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sSgfcSg» iJ&tfonnui-* an mir On^crrfl tm ma4r. b«. txru ja bd unS ltchem 2Hü(k nach inner pvUU ch^ Deslchts- pm^n «Wft Wir Rauben jeM. dahbte ^laublumelein ^rrn W«*6i tajf0 ^ fu-n nx-rixn unab&G.iflifl davon, vv 0«n® ** otx-r 110 3exH*rmttorviK in ben dnAtebcn unb deshalb f«hen tetr ftiWi^n ®runb. um ** ft> W" mOm, heften Erreichen H«rr 'Xftätor W°M MH *«»* jLÜ/L baft ed*tnt. unter Parlament JWWjg fchickrn. rooäri bnnflenMk a^va^ertfche 2r « * bis 3um Gommer unerl^g- N e a e n b l niü'u? Unb bas um fo memaer. alA bet uns me T.chrrlafl« brf bcutfdbm ^",vnaliSmu»^ wo­mit S^rr Tbeobor D-ltt wobl bre

'S r-mmaefodHton geschmackvoll aponrvpyrr«. ali.-rbira« nicht so unbebtnflt f rftft ht. wie fie ba B ^ffmbor «rtvartei.

Dessenungeachtet ftnb jebvch auch wir ber >' pung Zk>6 »er l>eutf<fr 3Ui<W=« maWnaia utmbcm Dahltcrmm »raen deines ausland^chem Parlament- nicht euvm Tag länger -usammen Selben sollte, al« unbedingtu

die groben Delehe «Vorlagen AU erleb'-gen.mit deren Bearbeitung er begonnen hat. In erster «»inte muf) d r «eich»Haushalt beraten und bis zum 1. April bewrlkgt werden. W>er u* Ltrotrecht-resorm. « eich s ® u l aclen und Rriegsfchädenfchluhgesetz. um nur «m m.^r 3u'gnbrn ^«ui»uer^ fcn vertragen keinen längeren Aufschub. Uno dann dar» bas Volk doch wohl nach den urigen är.Hbntl.m der verschiedenen Larchtagswahlen m t Recht erwart en. dah ihm nicht jugtmutet w rd km Wahlrecht für den «-uhstag «- neu noch einem MobuS ausHUuben der all­seitig als in höchstem Mähe unbrauchbar und re'ormbedürftig angesprochen w'rd^Drr wollen nicht soweit gehen, von dem Reichstag auch noch dre Dersassung« und R e?w a 1 t u n g » r e f v r M V w r ?war so dringend nötig haben. tote das täg. Uch« Brot. weil sich auf ihr allem eme Steuer- umaclt iltung und eine fühlbare Senkung der

«entluden Lasten aufbauen läht. «ber für bie Lnlunq dieser Ausgabe bedarf der Reichstag cVctbW der Autorität, die ihm nur cm neuer Appell an den UrwZhler gewahren kann Das c t der Auflösung des Reichstags steht allem 7vm Reichspräsidenten zu. Es ist tem Schacher ber Parteien entzogen. und weder Die Opposition noch der Reichskanzler als OTt« ber Rcgierungskoalition haben es in chrem Delleben, d. u Reichstag nach Hause zu lacken, wennes ihnen bäht. Wird das amtierenbe Reichs abmett in ollen et Zeldschlacht gestürzt oder sind d^ geletigeberischen Aufgaben er l eib ifl t, dem Parlament vorliegen, dann lst es Zeit, die Frage nach der Auflösung des Reichstag« zu ent­scheiden.

Um den Jnedenspatt.

