu verzeichnen. Schweine blieben dagegen unverändert.

Harpener Bergbau-A. G In bezug auf bi« an der gestrigen Frankfurter Abcndborfe im Um­lauf gewesenen Gerücht« von einer bevorstehenden Kapitalcrhöhuna der Harpener Bergbou-A.-G er­fährt WTB - Hondelsbicnst, dah weder in vor- stonbs- noch in Berwallunqskreisen des Unterneh­mens Besprechungen über eine derartige Mastnahme stattgefunden haben.

* Emog, Elektrizitäts-A.-G. Frank­furt a. M. Wie wir erfahren, war der Geschäfts- gang bei dem Unternehmen fo günstig, dast die nach dem letzten Börsenprofoekt noch abzubuchenden 130000 Mark au, dem Reingewinn von 1927 be­reits voll adacdeckt werben konnten. Darüber hinaus könne mindestens wieder mit der Dorjahrsdioidende von 6 Prozent gerechnet werden.

Deutsche Schiff- nnb Maschinen­bau- A. G. Wie WIB. - Handelsdienst erfährt, verhandelt die Deutsch« Schiss- und Moschinciibo'i '^1 G.. Abteilung Homburg, mit dem Rorddeuts-Hen Vlopb über Reubauausträge. doch befinden sich die Bcichanblungen noch nn Aniangesiadium. Ucber 2In- fahl. Typ und Groben Verhältnisse der Schiffe steht noch nichts endgültiges fest.

'Metallbankgruppe Stolberger 3 i n f. Zu den Meldungen über ein inbuftrltile» Zusnmmenschluh der Metollbankgrupve und Stolberger Zink erfahren wir von zuständiger Seite, bah derartige Behandlungen zwar ge­

führt werden, obre roch nicht te ton: fütlge- 'chatteneim dah schon etwas Dekmirives ge­tagt werden tonn# Jeden talls handle e» llch nur um eine geplante Zusammenfassung der gleichaNigen Produktion der beiden Gruppen, die Gerüchte über damit verbundene etwaige Kapte taUran«afi Ionen seien nicht zutreffend

Daimler-Benzwerke. Uebtr dte Gründe hir die Arbeiiszeitverkürzung bei Daim­ler-Benz wird mitgeteilt. Die Direktion hat al« Grund für Einschränkung der Arbeitszeit an­gegeben bah die derzeitige Produktion de« Wer­kes mit dem Absatz in den Wintermonaten nicht im Einklang stehe, und deshalb die Monatspro­duktion bi« auf weitere« etwa» eingeschränkt wer­den müsse um nicht zu grobe Borräte fertiger Daren iu bekommen, eine Wahregel welch« al« porubergebenb anzufehen fei und nicht bloh von den Konzern-Werken der Daimler-Benz A.-G. sondern auch von vielen anderen deutschen Automobilfabriken ergriffen werden muhte und sogar vielfach vor Monaten fchon ergriffen wor­den fei. Auf die Gegenfrage de« Betriebsrates, ob nicht die Banken zur unveränderten Durch­führung der gesteigerten Produktion Kapital bergeben würden, erklärte bie Direktion, dah man den Banken nicht zumuten könne, Geld in die Fabrikation von Borräten zu stecken. Die Mahnahme der Daimlcr-Benz-Werke fei alfo eine natürliche und wirtschaftlich notwendige

frankfurter Börse.