LZafhtnglonÜbervrlMtdMnIwort enttäuscht washiugto», s. Dau. (TDIB.) Brianb» Sd)reiben an Kellogg. Io be* er Kellogg» Entwurf eine» Vertrag« )ut Uechtaag b« »riegt* aus A ngrIff»krI« ße zu beschränken wünscht, ivurde heute mittag dem Slaaletefrefär vom srrmzö- f.i.hcn votfchaster Liaude überreicht. Die Ausnahme biefr» Gegenvorschlag« im Staatsdepartement war durchau» u n g ü n st i g. Man wies darauf hin. datz Brianb seht plötzlich seinen eigenen Vor­schlag vom 6. April erheblich rinenge und dnh. wie in Washington betont worden sei. bisher eine d e s r i r d i g c n d e Definition de» Be­ar l s s » ..Angriffskrieg- nicht gesunden nxrden konnte, wenn Brianb. dessen Vorschlag von bem Kellogg» wesentlich abweiche, sein Anerbieten i n r ü ck , i e h e und sich aus da» oerschwominene Gebiet der Angrissvkriege beschränken wolle, so sehe man hier wenig Anssichl für den Abschluß eine» brauchbaren vertrage» zur Aechtung bet ktriegcv.

Der ArbeitSzeitlonflikt invochum

ri'trttlungdchRttchäarvcttSminisierininL

Bochum. 6. Ian. (DB.) Der gestern am Arleiisgericht in Bochum gesadlc Beschiuh. die erlassene einstweilige Bersügung Über 'Durch­führung des Schiedsspruches In der Eisen- und Stahlindustrie aufzubeben, erfolgte au« formal-rechtlichen Gründen. Der Christliche und auch der Deutsche Metallarbeiter - nerband batten gegen bie einzelnen 8ir» men geklagt, wahrend die eingereichte Klage gegen den Arbeitgeberverband ge­richtet werden muhte. In eine sachliche Beratung wurde nicht einnetreten. Rach einem einstimmig qe ahten Beschluß der Arbeiter verlieben am beut gen Rachmittag die Arbeiter der Deutschen E delsiahiwerte unb der Bochumer Eisen- und Hüttenwerke nach Ablauf der tariflichen Arbeits­zeit laut Schiedsspruch die Betriebe. Zur Klä­rung der neuen Spannungen in der Schwer­industrie. die durch den Widerstand des Bo­chumer Vereins und der Deutschen Edelstcrhi- g der ^rbcitvu-u- befrtmmungcn des Schiedsspruchs entstanden hnb. bat das Reichsarbeitsministerium einen beonbcrcn Vertreter in das Grvtz- cilcmflebtet Rvrdwest cntonbl. Dieser wird mit den Gewerbeaufsichtsbeamten in Verbindung treten, um vor allem den Tatbestand der Differenzen festzuftellen.

Die Lage der älteren Angestellten.

Eine Trntidirifl

drs 3tct<6barbritbminiflrriumi.

Berlin, b Ian Dem Reichstage Ist vom Reichs.'r'.'eitsininilter.um auf Stund ein t Reichs- tag-enttchlicstung eine Denkschrif t über die Lage ber klteren Angestellten zug gingen Gezen vlahnahinen. wie die vteid.pliicht die Ve- fchäfttgungsverptlichtung und die Schattung eines Adlc r .e.'es für »ntla lln Rn- gestellte wird auf zahlreiche Bedenken txr- iptekn. 2 ne ungünstigere L-g- hrn'lchfib des llmfange» der Srwerbslot,gkeit fri zwar gegenüber den jüngeren Angestellten

(Line Leuchigaserploslon

Ltrsache der Berliner (Linfiurzkatastrophe

eötofion kann nun sehr verschieden er Art sem. Sa» «plofiLle LeuchtgasiuttgernUch kann sich durch Ausströmen des Leuchtgases aus de» festen Rovtlellungen. durch Bruch eines Rohrs miolg« Lrd'enkuna ob« durch O e f f -