Frankfurt, 7. Jan. Tendenz freundlich. Zum Wochenschiuh war die Stimmung weiter freundlich. Da» Geschärt blieb, wie an Sams tagen, klein Bon privater Seite war di« Beteili­gung sehr gering. Auch die Spekulation ver­harrte in Zurückhaltung Gröbere Abgaben wurden jedoch auf keinem Markte vorgenommen, so dah sich die Kurse gegen die gestrige Abend- börfe wenig veränderten und Im allgemeinen b e - beugtet blieben. Rur auf einigen Spezialgebieten war die Umsatztätigkeit etwas lebhafter. Die gestrige Herabsetzung de» Berliner Prioatdiskontes regte etwas an, mährend der bevorstehende Äonfurren.p komof zwilchen der Standard-Oil-llvmpany und der I. G. Farben auf dem Benzinmarkte zur Zurück­haltung mahnt«. Für Freigabewerte zeigte sich etwas Intereste, so dah bk Kurse um 2 Proz. anziehen konnten. Scheideanftalt plus 4 Proz. Stär fere Nachfrage zeigte sich nach Daimler auf die Erklärung der Verwaltung, dah di« Produktions- Einschränkung nur saifonmähig bedingt fei. Der Kur» von Daimler zog um 1,5 Proz. an. Montan- werte blieben überwiegend gut behauptet. Rur Mannesmann lagen auf Realisationen 1,5 Prozent schwächer. Elektrowerte blieben vernachläs­sigt, lagen aber überwiegend fester Am b e I m i sch » n Rentenmarkt war da« Gefmöft still. Deutsche Anleihen etwas behauptet. Im wei­teren Verlaufe fchruinpfte die (tzefchöftstätigkeit zu- lammen und bi« Kurse bröckelten um Bruchteile eines Prozentes ab. Für Daimler und Schiss- fahrtswerte zeigte sich weiter Interesse. Am Geldmarkt stellte sich Iaae»gelb aus 4,5 Proz. bei weiter reichlichem Angebot. Im Devisen- verkehr gab die Reichsmark weiter nach, der Kurs stellte sich «gen Kabel auf 4,1995, gegen London auf 20,482, London gegen Kabel 4,8750, Pari» gegen London 124,08, Mailand 92,45 Ma­drid 2835.

Berltnc. Börse.

Berlin, 7. Ian. Die heutige Börse tft eine ausgesprochene Samstogsbors«. Wie schon im VarmtUag»oerkehr, lagen auch zu Beginn der Börse bei den Banken kaum Order» vor. Man vermihte heute auch Destdeutschland am Markte. Die Stimmung war zwar nicht unsreund- lich, doch zeigte sich eine unverkennbare Z u - rürfbaltung. Anregende Momente lagen mcht vor. Die gestrige Aufsichtsratssitzuna bes «tahlver- ems brachte nichts Positives über die Ausschüttung filier Divibenbe, doch rechnet man in gut unterrich­teten Ärcifen bestimmt damit. Die Nachricht, dah die neuen Emissionen von Klcckner und Köln Neuejjen vollkommen plaziert feien, blieb ohne leben Einfluh Der nahende Medio machte sich schon bemerkbar. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 4,5 bis 7 Pro zem reichlich angeboten, Monalsgeld 7 bi» 9 Proz. Warcnwechfel 7 Proz. Die * ersten Kurf« zeigten gegen acfiern Schluh feine gröberen Deränderun gen. Schwankungen nach beiden Seiten konnten sich im Rahmen von 1 Proz. halten, doch überwogen die Abschwächunaen. Stärker gedruckt waren Bem- dero, niinu» 9 Proz., und Berliner Handel, mlnu» 2 Proz. Ilse konnten 3 Proz. anziehen. Daimler trotz der Meldung über eine Produktionseinschran- kung plu» 2 Proz. Deutsche Anleihen ruhig und freimblid). Ausländer, vor allem Türken, weiter besestigt. Pfandbriese ruhig. Im Ver­laufe wurde die Tendenz, ausgehend von Freigabe- werten, etwa» fester. Gegen Ansang konnte sich da» Kursniveau um 1 Proz. heben. Berliner Handel

plu» 8A Prvz. Polyphon plu» 5 Drev Später war die Halnmq wieder etwas adgefchwächt und teichi nachaebend.

Berliner Produktenbörse.

8e r l ie , tz. Ion IN« SueUnöoftenen für Bei- z«n und Roggen lauteten wieder etwas entgegen- kommender doch war bi» |ur Bcnchlabfafjung von Abfchlüsien nicht» yi hören, vom In lande iwert reich, lidtew» Ängtbot von Vrotgetveid« vor, bie Offerten u»ren «richedenUich eine Mark ermäßigt, trotzdem bekundeten bi« Muhten aber nur für gute Durch jchniuowave und auch *ür beste re» Matenal mir Sange» Kaufmtereste. da dte Klagen über den

Rechten Mehladjatz anhaUen. Auch am Lxferuna»- morfte bestand wenig Untemehouingslust. die Pre<>< bröckelten leicht ab. »«izenmebl ist »ersch»«- deutlich von den Mühten 25 Pfennig biüiger an«, boten, bas Stichäft erfuhr aber dadurch kein« Be- tebung. Roggenmehl ist w gestrigen Preifen eameni-

von den Prootnzmüylen reichlicher offeriert. Das Haferangebot rft zwar mahia grbiieöen bie Kauf­lust des Kon'umr hat sich aber beträchtlich wrd*

Einige Um,ätz« erfolgten in Geibdaser Nir Rech rrung der Proviantämter. Utedte hat fitUe» Gafchäte.