Eigene Dratzaneldung bes ..Siebener Anzeiger» Berlin 7. Ian. Das grauenvolle l^pio- stonsunglück in der Landso«g« 2111« in Derlm hat tetne restlose Aufklärung noch immer nicht gefunden, ba bie Untersuchungen mfo.ge *r auherordentllchen Derheerunge». bie bie »«Jto- fion angenchtet hat. sich naturgemäb a u de r st 'chwierig gestalten. Immer mehr vernichte: ich jedoch bie Annahme, dah es sich um eine Gasexplosion han>elt. ba nur eine solche von f o verheerenden Folgen wie in ber Landsberger Llllce frtn lärm. Durch die rastlose Arbeit der Feuerwehr an der Unfallstelle war es möglich, gestern früh so weit vorzudnnge^ dah die Sachverständigen sich jetzt ein ziemlich klares Bild der Ursache des Unglücks zu machen imstande ftnb. L'ertenbe Beamte bet

Der Baupolizei unb auch Vertreter der Staats- anlval: schäft sowie der Dewerbeinspektion haben Unt«'uchungen Über die Ursachen der Grplos'ion vorgenvmmen. Zunächst würbe bie A m m o n i a f- Kühlanlage durch Baupolizei unb Dewerl^- Inspektion eingehend Untersucht. Dabei ist fest- gestellt worden, bah Öfae Ammvniakmaschine. Die von einem Rlotvr «igetrieben .Wird, voll­kommen unbeschäbigt geblieben ist. Das Ammoniak selbst ist nicht explodiert. Rach An­ficht der Sachverständigen wäre eine Ammontak- etplosion auch nur bann möglich gewesen, wenn die Aühlflüssigkei: Zusatz von reinem S a u e t st o s s gehabt hätte, um ein DrilanzgaS zu bilden. Dagegen -eigen bie angerichteten Ver­wüstungen das typische Bilb der Leuchtgas- e»ploston. fo wie die Feuerwehr eS aus der Kirchstrahe unb zahlreichen and«en Fällen kennt.

Die Sachverständigen gkhen bei ihrer Annahme von der Voraussetzung au», dah Leuch tgaS in Verbinduna mit Lust bet einer 6f- plosion in ihren Folgen Erplosionen anderer Art gewöhnlich übertreffen. DieUtfache einer Da»-

hahne» bilden. 3« EntzündunE kommt es ab« erst dann, wenn «ine Flamme oder ein elektrifcher Funke durch biete» Ge­misch htndurchgeht. *$)x »erstörrnden Folgen ein« solchen Ett>lofion liegen bann »oeniger m der G»- vlosron selbst als m dem Luftd ruck, den biete nach allen Setten hrn ausstrahlt Dieter Druck ist in d« Regel so stark, bah er vor den dicksten Waucrwänden nicht Halt macht unb He er»fach zerdrückt. Ohne Frage hatte bei dem Unglück in der Landsberger Allee dir Verhee­rung noch gröber sein können, wenn sich dem Luftdruck noch mehr Diderstände ent- aeaengeTeht hätten. Glücklicherweise aber brach er f.ch durch b i< Schaaf ekster des Rach­barhai, e Bahn und verhinderte auf diese Weise auch em Zusammenstürzen diele» Gebäude» Die Staa.s.anwaltschast hat ein 8 r m i 11- lungöversahren üb« d e Schuldfrage ern- gdeitet. Es wird genau nachgeprüst, ob die Aussage der zuständigen Reoierinspektion derltzaswerke richtig war. daß die n e u e Gas­leitung noch nicht unter Druck gestanden habe, von verschiedenen Setten wird behauptet, dah das neue Gasryhr bereits am Mittwochoormtttog an die Hauptleitung angeschlossen worden sei. Die Untersuchung wird seitens der Staatsanwalt­schaft mit aller Energie durchgesührt, da vor allem verhütet werden foU. bah wichtige Spuren verwischt werden. Sic wird auch darauf ausgedehnt, ob bie Gaswerke durch geeignete ÄontroU- beamte sich davon überzeugt haben, dah die neuen Leitungsanfchlüsic mit der ersorderlichen Sorgfalt abgedttytet waren.

Aus aller Veli.

aber nicht gegenüber de» älteren Arbeitern ge­geben. Ob unter diesen Ukiständcn erweiterte Sondermahnahrne^ zugunsten der älteren Angestellten gerechtfertigt sind, werde der Reichstag zu entscheDen haben. Der Zweck der Denkschrift sei. den gesetzgebenden Rörper- schasten da- Material füc ihre Entscheidungen zu liefern. Eine Milderung dc« Rotstandes hätten '.wellellos die bld&erigen Dlahnahmen der ReichS- regicrung gebrachte dir Um.chulungsmahnah- men, der Kündigungsschlich, die Ausdehnung der Srwerbslosenfürsorge und der Arbeitslosenver­sicherung. die Beschästiguag bei Rotstandsarbei­ten ufto. Mit neuen 3töangsmahnahmen ein* 3ugreifen würde erst gewchtsertiat fein, toenn alle übrigen Mittel verlogen. Hierzu gehören vor allem berufSpolrtische Mahnahme». unt« denen der Ausbau der Ange stell- tenvermittlung durch die neue ReichS- anstolt an erst« Stelle steht Zugunsten der älte­ren Krälte werd« sich auch die Tatsache aus­wirken, dah der Rach wuchs in den Angestell- tenberufen erheblich geringer geworden lei. Die Bemühungen der Verbände auf dem Gebiete der AlterSverlorgung und in anderen Fragen vermeiden dte Gefahren, die mit neuen gesetzlichen Sonderbestibimungen notwendig verbunden ftnb. Di« ReichS«gierung ist bemüht, di« bestehenden Einrichtung»n in jed« Hinsicht weiter auSzubauen.

Um die Landtagswohl in Seffen.

Tic Behandlung der 2l^fcchtungöklage.

Darmstadt, 7. Ian. Die Pressestelle de» Hes- sischen otaatdminifterium» teil solgendes mit; In »erschiedcnen Blattern de» LaE)e» finden sich Aus­lassungen, die eine beschleunigte CE n t f d) e l- düng de» H e s s if ci) e n &A aatvgerlcht»- Hose» über die Anfechtungsklagen gegen die Landlagvwahl 1927 forben. Um etwaigen Mihdeutungen zu begegnen, dass folgende» feftge- stellt werden:

Die dem Hessischen StaotsgerHhtshos vorliegenden Ringen auf Ungültigkeit der Landtagswahl 1927 gründen sich sämtlich auf das bekannte Urteil de» Staat»geri<dlshofe» für da» Deutfche Reich in Leipzig aom 17. Dezember 1927. E» ist darum selbftverftanslich. dah der Hes­sische Staatcgerichtshos nicht clD'r seine Entschet- düng sollen tnnn, bi» ihm das Leipziger Ur­teil mit feiner Begründung vorliegt. Bi» jetzt ist dao Urteil von Leipzig bei der hessischen Regierung ober noch nicht et»gegangen. E» ist dabei wieder zu beachten, dah Hern Staatsgenchto- Hof für das Deutsch« Reich u. a. auch Rflhter aus Berlin und München angeboren, denen das Urteil mit ,einer Begründung vor der Ausfertigung erft zur Unterfchrilt vorgelegen haben muh. Das nimmt naturgemäh mehrere Tage in AnfAruch. rote auch die Ausfertigung durch bie Kanzlei bis Staotsgerichts- Hofs für das Deutfche Reich dann noch einige Tage Zett beanfvrucben wird. Urner Berücksichtigung aller hie|rr Umitunhc darf roohl damit gerechnet werden, dah da» Urteil von Leipzig k a ntn vor Ende nächster Woche hier <mgebn| kann. In der Zroifchenzeit wurden durch den Brrichterstattrr des i'lefsifchen Sloat'-gertchtshof» _bie ngch Art. 6 Abf. 2 de» Gesetze» über bin Siants^erichtsbof vom 13 Mai 1921 oorgeschriedenen E Cm i 111 u n g e n, Bewei»erbedungcn ulro. bereit» ooiyenommen; teil­weise sind sie noch im Gange. Hierbei sei bemerkt, bah die Klage der Evangelischen Hal k: gemein schäft ibcrbaupt erst am 31. Dezember r>27 beim Helft- eben Smatcgertchtsdof eingereicht «worden ist. Da­nach ist allo von den j flänbigen Selsilchen Stellen .lle» getan um rasche li en» die t' ntlcheidunp de» Jiflliirbcn etactsgtnd'i bofe» berbchskibren zu fön-

runbung vorliegt: vorn «»gesetzt, baf« durch das Ur- <11 von Leipzig nicht weitere iFrmittelimgen notwendig werden. Iebenfalls kann zur Zeit von einer Termlnebdlimmung, wie er kpirch bie Treffe gebt, noch nicht geredet werden.