Bneskasten der Redaktion.

iRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

DJ. C. Hl. Die Adreste einer solchen Versicherung ist un» nicht bekannt.

Letzt« Nachrichten.

Zum Marburger Morb.

Marburg, 7. Ian. (DSR. Drahtmeldung.) Der an der jährigen Frau Anna Müller au» der Deidenhauter Strahc verübte Mord scheint sich aufaeflärt zu haben. Al» der Tat dringend verdächtig ist ein Insasse der hiesigen Landesheilonstalt, namens Alois Z e n s, ein älterer Monn, der schon mehrer.' Schadeloperationcn hinter sich hat, s e st g e n o m men worden. Die Staatsanwaltschaft hat folgend«- Feststellungen gemacht Die Leiche wie, bei der gest­rigen Betrachtung jurchtbore vertetzunaen an Äil», Unterleib und Schädel aus In der Rah« des lab orte» wurde eine Gartenschere ausgefunden, die aus dem Bestand der äonbe»b<ilanftaU stammte. Die weiteren Nachforschungen führten zu bem Ergebnis, bast ber Patient Alois Zen» kurz vor ber Tat mit ber Gartenschere «ine Hecke beschnitten hatte unb später dabei deob achtet worden war. wie er sich an einem Teich die Hände wusch Der Anzua de» Zens wie» zahlreiche B l u t f (e tf e n aus Der Beschuldigte wurde feftgenommtn, obwohl er die Tot leugnet. Er galt al» ein harmloser Patieyt und hot bisher nie- mal» verbrecherische Anlagen gezeigt, (vgl. die Mel­dung im zweiten Blatt. D. Red.)

flirchücfte JIachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 8. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanias Landes-Mifsionssefl.

Stadlkirche. 9.30 Uhr Pfarrer Mahr. 11 Kinder kirche für die Matthäu»gemeinde, Pfarrer Mabr. .1: Pfarrer Becker 3ohauae»kirch«. 9 30: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche für dte Iohannesgemeind«. Pfarrer Ausseld. 5 Pforrvrrwolter Dotzert; 8: Vibelbefprechung hn Iohannessool. Pkarrer Bech- tolnheimcr. Jn Der Allen Friedhof» siapell« Kein Gottesdienst Kirchberg. 10: Kirchberg; 1.30: Col­lar. Allen Buseck 10. 1: Kollekte für die Heiden- misfion Hausen-Gorbenteich. 10: Hausen; 1 Gar- benteid), Kollekte Cid). Erlcheinungsseft. Kollekte für die Heldenmisflon; 10: Sliftspsorrer Schorlem- mer; 12.4-5: Kindergottesdienst. Der Rachrniltog»- gotteebienft fallt aus. Mittwoch: 8: vibelstunbe Watzenborn Steinberg. 10: kinberkirch«; 1 Prebigt. wieseck. 9.45: Opfer für die Heidenmisslon. 11: Kin berhrd>e.

katholische Gemeinden.

SomslaL den 7. Januar.

Giesten. 1.30 und 7 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 8. Januar 1 Sonntag noch Epiphanie.

Giehen. 6.30 Uhr Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge; 8: Kommunion; 9 Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 2 30 Feier de» Kindheit Jesu-vcrein»; 5 30: Vesper mit Segen. Gründers 9 30. Messe mit Predigt Hungen. 17.30: Andacht Caubad). 10; Messe mit Predigt. Cid). 7.30: Hochamt mit Predigt.

Eo'nian»n-, .ft >. !i«r-u *. *1p0(b-f«n 1 n K 1 W. Frau Dt. TI(irr. Mr. Neumann. -Itelifnnnoothrft.

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