(fine neue ÖafilcnfcdUuna.

Schwerin, s Ian. <WB > Selens des Ber- trrter» der RationalfozialistUfchen Ar­beiterpartei für MecklendirrgSchme- rtn. Reehi.onwalt Dr. tlrcnf iMülAben). ist nun- ' <' Äl f we^en rerlaffur "<b-.qer Wahl rrör rberung dun Stoatsgee.a.i«chnf für das -^ut'che Reich in Leipzig eingereicht werb«*.

Schulrat Kimptl f

5ter ehtMoliae Schillrai tx ID« Rrgterung bi Äaffel Th. Kim»ri ist Donnerstag abend y- ftorfwu ^r Pa! IN hekNIHen Bolttlchullehvrr- Imle* eine gto<k Rolle gespiett. war fett 1998 ber Boehlicnbe des B z-.r!Si«br rversttiS unb Herausgeber ber .HeffIschen S chul- z c i t u n g' Er hat ein dreibändiges Wc«t über die Ge'chich c b* h«"ifchen BoLlsfPulwetens gs- schrieben und war feil 19W 5lrvt»l*ulx*l tot Witzenhaufen und dann In Hof geisrnae. 1927 trat er in den Ruhestand Politifch b« 8«t- schrittSpartei angehörend, bann Demokrat, hat « von 1919 bis 1924 den Wahllreis Helsen-Aallnn im Landtag vertreten. 2lls Boe<ibrrck>« des Verbandes der Hessischen Imker hat « «nch auf bem Gebiete der B cnenWicht außerordentlich befruchtend und oeganisatvrifch erfolgreich ge­wirkt.

Eine Erklärung

de» 0berKaal»aMvalI, znm Jafl Dafubewfn.

Wie Berliner Blätter berichten, hat der Ober­staatsanwalt beim Landgericht Reustrrlltz zu bem Fall Jakubowski folgend« Erklärung abgegrben .DaS Schwurgericht hat am 2s. März 1925 auf Grund lückenloser Inbiztendewetfe den Angellogten Jakubowski wegen Ermordung feines unehelichen Kindes Ewald Rogens ver­urteilt. Gegen die Richtigkeit biete« Urteil» bestehen noch heute keine Bebenirn."

Das hessische polizeibeamiengeseh.

Tie Regicrungyvorlaqc im Landtag c»ngcbracht.

Darmstadt, 6.Ian. (TU.) Der Entwurf «ine» Poltzeibeamtesgelctzes nebst Begründung ist jetzt dem Landtag von bem Innenminister zur Beratung unb Beschluhfassung unterbreitet wordcn. Er enthalt m drei Teilen: 1. Allgemein« Rechtsverhaltniss«; 2. Brr- sorguna und 3. Iterforgungs- unb Schlutzoorschnf. len, in&gefamt 61 Artikel. Im ollgememen Teil der Begründung wird gesagt: Für das, belsische Gesetz für die Schutzpolizei vorn 20. Juli 1923 bildete do» Reichsgcsetz über die Schutzpolizei der Länder vom 17. Skili 1922 di« Grundlag«. Nachdem nunmehr bas Reichsgesetz aufgehoben ist, ist bi« Nechtsstel- lunfl der hessischen Schutzpolizei neu zu regeln; bä­het sind die zwischen den Landern ^vereinbarten einheitlichen Richtlinien zu berücksichtigen und die Rechte-oerhaltnisse der bisherigen Schutz- polizeibeamten nicht mehr für sich allein, sondern im Nahmen d« r G «'s a m t p o l i ze i zu regeln, womit ein« einheitliche Staatspolizei ges<A- ft» wird. Grundsätzlich sollen m Hukunft olle adri­gen Dtenstzwetge der Polizei aus d e r B e r e t t schaftspolizet (früher Schutzpolizei) sich er- gthutn. Hinsichtlich der Rechtsstellung der übrigen Pottzeidienstzwelge verbleibt es im wesentlichen b«i ben bisherigen Bestimmungen, soweit nicht die be- sonderen DechälMisse de» Polizeidienstes Abänderun- gen erforderlich und erwünscht erscheinen lassen.

Schwere ilnweiierschäden in England.

London überschwemmt. Tcchü Todehopfer des LturmeS.

London. 7. Jan. (WIB. Junffprud).) v« Sturm, der gestern über säst ganz England und Irland segle, war einer der hrittgstm, ber In ben lebten Jahren herrschte. Am schlimmsten roütele er in Rordostengland, wo rr burchschnittlich «ine Geschwindigkeit von 85 Meilen in ber Stunb« hatte Sech» Personen kamen um& Leben. Hunberte wür­ben verfehl und groher Sachschaden angerichtel. Uo- zghlige Bäume rourbcsi umgeriHen. Auch Züge wur­den aufgrbalttn. In Nottingham wurde etnr Anzahl Dächer vom wind« hinroeggefegt lieber 20 Personen muhten in ben Hospitälern Infolge Verletzungen behandelt werden. Ein Gerüst, auf bem acht Männer arbeiteten, würbe umgtriften. Die männer stürzten acht Zuh in bte liefe und würben sämtlich verletzt. Drei van Ihnen erlitten Beinbrüche Heute. In bet rrfltn Blorgrnftnnbt. trat bie Themse bei Westminster Aber bie Ufer, so bah bart ber Strahenbahnverfehr einge­stellt werden muhte. Beim Parlament erreichte ba» Wasser den Zuh de» Big Ben, de» bekannten Par- lamtntshirmes mit der Parlamentsuhr Am schlimm­sten war die Uebtrschrotrnmnng bei ber Chu ring Eeoh- und ber Waterloo-Brücke Am ganzen Ufer (Ianben ^eflranbtte" unb oerlafftnr S l rahr n- bahn wagen. Die Unterführung bei ber west- mInster-Brücke stand vier Inh unter waster. IMnla- turroafferläDe entstanden bei dem ..Nadel der ftleo- patra grnannten Obtlleftn. Eln Uebangsfchsts In der Näht von Blacksrlars stand In Sirahenhöhe Auch auherhalb London» gfogtn tief erliegende lest« be» Ibemfrofer» unter waster.

Auck in Köln florfcr Orkan.

Da» Umvetter, da» gestern in Köln gewütet hat. hat an zahlreichen Stellen der Stadt schweren schaden anpendnet. io dah die Feuerwehr wte- derholt emgrei-en muht». . Aihlrrtdw NeklamZchttder. Fensterscheben und bergUid)«n wurden zertrüm­mert. Durch bw Hestigte t des Orkans wurde eine Mauer oom (Barten des erchiichollichen Palai» nie­der gerissen. An einer anderen Stelle wurde ein zwan;ig Meter hoher Schornstein n i b« r ge­lt g r. der boo Dach be» Fabrikgebäudes durchschla­gen ba In ber Iobannv-strahe wurden vierzig Meter hohe Leitergerüste rote Streichhölzer ortgeweht. E« aurh von ber FeueriveKr al» e<n ungeroobnlich flückilch« Zufall br-eichnc:. -ah in allen Fällen Personen nicht zu Schaden MMMl i'rti

Die Heidelberger Jnlmdantenkrlsi».

Der Heidelverger Stadtrat hat nunmebr befchtos (en, den Vertrag mtt bem Intendanten des Heidel­berger Theaters. Eugen Keller, für Ablauf bit­ter Spreizest ju kündtaen. Damit tst die Hrtdrt- berget Theaterknle. die stch bn roesenritchen um bie organisatorischen, menigrr um die füidtleri- schen Fähiakeiten Kellers drehte, zum Abschtuh * kommen. Intendant Keller brr ba» Theater test Herbst 1926 teitrt. wirb seinen Posten am 31. Juli d. I. verlosten. Der Posten wird wahrscheinlich nicht ausgeschrieben, ba schon ein« größere Anzahl von vewerdunaen vorliegen soll. Die Ibeaterfomnrtffton wird bem Stadtrat umgehend *ßorf<Mg< zur Neubeset­zung be» IntelHdantenposten» unterbreiten.

wasterrohrbruchln Cbarlotfenburg.

Aus bisher unausorklärtet Urfache brach in Chat- loUenburg der von Tegel nach der Stadt führende Hauptzufuhrunasftrang der Wasterleitung. wodurch da» Strahenpslafter aufgrrifftn unb d i, Strö­hen weithin überflutet rourben. fo dah der Verkehr umgeleitet rocrden muhte. E» dauerte elroa eine Stunde, bis bie riesigen Wastermenaer sich soweit verlausen hasten, dah die Arbeiter der Wasserwerke an bie Wiederinstandsetzung de. Rohres gehen konnten. Insolgedesten waren große Stadtteile von der Wasstrvtrsorgung a b g e schnitten. Man nimmt an, dah der Rohrbruch aus ben Witterungsumschlag zurück,u fuhren ist.

Der Uebcrfafl bei Kemplnfkl.

Di« Schieherei im Berliner Weinrestaurant Kempinski am Äudürftenbanun ft/ (t sich nach ben Ermittelungen der Polizei als bi« Tat «ineS schwer«» Pathoiogen bar D« Revolverheld wird zur Deoöavtu ig keines DeisteszustandeS einer Anstatt zugesühri werben.

Oie Letterlcge.

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Freitag, den 6 Jan Es Uabtndf.

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Wettervoraussage.

Nachdem rin ausgedehnte» Regengebiet be» udrd- l,chen Tiefs im Laufe tte» gestrigen Tage» unfor Mfbiet durchquerte, traten wahrend der Nachi nur noch vereinzelte Niederschläge auf. Wenn sich auch dir Wetterlage etwa»-beruhigt hat. so besteht vor- lausig noch keine «uesicht auf Stabilität, denn bie Reihe der im Norden vorüber,lehenben oforenge» ist noch nicht abgeschlosten.

ffietteroorouelage für Sonntag: Wechselnd wolkig. Temperaturen nur wenig ver­ändert. oereinzest Ntederschläge.

W i 11 e r u n g a u »f i d) t« n sür Montag: 3m rorientlichen keine Aenberung.

w mters portmribuuge»:

Herchenhainer Höhen. Schneehöhe 30 Zentimeter. Beschaffenheit: verharfchl: Temperatu­ren: minu» 1 Grad Urijiu»; Sporvnöalichtert gut

Dbcnroalb-Iromm: Schneehöhe: 10 Zen­timeter: Brichoffonheit oerharirtst: Te-nperotureu: -ninu» 1 Grad: Sportmöglichkeit vorhanden.

writerlage aaf dem k»oherod»kopf.

Schneehöhe 15 Zentimeter: Belchast«nhest: ver- harfcht. Wester: Rebel: Irm^rahiren: 3 Grad Celsius Spornnögstchkrit ziemlich gut.

Lufttemperaturen am 6 IqWuor: mittag» 6,4 Grad Celsius, abend» 5,6 Grad Celsius' am 7 Iano«: morgen» 2,2 Grad CeMu» Maximum 7L Grad Cel­sius, Minimum 1,5 Grad Celsius 6rbtempere» turrn in 10 Zent Meter Tiefe am b Januar: abend» 0,1 Grad Celsius, am 7 Januar: morgen»OX Grad Criftu» Niederschlag 11,8 Millimeter.